Wer über NSA spricht kann über 9/11 nicht schweigen.

Dass das massenhafte, verdachtslose Datenabsaugen, Abhören von Telefonaten und Scannen von Briefpost der “Sicherheit” dient, dass eine solche Totalüberwachung  als “Schutz gegen Terrorismus” unverzichtbar sei, dass das “spätestens nach 9/11” auch jeder einsehen müßte und  kein rechtschaffener Bürger davon irgendetwas zu befürchten habe… – so in etwa lautet der Bullshit, der uns in oder zwischen den Zeilen der Berichterstattung über den NSA-Skandal derzeit allenthalben verkauft wird. Von  Tatsachen, die vor den Enthüllungen Edward Snowdens nur als paranoide anti-amerikanische Verschörungstheorie abgetan worden wären, heißt es heute, dass sie doch eigentlich selbstverständlich sind und nie ein Geheimnis waren. Insofern bin ich gespannt, wieviele Jahre (oder Jahrzehnte) es noch dauern wird, bis die “paranoide anti-amerikanische Verschwörungstheorie”, dass 9/11 ein Inside-Job war als selbstverständlich und längst bekannt gelten wird. Meine Wette, dass jeder mit einem IQ über Zimmertemperatur, der sich ein paar Stunden mit den Fakten des Anschlags beschäftigt – etwa in diesem Buch – die offizielle Version als Märchen erkennen muß, gilt jedenfalls nach wie vor. Wie schwer es vielen unterdessen fällt, das Märchen von “Osama und den 19 Teppichmessern” als solches nicht nur zu erkennen, sondern auch die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen, zeigt  Paul Schreyers Artikel “9/11, die NATO und der Krieg”  : Eine kritische Diskussion zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem kurz danach erklärten NATO-Bündnisfall steht weiterhin aus”

Wenn dem aber so ist – und es ist zweifelos so – dann kann es auch keine kritische Diskussion über die Abhörpraxis der Geheimdienste geben, denn “9/11” und “Terror” sind die einzige Rechtfertigung für diese Praxis.  Wer über NSA, PRISM und TEMPORA ernsthaft diskutieren will kann über 9/11 nicht schweigen. Deshalb hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung der “9/11 Verschwörungstheorie” – Transkript hier:

10 Comments

  1. Ja, diese Themen sind natuerlich untrennbar miteinander verbunden.
    Aber das Problem ist, dass 9/11 leider nicht “gesellschaftsfaehig” ist und man aufpassen muss, wieviel man den Leuten auf einmal zumuten kann. Viele sind wirklich erstaunt ueber diese neuesten Enthuellungen, und wenn man jetzt noch mit 9/11 kommt, ist der Bogen ueberspannt, und die Leute machen dicht. Aber ich denke auch, es ist jetzt der Moment, zumindest langsam Zweifel zu saeen und vielleicht ein bisschen was durchsickern zu lassen. Aber wer soll das uebernehmen? Aus Gruenden, die ich noch nicht verstanden habe, hat sich der SPIEGEL auf das Thema Snowden/NSA eingeschossen, aber 9/11 wird nach wie vor nicht mit spitzen Fingern angefasst werden. Das ist schade, denn wenn es aus den Mainstream-Medien kaeme, wuerden die Leute es am ehesten akzeptieren.

     
  2. Also Bitte jede Kritik an unserer Wirtschaftsmafia ist Antiamerikanisch, Antisemitisch (alias Antijüdisch) … ob Inside-Job oder oder besser Mossad-Job die Menschen sind erfolgreich im Koma.

    Neulich bei Jetzt red i: Der Bürger hat das Wort – Bayerischer Rundfunk … gab es doch Bürger-Darsteller welche wegen 911 voll dem Regimschnüffel zugestimmt.

    Killary Clinton’s AIPAC speech
    http://www.jta.org/2010/03/22/news-opinion/the-telegraph/hillary-clintons-aipac-speech-the-video-the-transcript

    Pack bleibt Pac auch mit ai davor!

    Noch ein Fall für unsere “Entschwörer”:
    FBI-Informant bei Wikileaks Die Saga von Siggi und Julian
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/fbi-informant-bei-wikileaks-die-saga-von-siggi-und-julian-12264162.html

     
  3. Ich tippe mal es wird eher Jahrzehnte als Jahre dauern, bis das 9/11-Märchen als solches gesehen wird – aber Enthüllungen wie die von Snowden tragen dazu bei, die Skepsis wachsen zu lassen. Vor allem entziehen sie dem Dumpf-Argument “Bei so einer großen verschwörung hätte doch längst jemand geredet” den Boden: NSA & Co. haben 100.000 Mitarbeiter aber vor Snowden hat niemand geredet. Und die Erkenntnis, was “unter Freunden” alles möglich ist. könnte ebenfalls hilfreich sein: wer seine “Freunde” so hemmungslos ausspioniert, dem sind auch Operationen unter falscher Flagge zuzutrauen!

     
  4. Es könnte auch alles auf einmal ganz schnell gehen, denn die Frage heisst: Wieviel von dem ganzen Aktionenkomplex haben die wahren Drahtzieher noch unter Kontrolle?

    Vorwissen, lang gehegte Pläne, geschickt verwickelte Patsies, clever arrangierte Gebäudeeinstürze, rucki-zucki Beweismittel einsammeln, sofort Rachefeldzüge vom Zaun brechen, Schadenersatzverfahren in globo abblocken , Presse und Politik im Würgegriff usw. usf. – wie gesehen alles aus einer beängstigend sicheren Hand, alles scheinbar aus einem Guss.

    Aber es gab und gibt auch bei 9/11 Unwägbarkeiten. Mit einem Steven Jones oder einem Christopher Bollyn hat vorher wahrscheinlich niemand gerechnet. Vielleicht auch nicht mit einem Richard Gage – und schon gar nicht mit einem Matthias Bröckers.

    Ich vermute, man hat sich ähnlich wie beim JFK-Attentat auf eine mehrschichtige Konstruktion an verwobenen Parallelwahrheiten verlassen und man rechnet ganz klar auf die Zeit und auf Schopenhauer (“haben wir immer schon gewusst”).

    Zum Spiel auf Zeit ist allerdings zu sagen, dass dazu ein Ausgang der ganzen Geschichte im Irak, in Afghanistan und bald auch Syrien gebraucht würde, der sich dem Normalbürger mit “…OK, war vielleicht nicht ganz sauber, wie wir das angeleiert haben, aber am Ende war es doch gut, dass wir dieses lange schon drängende Problem mal in Angriff genommen haben…” verkaufen lässt. Schon die weitherum gereifte Sicht, dass das dort Fehlschläge waren und man dem vielen schlechten Geld und dem bösen Blut jetzt nicht noch gutes hinterherwerfen sollte, ist für die Veranstalter von 9/11 ein Problem. Zumindest bremst es sie im Vorankommen mit ihren Plänen. McCain schreit, man solle Syrien bombardieren, Obama liefert “nur” Waffen an die Rebellen.

    Und das mit den Schichten funktioniert wirklich nur, wenn ein Publikum benebelt genug ist, um jede Offenlegung als Zeichen der freiwilligen und reinigenden Transparenz des Systems zu sehen und sie ihm als etwas Gutes anzurechnen.

    Wenn Snowden jetzt die Botschaft losgeworden ist, dass die NSA schon seit Jahrzehnten so gut wie alles weiss, dann wird man begreifen, was Kevin Fenton mit seinem Buch sagen wollte.

    Wenn es in den USA mit einem Rest an Rechtsstaatlichkeit doch noch zur staatlich verfügten Offenlegung der FBI-Akten zu den Al Hijj’s kommt, die USA dann, weil sie ja dank Fracking das Öl von da auch nicht mehr brauchen, mit Saudi-Arabien brechen, dann kann es gut sein, dass weite Teile der Bürger die Aufklärung der dahinter liegenden Schichten fordern und die Presse nicht umhinkann, einzusehen, dass man sich dem nicht mehr entziehen kann. Klar, vielleicht versucht ihnen dann jemand verzweifelt einzuhusten, sie sollen über Ersatzkriegsschauplätze berichten, Ersatz- und Metawahrheiten breittreten. Aber ich bezweifle, dass man das alles steuern kann. Hier dürfte der Ehrgeiz junger Journalisten, ihr unverbrauchtes Weltbild, doch im Zweifelsfalle Wahres schreiben zu müssen, bzw. die veränderte Gewohnheit der Bürger, sich im Netz zu informieren, es unheimlich schwer machen, alles im Zaum zu halten.

    Ich blicke auf den 1. August, den Tag, an dem klar wird, ob denn jetzt das Geld für das grosse WTC7-Plakat am Times-Square zusammengekommen ist oder nicht. Wenn es da prangen wird, wird DER SPIEGEL darüber schreiben und zwar, wie in letzter Zeit des öfteren in überraschendem Masse den alternativen Ansätzen zugeneigt. Denn DER SPIEGEL ist nur solange unerschütterliche Systemstütze, als man sich dort sicher sein kann, dass das System im Gegenzug an einem festhalten wird. Dieses Vertrauen dürfte Schaden genommen haben – Snowden sei Dank.

     
  5. Obi am 08.07.2013 um 08:24 Uhr: “vor Snowden hat niemand geredet.”

    —————

    Niemand. Soso. William Binney? Nie gehört den Namen. Thomas A. Drake? Keine Ahnung. Adrienne Kinne? David Murfee Faulk?

    Bärendienst, Obi. Chapeau!

     
  6. Würde 9/11 aufgeklärt müsste das System in der Tat zusammenbrechen. Die Massenüberwachung kann dem Volk als “Sicherheitsmassnahme” ja nur verkauft werden weil es diesen Anschlag gab. Stellt sich dieser als inside job heraus gäbe es kein Halten mehr – es würde ein Revolution ausbrechen, selbst die völlig gehirngewaschenen Couch-Potatoes würden auf die Strasse gehen.
    Die NSA hatte natürlich auch die sog. “Hijacker” auf dem Schirm und den Anschlag nicht verhindert – falls Snowden darüber in seinem bisher unveröffentlichten Material etwas hat, könnte es vielleicht nicht mehr Jahrzehnte dauern, bis 9/11 aufgeklärt wird. Dann würden die demokratisch getarnte Plutokratie und der Polizeistaat der Supermacht USA tatsächlich hinweggefegt werden. Und der Welt würde klar, wie dieser neue Faschismus sich entwickelt hat:
    – erfinde (nach dem Zusammenbruch des Kommunismus) einen neuen Großfeind (islamistischer Terrorismus)
    – bereite eine schreckliche, welterschütternde Attacke des vermeintlichen Großfeinds vor (der von sich aus nur ein paar individuelle Selbstmordbomber zu bieten hat)
    – verbreite mit diesem Anschlag Angst und Schrecken und verkaufe dem Volk aus “Sicherheitsgründen” den Aufbau eines Überwachungs-und Polizeistaats
    – errichte ein geheimes Abhör,-und Überwachungssystem, das dir privates Material über jede einflussreiche Person verschafft, die dem System evtl. gefährlich werden könnte.
    – herrsche über dieses faschistische System mit stiller Erpressung und Korruption und ohne offene Gewalt. Nenne es weiterhin “demokratischer Rechtsstaat”, lasse Pseudo-Opposition (“freie” Medien) zu. Falls Kritik und echte Opposition überhand nehmen, veranstalte einen weiteren Terroranschlag. Die Angst vor dem äußeren “Großfeind” muß aufrecht erhalten werden um die Herde zusammenzuhalten…

    So – ungefähr – läufst, ihr Lieben. Und wenn wir diese Faschisten nicht zum Sterben bringen, werden sie glücklich und zufrieden weiter leben und herrschen…

     
  7. Wolfgang Krieger: Viel spricht dafür, dass Snowden sich auch nach deutschem Recht schwer strafbar macht. Er ist mit vier Laptops geflüchtet. Er wird darauf keine Familienfotos gespeichert haben. Es ist zu vermuten, dass er mit einer gehörigen Portion brisanter Daten unterwegs ist. Er steht ganz offenbar in enger Verbindung mit WikiLeaks und deren Gründer Julian Assange und wird von denen auch gemanagt. Eine enge Vertraute von Assange – die britische Presse spricht von Assanges Lebensgefährtin – hat Snowden in Hongkong in Empfang genommen und ist mit ihm nach Moskau weitergereist. Er ist bei WikiLeaks sozusagen unter Vertrag. Snowden übernachtet in den feinsten Hotels. Wer bezahlt das? Wer bezahlt seine Flüge? Wer füttert die Medien so gezielt mit Informationen? Hinter diesem Mann steckt eine Organisation, über die wir noch kaum etwas wissen. Wir sehen nur diesen unrasierten, etwas verwirrt wirkenden Mann. Die Geschichte dazu im Hintergrund kennen wir noch nicht im Ansatz.

