Der Fall Charlie Kirk – Lee Harvey Oswald revisited

 

Nach dem Attentat auf den konservativen Gründer von “Turning Point USA”  Charlie Kirk im vergangenen September waren mir bei der Mustererkennung schnell  die Parallelen zum Mord an John F. Kennedy aufgefallen (11.9.: JFK, MLK, RFK, CK – Wird der Fall Charlie Kirk unter “Aktenzeichen K” der ungeklärten politischen Morde der USA landen ? ; 21.9.: Charlie Kirk und die Magic Bullet 2.0  8.10: MAGA vs. MIGA). Vieles deutete darauf hin, dass es sich  bei dem verhafteten und angeblich geständigen “Einzeltäter” Tyler Robinson nicht um den Todesschützen, sondern um einen in Szene gesetzten Sündenbock handelte, wie einst Lee Harvey Oswald. Denn einmal mehr war eine “magische Kugel” als tödliches Geschoss im Spiel,  mit der Oswald laut FBI nicht nur JFK getötet, sondern dem vor ihm im Auto sitzenden Gouverneur auch noch fünf schwere Verletzungen beigebracht haben sollte.

Bei der  Ermordung von Charlie Kirk zeigte sich die “Magie” von ihrer umgekehrten Seite: ein üblicherweise zur Großwildjagd verwendetes Kaliber (30/06), von dem Charlie Kirk am Hals getroffen worden sein soll,  hinterließ keinerlei Austrittswunde. Die vier Polizisten der Dallas Police, die nach den Schüssen auf JFK ein Gewehr im 6. Stock des Schulbuchlagers (wo Oswald arbeitete)  sicherstellen, identifizieren dieses als Mauser. Erst zwei Tage später verwandelt sich das deutsche Präzisionsgewehr in den billigen italienischen Schießprügel “Mannlicher-Carcano” (den der heimtückische Präsidentenmörder wohl per Versand bestellt hatte, um eine Elefantenspur zu hinterlassen).

Die Polizisten der Utah-Police, die kurz nach der Tat das Waldstück hinter dem Universitätsgebäude, von dessen Dach Tyler Robinson gefeuert haben soll, mit Sprengstoff-Suchhunden  durchsuchten, fanden nichts; erst als das FBI viele Stunden später auftauchte, wurde das “Mauser”-Gewehr entdeckt, welches Tyler Robinson von einem Großvater geschenkt bekommen hatte. Klar: so wie sich die ahnungslose Polizei in Dallas/Texas mit Schusswaffen nicht auskennt und falsch identifiziert, können die olfaktorisch behinderten Suchhunde in Utah eben auch kein frisch abgefeuertes Gewehr entdecken – da braucht`s einfach die Feds, die super smarten Detektive der Bundespolizei, um  etwas zu “finden”. Und damals wie heute Pseudo-Journalisten, die keine weiteren Fragen stellen oder gar investigativ tätig werden und stattdessen das offizielle Narrativ in die  Medien posaunen – als Flachpfeife sogar noch 50 Jahre danach.

Wie bei der öffentlichen Hinrichtung John.F. Kennedys ist auch bei der von Charlie Kirk die “magic bullet” keineswegs der einzige höchst zweifelhafte Beleg in der Legende vom “verwirrten Einzeltäters”, doch heute wie damals für die Großmedien kein Anlass für kritische Fragen, sondern nur zur Diffamierung der wenigen, die sie stellen – und die nach wie vor als üble “Verschwörungstheroetiker” gebrandmarkt werden. Allen voran die einstige Mitarbeiterin Charlie Kirks und Podcasterin Candace Owens, die quasi im Alleingang das tut, was die gesamte “PreSStitutes-Branche geflissentlich  unterlässt. Nicht aus der “New York Times” oder anderen “Qualitäts”-Organen, sondern aus ihrer millionenfach geklickten und gehörten Sendung erfährt das große Publikum,  was alles zum Himmel stinkt in  der Beweiskette und  den Ermittlungen des FBI. Etwa die bei der letzten Gerichtsanhörung am 17.April von der Verteidigung monierte Tatsache, das ihr auch nach acht Monaten die Untersuchungsdaten die forensischen Daten der offiziellen Schusswaffenuntersuchung noch nicht zugestellt wurden; ebenso wenig wie die digitalen Daten des angeblichen Geständnisses, das Tyler Robinson per Chat gegenüber seinem Mitbewohner abgegeben haben soll – es liegt nur als FBI-Protokoll ohne irgendwelche Zeitangaben, Serverdaten etc. vor.

