4
Sep, 2011

9/11 und das Schweigen der Medien

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Unter diesem Titel schreibt Paul Schreyer im neuen “Ossietzky”:

“Die größte Aufmerksamkeit gebührt sicherlich dem neuen Buch von Mathias Bröckers und Christian Walther: »11. 9. – Der Einsturz eines Lügengebäudes«. Die beiden Autoren legen ein akribisch recherchiertes Kompendium der Widersprüche vor, an dessen Erkenntnissen eigentlich niemand mit einem einigermaßen wachen Geist vorbeikommen dürfte. Read more

3
Sep, 2011

Ein paar Termine

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Zwei Buchvorstellungen gibt’s in der kommenden Woche in Berlin: am Dienstag 6.9. um 19 Uhr im taz-Café und am Freitag 9.9.  um 19.30  in der Urania

Weitere Termine: Am Donnerstag 8.9. um 16 Uhr im MDR-Mittagstalk “hier ab vier”.

Für die Dokumentation “Der Anschlag – Erinnerungen an den 11. September”   hat der ZDF-Infokanal längere Interviews mit Augenzeugen, Hinterbliebenen. Wissenschaftlern und Autoren geführt, u.a. auch mit mir. Die Dokumentation läuft auf ZDF-info  am Montag, 5.9. (13:15, 20:15, 00:30), Samstag 10.9 (20:15), Sonntag 11.9 (23:15) und in der Nacht zum 12.9. im ZDF (2:30).

Das Einzelinterview wird auf ZDFinfo am Dienstag 6.9. (00:05) gesendet.

 

Update: 9/11 und das Schweigen der Medien

Am  8.9. gibts auf WDR 1Live den zweiten Teil des Audiothrillers “Das fünfte Flugzeug” , am 11.9. ab 14 Uhr ein Interview  bei Ken FM auf Radio Fritz

Am 12. 9. live im Literarischen Salon Hannover, 20 Uhr, unter dem schönen Titel  “Verstörungstheorien zum 11.9.”

1
Sep, 2011

Der Altersschwachsinn – er lebe hoch!

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Unter dem Titel “Flugzeuge im Kopf” schreibt SpOn über den “9/11-Verschwörungstheoretiker” Andreas von Bülow – und in zwei Sätzen auch über mich und das neue Buch – und erklärt die Skepsis gegenüber der offiziellen Version: “Im Kern ist das ein typischer Wesenszug älterer Männer: die eigene Lebenserfahrung mit viel Distanz und vermeintlichem Realismus zu einer Art behaglichem Zynismus zu vermengen. Nur, dass er hier extreme Ausmaße angenommen hat.” Ich bin zwar noch ein paar Jahre jünger als Andreas von Bülow,  aber ohne Frage auch schon ein älterer Mann – und als ich diesen küchenpsychologischen Erklärungsversuch las, der Kritik an der 9/11-Nichtaufklärung als prä-seniles Männersyndrom pathologisiert, fiel mir sofort ein Cartoon von F.K.Waechter ein: “Der Alterschwachsinn – er lebe hoch!” Drei mal hoch, kann man den Psychonanalytikern des ehemaligen Nachrichtenmagazins da nur zurufen.

Was derlei vermeintlichen Journalismus und die extreme Hirnlosigkeit des zynischen Medienbetriebs insgesamt betrifft, hörte ich vorgestern abend am Donaukanal in Wien von einem weiteren älteren Mann und langjährigen Top-Journalisten Östereichs: “Schau dir doch die 35-jährigen, die da in den Redaktionen hocken: alle nett und schwul, aber keinerlei Ahnung von irgendwas.” Also genau das, was Karl Kraus, an dessen Haus wir gerade vorbei geschlendert waren, schon vor 100 Jahren auf den Punkt gebracht hatte: “Keinen Gedanken haben, aber ihn ausdrücken können – das macht den Journalisten.”

Was wirkliche Flugzeuge im Kopf betrifft kann man diese heute abend via Äther empfangen: ab 23 Uhr  im WDR, der erste Teil des akustischen Thrillers Das fünfte Flugzeug. Zuvor äußert sich auch der Autor John S. Cooper noch kurz zur Sache…

15
Aug, 2011

“Focus”-Schmiere

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( mit 2 Updates) In Folge 37 der Telepolis-Serie “The WTC Conspiracy” hatte ich am 2. März 2002 geschrieben:

“Nachdem das linksliberale politische Magazin The New Statesman Anfang Februar unter der Schlagzeile “The Kosher Conspiracy” eine Titelgeschichte über die unkritische Unterstützung der Politik Sharons durch die britische Regierung veröffentlicht hatte, hagelte ein Sturm von Antisemitismus-Vorwürfen auf das Blatt. Dass einer der Autoren, der renommierte australische Journalist John Pilger, für seine investigativen Reportagen über Menschenrechtsverletzungen wie den Genozid in Ost-Timor mehrfach ausgezeichnet wurde, rettete ihn nicht vor der Holocaust-Keule. Die trifft derzeit jeden Nicht-Juden, der Israel und seine Unterstützer öffentlich kritisiert – die 20.000 jüdischen Demonstranten dagegen, die kürzlich in New York gegen Sharons Terrorpolitik protestierten, tauchten in den Mainstream-Nachrichten kaum auf… “Cui bono?” – bezieht man knapp ein halbes Jahr nach den Anschlägen diese Frage auf die Länder und Regierungen, denen sie genützt haben, bleiben nur zwei: USA und George Bush sowie Israel und Ariel Sharon. Nun wäre es wahrlich ein zu kurzer Schluss , diesen beiden schon deswegen eine Mittäterschaft zu unterstellen, weil sie die Hauptprofiteure sind. Bei der Frage nach einem Motiv für die Tat jedoch, die für jeden Kriminalisten bei der Erstellung von Täterprofilen zentral ist, müssten Bush und Sharon auf der Liste der Verdächtigen mittlerweile ziemlich oben stehen.”

Daraus macht das Burda-Magazin “Focus” in seiner heutigen Print-Ausgabe Folgendes:

“Die Fragen, die Verschwörungstheoretiker stellen, sind ganz und gar nicht so “offen”, wie sie gern behaupten ihre Antworten steht von Anfang an fest. Bröckers fragte schon 2002 in einem Artikel mit der bezeichnenden Überschrift “Die Kosher Conspiracy”, wem denn die Anschläge genutzt haben könnten, und antwortete gleich selbst: “Es bleiben nur zwei: USA und George Bush sowie Israel und Ariel Scharon.” Der Autor ist davon derart überzeugt, dass er sogar vor dem Berliner Landgericht, vor dem 2003 eine Klage gegen den NDR verhandelt wurde, der ihm Nähe zum Antisemtismus unterstellt hatte, erklärte: “Scharon müßte auf der Liste der Verdächtigen ganz oben stehen.”

Das ist ein sehr schönes Beispiel, wie Schmierenjournalisten mit manipulierten Zitaten und Falschbehauptungen ihre Thesen konstruieren: dass die “bezeichnende Überschrift” nicht von mir stammt, sondern aus einer respektierten Zeitschrift zitiert ist, wird unterschlagen. Ebenso unterschlagen wird, dass dem Satz: “USA und George Bush sowie Israel und Ariel Scharon” eine umgehende Relativierung folgt: “Nun wäre es wahrlich ein zu kurzer Schluss , diesen beiden schon deswegen eine Mittäterschaft zu unterstellen…”. Stattdessen wird dann behauptet, ich sei “derart überzeugt” von der verfälscht wiedergegebenen Behauptung, dass ich vor dem Berliner Landgericht erklärt hätte: “Scharon müßte auf der Liste der Verdächtigen ganz oben stehen.” Eine solche Erklärung hat es vor Gericht – im Rahmen meiner erfolgreichen Klage gegen eine “Panorama”-Sendung des NDR, die mit ähnlich illegalen Methoden wie jetzt “Focus” einen Antisemitismusvorwurf konstruiert hatte – nie gegeben. Der “Focus”-Schmierant hat sie sich vermutlich aus dem letzten Satz des oben zitierten Artikel-Abschnitts gebastelt, – und den dort ebenfalls erwähnten Bush dann noch unterschlagen, um seine Diffamierung ein bißchen zuzuspitzen. Soll man derart lügende Dreckschleudern einfach gewähren lassen ? Nein! – ich habe den Fall deshalb heute morgen meinen Anwälten übergeben…

UPDATE: Das 9/11-archiv hat die Beiträge zum 9/11-Titelthema von “Focus” analysiert und kommt zu dem betrüblichen (aber wenig überraschenden) Schluß: “Insgesamt der größte Käse, den man im Deutschen Blätterwald seit dem Spiegel-Dossiers zu Verschwörungstheorien in 2003 und 2006 lesen konnte.”

UPDATE 2: Die Abmahnung wegen der falschen Tatsachenbehauptung wurde von “Focus” zurückgewiesen: “Das Zitat der Gerichtsverhandlung ist authentisch. Es basiert auf persönlicher Wahrnehmung,” heißt es in dem Schreiben der “Focus”-Anwälte. Die Aussage sei aus meinen Ausführungen vor Gericht “korrekt zitiert”. Solche Ausführungen gab es aber gar nicht, denn ich hatte in der gesamten Verhandlung kaum etwas gesagt. Und schon gar keine Erklärungen zu “Israel” und “Scharon” abgegeben, um die es bei diesem Fall auch überhaupt nicht ging. Ich hatte 2003 gegen NDR/Panorama geklagt, weil sie mit vier falschen Behauptungen versucht hatten, mein Buch zu diskreditieren und eine Verbindung mit dem Neo-Nazi Horst Mahler herzustellen. Bei zwei dieser Behauptungen wurde dem NDR die Weiterverbreitung untersagt, die beiden anderen sah das Gericht gerade noch von der Meinungsfreiheit gedeckt, weil dort nicht konkret mein Name genannt wurde, sondern von “Verschwörungstheoretiker” die Rede war.

31
Jul, 2011

“Unter falscher Flagge”

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2007 führte Frank Höfer für die Dokumentation “Unter falscher Flagge” ein langes Interview mit mir, über die ersten beiden 9/11-Bücher. Zum Erscheinen von “11.9 – Zehn Jahre danach” ein ausführlicher Rückblick, wie alles anfing – und auf die offenen Fragen, die bis heute ungeklärt sind:

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