“Was erlauben Putin?”

Ja wie nun, schon Mittwoch immer noch kein Krieg mit Russland ? Seit letzten Oktober ist die von CIA, MI-6 und den angeschlossenen Medienhäusern angekündigte Invasion der Ukraine schon überfällig, noch gestern kündigte die stets gut informierte britische Außenministerin einen Blitzkrieg mit Raketen und 200.000 Truppen an – und jetzt? “Flasche leer!” oder mit Trappatoni sprechen – “Was erlauben Putin?” Einfach nicht einmarschieren wo doch das “Tiger Team” im Weissen Haus  schon monatelang daran arbeitet?  Einfach die jahresüblichen Manöver wie geplant beenden und die Panzer samt Soldaten wieder in ihre Kasernen zu verfrachten, statt sie, wie noch am Sonntag von der “Washington Post”  angekündigt, endlich gen Kiew rollen zu lassen ? Und überhaupt die Frechheit zu besitzen, russische Soldaten in Russland aufzustellen wie es ihm beliebt – wo kommen wir da hin, wenn sich jeder Staatsführer derlei Willkür erlaubt ? Dass solche “Aggressionen” nicht unbeantwortet bleiben können versteht sich ja wohl von selbst und die große Geschlossenheit, mit der USA und NATO ihr entgegengetreten sind, hat das erfolgreiche Bündnis einmal mehr zusammengeschweißt. Und klar gemacht, wo der “Feind” steht. Wie gefährlich er ist und dass man weiter aufrüsten muss um sich davor zu schützen. Denn die Gefahr ist natürlich nicht vorüber. Doch dank unserer großartigen, rundum informativen Medien, die ihr Bestes tun, die Reaität von allen Seiten zu beleuchten, werden wir auch über kommende Gefahren und akute Bedrohungen unserer Sicherheit stets rechtzeitig erfahren. Natürlich auch dank der hervorragenden Aufklärungsarbeit unserer Geheimdienste, denen einfach nichts entgeht und die noch im hintersten Sibiren die anonymen aber eindeutig russischen Hacker aufspürten, die Hillary Clintons Wahl verhindert und den Putin-Agenten Trump ins Weisse Haus gebracht hatten.
Da aufgrund neuer Ermittlungen des US-Justizministeriums dieser “Russiagate”-Skandal gerade endgültig als Fake auffliegt, bei dem das Team Hillary Agenten bezahlte und das FBI belog, um den Kandidaten Trump auszuspionieren, konnte mit dem Invasions-Zirkus das anti-russische Spannungsthermometer auf Temperatur gehalten bzw. auf Eiszeitniveau inkl. Diplomatenabzug, Reisewarnungen etc. gesenkt werden. Jetzt müssen Scholz und Macron in die Spur kommen und die Regierung in Kiew überzeugen, die Minsk-Verhandlungen wieder aufzunehmen – und versuchen, das anglo-amerikanische “Tiger Team ” außen vor zu halten, das friedlichen Handel und Wandel in Eurasien verhindern will. Kein leichter Job, aber das war es auch nicht für den großen Vorgänger von Olaf Scholz, Willy Brandt, und dessen erfolgreiche Ostpolitik eines “Wandels durch Annäherung”. Insofern kann man im deutschen und europäischen Interesse nur hoffen, dass die diplomatischen Drähte in dieser Richtung heißlaufen in den nächsten Tagen und Wochen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des Außenministeriums, verbreitete unterdessen über Facebook nicht nur das Foto ihres Chefs mit seinem Verteidigungsministers nach der ausgefallenen Invasion, sondern bat auch um Informationen über den Beginn des Kriegs, um ihren Urlaub planen zu können: „Eine Anfrage an die amerikanischen und britischen Desinformationsmedien Bloomberg, The New York Times, The Sun usw. – den Zeitplan für unsere „Invasionen“ für das kommende Jahr bekannt zu geben.  Ich würde gerne meinen Urlaub planen.“
Der Zeitplan wird wohl nicht kommen, genausowenig wie irgendeine Entschuldigung der Leitemedien, dass sie ihr Publikum einmal mehr mit Propaganda-Müll und Fake-News zugeschüttet haben…

5 Comments

  1. Jetzt werden sie eben schreiben, daß ausschließlich durch deren resolutes Handeln die Invasion vereitelt worden ist. Gääähn…

  2. Es läuft immer nach dem gleichen Muster. Man inszeniert etwas, um dann die Reaktion des Gegenüber zu seinen Gunsten zu nutzen.

    Als der inszenierte Putsch in der Ukraine gelaufen war, hat die Neue aus den USA importierte Regierung gleich umgesetzt, was ihnen ihre Ausbilder im gelobten Land in die Direktiven geschrieben haben. Darunter war neben dem Verbot der russischen Sprache die Kündigung des Pachtvertrages bezüglich des Stützpunktes der Schwarzmeerflotte auf der Krim.

    Was glaubte selbst der Unbedarfteste, wie Russland wohl darauf reagieren würde? Einfach mal so die Insel räumen und zu gucken, wie die NATO den Stützpunkt übernimmt? Wohl kaum! Den Strategen im Pentagon war schon vorher klar, wie Russland reagieren würde. Mit dem vollendeten Putsch hatten sie Russland da wo sie es haben wollten. Am von ihnen gekauften medialen Pranger, der westlichen “Wertegemeinschaft”.

    Genauso läuft es jetzt mit der gesteuerten Zuspitzung des Konflikts um die Gebiete in der Ostukraine. Einfach mal was behaupten und das mediale Trommelfeuer wirken lassen. Trifft es nicht ein, lag es daran, dass man sich mannhaft dagegen gewehrt hat und der Gegner “Kalte Füße” bekam.

    Dazu lässt sich das Ganze aufgebauschte Theater wunderbar dazu benutzen, von der Corona Inszenierung und der damit einhergehenden Glaubwürdigkeitskrise, welche dem gesamten Westen befallen hat, weg zu lenken.

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