Willkommen in NEUTROPA

 Als Top-Dog Donald die Euro-Chihuahuas im vergangenen August  zum Schwanzwedeln antreten lies, wollten die ihn als  “Koalition der Willigen” motivieren, weiter und mehr in den Ukrainekrieg zu investieren. Den freilich der alte Baulöwe Trump unterdessen als Pleiteobjekt schon  abgeschrieben hat und dafür “keinen Dollar” mehr ausgeben will . Stattdessen lieferte er den angereisten Eurokraten –  wie einst in der Erdkunde-Stunde mit Landkarte – eine kleine Lektion über die neue Donroe-Doktrin  und die geplante Arondierung des künftigen us-amerikanischen Immobilienreichs.  Zu dem zwar Kanada, Venezuela und Grönland zählen, aber nicht die bankrotte Ukraine. Wenn ihr da weiter unbedingt Krieg führen wollt, könnt ihr es tun, solange ihr hier die Waffen kauft. Aber wenn Putin euch auf`s Dach gibt, werde ich euch nicht raushauen  – mit dieser Botschaft schickte Donald  die Euro-Clowns ratlos und frustriert nach Hause.  Hatte er nur einmal mehr  den Troll gegeben oder meint er das  ernst ?

Wir wissen zwar nicht, ob der große Imperator seinen Vasallen als Meme auch noch diese Skizze mitgegeben hat…

…aber so ungefähr  stellt er sich die neue globale Unordnung erst Mal vor.  Wobei es mehr als unwahrscheinlich ist, dass er den Mittleren Osten dabei einfach Xi und Putin überlassen wird. Es geht eher darum, erst mal die eigene Festung samt Vor,-und Hinterland zu konsolidieren, um sich mit den  beiden anderen Großen anlegen zu können. Bis dahin wird der Mittlere Osten – Iran, Jemen –  weiter bombardiert und die Palästinenser vertrieben oder ermordet, um mit einem freundlichen “Shalömchen” auf ihren Gräbern eine Plastik-Riviera zu errichten.
Gegen den Genozid in Gaza hatten die EU,- und NATO-Oberen außer Sonntagsreden nicht nur wenig einzuwenden, sondern ihn mit fortgesetzten Waffenlieferungen auch aktiv unterstützt, die Entführung des amtierenden Präsidenten Maduro aus Venezuela wurde allenfalls mit ein wenig Stirnrunzeln kommentiert aber grundsätzlich gut geheißen,  ebenso wie die Installation eines Kopf-ab-ISIS Terroristen im Armani-Anzug als Präsident von Syrien.
London, Paris, Berlin, Brüssel waren bei all diesen neo-kolonialistischen  Schweinereien des Imperiums dabei und scheuten sich dabei keine Minute, weiter von “regelbasierter internationaler Ordnung” und “westlichen Werten” zu schwadronieren. Sie waren die Capos eines  Mafia-Dons  und willige Vollstrecker  seiner Agenda, die sich von der seiner Vorgänger nur dadurch unterscheidet, dass der “Pate” jetzt nicht mehr im Schönsprech sondern Klartext redet. Und seinen EU-Vasallen in Sachen Grönland Angebote macht, die sie nicht ablehnen können:
„Sie haben die Wahl. Sie können Ja sagen, und wir wären Ihnen sehr dankbar dafür, oder Sie können Nein sagen. Wir werden uns daran erinnern“, sprach der Boss der Bosse in Davos.
In der “Laudatio” zu seiner zweiten Inauguration am 22. Januar 2025  (Habemus Imperator) hatten wir notiert:

Sagenhafte 5 Prozent des gesamten Umsatzes eines Landes, der BIP genannt wird –  so hat Imperator Donald verkündet –  sollen künftig fällig werden, wenn es weiter in den Genuss des “Schutzschirms” dieses Bündnisses kommen will. Die Forderung ist in vielen Ländern bereits auf großes Kopfschütteln gestoßen. Zum einen, weil sie um Dimensionen alles übersteigt, was im privaten Schutzgeldgewerbe als angemessen gilt – die als “Mafia” oder “Clans” bekannten Marktführer auf diesem Gebiet orientieren sich bei ihrer Preisgestaltung an einem Prozentsatz vom Gewinn eines Unternehmens und nicht am Gesamtumsatz – und zum Anderen, weil sich viele fragen, ob dieser “Schutz” wirklich solche Unsummen wert ist und was eigentlich droht, wenn man bei der NATOstan-Muckibude kündigt und in Sachen “Sicherheit” künftig auf Heimtraining setzt ?   Schlägt dann morgen, oder übermorgen, der “Ultraböse” zu, demoliert meinen Laden und vergewaltigt die Kassiererin ? Oder schickt der Imperator ein paar “Farbenrevolutionäre”, die mir den Laden aufmischen damit ein neuer Geschäftsführer dann die 5 NATOstan- Prozent abdrückt ? Auch wenn in den verschiedenen NATOstan-Kolonien diese Fragen von den Amtsinhabern noch nicht wirklich laut gestellt wurden, weil man den Zorn des Imperators fürchtet, drängen Donalds Forderungen sie zunehmend auf.” 

Dass er jetzt in Davos nach seinen deftigen Grönlandansagen noch anmerkte, nicht sofort zuzuschlagen und es ohne Gewalt und Strafzölle mit einem “Deal” zu versuchen, wurde von den EU, -und NATOstan-Kapitänen  zwar am Ende als “Einlenken” interpretiert, nahm aber dem Wirkungstreffer auf ihr sinkendes Schiff nichts von seinen Folgen. Und hinterließ die Euro-Clowns einmal mehr ratlos, mit Schnappatmung in der Zirkuskuppel und erschrockenem “Ja, aber das Völkerrecht”-Gestammel, nachdem der Neo-Caligula unverhohlen  klar gemacht hatte, dass es von diesem Völkerrecht doch  schon immer zwei gab: eins für das Imperium sowie eines für den ungehörigen Rest der Welt. Und dass dieser Doppelstandard auch für sie gilt, wenn sie als ungehörige Vasallen Nein sagen zu den Forderungen des Imperiums.

Dass man sich als Komplize beim fortgesetzten Völkerrechtsbruch schlecht auf dasselbe berufen kann, hat die “Koalition der Willigen” argumentativ schwer ins Dilemma gebracht – und seitens des kanadischen Premiers und Ex-Chefs der “Bank of England” Carney das Zugeständnis: “Wir wussten, dass die Erzählung von der internationalen regelbasierten Ordnung teilweise falsch war.”

Die (Selbst-)Erkenntnis, dass es sich nicht “teilweise”, sondern von vorn bis hinten um einen globalistischen Propaganda-Fake handelt, um ungehörige Länder  zu erpressen und auszurauben, sollte in Europa dank der jüngsten Aktionen und Ankündigungen Donalds langsam angekommen sein. Und zu der Einsicht führen,  dass wir  es nicht mit einer „Zeitenwende“ zu tun haben, in der man einfach einen U-Turn macht und von Entspannung wieder zurück Richtung Rüstung und Krieg brettert, sondern mit einem Epochenbruch und der Frage, wie Europa sich in der künftigen multipolaren Welt aufstellt. Oder ob es sich von den anglo-amerikanischen Strategen weiter aufstellen lässt, im Sinne der „Herzland“-Doktrin des britischen Geostrategen Halford Mackinder, nach der ein Zusammenwachsen von Westeuropa mit Eurasien um jeden Preis zu verhindern ist, um die Macht des Empires zu erhalten.

Schon 1952 hatte Stalin bekanntlich den Rückzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland angeboten, unter der Bedingung, dass das wiedervereinigte Land militärisch neutral wird,  als unabhängiger, souveräner, neutraler Staat mit demokratischer Regierung in Europas Mitte. Die Adenauer-Regierung und die West-Alliierten lehnten ab, stattdessen wird die Bundeswehr gegründet und die BRD zum Frontsaat des Kalten Kriegs wieder aufgerüstet. Fast Forward 2022: Nachdem die Minsk-Verhandlungen über eine militärisch neutrale Ukraine endgültig gescheitert sind und der seit 2014 währende Bürgerkrieg eskaliert, marschiert Russland ein. Wieder mit dem  (in Istanbul unterbreiteten) Angebot eines sofortigen Rückzugs für den Preis einer militärischer Neutralität der Ukraine, was die Regierung in Kiew auf Druck der West-Alliierten ablehnen muss. Stattdessen wird sie zum Frontstaat aufgerüstet und in einen Krieg gegen Russland getrieben – ein sinnloses, grauenhaftes Blutbad (und militärisch-ökonomisches Pleite-Projekt) aus dem Washington  jetzt raus will, aber London und die EU noch immer nicht genug haben.

Doch jetzt wohl von Donaldus Maximus und seinem höchsteigenen “Friedensrat” endgültig zur Ruhe gebracht werden, der eine militärisch neutrale Ukraine schaffen soll:  mit einem 800 Milliarden-Deal – in den auch die  in europäischen Tresoren eingefrorenen russischen Staatsgelder einfliessensollen, die sich die Eurokraten zwecks Kriegsfortsetzung gerne unter den Nagel reissen wollten – bei dem die  Donetzk-Region Russland  zugeschrieben und unter Leitung des Blackrock-Chefs Larry Fink in den Aufbau der militärisch neutralen Ukraine investiert wird.
Noch sind die Russen dem exklusiven “Board of Peace” des Imperators – Eintrittsgebühr eine Milliarde Dollar, Mitgliedschaft nur mit Zustimmung des Direktors  auf Lebenszeit D.T. – nicht offiziell beigetreten, die Eintrittsgebühr will Putin freilich  entrichten – aus dem eingefrorenen Topf. Die “Willigen” haben noch kein Interesse am Beitritt bekundet, werden aber nicht umhin kommen, wenn sie bei der Nachkriegsordnung dabei sein wollen.
Nicht als Kriegspartei, sondern…Neutral! Raus aus der NATO, rein in ein blockfreies Europa souveräner Nationen! Das war mein frommer Weihnachtswunsch (in der letzten 3.JT-Sendung 2025). Und scheint mir die beste und zukunftsträchtigste Antwort zu sein auf den gegenwärtigen Epochenbruch und die kommende multipolare Ordnung.  Vielleicht sogar die einzige, wenn Europa nicht wieder zum Schlachtfeld eines Weltkriegs werden will.
Würden Deutschland, Österreich und die Schweiz einen solchen Verbund souveräner blockfreier Staaten starten, wäre sofort großer Zulauf aus der EU zu erwarten – der blockfreie Block  würde schnell groß und bedeutend, ruhender Pol zwischen den Einflußsphären der drei Supermächte. Und keiner der drei großen Hunde würde ihn fressen, weil er dann die beiden anderen an der Gurgel hat. Nicht “Kriegsgemeinschaft”, sondern “Blockfreiheit” gehört jetzt auf die Agenda der EU, statt Ausbau der NATO die Helvetisierung Europas. Willkommen in  NEUTROPA!

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Zuletzt erschienen:

Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 

 

21 Comments

  1. ah. der BongChef hat endlich seinen Legastheniker Test bestanden.

    Glückwunsch!

  2. Der Anschluss Österreich-Schweiz ans 4.Reich der Blockfreien ( Tito-Jugo ähnlich ) bei interner kantonaler Neuordung. ( Hopp Swizz ) Auskoppelung von Pleite- Frankreich und Off-Limits für den “City of London” -Albion = Alte Vaterländer neu gemischt = am Besten unter dem Dach einer konstitutionellen Monarchie ( Hohenzollern refreshed = Die Kaiser Franz Josef K&K ergab eine lange Friedenszeit, bevor man sich mit seinen “Beistandspflichten” verfummelte und WK1 die Bühne betrat ) abgerundet mit dem Ratgeber Elon-KI ( Balanced Scorecard )….das alles könnte klare Volksmehrheiten in Europa finden….wir werden sehen

  3. Auf der Weltkarte gibt es drei Scheißflecken. Jeder kennt die Namen. Erst wenn diese Scheißflecken von der Weltkarte gekratzt sind, werden wir in einer besseren Welt leben. Also vermutlich nie.

    1. Hm, sind die “Scheißflecken” das Problem, oder die dort vorherrschende verderblich-diabolisch-falsche Denkungsart? …

    2. Alternativ kann man die Flecken auch umbenennen, damit sie wieder Weltklasse werden. Wie beim Golf von America. Das hat sofort geholfen.

  4. Glückwunsch Matthias! Die conclusio Deines wunderbaren Artikels lautet für Europa die Helvetisierung.

    Doch was bedeutet das ganz konkret?

    1. Das verlassen respektive die Eliminierung sämtliche großen Konstrukte (EU, NATO, who,
    etc.)

    2. die Aufteilung der zu Großen Staatsgebilde BR Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien, Spanien, Polen und Rumänien in kleinere Einheiten damit diese mit dem Rest der europäischen kleinen Staaten eine souveräne Gemeinschaft unter Gleichen bilden können. erfolgreiche Föderation können nur unter gleichen Teilen stattfinden. Nicht erfolgreiche Föderationen kennzeichnen sich immer dadurch aus dass viele kleine mit einem oder mehreren großen eine Gemeinschaft eingehen.

    3. die Gründung einer europäischen Eidgenossenschaft nach Schweizer Vorbild.

    Warum hat die Schweiz mit 9 Millionen Einwohnern eigentlich 26 Kantone?

    kleine soziale, politische und wirtschaftliche, natürlich gewachsene Einheiten sind für menschliche Bedürfnisse besser geeignet als große künstliche Vereinigungen.

    Das ist das Konzept der Vielfalt kleiner Einheiten von Leopold Kohr. Ihm schwebte ein Europa der Kantone vor mit einem robusten Maß an dezentraler Selbstverwaltung.

    Einheiten die über Jahrhunderte natürlich gewachsen, und mit ihrer Bevölkerungsgröße gleichwertig sind, und damit ebenbürtig. Die daraus resultierende Forderung nach einer Aufteilung der großen, der zu groß gewordenen künstlichen Nationalstaaten in kleine, überschaubare und regierbare Einheiten ist Kohrs Hauptthese.

    1. Eliminierung großer Strukturen?

      meinen Sie Bayern München, Real Madrid, PSG und so?

      das würde aber ein großes Chaos auslösen. vorallem an Spieltagen. Wie stellen Sie sich das vor?

      ich weiß, der Ami will hier unbedingt sein Ei-Fussball populär machen. aber das kann hier keiner spielen. braucht man ja riesige Ausrüstung.

      ich glaube nicht, dass Ihre Theorie hier funktionieren kann.

      1. sie sind mir ein Witzbold das philosophische Gebilde das Professor Kohr entworfen hat, manifestierte sich hauptsächlich auf die Größe der sozialen Einheit – die Anzahl der Menschen in einer Gesellschaft.

        Das große soziale Einheiten Probleme bereiten, ist seit langem bekannt. Aristoteles warnte dass die Größe von Staaten eine Grenze hat, und stellte gleichzeitig fest “Gesetz ist Ordnung, und gutes Gesetz ist gute Ordnung; eine sehr große Menge kann jedoch nicht geordnet sein.” Aristoteles erkannte zwar dass es Grenzen für die Größe gibt, bei der die Gesellschaft richtig funktioniert, doch Kohr stellt die damit verbundene Behauptung auf, dass eine Gesellschaft umso anfälliger für tyrannische Herrschaft und umso brutaler für die Regierungsgewalt ist, je größer ihre Bevölkerung ist. daher ist er für den österreichischen Philosophen Dr. Rupert Riedel ein jahrtausend-Philosoph.

        Die Quintessenz seiner Schaffenskraft hat der Otto Müller Verlag in Salzburg neu aufgelegt:

        https://www.omvs.at/autor/leopold-kohr/

        Wer ist Leopold Kohr?

        1. Ja. da haben Sie völlig recht.

          Nur Jürgen Klopp kann Real noch retten. Und Vinicius wird da wohl nicht mitmachen können. da bin ich ganz bei Ihnen.

          Trotzdem. Ein Titel wird schwierig diese Saison

  5. wie könnte Europa folglich in Zukunft aussehen?

    https://regionen-europas.work/images/visioneuropas.jpg

    1. Island, Reykjavik
    2. Norwegen, Oslo
    3. Schweden, Stockholm
    4. Finnland, Helsinki
    5. Dänemark, Kopenhagen
    6. Brexit-Region Schottland
    7. Irland, Dublin
    8. Brexit-Region Northumberland
    9. Brexit-Region Lancaster
    10. Brexit-Region Wales
    11. Brexit-Region Mercia
    12. Brexit-Region Ost Anglia
    13. Brexit-Region Essex
    14. Brexit-Region Wessex
    15. Brexit-Region Kent
    16. Holland Zeeland, Den Haag
    17. IJsselland, Arnheim
    18. Flandern, Brüssel
    19. Hennegau, Lille/Rijssen
    20. Schleswig-Holstein, Hamburg
    21. Hannover, Bremen
    22. Brandenburg, Berlin
    23. Sachsen, Dresden
    24. Westfalen, Münster
    25. Nordrheinland, Düsseldorf
    26. Thüringen, Erfurt
    27. Rhein-Moselland, Mainz
    28. Frankenland, Nürnberg
    29. Bayern, München
    30. Baden-Württemberg, Stuttgart
    31. Posen, Posen
    32. Schlesien, Breslau
    33. Danzig, Danzig
    34. Warschau, Warschau
    35. Galizien, Krakau
    36. Böhmen, Prag
    37. Mähren, Brünn
    38. Slowakei, Bratislava
    39. Österreich, Wien
    40. Noricum, Graz
    41. Picardie-Normandie, Rouen
    42. Ile-de-France, Paris
    43. Burgund, Nancy
    44. Neustrien, Nantes
    45. Aquitanien, Bordeaux
    46. Auvergne, Lyon
    47. Provence, Marseille
    48. Galicia-Asturias, Santiago
    49. Kastilien, Madrid
    50. Navarra-Aragon, Bilbao
    51. Katalonien, Barcelona
    52. Valencia, Valencia
    53. Andalusien, Sevilla
    54. Portugal, Lissabon
    55. Schweiz, Bern
    56. Piemont, Turin
    57. Lombardei, Mailand
    58. Venezien, Venedig
    59. Toskana, Bologna
    60. Umbrien, Rom
    61. Apulien, Bari
    62. Neapel, Neapel
    63. Sizilien, Palermo
    64. Ungarn, Budapest
    65. Kroatien, Zagreb
    66. Bosnien-Herzegowina, Sarajevo
    67. Serbien, Belgrad
    68. Albanien, Tirana
    69. Siebenbürgen, Klausenburg
    70. Moldawien, Bacau
    71. Walachei, Bukarest
    72. Bulgarien, Sofia
    73. Nord Mazedonien, Skopje
    74. Griechenland, Athen
    75. Zypern, Nikosia
    A. Monaco, Monaco
    B. Lichtenstein, Vaduz

  6. In Zeiten der Personalknappheit muss man nehmen was man kriegt. Die Bundeswehr ist noch nicht so weit wie anno 44/45 die Reichswehr, einen Volkssturm aufstellen zu müssen. Sie hat aber schon reichlich zu kämpfen, die alte Stärke zu Zeiten des Kalten Krieges wieder zu erreichen.

    Was bisher eher schamhaft verschwiegen wurde, teilt uns nun Militär-Experte Dieter Nuhr mit:
    Die Randdaten (mehrfach: “Nein, das ist kein Scherz!”), mit denen die deutschen Rekruten noch als kriegstüchtig durchgehen:
    – Körpergröße: 1,55 – 2,10 m
    – Gewicht: 45 – 131 kg
    – Fehlsichtigkeit: höchstens 8 Dioptrin

    … und kommt zum Schluss:
    “Wenn ein 1,55 Meter großer, 131 Kilo schwerer Kugelblitz mit 8 Dioptrin Kurzsichtigkeit Richtung Front läuft, dann halte ich es schon für eine große Leistung, wenn er nicht auf die eigenen Leute schießt.”
    https://www.youtube.com/shorts/7hap0F5qcfc

  7. “Small is beautiful”…was sagen eigentlich die Frauen dazu ? 🙂

    “Groß-Deutschland” ist bei unseren EU-Partnern am beliebtesten, solange wir deren Rechnungen bezahlen ( EU-Transfer-Mechanismus-Rettungspakete-Target 2 Salden ) was wiederum den eingeschlagenen Weg zum “Small” ( Schmal-Hans-Küchenmeister ) für uns perfekt ebnet, mit suizidalem Re-Arm Europe –“China-E-Karre für jeden” ( Fuck Elon )–mit dem 1,5 Grad- Fata Morgana-Klimaprogramm ( Schildbürger-Revival mit Verfassungsrang ) und mit dem ” Unser Gold bleibt in Fort Knox “( Ätsch…War-Monger FDP-Flack-Zimmermann ) …on Top of the whole Bundle.

    Die Lösung :
    Schland = Kein attraktives Angriffs-Abgreifebeute-Ziel mehr für EU-Russe-Ami-Chinese, unter verdeckt-verdepptem Bevölkerungs-Covering, Agrar-und Handwerker-Land mit grass-root Digital-Inseln, überall Zollhäuschen bei differenter Gesetzgebung
    ( “Hier herrscht das Grundgesetz so wie ich es mag” ) mit Währungskonkurrenz intern und zwischen den Kantonen, ohne jede zentrale Bail-outs oder Subventionen
    -Schwule-Lesben wohnen in Berlin
    -Islamisten in NRW
    -Bayern nur für Biertrinker
    – Atom-Meiler im eigenen Blumenkasten für notorische Innovationsfreunde
    Baden-“Ländle”-Württemberg – und die “Gutsten” in Sachsen sind da die Leader
    -Bankenlandschaft muss sich “getailored” anpassen

    Jeder für sich und Gott gegen alle
    Die Friedenspflicht überwacht die KI
    Einen Versuch ist es wert, nach Lage der tumulthaft- neuen Unübersichtlichkeiten
    die INDULA garantiert ins Haus stehen werden. Unser Bong-Chef wird zeit-typischen Ungeist weiter fleißig broadcasten, auch die ein-oder andere Ursache-Wirkungs-Kausalität mit spekulativen Unschärfen unschuldig fehl betrachten…aber was soll’s…
    Yep…go ahead as valued…lieber Mathias !

  8. die neue deutsche Teilung Europas.

    Vorschlag meiner Glaskugel:

    https://postimg.cc/crfhwFz1

    links der Linie ist das Kalifat der Rothshilder. Rotlackiert mit Sichel, Zirkel und 6er Stern – rechts davon das blaue Doppelkopf Kaisertum deutscher Union – o. ähnl.

  9. Es gabt vor Kurzem einen Angriff auf die private Residenz Putins. Hier äußert Scott Ritter die Vermutung defacto, dass Trump den Befehl dazu gegeben hat (irgendwo ab Minute 19, vll. auch davor…)….

    https://www.youtube.com/watch?v=BCU0_5UoshQ

    In dem Gespräch sagt Ritter auch, dass Trump die Verhandlungen mit Putin für den Angriff genutzt haben könnte. Das würde einem Muster ähneln. Sowohl gegenüber dem Iran als auch den Palästinensern gegenüber. Man wägt sie in Sicherheit, erklärt, dass man zu Verhandlungen bereit sei, unternimmt auch alles es ernsthaft so aussehen zu lassen, um dann zuzuschlagen. Die USA sind in jeder Hinsicht das pure Böse. Kein Spiel ist ihnen schmutzig genug, als dass sie es nicht durchführen würden. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man diesen Leuten auch nur noch einen einziges Wort glauben kann.

  10. Falls ich noch jemand für das Thema Chor und kleine Staaten interessiert habe ich noch ein Schmankerl.

    Wir haben die vielen kleinen Staaten lächerlich gemacht; jetzt werden wir von ihren wenigen Nachfolgern terrorisiert.

    Teilung Jetzt!

    von Leopold Kohr

    Ein Plädoyer für eine Gesellschaft, die auf kleinen autonomen Einheiten basiert.

    Wir glauben gerne, dass das Elend, in das die Welt geraten ist, darauf zurückzuführen ist, dass die Menschheit in zu viele Länder gespalten ist. Und wir glauben gerne, dass alle Übel unseres Globus beseitigt werden könnten, indem man einfach die Vielfalt der Staaten durch die Vereinigung beseitigt – die Demokratien jetzt, die Kontinente später, die Welt am Ende.
    Als Beispiele für die Machbarkeit solcher Gewerkschaften werden üblicherweise die Vereinigten Staaten von Amerika und die Schweiz genannt.

    Für die Vereinigten Staaten handelt es sich nicht um ein Modell, nach dem Europa umgestaltet werden könnte, da es sich nicht um eine Union verschiedener Einheiten handelt. Es gibt keine wirkliche Unterscheidung zwischen den Völkern, Sprachen, Bräuchen und Rassen, die in den verschiedenen Staaten leben. In den Vereinigten Staaten lebt nur ein Volk, der Amerikaner, dessen Name zwar Plural ist, dies aber nicht der Fall ist. Die Vereinigten Staaten sind Kein Land, es ist ein Land.

    Die einzige Lehre, die aus seinem verfassungsrechtlichen Bild gezogen werden kann, besteht darin, dass es sich trotz der Einheitlichkeit der Art, die es hervorgebracht hat, als praktischer erwies, es in 48 Staaten zu unterteilen, anstatt zu versuchen, den gesamten Kontinent durch Delegierte aus Washington zu regieren. Somit Differenzierungen Künstlich geschaffen wurden, weil sich dies als ein einfacherer Weg zur Vereinigung erwies als Vereinigung.

    Doch mehr noch als die Vereinigten Staaten gilt die Schweiz als Beweis für die Durchführbarkeit der unionistischen Träume, selbst für den europäischen Kontinent, wo es weder einen einheitlichen kontinentalen Menschentyp noch eine gemeinsame Sprache noch einen gemeinsamen kulturellen und historischen Hintergrund gibt. Dort, an einem winzigen Ort in den Alpen, haben sich drei Erzfeinde – Italiener, Deutsche und Franzosen – für das gemeinsame Ziel von Freiheit, Frieden und wirtschaftlichem Glück vereint.

    Für den Unionisten ist die Schweiz das ewige Beispiel für die Praktikabilität des Zusammenlebens verschiedener Nationen, und aus diesem Grund lobt er sie als sein heiliges Land.

    Aber in Wirklichkeit beweist auch die Schweiz etwas ganz anderes als das, was sie beweisen soll. Der Anteil ihrer drei nationalen Gruppen (ohne die Roma, ihre vierte Nationalität) beträgt etwa 70 % für die deutsche, 20 % für die französische und 10 % für die italienischsprachige Bevölkerung. Wären diese drei nationalen Gruppen als solche die Grundlage ihrer vielbeachteten Vereinigung, würde dies unweigerlich zur Dominanz des großen deutschsprachigen Blocks über die beiden anderen Nationalitäten führen, die auf den logischen Status von Minderheiten herabgestuft würden, die nur 30% der Gesamtbevölkerung ausmachen.

    Tatsächlich würden die Regeln der Demokratie diese Entwicklung begünstigen und der Grund dafür, dass die französisch- und italienischsprachige Gemeinschaft in einem überwiegend deutschen Unternehmen bliebe, wäre dahin. Es machte keinen Sinn, sich von der logischeren Wiedervereinigung mit ihren eigenen Blutsverwandten fernzuhalten, die durch ihre Zahl die mächtigen Nationen Italien und Frankreich gebildet haben. Es machte keinen Sinn mehr, dass der deutsche Block außerhalb des Reiches blieb.

    Tatsächlich ist die Grundlage der Existenz der Schweiz und des Prinzips des Zusammenlebens verschiedener nationaler Gruppen nicht die Föderation ihrer drei Nationalitäten, sondern die Föderation ihrer 22 Staaten, die eine Division ihrer Nationalitäten und schaffen damit die wesentliche Voraussetzung für jede demokratische Föderation:

    das physische Gleichgewicht der Teilnehmer, die ungefähre Gleichheit der Zahlen. Die Größe der Schweizer Idee liegt daher in der Kleinheit ihrer Zellen, aus denen sie ihre Garantien ableitet. Die Schweizer aus Genf konfrontieren die Schweizer aus Zürich nicht als deutschen bis französischen Konföderierten, sondern als Konföderierten aus der Republik Genf bis zu einem Konföderierten aus der Republik Zürich. Der Bürger des deutschsprachigen Uri ist für den Bürger des deutschsprachigen Unterwalden ebenso ein Ausländer wie für die Bürger des italienischsprachigen Tessin. Zwischen dem Kanton St. Gallen und der Schweizerischen Föderation gibt es keine Zwischenorganisation in Form von „deutschsprachigen Kantonen“

    Die Bern übertragene Macht geht von der kleinen Mitgliedsrepublik aus und nicht von der Nationalität, denn die Schweiz ist eine Union von Staaten, nicht von Nationen. Es ist wichtig zu erkennen, dass in der Schweiz (in grober Zahl) 700.000 Berner, 650.000 Zürichois, 160.000 Genfer usw. leben und nicht 2.500.000 Deutsche, 1.000.000 Franzosen und 500.000 Italiener. Die große Zahl stolzer, demokratischer und nahezu souveräner Kantone und die geringe Zahl der einzelnen Kantonsbevölkerungen machen jeden möglichen imperialistischen Ehrgeiz eines einzelnen Kantons zunichte, da er selbst einer sehr kleinen Kombination der anderen immer zahlenmäßig unterlegen wäre.

    Wenn jemals im Zuge der zeitgenössischen Vereinfachung und Rationalisierung ein Versuch gelingen sollte, die Schweiz auf der Grundlage ihrer Nationalitäten neu zu organisieren, dann sind die 22 „überflüssigen“Staaten mit all ihren getrennten Parlamenten und Regierungen würden zu drei Provinzen: allerdings nicht der Schweiz, sondern Deutschlands, Italiens und Frankreichs.

    Menschen, die für eine Union der Nationen in Europa plädieren, weil sie glauben, dass dies die Art der Union wurde in der die Schweiz verwirklicht und damit ihre Praktikabilität unter Beweis gestellt hat.

    Ihre wunderbaren Pläne basierten nie auf dem Prinzip der kantonalen oder kleinstaatlichen Souveränität. Die Idee hat die Köpfe der politischen Denker so sehr beunruhigt, dass im Gegensatz dazu die Vorstellung von Staat So viel flexibler, anpassungsfähiger und multiplizierbarer als die von Nation, ist größtenteils außer Gebrauch geraten. Denn Tugend wurde nur in großen und größeren Wesenheiten gesehen, während kleinere Wesenheiten als Quelle allen Unheils und Bösen angesehen und gelehrt wurden. Wir wurden in der Verehrung der Masse, des Universellen, des Kolossalen erzogen und haben uns vom Winzigen, der Vollständigkeit und Universalität auf kleinster Ebene entfernt – dem Individuum, das das Protoplasma allen gesellschaftlichen Lebens ist.

    Wir haben gelernt, die Vereinigung Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Deutschlands zu loben, in der Überzeugung, dass sie eine vereinte Menschheit hervorbringen würden. Aber sie schufen nur Großmächte.

    Wenn die Schweizer Erfahrung auf Europa angewendet werden soll, muss auch die Schweizer Technik – nicht nur das Erscheinungsbild ihres Ergebnisses – eingesetzt werden. Dabei werden drei oder eine beliebige Anzahl ungleicher Blöcke in so viele kleinere Teile aufgeteilt, wie nötig sind, um ein nennenswertes zahlenmäßiges Übergewicht auszuschließen. Das heißt, man sollte 40 oder 50 gleich kleine Staaten schaffen, statt 4 oder 5 ungleich große. Andernfalls wird selbst ein föderiertes Europa immer 80 Millionen Deutsche, 45 Millionen Franzosen, 45 Millionen Italiener usw. umfassen, was bedeutet, dass jede europäische Föderation mit der gleichen Unvermeidlichkeit in einer deutschen Hegemonie enden würde wie die deutsche Föderation, in der 24 kleine Staaten mit der einen 40-Millionen-Macht Preußens verbunden waren und in der preußischen Hegemonie landeten.

    Der Vorschlag besteht daher darin, Deutschland in mehrere Staaten mit sieben bis zehn Millionen Einwohnern aufzuteilen.

    Dies war problemlos möglich, da die ehemaligen deutschen Staaten (oder einige von ihnen) wiederaufgebaut werden konnten und sogar Preußen auf natürlicher und historischer Basis geteilt werden konnte. Eine Spaltung Deutschlands allein hätte allerdings keine bleibende Wirkung.

    Mit der natürlichen Tendenz aller wachsenden Dinge würde sich Deutschland wiedervereinigen, wenn nicht ganz Europa gleichzeitig kantonisiert würde. Auch Frankreich, Italien und Russland müssen geteilt werden. Auch in ihren Fällen würden ihre historischen Hintergründe die Aufgabe erleichtern: Wir werden wieder ein Venedig, eine Lombardei, ein Burgund, ein Savoyen, ein Estland, ein Weißrussland usw. haben. Aber wie bei den deutschen Staaten würden auch hier die neuen (oder alten) Einheiten wieder nach Rassengrenzen zusammenwachsen, wenn sie nicht zusammengeführt würden Neue Kombinationen die Schaffung von Nationalstaaten unmöglich machen.

    Das heißt, die wahre Bedeutung der Schweiz bzw. der österreichisch-ungarischen Monarchie muss in vielen neuen Fällen erkannt werden: Die kleinen Staaten werden föderiert, aber nicht mit ihrem nächsten Verwandten, so dass die neue Europakarte ein Pommern-Westpolen und Ostpreußen-Baltika, ein Österreich-Ungarn-Tschechoslowakei, ein Baden-Burgund zeigen könnte, ein Lombardei-Savoyen usw. Dann werden die Großmächte verschwunden sein, die der Schoß aller modernen Kriege sind, weil sie allein stark genug sind, dem Krieg seine moderne Schrecklichkeit zu verleihen.

    Doch nur durch die Aufspaltung des gesamten europäischen Kontinents wird es möglich sein, Deutschland oder irgendeine andere Großmacht ehrenhaft zu vernichten, ohne irgendjemandem den Hass eines neuen Versailles zufügen zu müssen. Sobald Europa in ausreichend kleine Parzellen aufgeteilt ist,Wir werden die Schweizer Gründung einer Paneuropäischen Union haben, die nicht auf der Zusammenarbeit mächtiger Nationen, sondern auf der Kleinheit aller Staaten basiert.

    All dies ist eine Verteidigung eines viel verspotteten Prinzips, das die Souveränität des kleinsten und nicht des größten Staates verherrlicht – Kleinstaaterei, wie die Deutschen sagen. Der Theoretiker unserer Zeit, der scheinbar nur das Große sehen kann und emotional über Worte wie „Menschheit“ wird (niemand weiß, was es wirklich bedeutet und warum man es tun sollte sterbendafür) nennen die Idee, mehr statt weniger Staaten zu schaffen, mittelalterliche Rückständigkeit. Sie alle sind für Unionismus und Kolossalismus, obwohl Unionismus eigentlich nichts anderes als ein weiterer Ausdruck für Totalitarismus ist, auch wenn er als Garant für Frieden angesehen wird.

    Es handelt sich um das Einparteiensystem, das auf den internationalen Bereich übertragen wurde. Gegen die Verachtung unserer Theoretiker möchte ich nur auf einige wenige Vorteile dieses „mittelalterlichen“ Schemas hinweisen. Der Gewerkschafter wird sagen, dass die Zeit, in der Hunderte von Staaten existierten, dunkel war und dass fast ununterbrochen Kriege geführt wurden. Das stimmt.

    Aber wie waren diese Kriege? Der Herzog von Tirol erklärte dem Markgrafen von Bayern wegen eines gestohlenen Pferdes den Krieg. Der Krieg dauerte zwei Wochen. Es gab einen Toten und sechs Verwundete. Ein Dorf wurde erobert und der gesamte Wein getrunken, der sich im Keller des Gasthauses befand.Es wurde Frieden geschlossen und 35 Dollar für Reparationen gezahlt. Das angrenzende Herzogtum Liechtenstein und das Erzbistum Salzburg erfuhren nie, dass es überhaupt einen Krieg gegeben hatte. Fast jeden Tag gab es in irgendeinem Winkel Europas Krieg, aber es waren Kriege mit geringen Auswirkungen.

    Heute gibt es relativ wenige Kriege, und das aus keinem besseren Grund als einem gestohlenen Pferd. Aber die Auswirkungen sind enorm.

    Auch wirtschaftlich waren die Vorteile der Koexistenz vieler kleiner Staaten enorm, obwohl die modernen Synchronisierer und Ökonomen dem nicht zustimmen werden, da sie sich daran gewöhnt haben, die Welt auf dem Kopf stehen zu sehen. Anstelle einer Regierung hatten wir zwanzig, anstelle von zweihundert Parlamentariern zweitausend, und so konnten anstelle der Ambitionen nur einiger weniger die Ambitionen vieler befriedigt werden. Es gab keine Arbeitslosen, weil es zu viele identische Berufe gab, die weniger konkurrierten, weil sie in mehr Ländern ausgeübt wurden.

    Es bestand keine Notwendigkeit für den Sozialismus (eine andere totalitäre Vorstellung), da das Wirtschaftsleben eines kleinen Landes von jedem Kirchturm aus ohne die Interpretationen (so brillant sie auch sein mögen) eines Marx oder Schacht überwacht werden konnte.In den vielen Hauptstädten kam es zu einer Entwicklung der Künste, die sich durch die Gründung von Universitäten, Theater und die Produktion von Dichtern, Philosophen und Architekten auszeichnete. Und es gab nicht mehr Steuern als heute, im Zeitalter der Rationalisierung, in dem Menschen und Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen „ökonomisiert“ wurden und das Phänomen der Arbeitslosigkeit entstand. Wir haben das beseitigt, was wir für die Verschwendung von Höfen und Königen hielten, und dadurch den Glanz der marschierenden Millionen der Diktatoren geschaffen.

    Wir haben die vielen kleinen Staaten lächerlich gemacht; jetzt werden wir von ihren wenigen Nachfolgern terrorisiert.

    wo Menschen und Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen „ökonomisiert“ wurden und das Phänomen der Arbeitslosigkeit entstanden ist. Wir haben das beseitigt, was wir für die Verschwendung von Höfen und Königen hielten, und dadurch den Glanz der marschierenden Millionen der Diktatoren geschaffen.
    o Menschen und Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen „ökonomisiert“ wurden und das Phänomen der Arbeitslosigkeit entstanden ist. Wir haben das beseitigt, was wir für die Verschwendung von Höfen und Königen hielten, und dadurch den Glanz der marschierenden Millionen der Diktatoren geschaffen. Wir haben die vielen kleinen Staaten lächerlich gemacht; jetzt werden wir von ihren wenigen Nachfolgern terrorisiert.

    Nicht nur die Geschichte, sondern auch unsere eigene Erfahrung hat uns gelehrt, dass wahre Demokratie in Europa nur in kleinen Staaten erreicht werden kann. Nur dort kann der Einzelne seinen Platz und seine Würde behalten. Und wenn Demokratie eine lohnende Idee ist, müssen wir die Voraussetzungen für ihre Entwicklung, den kleinen Staat, wieder schaffen und der kleinsten Gemeinschaft und möglichst vielen Menschen den Ruhm der Souveränität verleihen (anstatt eine Institution einzuschränken, aus der niemand austreten möchte). Es wird leicht sein, sich zu vereinen kleinStaaten, die einem kontinentalen föderalen System unterliegen und damit in zweiter Linie auch diejenigen zufriedenstellen, die zu universellen Bedingungen leben wollen. Ein solches Europa ist wie eine fruchtbare Inspiration und ein grandioses Bild, wenn auch kein modernes, das man in einer langweiligen Linie malt. Es wird wie ein Mosaik mit faszinierenden Variationen und Vielfalt sein, aber auch mit der Harmonie des organischen und lebendigen Ganzen.

    Dies ist ein lächerlicher Plan, der für den Menschen als witzige, lebhafte und individualistische Realität konzipiert wurde. Der Unionismus hingegen ist ein todernster Plan ohne Humor, der für die Menschen als Gemeinschaft und als soziale Tiere niedrigerer Ordnung gedacht ist; und es erinnert mich ständig in all seiner ernsthaften Ausführlichkeit an den deutschen Professor, der Satan einen neuen Plan zur Organisation der Hölle vorlegte. Worauf Satan mit steinschüttelndem Gelächter antwortete: „Die Hölle organisieren? Mein lieber Professor, Organisation, das ist Hölle.“

    Quelle:
    https://theanarchistlibrary.org/library/leopold-kohr-disunion-now

  11. Die paramilitärische US-Einwanderungsbehörde ICE hat in Minnesota zwei Menschen erschossen – zuerst eine 37-jährige Mutter und Tage später den gleich alten Krankenpfleger Alex Pretti. Man rätselt, warum gerade harmlos-nützliche Menschen in die Schusslinie gerieten und warum die Prätorianergarde des neuen MAGA-Cäsars (MAGA = Make Assholes Great Again) durchdreht.

    Bei “Markus Lanz” brachte die Politologin und USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook einen neuen Aspekt ein: War der US-Bürger (kein Ausländer!) Pretti kein “Zufallstreffer” – sondern dem Immigration and Customs Enforcement (ICE) bereits bekannt?

    Da ICE schon einmal mit Pretti “Kontakt” hatte (und ihm dabei eine Rippe brach), stellen sich viele in den USA die Frage, ob der Angriff auf den Krankenpfleger gezielt war.

    “Verdächtigt” wird die auch bereits in einigen deutschen Bundesländern eingesetzte Software “Palantir”.
    Die umstrittene Behörde grast mit ihrer umstrittenen Software alle erreichbaren Datenbanken ab (von denen es in den USA massiv viele gebe – sie kauft solche z.B. aus der Werbe-Industrie, was in den USA den Behörden erlaubt sei).

    Aber eigentlicher “Kernzweck” der 285 Millionen Euro teuren Anwendung ist:
    Sie sollte Illegale ermitteln – “Aber was jetzt passiert, ist, dass über die Handykameras der ICE-Beamten demonstrierende Menschen, die ihre Bürgerrechte wahrnehmen, abgefilmt und gespeichert werden.”
    ICE habe nun zunehmend die Möglichkeit, auf diese Weise “nahezu in Echtzeit-Überwachung Menschen zu lokalisieren”.

    Um für die nächste Demo Prügel-Listen für Prügel-Cops zu erstellen?
    Diese Daten würden jedenfalls mit den Sozialversicherungsnummern abgeglichen. “Hier soll ein gläserner Bürger entstehen, der verfolgt werden kann”, warnte Clüver Ashbrook.
    https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/politologin-alex-pretti-ice-behoerden-41837796

    Das kann natürlich nur in Trumpistan passieren – niemals nicht in Eurostan / Neutropa!
    Hier werden Datenschutz & Grundrechte, Gesetzesvorbehalt & Verhältnismäßigkeit noch hochgehalten.
    Ähm … ja, wenn man nicht gerade Jacques Baud heißt, an Querdenker-Demos teilnimmt, sonst irgendwie “rächts” ist, von einer subventionierten NGO (“GO.NGO”) angeschwärzt wird oder als Feind “unserer Demokratie” (Copyright / Trade Mark by Government) gelten muss …

    Open Source statt Big Tech: Macroleon will in seinem Frankreich die US-Datenkraken wie Microsoft Teams, Zoom und Co loswerden. Neben dem Streben nach Souveränität, soll sies auch von der Hoffnung auf Kosteneinsparungen motiviert sein,
    https://www.derstandard.de/story/3000000306024/open-source-statt-big-tech-frankreich-will-microsoft-teams-zoom-und-co-loswerden

    Besonders eifrig kümmert sich die deutsche SPD um den Datenschutz:
    Eine partei-interne Initiative will unter den SPD-Mitgliedern Werbung machen für “Mehr Diplomatie wagen” und Deeskalations-Vermeidung – und bezieht dies ausdrücklich auf den Ukraine-Krieg.
    Der SPD-Landesverband Baden-Württemberg sieht allerdings kein berechtigtes Interesse der Initiative, an Mitglieder-Listen heranzukommen. Vor der Landtagswahl im Frühjahr brauchen die keine Unruhestifter, zumal noch partei-interne.
    Vor dem Landgericht hatte die zahlreichen Bedenken der Parteispitze (=vom Rechtsportal LTO ausführlich beschrieben) jedoch keine Chance,
    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-stuttgart-15o13124-spd-baden-wuerttemberg-mehr-diplomatie-wagen-ukraine-krieg

    Wer konnte das ahnen! Wo die SPD-Bundesjustizministerin Stefanie Hubig sich doch so rührend um unser aller Daten sorgt und erst kurz vor den Weihnachtsferien ganz unauffällig einen 60-seitigen Gesetzentwurf vorlegte.
    Er liegt der LTO vor – was einmal “Vorratsdatenspeicherung” hieß (und in mehreren Anläufen an widerborstigen Gerichten scheiterte), wird nun als “vorsorgliche IP-Adressenspeicherung” vorgestellt,
    https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bmjv-gesetz-entwurf-vorratsdatenspeicherung-polizei-internet-straftaten-provider-funkzellenabfrage

    1. Gegen Jacques Baud lief und läuft kein förmliches Strafverfahren – detaillierte (“zerpflückbare”) Anklage, Anhörung, Transparenz, Rechtsmittel werden ihm also verweigert.
      “Keine Strafe ohne Gesetz” – ein fundamentales rechtsstaatliches Prinzip, das hier in Deutschland im Grundgesetz steht und zudem in § 1 Strafgesetzbuch verankert wurde (erst danach folgt in Hunderten Paragraphen die lange Auflistung der Straftatbestände):
      Im grimmigen Kampf gegen Feindbegünstigung und gegen den “Feind mit dem man nicht reden kann / will”, wird dieses Prinzip jetzt also über Bord geworfen.

      “Sanktionen” statt Strafprozessordnung, Existenzvernichtungsmaßnahmen gegen einen strafrechtlich Unschuldigen (es wird ja nicht mal einem strafrechtlichen “Anfangsverdacht” nachgegangen): Eurostan macht Orwellsche Verfolgung statt Rechtsstaat.

      Doch jetzt bringt der rechtschaffen(d?)e Deutsche Bundestag einen “Hauch von Rechtsstaat” in den Umgang mit den neuen “Vogelfreien”. Genauer: einen Hauch von Klarheit in den Umgang mit den Menschen, die zu Helfern der Vogelfreien werden, weil sie z.B. irrtümlich annehmen, man müsse einen mittellos gewordenen / gemachten Mitmenschen vor dem Hungertod bewahren. Wegen Menschenwürde und so. Außerdem steht unterlassene Hilfeleistung gegenüber einem Menschen in akuter Not ja immer noch unter einer eigenen gesetzlichen Strafandrohung.

      Ein neues deutsches Gesetz erlöst potenzielle Helfer jetzt von ihrem Gewissenskonflikt:
      Verrecken lassen ist o.k., wenn jemand wie Baud von Uschi und ihren Häschern per Ukas aus dem Lager der Guten ausgestoßen und dem Lager der Bösen zugeordnet wurde.

      Und es ist nicht nur o.k. – es ist obligatorisch. Denn wer immer noch uneinsichtig an alten Prinzipien festhalten will, der bekommt jetzt die volle Staatsgewalt zu spüren.
      Und (wir sind ja in Deutschland) – der Kampf gegen die HELFER der “straflos” Vogelfreien bekommt sogar eine ordentliche strafrechtliche Basis. Entsprechend ordentlich groß fällt dafür auch der Strafrahmen aus:
      „Wer dagegen als Privatperson verstößt, wird mit bis zu fünf Jahren – oder bei besonders schweren Fällen bis zu zehn Jahren – Gefängnis bestraft. Lediglich humanitäre Hilfen sind unter strengen Voraussetzungen ausgenommen – theoretisch.“

      Einem Jacques Baud ein belegtes Brötchen oder eine Tube Zahnpastqa zu überreichen, könnte somit gerade noch als humanitäre Hilfe durchgehen, bei einem Geldschein wird es aber schon problematisch.

      Vorsichtshalber fragt man lieber bei einem Roderich / Wüterich seiner Wahl nach. Denn die vielbeschäftigten Bundestagsabgeordneten blicken voll durch und haben am 14. Januar gemäß einer EU-Richtlinie das Gesetz verabschiedet, das Verstöße gegen EU-Sanktionen massiv verschärft. Nach einer rund halbstündigen Debatte (man hat ja noch Wichtigeres zu tun als die Abschaffung des Rechtsstaats) und mit den Stimmen der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD.

      Grüne und Linke enthielten sich – Norbert Häring:
      „Nur die AfD-Abgeordneten stimmten dagegen. Die sich demokratisch nennenden Parteien meinen, Demokratie sei damit vereinbar, dass die Regierenden Bürger mit unerwünschten Ansichten ohne Anklage, Verteidigung und Urteil drakonisch bestrafen dürfen. Ein neuer Tiefpunkt des deutschen Parlamentarismus wurde erreicht.“

      Tja, die von der AfD haben das mit “unserer Demokratie” (“wertebasiert” und Copyright by Government) halt immer noch nicht verstanden.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=145695

  12. Warum gibt es Eliten? Warum gibt es Menschen, die sich als Könige bezeichnen und daraus besondere Rechte ableiten, also Menschen, die von sich behaupten etwas Besseres zu sein als ihre Mitmenschen? Das ist ja das wesentliche Problem der Menschheit. Das löst so ziemlich alle großen Probleme aus. Nehmen wir z.B. Völkermord oder Krieg. Diese sind IMMER auf Eliten zurückzuführen. Krieg geht IMMER, zu 100 % von Eliten aus. Es gibt nicht EINEN Krieg in der Geschichte der Menschheit, der nicht von Eliten ausgegangen wäre. Die absolute Tyrannei geht also von Eliten aus. Viel Gewalt, die im Volk vorherrscht, ist ebenfalls auf Eliten zurückzuführen. Sie führen ja die Menschen in Kriege durch Manipulation etc. Sie produzieren ua damit Traumata und wenn Menschen damit nicht klarkommen, keinen Ausweg finden, resultiert daraus Gewalt. Das Ganze verselbständigt sich dann irgendwann. Wenn ein Vater eines gewaltsamen Todes stirbt, z.B. in einem von Eliten entfachten Krieg, dann will der Sohn ihn möglicherweise rächen.

    Ich hab nichts gegen Eliten, solange ihr Ansehen (NICHT MACHT!) auf Handlungen oder Ansichten / Ideen basieren, die die Menschheit weiterbringen. Jesus z.B. oder aus heutiger Zeit Julian Assange. D.h. ich will das Elitenmodell nicht pauschal in Frage stellen. Man muss es sich jedoch erarbeiten und es muss positive Effekte auf die Menschheit und unseren Planeten haben. Rassismus, Krieg, Gewalt gehören nicht dazu.

    Nun… gehen wir zu den Anfängen zurück. Wie ist es dazu gekommen, dass sich Eliten herausgebildet haben? Ich bin der Meinung, dass so etwas nicht funktionieren kann ohne Helfer, Menschen, die sich ebenfalls einen Vorteil davon versprechen Menschen auf einen Thron zu heben, weil sonst wäre es immer ein Leichtes solche zumeist Psychopathen wieder loszuwerden. Wie schafft es das obere 1 % die unteren 99 % zu unterdrücken? Genau so: weil es jede Menge Helfer gibt, die sie dabei unterstützen.

    Unter anderem jetzt bei der “Aufarbeitung” der Epstein-Thematik in unseren Medien können wir live und in Farbe beobachten, wie so etwas aussehen kann: sie werfen sich schützend vor die Eliten in den Schlamm, um sie vor Kritik zu bewahren. In diesem Fall geht es um nichts Geringeres als die Integrität des Systems, des Machtapparats zu bewahren, also das System, welches auch allerlei Wasserträger mit Vorteilen versorgt.

    Wir müssen uns darüber bewusst sein und werden, dass solch hierarchische Modelle nicht vom Himmel gefallen sind, nicht gottgegeben sind, wie uns die Eliten oft einreden wollen.

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