1
Oct, 2016

MH 17 – Neues vom Ermittlungstheater

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07.08.14 20:18-BildschirmkopieEin weiteres Zwischenergebnis des “Joint Investigation Teams” (JIT) zum Absturz der malaysischen MH 17 vor zwei Jahren in der Ukraine hat noch immer keine Beweise für die Täterschaft erbracht. Während aber noch im Februar 2016 vom Chef des niederländischen Geheimdiensts verlautete:  “Laut den Ermittlungen hatte nur die Ukraine am 17. Juli im Osten des Landes ein funktionierendes BUK-System”, scheint das JIT jetzt wieder von einer in das Rebellengebiet transportierten BUK-Batterie auszugehen. Als Beleg dienen dazu Telefonmitschnitte anonymer Personen, die der ukrainische Geheimdienst (SBU) zur Verfügung stellte, sowie einmal mehr Bilder des Photoshoppers “Bellingcat”, ungeachtet der Tatsache, dass die Pseudo-Recherchen dieses “unabhängigen” Bloggers (in Diensten des “Atlantic Councils”,   Bellingkatzenfotos im Infokrieg) schon letztes Jahr vielfach zerpflückt wurden. Angesichts dieser dubiosen Quellenlage sieht auch Robert Parry – legendärer Investigativ-Reporter, der einst den Iran-Contra-Slandal aufdeckte – “troubling gaps” in dieser Untersuchung (Beunruhigende Lücken im MH-17-Bericht) :

“Und dann ist da diese seltsame „warum-schlägt-der-Hund-nicht-an?“-Stille aus der US-Geheimdienstkommune. Außenminister John Kerry behauptete zwar sofort nach dem Abschuss, er kenne den Abschussort der Rakete, aber die US-Regierung wurde still, nachdem CIA-Analysten Zeit hatten, die US Satelliten-, die elektronischen und andere Geheimdienstdaten auszuwerten. Eine Quelle, die von einem US-Geheimdienstanalysten unterrichtet wurde, sagte mir, dass man den Angriff als eine außer Kontrolle geratene Aktion der Ukraine betrachte, unter Beteiligung eines knallharten Oligarchen mit dem Motiv, das Regierungsflugzeug (mit einer ähnlichen Bemalung wie MH17) des russischen Präsidenten abzuschießen, der am selben Tag aus Südamerika heimkehrte. Aber ich kann nicht sagen, ob diese Einschätzung eine abweichende oder die einhellige Meinung der US Geheimdienstgemeinde ist.”

Auch diese anonyme Quelle ist  kein wirklicher Beleg und genausowenig “gerichtsfest” wie der jetzige MH-17-Bericht, der in den westlichen Medien indessen einmal mehr als “klarer Beweis” für die Schuld der Separatisten und damit Russlands genommen wird. Die stand ja schließlich schon am Tag danach fest….

17
Feb, 2016

MH 17: Nur die Ukraine hatte ein BUK-System!

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spiegel-putinZu dem nach wie vor nicht aufgeklärten Absturz der MH 17 über der Ukraine am 17. Juli 2014  haben wir im Buch “Wir sind die Guten” und hier im Blog schon ausführlich geschrieben. Dies war eines der Schlüsselereignisse des Ukraine-Konflikts, der Auslöser der Sanktionen gegen Russland und der Mutation des ehemaligen Nachrichtenmagazins zur anti-russischen Frontkämpfer-Postille. Dass trotz der Schwierigkeiten der Bergung wegen des Absturzes in einem  Kriegsgebiet eine eindeutige Ermittlung der Ursachen unter nomalen Umständen längst erfolgt wäre und die Nicht-Aufklärung nach nunmehr eineinhalb Jahren nicht forensischen, sondern politischen Gründen geschuldet ist, wäre normalerweise ein Polit-Skandal erster Güte. Einen Mord an 298 Menschen einfach so geschehen lassen ohne die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen sollte in Rechtsstaaten eigentlich unmöglich sein. Doch einmal mehr scheint es hier “höhere” Güter und Werte zu geben, weshalb es sich die Ukraine erlauben kann, ihre Funkdaten des Unglückstags verschwinden zu lassen und die USA ihre Satelliten,- und AWACS-Daten zurückzuhalten. Da kann man nichts machen. Wenn der große Bruder und seine Marionettenregierung in Kiew nicht wollen, dass der Massenmord auf ihrem Staatsgebiet aufgeklärt wird, dann kann auch das internationale Untersuchungsteam in Holland nur zu Zwischenergebnissen und Annäherungen kommen.

Eines dieser “offiziellen” Zwischenergebnisse  war im Oktober letzten Jahres, dass die Boeing höchstwahrscheinlich von einer BUK-Rakete getroffen worden ist, wobei noch unklar sei, von wo diese abgefeuert worden ist. Diese Unklarheit hielt die Medien freilich nicht davon ab, die Schuld in monotonem Gleichklang zuzuweisen: »Die Spur führt zu Putins Schergen« (Bild), »So zweifelhaft sind die Argumente Russlands« (Spiegel), »Rakete mit russischer Spur« (Neue Zürcher Zeitung) usw.  Da wundert es dann auch nicht, dass gegenteilige Meldungen ignoriert werden.  Wie etwa Ende Januar  eine interessante Information, die der niederländische Parlamentarier und Abgeordnete der Christdemokraten Pieter Omtzigt in einem Tweet aus der Sitzung der niederländischen Geheimdienstaufsicht veröffentlichte:

CTIVD (Leiter der Geheimdienste) bestätigt: Laut den Ermittlungen hatte nur die Ukraine am 17. Juli im Osten des Landes ein funktionierendes BUK-System.”

Es mag ja sein, dass der Chef des niederländischen Geheimdiensts, der den Fall seit 18 Monaten untersucht, sich irrt (oder von Putin gekauft ist!) , schließlich hatten Spiegel & Co. mit Recherchen von Top-Phostoshoppern wie Bellingcat und den Konjunktiv-Dokumentaristen von CorrecT!V das Gegenteil “bewiesen”. Aber ehe man nachfragt oder gar recherchiert – und dann möglicherweise die gesamte Berichterstattung in die Tonne treten müsste –  verschwindet halt die unpassende Information im Erinnerungsloch. Lückenpresse at work.

17
Jul, 2015

Unklar, womöglich, offenbar…die neuen MH-17 Fakten

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MH17Zum Jahrestag des MH-17 Absturzes gibt es laut “Spiegel” neue Hinweise auf Abschuss durch Luftabwehrrakete. Das niederländische Ermittlerteam soll zum dem Schluss gekommen sein, dass eine BUK1 Rakete für den Absturz verantwortlich war:

“Ob das verwendete Buk-M1-Geschütz von Russland über die Grenze zur Ukraine gebracht wurde, ist unklar. Womöglich handelte es sich auch um eine Buk-M1, die die Separatisten von der ukrainischen Armee erbeutet hatten. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Rebellen von russischem Personal im Umgang mit dem Buk-M1-System geschult wurden, offenbar auf russischem Territorium nahe der ukrainischen Grenze.”

Hmmh….unklar, womöglich, Hinweise, offenbar. Nach einem Jahr Untersuchung scheint die offizielle Ermittlung kaum weiter als nach einer Woche. Ob es bis zum Abschlussbericht, der im Oktober vorliegen soll, weiter bei Geraune und Gerüchteln  unterlegt mit Photoshop-Jobs wie von Bellingcat & Co. bleibt, oder noch ein wenig “Butter bei die Fische” kommt ? Wir sind gespannt. Zum Beispiel, die Funk,- und Radaraufzeichnungen des Kiewer Towers, mit denen die Aufnahmen und Aussagen des russischen Verteidigungsministeriums, das ein Kampfflugzeug in der Nähe der MH-17 geortet haben will, widerlegt werden können. Oder die kompletten Daten der Flugschreiber ? Oder die Fotos der amerikanischen Spionagesatelliten, die jeden Sonnenschirm auf der Erde sehen  und denen ein BUK-System nicht entgangen sei kann….

Unterdessen haben russische “Experten” noch einmal mit Hinweisen nachgelegt, nach denen eine Luft-Luft-Rakete für den Abschuss verantwortlich sein soll, was der ehemalige Pilot Peter Haisenko schon seit längerem für die wahrscheinlichste Ursache hält – und in den USA wollen Anwälte von einigen Opferangehörigen einen Separatistenführer auf 900 Mio. $ Schadensersatz verklagen. Was abgesehen von der Zuständigkeit des Gerichts wohl auch daran scheitern dürfte, dass außer “unklar…womöglich…offenbar..” noch kein Ermittlungsergebnis vorliegt – und gar nicht vorliegen kann, solange die o.g. Daten nicht bekannt sind.

Warum sie nicht vorliegen, warum auch nach einem Jahr der Tod vom 298 Menschen nicht aufgeklärt ist, hat weniger mit der schweren Zugänglichkeit der Absturzzone im Bürgerkriegsgebiet zu tun. Sondern mehr mit der Aufrechterhaltung des Narrativs (“Stoppt Putin jetzt!”), das die westlichen Medien sofort nach dem Unglück in die Welt setzten und das dazu diente, den Konflikt mit  Russland zu eskalieren. Unter anderem mit den Sanktionen, unter denen die EU jetzt leidet, wohingegen die US-Geschäfte mit den Russen florieren. Die Nicht-Aufklärung des MH-17 Absturzes hat also durchaus ihre praktischen Seiten und bietet die Möglichkeit, aus Kaffesatzleserei Pseudo-Fakten zu generieren und sie als Waffe im Informationskrieg einzusetzen.

9
Jan, 2015

SPIEGEL sei Dank: MH-17-Absturz geklärt!

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Das Recherchebüro CORRECT!V war mir bis dato nicht aufgefallen, doch es scheint ein Laden zu sein, dessen Namen man sich nicht merken muß. Es arbeitet mit dem “Allgemeen Dagblad” und dem “Spiegel” zusammen – und hat jetzt in den Absturz der MH-17 in der Ukraine geklärt: Putin war’s. Wer sich die ebenso aufwändige wie nichtssagende Bilderstrecke nicht ansehen möchte, kann hier bei Telepolis  eine Zusammenfassung der Recherche lesen.   Die Beweiskette dürftig zu nennen, wäre stark übertrieben – sie ist schlicht lachhaft, wie Telepolis-Leser Merkur 59 in einer kurzen Wortanalyse zeigt:

glaubt

anonym bleibender Luftwaffenexperte versichert

könne sich nur gehandelt haben

könne, müsse, wie schon einmal passiert sei

seien

Wenn das der Fall ist, hätte man

wären hätte müssen

Der Bericht suggeriert, dass dies vielleicht auch deswegen geschehen
sei

wären geworden

könnte es also sein

mit der Möglichkeit, dass dies … sein könnte

Womöglich war sich die Nato aber nicht so sicher

abgefeuert worden sein könnte

will einen Zeugen getroffen haben

—–

Soweit die Sachlage. Fazit: der Russe wars!

 Update: Hier wird die “dichte Beweiskette” sachlich auf Dichtigkeit überprüft: CORRECT!V korrigiert

21
Oct, 2014

Absturz endlich geklärt: mit Trick (MH-)17

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MH17Auch nach drei Monaten ist der Absturz des malaysischen Passagierflugzeug in der Ukraine noch ungeklärt, auch die 30 Millionen Dollar Prämie, die ein Whistleblower mit einem zur  Aufklärung führenden Hinweis verdienen könnte haben offenbar noch nicht zu einem Ergebnis geführt. Die von den USA verordneten und mit  Absturz begründeten Wirtschaftssanktionen haben unterdessen schon dazu geführt, dass sich die EU ins eigene Knie schießt. So weit läuft alles nach Plan, doch weder malaysische noch niederländlische Regierung wollen sich mit der bisherigen Nicht-Untersuchung so einfach zufrieden geben und haben Delegationen in die Ukraine geschickt, um die forensischen Untersuchungen auf dem umkämpften Trümmerfeld voranzubringen.Das scheint jetzt die Notwendigkeit aufgeworfen zu haben, den Unglauben an die mit keinem validen Beweis unterfütterten Schuldzuweisungen an Russland zu bekämpfen – wozu jetzt offenbar der Filialleiter der hiesigen NSA-Niederlassung, BND-Chef Schindler, auserkoren wurde, der vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG)  aussagte:

“Der BND kam zu eindeutigen Ergebnissen: Ukrainische Aufnahmen seien gefälscht, sagte Schindler, das lasse sich anhand von Details erkennen. Auch russische Darstellungen, wonach die Rakete von ukrainischen Soldaten abgefeuert wurde und ein ukrainischer Jagdbomber in der Nähe der Passagiermaschine geflogen sei, seien falsch. Schindler: “Es waren prorussische Separatisten.” (Spiegel)

Endlich nach drei Monaten “eindeutige” Ergebnisse, “anhand von Details”, die nur und allein der scharfäugige BND erkennen konnte. Nun wäre, wenn die CIA diese neue Eindeutigkeit  exklusiv über die New York Times lanciert hätte wie weiland die Alu-Röhren des Saddam Hussein, der Lachsturm unvermeidlich gewesen, weshalb man wohl einen Filialleiter vorschickt, der es dem “Spiegel” steckt, der dann von NYT & Co. zitiert werden kann. Und so geht die Ente auf Reisen und bietet einmal mehr die Chance,  eine substanzlose Schuldzuweisung weltweit in  die Penetrationsschleifen der Nachrichten einzuspeisen. Denn nachvollziehbare Informationen oder gar schlüssige Beweise gibt es nach wie vor nicht, geschweige denn die O-Töne der Black Boxes oder Radar-und Satellitenbilder der USA und der NATO. Dafür der Trick 17, sowohl Kiew (und damit indirekt die USA) als auch Russland einfach der Fälschung zu bezichtigen – um am Ende nach einem Vierteljahr dasselbe zu behaupten was auch schon eine Viertelstunde danach  in die Welt gesetzt wurde: die Russen waren’s! Aktueller O-Ton “Bild”: “BND sicher: Es waren Putins Schergen!”

Dass jetzt wieder die guten alten BUK-Raketen recycelt werden, was nach der bis dato sorgfältigsten Analyse des Unglücks und der Wrackteile durch den russischen Ingenieursverband eigentlich schon ad acta gelegt war, dass auch die Bundesregierung Anfang September davon gesprochen hatte, dass laut ihren AWACS-Daten ein SA-13 Raketensystem (und keine BUK) im Absturzgebiet registriert wurden, dass selbst die Marionettenregierung in Kiew der BND-Darstellung widerspricht und dass Christian Ströbele, der als Mitglied der PKG die “Informationen” des BND zur Kentnnis nehmen konnte, in der “Tagessschau” sagte,  dass der Sachverhalt und die Täterschaft dadurch keineswegs geklärt seien… all dies macht den Auftritt des BND-Chefs auf peinliche Weise als PR-Stunt durchschaubar. Dass die Spin-Doktoren freilich schon zu derart plumpen Tricks greifen müssen deutet an, dass hinter den Kulissen dieses “False Flag”-Versuchs wahrlich nicht alles rund läuft…

8
Aug, 2014

MH 17 – keine weiteren Fragen ???

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07.08.14 20:18-Bildschirmkopie

 

Auf Facebook wurde dieser Flyer gepostet, der schön zusammenfasst was wir hier  schon mehrfach moniert haben: den unverschämten Zynismus mit dem das Unglück instrumentalisiert wird, ohne seiner Ursache auf den Grund zu gehen. Ein wenig fühle ich mich fast schon in die Tage nach 9/11 zurückversetzt, als die schon gleich offensichtlichen Ungereimtheiten des Hergangs völlig ignoriert, keine weiteren Fragen gestellt und nur noch mit Gebrüll auf einen Sündenbock gezeigt wurde.  Wie im Kaspertheater.

US analysts conclude MH17 downed by aircraft – meldet mittlerweile die malaysische Presse unter Berufung auf Analysen der Wrackteile, die auf einen Beschuss durch Flugzeuge hindeuten. Diese Indizien decken sich mit russischen Radarbildern eines Militärflugzeugs in der Nähe der MH-17, mit den direkt nach dem Absturz gegebenen Aussagen von Augenzeugen, die Kampfflugzeuge gesehen haben. Das nunmehr schon dreiwöchige Schweigen der Verwantwortlichen in  Kiew und ihrer Herren Washington kann eigentlich nur den Grund haben, dass diese Indizien den Fakten näher kommen als die nach wie vor unsubstantiierten Beschuldigungen des Westens.

Und doch bleiben Fragen: wenn der Abschuss eine “False Flag”-Operation der Putschregierung war, die den “Separatisten” in die Schuhe geschoben werden sollte, warum eine derart dilletantische und durchschaubare Durchführung ? Oder geschah  der Abschuß  aus Versehen – nicht durch eine BUK-Raketen vom Boden, mit deren komplizierten System unbedarfte “Separatisten” ein bißchen  rumspielten,  sondern durch ukrainische Kampfjets, die eigentlich  die Maschine von Präsident Putin attackieren wollten, die  mit 30-minütiger Verspätung auf derselben Strecke  unterwegs war? Anhand der Black-Boxes, des Funkverkehr und der Satelliten,- und AWACS-Bilder der USA müßten diese Fragen beantwortbar sein. Doch an Antworten sind weder Politik noch Medien interessiert…

Das ehemalige Nachrichtenmagazin beantwortet die Frage “Was Sie zur MH17-Untersuchung wissen müssen “ heute: “Zwar ist relativ unstrittig, dass die Boeing 777 abgeschossen wurde. Es gibt allerdings keine Beweise, anhand derer sich ein Schuldiger eindeutig festmachen ließe.” Das klang vor einigen Tagen und Wochen zwar noch ganz anders, aber egal. Bis dato kennt der “Spiegel” nur die Indizien, die auf die “Separatisten” hinweisen, alles andere wird einfach ausgeblendet – und schon mal angedeutet, dass es dabei bleiben wird: “Es zeichnet sich ab, dass die Schuldfrage kaum abschließend zu klären sein wird.” Bitte weiter gehn, hier ist nichts zu sehen….

Zu sehen war unterdessen, in der Show des bekanntesten ukrainischen Talkmasters, ein General der Armee, der Klartext über den Krieg im Osten redet – gegen 6 Millionen ukrainische Staatsbürger – und den Präsidenten Poroschenko, der beklagt dass er keinen Sprit mehr hat, für seine Firmenwagen. Auf dem Maidan wird unterdessen wieder gekämpft, gegen das letzte Häuflein aufrechter Demonstranten, die ihr Protest-Camp nicht räumen wollen: sie hatten nicht für einen Putsch und einen Oligarchenwechsel gekämpft, sondern für Demokratie und Bürgerrechte und wollen nicht weichen bis ihre Ziele erfüllt werden. Es kann nicht mehr lange dauern, bis auch sie, wie die 6 Millionen Bürger im Donbass, zu “Terroristen” erklärt werden – und erfahren, dass sie nur nützliche  Idioten in einem Machtspiel waren, in dem es nicht um Demokratie geht, sondern nur um den Austausch eines gegenüber dem Westen “unfreundlichen” Regimes. Und da tut es eben auch ein neuer Oligarch, eine neue Militärjunta oder ein  korrupter Autokrat…

In dem vom Westen gestarteten idiotischen Sanktionszirkus scheint sich indessen die Regel “Obama spielt Monopoly, Putin spielt Schach” einmal mehr zu bestätigen: Aeroflot hat bei Boeing 16 Maschinen Typ 737-800 bestellt und  anbezahlt  – Politik der Umarmung zum Stückpreis von 93 Millionen $. Mal schaun, wie weit die Sanktionslüste Washingtons reichen – Airbus würden die Russen sicher auch kaufen….

 

4
Aug, 2014

MH17 – bitte melden!

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20.03.14 09:19-Bildschirmkopie

Es sind jetzt achtzehn Tage seit dem Absturz des Flugs MH 17 der  malaysischen Airline in der Ukraine vergangen, zehn Tage seit Bergung und Übergabe der “Black Boxes” mit den Voice-Recordern an holländische bzw. englische Behörden, vierzehn Tage seit der Pressekonferenz des russischen Generalstabs und seiner Forderung an die ukrainischen bzw. us-amerikanischen Behörden nach Veröffentlichung ihrer Radar-und Satellitendaten – und von Seiten des Westens  kam bis dato: Null, Niente, Nothing, Nichts. Was war im Cockpit der Maschine vor dem Absturz los, warum wich sie schon vorher von ihrem Kurs ab, von welcher Art von Geschossen  wurde sie getroffen ? Anhand der “Black Box” Daten müssen diese Fragen wenn nicht erschöpfend so doch zu wesentlichen Teilen zu beantworten sein.

Hallo Kollegen, Journalisten, Redakteure, Chefredakteure, Medienschaffende  – seid ihr jetzt  allesamt derart zu Pre$$titutes und NATO-Nutten verkommen, dass ihr zwar pfeilschnell und flächendeckend die Verschwörungstheorien und  Schuldzuweisungen des Imperiums verbreitet, an Aufklärung und Wahrheitsfindung aber keinerlei Interesse mehr habt ? Wollt ihr nicht, dürft ihr nicht oder ist es euch einfach nur sch***egal, was ihr eurem Publikum als Realität präsentiert, Hauptsache am Monatsersten ist das Gehalt da ? Was ist da los ? Sind wir jetzt endgültig im Kindergarten und spielen nichts anderes mehr als das Blame Game ? Fast scheint es so, wenn der “Spiegel” mit der Kritik an seiner infamen Ausschlachtung der Opfer und dem Vorwurf der Propaganda so umgeht, dass er mit einem lachhaften Artikel über die fürchterliche  Propaganda in Russland kontert  – in dem keine Zeile über den ungeklärten Absturz steht, der jetzt zum Anlass von Sanktionen, Aufrüstungsforderungen und Kriegsgeschrei genommen wird.

Ist es euch noch nicht in den Sinn gekommen, dass die Nicht-Aufklärung des Unglücks seitens der USA und ihres Marionetten-Regimes in Kiew mittlerweile streng nach einer False Flag Operation riecht, wo die CIA nun schon fast drei Wochen braucht um irgendwelche Aluminiumröhren als Massenvernichtungswaffen Beweise herbei zu konstruieren ? Oder brauchts nicht mal mehr solche Konstrukte, weil die Journallie schon gar nicht mehr danach fragt und  alles nachjault was ihnen die großen Hunde vorbellen ?  Und als Meute willig folgt, wenn die westliche Plutokratie auf Bärenjagd geht ?

Vor ein paar Tagen schrieb ich im Vorwort für das kommende Buch ” Wir sind die Guten”– es geht in dieser Woche in den Druck und erscheint am 1.September:

»Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomaten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie’s lesen,« notierte der Wiener Schriftsteller Karl Kraus, nachdem auf eine Falschmeldung der deutschen und österreichischen Presse über einen französischen Bombenabwurf auf Nürnberg Ende Juli 1914 unmittelbar die Kriegserklärung an Frankreich erfolgt war. Dieser fingierte Bericht war für ihn die Urlüge und das Paradebeispiel für die Manipulation der Massen in Kriegszeiten, die Kraus dazu führte, »den Journalismus und die intellektuelle Korruption, die von ihm ausgeht, mit ganzer Seelenkraft zu verabscheuen«. Als einer der Pioniere der Medienkritik hatte Kraus erkannt, dass die Medien die Wirklichkeit nicht abbilden, sondern erzeugen, dass Meinungen und Stimmungen nicht einfach entstehen, sondern gemacht werden: »Ich habe erlebt, wie Krieg gemacht wird, wie Bomben auf Nürnberg, die nie geworfen wurden, nur dadurch, dass sie gemeldet wurden, zum Platzen kommen.«

Genau hundert Jahre später sind wir wieder an diesem Punkt. Ich war damals nicht auf der Welt, kann aber hier und heute kaum anders als mit Karl Kraus »den Journalismus und die intellektuelle Korruption, die von ihm ausgeht, mit ganzer Seelenkraft zu verabscheuen.«

21
Jul, 2014

Amerika spielt Monopoly, Russland spielt Schach

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putin-schachRussland hat geliefert: in einer Pressekonferenz  (Mitschnitt mit englischer Übersetzung hier ) präsentierten zwei Generäle des Verteidigungsministeriums Luftaufnahmen und Radaraufzeichnungen im Zusammenhang mit dem Absturz der malaysischen Boeing 777.  Die Bilder zeigen den An-und Abstransport von Boden-Luft-Raketen in die Nähe der Separatisten-Gebiete in den Tagen vor und nach der Tragödie – sowie die Anwesenheit eines SU-25 Fighter-Jets der ukrainischen Armee in der Nähe der Boeing vor und nach dem Absturz. Anders als das Weisse Haus und die Regierung in Kiew, die weiterhin nur behaupten, dass die Maschine von den Rebellen (“Terroristen”) beschossen worden sei, liegen nunmehr erste Fakten auf dem Tisch. Ob es Fälschungen sind dürfte einfach zu überprüfen sein, denn auch die ukrainische Flugüberwachung und die us-amerikanische Satelliten-Observation müßte solche Bilder und Aufzeichnungen haben.

In ihrer Präsentation zeigen oder  behaupten die Generäle nicht explizit, dass die Boeing von dieser SU-25  beschossen wurde, verlangen aber Aufklärung was sie überhaupt dort zu suchen hatte (was Kiew bis dato einfach nur abstreitet) – und sie weisen  darauf hin, dass der Treffer einer BUK-11 Boden-Luft-Rakete die Maschine sofort zur Explosion gebracht hätte, während eine Luft-Luft-Rakete, wie sie die SU-25 feuern, sie so ins Trudeln bringen würde, wie es der Verlauf und der Höhenverlust beim Absturz zeige. Ich bin kein Waffenexperte, gehe aber mal davon aus, dass die russischen Militärs in einer live im ersten TV-Programm ausgestrahlten Pressekonferenz keinen sofort widerlegbaren Unsinn erzählen. Was nicht heisst, das ihre These der Wahrheit entspricht – die Fragen aber, die sie aufwirft, können und müssen beantwortet werden. CIA und NSA sind dank  der globalen Radar,- und Satelliten-Augen ihres NRO (National Reconnaissance Office) in der Lage, quasi jedes Nummernschild auf Erden lesen und sollten es den Russen jetzt nachtun – Start und Flug einer aus Rebellengebiet gefeuerten Rakete über 10 Kilometer am 17. Juli müssen dokumentierbar sein, ebenso wie die Abwesenheit einer SU-25 in der Nähe des Unglücksflugzeugs.

Amerika spielt Monopoly, Russland spielt Schach. Die vor  der Weltöffentlichkeit jetzt aufgeworfenen Frage “SU-25 oder BUK-11 ?”  kann nicht ohne Weiteres als “Theorie” oder “Propaganda” abgetan werden – sie beruft sich auf überprüfbare Belege. Das Deutungsmonopol des Westens dagegen, das  bis dato auf reinen Behauptungen beruht, ist erschüttert. Der Westen ist am Zug…

Update: Der ausgezeichnete Journalist und frühere AP-Reporter Robert Parry zitiert eine (anonyme) Quelle, nach der es US-Satellitenbilder geben soll, die eine Raketenbatterie zeigen, von dem das Flugzeug beschossen wurde – und die unter der Kontrolle der ukrainischen Armee zu stehen schien:

“What I’ve been told by one source, who has provided accurate information on similar matters in the past, is that U.S. intelligence agencies do have detailed satellite images of the likely missile battery that launched the fateful missile, but the battery appears to have been under the control of Ukrainian government troops dressed in what look like Ukrainian uniforms.The source said CIA analysts were still not ruling out the possibility that the troops were actually eastern Ukrainian rebels in similar uniforms but the initial assessment was that the troops were Ukrainian soldiers. There also was the suggestion that the soldiers involved were undisciplined and possibly drunk, since the imagery showed what looked like beer bottles scattered around the site, the source said.”

 

 

 

19
Jul, 2014

Stop The Blame Game!

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Als nach dem Einsatz von Giftgas in der syrischen Stadt Ghuta  im August 2013 die hiesigen Medien auf Hochtouren liefen und den  “Schlächter” Assad anklagten, der  nunmehr sogar “Kinder” vergast , lagen zwar keine Beweise dafür vor, dass die Kampfstoffe von syrischen Truppen eingesetzt worden sind,  das hinderte die Sessel-Puper und Laptop-Bomber in den Redaktionen indessen nicht, lauthals ein militärisches Eingreifen und Bomben auf Damaskus zu fordern.

Der Hype um das Überschreiten der “roten Linie” durch den Einsatz von Sarin-Gas führte dazu, dass Präsident Obama den Termin des Bombenangriffs auf den 2. September festsetzte, England verlegte ein U-Boot und Kampfflugzeuge nach Zypern, eine Staffel der französische Luftwaffe wurde in Bereitschaft versetzt. Ohne Frage wäre es zu diesem Angriff auf Syrien  gekommen – der US-Präsident hatte ihn sogar schon öffentlich angekündigt. Dass er im letzten Moment abgewendet wurde, verdankte sich einem russischen Agenten, der dem britischen Geheimdienst MI 6 ein Muster des in Ghuta verwendeten Giftgases zukommen lies – samt eines vertrauenswürdigen Belegs, dass dieses nicht aus russischen Beständen stammte und daher auch nicht im Arsenal von Assad gewesen sein konnte. Nachdem die Chemiker des MI 6 dies geprüft hatten, funkten sie eilig nach Washington: „Wir wurden reingelegt!“

Wie dies geschah, deckte Seymour Hersh in zwei investigativen Reports ( “Whose Sarin? ”  und “The Red Line and the Rat Line”  ) einige Monate später auf: als eine klassische „False Flag“- Operation hatten die „Rebellen“ selbst das Giftgas eingesetzt. Die Kampfstoffe stammten aus der Türkei und waren auf der von der CIA eingerichteten „Rattenlinie“ zur Versorgung der Aufständischen nach Syrien gebracht worden. Mit dem von der Türkei, Katar und Saudi-Arabien ausgeheckten Plot sollten die Großmächte in den Konflikt hineingezogen werden, was Russland verhinderte und danach einen Deal mit Assad aushandelte, sämtliche syrischen Chemiewaffen zu vernichten. Dass “unsere” Verbündeten im Bürgerkrieg in Syrien derlei perverse Waffen und Methoden einsetzen war den Medien, die sich zuvor in Anklagen gegen Assad geradezu überschlagen hatten, kaum noch eine Kurzmeldung wert. Ebensowenig wie die Tatsache, dass die Scharfmacherei, die sie aufgrund unbewiesener Behauptungen betrieben, um ein Haar zu einem Bombardement, unzähligen zivilen Opfern und der Zerstörung einer der älteste Städte der Welt geführt hätte.

An diesem Vorfall gilt es zu erinnern, wo aufgrund des nach wie vor ungeklärten Absturzes des Flugs MH-17 nun einmal mehr die Schuldzuweisungen auf Hochtouren laufen, ohne dass belastbare Fakten auf dem Tisch liegen. Weder die Daten der ukrainischen Luftüberwachung, in deren Luftraum sich die Maschine befand, noch irgendwelche Satellitenaufnahmen, anhand derer sowohl eine mögliche Rakete als auch ihr Abschussort identifizierbar sein müssten. Deshalb kann die Aufforderung an die Medien nur heißen, mit dem Blame Game aufzuhören und wie im Kindergarten mit dem Finger auf irgendeinen Schuldigen zu zeigen, anstatt zu sagen was Sache ist: wir wissen nur, dass ein Flugzeug abgestürzt ist und 298 Menschen ums Leben kamen: Wir wissen nicht,  wie es zu dem Absturz kam und wer dafür verantwortlich ist. Und bis wir darüber Genaueres wissen werden wir uns hüten, in einer ohnehin krisen,-und kriegsgeschüttelten Region mit wilden Schuldzuweisungen Öl ins Feuer zu giessen. Punkt.

18
Jul, 2014

Weckruf MH-17

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Während die hiesigen Medien weiter wild Spuren in Richtung Osama Bin Putin  und  “pro-russische Separatisten” legen um über die Ursachen des Absturzes der Boeing 777  irgendetwas Passendes zu verlautbaren, sind belastbare Beweise nach wie vor Mangelware. Auch US-Präsident Obama hatte in seinem jüngsten Statement nur indirekte Beschuldigungen aber nichts Konkretes zu bieten. Da liest sich der vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichte Lagebericht, den das Blog “Hinter der Fichte” dankenswerter Weise übersetzt hat, vergleichsweise sachlich und nüchtern:

“Angesichts der objektiven Untersuchung des Absturzes der Boeing 777, die auf dem Territorium der Ukraine abgestürzt ist, ist es notwendig, eine gründliche Untersuchung mit der Beteiligung aller interessierten internationalen Organisationen durchführen.

Im Katastrophengebiet sind Streitkräfte der Ukraine, mit Anti-Flugzeug-Raketensystemen “Buk-M1.”

Am nordwestlichen Rand von Donezk befindet das 156. Flugabwehrraketenregiment der Ukraine, mit siebenundzwanzig Raketen-Komplexen Buk M1. Sie sind in der Lage, Luftziele bis zu 160 km entfernt zu erkennen und in allen Höhen und bei einer Reichweite von über 30 km zu bekämpfen.

Über der Region Donezk fliegt die ukrainische Luftwaffe Jets, die mit verschiedenen Arten von Raketen ausgestattet sind

Die Behauptung des offiziellen Kiew, dass diese Komplexe oder Flugzeuge nicht geschossen hätten, wecken ernsthaften Zweifel. In so kurzer Zeit so eindeutige Schlussfolgerung in Bezug auf heftige Kämpfe in diesem Bereich! Solche Aussagen, die verantwortlich ernsthafte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, erfordern umfassende Untersuchung.”

Bezüglich der Unterstellungen über Aktionen der Streitkräfte der Russischen Föderation in den Grenzregionen der Ukraine wird von russischer Seite erklärt:

“Am 17. Juli waren Jets der Luftverteidigung der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Gegend nicht im Einsatz.

Flugzeuge der Luftwaffe Russlands haben auch im Bereich der Grenze zur Region Donezk, am 17. Juli dieses Jahres, keine Flüge durchgeführt. Diese Information wird vollständig durch objektive Kontrolle bestätigt.

Bitte beachten Sie, dass der Flug der Boeing 777 außerhalb der Luftverteidigungssysteme der Russischen Föderation durchgeführt wurde und sich im ukrainischen Luftraums unter der Kontrolle der dortigen Flugverkehrsüberwachung befand.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, eine gründliche Untersuchung des Absturzes mit maximaler Transparenz durchzuführen.”

(…) Unterdessen hat Putin  Obama am Telefon mitgeteilt, daß er weiß wer geschossen hat. (Die Russen hatten letztes Jahr bereits israelische seegestützte Raketen – aus dem Mittelmeer in Richtung Syrien abgeschossen – identifiziert, meint die Agentur AIS.) Darauf deuten die diplomatischen Formulierungen hin:

Putin sagte bereits, dass die Ursache für den Flugzeugabsturz ein “Verbrechen” sei, was er nicht sagen würde, wenn er sich dessen nicht sicher wäre und ein technisches Versagen in Frage käme.

Er sagte, “der Staat über dessen Gebiet es passiert ist, ist für diese schreckliche Tragödie verantwortlich.”.

Putin hat versprochen, Beweise für seine Aussage zu liefern. (“Ich habe schon Anweisungen an die militärischen Abteilungen erteilt, dass sie die notwendige Unterstützung bei der Untersuchung dieses Verbrechens haben. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um ein objektives Bild von dem, was passiert ist, zu zeigen, der Öffentlichkeit, der Ukraine und der ganzen Welt “).

Putin hat sich also durchaus aus dem Fenster gehängt und wir können wohl davon ausgehen, dass er auch liefert – im fog of war der Propagandaschlachten sind die Russen längst nicht so ungeniert wie das US-Imperium. Für das ehemalige Nachrichtenmagazin freilich sind das alles nur “Verschwörungstheorien”. Obama hingegen, der ohne irgendein Untersuchungsergebnis behauptet , die Rakete sei von Separatisten abgefeuert worden, spricht natürlich nur die reine faktengesättigte Wahrheit.  Die er als  “Weckruf für Europa” bezeichnet, auf dass die kriegsmüden Deutschen nach 1914 und 1942 endlich wieder Lebensraum im Osten erobern helfen. Und auch der Franzose, dem scheinbar die Niederlage von 1812 noch im Nacken sitzt ( als Napoleon gen Russland zog,weil er die Lieferungen des damals wichtigsten russischen Export-Artikels – Hanf – an den Erzfeind England unterbinden wollte), muss motiviert werden. Es geht um das “wehrwirtschaftlich wichtige Donezbecken” (A.Hitler), das auch der IWF ins Auge gefasst hat, denn ohne die Wiedereingemeindung der Region will er der finanziell maroden Regierung keine Kredite geben.

Unterdessen sind  Beweise aufgetaucht, dass die angeblich mitgeschittenen Funkgespräche der “Rebellen”, in denen vom Abschuß eines Flugzeugs die Rede ist, schon einen Tag vor dem Absturz auf youtube hochgeladen wurden; des weiteren gibt es die brisante Aussage eines Fluglotsen der Luftüberwachung in Kiew, dass sich drei Jets der ukrainischen Armee in der Nähe der Maschine befanden. Es scheinen also durchaus auch Indizien  in Richtung Regierung zu deuten – und keineswegs nur, wie die NATO-Medien durchweg behaupten, auf die “Separatisten”.