Papst, Merz, Trump und Todesstrafe

 

 

Die weltpolitische Wetterlage hat sich dem April angepasst. Unberechenbar und wechselhaft sind noch diplomatische Umschreibungen für das Gebaren Donald Trumps. Von einer verkokst anmutenden Hybris sind seine Amtshandlungen und Aussagen inzwischen geprägt. Und so bewegen sich die USA im Inneren wie im Äußeren mittlerweile jenseits jeder Vernunft. Da wird etwa dem Papst gedroht oder im Repräsentantenhaus über die Einführung einer Todesstrafe für Kinderschänder diskutiert — während die Epstein-Klasse juristisch unangetastet bleibt.

In der neuen Folge von „Manova Meinungen“ mit B-LASH kommentieren die Publizisten Mathias Bröckers und Björn Gschwendtner die sprunghafte US-Innen- und Außenpolitik und diskutieren, ob die multipolare Weltordnung am Ende doch unipolar ist.
Erschienen auf Odysee und  youtube

 

23 Comments

  1. Man fragt sich echt…. die Welt ist komplett vom Wahnsinn befallen… gibt es da niemanden, der mal ein bißchen Vernunft in das Ganze bringt, bringen könnte?

    Sowas wie Pakistan im Iran-USA-Konflikt vielleicht. Irgendwer, der mal sein diplomatisches Geschick spielen lässt und mal alle Parteien zur Mäßigung und zu zivilisiertem Verhalten aufruft, vielleicht auch gemeinsam mit Gleichgesinnten…

  2. Der US-Botschafter für den Nahen Osten, Tom Barrack, sagte gestern zum wiederholten Male, dass “die Region starke Führer” bräuchte. Sprich: Wir wollen uns nicht mit Institutionen, Parlamenten etc herumschlagen, wir brauchen einen Diktator, füttern ihn, und der schützt dann unsere Interessen. Das ist nicht Wahnsinn. Das hat System. Vielleicht sollten wir Trump und seinen Leuten dankbar sein für ihre Offenheit. Die EU versteckt ihre Kooperation mit denselben Diktatoren hinter Fonds, Menschenrechtspreisen, NGO-Besuchen etc.

    1. Und da sie so pur böse quasi vom Teufel (z.B. Blackrock) besessene Menschen sind, brauchen sie die Manipulation. Ihr Verhalten zu ändern und sich endlich auch einmal fair und wie normale Menschen zu verhalten, kommt für sie nicht in die Tüte. Stattdessen weiten sie lieber die Repression aus.

      Doch das Ganze hat einen Haken. Je stärker sie die Daumenschrauben anziehen, umso mehr Druck staut sich im Kessel an. Bei den Deutschen hab ich da kaum eine Hoffnung. Die scheuen den Konflikt mehr, als die Schmerzen, die ihnen permanent zugefügt werden. Da lassen sie sich lieber noch auf Ersatzfeindbilder ein, die sie als Buhmann für alles verantwortlich machen: Russen, Flüchtlinge, Männer (im Feminismus) etc.

      Die einzige valide Chance, die ich also sehe, liegt eher im innereuropäischen Ausland. Bei den Franzosen weiß man, dass sie rote Linien kennen und im Zweifel alles zu Brei schlagen, bei zunehmender Übergriffigkeit durch die Eliten.

      Wo es mir noch nicht so bekannt war, sind die Iren:

      https://freedert.online/meinung/277260-ist-irland-kanarienvogel-im-politischen-eu-bergwerk/

      Es gibt aber auch noch andere Akteure. Die Italiener zum Beispiel. Die legen auch schonmal Häfen lahm, um zu verhindern, dass darüber Waffen für den Genozid an den Palästinensern verschifft werden.

      Spanien gefällt mir bisweilen auch. Die kommen den USA gerade bei ihren Genozidversuchen im Iran in die Quere. Sie verweigern mW ua US-Maschinen, die in den Krieg involviert sind, die Überflugrechte. Was ich nicht weniger spannend finde: sie weigern sich auch das 5 %-Ziel der NATO-Diktatur (wer hat die eigentlich gewählt, dass sie unsere Politik bestimmen?) einzuhalten bzw. zu erreichen. Außerdem sehen sie in China defacto einen strategischen Verbündeten (und umgekehrt):

      https://freedert.online/international/277467-china-hat-seinen-wichtigsten-verbuendeten/

      Dann gibt es immer wieder auch noch weitere Querschläger: die Ungarn, die Slowaken etc. Ja und Georgien will lieber nicht Mitglied der EU werden als seine Prinzipien aufzugeben.

      Was ich schon krass finde, wie in Europa “Politik” gemacht wird. Das ist eher koloniale Epressung: das ist jetzt im Umgang mit Ungarn rausgekommen. Denen wird eine Liste vorgelegt, wonach sie sich unter das Brüsseler Diktat zu unterwerfen haben – also Frau Diktatorin von der Leyen -, wenn sie Geld von Brüssel und sonstigen Annehmlichkeiten haben wollen.

      Dennoch… wir müssen alle hoffen, dass die Widersprüche in diesem System der diktatorischen im Wesentlichen von Berlin (als großer Zahlmeister, diese sind wiederum angeleitet von Washington) vorgegebenen Gleichschaltung stärker werden. Allein schon, wenn das Durchregieren schwieriger würde, wäre das schon ein Gewinn.

  3. In dem Begriff “Todesstrafe” steckt Tod und Strafe. Zwei Begriffe, die sich widersprechen. Ich kann einen Menschen töten ODER bestrafen, beides zusammen geht nicht. Sicher wird ein Mensch Angst und Schmerz durchleben wenn man ihn tötet, aber man straft ihn damit nicht. Er ist dann weg, ausgelöscht. Ende. Eine Rachsucht wurde befriedigt, das hat nur sehr bedingt etwas mit Gerechtigkeit zu tun, auch wenn uns dieser Gedanke nicht schmeckt. Mir ist klar, daß ich den Luxus genieße, selbst keinen geliebten Menschen durch eine Gewalttat verloren zu haben und ich weiß auch nicht wie ich in einem solchen Fall denken und reden würde. Die Mutter eines Mordopfers in den USA, die sich gegen die Hinrichtung des Mörders aussprach, sagte einmal sinngemäß: Wenn es meine Tochter zurückbrächte, würde ich den Kerl selbst, mit meinen eigenen Händen, umbringen. Aber sie ist fort und wird nicht zurückkehren. Strafe kann und soll auch hart sein, aber sie muß auch einen Ausblick beinhalten. Sie muß die Möglichkeit zur echten Reue und Läuterung bieten, dann hat sie einen Sinn und ist trotzdem auch Vergeltung. Alles andere, ob Folter oder Tötung, befriedigt nur natürliche Instinkte, etwas das man als Christ, der ich nicht bin, auch durchaus als Erbsünde bezeichnen könnte.

    1. stimmt. Bei den meisten ist das Leben die Strafe.

      Ganz anders natürlich bei uns Superentscheidern. Wir haben zwar einiges an Arbeit. meistens so 3-4h pro Woche. Aber ansonsten ist Füße hoch angesagt.

      aber jemand muss ja auch die ganze harte Arbeit des Pöbel genießen. Sonst wäre das ja alles umsonst.

  4. Irgendwie hat das was… Bisher hab ich es noch gar nicht so gesehen…

    Wenn man so will dreht der Iran den Sanktionsspieß gerade um. Die USA versuchen ja immer wieder ihre Gegner durch Sanktionen zu strangulieren. Im Falle Russlands wollen sie mit einem Krieg in der Ukraine (den sie angefangen haben) – wie sie immer sagen – “die Kosten für Russland erhöhen”. Nun macht der Iran – Verbündeter Russlands – das mit den USA bzw. der gesamten westlichen Welt (ok nicht nur die trifft es, aber die besonders hart; ein Imperium im Niedergang kann keine Wirtschaftskrise solchen Ausmaßes gebrauchen… ok… bis auf die Deutschen (von den USA gekauften Eliten)… die führen so eine Krise selber herbei, ua mit Sanktionen gegen Russland)…

    https://freedert.online/der-nahe-osten/277714-vereinigte-arabische-emirate-ueberlegen-abschied/

    Darin steht zudem, dass die VAE langsam auf den Trichter kommen, dass US-Militärbasen im Land eher ein Sicherheitsrisiko darstellen, statt die Sicherheit zu erhöhen oder garantieren. Und da es auch um den Petrodollar und eine mögliche Abkehr Richtung chinesischem Yuan geht, kommt mir gerade der Gedanke… im Grunde finanzieren sie mit dem Petrodollar die US-Kriege… sind also nicht ganz unschuldig an der Misere, die sich schon zur Normalität eingependelt hat… Ab und an begehen die USA halt einfach einen Völkermord. Im Westen gehört das zum guten Ton. Ist einfach Teil des Systems. Ein Völkermord in Ehren, kann niemand verwehren… so oder so ähnlich. Muss nur noch dick Farbe drüber gepinselt werden, dass es für die Menschenrechte, Demokratie oder – wie in Deutschland jetzt wieder behauptet (man lässt echt NICHTS aus, um in Hitlers Fußstapfen zu treten… auch der hat permanent nur von Frieden geredet…vor dem Krieg…: https://freedert.online/inland/277686-bundeswehr-ausstellung-auf-fitnessmesse-fuer/) – oder den Frieden sei… schon ist die Welt wieder in Ordnung…

  5. Darauf sollte mal hingewiesen werden… denn… viele rufen inzwischen auch nach dem Austritt aus der EU, auch für Deutschland. Sie machen die EU als das Übel für Deutschland aus. Was viele jedoch nicht verstanden haben: Dass die EU so ist, wie sie ist, liegt an? Genau! Deutschland. Deutschland dominiert die EU. Das war ein Stück weit vielleicht schon immer so, wobei einst Frankreich auch noch eine bedeutende Rolle zukam. Dass die EU aber ein bürokratisches Ungeheuer ist und auch schon immer war, ist denke ich auf Deutschland zurückzuführen. Die Bürokratie ist ein wichtiges Machtinstrument des autoritären deutschen Staates. Egal… Jedenfalls… was soll ein Austritt bringen? Das ist ein bißchen als würde man in den Spiegel schauen und dann vor sich selber wegrennen, also absurd. Deutschland hat massive Probleme und die sind nicht nur im Außen zu suchen. Auch die Transatlantikersekte, die Deutschland aufgetragen hat die “Führungsrolle” in der EU zu übernehmen und was die sogleich mit diktatorischen Maßnahmen umsetzen (hier wird die super-autoritäre Frau vdL beklagt, von hochrangigen Politikern: https://freedert.online/europa/277777-super-autoritaer-von-leyen-entmachtet/), ist nur ein Teil des Problems. Deutschland SELBST hat ein Problem. Und das liegt ebenso auch nicht nur bei den Eliten, wobei die das Problem immer wieder verschärfen. Deutschland hat einen Hang zum Autoritären, auch die Bevölkerung. UND – das spielt da mit rein – Deutschland ist rassistisch. Jeder hat sein Feindbild… die Einen hassen Flüchtlinge, die anderen Russen und wieder Andere – die Feministinnen und männlichen Feministen – die Männer. Das heißt: Deutschland sollte sich vll. weniger darauf fokussieren die Probleme ausschließlich nur im Außen zu suchen… ok, die Transatlantiker, die deutschen Eliten selbst, die EU – als verlängerter Arm des deutschen Machtapparats – sind ein Problem, aber eben nicht das Einzige.

    Eigentlich braucht Deutschland eine EU, die sie auf den rechten Pfad bringt oder zumindest davon abhält wieder mal ganz großen Mist zu bauen. Das sollte eigentlich Sinn und Zweck der EU sein. Nun sind alle anderen EU-Länder aber defacto marginalisiert bzw. haben auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Das Kolonialdenken – der vermutlich bedeutendste Grund für den Krieg gegen Russland – ist ja ein gesamteuropäisches Problem. Dennoch gibt es meiner Meinung nach Länder in der EU, die in dieser Frage schon weiter sind. Und nein. Ich rede ganz sicher nicht von Frankreich. Es sind vor allem die Länder, die nicht mehr solche Machtambitionen hegen, die einst auch mal Kolonialmacht waren… Spanien zum Beispiel. Die wollen zwar ihre Verbindungen zu Lateinamerika nicht verlieren, so wie ich das sehe sind diese aber inzwischen eher freundschaftlicher Natur. Man spricht die gleiche Sprache. Wenn ich das wirklich richtig einschätze, könnte das vll. sogar Modellcharakter haben wie man mit seiner kolonialen Vergangenheit am Besten umgeht, umgehen könnte. In manchen Fällen wird das allerdings schwer, weil z.B. Frankreich viel zu stark an seinem kolonialen (rassistischen) Dominanzgehabe festhält und damit – verständlicherweise – eine größere Abwehrhaltung in den betroffenen Ländern auslöst.

    Egal… damit Deutschland sich weiter entwickeln kann – aus den zwei Weltkriegen hat man hier offensichtlich nicht sonderlich viel gelernt – müsste es einige seiner dominanten Charaktereigenschaften abbauen: Rassismus, Autoritarismus, Führergläubigkeit / Obrigkeitsdenken etc. pp. Allein ein Austritt aus der EU auszutreten und auch die Transatlantikersekte (inklusive der von diesen geförderten Eliten) rauszuschmeißen können allenfalls Etapen auf dem Weg zu einem weiter entwickelten Deutschland sein. Wie gesagt… hätte die EU einen anderen Charakter, wäre sie nicht von Deutschland dominiert, wäre das Gewicht der anderen Länder stärker (ja überhaupt vorhanden), könnte das eine Chance für Deutschland sein, vll. sogar die Einzige, weil… wer zweimal den gleichen Fehler macht und ihn jetzt ein drittes Mal wiederholen will – Stichwort Weltkrieg -, der beweist, dass er selbst offensichtlich nicht auf den Trichter kommt, wo der Fehler liegt… Lernkurve gleich Null.

    1. [quote] Jedenfalls… was soll ein Austritt bringen? [/quote]
      Auch wenn du Recht hast, dass D dafür verantwortlich ist, dass Europa so ist, wie es ist, würde ein Austritt/ein Zerbrechen Europas dafür sorgen, dass D nicht länger über Bande spielen und sich hinter der angeblichen Verantwortlichkeit Brüssels verstecken könnte, sondern mit offenem Visier für seinen illiberalen, faschistischen Kurs selber einstehen müsste – das wäre schon mal nen Riesen-Fortschritt.
      Klar wäre es toll, wenn die anderen EU-Länder D einhegen würden, aber wie du selber ja feststellst, sind diese “defacto marginalisiert” und können/werden diesen Job nicht erfüllen.
      Hinzu kommt, dass ein auf sich selbst reduziertes D, ohne die Unterstützung der restlichen EU, viel schwächer wäre: nicht nur würde es ohne den Rest der EU nicht mehr ansatzweise reichen, die grösste konventionelle Armee (West-)Europas aufzubauen, um damit gegen Russland losschlagen zu können, ohne die Möglichkeit die EU wirtschaftlich zu dominieren und auszusaugen, wäre sogar der Aufbau solch einer grossen Armee nicht länger möglich.
      Der Austritt aus der EU bzw der Zusammenbruch selbiger ist also nicht wichtig, weil “die EU als das Übel für Deutschland aus”-zumachen sei, sondern um die faschistischen/transatlantischen Kräfte in D zu schwächen und so D vor sich selbst bzw die Welt vor D zu schützen.

      1. Gut dargelegt. Dem kann man so eigentlich nur zustimmen. Auch wenn das nicht alle Fragen beantwortet… denn der zweite Weltkrieg wurde vor allem erst durch US-Kredite möglich. Diese Möglichkeit bestünde auch ohne EU. Dennoch wäre es natürlich erst einmal ein herber Rückschlag, der auch wirtschaftlich drastische Folgen für Deutschland haben könnte, denn… unter Anderem ist es so, dass Deutschland technologisch immer weniger gebraucht wird. Das geht auch mit chinesischen Produkten, auch immer mehr im Maschinenbau, nicht selten günstiger, manchmal vll. sogar auch besser.

        Ist echt alles ein ganz großer Mist, was hier abläuft. Warum kann Europa nicht wenigstens ein kleines bißchen klüger agieren…weniger von Hass und rassistischen HerrenrasseAttitüden zerfressen, wobei hier Deutschland mMn führend ist.

        Immerhin siehst Du es auch so, dass hier stark faschistische Kräfte am Werk sind.

  6. Douglas Macgregor bei Glenn Diesen:
    Kein Frieden – USA rüsten sich für „Totalen Krieg“ gegen Iran
    Während die Iraner vollbepackt zu Verhandlungen kamen, um intensiv zu arbeiten, hatte JD Vance nicht einmal genug Sitzfleisch, um in der Sitzung zu bleiben: Er stand auf, um mit Netanjahu zu telefonieren – dem wahren Boss hinter der US-Seite
    (Macgregor: „Wenn es Israel nicht gäbe, wären wir nicht im Krieg mit Iran“).
    Macgregor sieht das Ende des Petrodollars kommen und Hungerkatastrophen für den Globalen Süden.

  7. Trump hat seinen MAGA-Fans falsche Wahlversprechen gemacht, z.B. in Sachen Kriege vermeiden statt sie vom Zaun zu brechen. Oder in Sachen Epstein-Akten, die er vor der Wahl veröffentlichen wollte, aber danach nicht mehr.

    Auch der Wahlkampf selber war wohl eine Show des gelernten TV-Mannes mit krassen Bluffs: So gab es das berühmt-berüchtigte Attentat, bei dem ein Streifschuss Trumps Ohr getroffen haben soll und ihm einen Helden-Auftritt verschaffte.

    Mit (Film-?)Blut im Gesicht und umringt von seinen Sicherheitsleuten, reckte er die Faust und rief: „Fight, fight, fight.“
    Schon kurz nach dem Attentat kamen Spekulationen darüber auf, ob es vielleicht inszeniert worden sei, um die Siegchancen im Rennen um die Präsidentschaft für Trump zu erhöhen. Kritisch betrachtet wurde ikonische Foto von Trump mit der geballten Faust, das nicht nach einer (äußerst berechtigten) Sorge vor einem Folge-Schuss aussah, sondern ebenso nach Inszenierung wie das Verhalten der Agenten:
    Sie waren perfekt für das Foto um den Präsidenten gruppiert – und ließen eigentlich frei, was sie schützen sollten: den Kopf.
    Damals stellten hauptsächlich linke US-Politiker diese kritische Frage.

    Doch nun zweifelt selbst unter den MAGA-Anhängern eine wachsende Zahl – und immer offener – an der Echtheit des Angriffes,
    https://www.stern.de/politik/ausland/alles-nur-show–maga-zweifelt-am-anschlag-auf-donald-trump-37323978.html

    Noch spannender könnte es werden, wenn die von Trump enttäuschten MAGA-Leute beginnen, auch das andere (echte) Attentat kritisch zu beleuchten:
    das auf Charlie Kirk, der nicht vor Netanjahu und dessen Groß-Israel-Plänen kuschen wollte – anders als ganz offensichtlich Donald Trump.

    Warum zeigt Trump hündischen Gehorsam gegenüber Netanjahu auch in Fragen, wo seine Berater (zumindest die, die nicht Harcore-Israel-Lobbyisten sind) dringend abraten?
    Wird er etwa mit Epstein-Kompromat erpresst?

    Auch der transatlantische Mainstream-Mann Markus Lanz stellt die bohrende Frage, wieso Netanjahu ausgerechnet jetzt und bei Trump gelang, was er schon jahrzehntelang bei jedem Trump-Vorgänger erfolglos versucht hatte, nämlich sie in den abenteuerlichen Krieg gegen den Iran hineinzuziehen.

    1. Ich komme gerade vom Skaten, Inlineskaten. Versuche gerade daa Balancieren zu lernen bzw übe es. Dazu muss man vor allem die Muskeln in den Füßen trainieren. Jedenfalls macht das Spaß und ist auch ein schöner Sport. So andere Menschen haben andere wundervolle Hobbys und Dinge um sich zu beschäftigen. Auch “make love not war” kann ich was abgewinnen. Nun stellen wir uns einmal vor wie vollkommen vom Wahnsinn befallen unsere Eliten sind.

      Was ich sagen will: normale Menschen haben normale Hobbies. Diese Leute eegötzen sich am nächsten westlich geführten Völkermord. Diese Typen sind komplett krank. Sie wollen uns qber erzählen, dass dieser Wahnsinn, den sie vergöttern, die totale Normalität wäre. Und als wäre es unnomal NICHT so ein geisteskrankes A….. zu sein. Ich hasse keine Russen, ich hasse keine Palästinenser, ich verurteile jeden Völkermord und Land- und Rohstoffraub, egal wen es betrifft… ICH bin normal. Diese Leute sind NICHT normal. Sie sind krank, absolut krank.

    2. Das geht schon länger so, dass das MAGA Lager zerbricht, Stichwort Tucker (der übrigens mittlerweile richtig vernünftige Sachen sagt), Candace Owens, MTG…ist spannend zu beobachten.

  8. Douglas Macgregor (siehe oben) sieht auch auf Europa schlechte Zeiten zukommen.
    Und Proteste – wie sie z.B. in Irland schon begonnen haben – auch für Deutschland, wobei er die Leidensfähigkeit der Deutschen vermutlich unterschätzt.

    Auch im eigenen Land USA, wo 12 Prozent auf staatliche Essensmarken angewiesen sind, fährt die Trump-Regierung ungeachtet der anstehenden härteren Zeiten (oder gerade wegen ihnen?) eine anti-soziale Politik der Verteilung von unten nach oben.
    Allerdings nicht nur aus Gründen der Knappheit oder der Schlanke-Staats-Theorie – die Armageddon-Krieger sind von einer knallharten, religiös verbrämten sozialdarwinistischen Ideologie geleitet, die sie immer offener zeigen und die man als sozialstaats-verwöhnter Europäer kaum glauben kann.
    Aber Amis aller Schichten sind für Hilf-dir-selber-Ideologien empfänglich, so dass von dieser Seite wohl keine Revolution zu erwarten ist.

    Sandra Navidi berichtet vom vielleicht mächtigsten Mann im Regierungs-Apparat:
    Russell Vought, der als Direktor des “Office of Management and Budget” den Umsturz demokratischer Institutionen genauso wie die Angriffe auf soziale Einrichtungen und das Bildungswesen dirigiert und verwaltet.
    Beim zeitweiligen Wüten der DOGE-Leute unter Elon Musk ist es nämlich nicht geblieben.

  9. Die neuen alten (ich kann das kaum auseinander halten) Nationalsozialisten haben nicht nur die Deutungshoheit über den Begriff Antisemitismus ansich gerissen (nach dieser neuen Deutung ist Antisemitismus angeblich, wenn man westlich geführten Völkermord ablehnt, insbesondere den in Gaza; und so sehen das echte Überlebende des Holocaust: https://www.nachdenkseiten.de/?p=149319), sie haben auch die Definitionen was Demokratie und Weltoffenheit sei gekapert. Das scheint die nun übliche Masche im Westen zu sein… Es sind Leute, deren tatsächliche Überzeugungen und Handlungen dem Propagierten diametral entgegen stehen…

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=149487

  10. Im Pentagon gibt es offenbar Überlegungen, Spanien aus der Nato auszuschließen.
    Nicht nur Trump ist also ernsthaft sauer über die “vermeintliche Zurückhaltung oder Weigerung” einiger Verbündeter, den Vereinigten Staaten Zugangs-, Stationierungs- und Überflugrechte – bekannt als ABO – für den Krieg gegen den Iran zu gewähren.

    Solche Vasallen-Dienste seien “lediglich die absolute Grundvoraussetzung für die Nato”, wird verlautet.
    Der Pressesprecher des Pentagon: “Wie Präsident Trump bereits gesagt hat: Trotz allem, was die Vereinigten Staaten für unsere Nato-Verbündeten getan haben, waren diese nicht für uns da.”

    Das macht sogar die gegenüber Russland so forschen Polen nachdenklich; Ministerpräsident Donald Tusk zweifelt an der Bereitschaft der USA, europäische Nato-Staaten im Zweifelsfall zu verteidigen. “Die wichtigste Frage für Europa ist, ob die Vereinigten Staaten bereit sind, so loyal zu sein, wie es in unseren (Nato-)Verträgen beschrieben ist”, sagte er der “Financial Times”.
    Ob Merz, Pistorius, Wadephul & Co. ihre Kriegspläne jetzt nochmals überdenken werden?
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101227160/nato-spanien-ausschliessen-plaene-der-usa.html

    1. Das wäre ja geil… wenn Spanien aus der NATO ausgeschlossen würde. Spanien ist derzeit das vll. einzige Land in Europa, welches mir noch am Meisten zusagt. Beim Thema Genozid in Gaza sind sie die deutlichsten Kritiker. Jetzt beim Irankrieg ebenso. Und außerdem ist glaube ich ihre Nähe zu den BRICS mit am Größten unter den europäischen Ländern. Unter anderem soll Spanien große Mengen landwirtschaftlicher Produkte nach China geliefert also für Ausgleich gesorgt haben, als die Chinesen die USA von diesem Markt (zumindest kurzzeitig, den aktuellen Stand der Dinge weiß ich nicht) ausgeschlossen haben.

      Ich halte die NATO für die reinste Diktatur. Sie bestimmen hier maßgeblich die Politik – eigentlich definieren sie aktuell die komplette Ausrichtung der EU – ohne, dass ihnen dafür ein Mandat vom demokratischen Soverän erteilt worden wäre. Sie sind nicht einmal gewählt und dieses System der sog. “repräsentativen Demokratie” ist schon ganz großer Mist und hat mit Demokratie nicht viel zu tun. Aber nicht einmal das ist gegeben.

      Sie verpflichten Europa all ihr Geld an die NATO zu bezahlen und reguläre Staatsaufgaben zurück zu fahren bzw. so zu reduzieren, dass man schon von Aufgabe sprechen kann. Echt unglaublich, was hier abläuft.

  11. Das scheint mir das wesentliche Problem im Westen zu sein:

    https://youtube.com/shorts/uHxZEMIy1aQ

    Auch golem und die nachdenkseiten hatten dazu schon Artikel.

    Im Wesentlichen geht es um Faschismus und eine rassistische Herrenrasseideologie, wo sich diese Leute dazu berufen fühlen andere Völker zu unterdrücken. Die Logik setzt sich auch ggü den eigenen Bevölkerungen fort. Das Problem dabei ist die Logik. Wenn dabei die eigene Wirtschaft untergeht oder die Ziele sich nicht erreichen lassen, man den Gegner falsch einschätzt (was vermutlich auch genau daher kommt, dass man sich anderen Kulturen ggü als überlegen betrachtet), interessiert das diese Leute nicht. Ihr “Erfolgsmodell” basiert darauf andere zu unterdrücken, nicht auf den besseren Ideen. Und Fairplay gehört sowieso auch nicht zu ihrem mindset.

    Das Problem ist einfach, dass man nicht oder nur sehr schwer zu diesen Leuten durchdringt, weil sie nicht logischen Zusammenhängen folgen, sondern Ideologie, Herrenrasseideologie. Das führt auch dazu, dass sie sich keine Welt vorstellen können, wo sie nicht der dominierende Faktor sind. Das ist für diese Leute der absolute Graus.

    Dennoch…..warum zensieren sie denn so massiv und wollen die totale Gleichschaltung? Also gibt es sehr wohl Möglichkeiten sie und ihre Macht anzugreifen. Man wird sie selbst nicht überzeugt bekommen, aber das Umfeld.

  12. Auch bei overton wird wohl jetzt zu massiver Zensur gegriffen. Und auch dort werden diverse pro-NATO-Narrative verbreitet. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass dort so massiv zensiert wird, weil…. die offene Debatte ist in solchen Kreisen ja eher unerwünscht. Ich hab schon länger die Vermutung bzw…. sagen wir so… man muss davon ausgehen, dass es sog. “kritische Medien” gibt, deren Aufgabe unterm Strich gar keine substanzielle Kritik ist, sondern nur den Anschein zu erwecken als ob… mit dem Ziel kritische Stimmen in der Bevölkerung zu binden. So eine Art Honigtopf, um kritisch denkende Menschen zu ködern. Das bindet ihre Energie, die so nicht mehr auf anderen Plattformen zum Ausdruck gebracht werden kann…

    Es ist ein bißchen wie mit den Farbenrevolutionen, wo die Menschen zuerst vielleicht wirklich mit aufrichtigen Zielen und aufrichtiger Kritik Demonstrationen organisieren, dann aber von rechten Kräften (Geheimdiensten) unterwandert werden.

    Ohne es beweisen zu können oder auch zu wollen, will ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sowas geben kann oder mit Sicherheit auch gibt.

    Das macht das Ganze, wirklich Widerstand gegen eine verrückt gewordene Elite zu organisieren, nicht gerade leicht. Aber immer wieder gibt es ja ein paar zarte Pflänzchen, die auch ein wenig Hoffnung versprühen. Vor allem finde ich gut, wenn die jüngeren Menschen Protest üben und sich dabei auch nicht von Drohungen und offener Repression durch den Machtapparat beeindrucken lassen.

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