Wäre Lee Harvey Oswald, der angebliche Alleintäter des JFK – Attentats, nicht getötet worden bevor ein ordentliches Gericht den Fall untersuchen konnte, hätte er – so habe ich in meinem Buch JFK-Staatsstreich in Amerika (2023)  geschrieben – mangels Beweisen den Gerichtssaal höchstwahrscheinlich als freier Mann verlassen. Dem angeblichen Todesschützen Tyler Robinson scheint  ein ähnliches Schicksal zu winken, wenn er bis zu einem Urteil überlebt. Vermutlich deshalb hat Erika Kirk – Gattin des Ermordeten und neue Chefin von Turning Point USA – beim Gericht einen Antrag auf ein “beschleunigtes Verfahren” gestellt. Ihr wie auch den anderen Verantwortlichen bei TPUSA geht es offenbar nicht um eine ordentliche Aufklärung des Attentats, sondern um einen schnellen Schauprozess. Bei der großen Trauerfeier-Show hatte die frömmelnde Erika  mit Fake-Augentropfen die weinende Witwe simuliert und dem verhafteten Tyler Robinson sein Schuld “vergeben”, bevor diese überhaupt festgestellt war.

Charlie Kirk, der im Sommer 2025 bei seinem “Freund” Donald Trump persönlich und lautstark nicht nur gegen den Irankrieg intervenierte und sich wegen der Bombardierung von Gaza auch von seinem bis dahin strammen Pro-Israel-Kurs verabschiedet und mit den evangelikal-zionistischen Groß-Sponsoren seiner Organisation überworfen hatte, war zu einem Risiko für die Außenpolitik Trumps und Netanjahus geworden. Auch mit millionschweren Angeboten des Letzteren lies er sich nicht zurück auf die “Parteilinie” locken und wurde deshalb, so sagte Candace Owens, “zum ersten Opfer des Irankriegs.” Das ist wahrscheinlich nicht übertrieben, denn mit seiner großen Anhängerschaft unter jungen Konservativen war er als höchst sympathischer, charismatischer Akteur auf dem besten Weg, bei den übernächsten Wahlen zum  kennedyartigen Jung-Präsidenten des Landes zu werden. Und erlebte sein vorgezogenes “Dallas” am 10.9.2025 in Utah…

*

Wenn Sie die Arbeit an diesem Blog unterstützen wollen:
kaufen, empfehlen, verschenken Sie meine Bücher. Vielen Dank

Zuletzt erschienen:

Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 

18 Comments

  1. Da braucht es keine groß angelegtes Verschwörungsgebilde. Ein paar Eingeweihte an den richtigen Stellen genügen. Und im Verlauf der Geschehnisse treffen dann wissentlich, willentlich oder auch nicht, staatliche Behörden und staatliche Agenturen aufeinander. Und so blöd ist von denen keiner, als das er nicht recht schnell kapiert mit wem er es auf der anderen Seite zu tun hat, und dann weiß, das er nicht mehr wissen will. Wer denkt das Aufklärung das oberste Ziel ist und das sich diese Institutionen gegenseitig weh tun würden, wenn es darauf ankommt, hat nicht verstanden wie die Wurst gemacht wird.

    1. Danke für die Blumen. da haben Sie total Recht. wir machen hier so einiges im Zentrum der Superentscheider, was für den gewöhnlichen Pöbel wie Zauberei erscheinen muss.

      aberr das ist nun mal unser Job.

    1. kenn den Typen nicht. aber hätte man nicht ein besseres foto nehmen können. Der sieht aus als ob er schielt.

      ist das ein berühmter Sänger? Oder woher kommt BongMeier auf den?

      1. Es verbietet es sich eigentlich, auf ignoranten Schwachsinn zu antworten, der sich obendrein auch noch für stark hält; so lange halt, bis es einem mit dem Krampf reicht.

        1. irgendwie ist hier ja nix mehr los.

          BongMeier hat seit langem keine Comics rausgehauen und die BongBrüder sind auch in die Wiederholungsschleife geraten.

          Es ist natürlich richtig, die hervorragende Arbeit von Trumputin und dem Juden herauszuarbeiten. aber es wird auch irgendwann langweilig, wenn immer alles nach Plan läuft.

