8
Aug, 2014

MH 17 – keine weiteren Fragen ???

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07.08.14 20:18-Bildschirmkopie

 

Auf Facebook wurde dieser Flyer gepostet, der schön zusammenfasst was wir hier  schon mehrfach moniert haben: den unverschämten Zynismus mit dem das Unglück instrumentalisiert wird, ohne seiner Ursache auf den Grund zu gehen. Ein wenig fühle ich mich fast schon in die Tage nach 9/11 zurückversetzt, als die schon gleich offensichtlichen Ungereimtheiten des Hergangs völlig ignoriert, keine weiteren Fragen gestellt und nur noch mit Gebrüll auf einen Sündenbock gezeigt wurde.  Wie im Kaspertheater.

US analysts conclude MH17 downed by aircraft – meldet mittlerweile die malaysische Presse unter Berufung auf Analysen der Wrackteile, die auf einen Beschuss durch Flugzeuge hindeuten. Diese Indizien decken sich mit russischen Radarbildern eines Militärflugzeugs in der Nähe der MH-17, mit den direkt nach dem Absturz gegebenen Aussagen von Augenzeugen, die Kampfflugzeuge gesehen haben. Das nunmehr schon dreiwöchige Schweigen der Verwantwortlichen in  Kiew und ihrer Herren Washington kann eigentlich nur den Grund haben, dass diese Indizien den Fakten näher kommen als die nach wie vor unsubstantiierten Beschuldigungen des Westens.

Und doch bleiben Fragen: wenn der Abschuss eine “False Flag”-Operation der Putschregierung war, die den “Separatisten” in die Schuhe geschoben werden sollte, warum eine derart dilletantische und durchschaubare Durchführung ? Oder geschah  der Abschuß  aus Versehen – nicht durch eine BUK-Raketen vom Boden, mit deren komplizierten System unbedarfte “Separatisten” ein bißchen  rumspielten,  sondern durch ukrainische Kampfjets, die eigentlich  die Maschine von Präsident Putin attackieren wollten, die  mit 30-minütiger Verspätung auf derselben Strecke  unterwegs war? Anhand der Black-Boxes, des Funkverkehr und der Satelliten,- und AWACS-Bilder der USA müßten diese Fragen beantwortbar sein. Doch an Antworten sind weder Politik noch Medien interessiert…

Das ehemalige Nachrichtenmagazin beantwortet die Frage “Was Sie zur MH17-Untersuchung wissen müssen “ heute: “Zwar ist relativ unstrittig, dass die Boeing 777 abgeschossen wurde. Es gibt allerdings keine Beweise, anhand derer sich ein Schuldiger eindeutig festmachen ließe.” Das klang vor einigen Tagen und Wochen zwar noch ganz anders, aber egal. Bis dato kennt der “Spiegel” nur die Indizien, die auf die “Separatisten” hinweisen, alles andere wird einfach ausgeblendet – und schon mal angedeutet, dass es dabei bleiben wird: “Es zeichnet sich ab, dass die Schuldfrage kaum abschließend zu klären sein wird.” Bitte weiter gehn, hier ist nichts zu sehen….

Zu sehen war unterdessen, in der Show des bekanntesten ukrainischen Talkmasters, ein General der Armee, der Klartext über den Krieg im Osten redet – gegen 6 Millionen ukrainische Staatsbürger – und den Präsidenten Poroschenko, der beklagt dass er keinen Sprit mehr hat, für seine Firmenwagen. Auf dem Maidan wird unterdessen wieder gekämpft, gegen das letzte Häuflein aufrechter Demonstranten, die ihr Protest-Camp nicht räumen wollen: sie hatten nicht für einen Putsch und einen Oligarchenwechsel gekämpft, sondern für Demokratie und Bürgerrechte und wollen nicht weichen bis ihre Ziele erfüllt werden. Es kann nicht mehr lange dauern, bis auch sie, wie die 6 Millionen Bürger im Donbass, zu “Terroristen” erklärt werden – und erfahren, dass sie nur nützliche  Idioten in einem Machtspiel waren, in dem es nicht um Demokratie geht, sondern nur um den Austausch eines gegenüber dem Westen “unfreundlichen” Regimes. Und da tut es eben auch ein neuer Oligarch, eine neue Militärjunta oder ein  korrupter Autokrat…

In dem vom Westen gestarteten idiotischen Sanktionszirkus scheint sich indessen die Regel “Obama spielt Monopoly, Putin spielt Schach” einmal mehr zu bestätigen: Aeroflot hat bei Boeing 16 Maschinen Typ 737-800 bestellt und  anbezahlt  – Politik der Umarmung zum Stückpreis von 93 Millionen $. Mal schaun, wie weit die Sanktionslüste Washingtons reichen – Airbus würden die Russen sicher auch kaufen….

 

13
Sep, 2011

Die 9/11 Verschwörungstheorie

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Nach der vollen Dröhnung am Wochenende hier die Kurzzusammenfassung: Alles was sie über die 9/11 Verschwörungstheorie wissen müssen – in weniger als 5 Minuten. Weil James Corbett ein wahrer Schnellsprecher ist, hier das Transskript mit allen Quellen:

Everything you ever wanted to know about the 9/11 conspiracy theory in under 5 minutes.

TRANSCRIPT: On the morning of September 11, 2001, 19 men armed with boxcutters directed by a man on dialysis in a cave fortress halfway around the world using a satellite phone and a laptop directed the most sophisticated penetration of the most heavily-defended airspace in the world, overpowering the passengers and the military combat-trained pilots on 4 commercial aircraft before flying those planes wildly off course for over an hour without being molested by a single fighter interceptor.

These 19 hijackers, devout religious fundamentalists who liked to drink alcohol, snort cocaine, and live with pink-haired strippers, managed to knock down 3 buildings with 2 planes in New York, while in Washington a pilot who couldn’t handle a single engine Cessna was able to fly a 757 in an 8,000 foot descending 270 degree corskscrew turn to come exactly level with the ground, hitting the Pentagon in the budget analyst office where DoD staffers were working on the mystery of the 2.3 trillion dollars that Defense Secretary Donald Rumsfeld had announced “missing” from the Pentagon’s coffers in a press conference the day before, on September 10, 2001. Read more

12
Aug, 2011

Die schützende Hand

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Dass die NPD in Deutschland nicht verboten werden konnte, weil ihr Vorstand mehrheitlich von Vertretern des Verfassungsschutzes besetzt war, ist wahrscheinlich noch in guter Erinnerung. Die gestern schon geposteten Äußerungen von Richard Clarke über das Handling der späteren “Hijacker”, die jetzt in der US-Presse Wellen schlagen – hier, hier und hier - deuten an, dass es sich bei 9/11 um einen ähnlichen  Fall handeln könnte: die Vorbereitungen für 9/11 konnten vom FBI nicht gestoppt werden, weil “Al Qaida” weitgehend mit inoffiziellen Mitarbeitern der CIA besetzt war.   Gestern habe ich dazu schon einen Abschnitt unseres neuen Buchs zitiert, heute aus aktuellem Anlaß eine Fortsetzung, aus dem Kapitel “Die schützende Hand” :

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Aussagen der Beamten der FBI-Einheit I-49, die für Al-Midhar und Nawaf Al-Hazmi in San Diego zuständig gewesen wären, hätten die Geheimdienste sie über den terroristischen Hintergrund der beiden Araber informiert. Dass sie von den militanten Islamisten vor ihrer Haustür nichts erfuhren, so glaubt »mindestens die Hälfte der Jungs im Büro«, hatte damit zu tun, »dass die CIA Al-Midhar und Al-Hazmi schützte, weil sie hoffte, die beiden zu rekrutieren«.

Oder, möchten wir hier im Konjunktiv hinzufügen, möglicherweise schon rekrutiert hatte. So wie einst Lee Harvey Oswald, den man zuerst bei paramilitärischen Anti-Castro-Truppen trainierte und danach Pro-Kuba-Flugblätter verteilen und als Kommunisten posieren ließ, um ihn schließlich als vorgeschobenen Kennedy- Mörder zu verwenden. Dass eine magische Kugel des »verrückten Einzeltäters« Oswald den Kopf JFKs durchschlug und den vor ihm sitzenden Texas-Gouverneur John Connally schwer verletzte, steht bis heute als offizielle Version im Geschichtsbuch – dort, wohin es auch schon das offizielle Märchen von den 19 fanatischen Islamisten mit ihren Teppichmessern geschafft hat. Professor Peter Dale Scott hat auf die Koinzidenz aufmerksam gemacht, dass die CIA 1963 Informationen über Oswald vor dem FBI zurückhielt, was ihm erst ermöglichte, seine Rolle zu spielen – so wie Al-Midhar und Nawaf Al-Hazmi 2001 nur zu »Hijackern« werden konnten, weil dem FBI das Wissen über ihre terroristischen Verbindungen von der CIA 20 Monate lang vorenthalten worden war. Und dass die CIA-Verantwortlichen in beiden Fällen vor den Kongressermittlern behaupteten, die Informationen sehr wohl weitergegeben zu haben. Der Commission Report weiß jedoch davon nichts und wartet mit dem Schluss auf, dass »dies nicht der Fall war«. Gleichwohl sorgte Kommissions-Chef Zelikow dafür, dass sämtliche Details über die »Saudi-Connection« Al-Midhars und Al-Hazmis aus dem Abschlussbericht entfernt wurden.Die somit verbriefte – und unter der »Pleiten, Pech&Pannen«- Decke versteckte – Tatsache, dass die CIA ihr Wissen über in die USA einreisende Terroristen vor dem FBI geheim hielt, legt einen starken Verdacht nahe: Der Geheimdienst hatte die Herren selbst unter Kontrolle und wollte sich von der Bundespolizei nicht ins Handwerk pfuschen lassen. Auch wenn die von Peter Dale Scott aufgezeigte historische Parallele nicht als Beweis gelten kann, sprechen sehr viele Indizien dafür, dass die »fanatischen Hijacker« ebenso an der Leine der CIA geführt wurden wie einst der »verrückte Einzeltäter« Lee Harvey Oswald.

Aber welche Einheit war dafür zuständig, welche Personen führten die Aufsicht, wer war zuständig für die Beobachtung und das Handling der späteren »Hijacker«? War es die CIA selbst, waren es befreundete Dienste oder eine externe Organisation, war es eine »CIA innerhalb der CIA«?
Mit diesen Fragen nähern wir uns dem dunklen Territorium des 9/11-Falls, was 2002 auch die Teilnehmer der 9/11-Kongressuntersuchung zu spüren bekamen, in deren Bericht 28 Seiten über die Verbindung von saudischen Agenten und den »Hijackern« geschwärzt werden mussten. Nachdem über einen Newsweek-Artikel im Dezember 2002 darüber etwas bekannt wurde, sahen sich die teilnehmenden Abgeordneten und Senatoren plötzlich einer Strafverfolgung wegen Geheimnisverrats ausgesetzt: FBI-Agenten durchsuchten ihre Büros und verhörten ihre Mitarbeiter. Für die einige Monate später startende 9/11-Commission war das ein deutliches Signal, dieses Territorium zu meiden, was dann dank Philip Zelikow auch geschah.

31
Jul, 2011

“Unter falscher Flagge”

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2007 führte Frank Höfer für die Dokumentation “Unter falscher Flagge” ein langes Interview mit mir, über die ersten beiden 9/11-Bücher. Zum Erscheinen von “11.9 – Zehn Jahre danach” ein ausführlicher Rückblick, wie alles anfing – und auf die offenen Fragen, die bis heute ungeklärt sind:

24
Jul, 2011

“Über dieses Buch wird man sprechen”

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Gestern wurde “11.9.-Zehn Jahre danach” in der 3sat-Sendung “bookmark” vorgestellt:

Auf Telepolis erschien heute als letzter “Vorabdruck” aus unserem Buch das Kapitel über  Anthrax – aus aktuellem Anlaß, nachdem das US-Justizminisiterium den vom FBI überführten Täter entlastet hat: Das Anthrax kam vom Militär

Update: In der “Süddeutschen Zeitung” vom 25.7.2011 (leider nur in der Printausgabe, jetzt online hier) hat Franziska Augstein das Buch besprochen und konstatiert “Turmhohe Zweifel an der offiziellen Version”

21
Jul, 2011

Die Quellen und Links zum Buch.

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Anders als Verteidigungsminister, die ja nicht als “wissenschaftliche Assistenten” angestellt werden und deshalb in Sachen Quellen und Fußnoten entsprechend lax vorgehen können wenn nur die Frisur stimmt, können wir uns als freischaffende Autoren derlei Freiheiten nicht erlauben. Zumal wenn es um die Deutungshoheit über ein Weltereignis geht, die sich die Hohepriester der Mainstreammedien nicht ungestraft ansägen lassen. Zudem ist ein Buch, das im Untertitel den “Einsturz eines Lügengebäudes” ankündigt, zu ganz besonderer Transparenz verpflichtet. Deshalb haben wir sämtliche Anmerkungen, Quellen und Links des Buchs ins Netz gestellt. Dort kann jeder überprüfen, auf welcher Basis unsere Aussagen gründen und auf welcher Beweislage wir das offizielle Narrativ des 11.9.  demontieren, bzw. um im Bild zu bleiben, einer kontrollierten Sprengung unterziehen. “Kontrolliert” weil wir uns auf eine maximal fakten-basierte und  minimal spekulative Darstellung konzentriert haben – und für die Klärung sämtlicher offener Fragen die dazu zu befragenden Zeugen und zu veröffentlichenden Unterlagen benennen – und “Sprengung” weil dieser Prozess das Märchen von Osama und den 19 Räubern als Alleintätern gleichsam pulverisiert. Es ist natürlich unschön, ein Märchen nur zu zerstören und kein neues zu erzählen – aber wir sind hier nicht im Kindergarten, und auch nicht im Zauberland, wo Buchautoren die Machtbefugnisse  eines Staatsanwalts oder Gerichtshofs haben, um Akteneinsicht oder Zeugenaussagen zu erzwingen. Ihnen kommt allenfalls die Rolle des Kindes zu, das nach Begutachtung des Kaisers ruft: “Aber er hat ja gar nichts an!”  Nicht mehr – aber auch nicht weniger – soll unser Buch leisten. Auf dass zum Jahrestag, wenn der Gründungsmythos des “War On Terror” splitternackt durch alle Medien defiliert, möglichst viele diesen faueln Zauber erkennen.

P.S.: Wir sind aber nicht nur Spielverderber. Wer wissen will, wie die Geschichte im Märchen weitergeht, sollte den Thriller “Das fünfte Flugzeug” lesen.

18
Jul, 2011

Gegen Rufmord ist nichts einzuwenden – wenn wirklich gerufen wird

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Am 11. Juli hatte ich hier eine vorauseilende “Unterwerfungserklärung”  für die Rezensenten des neuen Buchs abgegeben -  “Liebe Kolleginnen und Kollegen: ich gebe alles zu, alle “Anti-”Eigenschaften, die ihr mir andichtet und mit dem verkommenen V-Wort in eine Topf rührt. Geschenkt! Ich habe schon Berge davon, auf ein paar Dutzend Denunziationen mehr kommt es nicht an… also: vergeßt die Person, ignoriert die Autorenschaft, haltet euch an den Text und kümmert euch endlich um die Fakten. Herzlichen Dank.” – und die FAZ hat am 15. Juli prompt geliefert. Allerdings das Gegenteil, nämlich eine Diffamierung vom Feinsten, zu der Kollege Walther und die kommentierende Leserschaft schon das Notwendige gesagt haben.

Das  von FAZ-Autor Gross angeprangerte “skandalöse” Versagen der “Überwachungsinstanzen” der ARD, aufgrund dessen unsere Fragen zum Tathergang des 11.9. an die TV-Öffentlichkeit gelangen konnten, scheint allerdings kein Einzelfall zu sein, denn uns liegen zahlreiche weitere Einladungen und Anfragen öffentlich-rechtlicher Institutionen vor. Read more

14
Jul, 2011

Der Kronzeuge

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Dass es sich bei dem offiziellen Narrativ des 11. September um eine unbewiesene Verschwörungstheorie handelt, ist schon anhand der Quellenangaben des Abschlußberichts der 9/11-Kommission beweisbar: mehr als ein Viertel der Fußnoten des Report weisen Khalid Scheich Mohammed als alleinige Quelle aus , doch der Kronzeuge konnte von der Kommission gar nicht verhört werden.  Selbst die Abgabe schriftlicher Fragenkataloge beantwortete die CIA nur mit Zusammenfassungen der angeblichen Antworten, jedoch nie mit wortwörtlichen Aussagen des Inhaftierten. Bestätigte aber, dass er nach insgesamt 183 Waterboarding-Sessions ein komplettes Geständnis abgelegt habe. That’s it. Man muß kein  Jurist sein um zu erkennen, dass eine solche Zeugenaussage für die Wahrhheitsfindung unbrauchbar ist -  und Journalist (im schlechtesten Sinne des Wortes) um eine  auf solchen Aussagen fußende Legende ohne jede Nachfrage als Realität zu verkaufen.

Ein weiteres Kapitel aus unserem neuen Buch,  über den Phantom-Kronzeugen KSM,  ist heute auf Telepolis erschienen . Seit gestern  sind  auch sämtliche Anmerkungen und Links des Buchs online.

13
Jul, 2011

Wenn der Senator erzählt

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Senator Bob Graham, Demokrat aus Florida, macht derzeit in den USA einige Schlagzeilen mit der Anschuldigung, dass die Saudi-Connection der 9/11-Hijacker vertuscht werde – was insofern einiges Gewicht hat, als Graham einer der Vorsitzenden der “Congressional Joint 9/11 Inquiry” war, dem Untersuchungsauschuß des Parlaments. Grahams Anschuldigung ist allerdings weder neu, noch hat er jetzt bisher unbekannte Informationen dazu offenbart – und es fragt sich, warum der Senator sie ausgerechnet jetzt wieder erzählt. Ein  wenig riecht das nach “limited hangout” -  ein bißchen was offiziell zugeben, was eigentlich eh schon jeder weiß. Read more

11
Jul, 2011

“Das Handwerk des gelegentlich unbotmäßigen Zweifels”

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“Dabei ist Bröckers Sündenregister der Versäumnisse und Widersprüche bei der Aufklärung des 11. September weder antiamerikanisch noch verschwörungstheoretisch. Der Autor konstruiert keine Antworten, sondern er besinnt sich einzig auf eine uralte journalistische Tugend: auf das Handwerk des gelegentlich unbotmäßigen Zweifels.” – so  urteilte “Titel, Thesen, Temperamente”  über das neue Buch gestern abend im Ersten. Sehr zutreffend,  wie ich finde, aber möglicherweise auch nicht vorteilhaft was die Journalisten betrifft. Denn wenn einem unbotmäßigen Zweifler uralte journalistische Tugenden bescheinigt werden heißt das ja wohl, dass die eilfertigen Ja-Sager und Abnicker  ihr grundlegendes Handwerkszeug in Sachen 9/11 schlicht außer Acht gelassen gelassen, sprich: gefuscht, geschlampt, versagt haben. Read more

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