     
  8. Abhör-Aktionen haben doch den angenehmen Seiten-Effekt, dass Diejenigen, die noch halbwegs intelligent sind, zur Mitarbeit evt.rekrutiert werden können…gegen Bares !!…Beim Bröki lassen hingegen alle Ieilnehmer eher ungefragt und bar jeder verifizierbaren Kenntnis ihren Top-News-Schmonses-Reflex von der Leine…for Nothing !!Wieviel Kohle kriegt Bröki eigentlich für die Klarnamen in diesem Blog ??
    🙂

     
  9. Gerade stolpere ich über einen ollen Kommentar von mir selber, aus dem Jahr 2007… und muss einigermassen entsetzt feststellen, dass er genau so gut heute irgendwo drunter gepasst hätte:
    ————————————————–
    7. Juli 2007 21:09
    Re: Zum Glück gibt es keine jüdischen Terroristen
    John Lurker, jjmyers7@hotmail.com (559 Beiträge seit 20.07.01)

    Wäre ich Zyniker, so könnte ich diese Zeit als “interessant” bezeichnen. Offenbar haben einige im “Freien Westen” für sich erkannt, dass sie die kommenden Energie-, Rohstoff-, Klima- und
    Ernährungskrisen nur dann in relativem Luxus überstehen können, wenn sie schnell dafür sorgen, sich mit Waffen, hinreichenden Machtbefugnissen und einem allgegenwärtigen Lauschsystem auszustatten.

    Zur Not werden dann schon mal ein paar Terror-Anschläge (Nichtzutreffendes streichen: instrumentalisiert / in Szene gesetzt), um eine “schreckliche Bedrohung” plausibel zu machen. Die große Masse der allabendlichen Krimi- und Horror-Gucker glaubt womöglich daran.

    Einfachster Prüfstein für diese These wäre vielleicht die Effizienz der von Schäuble “vorgeschlagenen” und anderenorts bereits
    verwirklichten Massnahmen gegen tatsächliche fanatische Terrorkämpfer:

    – Fanatiker bräuchten weder ein Handy noch das Internet, um Anschläge zu verabreden. Ein “toter Briefkasten” wäre genug.

    – Würde man per “Profiling” mögliche “Schläfer” aus den Bevölkerungsdaten heraus sieben und internieren, so könnte man schon einmal ein Bundesland räumen und daraus ein Internierungslager machen (nach der Lösung gewisser rechtlicher und technischer Probleme könnte auch ein Gräberfeld daraus werden).

    – Hätte man Angst vor speziell islamistischen “feindlichen Kämpfern”, so müsste man die gesamte Zuwanderung aus dem islamischen Raum stoppen. Es bedankte sich auf das Herzlichste die Industrie.

    – Gegen einen “Bundestrojaner” könnten sich fanatische Selbstmord-Attentäter gut schützen; z.B. dadurch, dass sie nicht über das Internet kommunizieren.

    All dies zeigt überdeutlich: Die Zielgruppe des Herrn Schäuble und seiner sozialdemokratischen “positiven Signalgeber” sind andere. Es
    sind dieselben, die auch in den USA bespitzelt, bei Arbeitgebern denunziert und auf “no fly”-Listen gesetzt werden: Kritiker der
    Regierung, völlig legale Aktivisten, Friedensbewegte, Leute, die wie die ehemaligen britischen Minister Cook und Meacher die Mär vom “war on terror” nicht glauben, Leute, die das Grundgesetz so nehmen, wie es geschrieben steht.

    Und morgen bist dann DU dran…

     
  10. Die ganzen antiamerikanischen Kommentare zeigen mir, dass der Ursprung in deutschen Nationalsozialismus der 30er/40er Jahre zu suchen ist. Aus einer Frustration der Kriegsverlierer wird mit allen möglichen Hirngespinsten die Schuld an allem den Amerikanern respektive dem Weltjudentum gegeben, von der Kriegsschuld (2.WK) bis zum Holocaust. Alles dient nur dazu, die Deutschen “reinzuwaschen”. Und jetzt zu behaupten, es gäbe nur Selbstmordbomber, zeigt wieder mal rassistische Tendenzen: Die AlKaida Terroristen sitzen in afghanischen Erdhölen und basteln Sprengsätze, die sie sich um den Bauch binden. Nein sie sitzen in abhörsicheren, bombensicheren Bunkern und arbeiten mit den modernsten Kommunikationsmöglichkeiten des 21. Jahrhunderts.
    WACHT ENDLICH AUF UND GLAUBT NICHT ALLES; WAS EUCH DAS WWW SO ALS “WAHRHEIT” ANDREHT:

     

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *