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Aug

Al Qaida wieder in der Championsleague!

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Hach, wenn Osama das noch hätte erleben dürfen: “seine” Al Qaida  kämpft jetzt   Seit an Seit mit  Saudi Arabien, USA und Israel in Syrien,  schlachtet Christen und wird für diesen “Freiheitskampf” im Westen gefeiert.  Diese Nachricht wäre sicher ganz nach dem Geschmack des  “Terrorfürsten”, der sich vermutlich prompt den Bart gefärbt und wieder eine neue “Videobotschaft”  produziert hätte.  Aber OBL ist futsch und so ist der  der Neuzugang in diesem Spitzenteam der humanitären Championsleague in den Medien etwas unterbelichtet geblieben. Dabei verdient das Team der “Rebellen” mit den finanzstarken Superdemokraten aus Riad, einem halben Dutzend arabischer Feudalfürsten und Chefcoach Hitlary Clinton durchaus Aufmerksamkeit, wird es doch durch den Neuzugang schußstarker Dschihadisten und unberechenbarer Selbstmordbomber im Angriff erheblich verstärkt. Gegen diesen Sturm  wird jede Defensive  – “Diktatoren”, “Despoten”, “Assads”  oder wie die neuen “Hitlers” sonst noch heißen – wenig ausrichten können,  für “Freiheit”, “Demokratie” und “Menschenrechte”  scheint  dank der Kämpfer der guten alten Bin Laden Schule die Meisterschaft so gut wie sicher…

Update: Nachdem der TV-Sender “Fox” – als Teil des Murdoch-Imperiums nun wahrlich kein Medium für  US-kritischen Pazifismus -  über den  Fakt der von den USA gestützten islamistischen Terroristen in Syrien berichtet hatte – und  dem Sender deshalb der Vorwurf gemacht wurde, “Assad-Propaganda” zu betreiben -  antwortete er mit diesem sehenswerten “Reality Check”:

Kommentare

9 Kommentare zu “Al Qaida wieder in der Championsleague!”

  1. benjamin am 08.08.2012 um 13:40 Uhr 

    Ganz zynisch:
    Jetzt wo Syrien von Team Grün für Team Blau erobert wird, geht es dann gleich weiter Richtung Iran und näher zu Team Rot?
    Die USA sind kriegsmüde, ein zweites 9/11 würde eventuell misstrauisch machen…

    Was meint ihr bzgl. Olympia; die “Alumützen”-Fraktion (und ich auch) dachte ja/denkt, dass es da ein gefaktes Attentat gibt.

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  2. Abu Aardvark am 08.08.2012 um 13:41 Uhr 

    “By and large, Free Syrian Army (FSA) battalions are tired, divided, chaotic, and ineffective. Feeling abandoned by the West, rebel forces are increasingly demoralized as they square off with the Assad regime’s superior weaponry and professional army. Al-Qaeda fighters, however, may help improve morale. The influx of jihadis brings discipline, religious fervor, battle experience from Iraq, funding from Sunni sympathizers in the Gulf, and most importantly, deadly results. In short, the FSA needs al-Qaeda now.”

    http://www.cfr.org/syria/al-qaedas-specter-syria/p28782

    So offenherzig und tolldreist das Council on Foreign Relations auch scheint, Seymour Hersh hat die verdeckte US Strategie vor mehr als fünf Jahren exakt dokumentiert:

    “To undermine Iran, which is predominantly Shiite, the Bush Administration has decided, in effect, to reconfigure its priorities in the Middle East. In Lebanon, the Administration has cooperated with Saudi Arabia’s government, which is Sunni, in clandestine operations that are intended to weaken Hezbollah, the Shiite organization that is backed by Iran. The U.S. has also taken part in clandestine operations aimed at Iran and its ally Syria. A by-product of these activities has been the bolstering of Sunni extremist groups that espouse a militant vision of Islam and are hostile to America and sympathetic to Al Qaeda.”

    http://www.newyorker.com/reporting/2007/03/05/070305fa_fact_hersh

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  3. Stefan am 09.08.2012 um 16:08 Uhr 

    Das praktische an der Qaida ist ja, dass sie stets im Sinne der Ausbreitung us-amerikanischer Weltbeglückung wirkt, egal ob sie an der Seite der Freien Welt(tm) gegen uneinsichtige Diktatoren oder – als Reizmittel im war on terror – in der Rolle des Gegners darselbst agiert (gerne auch beides gleichzeitig).

    Man könnte fast auf den Gedanken kommen, dass – gäbe es so eine Qaida noch nicht – ein findiger Stratege sie erschaffen müsste.

    Bald wird man nämlicher Qaida für anhaltende Verdienste um Freiheit & Demokratie den Friedensnobelpreis (alternativ auch den Europäischen Karlspreis) verleihen und das deutsche Feuilleton wird – moralisch immer auf der Höhe der Zeit – stolz darauf hinweisen, wie viele Ladenstraßen es hierzulande gibt.

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  4. gast am 09.08.2012 um 16:19 Uhr 

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  5. gast am 10.08.2012 um 14:52 Uhr 

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  6. INP am 11.08.2012 um 19:46 Uhr 

    Das lokale Fox 19, vormals WXIX-TV ist nicht zu verwechseln mit dem berüchtigten Fox, es gehört zu einer anderen Sendergruppe und übernimmt teilweise Inhalte – hier tatsächlich von Murdoch’s Fox.
    http://en.wikipedia.org/wiki/WXIX-TV

    INP

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  7. Real Knowing am 11.08.2012 um 20:15 Uhr 

    Vielen Dank, Herr Broeckers, fuer den Hinweis auf diese interessante Verirrung auf Fox. Die Beweggruende fuer diesen Bericht moegen zweifelhaft sein; immerhin wurden einige Wahrheiten verlautbart, die normalerweise keinen Platz im amerikanischen Fernsehen haben.

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  8. primal am 13.08.2012 um 11:45 Uhr 

    Der Hut ist soo alt,den mag sich doch niemand im ernst noch aufsetzen,oder ?

    Die meisten Menschen sind onehin gut geölte Schulterzucker.Hauptsache ich hab Arbeit und mein Bier,ist das Motto aller Untertanen.

    Und wer auch immer die sogenannte “Macht” haben wird.Er wird denen gehorchen müssen,die die Wahre Macht haben.Und das waren niemals die “Politiker” ^^.

    Rette sich wer kann wird bald zum Globalen Volkssport werden !

    Autarkie für alle

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  9. Rheinbogen am 13.08.2012 um 17:33 Uhr 

    Der Hut mag alt sein, allerdings hat man in den dutschen Medien darüber nicht ein Wort verloren. Die US-Außenverbrecherin Clinton redet von “schneller Beendigung des Blutvergießens”, für das sie und ihr Regime selbst zuständig sind.

    Das deutsche Staatsfernsehen hat aber kein anderes Thema, als wie toll Olympia in London war, dieser ach so tollen freien und demokratischen Stadt, inlusive “Royals” und anderem Klamauk, aber ohne jedwede Erwähnung der kriminellen Machenschaften in der “City of London” – stattdessen erinnert man lieber an das böse Peking, wo zwar auch alles einwandfrei war, was aber nachträglich nicht sein darf. Deswegen sind chinesische (oder zur Not auch jamaikanische) Sportler natürlich sämtlich gedopt, aber Phelps & Co sind so gut weil sie eben toll und fantastisch sind, und amerikanisch und frei, und überhaupt. Ich konnte es wirklich nicht mehr ertragen in den letzten Tagen.

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