7
Jul, 2013

Wer über NSA spricht kann über 9/11 nicht schweigen.

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Dass das massenhafte, verdachtslose Datenabsaugen, Abhören von Telefonaten und Scannen von Briefpost der “Sicherheit” dient, dass eine solche Totalüberwachung  als “Schutz gegen Terrorismus” unverzichtbar sei, dass das “spätestens nach 9/11″ auch jeder einsehen müßte und  kein rechtschaffener Bürger davon irgendetwas zu befürchten habe… – so in etwa lautet der Bullshit, der uns in oder zwischen den Zeilen der Berichterstattung über den NSA-Skandal derzeit allenthalben verkauft wird. Von  Tatsachen, die vor den Enthüllungen Edward Snowdens nur als paranoide anti-amerikanische Verschörungstheorie abgetan worden wären, heißt es heute, dass sie doch eigentlich selbstverständlich sind und nie ein Geheimnis waren. Insofern bin ich gespannt, wieviele Jahre (oder Jahrzehnte) es noch dauern wird, bis die “paranoide anti-amerikanische Verschwörungstheorie”, dass 9/11 ein Inside-Job war als selbstverständlich und längst bekannt gelten wird. Meine Wette, dass jeder mit einem IQ über Zimmertemperatur, der sich ein paar Stunden mit den Fakten des Anschlags beschäftigt – etwa in diesem Buch – die offizielle Version als Märchen erkennen muß, gilt jedenfalls nach wie vor. Wie schwer es vielen unterdessen fällt, das Märchen von “Osama und den 19 Teppichmessern” als solches nicht nur zu erkennen, sondern auch die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen, zeigt  Paul Schreyers Artikel “9/11, die NATO und der Krieg”  : Eine kritische Diskussion zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem kurz danach erklärten NATO-Bündnisfall steht weiterhin aus”

Wenn dem aber so ist – und es ist zweifelos so – dann kann es auch keine kritische Diskussion über die Abhörpraxis der Geheimdienste geben, denn “9/11″ und “Terror” sind die einzige Rechtfertigung für diese Praxis.  Wer über NSA, PRISM und TEMPORA ernsthaft diskutieren will kann über 9/11 nicht schweigen. Deshalb hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung der “9/11 Verschwörungstheorie” – Transkript hier:

2
May, 2012

OBLadi, OBLada

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Zum Jahrestag des angeblichen Ablebens von Osama Bin Laden läuft der Kalenderschurnalimsus  mal wieder auf Hochtouren, Obama fliegt gar 11.000 Kilometer, um in Afghanistan 11 Minuten lang an den Showdown mit dem Terrorgespenst zu erinnern. Dass  in  Rechtsstaaten Exitus per Kopfschuss kein Schuldbeweis ist, diese Nebensächlichkeit findet in den Würdigungen zum Todestag des Terrorphantoms indessen keine Erwähnung. (Wo kämen wir da auch hin, wenn  “Terroristen” ordnungsgemäß angeklagt und verurteilt werden müßten, da säßen dann in 90 (95, 98 % ?) der Fälle Schlapphüte und  Staatsdiener auf der Anklagebank und dürften wg. “innerer Sicherheit” nicht aussagen.) Aber dann schleicht sich im ehemaligen Nachrichtenmagazin  doch eine Passage ein, die das ganze wohlfeile OBLadi OBLada-Geschwätz desavouiert:

“Belegbare Fakten gibt es tatsächlich kaum. Die Leiche wurde nie gezeigt, ein Foto vom toten Bin Laden bald als Fälschung enttarnt. Mehrere Bücher und Artikel darüber, was genau in jener Nacht in Abbottabad geschah, tun nur so, als seien es originalgetreue Rekonstruktionen der Bin-Laden-Tötung. Demnächst kommen in den USA zwei Spielfilme heraus, auch sie am Ende nur Spekulationen.

