27
Feb, 2011

Kriminell oder bekloppt – Tertium Non Datur

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Die Seifenoper des Abstrusen geht weiter. Heute berichten  die Hofschreiber des Barons “Wie er leidet. Wie er kämpft”:

“Zu Guttenberg leidet. In diesen Tagen ist der sonst als Stilikone auftretende Mann zu beobachten, wie er eingefallen und stoppelbärtig auf einer Pressekonferenz erscheint.(…) Wie hält der Mann das aus? Wie kämpft er gegen sein Leid? Read more

25
Feb, 2011

Lügner dürfen “Lügner” genannt werden

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(mit 2 Updates) Ja ja, es gibt furchtbar viel Wichtigeres, in Libyen geht’s zum Beispiel drunter und rüber, Gaddafi will den Entzug des Diktatorentitels nicht hinnehmen, läßt in die Masse schiessen und bezichtigt Al Qaida als Urheber der Unruhen. Das ist natürlich Unsinn, nötigt aber zu dem wichtigen Hinweis auf ein großes Verdienst des irren Diktators:  er war es, der 1998 bei Interpol den ersten internationalen Haftbefehl gegen einen Zögling der CIA namens Osama Bin Laden beantragte. Doch damit zurück vor die Berliner Haustür und einen weiteren mißratenen Zögling des US-Imperiums, der als populärer deutscher Kriegsminister derzeit so unverzichtbar ist, dass man ihn genausowenig fallen lassen kann wie damals den verbündeten Söldnerführer Bin Laden, mit dem man ja noch Großes vorhatte. Read more

23
Feb, 2011

Ex-Doktor lügt weiter

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Er lügt immer weiter. “Ich habe nicht bewußt getäuscht”  wiederholte Karl-Theodor zu Guttenberg heute in der Fragestunde Bundestags zu den Plagiatsvorwürfen. Eine Aussage, die bei mittlerweile 286 unausgewiesenen Fremdtexten in seiner Arbeit offenkundig nicht wahr sei kann. Dass der Minister sie dennoch permanent wiederholt und seine Fraktionskollegen ihm diese Lüge abkaufen und Absolution erteilen, weil er sich für seine “Fehler” ja schließlich entschuldigt hat – diese Verteidigungstrategie ist nach wie vor dem Verniedlichungs-Kalkül geschuldet. Dem Kleinreden der Hochstapelei, der Marginalisierung einer Großfälschung  als “Zitierfehler”, dem Vertuschen eines vorsätzlichen Betrugs als “Schummel-Affäre” (Bild). Read more

22
Feb, 2011

Gaddafi verzichtet auf Diktatorentitel !

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(1 Update) “Es war ein großes Mea Culpa, eine Beichte auf offener Bühne…” behauptet das ehemalige Nachrichtenmagazin über den Auftritt zu Guttenbersgs gestern abend im Kelkheim. Doch wenn man sich seine Rede  genauer anschaut (Transkript hier , Video hier) kann von einem großen Schuldeingeständnis keine Rede sein.  Was KTzG ablieferte war vielmehr die konsequente Fortsetzung seiner Lügen aus der letzten Woche, denn nach wie vor behauptet der Minister,  “nicht bewußt oder absichtlich in irgendeiner Form getäuscht” zu haben.  Verpackt ist diese offensichtliche Lüge in populistisches Demuts-Geschwalle - “Ich bin selbst auch ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Und deshalb stehe ich auch zu diesen Fehlern. Und zwar öffentlich zu diesen Fehlern, meine Damen und Herren, und bin auch ganz gerne bereit, dies in die hier stehenden Kameras zu sagen.” – mit dem der Freiherr seinen 475 Seiten langen Großbetrug verniedlicht und vermenschelt. Read more

21
Feb, 2011

Karl-Theo Berlusconi ?

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Die Elite-Akademie für politische Transparenz und wissenschaftliche Qualitätssicherung – GuttenPlag-Wiki – hat heute um 17 Uhr 30 einen Zwischenbericht ihrer Exegese der Disseration von KT zu Guttenberg vorgelegt. Danach  sind 160 der bisher 270 gemeldeten Plagiate analysiert und als solche  identifiziert worden. Statistisch bedeutet das, “dass bis jetzt 3521 von 16325 Zeilen, das sind 21,5% der Doktorarbeit (jeweils inkl. Fußnoten) als Plagiate identifiziert wurden.”
Wie sorgfältig die Qualitätssicherer gearbeitet haben, kann jede/r auf der Seite überprüfen – und wird anschließend nicht umhin kommen, sich ihrer Bewertung anzuschliessen: Read more

16
Feb, 2011

Freiherr von Copy zu Paste, Doktor Sub Omni Canone

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(mit 2 Updates) Um neben dem  ererbten “Freiherr” noch einen echten “Doktor” vor den Namen setzen zu können lieferte Verteidigungsminister Guttenberg 2006 eine Doktorarbeit zum Thema “Verfassung und Verfassungsvertrag” ab, die von  der Universität Bayreuth mit “summa cum laude” bewertet wurde. Jetzt stellte sich heraus, dass die Prüfer einige schwerwiegende Mängel übersehen haben, die jede wissenschaftliche Arbeit und zumal eine Dissertation disqualifizieren: lange Passagen sind aus anderen Werken kopiert. Schon in der Einleitung hatte sich Herr Baron erlaubt was jedem Studierenden im ersten Semester um die Ohren gehauen würde: er kupferte im Wortlaut, nur mit leichten Umstellungen im Satzbau, aus dem Artikel einer Politikwissenschaftlerin aus der FAZ ab. Wissenschaftliche Arbeit nach Gutsherrenart – unter aller Kanone aber natürlich summa cum laude, wie alles was unser Superminister anpackt. Die Plagiatsvorwürfe hat Guttenberg als “abstrus”  zurückgewiesen : „Die Anfertigung dieser Arbeit war meine eigene Leistung.“ Read more

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