
Nach dem Attentat auf den konservativen Gründer von “Turning Point USA” Charlie Kirk im vergangenen September waren mir bei der Mustererkennung schnell die Parallelen zum Mord an John F. Kennedy aufgefallen (11.9.: JFK, MLK, RFK, CK – Wird der Fall Charlie Kirk unter “Aktenzeichen K” der ungeklärten politischen Morde der USA landen ? ; 21.9.: Charlie Kirk und die Magic Bullet 2.0 8.10: MAGA vs. MIGA). Vieles deutete darauf hin, dass es sich bei dem verhafteten und angeblich geständigen “Einzeltäter” Tyler Robinson nicht um den Todesschützen, sondern um einen in Szene gesetzten Sündenbock handelte, wie einst Lee Harvey Oswald. Denn einmal mehr war eine “magische Kugel” als tödliches Geschoss im Spiel, mit der Oswald laut FBI nicht nur JFK getötet, sondern dem vor ihm im Auto sitzenden Gouverneur auch noch fünf schwere Verletzungen beigebracht haben sollte.
Bei der Ermordung von Charlie Kirk zeigte sich die “Magie” von ihrer umgekehrten Seite: ein üblicherweise zur Großwildjagd verwendetes Kaliber (30/06), von dem Charlie Kirk am Hals getroffen worden sein soll, hinterließ keinerlei Austrittswunde. Die vier Polizisten der Dallas Police, die nach den Schüssen auf JFK ein Gewehr im 6. Stock des Schulbuchlagers (wo Oswald arbeitete) sicherstellen, identifizieren dieses als Mauser. Erst zwei Tage später verwandelt sich das deutsche Präzisionsgewehr in den billigen italienischen Schießprügel “Mannlicher-Carcano” (den der heimtückische Präsidentenmörder wohl per Versand bestellt hatte, um eine Elefantenspur zu hinterlassen).
Die Polizisten der Utah-Police, die kurz nach der Tat das Waldstück hinter dem Universitätsgebäude, von dessen Dach Tyler Robinson gefeuert haben soll, mit Sprengstoff-Suchhunden durchsuchten, fanden nichts; erst als das FBI viele Stunden später auftauchte, wurde das “Mauser”-Gewehr entdeckt, welches Tyler Robinson von einem Großvater geschenkt bekommen hatte. Klar: so wie sich die ahnungslose Polizei in Dallas/Texas mit Schusswaffen nicht auskennt und falsch identifiziert, können die olfaktorisch behinderten Suchhunde in Utah eben auch kein frisch abgefeuertes Gewehr entdecken – da braucht`s einfach die Feds, die super smarten Detektive der Bundespolizei, um etwas zu “finden”. Und damals wie heute Pseudo-Journalisten, die keine weiteren Fragen stellen oder gar investigativ tätig werden und stattdessen das offizielle Narrativ in die Medien posaunen – als Flachpfeife sogar noch 50 Jahre danach.
Wie bei der öffentlichen Hinrichtung John.F. Kennedys ist auch bei der von Charlie Kirk die “magic bullet” keineswegs der einzige höchst zweifelhafte Beleg in der Legende vom “verwirrten Einzeltäters”, doch heute wie damals für die Großmedien kein Anlass für kritische Fragen, sondern nur zur Diffamierung der wenigen, die sie stellen – und die nach wie vor als üble “Verschwörungstheroetiker” gebrandmarkt werden. Allen voran die einstige Mitarbeiterin Charlie Kirks und Podcasterin Candace Owens, die quasi im Alleingang das tut, was die gesamte “PreSStitutes-Branche geflissentlich unterlässt. Nicht aus der “New York Times” oder anderen “Qualitäts”-Organen, sondern aus ihrer millionenfach geklickten und gehörten Sendung erfährt das große Publikum, was alles zum Himmel stinkt in der Beweiskette und den Ermittlungen des FBI. Etwa die bei der letzten Gerichtsanhörung am 17.April von der Verteidigung monierte Tatsache, das ihr auch nach acht Monaten die Untersuchungsdaten die forensischen Daten der offiziellen Schusswaffenuntersuchung noch nicht zugestellt wurden; ebenso wenig wie die digitalen Daten des angeblichen Geständnisses, das Tyler Robinson per Chat gegenüber seinem Mitbewohner abgegeben haben soll – es liegt nur als FBI-Protokoll ohne irgendwelche Zeitangaben, Serverdaten etc. vor.
Wäre Lee Harvey Oswald, der angebliche Alleintäter des JFK – Attentats, nicht getötet worden bevor ein ordentliches Gericht den Fall untersuchen konnte, hätte er – so habe ich in meinem Buch JFK-Staatsstreich in Amerika (2023) geschrieben – mangels Beweisen den Gerichtssaal höchstwahrscheinlich als freier Mann verlassen. Dem angeblichen Todesschützen Tyler Robinson scheint ein ähnliches Schicksal zu winken, wenn er bis zu einem Urteil überlebt. Vermutlich deshalb hat Erika Kirk – Gattin des Ermordeten und neue Chefin von Turning Point USA – beim Gericht einen Antrag auf ein “beschleunigtes Verfahren” gestellt. Ihr wie auch den anderen Verantwortlichen bei TPUSA geht es offenbar nicht um eine ordentliche Aufklärung des Attentats, sondern um einen schnellen Schauprozess. Bei der großen Trauerfeier-Show hatte die frömmelnde Erika mit Fake-Augentropfen die weinende Witwe simuliert und dem verhafteten Tyler Robinson sein Schuld “vergeben”, bevor diese überhaupt festgestellt war.
Charlie Kirk, der im Sommer 2025 bei seinem “Freund” Donald Trump persönlich und lautstark nicht nur gegen den Irankrieg intervenierte und sich wegen der Bombardierung von Gaza auch von seinem bis dahin strammen Pro-Israel-Kurs verabschiedet und mit den evangelikal-zionistischen Groß-Sponsoren seiner Organisation überworfen hatte, war zu einem Risiko für die Außenpolitik Trumps und Netanjahus geworden. Auch mit millionschweren Angeboten des Letzteren lies er sich nicht zurück auf die “Parteilinie” locken und wurde deshalb, so sagte Candace Owens, “zum ersten Opfer des Irankriegs.” Das ist wahrscheinlich nicht übertrieben, denn mit seiner großen Anhängerschaft unter jungen Konservativen war er als höchst sympathischer, charismatischer Akteur auf dem besten Weg, bei den übernächsten Wahlen zum kennedyartigen Jung-Präsidenten des Landes zu werden. Und erlebte sein vorgezogenes “Dallas” am 10.9.2025 in Utah…
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