So wie die Spielfilme und Dokumentationen über 9/11 insgesamt. Unterschlagen wird dabei, dass in diesem Blog schon am 10.5.2011 exklusiv und zweifelsfrei enthüllt wurde, wie es in der Zentrale des globalen Terrornetzwerks wirklich aussah.

15
Feb, 2012

Medien, Lügen, Afghanistan

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Im Auftrag seines Arbeitgebers, der US-Armee, war Oberstleutnant Daniel L. Davies im letzten Jahr  in Afghanistan auf Inspektionsreise unterwegs, um mit den  dort stationierten US-Truppen zu sprechen.  Nach seiner Rückkehr wurde er zu einem Whistleblower, denn den “Fortschritt”, den Generäle und Medien hier seit Jahren behaupten, konnte er nirgendwo entdecken, dafür aber allenthalben das Gegenteil:
“Entering this deployment, I was sincerely hoping to learn that the claims were true: that conditions in Afghanistan were improving, that the local government and military were progressing toward self-sufficiency. I did not need to witness dramatic improvements to be reassured, but merely hoped to see evidence of positive trends, to see companies or battalions produce even minimal but sustainable progress.Instead, I witnessed the absence of success on virtually every level”, heißt es in einem Artikel, den er daraufhin für die Fachzeitschrift “Armed Forces Journal” schrieb. Read more

13
Sep, 2011

Die 9/11 Verschwörungstheorie

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Nach der vollen Dröhnung am Wochenende hier die Kurzzusammenfassung: Alles was sie über die 9/11 Verschwörungstheorie wissen müssen – in weniger als 5 Minuten. Weil James Corbett ein wahrer Schnellsprecher ist, hier das Transskript mit allen Quellen:

Everything you ever wanted to know about the 9/11 conspiracy theory in under 5 minutes.

TRANSCRIPT: On the morning of September 11, 2001, 19 men armed with boxcutters directed by a man on dialysis in a cave fortress halfway around the world using a satellite phone and a laptop directed the most sophisticated penetration of the most heavily-defended airspace in the world, overpowering the passengers and the military combat-trained pilots on 4 commercial aircraft before flying those planes wildly off course for over an hour without being molested by a single fighter interceptor.

These 19 hijackers, devout religious fundamentalists who liked to drink alcohol, snort cocaine, and live with pink-haired strippers, managed to knock down 3 buildings with 2 planes in New York, while in Washington a pilot who couldn’t handle a single engine Cessna was able to fly a 757 in an 8,000 foot descending 270 degree corskscrew turn to come exactly level with the ground, hitting the Pentagon in the budget analyst office where DoD staffers were working on the mystery of the 2.3 trillion dollars that Defense Secretary Donald Rumsfeld had announced “missing” from the Pentagon’s coffers in a press conference the day before, on September 10, 2001. Read more

7
Sep, 2011

Kleines Lehrstück in Sachen Meinungs-und Pressefreiheit

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Nach einem Artikel über den Umgang der Medien mit 9/11 erhielt Sabine Schiffer die Anfrage einer großen deutschen Wochenzeitung, eine gekürzte Version für die Leserdebattenseite zur Verfügung zu stellen. Aber da war ein Redakteur offenbar mal wieder zu gutgläubig oder unbedarft was die Meinungs-und Pressefreiheit betrifft, denn einen Tag später wurde Frau Dr. Schiffer zurückepfiffen: “….sind wir zu dem Beschluss gekommen, dass Sie sich in dem Artikel nicht deutlich genug von den Verschwörungstheorien distanzieren, für die Sie eine höhere Beachtung in den Medien fordern. Wir erleben immer wieder, das vereinzelte User diese Verschwörungstheorien in unseren Leserdebatten propagieren, und möchten dies nicht noch weiter befördern.”

Merke: wer nicht drei Mal täglich gen Washington auf die Knie fällt und “Osama war’s!!!” bekennt, wer als Ungläubiger die offizielle Verschwörungstheorie ablehnt und  auf Aufklärung besteht, ist selbst  für Leserdebatten in deutschen Wochenzeitungen untragbar. Von Leitartikeln ganz zu schweigen. Dass laut Emnid-Umfrage vom Februar 2011 in Deutschland 89,5 der Bevölkerung die offizielle 9/11-Version nicht glauben – geschenkt! Solange alle Chefredaktionen von den restlichen 11,5  10,5 % besetzt sind, steht der flächendeckenden Verbreitung des Osama-Evangeliums einfach nichts im Wege…

29
Aug, 2011

Der kalte Krieg war’s !

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Während im italienischen TV-Mainstream (RAI 2) der Ruf nach einer Neu-Untersuchung der 9/11-Verbrechen und die Argumente dafür überraschend objektiv gewürdigt wurde, verspricht der Beitrag zu “Conspiracy Theories”, der von BBC 2 heute abend gezeigt wird, einmal mehr das übliche Debunking und Bashing.  Das zumindest lassen die “Antworten” erwarten, die auf der Website zur Sendung gegeben werden – etwa zu der Frage, warum die üblichen Standards  der Luftabwehr an diesem Morgen gleich vier mal ignoriert wurden: “The military’s equipment was also outdated and designed to look out over the ocean to deal with a Cold War threat.” Alles klar ? Die Feuerwehr konnte den Brand in der Innenstadt nicht bekämpfen, weil sie wegen ihrer alten Ausrüstung nur außerhalb der Ortschaft löschen kann!

An weiterer solcher Klopse werden wir uns in den nächsten zwei Wochen gewöhnen müssen -  so was muß halt geschluckt werden, wenn man weiter an das Märchen der Alleintäterschaft von Osama und den 19 Teppichmessern glauben will. Mit Jungfrauengeburt, Himmelfahrt etc., die den Gläubigen als Realität eingebläut wurden, hat das über Jahrtausende funktioniert – und wer nicht an den Teufel glaubt ist selbst von ihm besessen. Und wird vielleicht nicht mehr verbrannt, aber verbannt, zensiert, vermaulkorbt und  geschwärzt. Wie die Whistleblower und Zeugen, die wir in unserem Buch anführen, und wie jetzt ein hoher FBI-Beamter, Ali Soufan, der als Assistent des von der Bush-Regierung kaltgestellten Bin-Laden-Jägers John O’Neill ein Buch veröffentlichen will – doch die CIA hat ihm zahlreiche Stellen geschwärzt, obwohl sie gar keine Geheimnisse sondern längst bekannte Fakten enthalten. Wo aber die Nennung öffentlich bekannter Fakten verboten wird, ist eindeutig ein Glaubenskrieg im Gange – und kein Meinungsaustausch über die Wirklichkeit. Da ist es dann schon fast gar kein kein Wunder, dass ein Regenbogenblatt wie “Welt der Wunder” mit seinen Fragen der Wirklichkeit näher kommt als die sog. Leitmedien, die uns ein Höhlenmärchen als Realität verkaufen wollen.

11
Aug, 2011

Styleguide 9/11

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Damit im Medienbordell nichts schiefgeht, wenn zum 10. Jahrestag der 9/11-Anschläge das Märchen von Osama und den 19 Teppichmessern auf allen Kanälen repetiert wird, hat die Nachrichtenagentur AP vorab einen Styleguide veröffentlicht – auf dass den Pre$$titutes und ihren Praktikanten keine unbedarften Schnitzer unterlaufen, wenn sie die offizielle Legende jubiläumsgerecht als historische Wahrheit verkaufen. Etwa die von der 9/11-Commission zurechtgezurrte Timeline, oder die Wahrheit über Osama Bin Laden: “He founded al-Qaida and was killed by U.S. forces in Pakistan in May 2011. Pronounced oh-SAH’-muh bin LAH’-din” . Mehr muß man einfach nicht wissen über den sinistren Alleintäter. Wichtig ist laut AP auch, nichts dazu zu erfinden: “Do not make up names, however. There is no Boston Airport, for example. The Boston airport (lowercase airport) would be acceptable if for some reason the proper name, Logan International Airport, were not used.” Das werte Publikum kann zum Jahrestag also sicher sein, nur mit absolut korrekter Groß,- und Kleinschreibungen bedient zu werden. In dieser Beziehung ist auf die vierte Säule der Demokratie, die freien und unbestechlichen Medien, 100-prozentig Verlass – dass jemand durch einen nicht vorhandenen “Boston Airport” verwirrt wird ist nicht zu befürchten. Da kann man die (laut FBI) in Sachen 9/11 nicht vorhandene “hard evidence” gegen Osama Bin Laden oder den am Logan International Airport entdeckten magischen Koffer Mohamed Attas mit den zauberhaften Beweisstücken  doch glatt vernachlässigen. Was mit ziemlicher Sicherheit auch flächendeckend geschehen wird, ganz im Sinne des Styleguides der Puffmutter AP: Wenn wir der Öffentlichkeit schon ein X für ein U vormachen, dann aber wenigstens korrekt geschrieben!

Unterdessen wurde von unserem Buch “11.9. – zehn Jahre danach” drei Wochen nach Erscheinen mittlerweile schon die dritte Auflage ausgeliefert, bei Amazon ist es jetzt auch in der Kindle-Edition verfügbar und die hervorragenden Kundenrezensionen dort werden ebenso wie die gesamte Nachfrage wohl nicht abreissen, solange die Mainstreammedien sich von ihrer Rolle als Stenograf und Erfüllungsgehilfe von Brainwashington D.C. nicht verabschieden – und das Verbrechen des Jahrhunderts nicht mehr als Thema einer Märchenstunde behandeln, sondern  zum Gegengstand der Recherche machen.

UPDATE: Zum Beispiel die jüngsten Aussagen des einstigen US-Anti-Terror Zars Richard Clarke über das Handling der späteren “Hijacker” Al Midhar und Al Hazmi, deren Terrorumfeld der CIA  seit Jahren bekannt war, – sie gingen in einem observierten Al-Qaida-Hub im Jemen ein und aus – die aber dennoch freizügig ein-und ausreisen konnten und sich so sicher fühlten, dass sie sich sogar im öffentlichen Telefonbuch von San Diego registrieren liessen. Clarkes Behauptung, dass die CIA ihre Informationen über die beiden Herren bewußt zurückhielt, wurde von der CIA natürlich sofort zurückgewiesen – Clarke ist unterdessen längst nicht nicht der einzige informierte Zeuge. In unserem neuen Buch heißt es dazu:   “Der Autor Lawrence Wright sprach mit einigen der Beamten der FBI-Einheit I-49, die für Al-Midhar und Al-Hazmi zuständig gewesen wäre, hätte sie denn von seiner Rolle erfahren. Dass sie davon nicht erfuhren, so glaubt »mindestens die Hälfte der Jungs im Büro«, hatte damit zu tun, »dass die CIA Al-Midhar und Al-Hazmi schützte, weil sie hoffte, die beiden zu rekrutieren«. Oder, können wir hinzufügen, dass die CIA sie im Joint Venture mit den saudischen Kollegen schon rekrutiert hatte als V-Männer (oder Agents Provocateurs?) in der »Logistikzentrale« von Al-Qaida…”

20
Jun, 2011

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Das US-Distriktgericht Manhattan hat eine “nolle prosequi”-Order in Sachen Osama Bin Laden erlassen: der Angeklagte wird nicht weiter verfolgt, sämtliche Anklagen werden fallengelassen. So weit, so gut – und justizüblich nach dem Tod eines Angeklagten. Wobei sich das Gericht, dem vom Verteidigungsministerium Beweise dafür vorgelegt wurden, dass es sich bei dem am 2. Mai in Pakistan erschossenen  Verdächtigen wirklich um Osama Bin Laden  handelt, ausgesprochen sicher ist: “‘The possibility of a mistaken identification is approximately one in 11.8 quadrillion.”. Eine Quadrillion ist eine Eins mit 24 Nullen – wir dürfen also beruhigt sein, was eine mögliche Verwechslung betrifft: OBL ist tot, Akte zu! Dass in dieser Akte keine Beweise für eine Beteiligung Bin Ladens an den 9/11-Anschlägen enthalten sind und auch dem FBI solche nicht vorliegen – geschenkt!

Update: Auch der Bundesregierung ist es schnuppe, ob OBL etwas mit 9/11 zu tun hatte. Sie verweist, auf eine Anfrage der Linkspartei, auf einen “einschlägigen internationalen Haftbefehl” (in dem von 9/11 keine Rede ist), und auf die Video- und Audiobotschaften  in denen er sich “wiederholt als Verantwortlicher bekannt” hat (was nicht der Fall ist).

15
Jun, 2011

Sibel Edmonds – “weitaus explosiver als die Pentagon Papers”

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Mit 40 Jahren Verspätung hat die US-Regierung nun offiziell die geheimen “Pentagon Papers” über die Planung und die Lügen  des Vietnamkriegs veröffentlicht, die der Pentagon-Berater Daniel Ellsberg 1971 an die Öffentlichkeit geschmuggelt hatte. Dafür wurde und wird Ellsberg als vorbildlicher Whistleblower zu Recht einmal mehr gefeiert, doch was er aktuell zum Fall  9/11  zu sagen hat, wird im Medienbordell einmal mehr weitgehend unterschlagen: der Fall der FBI-Whistleblowerin Sibel Edmonds, von dem Ellsberg sagt, er sei “weitaus explosiver” als seinerzeit die Pentagon-Papiere:

“From what I understand, from what she has to tell, it has a major difference from the Pentagon Papers in that it deals directly with criminal activity and may involve impeachable offenses,” Ellsberg explained. “And I don’t necessarily mean the President or the Vice-President, though I wouldn’t be surprised if the information reached up that high. But other members of the Executive Branch may be impeached as well. And she says similar about Congress.”

In der Tat – und with a little help from Sibel, die zwar keine Namen nennen aber Bilder zeigen darf,  können die Schurken aus höchsten Regierungskreisen , die sich “direkter krimineller Aktivitäten” schuldig gemacht haben, identifiziert werden – und werden in unserem kommenden Buch, das heute in den Druck ging, auch benannt. Hier ein kurzer Auszug aus dem Kapitel, in dem Sibel Edmonds beschreibt, um was es auf den Tonbändern ging, die sie als ehemalige FBI-Übersetzerin transkribierte – und deren strafrechtlich höchst brisante Inhalte bis heute völlig folgenlos blieben:

“Diese Gespräche zwischen 1997 und 2001 hatten mit einer Zentralasien-Operation zu tun unter Beteiligung von Bin Laden. Niemals benutzte jemand das Wort ›Al-Qaida‹. Es hieß immer ›Mudschaheddin‹, immer ›Bin Laden‹ – genauer: nicht ›Bin Laden‹, sondern ›Bin Ladens‹ im Plural. Es gab verschiedene Bin Ladens, die mit privaten Jets nach Aserbaidschan und Tadschikistan flogen. Der türkische Botschafter in Aserbaidschan arbeitete mit ihnen. Diese Bin Ladens standen, mit Hilfe von Pakistanis und Saudis, unter unserer Regie. Marc Grossman hatte dabei die Leitung, zu 100 Prozent. Er musste die Leute nach Kirgisistan, nach Aserbaidschan, einige nach Tschetschenien, einige nach Bosnien schleusen. Von der Türkei aus packten sie diese ganzen Bin Ladens in NATO-Flugzeuge. Leute und Waffen gingen in die eine Richtung, Drogen kamen auf dem Rückweg … Eine Menge der Drogen ging in NATO-Flugzeugen nach Belgien. Von da nach England und mit Militärflugzeugen in die USA in die Verteilungszentren in Chicago und Paterson, New Jersey. Türkische Diplomaten, die nie durchsucht wurden, kamen mit Koffern voller Heroin.”

Dass  sich der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere das rasche Ende des illegalen Vietnamkriegs verdankt, ist unter Historikern heute unumstritten. Würden die Aussagen Sibel Edmonds’ veröffentlicht, die von der 9/11 Untersuchungskommission in geheimer Sitzung protokolliert wurden und aus Gründen der “nationalen Sicherheit” unterdrückt werden, wären die zwei illegalen Kriege gegen Irak und Afghanistan wohl ebenso rasch  zu Ende. Fragt sich nur, wie lange es dauert, bis dieses Material den Historikern zur Verfügung steht…

29
May, 2011

Attas Braut und OBLs Dementi

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Den Recherchen des Reporters Daniel Hopsickers, der nach 9/11 in Venice/Florida mit Nachbarn, Vermietern und anderen Augenzeugen der späteren “Hijacker” sprach, verdankt die Öffentlichkeit zahlreiche Kenntnisse über das Umfeld und das Verhalten dieser jungen Araber, die von der 9/11 – Untersuchungskommission geflissentlich ignoriert wurden. Dass der “islamistische” Rädelsführer Atta etwa mit dem Dessous-Modell Amanda Keller zusammenlebte, oder dass er Kokain und Wodka ebensowenig abgeneigt war wie “Spare Ribs”, solche Informationen mußten -  um der Legende des fanatisch religiösen Gotteskriegers willen – unterdrückt werden. Kein Ermittler, keine Kommission und schon gar kein Staatsanwalt hat diese Zeugen, die dem Reporter Hopsicker Rede und Antwort standen jemals gehört; statt ihre Ausagen zu überprüfen und weiter zu verfolgen wurden sie stattdessen vom FBI unter Druck gesetzt, darüber zu schweigen. Die willfährigen Medien taten dann ihr Übriges, um die unpassenden Informationen zu eliminieren oder zurechtzubiegen. Read more

24
May, 2011

Weibergeschichten

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Außer Pornos nichts gewesen -   in Osama Bin Ladens safehouse wurden offenbar keinerlei Beweise gefunden, die auf terroristische Aktivitäten schließen lassen. Ein Grund mehr also, den Verdächtigen lieber gleich hinzurichten, anstatt ihm seine Schuld in einem rechtsstaalichen Verfahren nachzuweisen,-  sowie auch für unsere Vermutung,  dass er  sich in seinem Domizil nicht versteckt hielt, um  den globalen Terror zu organisieren, sondern abgeschnitten von der Außenwelt unter Hausarrest stand. Während also in Sachen Bin Laden irgendetwas von Relevanz auch drei Wochen nach seiner angeblichen Erschießung nicht an die Öffentlichkeit gelangt ist, kursieren die tollsten Weibergeschichten über seine drei in pakistanischer Gefangenschaft befindlichen Frauen, zu denen auch schon die ersten Witze im Umlauf sind. Danach soll OBL die CIA selbst angerufen und zum Einschreiten gebracht haben, weil der Zickenkrieg unter seinen Angetrauten einfach nicht mehr auszuhalten war. Dass dabei die jüngste seiner Frauen zum Mobbing-Opfer der deutlich älteren wurde, versteht sich  von selbst, zumal es sich bei ihr um ein einfaches jemenitisches Mädchen, bei ihnen aber um gebildete Akademikerinnen handelt. Womit wir quasi nahtlos bei der  Terrororganisation IMF und ihrem angeklagten Chef DSK gelandet sind, über den gerade ebenfalls reichlich Weibergeschichten kursieren. Von Relevanz sind diese ebenfalls nicht – dass ein geiler alter Sack, der junge Frauen nötigt, verhaftet werden muß, ist ja wohl selbstverständlich, und für die allenthalben gewitterten Großverschwörungen gibt es bis dato keinerlei Beleg. Wer 3.000 $ für ein Hotelzimmer zahlt kann sich bei Notgeilheit jederzeit einen diskreten “Hostessen”-Service leisten – und dass die CIA (die Bankster ? , die Nazis ?, die Illuminaten?) das Hoteltelefon abhören, und statt der von Strauss-Kahn bestellten Dame dann  eine als Zimmerädchen verkleidete Agentin zur Vergewaltigung schicken, mag ein schöner Krimiplot sein, realistisch scheint mir das nicht. Und relevant schon gar nicht. Vielmehr dient die dumpfe Reduktion auf Unterleibsthemen nur der allgemeinen Vernebelung – im Fall DSK des neo-kolonialen IMF-Finanzterrors, und in Sachen OBL der Tatsache, dass an der offiziellen Legende seiner Ergreifung und Ermordung immer noch gestrickt wird.

14
May, 2011

Der kategorische Konjunktiv

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Es läuft tatsächlich so, wie vermutet: die öffentliche Wahrnehmung der Tötung Osama Bin Ladens wird nicht von glaubwürdigen, offiziellen  Berichten gesteuert, sondern von  spekulativen Häppchen genährt, die anonyme “senior officials” dem Medienmainstream liefern. Nicht Fakten, nicht “war”, “hat”, “ist”, sondern  Spekulationen “soll”, “hätte”, “angeblich” regieren das mediale Tagesgeschäft (Wahrnehmungs-Managment durch Spekulations-Stimulation): der kategorische Konjunktiv.  In dem derart entstehenden Gerüchte-Biotop spriessen Verschwörungstheorien wie Pilze und die allgemeine Unübersichtlichkeit dieses Wildwuchses katapultiert jeden Orientierung Suchenden zurück in die gute alte bushistische Dichotomie: “Mit uns – oder mit den Terroristen!” Wenn “Wahrheit” auf dem Markt nicht erhältlich ist, wenn sowieso auschließlich Behauptungen, Hypothesen, Gerüchte im Angebot sind – ein Vulkan von Lügen – na dann halten wir uns doch lieber an die von unserem Führer via Volksempfänger verbreitete Version. Alles andere wird zu kompliziert. Und wir warten darauf, bis Hollywood die Unklarheiten und Lücken füllt und das ganze Bild liefert. Read more

10
May, 2011

Enthüllt: Die Zentrale des globalen Terrornetzwerks

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Mit den sensationellen Videos, die von einem SEALS-Kommando im Versteck Osama Bin Ladens entdeckt wurden, haben die Ermittler erstmals tiefe Einblicke in die Kommandostruktur des Terrornetzwerks gewonnen. Denn nur scheinbar wirkt das Ambiente, in dem der meistgesuchte Terrorist der Welt bis zuletzt die Fäden von Al Qaida zog, wie ein ärmliches Kellerloch. Wie bei allen seinen Aktivitäten in den letzten Jahren achtete der Terrorscheich auf nahezu perfekte Tarnung, doch in mühevoller Kleinarbeit (Vergrößerung durch Klick auf das Foto) haben die Profiler und Analysten der US-Anti-Terror-Behörden jetzt die Operationsweisen des Al Qaida-Führers entschlüsselt. Read more

7
May, 2011

Osama allein zu Haus

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Das US-Verteidigungsministerium hat Videos von Bin Laden veröffentlicht, die in seinem Haus gefunden worden sein sollen. Sie zeigen einen älteren Mann mit Strickmütze, der in einem recht verwahrlosten Zimmer sitzt und sich durch die Satellitenkanäle mit Bin Laden Aufzeichnungen zappt. Ob die Aufnahmen in seinem  Unterschlupf gemacht wurden, der nach bisherigen Berichten über keine Satellitenschüssel verfügt haben soll(die gab’s!), und von wann die Videos stammen, ist unklar. Da auf fast allen Kanälen, die der graubärtige Mann  anklickt Bin Laden läuft, könnte es sich um einen Jahrestag handeln. Auf einem anderen Video setzt er sich  mit gefärbtem Bart und im Festtagsgewand für eine Aufzeichnung in Pose,  da die Bilder ohne Ton veröffentlicht wurden, weiß man nicht, was auf dem Video gesagt wird.

In Anbetracht des ärmlichen Ambientes, in dem der angeblich millionenschwere “Terrorfürst” vor der kleinen Glotze hockt und Bilder aus besseren Tagen anschaut, scheint es ziemlich übertrieben, wenn in den Berichten zu den Videos sein Haus in Abbottabad jetzt als “Kommandozentrale” von Al Qaida beschrieben wird. Osama allein zu Haus trifft es besser – und könnte auch eine  Antwort auf die derzeit hitzige Debatte liefern, ob sein jahrelanger Unterschlupf in einem Militär-und Geheimdienstnest entweder der Inkompetenz oder der Komplizenschaft Pakistans geschuldet ist.  Er war ein Gefangener und stand mit einer paar Frauen, Kindern, Ziegen und Hühnern unter Hausarrest.

Update:  Keine Leiche, keine Fotos, kein Problem, aber neue Videos – die Verschwörungstheoretiker werden’s schon richten. Ein aktueller Kommentar über Wahrnehmungs-Management durch Spekulations-Stimulation

Update 2: Die Grafik hat uns für das neue Buchcover (siehe rechts) ein Challenger-Ei ins Nest gelegt. Hat niemand gemerkt. Bis der unvergleichliche Hal Faber gestern in seiner WWWW-Kolumne die Argusaugen gewetzt und den Ursprung des Rauchs identifiziert hat. Er stammt nicht von den implodierten TwinTowers, sondern von der explodierten Raumfähre. Zum Glück ist das Ganze erst ein Entwurf, noch nicht gedruckt und wird jetzt schleunigst geändert. (Ist soeben geschehen. Jetzt mit Original WTC-Rauch. Danke,Hal!)

3
May, 2011

Exitus per Kopfschuss ist kein Schuldbeweis

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Nachdem Osama Bin Laden mangels glaubhafter Lebenszeichen von zahlreichen Militärs und Experten schon seit Jahren für tot gehalten wurde, muss sein Ableben nunmehr als offiziell gelten und wird mit dem Datum 1. Mai in die Geschichtsbücher eingehen. Dort firmiert er auch schon als Kopf der Terroranschläge des 11. September 2001 – doch auch dafür gibt es bis heute keine Beweise. Dazu erschien heute auf Telepolis als Vorabveröffentlichung das Kapitel über Osama Bin Laden  aus dem Buch “11.9.- Zehn Jahre danach: Der Einsturz eines Lügengebäudes”, das  ich zusammen mit Christian C. Walther gerade geschrieben habe und das im Juli 2011 im Westend-Verlag erscheint.

Die 9/11Terroristen handelten auf Geheiß von Al-Qaida-Anführer Osama Bin Laden. Daran kann kein Zweifel bestehen. “OBL”, spätestens im Mai 2011 auch offiziell verstorbener Chef der Terrorganisation Al-Qaida, plante und veranlasste die Anschläge des 11. September. Wäre das nicht zweifelsfrei bewiesen, hätten wir und unsere amerikanischen Verbündeten in Afghanistan nichts verloren. Davon abgesehen brauchten wir in dem Fall einen anderen Täter resp. Planer. Fassen wir daher in gebotener Kürze die Beweislage zusammen. Der Beschuldigte wies von Anfang an jede Beteiligung an den Anschlägen energisch von sich. Am 28.9.2001 gab Bin Laden in einem von der pakistanischen Tageszeitung Ummat veröffentlichten Interview zu Protokoll: “Ich habe bereits gesagt, dass ich mit den Anschlägen nichts zu tun hatte. … Ich hatte von den Anschlägen keine Kenntnis.” Bereits zwei Wochen zuvor, am 16. September, hatte Bin Laden durch seinen Gefolgsmann Abdul Samad der französischen Agentur AFP mitteilen lassen: “Ich erkläre kategorisch, dass ich diese Tat nicht begangen habe.” Read more

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