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Nov, 2011

Goldmans Griechenland-Coup

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Die 650.000 Bankkunden, die in den vier Wochen ihre Konten bei den US-Großbanken abzogen, haben  insgesamt 4,5 Milliarden Dollar transferiert.   Die “Move Your Money” -Aktion  läuft weiter –  und #Occupy geht auch hier in die nächste Runde. Am Samstag werden in Berlin  und Frankfurt Regierungs,-und Bankenviertel umzingelt. Warum das – und mehr – nicht nur dort sondern überall notwendig ist,  hat Greg Palast am Beispiel Griechenland, dessen Volk von  einer korrupten Regierung und Goldman Sachs über den Tisch gezogen wurde,  so kurz und konzise beschrieben, dass wir es hier komplett zitieren:

Greece is a crime scene.  The people are victims of a fraud, a scam, a hustle and a flim-flam.   And––cover the children’s ears when I say this––a bank named Goldman Sachs is holding the smoking gun.
In 2002, Goldman Sachs secretly bought up €2.3 billion in Greek government debt, converted it all into yen and dollars, then immediately sold it back to Greece.
Goldman took a huge loss on the trade.
Is Goldman that stupid?
Goldman is stupid—like a fox. The deal was a con, with Goldman making up a phony-baloney exchange rate for the transaction.   Why?
Goldman had cut a secret deal with the Greek government in power then.  Their game:  to conceal a massive budget deficit.  Goldman’s fake loss was the Greek government’s fake gain.
Goldman would get repayment of its “loss” from the government at loan-shark rates.
The point is, through this crazy and costly legerdemain, Greece’s right-wing free-market government was able to pretend its deficits never exceeded 3 percent of GDP.
Cool. Fraudulent but cool.
But flim-flam isn’t cheap these days: On top of murderous interest payments, Goldman charged the Greeks over a quarter billion dollars in fees.
When the new Socialist government of George Papandreou came into office, they opened up the books and Goldman’s bats flew out.  Investors’ went berserk, demanding monster interest rates to lend more money to roll over this debt.
Greece’s panicked bondholders rushed to buy insurance against the nation going bankrupt.  The price of the bond-bust insurance, called a credit default swap (or CDS), also shot through the roof.  Who made a big pile selling the CDS insurance?  Goldman.
And those rotting bags of CDS’s sold by Goldman and others? Didn’t they know they were handing their customers gold-painted turds?
That’s Goldman’s specialty.  In 2007, at the same time banks were selling suspect CDS’s and CDOs (packaged sub-prime mortgage securities), Goldman held a “net short” position against these securities. That is, Goldman was betting their financial “products” would end up in the toilet. Goldman picked up another half a billion dollars on their “net short” scam.
But, instead of cuffing Goldman’s CEO Lloyd Blankfein and parading him in a cage through the streets of Athens, we have the victims of the frauds, the Greek people, blamed.  Blamed and soaked for the cost of it.  The “spread” on Greek bonds (the term used for the risk premium paid on Greece’s corrupted debt) has now risen to — get ready for this––$14,000 per family per year.

Das neue Buch von Greg Palast – Vultures’ Picnic: In Pursuit of Petroleum Pigs, Power Pirates, and High-Finance Carnivores – erscheint kommende Woche und verspricht mindestens so gut zu werden wie seine anderen Bücher.

 

Kommentare

4 Kommentare zu “Goldmans Griechenland-Coup”

  1. roc am 10.11.2011 um 13:12 Uhr 

    Neu : Der Goldman Sachs Global Occupy-Wall-Street-Rage-Fund

    “Da ist Anleger-Phantasie drin….Zelte, Stirnbänder, Linseneintöpfe, Textmarker, Glühwein…das boomt jetzt. Mit unserem neuen Zertifikat kann der Investor auch von der verstärkten Nachfrage nach Gulag-Zubehör,Notfall-Medizin-und Glaserei-Bedarf profitieren, sollte die OWS-Bewegung den üblichen USA erprobten Lauf nehmen und demnächst auf die Waco-Ziellinie einbiegen….
    http://de.wikipedia.org/wiki/Branch_Davidians
    Handeln Sie noch heute…Die Zeichnungsfrist läuft morgen ab.

    Sincerely

    Lloyd Blankfein
    CEO-Goldman Sachs

    How Does Goldman Sachs Make Its Profits? (Part 1)

    The Culture of Goldman Sachs explained by Max Keiser

    Auch die Ex-Goldman Sachs “Hot-Mutti”-Nomi Prins hat den Durchblick und teilt ihn mit Dir.” Do not single out Goldman….they are all Crooks on Wall-Street in a top-down rigged Game ”
    http://www.nomiprins.com

     
  2. Zorro am 10.11.2011 um 18:41 Uhr 

    Die Goldmänner hatten 2002 in Athen mit der Staatsbilanzfälschung eine Zeitbombe gelegt, die sie bei Bedarf hochgehen lassen wollten. Goldmans Bedarf wurde 2008 nach der Zerstörung des Goldman-Rivalen Lehman Brothers akut. Das ex-Nachrichtenmagazin Speichel hat mittlerweile seine Leser ja titelblattmäßig aufgeklärt, dass erst durch Lehmans Fall die internationale Finanzkrise ausgebrochen wäre. Die Kreditverweigerung für Lehman wiederum hatte der vorherige Goldmann und damalige Finanzminister Hank Paulson durchgeboxt, oink, oink, quiiieeek, gruuunz… Die US-Wirtschaft rauschte in den Keller, also musste davon abgelenkt werden: “Hey Hank, do you remember Athens in 2002?”

    Nebenbei, Rockefellers JPMorgan Chase nutzte Goldmans griechische Verschwörung gemeinerweise dazu aus, vermittels der hauseigenen Senatoren Goldman Sucks vor einen Senatsausschuss zu zerren und ihre Gröfaze vor den Kameras der Nation zu blamieren. Der Chef sind immer noch wir, grunz. Aber was will man denn von einem Sauhaufen anderes erwarten. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

    Wall Street in death agony as World’s financial fulcrum:

     
  3. anonymaus am 11.11.2011 um 17:16 Uhr 

    Occupy-Alaaf—und ein 3-fach donnerndes Helau !

    Die Bankenkritiker fordern “Scharfe Regeln für die Finanzmärkte”, eine Transaktionssteuer und höhere Steuern auf Vermögen und Spitzeneinkommen”…….

    Die Forderungen sind Quatsch mit Soße von Blindfischen und Kindi-Dr.Motte-Amateuren, die noch den Donald Duck als Freund haben, ungefähr so wie :

    “Logisch zahle ich mein doppeltes Schutzgeld, wenn ich nur dem Don auch mal zum Geburtstag gratulieren darf”

    Trotzdem : Gut das mit OWS erstmal Leben in die Bude kommt, obwohl uns Hyper-Inflation-Staatsbankrott-Krieg noch garnicht erreicht haben

    1.
    Die Finanzmärkte gehören abgeschafft und nicht geregelt. Dazu müsste jeder Bürger aus dem Schuldgeldsystem aussteigen. Bereitschaft dazu, bei den 99% = Nahe Null ( Live-Long-Camper ausgenommen )

    “Scharfe Regeln” redet einer globalen Stasi das Wort und wer kontrolliert bitte schön dann diese Stasi..Mr.AOK-Chopper ? Ströbele ? Wagenknecht ? Da lachen ja die Hühner, und auch die Capo di tutti Capi a la Rothschild-und mean ol’ “Wreck a Fellow”-Rockefeller.

    2.
    Transaktionssteuer–Mit welchem Schlüssel zur Mittelverwendung ?–läßt die Finanzmarktakteure dahin ausweichen, wo es die nicht gibt….Die Chance für Tschad/ Niger/ Feuerland oder die Internetendung: NTS= No Transaktionssteuer

    3.
    Kapitalflucht setzt ein.
    Höhere Steuern führen zu mangelnder Bereitschaft unternehmerisch tätig zu werden ( Lohnt sich nicht) zu weniger Arbeitsplätzen, zu weniger Steuereinnahmen,zu Rating-Abstufungen,zu noch mehr und teureren Schulden.

    Tragisch-komisch : Die Forderungen der “Bankenkritiker” sind genau das, was die 0,01% wollen, nachdem ALLES Papiergeld entwertet ist, und zentrale reale Vermögenswerte bei Ihnen gelandet sind.

    Educate yourself….Unpacking Mr. Global
    http://noliesradio.org/archives/38901

    Alternativen :
    Occupy Reichstag / Brüssel / Nato / EUDSSR
    Massenhafte Weigerung Steuererklärungen abzugeben.
    Jeden Kontakt zu kommerziellen Banken abbrechen. Ungültig stimmen.
    Die Piratenpartei kapern
    (Wird sonst genauso ein Flop, wie damals die Schillpartei)
    Aufhören für Banken-und Konzerne zu arbeiten.
    Keine chinesischen Produkte kaufen.
    Selbstversorgung aus eigenem Garten
    oder nur Einkauf aus der Region.
    Bartering-und Regio-Geld-Ringe aufbauen.
    Bit-Coining über abgesicherte Netzwerke
    Leben wie 1948 und damit schon mal üben
    für die Zeit nach dem Crash.
    Verfassungstreue und ggfs. auf
    Widerstandsrecht nach Art. 20
    Abs. 4 Grundgesetz pochen.

    Nachteil:
    Nicht mehrheitsfähig bei den 99%
    UN-Friedenstruppen würden dann auch bei uns für den Erhalt eines normalen “Konsumklimas” sorgen.
    Libysch-tunesische Miliz kontrolliert auf Kurfürstendamm-Zeil-Königsallee-Deine Google-DNA und Dein RFID-Schufa-Scoring und erteilt Dir ggfs. einen Beam-Platzverweis in die “Cloud”—IBM und der Holocaust upgraded
    🙁
    http://www.youtube.com/watch?v=n37kMaIfRvw

     
  4. roc am 11.11.2011 um 18:56 Uhr 

    @Zorro am 10.11.2011 um 18:41 Uhr

    Genau wie die US-Rating-Agenturen operieren die Goldmänner & Co als Schachfiguren im „Bigger Picture“ und werden irgendwann als die neuen Lee Harvey Oswalds-OBLs-Saddams herhalten, wenn sie ihren Job als Laufburschen für die Agenda der “Super-Rich” erfüllt haben.

    Die Lehmann-Pleite war real, aber auch eine “False Flag-Operation” a la 9/11.

    Unmittelbar nach Lehman Insolvenz wurden weltweit die Bilanzierungsvorschriften für Banken geändert, mit dem Ergebnis : Bankbilanzen sind zu einer undurchsichtigen Black Box geworden.

    KEIN WITZ : Je dreckiger es einer Bank geht, desto höher ist der Gewinn, den sie ausweisen kann, um verschleiern zu können, dass sie Pleite ist.

    Wie Banken ihre Bilanzen frisieren
    http://www.youtube.com/watch?v=l11-HyQ7NUQ
    http://www.youtube.com/watch?v=NmAtmn7cvdo
    http://www.stock-world.de/analysen/nc3943694-Zauberhafte_Gewinne.html

    Irgendwann heißt es aber auch hier:
    Hosen runter und Farbe bekennen !!

    Wer dann “Too big to fail” ist ( Das Ziel aller Banken ) den rettet der Staat, der damit seine Bürger in die Pleite treibt.

    Weil weltweit nur noch Papier mit Papier gedeckt ist, hat auch das Pentagon bereits Übungen und Planspiele in Sachen “Währungskrieg” durchgeführt, nur mit Stocks, Bonds, Derivatives, ohne jedes militärische Gerät. ( Altmodisch )

    “Shock and Awe”-Ergebnis : USA verlieren

    Bei diesen “War-Games” war ein Mr. James
    G. Rickards mittendrin statt nur dabei.
    Interview mit Mr. James G. Rickards ab
    13:00 Minuten
    Keiser Report: Gold Wars
    http://www.youtube.com/watch?v=rAPM7syIcts

    Langweiliger werden die Zeiten nicht, denen wir entgegengehen, soviel ist sicher.

     

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