24
Sep, 2014

The Rocky Horror Kalifat Show

categories Uncategorized    

24.09.14 16:10-BildschirmkopieDa hat sich das Putin-Bashing doch schon gerechnet – das Pentagon bestellt Atomwaffen für eine Billion Dollar, das nukleare Wettrüsten geht in eine neue Runde. Und auch das konventionelle Kriegsgerät wie das Milliardengrab F22 Raptor kann dank Aufrüstung der vermeintlich aus dem Ruder gelaufenen IS-Milizen und ihrer Rocky Horror Kalifat Show endlich live getestet und verheizt werden. Schon vor vier Wochen hatten wir ja hier vermerkt, dass es sich bei ISIS einmal mehr um eine CIA-Veranstaltung handelt, die ihm Rahmen des “Global War On Terror” läuft, für dessen permanente Fortsetzung ständig neue Terrormonster fabriziert werden müssen. Nachschub für ISIS ist schon in Vorbereitung, neue “moderate” Terroristen, die gegen die Assad-Regierung vorgehen sollen, werden derzeit ausgebildet – darunter auch Kämpfer aus Georgien und China. Thierry Meyssan schließt aus dieser Konstellation wohl nicht zu Unrecht, dass die islamistische Horrorshow “Kalifat” nicht auf die Levante als Spielort begrenzt bleiben soll, sondern von den Veranstaltern perspektivisch  auf Tournee nach Russland und China geschickt werden soll.

Dass  diesen mörderischen Zirkus vor Ort  kaum noch jemand für authentisch hält,  sondern für ein Produkt und Werkzeug made in USA, mußte jetzt auch schon die “New York Times” feststellen, und der TV-Komiker Jon Stewart annoncierte die jüngsten Bombardements in Syrien als “iphone 6 der Kriege” : ” It’s expensive, a little bigger, a little more unwieldy than you thought it would be. It’s gonna be at least a two-year commitment.” Read more

23
Jun, 2014

Divide Et Impera

categories Uncategorized    

23.06.14 17:05-Bildschirmkopie

Hier sehen wir die neuesten Aktivkräfte des Imperiums,  Department “Divide Et Impera” (Teile und Hersche), ausgestattet mit “Zara”-Outdooor-Outfit, “Nike”-Sneakers,  1a “Toyota”-Pickups und neuen Sturmgewehren – unterwegs die Region zu balkanisieren, auf dass in Zukunft kein autonomer, starker Irak entstehe, sondern eine Reihe von Zwergstaaten sunnitischer, shiitischer und kurdischer Prägung, die in gegenseitigem Clinch liegen und auch Syrien weiter zu destabilisieren. Was natürlich auch dafür sorgt, dass weitere “sichere Häfen” für  “Terroristen” entstehen und der globale “War On Terror” weiter geführt werden kann.

Dass die martialischen Krieger auf dem professionellen Werbefoto uns von den Medien derzeit als die gefährlichsten Djihadisten aller Zeiten präsentiert werden, die quasi aus dem Nichts aufgetaucht seien und jetzt mal mir nichts dir nichts den halben Irak erobern ist natürlich – wie meistens wenn es um Terror geht – gequirlter Bullshit. Denn wie meistens wenn es um Terror geht sind auch diese “heiligen Krieger” Geschöpfe der CIA. Sie waren eigentlich nur dazu gedacht, die Regierung Assad in Syrien zu stürzen, der sich dem Pipeline-Projekt von BP, Katar und Saudi-Arabien verweigerte, die das enregiehungrige Europa gerne über das Mittelmeer versorgen würden. Stattdessen  zog Assad den Bezug von russischem Erdgas vor und die  Verlängerung der schon in die Türkei führende “Blue Stream” -Pipeline ans Mittelmeer – und als das feststand, traten MI-6 und CIA den Bürgerkrieg los, mit ihren bewährten Hilfskräften aus der Abteilung “Heiliger Krieg”. Finanziert werden die Terrorgruppen seit Jahren von den Feudalherren in Riad und Katar – sind also keineswegs aus dem Nichts aufgetaucht, wie uns die Medien suggerieren. Allenfalls haben sie sich jetzt ein wenig selbstständig gemacht – operieren aber durchaus weiterhin im Sinne des Pentagon. Pepe Escobar weiß  – mal wieder - mehr dazu.

24
Apr, 2014

The CIA and the Media

categories Uncategorized    

24.04.14 17:19-BildschirmkopieUnd sie lügen natürlich auch in Sachen Ukraine was das Zeug hält. Doch offenbar gibt es mittlerweile immer weniger Menschen, die USA und NATO für eine große Friedensbewegung halten und deren jeweils aktuelles Ziel für das Reich des Bösen schlechthin. Außer 95 % aller Journalisten und Politiker, die als Stenographen und Sprachrohre dieses Lügengeschäfts fungieren – und sich gerade wundern, warum es immer noch soviele “Putinversteher” in der deutschen Bevölkerung gibt, obwohl sie uns Wladimir den Schrecklichen doch seit Monaten als aggressiven russischen Untermenschen porträtieren, dem dringend mit Gewalt Einhalt geboten werden muß. Und nicht nur die notorischen Kriegstrommler der Springer(stiefel)-Presse haben den Turbo in Sachen Mobilmachung und Wehrertüchtigung angeworfen, auch die einst anti-militaristische taz beklagt, dass der “Antiterrorkampf” in der Ost-Ukraine “stecken geblieben” sei und fordert von der Putschregierung robusteres Eingreifen: “Kiew hat keine Eier in der Hose”, und auch die öffentlich rechtlichen Anstalten – qua Zwangsgebühr gesetzlich eigentlich zu objektiver Berichterstattung verpflichtet – tröten derart ungeniert ins Propagandahorn, dass es nicht nur gestandenen Russland-Experten wie der ehemaligen ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz den Magen umdreht.

Wer sich fragt, warum die Medien tun was sie tun, kann in einer berühmten Recherche “The CIA and The Media” fündig werden, die der mit den “Watergate”-Enthüllungen bekannt gewordene Carl Bernstein 1977 durchführte. Er kam damals auf 400 Journalisten, die im Auftrag und mit Unterstützung des US- Geheimdiensts tätig waren. Dass es in den letzten 37 Jahren weniger geworden sind – und dass der wichtigste Satellitenstaat der USA in Europa, Deutschland – von dieser Infiltrierung ausgenommen ist, ist nicht anzunehmen, zumal mittlerweile ja sogar sämtliche Kommunikation von der Kanzlerin abwärts durch die US-Dienste abgesaugt wird. Vor einem Jahr noch, vor Edward Snowden, wäre  Letzteres von der Camarilla der “seriösen” Medien noch  haarsträubend als “krude Verschwörungstheorie” und “Anti-Amerikanismus” abgetan worden – und den Vorwurf, dass sie CIA-Propaganda betreiben weisen die Kollegen natürlich mit Inbrunst zurück, als “krude Verschwörungstheorie”.  De facto ist das aber keine Theorie, sondern eine real exisitierende Verschwörung, die Bernstein schon 1977 nachgewiesen hat und die nach wie vor blüht und gedeiht. Wer das für ein “anti-amerikanisches” Gerücht hält, macht sich etwas vor.

“Ja aber Mathias, so darf man nicht denken, das machen nur die Rechten, die von “Monopolmedien” oder “Systempresse” reden, wie es schon Hitler und Goebbels getan haben”, meinte unlängst ein guter Journalisten-Freund. Wozu mir nur  einfiel, was Nietzsche mal so (oder so ähnlich) geschrieben hat: “Um der Wahrheit willen muß man auch in die Jauchegrube hinabsteigen.”  Also: wenn es stimmt und wahr ist, was Bernstein aufgedeckt hat, wird es nicht falsch, weil irgendwelche Holocaust-Leugner sich auch darauf berufen. Nur weil Adolf Vegetarier war,  muß man ja um politisch korrekt zu bleiben auch nicht dauernd Fleisch essen.

Und dass Bernsteins Investigation tatsächlich aktueller denn je ist und das “paper of the record”, die vermeintlich seriöseste aller seriös genannten Zeitungen, die New York Times, mal wieder an vorderster Propagandafront mit dabei ist, ist leider Fakt. Um zum Irakkrieg zu hetzen, hatte sie auf ihrer Titelseite Aluminiumröhren als Massenvernichtungswaffen verkauft, und jetzt einen bärtigen Guerillero, der angeblich in Putins Auftrag in der Ostukraine Unruhe stiftet und zuvor schon in Georgien gekämpft haben soll – was keine 24 Stunden später als schlechter Photoshop-Job aufflog. Wobei Spül-Online diese aufgeflogenen Propagandalüge nun natürlich nicht zum Anlass tiefergehender Recherchen nimmt, sondern in bester Dünnsäureverklappungsmanier sofort zurückschlägt: Der Kreml lügt besser!

15
Apr, 2014

R.I.P. Michael C. Ruppert

categories Uncategorized    

MCRMichael C.Ruppert hat sich in der Nacht zum Montag das Leben genommen – er war einer der wichtigsten Whistleblower und investigativen Autoren unserer Tage. Seine Website From The Wilderness war nach 9/11 eine der wenigen Informationsquellen, die Hintergrundinformationen lieferte und das tat, was eigentlich jeder Journalist hätte tun müssen: die Regierungsverlautbarungen zu diesem Verbrechen nicht einfach zu übernehmen, sondern sie zu hinterfragen und nach zu recherchieren. Sein Buch “Crossing The Rubicon- The Decline of the American Empire at the End of the Age of Oil” gehört zu den besten, die über 9/11 geschrieben wurden. Mike kam aus einer konservativen Familie, viele seiner Verwandten waren beim Militär oder beim Geheimdienst. Er studierte Politik und machte Karriere bei der Polizei in Los Angeles. Als er in seiner Funktion als Drogenfahnder angehalten wurde, von der CIA orchestrierte Schmuggeloperationen zu ignorieren und mit in  diese Geschäfte im Namen des Staats einzusteigen, wurde er zum Whistleblower und aus dem  Polizeidienst gefeuert. In einer öffentlichen Anhörung konfrontierte der 1996 den damaligen CIA-Chef John Deutch mit den Fakten, die er über die tiefe Verstrickung des Geheimdiensts in den Drogenhandel recherchiert hatte – einen Monat später wurde Deutch auf seinem Posten von George Tenet abgelöst. Und Mike Ruppert startete “aus der Wildnis” seine Webseite und einen Newsletter, die vor allem nach dem 11. Spetmeber 2001 von Millionen gelesen wurden. Ich lernte ihn 2003 kennen, als wir ihn zu einer Konferenz nach Deutschland eingeladen hatten, 2004 trafen wir uns auf der großen 9/11 Konferenz in Toronto wieder, danach kam er noch einmal nach Deutschland und besuchte u.a. Andreas von Bülow.  2006 wurden bei einem Einbruch in das  “From The Wilderness” – Büro sämtliche Computer und Festplatten zerstört. 2008 fühlte er sich persönlich bedroht und wanderte zeitweilig in die wirkliche Wildniss nach Kanada aus. 2009,  als ein Filmmacher über den CIA-Drogenschmuggel recherchierte und Mike Ruppert interviewen wollte, erzählte dieser viel mehr als nur diese Geschichte – so entstand die Dokumentation “Collapse”, die 2010 auf der Berlinale gezeigt wurde. Und in der Mike Ruppert den Fake des “war on drugs” und des “war on terror” in den größeren Zusammenhang von der  Finanzkrise, Peak Oil und der ökologischen Katatstrophe stellt. Eine ebenso finstere wie wohl begründete Untergangsprophezeiung – die er in einer Sendung im Internet-Radio ” The Lifeboat Hour” bis zum vergangenen Sonntag fortsetzte. Nunmehr wieder aus der Wildnis, einem Tal hoch in den Rocky Mountains, wohin er sich 2012 zurückgezogen hatte. Noch ist über die genaueren Umstände seines Todes nichts bekannt, sein Freund und Anwalt Wesley T. Miller wird der Autopsie beiwohnen und berichten – und bittet bis dahin von Spekulationen abzusehen. Falls sich die Nachricht seines Freitods bestätigt, könnte man dies zynisch als typisches Ende für einen “Schwarzseher” bezeichnen, tatsächlich aber scheint mir, das Mike Ruppert nicht an den furchtbaren Fakten über die Welt zerbrochen ist, sondern eher an der Ignoranz und Diskriminierung, die ihn als durchgeknallten “9/11 Truther” und “Verschwörungstheoretiker” abstempelte. Obwohl er doch als Publizist genauso akribisch, ehrenwert und unbestechlich arbeitete,  wie er zuvor als Polizist gearbeitet hatte. Dass ihm die Institutionen diese Arbeit nicht gedankt haben sollte uns umso mehr Verpflichtung sein, nicht nur sein Andenken hoch zu halten, sondern auch, die Pfade, die er  in der Wildnis geschlagen hat, weiter zu verfolgen.

5
Mar, 2014

False Flag auf dem Maidan?

categories Uncategorized    

Wenn es stimmt, was “Russia Today” soeben meldet – das Leak eines Telefonats zwischen der EU-”Außenministerin” Catherine Ashton und Estlands Außenminister Urmas Paet, der am 24. 2. in Kiew war – dann müssen die Vorgänge in der Ukraine anders bewertet werden, als es bisher: die Scharfschützen auf dem Maidan feuerten nicht im Auftrag vom Präsidenten Janukovich, sondern wurden von der “neuen Koalition” angeheuert. Es wurden sowohl auf Demonstranten wie auf Polizisten geschossen und nach Auskunft einer Ärztin, mit der Urmas Paet sprach, waren es dieselben Geschütze: ““There is now stronger and stronger understanding that behind the snipers, it was not Yanukovich, but it was somebody from the new coalition,” – sagt Paet – und Ashton antwortet: “I think we do want to investigate. I mean, I didn’t pick that up, that’s interesting. Gosh.” – Dass diese Untersuchung dann bis heute nicht stattfand scheint für die Wahrheit dieser Geschichte zu sprechen. Ebenso wie die schon während der Auseinandersetzung auf dem Maidan zu beobachtende Merkwürdigkeit, dass zur Räumung des Platzes nicht wie überall polizeiüblich Tränengas eingesetzt wurde, sondern gleich scharf geschossen wurde.
Auch wenn der durch und durch korrupte Janukovich damit nicht zum braven Waisenknaben wird – das Bild des “brutalen Diktators”, der auf friedliche Protestierende schiessen läßt, das in den Westmedien kolportiert wurde, muß möglicherweise revidiert werden. Nicht die Bürger haben ihn vertrieben – auch wenn die veramte Bevölkerung natürlich gegen ihn protestierte – sondern bezahlte und bewaffnete Putschisten, die das Maidan-Massaker inszeniert haben. Just nachdem Steinmeier und die EU-Minster einen friedlichen Übergang inkl. Neuwahlen vereinbart hatten. Die Vermutung, dass dahinter das State Department und die CIA stecken, ist nicht allzuweit hergeholt: Wer “Fuck EU” sagt, dem ist auch zuzutrauen, dass er zu rabiateren Mitteln greift, wenn diese EU verhandelnd und diplomatisch Lösungen präsentiert. Wie ?  So etwas machen unsere amerikanischen Freunde doch nicht, die hören doch nur unsere Telefone und die unserer Regierenden ab, um uns vor böööhsen Terroristen zu schützen ? Ach so, na klar – der finstere  Zar Putin muß  das geleakte Telefonat gefälscht haben!

(Das Gespräch zwischen Ashton und Paet beginnt ab 1: 50, vorher wird durchgestellt und verbunden)

 

Update: Nur noch einmal zur Klarstellung: Wenn es erwiesen wäre, etwa durch ballistische Untersuchungen, was Minister Paet unter Berufung auf eine Ärztin hier sicher nicht leichtfertig der EU-Kommisarin erzählt – dass die Schüsse nicht von Janukovich angeordnet wurden -  müßte die Maidan-Geschichte in der Tat umgeschrieben werden. Und dann liegt der Verdacht, dass die CIA dahinter stecken könnte jedenfalls sehr  nahe: anders als die EU hat USA keine direkten ökonomischen Verbindungen mit Russland und Ukraine, sondern nur ein geopolitisches Interesse an Destabilisierung von Putins Machtbereich.
Wenn also eine von Steinmeier und der EU ausgehandelte friedliche Übergangslösung umgehend gewaltsam sabotiert wird – und die Schüsse tasächlich nicht von Janukovich kamen – wer hat sie dann angeordnet ?  Intereassant ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Gerücht: dass der von George Soros gesponsorte neue Präsident Scientologe sein soll.

24
Jan, 2014

Panzer-Ursel und die Kita-Truppe

categories Uncategorized    

Während konkret zur Debatte stehen sollte, ob die Bundeswehr demnächst zu einem weiteren Auslandseinsatz ausrücken darf, um in Zentralafrika Rohstoffe  Menschenrechte zu sichern, wird  aktuell in Deutschland vor allem den Vorschlag der neuen Verteidigunsministerin diskutiert, die Bundeswehr “familienfreundlicher” zu machen.  Nun ist gegen “Familienfreundlichkeit” grundsätzlich ja nichts zu sagen und eine für die Landesverteidigung zuständige Armee könnte  ihren Kasernen durchaus Kindertagesstätten anschliessen. Bei einer Truppe aber, die “Landesverteidigung”  am Hindukusch und im Innere Afrikas betreibt und dabei gern auch mal Hochzeitsgesellschaften Terrroristen oder Benzin klauende Dorfbewohner in die Luft jagt, scheint das mit der “Familienfreundlichkeit” schon etwas problematischer. Aber Panzer-Ursel wird’s schon richten, ist ja schließlich Super-Mutti und versteht, wie man  tough im Job ist und gleichzeitig kuschelige Nestwärme nicht vernachlässigt. Und so werden wir unter ihrem Kommando bald eine in jeder Hinsicht perfektionierte Truppe haben – Kampfdrohnen können schließlich auch  in Heimarbeit gesteuert werden und wenn Papi oder Mutti ihren täglichen Taliban erledigt haben, sind sie ganz für die lieben Kleinen da.

*

Was da gerade in der Ukraine los ist, blicke ich irgendwie nicht, die Demonstranten scheinen gar keine Forderungen zu haben, außer “Klitschko” und “Europa” – und dass die einsitzende Ex-Oligarchin und Gasprinzessin Timoschenko die Randale gut findet – ist da nichts zu vernehmen.  Und auch nicht davon, dass es sich bei Teilen der Opposition um lupenreine Faschisten und Neonazis handelt. Wobei sich die Frage stellt, was eine EU, die schon mit Griechenland, Bulgarien und Rumänien überfordert scheint, um Gottes Willen noch mit der ganzen Ukraine will. Wer, außer den USA vielleicht, kann ein Interesse daran haben, der EU ein weiteres Armenhaus anzuschliessen, samt einem Haufen dumpfer Rechtsradikaler ? Jetzt hat unser Außenminister den ukrainischen Botschafter einbestellt und die Kanzlerin forderte den Hamburger Bürgermeister  ukrainischen Präsidenten auf, das Demonstrationsrecht zu wahren.

*

Pünktlich zu den Verhandlungen über Syrien in Genf sind 55.000 Fotos und eine Studie über geheime Folterungen in syrischen Lagern  veröffentlicht worden – wobei nicht nur der Termin und die Finanzierung der Studie durch das Feudal-Regime Katar etwas stutzig machen, sondern auch die Frage, wieso eine Regierung von derart verwerflichem Tun im Verborgenen derart viele Fotos machen läßt. In Abu Grahib, wir erinnern uns, hatten US-Soldaten aus Spaß an der Freud ihre Folterspielchen mit Handys geknipst, und so etwas wäre auch dem einen oder anderen von Assads Folterknechten durchaus zuzutrauen. Aber zu welchem Behufe werden 55.000 Gefolterte und von Leichen abgelichtet ??? Irgendetwas riecht hier fishy. Schon im März 2012 hatte ich hier mal angemerkt, dass es beim Bashing der Assad-Regierung einmal mehr um einen Pipelinekrieg geht, weil Assad russischen Gaslieferungen Zugang zum Mittelmeer verschaffen will – und Angebote der USA und EU, Syrien aus Ägypten zu beliefern, ausgeschlagen hat. Pikant und für die Zuspitzung mit Horror-Propaganda wie diesen Fotos möglicherweise  mit verantwortlich scheint auch die Tatsache, dass Israel mittlerweile  für die besetzten Golan-Höhen, die zum syrischen Territorium gehören, die Rechte für Öl,-und Gasbohrungen vergeben hat. An das Unternehmen “Genie Energy”, dessen Aktien unter anderem von Rupert Murdoch und Jacob Rothschild gehalten werden und dessen genialer Chefberater niemand anderes als Dick Cheney ist.

*

Keine Fotos gibt es indessen von den Opfern der CIA-Folterlager in Polen – doch die “Washington Post” hat jetzt veröffentlicht, wie es zu diesem illegalen Knast überhaupt kam: die CIA schickte als Diplomatengepäck 15 Millionen Dollar in zwei Pappkartons, nicht an die Regeirung, sondern direkt an die Freunde des polnischen Geheimdienstes.

*

NSA – war da eigentlich was ? Freund Seyfried hat die aktuelle Situation in einen kleinen Cartoon gepackt:

24.01.14 16:16-Bildschirmkopie

7
Nov, 2013

JFK: CIA und New York Times lügen weiter

categories Uncategorized    

Broeckers_JFK_web-1“We will never know, we will never know…” das ist das Mantra, wenn es um die Wahrheit des Kennedy-Mordes geht und das die Mainstream-Medien in den nächsten Wochen gebetsmühlenartig orgeln werden – um gleichzeitig mit pseudo-journalistischen Ergüssen, wie dem hier am 4. November zitierten oder dem gequirlten Schwachsinn mit dem die “Welt” gestern aufwartete, dafür zu sorgen, dass dieses Mantra zur selbsterfüllenden Prophezeiung gerät. Mit haltlosen Behauptungen wie:  “Alle Beweise deuten auf den Ex-Marine Lee Harvey Oswald. ” -  selbst einstige Hardcore-Apologeten der “Lone Gunman”-Theorie wie Gerald Posner (“Case Closed”) sagen mittlerweile, dass Oswald, wäre es zu einem Prozess gekommen, mangels Beweisen hätte freigesprochen werden müssen – oder mit der Aufzählung möglichst vieler und möglichst iditotischer “Verschwörungstheorien”, mit denen jede Kritik an den haltlosen Behauptungen kontaminiert wird, um dem unvoreingenommenen Leser angesichts der selbst gestifteten Verwirrung dann mit dem seufzenden Mantra zu kommen, dass wir “es wohl nie erfahren werden.”