          Trumputin hat ja sogar Timmy getetet, indem er ihn ein Atomuboot voller Heringe geschickt hat.

          Da hätte unser BongMeier und seine LSD-Freunde mal was zu sagen können.

  2. “Merkwürdigkeiten beim Gala-Dinner”
    … melden sogar Mainstream-Medien wie
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101229876/schuesse-bei-trump-gala-bericht-ueber-merkwuerdigkeiten-beim-dinner.html

    Einem “Insider” zufolge habe der Schütze kurz vor seiner Tat ein “Manifest” an seine Familie verschickt, wonach er mit mehreren Waffen in das Hotel gelangt sei, ohne dass jemand in ihm eine Bedrohung gesehen habe.
    Seine Familie hatte den Behörden zufolge “im Vorfeld Bedenken geäußert”.

    Unterdessen berichtet die “Washington Post”, dass es es bei der Veranstaltung nicht die hohen Sicherheitsstandards gegeben haben, die normalerweise bei solchen Events üblich sind. Obwohl die höchsten Vertreter der US-Regierung in dem Hotel zugegen waren, darunter der Präsident und Vizepräsident, wurde das Dinner nicht in die Kategorie “National Security Event” eingestuft, schreibt das Blatt unter Berufung lokale Sicherheitskräfte und Bundesbeamte.

    Zur Frage, warum die Sicherheitsvorkehrungen so lax waren, verwies das Weiße Haus auf Anfrage der “Washington Post” an das Heimatschutzministerium, dem der Secret Service formal unterstellt ist.

    t-online:
    “Trump nutzt Vorfall für seine Agenda aus”
    Er drängte auf den Weiterbau seines umstrittenen, 400 Millionen Dollar teuren Ballsaals im Weißen Haus. Dieser soll über einen Bunker, ein drohnensicheres Dach und kugelsicheres Glas verfügen.

    Der Attentäter tat ihm auch den Gefallen, sich mit Anspielungen (auf im Iran-Krieg getötete Zivilisten, das Vorgehen der Trump-Regierung gegen Migranten und den Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein) quasi an die Spitze der Trump-Kritiker zu stellen. Motto: Diese Punkte kritisiert künftig nicht mehr – ihr wollt ja nicht mit mir auf eine Stufe gestellt werden!

    Manche Gäste des abrupt beendeten Dinners scheinen nicht akzeptieren zu wollen, dass die Party vorbei ist, bevor sie richtig angefangen hat – sie machen Selfies mit stibitzten Flaschen, andere versorgen sich noch mit ein paar Flaschen, bevor sie sich wohl auf den Weg zum Ausgang machen,
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_101229602/was-das-netz-abseits-der-schuesse-beim-gala-dinner-bewegt.html

    1. Die seltsame Reaktion von MAGA: 300.000 “staged“-Beiträge auf der Plattform X
      https://www.berliner-zeitung.de/article/nach-schuessen-im-hilton-die-seltsame-reaktion-von-maga-10033164
      “Statt Vergeltung fordert Trump 400 Millionen Dollar für einen Veranstaltungssaal.” Das war aber auch eine offensichtlich bescheuert-plumpe «Veranstaltung»: Ein mit einer Schrotflinte und Messern “Schwerbewaffneter” tritt medienwirksam gegen eine Armee von Sicherheitsleuten an und niemand wird verletzt. tz tz tz …

      https://www.nytimes.com/2026/04/26/technology/white-house-correspondents-dinner-shooting-conspiracy-theories.html

    2. Unabhängig von allen Kontrollen: ein “Manifest”, wie er trotz Waffen ins Hotel gelangt ist – hat ein Attentäter kurz vor der Tat überhaupt Zeit (und Schreibtisch) für so etwas?

      Ja, denn anscheinend hatte er sich schon Tage zuvor in dieses Hotel eingemietet.
      Und scheint damit eine Kopie von Stephen Paddock zu sein, der am 1. Oktober 2017 in Paradiso südlich von Las Vegas vom Fenster seines Hotelzimmers aus die Besucher eines Open-Air-Konzerts beschossen haben soll.

      Auch damals gab es viele Merkwürdigkeiten, von denen man im heutigen Wikipedia-Artikel aber keine Spur mehr findet. Praktischerweise starb Paddock ebenso wie Lee Harvey Oswald einen schnellen Tod und ersparte der Welt (bzw. der CIA?) seine eigene Sicht des Tathergangs.

      Sowohl der offizielle Kirk-Attentäter als auch der Schütze vom Gala-Diner leben aber (noch), was Spannung verspricht, aber die (offizielle) Wahrheitsfindung wohl nicht unbedingt fördern wird.

      Vorbild Paddock (bei dem die potenziellen Opfer ja keine Promis waren) hätte für alle Promi-Personenschützer zum Lehrbuch-Beispiel werden müssen – es sei denn, in jenen Kreisen kennt man eine Wahrheit hinter der Wahrheit.

      Das Hotel während und vor dem Gala-Diner für “Fremdbucher” zu sperren, wie das z.B. bei den Bilderbergern eisern geltender Standard ist, kam den Personenschützern jedenfalls nicht in den Sinn. Vielleicht sollte es ja auch nicht, denn ein Messias wie Trump wird vom Himmel beschützt und braucht immer wieder mal die Gelegenheit, dies die Mitwelt spüren zu lassen?

    3. Jetzt ist ein Video einer Überwachungskamera aufgetaucht, auf dem im Gebäude der Täter vor einem Kontrollpunkt durch eine Tür tritt. Ein Hund an der Leine eines Sicherheitsbeamten will ihm folgen, wird von jenem aber zurückgezogen.
      Hat der Hund Sprengstoff o.ä. gerochen und sein Herrchen konnte / wollte / durfte das nicht ernst nehmen?
      Sekunden später stürmt der Mann jedenfalls wieder aus der Tür, überrennt den Kontrollpunkt und beginnt seine Schießerei.

  3. “was alles zum Himmel stinkt in der Beweiskette und den Ermittlungen des FBI”

    Wie mir scheint hat der Westen ein Geheimdienstproblem. Diese sind die eigentliche, die kriminelle Macht im Staat. Doch hier und da kassieren sie auch mal einen Dämpfer…

    Hier in den USA. Der FBI-Chef steht vor Gericht wegen mutmaßlicher Morddrohungen gegen Trump:
    https://freedert.online/nordamerika/278550-usa-wollte-comey-trump-toeten/

    Hier siegt die jüdische Stimme gegen den rechtsextremen sog. “Verfassungsschutz”, der die Ablehnung der genozidale Gewalt in Gaza gegen die Zivilbevölkerung als angeblich “antisemitisch” bzw. “extremistisch” ablehnt:

    https://freedert.online/inland/278456-juedische-stimme-siegt-gegen-verfassungsschutz/

    Diesen Fall möchte ich besonders hervorheben, da ich die deutsche Justiz immer stark kritisiert habe. Die Zurückweisung der Vorwürfe durch den VS ist vielleicht ein wichtiger Meilenstein, da ich vermute, dass der VS starken Einfluss auf die Justiz ausgeübt hat. Es wäre absolut begrüßenswert, wenn diese Leute mal einen nachhaltigen Dämpfer kassieren und dauerhaft aus der Politik herausgedrängt würden. Ich sehe sie als die größte Gefahr für die Demokratie. Sie sind vermutlich auch mit die Hauptschuldigen für die Radikalisierung im Land.

  4. Die in den USA alle Schichten beherrschende “libertäre” Freiheitsideologie macht die Menschen misstrauisch gegenüber dem Staat, der schnell als übergriffig und bevormundend kritisiert wird, weil er zu hohe Steuern erhebe und zu hohe Sozialleistungen erbringe.

    Dies macht die Massen der Verlierer auch blind (oder zumindest hilflos-resigniert) gegenüber der in den letzten Jahren sich noch beschleunigenden Umverteilung von unten nach oben. Trump war schon vor seiner ersten Amtszeit als reicher Raffzahn erkennbar, aber als Außenseiter mit Charisma und populistischen Sprüchen setzen viele der Verzweifelten und Abgehängten immer noch ihre Hoffnung auf ihn als Messias.
    In der Not greift man mangels Alternativen halt zu jedem Strohhalm.

    Für die Superreichen läuft es also scheinbar bestens – doch auch sie haben ihre Sorgen. Sie wollen bestimmt nicht den Untergang der USA (warum auch?), aber sie rechnen mit ihm.

    Evan Osnos, der für seine journalistische Arbeit zwei Mal mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, ist es gelungen, die Gefühlslage der Superreichen zu erkunden, die sie normalerweise nicht der Öffentlichkeit mitteilen:

    “Ich habe von einer Unterhaltung einiger reicher Männer erfahren, die darüber sinnierten, was beim drohenden Ende Amerikas zu tun wäre. Die naheliegende Lösung besteht darin, in die Privatflieger zu steigen und sich in Sicherheit zu bringen. Damit fingen die Probleme aber erst an: Was ist, wenn der Pilot uns nicht mitnehmen will? Was, wenn er uns angreift? Solche Fragen trieben diese Leute um. Der Gedankengang ist auf gewisse Weise nachvollziehbar, aber diese seltsame strategische Kalkulation ließ mich erkennen, dass diese Reichen bereits in einer ganz anderen Dimension über die Zukunft nachdenken, als es die meisten anderen Menschen tun.”

    Die immer größer werdenden Privat-Yachten sind Prestige-Objekt, Kapitalanlage-Möglichkeit und Fluchtfahrzeug in einem – aber auch eine Yacht braucht eine Crew.
    Und deren Mitglieder kommen aus dem einfachen Volk, das dem atomaren Armageddon nicht einfach davon-schippern kann.
    Will ein Matrose weiterhin seinen Boss verwöhnen und ihm treu dienen, wenn er nicht weiß, ob / wo / wie die eigene Familie noch lebt? Seinen Boss, der an der Entstehung der ganzen Misere aktiv mitgewirkt und mitverdient hat?

    Bei Boss UND Dienern auf der Yacht werden dann vermutlich ganz schnell Erinnerungen wach, wie es bei der “Meuterei auf der Bounty” ausging …

    Für uns einfaches Volk könnte diese Angst der Reichen die Hoffnung stärken, dass am Ende die Vernunft siegt und vorm Weltuntergang bewahrt.

    Das ausführliche Interview gibt noch viele weitere interessante Einblicke, auch in die unterschiedlichen Einstellungen einzelner Oligarchen.
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101232602/elon-musk-mark-zuckerberg-und-usa-unter-trump-wirklich-beunruhigend-.html

    1. Das scheint also die eigentliche Sorge der Eliten zu sein: wenn das hegenoniale Herrenrassemodell des Westens zugunsten der BRICS bzw einer multipolaren Weltordnung zusammenbricht, sehen sich auch diese Eliten mit einer ganz neuen Realität konfrontiert. Ihr Modell basiert ja auf Unterdrückung, teils durch direkte Gewalt (vor allem bei den aus deren Sicht “minderwertigen” Völkern), teils durch Manipulation sowie beidem zusammen.

      In einer multipolaren Welt und durch das Internet funktioniert die für ihre Manipulation (also Lenkung) der Massen notwendige Deutungshoheit nicht mehr bzw immer weniger. So beklagt die “NGO” “Reporter ohne Grenzen” denn auch nicht einen Rückgang der Pressefreiheit durch staatliche Akteure (ganz im Gegenteil; im Fall von Lipp und Röper befürworten sie das auch noch, https://freedert.online/inland/278846-deutschland-rutscht-im-ranking-pressefreiheit/), sondern in der Hinsicht, dass sich die Jo(h)urnalisten erhöhtem Widerstand durch den Pöbel ausgesetzt sehen. Um es nochmal klar zu sagen: Das – also steigende Ablehnung der Propaganda und Hetze durch die Medien, also der Verlust der Narrative, der Deutungshoheit einer manipulativen, falschen “Wahrheit” – sehen sie also als “Rückgang der Pressefreiheit”. Sie sind also Vertreter einer nicht vorhandenen Pressefreiheit und beklagen, dass dieses Modell seinem Ende entgegen sehen könnte. Ok. Es gibt auch Bedrohungen wie zB Trump oder Netanjahu, die sie richtig und korrekt einordnen mögen, ihre eigenen Absichten sind jedoch selbst von zweifelhafter Natur.

      Also nochmal… die Eliten beklagen weniger den monetären Aspekt einer multipolaren Weltordnung als vielmehr den Verlust ihrer absoluten Macht ua durch Manipulation der Massen. Deswegen können sie auch nicht mit zB Innovationen den aufstrebenden Mächten wie zB China entgegen treten (Russland und China nehmen ihnen die Kokonialgebiete weg und entlassen diese in eine selbstbestimmtere Freiheit), sondern nur mit der Eskalation von Gewalt. Dabei ist bereits vorgezeichnet, dass sie ihre Macht unwiederbringlich verlieren werden, egal was noch passieren mag. Selbst bzw gerade ein Atomkrieg wird sie ihnen nicht zurück bringen. im Gegenteil…

      Sie fürchten also am Meisten den mündigen Bürger, der nicht mehr auf sie hereinfällt. Interessant aber eigentlich auch nicht neu. Diese Angst müssen sie seit der französischen Revolution haben. Anstatt sich zu ändern und zu einem Modell des fair play überzugehen, verhalten sie sich wie Drogensüchtige, die nicht von der Nadel – in dem Fall der Macht durch Manipulation – loskommen.

  5. “Denkschrift

    1. Russland bereitet einen Überfall auf Europa vor.

    2. Die deutsche Armee muss in vier Jahren einsatzfähig sein.

    3. Die deutsche Wirtschaft muss in vier Jahren kriegsfähig sein.

    Persönlich überreicht an Boris Pistorius am 02. September 2026 auf dem Obersalzberg.”

    Das könnte man glatt für echt halten, wenn der merkwürdige Ort nicht wäre.
    Und die Frakturschrift des Originals.
    Ok, das Originaldatum liegt 90 Jahre zurück (1936) und der bedrohliche Feind wird als “Sowjetunion” bezeichnet. Ob der Hermann Göring des Original-Pamphlets das Idol oder nur das faktisch-zufällige Vorbild von Boris Pistorius ist, kann ich gerade nicht beurteilen. Zu groß sind halt die Ähnlichkeiten und Geschichte wiederholt sich bekanntlich, auch wenn es vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, dass gerade DIESE Geschichte sich wiederholen wird.

    Thomas Röper weist Robert Stein in Tacheles # 203 auf einen Link zu dieser “Denkschrift” hin,
    https://www.youtube.com/watch?v=cU3BsEu10pc&t=4320s

    Die beiden werden in ihren wöchentlichen Sendungen immer pessimistischer, was die Vermeidung eines europäisch-russischen Krieges angeht:
    Ukrainische Drohnenangriffe über Nato-Gebiet hinweg, Kaperung russischer Öltanker – die europäischen Kriegslüsternen sind im Eskalationsrausch und ihre Handlungen sind inzwischen eindeutig als Kriegsbeteiligung zu werten, die ein Toni Hofreiter in seiner besten Talkshow-Phase ab 2022 noch eisern leugnete, was er mit seiner öko-pazifistischen Langhaar-Mähne vermutlich glaubwürdig erscheinen lassen sollte.
    https://anti-spiegel.ru/2026/aggressive-manoever-auch-mit-atomwaffen-an-russlands-grenzen-und-andere-provokationen-der-eu-staaten/
    https://anti-spiegel.ru/2026/was-der-spiegel-alles-ueber-die-einberufung-des-russischen-botschafters-verschweigt/

    Gegen die dennoch weiterhin vorhandene Engelsgeduld eines Putin werden in Russland immer mehr ungeduldige Stimmen laut, es brauche baldige kräftige Gegenschläge, weil sonst die übermütigen Provokateure nicht mehr von ihrer Rutschfahrt in den ganz großen Krieg abgehalten werden können.

    Ulrike Guérot stellt mit Entsetzen fest, dass die Evangelische Kirche den Kriegskurs voll mitträgt, denn sie protestiert nicht und fordert nicht diplomatische Bemühungen.
    Sondern bemüht sich, die ihr zugewiesene Rolle im “Operationsplan Deutschland” gewissenhaft auszufüllen: Da bekanntliche im Krieg mit rund 1.000 toten jungen Deutschen (oder Europäern insgesamt? zu rechnen sein wird, schafft sie bereits Stellen für speziell ausgebildete Notfall-Seelsorger, die die Bestattungs- und Abschiedsrituale mit den Angehörigen vollziehen werden. Denn das können Merz und Pistorius ja nicht alleine stemmen …

    Wie kam es eigentlich dazu, dass Europa und speziell Deutschland voll auf transatlantischen Vasallenkurs kamen und dem tiefen Staat der USA jeden Wunsch erfüllen? 2008 leistete Merkel noch klaren Widerstand gegen den US-Wunsch einer ukrainischen Nato-Mitgliedschaft aus Vermunftgründen, die auch ein Henry Kissinger anführte, als er für eine neutrale Ukraine als Friedensvoraussetzung ganz dringend warb.

    Jetzt ist von einer neutralen Ukraine als (verpasste) Friedenschance nicht einmal mehr die Rede (der Gedanke allein gilt schon als sündige Appeasement-Attitüde) – lieber setzen wir den von den USA gewollten und eingefädelten Stellvertreterkrieg mit jungen deutschen Menschen fort.
    Dass diese dann täglich im Tausender-Pack zurückkommen werden, teils Leichen, teils Krüppel, wird offen zugegeben und als altenativloser Preis der Freiheit ausgegeben.

    Wie die USA die Köpfe der Europäer eroberten – und zwar schon zu Zeiten des Ersten Weltkrieges, dazu kann man erhellende Bücher nachlesen von Werner Rügemer, Wolfgang Bittner und Thorsten Schulte. Schon Hitler wurde von Angelsachsen gefördert, weil sein Krieg gegen die UdSSR erwünscht war – Russen und Deutsche sollten sich gegenseitig schwächen und am besten sogar vernichten.
    Die britische Appeasement-Politik gegenüber Hitler wird heutzutage als Gutmenschen-Dummheit dargestellt, die erst ein mannhafter Churchill beendete – sie war in Wirklichkeit schon vor Churchill ein gezielt falsches Spiel, das den deutsch-russischen Krieg zwecks gegenseitiger Vernichtung einfädeln sollte, wie Alex Krainer überzeugend darlegt,
    https://tkp.at/2026/01/14/die-schockierende-wahrheit-ueber-das-muenchner-abkommen-von-1938-teil-1-von-3/

    Trump vermittelt uns Europäern (mit Absicht oder nicht) den Eindruck, an der Ukraine nicht mehr interessiert zu sein und nur die kriegslüsternen Europäer selber wollten vom Krieg gegen Russland einfach nicht mehr lassen.

    Brian Berletic stellt bei Glenn Diesen dar:
    Egal wer POTUS ist – die USA bereiten Europa auf den Krieg mit Russland vor.
    Was seit 2014 eskalierte, war und ist IHR Stellvertreterkrieg, den sie auch unter Trump nicht beenden, sondern nur delegieren wollen,

    1. EU macht mobil gegen Moskau, meint auch Larry Johnson.
      Wie Brian Berletic glaubt er aber, dass Russland die Offensive in der Ukraine verschärft und noch dieses Jahr den Krieg siegreich beenden wird,

    2. “Ulrike Guérot stellt mit Entsetzen fest, dass die Evangelische Kirche den Kriegskurs voll mitträgt, denn sie protestiert nicht und fordert nicht diplomatische Bemühungen.
      Sondern bemüht sich, die ihr zugewiesene Rolle im “Operationsplan Deutschland” gewissenhaft auszufüllen: Da bekanntliche im Krieg mit rund 1.000 toten jungen Deutschen (oder Europäern insgesamt? zu rechnen sein wird, schafft sie bereits Stellen für speziell ausgebildete Notfall-Seelsorger, die die Bestattungs- und Abschiedsrituale mit den Angehörigen vollziehen werden. Denn das können Merz und Pistorius ja nicht alleine stemmen …”

      Mit anderen Worten: die chinesische Regierung verspricht den Menschen (nicht nur ihrer eigenen Bevölkerung: https://freedert.online/international/278951-neuer-meilenstein-in-beziehungen-china/) eine Perspektive und Zukunft und die deutschen Nationalsozialisten zwei punkt null die Menschen gesegnet unter die Erde zu bringen. Und sie erzählen den Menschen sie sollen doch bitte freiwillig den Tod wählen, weil angeblich der Russe (nicht die eigenen Eliten) sie bedrohen würde.

      Der Westen ist ein Irrenhaus. Und die Wahnsinnigen erzählen den Normalen, dass sie verrückt seien, wenn sie nicht dem Wahnsinn folgen.

      Achja… und nach einer fragwürdigen Antrittsrede, der Ankündigung 88 gepanzerte Fahrzeuge in die Ukraine schicken zu wollen (die Zahl änderte sich später mW), wundert mich auch nicht, wenn Pistorius den Obersalzberg als Ort seiner Verkündigungen ausgewählt haben soll(te).

      Diese Leute sind aus allen ihren Poren (physisch, psychisch) schädlich für die Menschen. Resilient sein bedeutet sich von diesen Kriminellen nicht triggern zu lassen (gelingt mir häufig nicht, aber – der seelischen und physischen Gesundheit zuliebe – sollte man trotzdem).

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *