7
Feb, 2014

Blend-a-med + Al-Qaida = Zahnpastaterror

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terror_zahnpastaDass der “War On Terror”, ebenso wie der “War On Drugs”,  primär dem Geschäft ihrer Veranstalter dient und nicht dem Schutz der Bevölkerung vor Terroristen oder gefährlichen Drogen, diese Erkenntnis ist nichts wirklich Neues für halbwegs ausgeschlafene Zeitgenossen. Dass Medienleute und Politiker entweder nicht zu dieser Gruppe zählen, oder eben dafür bezahlt werden, ohne jede Hemmung die Propaganda dieser absurden Kriege zu verbreiten, ist ebenfalls keine Neuigkeit.  Gestern morgen aber prustete ich fast die köstliche Mischung aus Brötchten, Butter, Bio-Ei und Kaffee wieder auf den Frühstückstisch, als im Radio eine Warnung vor Zahnpasta-Terroristen durchgegeben wurde. Nicht in einer Satire,-oder Unterhaltungssendung, sondern in den Hauptnachrichten. Auf Flügen zur Olympiade nach Russland könnten, laut einer Warnung des US-Heimatschutzministeriums, Terroristen Sprengstoffe in Zahnpastatuben schmuggeln, betroffen seien “vermutlich” nur Direktflüge aus Europa – so lautete in etwa die Meldung, der dann der Nachsatz folgte: “Konkrete Hinweise” auf derartige Anschläge gäbe es nicht.

Da fragt man sich, welche voll verschlafenenen Redakteure bzw. gut bezahlten Propagandaoffiziere derart idiotische Meldungen in die Wiederholungsschleifen der ARD-Nachrichten und des gesamten Medienzirkus bringen können, ohne dass irgendwer nachfragt, ob die Redaktionen eigentlich noch alle Zahnbürsten im Schrank haben. Und was sie sich dabei denken, Millionen von Zuhörern und Leserinnen mit Meldungen zu bombardieren, bei denen das “vermutlich” und “keine konkreten Hinweise”  garantiert überhört werden ,”Zahnpasta” und “Terrorgefahr” aber garantiert hängenbleiben.  Um  nichts anderes als um diese Botschaft gehts.

Lasset uns also beten:
NSA unser, die du bist im Himmel mit deinen Drohnen.
Geheiligt werde deine Überwachung aller Leitungen und Funkwellen.
Dein Polizeistaat komme, wie im Himmel so auf Erden.
Unsere tägliche Terrorwarnung gib uns heute, und vergib uns unsere Arglosigkeit,
wie auch wir vergeben, dass die Kirche der Angst mit derartigem Schwachsinn unsere Hirne kontaminiert.
Und suche uns nicht in der Unterführung, sondern an den Sicherheitskontrollen der Flughäfen,
wo wir schon den dressierten Affen machen und Shampoo und Trinkwasser abgeben – und bald auch die Zahnpasta.
Und führe uns nicht in die Blend-a-med-lose Karies, sondern erlöse uns von den Al-Qaida-Wickelmützen.
Denn dein ist das Reich und die Macht und der Krieg gegen den Terror in Ewigkeit.

 

P.S.: Die “verrückte Dora”, die abgebildete Nuklear-Zahncreme “Doramad”  war von 1940-45 tatsächlich auf dem Markt.

8
Aug, 2013

Die Al CIAda – Saudi Connection

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wtcDass und wie sich die beiden vermeintlichen 9/11-Hijacker Al-Midhar und Al-Hazmi der schützenden Hand der CIA erfreuten, dürfte den Lesern unseres Buchs 11.9. – Zehn Jahre danach noch bekannt sein, ebenso wie die Tatsache, dass 15 der 19 “Hijacker” mit ihren völlig desolaten Visa-Anträgen vom US-Konsulat in Jhedda/Saudi Arabien durchgewunken wurden, das als Schleusungseinrichtung der Geheimdienste schon berüchtigt war.  Hätte es sich bei diesen Männern tatsächlich um autonome Terroristen gehandelt, die zu dem von Bin Laden in einer afghanischen Höhle organisierten Attentat ausgeschwärmt waren,  hätten sie mit diesen dilettantisch ausgefüllten Visa nicht einmal nach USA einreisen können, ihr Plan wäre schon im Ansatz gescheitert. Nur dank der Protektion der CIA kamen sie in die Vereinigten Staaten und wurden auch dort bestens unterstützt, erhielten wie Al-Midhar und Al-Hazmi in San Diego Wohnungen und Geld von Mittelsmännern des saudischen Geheimdiensts und wurden von der CIA vor einem möglichen Auffliegen durch Fahnder des FBI geschützt. Weil schon diese wenigen Fakten das Lügengebäude der offiziellen 9/11-Legende zum Einsturz gebracht hätten sorgte Philip Zelikow, der Autor des 9/11-Reports dafür, dass die gesamte Saudi-Connection in dem Report weitestgehend unterschlagen wurde.  Peter Dale Scott hat die Geschichte dieser Saudi-Connection, die schon lange vor 9/11 begann, jetzt noch einmal in einem akribisch dokumentierten Essay aufgeschrieben, dessen Lektüre gerade angesichts der aktuelle wieder aufgeflammten Terrorwarnungen nur empfohlen werden kann:   US Government “Protection” of Al-Qaeda Terrorists and the US-Saudi “Black Hole”

8
Aug, 2012

Al Qaida wieder in der Championsleague!

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Hach, wenn Osama das noch hätte erleben dürfen: “seine” Al Qaida  kämpft jetzt   Seit an Seit mit  Saudi Arabien, USA und Israel in Syrien,  schlachtet Christen und wird für diesen “Freiheitskampf” im Westen gefeiert.  Diese Nachricht wäre sicher ganz nach dem Geschmack des  “Terrorfürsten”, der sich vermutlich prompt den Bart gefärbt und wieder eine neue “Videobotschaft”  produziert hätte.  Aber OBL ist futsch und so ist der  der Neuzugang in diesem Spitzenteam der humanitären Championsleague in den Medien etwas unterbelichtet geblieben. Dabei verdient das Team der “Rebellen” mit den finanzstarken Superdemokraten aus Riad, einem halben Dutzend arabischer Feudalfürsten und Chefcoach Hitlary Clinton durchaus Aufmerksamkeit, wird es doch durch den Neuzugang schußstarker Dschihadisten und unberechenbarer Selbstmordbomber im Angriff erheblich verstärkt. Gegen diesen Sturm  wird jede Defensive  – “Diktatoren”, “Despoten”, “Assads”  oder wie die neuen “Hitlers” sonst noch heißen – wenig ausrichten können,  für “Freiheit”, “Demokratie” und “Menschenrechte”  scheint  dank der Kämpfer der guten alten Bin Laden Schule die Meisterschaft so gut wie sicher…

Update: Nachdem der TV-Sender “Fox” – als Teil des Murdoch-Imperiums nun wahrlich kein Medium für  US-kritischen Pazifismus -  über den  Fakt der von den USA gestützten islamistischen Terroristen in Syrien berichtet hatte – und  dem Sender deshalb der Vorwurf gemacht wurde, “Assad-Propaganda” zu betreiben -  antwortete er mit diesem sehenswerten “Reality Check”:

1
Apr, 2012

Gibt es eigentlich noch “echte” Terroristen?

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Jetzt hat sich herausgestellt, dass auch der Attentäter von Toulouse “möglicherweise” ein Informant des Geheimdienstes   war und noch aus dem belagerten Haus versucht hatte, seinen Kontaktmann anzurufen. Hmmmh. Langsam müßte man ja mal einen Preis für “authentischen Terror” aussetzen, oder, weil man grausame Verbrechen nicht belohnen kann, zumindest ein Gremium einsetzen, das einen aktiven Terroristen ausfindig macht, der NICHT an der Leine irgendeines Dienstes geführt wird – oder einen Terroranschlag, dessen Spuren NICHT auf staatliche Hintermänner und Helfershelfer schließen lassen. Gibt es so etwas überhaupt noch ?  Sind autonome, auf freier Wildbahn agierende Terroristen eine aussterbende Art ? Kommen sie  nur noch als paranoide Psychopathen wie der Broder-Fan Breivik vor ? Oder steckt, wie seit 9/11 hinter jeder brennenden Mülltonne, eigentlich nur und immer wieder “Al Qaida”  dahinter ? Und wenn ja, wie schafft dieses magische Netzwerk diese unglaubliche Ubiquität und Allgegenwart ? Und “radikale Islamisten”, die mit Religion gar nichts am Hut haben ? Ist das noch echter Terrorimsus – ein Bug im zivilgesellschaftlichen System ? Oder schon ein Feature – eingebauter Automatismus, um die Schäfchen in der Church of Fear zu halten ?

Aus machiavellistischer Perspektive macht es  ja durchaus Sinn, den Terror selbst zu veranstalten und dann  durch seine Bekämpfung und Beseitigung die eigene Macht,- und Kontrollposition weiter auszubauen – alles nach der Methode: “Bereite die Lösung vor und schaffe dann das Problem”, die  schon seit Marcus Crassus (70 v.Chr.) erfolgreich praktiziert wird. Und einen gewaltbereiten, an der Leine geführten inoffiziellen Mitarbeiter pünktlich zum Wahlkampf von der Kette zu lassen, um dann die erfolgreiche “Jagd” auf ihn  zu einer 30-stündigen weltweiten TV-Ereignis zu machen, paßt da ins Muster. Dazu noch ein paar “Al Qaida”-Gerüchte ständig wiederholen – und schon  ist die Bevölkerung wieder auf die Frontlinie im War on Terror und Clash of Civilisations eingeschworen. Der Taliban ist eben überall, auch wenn er ein frustrierter Fremdenlegionär ist.

Die Taliban in Afghanistan allerdings sind keine Terroristen, sondern Freiheitskämpfer, die ihr Land gegen eine Besatzungsmacht verteidigen.   Als Freiheitskampf  findet “echter” Terrorismus nur da statt, wo gegen Besatzungsmächte und Unterdrückungsregime gekämpft  und  Terror für militärisch unterlegene Partisanen das letzte und einzige Mittel ist – die Autobombe  als  “Airforce des kleinen Mannes.” Hinter dem indessen, was im Westen und zuletzt in Toulouse als Terrorismus (und Terrorismusbekämpfung) inszeniert wird, stecken statt des “kleinen Manns” so gut wie immer  der Große Bruder und seine Schlapphüte…

21
Mar, 2012

Der “S-Bahn Peter” von der CIA

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UPDATE 23.03.: Günter Langer, umherschweifender Haschrebbel von einst und Zeitzeuge, hat über den  VS-Agenten Peter Urbach ein detailliertes Dossier  zusammengestellt.

“Peter Urbach soll in Kalifornien gestorben sein. Der V-Mann und Agent provocateur besorgte der ersten Generation der RAF Waffen und Equipment. Aus historischer Perspektive müsste der Berliner Verfassungsschutz als Pate der Roten-Armee-Fraktion gelten.” berichtete vor einigen Tagen  die Süddeutsche Zeitung – und die Perspektive ist durchaus richtig. Ebenso wie unsere Überschrift, die den V-Mann des Berliner Verfassungschutzes, der das Umfeld der  eher auf Spaßguerilla  ausgerichteten “Kommune 1″ zum Terror anstiftete, der CIA zuordnet. Denn Verfassungsschutz und Polizei waren in den Frontstadt des Kalten Kriegs weisungsgebunden. Und dass die CIA die  direkt neben ihrem Hauptquartier in der Clayallee auf dem Campus der Freien Universität entstehenden “Studentenunruhen”  nicht nur im Auge hatte, sondern auch  Gegenmaßnahmen ergriff, davon kann mit Sicherheit ausgegangen werden.

1966 hatten die Studenten die erste Anti-Vietnamkriegs-Demonstration organsiert- die erste große gegen die USA gerichtete Demo in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Federführend bei der Organisation der Proteste waren dabei neben dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und seinem Chef Rudi Dutschke vor allem der ASta der FU, dem zu dieser Zeit Wolfgang Lefèvre vorstand. Auf Rudi Dutschke schoß im April 1968 der  “verwirrte Einzeltäter” Joseph Bachmann, der zuvor  in einem braunen Terrorcamp ausgebildet worden war – und dass die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg im Juni 1967 kein Zufall, sondern eine gezielte Hinrichtung war,  steht nach denn erst unlängst entdeckten Fotos über die Ereignisse  ebenfalls fest. Nachdem der “Spiegel” über diese Fotos berichtet hatte, sprach ich mit einem Freund darüber, der damals an der FU studierte. Aus den Fotos geht hervor, dass der Todesschütze Karl-Heinz Kurras mit dem Einsatzleiter des Verfassungsschutzes Helmut Starke und weiteren Beamten zusammenstand, dann unbedrängt auf Ohnesorg zuging und ihm in den Kopf schoß. Aber warum dieser eher unpolitische Germanistikstudent, der die Demo vor der Deutschen Oper schon verlassen hatte und 200 Meter weiter in einem Hof stand ? “Ich glaube, er wurde mit Wolfgang Lefèvre verwechselt,” sagte mein Freund. “Der war groß, schlaksig und sein Markenzeichen war, dass er immer ein rotes Hemd trug.” Ein rotes Hemd, so wie der große, schlanke Benno Ohnesorg an diesem verhängnisvollen 2. Juni 1967.  Das schien mir die erste plausible Antwort auf die Frage – und mit den jetzt aufgetauchten Fotos, in denen der Schütze vor dem Mord mit den Geheimdienstlern zusammensteht, macht das Szenario Sinn. Denn natürlich hatte die Einsatzleitung Bilder der “Rädelsführer” (Dutschke, Lefèvre etc.) dabei – und da, im dunklen Hof, schien doch einer von ihnen zu stehen, dem man dann “in Notwehr” eine Sonderbehandlung angedeihen ließ.

Politische Morde gehören ebenso wie der Agent Provocateur seit je zum Standardrepertoire der Dienste, um legale Protesbewegungen zu radikalisieren und der Staatsgewalt Gründe zum gewaltsamen Einschreiten zu liefern. Benutzt werden dazu waffengeile Spezialisten wie der Polizeibeamte Kurras oder an der langen Leine geführte “Einzeltäter” wie Lee Harvey Oswald oder Joseph Bachmann – und Agenten wie Peter Urbach, die dafür sorgen, dass es bei der Empörung über diese Morde nicht bei den Puddingattentaten bleibt, wie in der “Kommune 1″, sondern aus Stinkbomben echter Terror wird. CIA und NATO haben diese Methode im Rahmen der Operation Gladio  und der  “Strategie der Spannung”  jahrzehntelang so erfolgreich durchexerziert, dass man sie mit Fug und Recht als Großpaten des Terrors bezeichnen kann. Und zwar als immer noch aktive, denn ihre Handschrift ist bis heute nachweisbar, von “Al Qaida” bis “NSU”.  Weil diese Patenschaften im Namen des Staates stattfinden wird  Letzteres aktuell noch als “Verschwörungstheorie” diffamiert – so wie damals in Bezug auf Benno Ohnesorg die Behauptung “Politischer Mord”.  Doch wie die Geschichte zeigt wird die Verschwörungstheorie von gestern oft zur historischen Wahrheit von morgen – fatal ist nur, dass dazwischen meistens mehrerer Jahrzehnte liegen…

29
Sep, 2011

Al CIAda jetzt auch als Hochglanzmagazin

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Nach Tonbandbotschaften, Wackelvideos und Websites setzt die PR-Abteilung von “Al Qaida” jetzt auch auf Printprodukte – und reklamiert in einem Hochglanzmagazin names “Inspire” das Patent und die Alleintäterschaft für 9/11. Dass diese von “Verschwörungstheoretikern” und dem iranischen Präsidenten den USA zugeschoben werden, will man nicht länger hinnehmen.  Schon vor einiger Zeit hatte sich der Pressepsprecher von “Al Qadia” empört darüber geäußert, dass die Tat anderen als denen zugesprochen wird, “die zwei Monate lange in einer Höhle auf dem Boden geschlafen und diese besondere Operation geplant haben”. Hier das Video von ONN:

10
May, 2011

Enthüllt: Die Zentrale des globalen Terrornetzwerks

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Mit den sensationellen Videos, die von einem SEALS-Kommando im Versteck Osama Bin Ladens entdeckt wurden, haben die Ermittler erstmals tiefe Einblicke in die Kommandostruktur des Terrornetzwerks gewonnen. Denn nur scheinbar wirkt das Ambiente, in dem der meistgesuchte Terrorist der Welt bis zuletzt die Fäden von Al Qaida zog, wie ein ärmliches Kellerloch. Wie bei allen seinen Aktivitäten in den letzten Jahren achtete der Terrorscheich auf nahezu perfekte Tarnung, doch in mühevoller Kleinarbeit (Vergrößerung durch Klick auf das Foto) haben die Profiler und Analysten der US-Anti-Terror-Behörden jetzt die Operationsweisen des Al Qaida-Führers entschlüsselt. Read more

24
Mar, 2011

Sozialarbeit mit Cruise Missiles

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(3 Updates) Dass die Bundesregierung  eine Beteiligung der  völkerrechtlich illegalen Bombardements Libyens  ablehnt  und in weiten Teilen der Medien dafür der “Feigheit” geziehen wird ist ein weiteres Zeichen für den Niedergang  rechtsstaatlicher Errungenschaften und der öffentlichen Moral. Man muß nur  noch “humanitäre Intervention” rufen, und schon ist jeder Krieg gerechtfertigt – mittenmang natürlich auch unser Möchtegern-Kissinger und transatlantischer Big-Oil-Vertreter Jockel Fischer, der von Sicherheit und Mittelmeerzone  und “außenpolitischem Kollateralschaden” schwadroniert. Read more

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