Und das ist wohl wahr – solange solcher Un-Journalismus die historische Wahrheitsfindung behindern und die Deutungshoheit über das Ereignis massenmedial durchsetzen kann. Selbst wenn schon ein einziges Foto – und die Aussagen des links hinter der Präsidentenliomusine auf Motorräder fahrenden Polizisten  Bobby Hargis vor der Warren-Kommission -  “…when President Kennedy straightened back up in the car the bullet him in the head, the one that killed him and it seemed like his head exploded, and I was splattered with blood and brain, and kind of bloody water, It wasn’t really blood.”  – völlig ausreichen würde, um  defintiv einen Schuß von vorne zu beweisen und Oswald als Todesschützen von hinten zu entlasten. Dass dies die Nicht-Ermittler der Warren Kommission damals nicht interessierte, entsprach ihrem Auftrag – und dass Journalisten, Historiker und Wissenschaftler diese skandlöse Nicht-Ermittlung bis heute verteidigen, zeigt, dass dieser Auftrag, im Namen der Staatsräson zu lügen, ganz offensichtlich bis heute gilt. Denn, wie David Talbot in einem sehr lesenwerten Essay deutlich macht: CIA and New York Times still lying to us.

21
Aug, 2013

The JFK Assassination Marked the End of the American Republic

categories Uncategorized    

On occasion of the publication of his latest book, German author Mathias Broeckers talks about the assassination of John F. Kennedy in Dallas, Texas on November 22, 1963, which he sees as a coup d’etat that was never rolled back.

Mathias Broeckers, born 1954, is a German investigative journalist and the author of more than ten books, most of them related to the topics of drugs, terrorism and deep politics. He works for the daily German newspaper TAZ and the webzine Telepolis. His latest book, “JFK: Staatsstreich in Amerika” (“JFK: Coup d’Etat in America“), was published this August at Westend Verlag in Frankfurt, Germany.

Lars Schall: Mr. Broeckers, a writer who authors a book about the assassination of John F. Kennedy that does not follow the verdict of official history faces the problem of being condemned on an instant basis as a “conspiracy theorist” who engages in “conspiracy theories.” May I ask you at the beginning of this interview to explain to our readers that those critics – consciously or unconsciously – are acting exactly according to the “playbook” of the CIA?

Mathias Broeckers: In January 1967, shortly after Jim Garrison in New Orleans had started his prosecution of the CIA backgrounds of the murder, the CIA published a memo to all its stations, suggesting the use of the term “conspiracy theorists” for everyone criticizing the Warren Report findings. Until then the press and the public mostly used the term “assassination theories” when it came to alternative views of the “lone nut” Lee Harvey Oswald. But with this memo this changed and very soon “conspiracy theories” became what it is until today: a term to smear, denounce and defame anyone who dares to speak about any crime committed by the state, military or intelligence services. Before Edward Snowden anyone claiming a kind of total surveillance of internet and phone traffic would have been named a conspiracy nut; today everyone knows better.

LS: What do you see as the prime motive(s) to get Kennedy killed?

MB: To make a long story, which I elaborate in the book, short: JFK had made definitive steps to end the cold war. He had denied the involvement of the army in the Bay of Pigs invasion, which he had inherited from his predecessor, he had solved the missile crisis in Cuba through direct and secret contact with the Soviet-leader Khrushchev, he had ensured a nuclear test-stop with the Soviets, and he had ordered the withdrawal from Vietnam. All this against the will of the military, the CIA, and even against many members of his own administration. …. Read more

8
Aug, 2013

Die Al CIAda – Saudi Connection

categories Uncategorized    

wtcDass und wie sich die beiden vermeintlichen 9/11-Hijacker Al-Midhar und Al-Hazmi der schützenden Hand der CIA erfreuten, dürfte den Lesern unseres Buchs 11.9. – Zehn Jahre danach noch bekannt sein, ebenso wie die Tatsache, dass 15 der 19 “Hijacker” mit ihren völlig desolaten Visa-Anträgen vom US-Konsulat in Jhedda/Saudi Arabien durchgewunken wurden, das als Schleusungseinrichtung der Geheimdienste schon berüchtigt war.  Hätte es sich bei diesen Männern tatsächlich um autonome Terroristen gehandelt, die zu dem von Bin Laden in einer afghanischen Höhle organisierten Attentat ausgeschwärmt waren,  hätten sie mit diesen dilettantisch ausgefüllten Visa nicht einmal nach USA einreisen können, ihr Plan wäre schon im Ansatz gescheitert. Nur dank der Protektion der CIA kamen sie in die Vereinigten Staaten und wurden auch dort bestens unterstützt, erhielten wie Al-Midhar und Al-Hazmi in San Diego Wohnungen und Geld von Mittelsmännern des saudischen Geheimdiensts und wurden von der CIA vor einem möglichen Auffliegen durch Fahnder des FBI geschützt. Weil schon diese wenigen Fakten das Lügengebäude der offiziellen 9/11-Legende zum Einsturz gebracht hätten sorgte Philip Zelikow, der Autor des 9/11-Reports dafür, dass die gesamte Saudi-Connection in dem Report weitestgehend unterschlagen wurde.  Peter Dale Scott hat die Geschichte dieser Saudi-Connection, die schon lange vor 9/11 begann, jetzt noch einmal in einem akribisch dokumentierten Essay aufgeschrieben, dessen Lektüre gerade angesichts der aktuelle wieder aufgeflammten Terrorwarnungen nur empfohlen werden kann:   US Government “Protection” of Al-Qaeda Terrorists and the US-Saudi “Black Hole”

4
Aug, 2013

Welcome To Brainwashington !

categories Uncategorized    

Auch wenn mir Alarmismus eher fern liegt, scheint es doch ziemlich merkwürdig, dass heute zahlreiche US-Botschaften im mittleren Osten schliessen,  auch England Frankreich und Deutschland ihre im Yemen dichtmachen, FBI und Interpol wegen “erhöhter Terrorgefahr” Reisewarnungen an ihre Bürger durchgeben und dann auch noch gemeldet wird, dass in den USA eine nationale “Anti-Terror”-Übung mit über 5.000 Teilnehmern sattfindet, bei der ein nuklearer Terroranschlag simuliert werden soll. Da solche “Übungen” gerne in die Realität umschlagen – wie 9/11 die Simulation gehijackter Fluzeuge, wie 7/7 die Terrorübung in der Londoner U-Bahn und zuletzt das Training der “Boston Bomb Squad” beim Marathonlauf – scheint in den nächsten Tagen besondere Aufmerksamkeit für stattfindende oder “in letzter Minute” verhinderte Operationen unter falscher Flagge durchaus geboten. Zumal die ins Kreuzfeuer öffentlicher Kritik geratenen Schnüffelaktionen der NSA dringend einer Imageaufwertung bedürfen, ebenso wie die CIA, deren Aktionen in  der libyschen Botschaft Bengazhi – die Ausrüstung von Al Qaida-Kämpfern mit libyschen Waffen für die “Revolte” in Syrien -  gerade ans Licht gekommen sind.

Passend zu dieser aktuellen Situation heute im Sonntagskino ein wenig Hintergrund: “State of Mind – The Psychology of Control” – eine gerade erschienene 2-stündige Dokumentation über die Geschichte der Bewusstseinskontrolle, Gehirnwäsche und psychologischer Operationen  im 20./21.  Jahrhundert:

16
Jul, 2013

JFK über Geheimhaltung

categories Uncategorized    

41a4zGHKsEL._Am Wochenende habe ich die letzten Korrekturen meines nächsten Buchs an den Westend-Verlag geschickt. Jetzt geht “JFK-Staatsstreich in Amerika” in den Druck und wird Mitte August erscheinen.  Der Umschlag des Buchs steht ja schon länger fest und gefällt mir sehr gut. Als mir die Werbeabteilung des Verlags dann den Rückseitentext schickte -  “Seit der Ermordung Kennedys verfolgen die USA eine bis heute gültige Politik militärischer Machtausübung und Interessenwahrung, die von Vietnam über Afghanistan bis zum Irakkrieg reicht und die in den jüngsten Bespitzelungsskandalen gipfelt. Wer verstehen will, wie die amerikanischen Geheimdienste ticken, kommt an diesem Buch nicht vorbei.” – habe ich wegen des letzten Satzes eine Sekunde gezögert – “Ist das nicht ein bisschen zu  dicke?”   – dann aber  – “Nein, ist es nicht, sondern passt hervorragend!” – zugestimmt. JFK hatte ernsthaft mit der Deeskalation des kalten Kriegs begonnen, er hatte sich mit Chrustschow verständigt und einen nuklearen Teststop erreicht, er hatte hinter dem Rücken seiner Miltärs und Geheimdienste Kontakte zu Fidel Castro aufgenommen, er hatte begonnen, die US-”Militärberater” in Vietnam abzuziehen,  und er hatte der CIA, über deren verdeckte Kriegsführung er  keine wirkliche Kontrolle hatte, das Budget gekürzt und angedroht sie “in tausend Stücke zu zerschlagen”.  Mit dieser Politik, die im Buch  ausführlich dokumentiert wird, machte er sich die mächstigste Instanz in seinem Land – den militärisch-industriellen Komplex – und den mächtigsten Geheimdienst – die CIA – zum ärgsten Feind, und glaubte, dass er dank der  überwältigenden Zustimmung der amerikanischen Wähler, die ihm eine sichere Wiederwahl garantiert hätte, diesen Kampf aufnehmen und bestehen könnte. Doch er unterschätzte den unbedingten Machtwillen und die dahinter stehende Profitmaschine des Militärs und der Geheimdienste , die eine Wende ihrer imperialen Politik nicht zulassen wollten, die JFK anstrebte und in seiner zweiten Amtszeit durchgezogen hätte – und  deshalb die verdeckte Operation eines “regime change” inszenierte, wie sie ihn zuvor mit Hilfe  von Killerkomandos, gedungenen “Freiheitskämpfern”, organisierten Kriminellen  und präparierten Sündenböcken schon in vielen anderen Ländern inszeniert hatten. Dieses Mal aber fand er zu  Hause statt,  als Staatsstreich in Amerika. Die Schüsse von Dallas zementierten für die folgenden Jahrzehnte nicht nur die Doktrin militärischer Dominanz und verdeckter Operationen als probates Mittel der Außenpolitik, sondern dienten auch als Warnung für jeden der Nachfolger John F.Kennedys, diesen vorgegebenen Rahmen keinesfalls zu verlassen. Daran haben sich alle Präsidenten seit JFK gehalten und das permanente Wachstum des Molochs ihrer Militärmaschine und der Macht ihrer Geheimdienste akzeptiert. Dass die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn JFK und sein prädestinierter Nachfolger Robert Kennedy die Politik der 60er und 70er Jahre bestimmt hätten, daran kann kaum ein Zweifel bestehen. Nicht nur die Millionen Opfer von Kriegen  – auch der Überwachungswahn der NSA, gegen den die Stasi wie ein Steinzeit-Kindergarten wirkt, wäre der Welt erspart geblieben. Und nur mit Wehmut kann man heute  lesen,  was JFK im April 1961 vor der Versammlung amerikanischer Zeitungsverleger   der Politik und den Medien ebenso eindringlich wie erfolglos ins Stammbuch schrieb:

Allein das Wort “Geheimnis” ist in einer freien und offenen Gesellschaft unannehmbar; und als Volk sind wir – historisch und von Natur aus – Gegner von Geheimgesellschaften, geheimen Eiden und anderen geheimen Vorgängen. Wir entschieden schon vor langer Zeit, dass die Gefahren exzessiver Geheimhaltung „unpassender“ Fakten diejenigen Gefahren bei weitem überwiegen, die genannt werden, wenn es darum geht, diese Geheimhaltung zu rechtfertigen.Auch heute hat es wenig Wert, den Gefahren, die von einer Geheimgesellschaft ausgehen, zu begegnen, indem man die gleiche unvernünftige Geheimhaltung imitiert, die sie pflegen. Auch heute hat es kaum Wert, das Überleben unserer Nation sicher zu stellen, wenn unsere Traditionen nicht mir ihr überleben.”

15
Jul, 2013

Friedensnobelpreis für Ed Snowden!

categories Uncategorized    

sauerlandlinieWenn schon Walter Pincus -  das alte Schlachtross der Operation Mockingbird , mit der die CIA die Medien unterwanderte – es hinnehmen muß, dass sein Hausblatt “Washington Post” eine diffamierende Kolumne über Ed Snowden mit drei Korrekturabsätzen in die Tonne tritt, dann brennts tatsächlich bei den sog. Leitmedien der USA. Und bei ihren Stichwortgebern – den Geheimdiensten und dem Weissen Haus, deren Spin-Doktoren angesichts des Stakkatos der NSA-Enthüllungen offenbar gar nichts mehr einfällt, außer die Überbringer der Botschaft zu prügeln. Und schnell eine neue Sau – den (vergleichsweise belanglosen) Mord eines Wachmanns an einem schwarzen Teenager – mit riesigen Schlagzeilen durchs globale Dorf zu treiben und den NSA-Skandal  tunlichst zu ignorieren. Schon  dieser Eiertanz  auch der sog. “liberalen” Medien ist entlarvend – und dass selbst unser ehemaliges Nachrichtenmagazin zum Fall Snowden und den US-Medien nicht umhin kommt, einen “Gleichschritt der Mitläufer”  zu konstatieren, ist fast schon Eintritt wert: “Janine Gibson, Amerika-Chefin des “Guardian”, warf der gesamten US-Konkurrenz in der “Huffington Post” vor, bei Fragen der nationalen Sicherheit an einem “generellen Mangel an Skepsis” zu leiden: Kritisches Hinterfragen gelte seit 9/11 als “unpatriotisch”. In der Tat – und ich kann mehr als ein Lied davon singen, dass dieser generelle Mangel  nicht nur für die USA, sondern auch für die hiesigen Medien gilt.
Da Glen Greenwald weitere Enthüllungen aus den mehr als 1000 Dokumenten angekündigte, die Snowden sichergestellt hat, darf man gespannt sein, wie lange die ignorante Gleichschaltung der US-Medien noch geht – und wie lange Mutti  „Mir ist nicht bekannt, dass ich abgehört wurde“ Merkel und ihr Ministerdarsteller H.P “Denken Sie nur an die Sauerlandlinie” Friedrich ihre gleichgültige Ignoranz  gegenüber dem Verfassungsbruch massenhafter, anlassloser Ausspähungen ihrer Wähler noch durchhalten können.
Zumal der ganze Fall jetzt noch einen weiteren internationalen Spin erhalten hat, denn ein schwedischer Professor hat beim Nobel-Kommitee die Nominierung Edward Snowdens für den Friedensnobelpreis eingereicht – um dessen Einsatz für “fundamentale Freiheiten” zu würdigen und die “schlecht durchdachte” Vergabe an  Barack Obama 2009 zu korrigieren. Dürfte die Weltbevölkerung über die Preisvergabe abstimmen, wäre Snowden der Preis sicher.  Die Herren in  Brainwashington aber müssen ihr Diffamierungsgeschäft zu Hause jetzt noch weiter intensivieren und gleichzeitig den (Drohnen-)-Zeigefinger drohend gen Skandinavien erheben: Untersteht Euch!

9
Jun, 2013

Yes we scan

categories Uncategorized    

Yes we scanDie meisten Daten, die die NSA in Europa absaugt, stammen aus Deutschland – was wegen des Bevölkerungsreichtums und der Internetverbreitung ja nicht weiter überraschend ist. Genausowenig wie die Tatsache , dass die US-Geheimdienste schnüffeln was das Zeug hält und ihnen nichts und niemand heilig ist, geschweige denn die “Privatsphäre”. Wer nur  das Kurz-Mantra “9/11″ aufsagen muß, um sich legal und mit dem Segen von Parlamenten und Regierungen die Konto,-  und Fludgaten zu verschaffen, der kann auf dieses Aufsagen natürlich auch verzichten und sich einfach holen was er haben will – und wenn jemand die Nase darüber rümpft sich mit dem Hinweis “nationale Sicherheit” einen Ablass verschaffen. “Is’ doch alles halb so wild Leute, wir wollen doch nur eure Freiheit und die Demokratie  schützen, vor Terroristen, Islamisten, Kommunisten und all dem Bösen, was da draußen lauert.” Und haben nicht diese üblen Salafisten, denen wir Panzer und Waffen liefern und mit denen wir in Syrien Seit’ an Seit’ gegen das schlimme Asad-Regime kämpfen, gerade wieder zum Mord an einem deutschen Komiker aufgerufen, nur weil er bei einem Vortrag in Kairo ein bißchen Öl ins Feuer gegossen und  den Islam als faschistisch bezeichnet hat ? Na also, da muß man doch wachsam sein, zumal das ehemalige Nachrichtenmagazin mit großer Headline darüber berichtet, dass die Zahl der Islamisten in Deutschland angestiegen ist. Das hat der hervorragende deutsche Verfassungsschutz ermittelt, der in den letzten 10 Jahren dafür gesorgt hat, das die Nazi-Terroristen der NSU kaum ein Dutzend  Morde begehen konnten – und damit voll beschäftigt war, sodass man – logisch – die übrige Schnüffel,-Abhör,- und Spitzelarbeit unseren amerikanischen Freunden überlassen mußte. Und außer den fanatischen, faschistischen Wickelmützen islamischer Prägung gibt es schließlich auch noch den zaristischen Tyrannen Putin und die schlitzäugigen Hacker aus China – wer soll uns denn vor denen bewahren wenn nicht unsere großartigen amerikanischen Freunde?  Hilflos wären wir diesen post-bolschewistischen und post-maoistischen Horden ausgeliefert, wenn nicht Obama mit NSA, CIA und DIA Augen und Ohren offenhalten würde – und notfalls seine Drohnen losschickt um Feinde der Demokratie stante pede wegzuballern. Unser Lothar, die Misere, kann ja so ein Ding nicht mal bauen lassen, geschweige denn aktiv  gegen diese terroristischen Mega-Gefahren vorgehen. Um die “Menschenrechte” verteidigen muß man sie  ab und an eben auch einfach mal ignorieren, um die “Freiheit” zu schützen, muß man sie durch Kontrolle und Überwachung einschränken und um die “Demokratie” zu bewahren muß man halt manchmal auf 1933 ff. zurückgehen. Also: keine Panik! Alles ist gut! Yes we scan!

9
May, 2013

Neues von “Uncle Ruslan”

categories Uncategorized    

Der Corbett-Report hat Neues über den Ex-Schwiegervater von “Uncle Ruslan”, den Onkel der Boston Bomber, Graham Fuller (CIA). Ein Spezialist für verdeckte Operationen in Sachen Islamismus-Förderung, was ja schon gegen die Russen in Afghanistan wunderbar funktionierte. Doch mit den “islamistischen” Neffen seines Schwiegersohns haben er und die CIA natürlich GARNICHTS zu tun.

P.S.: Nachdem die Gladio/Stay Behind – Fakten es immerhin schon mal kurz ins Deutsche Fernsehen schafften,  wird die “Strategie der Spannung” – Terror im Namen des Staats, um die Bevölkerung in Angst zu versetzen und Sicherheits,-und Überwachungsapparate hochzufahren  – langsam von dem Nimbus einer “Verschwörungstheorie” befreit und in das Reich der Tatsachen gehievt. Dass auch die jüngsten Bomben von Boston extrem nach einer “False Flag”-Operation aussehen hatten wir hier schon deutlich gemacht. Für die mediale Aufbereitung solcher “furchtbaren Anschläge” werden offenbar auch Schauspieler eingesetzt – wie diese CNN-”Zeugin”, die bei dem Sandy Hook-Schulmassaker ebenso dabei war wie beim Boston Marathon und später bei der Festnahme der Bomber – sowie bei einem Amoküberfall auf eine Kirche in Albuquerque, wo die “Augenzeugin” als Kirchenpianistin auftrat.

19
Feb, 2013

JFK vor Gericht

categories Uncategorized    

Im letzten Jahr habe ich mich durch mindestens 10.000 Seiten zu einem Fall gekämpft, den viele entweder für erledigt oder für aussichtslos halten: den Mord an John F. Kennedy. Es gibt nach dem 2. Weltkrieg wohl kaum ein Ereignis der Zeitgeschichte, das mehr Aufmerksamkeit erfahren hat als die Schüsse auf den 35. Präsidenten der USA am 22.11.1963 , es gibt Autoren, Wissenschaftler und Forscher die sich seit 50 Jahren damit befassen, und doch ist der Fall nach wie vor ungelöst. Trotz Tausenden von Büchern und Dokumentationen mit  Dutzenden verschiedener und sich widersprechender Hypothesen und Theorien. Dass ich mich dennoch entschlossen habe, den Kampf mit den Windmühlenflügeln dieses Labyrinths aufzunehmen und mein nächstes Buch darüber zu schreiben, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen ist in den letzten Jahren einiges an Fakten an die Öffentlichkeit gekommen,  die ein wenig mehr Licht auf Dinge werfen, über die bis dahin nur spekuliert werden konnte; und zum anderen ist dieses historische Ereignis auch heute noch relevant, denn mit der Ermordung JFKs – und der seines Bruders und Martin Luther Kings – hat sich die Politik der Vereinigten Staaten dramatisch verändert und die Folgen sind bis heute spürbar.

Wäre der Mord an JFK tatsächlich allein von Lee Harvey Oswald verübt worden, wäre er ordentlich ermittelt und längst geklärt – so aber  sind tausende von Dokumenten und Akten immer noch gesperrt und die US-Regierung und die Geheimdienste verweigern bis heute ihre Herausgabe – aus Gründen der “nationalen Sicherheit”. Oder, wie es jetzt ein Generalstaatsanwalt beschied,  weil “keine vitalen öffentlichen Entscheidungen” davon abhängen. Der Journalist und Autor Jefferson Morley klagt seit Jahren gegen die CIA um die Herausgabe von Akten über ihren einstigen Agenten und Chef der psychologischen Kriegsführung der Station Miami, George Joannides, der Anfang der 1960er Jahre einige Anti-Castro-Gruppen steuerte, die sich mit der völlig unbedeutenden Ein-Mann-Zelle “Fair Play For Cuba” in New Orleans anlegten, die nur aus Lee Harvey Oswald bestand. Und die nach dem Mord an JFK zu denen gehörten, die Oswald umgehend als einen Pro-Castro-Kommunisten darstellten, was er mit ziemlicher Sicherheit niemals war, was aber perfekt ins Bild des verrückten, kommunistischen Einzeltäters paßte. Kommende Woche entscheidet ein Federal CourtJefferson Morleys Klage über die Herausgabe von 30 bis 50 Jahre alten CIA-Akten – und man darf gespannt sein. Eine Smoking Gun wird dabei – wie bei allen anderen seit Jahrzehnten gesperrten Akten – selbstverständlich nicht herauskommen, aber vermutlich ein weiterer Puzzlestein, der dazu beiträgt, die Wahrheit über diesen Mord ans Licht zu bringen. Oder sie, im negative Falle, weiter verdunkelt, was die ohnehin höchst unwahrscheinliche These eines verrückten Einzeltäters noch absurder macht als sie seit langem schon ist und von Beginn an war.

Next Page →

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: