29
Nov, 2010

Wikileaks-Enthüllung: Papst ist katholisch!

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Dass an Angela “Teflon” Merkel alles abgleitet, dass Außenminister Westerwelle inkompetent ist und Verteidigungsminsiter Guttenberg sich in Washington ausheult, er würde ja gern mehr Soldaten nach Afghanistan senden wenn man ihn nur ließe – wer hätte das gedacht ? Wenn das, was am Wochenende vorab aus der von Wikileaks publizierten Diplomatenpost bekannt wurde, schon die Highlights waren, dann können wir demnächst wohl auf 5 Millionen Geheimdokumente des Vatikans hoffen, die defintiv nachweisen: der Papst ist katholisch!

Insofern stehen auch nach dem “Cabelgate”-Coup der Internet-Plattform die hier vor einigen Wochen gestellten Fragen zu Wikileaks weiter im Raum, zumal mal wieder nur einer weiß, was die Depeschen wirklich aussagen, nämlich das ehemalige Nachrichtenmagazin, das mit anderen internationalen Großmedien die Dokumente auswerten konnte. Auch wenn es aus Sicht von Wikileaks zu verstehen ist, dass man sich Hilfe bei der Sichtung und Bewertung des Materials holt und dann auf große Medien angewiesen ist, um die gewonnenen Informationen wirkungsvoll an die Öffentlichkeit zu bringen – dass Großmedien wie NYT und “Spiegel” ins Boot geholt werden, um sich auf dem Wikileak-Trittbrett als “investigativ” und “kritisch” zu gerieren,  macht die Sache suspekt. Die  Zeitung, die uns  Aluminiumrohre im Irak als Massenvernichtungswaffen verkaufte und die Top-Rechercheure, die “9/11 – was wirklich geschah”  fabulierten  (so der – später geänderte – Titel des ersten Spiegel-Buchs zu Thema) geben somit  den Kammerton vor, in dem die Dokumente in der Öffentlichkeit rezipiert werden. Und wie schon bei den Warlogs aus Afghanistan klingt es auch dieses Mal nach “limited hangout” – es werden nur Dinge enthüllt, die eigentlich eh schon jeder weiß.  Dass Diplomaten in ihrer internen Post einen anderen Ton anschlagen als bei Sonntagsreden ist nun  nicht  gerade eine Sensation – außer ein paar Peinlichkeiten auf der Klatsch,-und Tratschebene wird das bisher bekannt Gewordene keine diplomatischen Erdbeben hervorrufen.  Informationen wie im Wired-Blog, dass Nordkorea dem Iran 19 russische Langstrecken-Raketen verkauft hat oder der saudische Monarch den Amerikanern empfahl, Guantanamo-Entlassene  mit einem Chip unter der Haut zu markieren und andere arabische Feudalherrn auf einen Krieg mit Iran drängen, sind indessen nicht uninteressant  und lassen auf die weitere unabhängige Durchforstung des Materials hoffen. Der pointierte Klartext der Diplomaten scheint jedenfalls, so zeigen erste Fundstücke,  präziser und erhellender zu sein als das übliche Mediengesabbel, etwa zur Einschätzung von Innenminister de Maiziere bei seinem Amtsantritt, samt Klage über den Verlust von “powerhouse” Schäuble, der den ganzen Terrorzirkus so schön mitspielte. Selbst die FDP kann einem als Bürgerrechtspartei wieder voll sympathisch werden, wen  man liest, wie ihr Beharren auf  Datenschutz und Privatsphäre das dunkle Imperium nervt…

Bei aller Kritik an Wikileaks und dem merkwürdigen Gebaren des Chefs Julian Assange bin ich deshalb nach wie vor ein großer Fan dieser Plattform. Es gab mal einen Film von Alexander Kluge, in dem ein Frau einen Spaten nahm, um “nach der Geschichte zu graben”. Das kann jetzt jede/r, dank der von Wikileaks eröffneten zeitgeschichtlichen Grabungsstelle. Dass Grabräuber vorher vielleicht schon die wichtigsten Stücke entwendet haben, oder sogar absichtlich  falsche Spuren legen – damit muß man als Indiana Jones der Zeitgeschichte allerdings jederzeit rechnen.

Kommentare

35 Kommentare zu “Wikileaks-Enthüllung: Papst ist katholisch!”

  1. arab am 29.11.2010 um 13:30 Uhr 

    Oh nein Brötschen! was ist auf einmal los:

    “Bei aller Kritik an Wikileaks und dem merkwürdigen Gebaren des Chefs Julian Assange bin ich deshalb nach wie vor ein großer Fan dieser Plattform”

    @Jörg. Die habne Brötchen gebrainwasched. Der glaubt auf einmal, dass die NeonKlos nicht mehr hinder allem stecken außer seinem Mundgeruch. Verdächtig…! Brötchen würde niemals schreiben, dass er irgendwas glaubt, was er nicht selber ausgeworfen hat.

    ha! mich führst du nicht hinters Licht! da spricht der Imperator (Bush) persönlich. Von wegen dunkles Imperium und Indiner Jones. Du meinst die dunkle Seite der MAcht und den Imperator!

    Wo ist Obi-Wahn alias The Super Brötchen? was habt ihr mit ihm gemacht?

     
  2. Iltraviata am 29.11.2010 um 14:36 Uhr 

    Scheint mir gegenwärtig auch so. Was m.E. auffällt, ist die Skandalisierung von veröffentlichten MEINUNGEN, ohne dass bislang konkrete neue Tatsachen ans Licht gekommen wären. Alter Wein in neuen Schläuchen also – vorbehaltlich der vom Spiegel ab Dienstag dieser Woche angekündigten Berichte auf spiegelonline.
    Was also mag der Sinn sein, Banalitäten als Enthüllungen aufzublasen, wer hat daran ein Interesse? Die Antwort werden wir in den nächsten Monaten , vielleicht Jahren finden. In Betracht kommt m.E. Folgendes und ich stelle das gerne zur Diskussion:
    1. Die Datenfreiheit des Internets ermöglicht (angeblichen) Geheimnisverrat und zwingt die Regierung deshalb zu restriktiveren Regulierungen des Internets, um diplomatische Staatskrisen künftig zu verhindern;
    2. Spiegel und die übrigen von Wikileaks ins Boot genommenen Zeitungen/-schriften erleiden im Internetzeitalter einen massiven Glaubwürdigkeits- und Ansehensverlust; es brauchte womöglich einen Skandal, der seriös recherchiert (so wird es medial momentan verkauft) vom Spiegel u.a. aufbereitet, geprüft und transportiert wurde;
    3. So wie der Spiegel sich einen Namen als “Sturmgewehr der Demokratie” machen konnte und durfte mit den bis heute anhaltenden Folgen hoher Reputation bei nicht im www recherchierenden Zeitgenossen, könnte wikileaks durch Veröffentlichung von Pseudoskandalen als DIE Enthüllungsplattform des Internets aufgebaut werden, um die Meinungs- und Faktenflut des unkontrolliert scheinenden Netzes zu kanalisieren und eine höchste Autorität – dem Spiegel ähnlich – für die sich im Netz Informierenden zu schaffen.
    Für alle 3 Intentionen, jedenfalls Folgen, gibt es schon jetzt Anzeichen, s. z.B. gestern abend Anne Wills Sendung.
    Den Insidern gibt der Spiegel übrigens wie üblich einen freundlichen Hinweis darauf, dass die Veröffentlichung nicht unbeabsichtigt erfolgt und es keinen Grund zur Sorge gibt, was die Planmäßigkeit und Steuerung des “Skandals” angeht:
    Die Spiegelautoren lassen ihre (kundigen) Leser in der Printausgabe wissen, dass das Material ausreicht, genau 66 Jahre über die Dokumente zu berichten und dass der älteste Beitrag im (geleakten) Intranetz des Außenministeriums aus 1966 stammt …..

     
  3. Jörg am 29.11.2010 um 15:01 Uhr 

    Genau: “Der Pabst ist katholisch …. und der Bär scheißt im Wald.”. So geht ja wohl die englische (american english?) Redewendung.
    Ich laß sie zum ersten Mal im meinem geliebten US-Playboy, den ich ab Ende der 60er Jahre ziemlich regelmäßig kaufte. Das war eine briliante – politische-progressive – Zeitung. Und die Mädchen störten doch überhaupt nicht!
    Und jede Menge “Verwschörungstheorien”. Ich erinnere mich noch an diesen Artikel (Titel vergessen) der ganzseitig mit einem Bild eingeleitet wurde auf dem Henry Kissinger zu sehen war. Aber unten bei Henry Kissinger konnte man sehen, daß er nur eine Handpuppe war, in der eine Hand steckt. Diese gehörte zu Richard Nixon (soweit ich mich erinnere). Aber auch Richard Nixon war nur eine Handpuppe, in welcher eine Hand steckte. Zu wem diese gehörte konnte man aber nicht sehen, weil da das Bild unten links zuende war.

    In den 80er konnte man den US-Playboy nicht mehr kaufen, weil er mainstream wurde. Das Tövhterchen Hefner hatte nämlich das Ruderbeim Playboy übernommen. Deutlich erkennbar auch daran, daß eines Tages ein ganzseitiges Bild von Saddamm Hussein mit einem Adolf-Bärtchen erschien. Und längst las ich daß Hugh Hefner Schulden hat und in einem Artikel die Überlegugn, er müsse nun wohl sein Häuschen (“Mansion”) verkaufen weit von sich wies.
    Der mainstream führt also nicht nicht notwenig zu Geld. Jetzt nickt man in allen Redaktionen der einschlägigen deutschen Blätter und tupft sich die Augen.

    Ja, was wikileaks bringt, ist zu gääähnen. Ein bißchen rausholen kann man aber noch, wenn man sich die schrille Berichterstattung über wikileaks ‘Sensatiönchens’ ansieht. N-tv brachte vorhin noch gleich 3 (!) Artikel auf einmal. Uiiiiih ! Aber als Kriegsminister GelGutti zum verfassungswidrigen Wirtschaftsmilitarismus/-Imperialismus aufrief, hört man gar nichts im mainstream. Bei – wie hieß er noch – ach ja richtig: “Köhler” gab’s ja noch einen Aufschrei. Bei GelGutti aber nicht. DAS SAGT DOCH MEHR als die Tagesschau in zwei Wochen (glaube ich jedenfalls, weil ich die Tagesschau schon seit Jahren nicht mehr ansehe).

    Interessant war z. B. die Reaktion heute von fefe:
    “Defense Minister zu Guttenberg revealed in a February 3 meeting with Ambassador Murphy that coalition partner FM Westerwelle — not the opposition Social Democratic Party (SPD) — had been the single biggest obstacle to the government seeking a bigger increase in German troops for Afghanistan.”
    Kommentar fefe: “Damit ist hoffentlich endgültig klar, dass auch der letzte Zweifel ausgeräumt ist, dass die SPD unwählbar ist. Mit der Schröder-Irakkrieg-Ablehnung sind ja die Apologeten umhergezogen in letzter Zeit. Wie man hier deutlich sehen kann: zu Unrecht.”

    Ja, ja fefe. Aber das ist nur die h a l b e Miete:

    Ich darf mal ergänzen von http://cablegate.wikileaks.org/cable/2010/02/10BERLIN157.html:
    “While Westerwelle has portrayed his skepticism about additional troops as principled, it was also motivated by a desire to put zu Guttenberg “in his place.” While the size of the troop increase is settled, the length of the new ISAF mandate remains open. The government is hoping to have the new mandate approved by the Bundestag before the end of February, with significant (if not majority) support from the opposition SPD and Greens.”

    Ja: “…and G r e e n s “!!

    Die Grünen sind also g e n a u s o eine imperiale Welt-Kriegspartei wie die SPD! Das sollte man doch nicht unerwähnt lassen!

     
  4. Jörg am 29.11.2010 um 15:05 Uhr 

    vergessen, der link: http://www.fefe.de

     
  5. urks am 29.11.2010 um 17:45 Uhr 

    “Israelischen Politikern sind die peinlichen Analysen ihrer Persönlichkeit erspart geblieben.” schreibt die Jerusalem Post.

    Warum?

    Wie wahrscheinlich ist eine Beteiligung von Israelis an diesem Coup?

    Raanan Gissin 2002: “Die Welt wird kämpfen ob es ihr gefällt oder nicht.” Kann eine diplomatische Vertrauenskrise so etwas bewirken? Nur so eine Idee….

    http://www.stevequayle.com/News.alert/WWW3/020427.WW3.coming.html

     
  6. Jörg am 29.11.2010 um 20:14 Uhr 
  7. urks am 29.11.2010 um 21:09 Uhr 

    uff! das ist’n Ding, Jörg.

    … nein, nicht Israel wünscht die Bombardierung Irans, es sind die Araber, Die Welt: “Wikileaks-Enthuellung-ist-fuer-Araber-brandgefaehrlich”
    http://www.welt.de/politik/ausland/article11286540/Wikileaks-Enthuellung-ist-fuer-Araber-brandgefaehrlich.html

    ? Wie ist so eine US-Datenpanne möglich ?

    ? Warum wurden die Veröffentlichungen diesmal eine Woche zuvor groß angekündigt ?

    ? Warum wurden die ‘Leaks’ vorab dem SPON angeboten ?

    Wird Assange benutzt um Desinformation zu verbreiten ? (Verwunderlich wäre es nicht.)

    Wir sollten das kritisch beobachten.

     
  8. rockme am 29.11.2010 um 22:26 Uhr 

    @iltraviata…..richtig betrachtet
    http://vigilantcitizen.com/?p=5783
    @urks …“Israelischen Politikern sind die peinlichen Analysen ihrer Persönlichkeit erspart geblieben….Warum ?……Ganz einfach: Weil es in Israel keine Politiker gibt, denen man “Peinlichkeiten” nachsagen kann….
    http://www.youtube.com/watch?v=-5Df_g95Mr8&feature=related
    @jörg ..Kissinger als Handpuppe von Richard Nixon ?”….Seit wann wedelt der Schwanz mit dem Hund ?
    Dann schon eher die Manson-Bunnies mit Hugh Hefners Viagra-Schweif:-)

     
  9. Sitting-Bull am 29.11.2010 um 23:08 Uhr 
  10. urks am 30.11.2010 um 00:50 Uhr 

    Man’ darf, Dirk. 🙂

     
  11. Jörg am 30.11.2010 um 11:17 Uhr 

    Zwei Dinge gibt es zu wikileaks zu sagen:

    1.) Ein “whistleblower” hat die Nachricht zuerst. Ihn interessiert deren Veröffentlichung, weil er was zu sagen hat – nicht die ‘Leseranbindung’.
    Bei wikileaks ist es aber genau umgekehrt. Das sieht man schon mal daran, daß die – angeblich so dramatischen – Infos nur stückchenweise geliefert werden. Das war und ist der Trick der Zeitungen seit mindestens 1900, daß man Fortsetzungsgeschichten einführte, um die Leserschaft an das Blatt zu BINDEN.

    Auch liest man heute im Handelsblatt 8 http://www.handelsblatt.com/politik/international/neue-geheimdokumente-wikileaks-will-us-grossbank-blossstellen;2702232 ):
    “Wikileaks will US-Großbank bloßstellen”. Das soll Anfang des nächsten Jahres erfolgen. Zunächst: Das sagt ja schon was aus über das, was jetzt veröffentlicht wurde. Wer sagt, ‘ihr werdet schon sehen, was wir nächstes Jahr so alles tolles veröffentlichen’, der gibt ja auch irgendwie zu, daß das, was jetzt veröffentlicht wurde, nicht so dolle ist.
    Und dann auch “Banken”. Nach unserer Regierung, unserer “Opposition” und unseren Parlamentariern ist ‘im Volke’ als zweitübelstes angesehen doch die “Banken”. Das heißt: wikileaks Ankündigung will Publikum an sich b i n d e n / m a n i p u l i e r e n . Ein echter “whistleblower” würde so etwas nie beabsichtigen.

    2.) Wie ich schon oben angeführt hatte, sollten wir wikileaks wie ein U-Boot “Ping” (Echolot) benutzen. Ein U-Boot Ping ist für sich selbst genauso uninteressant, wie die Veröffentlichungen von wikileaks. Aber der – nach dem Aufprall auf die entfernte Struktur – zurückkommende Ping kann mit Hilfe des Bordrechners ausgelesen werden und gibt Auskunft über die entfernte Struktur. Und das ist dann schon interessant!

    Diesen wikileaks-Ping auf den mainstream anzuwenden, ist langweilig. Aber jetzt laßt uns diesen Ping mal auf die blogs anwenden. Denn ist es ja höchste Zeit, hier mal den Spreu vom Weizen zu trennen. Oder besser: Das Mutterkorn vom Weizen zu trennen. Denn Spreu ist harmlos; Mutterkorn ab ist giftig. Und das trifft es ja schon eher.
    Ja, ich sehe schon wie unser blog-Chef jetzt mahnend die Augenbrauen hebt. Denn Mutterkorn ist auch LSD. Aber Mutterkorn ist nun mal Gift: Da faulen einem die Gliedmaßen ab! Dafür kann ich doch nichts!

    Sehen wir uns also einmal an, was unser Ping vom Aufprall beim blog “Alles Schall und Rauch” so alles zurückbringt:
    Allenthalben wird darauf verwiesen, wie auffällig “leaks” über Israel fehlen. Da aber springt nun “Alles Schall und Rauch” in die Bresche: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/11/die-wikileaks-dokumente-uber-israel.html .
    .
    Dem sei doch gar nicht so, Israel werde von wikileaks doch geradezu gegeißelt.

    Zitat Anfang:
    “Was ein Dokument vom März 2009 entlarvt, zeigt was Marc Sievers, politischer Berater der US-Botschaft in Tel Aviv geschrieben hat, nach einem Meeting mit dem Leiter der Nahost- abteilung des Aussenministeriums, Yaakov Hadas. Der Text beschreibt „die guten und persönlichen Beziehungen“ zwischen Aussenministerin Tzipi Livni und dem Aussenminister der Vereinigten Arabischen Emiraten, Abdullah Ibn Zayed. Aber er fügte hinzu, die beiden würden „öffentlich nicht sagen was sie hinter verschlossenen Türen besprechen.“
    Die Nachricht zeigt auf, obwohl die beiden Länder keine diplomatischen Beziehungen haben, fand ein geheimer und andauernder Dialog zwischen den Ländern während der Regierung von Premierminister Ehud Olmert statt.”
    Zitat Ende:

    Uiiiiiiiiiiiihh!
    Ihr Lieben: das ist doch wohl NORMAL, daß nach Abbruch diplomatischer Beziehungen jede Menge Kontakte stattfinden. Auch die Nazis hatten während des Krieges Kontakte zu den USA (z. B. über Portugal, Monako und die Schweiz). Auch die USA hatten während des Vietnamkrieges Kontakte zu Nordvietnam. Da gab’s sogar eine Verhandlungskommission in Paris. Auch die BRD hatte- – vor der Anerkennung – jede Menge Kontakte zur DDR. Egon Bahr könnte wahrscheinlich abendfüllendes dazu sagen.

    Das Resümee von “Alles Schall und Rauch” – Zitat:
    “Damit ist das Argument vom Tisch, die Wikileaks-Veröffentlichung würde Israel verschonen. Das waren jetzt nur 3 der insgesamt 5411 Nachrichten der US-Botschaft in Israel.” (Zitat Ende)

    Nein: n i c h t ” …vom Tisch”! – auch wenn “Alles Schall und Rauch” das – deutlich erkennbar – sehr gerne so hätte!

    Übrigens: “Alles Schall und Rauch” arbeitet auch mit diesem “Daniel Neun” und seinem israelischen Kampfblog “Radio Utopie” zusammen (auch der “Muslimmarkt” übrigens: also Obacht ihr geschätzten Muslime!)

    Zu 911 heißt es auf “Alles Schall und Rauch” ( http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/10/antworten-zu-911-testfragen.html ) übrigens: ”Ich distanziere mich deshalb ausdrücklich von der “No Plane Theorie” die behauptet, sie wurden nur in die vielen Videos reinkopiert. Das ist absurd. Wer das sagt ist ein Desinformant und schade uns. Wie entstanden die Umrisse der Flugzeuge in der Fassade? Wurden die auch gefaked? Und die Trümmerteile der Maschinen hat man auf die Strasse gelegt? Lächerlich.”

    Ja, ja, der “inside-job” ist praktisch nicht mehr zu bestreiten. Deshalb versucht man jetzt eine “yes-planer”-Front gegen die “no-planers” aufzubauen!

    Übrigens: Kommentieren kann man bei “Alles Schall und Rauch” erst, wenn man ein google-Konto eröffnet hat. GOOGLE!!!! Die sind doch von der CIA überhaupt nicht mehr zu unterscheiden! Guckst Du:
    http://technology.timesonline.co.uk/tol/news/tech_and_web/article3652494.ece
    http://english.pravda.ru/world/asia/111657-0
    http://www.wired.com/dangerroom/2010/07/exclusive-google-cia

    Ja, gut: Die kriegen vielleicht sowieso alles mit. Aber irgendwie ist es doch …äh … äh …”unsportlich”, seine persönliche Daten gleich direkt in den Hausbriefkasten der CIA einzuwerfen.

     
  12. rockme am 30.11.2010 um 13:25 Uhr 

    @urks…..Das geht natürlich auch nicht:
    http://iamthewitness.com
    Tippe mal auf ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver des Schwarzen Paptes ( Kein Katholik ):-)Tippe auch,das Wikileaks den nachstehenden Link NIEMALS veröffentlichen und zur Dikussion stellen würde.
    http://theinfounderground.com/forum/viewtopic.php?f=6&t=5367&start=0&sid=c2d1ccd6817dc3a0f312e47b9421b3d8
    Würde der so oft angemahnten “Streitkultur” aber gut tun, solange sich ” Streit” um die Bewertung von Fakten und Indizien dreht,kein Debattant mit Denkverboten arbeitet und Pro und Cons jeweils begründet werden.

     
  13. arab am 30.11.2010 um 14:12 Uhr 

    @rockme

    “Streit um die Bewertung von Fakten und Indizien dreht”

    Fakten??? was habt ihr den mit Fakten am Hut? meinst den Fakt, dass ihr gerne so tut, als ob ihr Ahnung habt…

    das ist ein unterschied.

     
  14. gabor am 30.11.2010 um 14:13 Uhr 

    THE COMPLETE IDIOT’S GUIDE TO WIKILEAKS LATEST DOCUMENT DUMP
    http://whatreallyhappened.com/WRHARTICLES/comidwiki.php
    http://www.rense.com/general92/wik.htm
    Bitte widerlegen !……..Schließlich verbindet uns ein unzertrennliches Freundschaftband mit dem Staat Israel….also komplett mit allem was in ihm ist (Sand, Nukes, Menschen, Spy-Software, Kibbutz, Orangen, Weltreligionen )

     
  15. rockme am 30.11.2010 um 15:30 Uhr 

    @arab…….Du betreibst “POLEMIK”….guck mal im Wörterbuch nach….hast Du wahrscheinlich nicht….Recht hast Du damit, dass niemand der ein paar Links anklickt…komplett “Ahnung” hat………..Um zu erkennen, was auf einem Puzzle-Bild ist, reichen aber 70% der zusammengesetzten Puzzle-Teile aus………Um indes zu erkennen, welche Puzzle ein Geistes-Riese wie Du für uns Blogger ausknobelst, dazu reicht ein Bröki-Blogger-Leben nicht aus :-)……Ohne Dich wäre der Blog ärmer….ich freu mich schon auf den nächsten unqualifizierten Beitrag von Dir…..Wo bleibt eigentlich Mini-Nuke ?….Der Mann der tolpatschigen Fehlspuren….auch ihn finde ich gut.

     
  16. Jörg am 30.11.2010 um 15:49 Uhr 

    Hierüber – zum Thema “Deutschland” – z. B. bringt wikileaks überhaupt nichts:

    “Overlooked in the Middle East, Germany’s role in this region is worth spotlighting.”

    Revelations on Rafik Hariri’s assassination (by Thierry Meyssan):
    http://www.voltairenet.org/article167553.html

     
  17. anonym am 30.11.2010 um 17:12 Uhr 

    @Jörg am 30.11.2010 um 15:49 Uhr …….Thierry Meyssan ist ein guter Journalist….
    http://www.Amazon.com : Pentagate “……..it would have been impossible to trigger the explosion by remote control or by marking the target without FIRST DISACTIVATING the powerful interference system built into Rafik Hariri’s convoy. A system among the most sophisticated in the world, manufactured in … Israel…….”
    Nur diejenige Personengruppe die Hochsicherheitssysteme herstellt, wartet und upgraded, kann Sie auch außer Kraft setzen……Sonst NIEMAND !!……..
    ——Irgendwelche Ähnlichkeiten mit 911 sind da rein zufällig, oder ?……….Das Land macht halt nur seinen Job, auf eigene Kappe oder auf Anweisung der “City of London”………So gesehen
    sieht das der Lyndon LaRouche ziemlich richtig
    http://www.bueso.de und RIP Eustace Mullins sowieso.

     
  18. Rheinbogen am 30.11.2010 um 19:10 Uhr 

    Ich möchte mal einen etwas anderen Aspekt ein bringen – abgesehen von der berechtigten Frage, was das Ganze soll und was damit bezweckt wird. gehen wir aber mal davon aus, dass die Mainstreammedien weltweit die “enthüllten” Informationen für bare Münze nimmt. Was für eine reaktion würde man da von Investigativ-Journalisten der vermeintlich freien Presse eigentlich erwarten? OK, vielleicht ein bisschen Neid auf jemanden, der geschafft hat, wovon all die anderen immer nur träumen (falls sie das überhaupt noch tun in all ihrer Illusionslosigkeit). Ansonsten aber doch ein Aufgreifen der Informationen, ein tieferes Hineinsehen, das Benutzen der Infos zur Herausarbeitung dessen, wie Politik, zumal Außenpolitik, abläuft. Was aber passiert gerade? Ich habe heute Artikel einiger europäischer Blätter zur Kenntnis genommen, in denen vor allem immer wieder ein Gedanke auftaucht: “Warum werden nur amerikanische Gebaren aufgedeckt? Warum nicht russische oder iranische?” Nicht die Politik der USA ist skandalös, sondern die Tatsache, dass man die skandalöse Politik der USA aufzeigt. Das Aufzeigen der skandalösen Politik etwa des Iran hingegen würde man als annehmbar oder gar erwünscht betrachten. Gerade so, als würde man nicht tagtäglich einseitig berichten, als würde man die Politik der auserkorenen “Schurkenstaaten”, wozu im Zweifel auch Russland und China gehören, je positiv oder wenigstens neutral darstellen. Und als habe man die Politik des Westens , vor allem die Kriegspolitik der USA, je wirklich kritisch hinterfragt und diesbezüglich keinerlei Nachholbedarf.

    Beim Westen gilt: Schmutzige Politik ist für unsere Journaille so lange in Ordnung, wie man sie nicht öffentlich macht. Und sie öffentlich machen, das tut man eben nicht. Die Politik aller anderen ist für unsere Journaille nie in Ordnung, obwohl man darüber wenig weiß, viel hineininterpretiert und überhaupt alles immer nur aus unserer subjektiven Sicht betrachtet, nicht aber objektiv. Und für beide, Freund wie Feind, gilt, dass die Journaille wenig bis gar nichts zur Aufklärung beiträgt. Die Fronten sind ja klar, warum sich die Mühe machen? Und nun kommt einer daher und bricht dieses ungeschriebene Gesetz des ach so freien Journalismus. So gesehen verwundern die Artikel dann wiederum nicht.

     
  19. Jörg am 30.11.2010 um 19:13 Uhr 

    @anonym am 30.11.2010 um 17:12 Uhr

    Den link “BüSo” kannte ich noch gar nicht. Macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck

     
  20. Hal23 am 30.11.2010 um 19:27 Uhr 

    Oh no, hier bitte keine Verweise auf BueSo, La Rouche & Co. Die halten die Queen von England für die Mutter alles Bösen, die Beatles & den gesamten RocK’n Roll für ihre satanischen Agenten & Marihuana für den Untergang des Abendlands.
    Was Israel betrifft: dass das Land in den Wikileaks-Depeschen “nicht vorkommt” ist antisemitischer Bullshit. In den bisher publizierten Files kann man nach Botschaft Telaviv suchen und es finden sich schon eine ganze Reihe.
    Das schließt nicht aus, das Mossad & CIA bei WL ihre Finger im Spiel haben – aber darüber kann man nur spekulieren.
    Wem das Ganze nützt ? Bisher nur den Medien, die neuen Klatsch&Tratsch daraus saugen – und diversen Propagandaorganen weltweit, die sich aus den ungefilterten Depeschen das rauspicken, was in ihre Agenda paßt…

     
  21. Jörg am 30.11.2010 um 19:36 Uhr 

    @rockme am 29.11.2010 um 22:26 Uhr

    “.Kissinger als Handpuppe von Richard Nixon ?….Seit wann wedelt der Schwanz mit dem Hund ?”

    Kissinger wird und wurde immer maßlos überschätzt. Dabei hat es wohl nie einen Secretary of State mit einer mieseren Bilanz gegeben als gerade Kissinger. Kissinger war ein echter Versager, der sich nur gut verkaufte:
    a) Den Vietnamkrieg glimpflich zu beenden – mehr sollte er am Ende doch nicht – schaffte er nicht: Um die Welt gingen die demütigenden Bilder einer in höchster Panik im letzten Moment mit Hubschraubern von Dächern ausgeflogenen US-Soldaten.
    b) Laos und Kambodscha wurden “den Kommunisten” auch noch – ohne Not! – in den Schoß geworfen. Kissingers “Strategien” zeigten stets die Mentalität eines Zockers!
    c) Wegen Kissingers hirnrissiger Cypern-Politik wäre es um ein Haar zum Krieg zwischen der Türkei und Griechenland an der verwundbaren Nato-Südostflanke gekommen. Das wäre ein Katastrophe gewesen!
    d) Halb Afrika wurde unter Kissinger “kommunistisch”: Z. B. Äthiopien, Angola (Öl!), Mosambik usw. Erst Jimmy Carter (s. auch “Andrew Young”) gelang es mit einer geschickten und vorsichtigen Politik, diese Länder zumindest auf “Blockneutral” zu bringen.
    e) Ob Pinochets Putsch in Chile auch als Mißerfolg zu werten ist, lasse ich mal offen. Aber eine Außenpolitik, die mit der Brechstange und mit der Zuhilfenahme übelster Diktatoren und übelster Massenmorde operiert, ist doch nun wirklich nicht “genial” oder “talentiert” oder “geschickt”. Hohe Qualität hätte seine Außenpolitik z. B. bewiesen, wenn ein Allende – obwohl “Kommunist” – auf die Seite der Westmächte gelockt worden wäre. Das hätte im Ostblock für erstklassige Verwirrung gesorgt.

    Deshalb mußte ich immer lachen, wenn der fette und dumme Kohl mit dem Versager Kissinger mächtig wichtig tuend herumgockelte. Oder neulich: Helmut Schmidt mit Kissinger:
    Zwei Pfeifen! Denn auch H. Schmidt hat ja eigentlich – außer wichtigtuerischen Sprüchen – nie was gebracht (Egon Bahr und ein paar andere im Hintergrund konnten dagegen was). Deswegen kam am Schluß ja sogar der dumme Kohl ans Ruder.

     
  22. anonym am 30.11.2010 um 19:57 Uhr 

    @hal23…..bin auch kein Büso-Fan, weil die Rolle Roosevelts falsch gesehen wird…..Stones und Beatles als unwissende Tavistock Institute-Agenten…..Sowieso klar..but who gives a Fuck anyway ?…LaRouche macht teils ganz gute Recherche.Die Inter-Alpha-Gruppe von der LaRouche spricht, gibt es,…. die misten gerade die EU-Staaten aus…http://www.inter-alpha.com/

    @hal23….Wem das Ganze nützt ?…….”Brings on the Chinese model. Wikileaks is the Hegelian Dialectic, the Problem/Reaction/Solution for the coming shutdown of the internet, and dictatorial assault on free speech and targeting all of alternative media, as enemies of the state”

     
  23. anonym am 30.11.2010 um 20:20 Uhr 

    @Jörg am 30.11.2010 um 19:36 Uhr …….Jörg…..Kissinger hat IMMER einen Super-Job gemacht………. Das ist doch gerade der Gag !….. Die USA sollten unter Kissinger und seinen Nachfolgern absichtlich und bewußt NIE einen Krieg gewinnen……..Kissinger ist ein Intermediär zwischen internationaler Hochfinanz und US-Politik…..und die müssen für ihre ” Neue Welt-Ordnung” Amerika als Nation schwächen und deren Verfassung auflösen……das ganze nennt man auch Hochverrat…..läuft aber erfolgreich…
    THE BASICS :

     
  24. Flora am 30.11.2010 um 22:00 Uhr 

    @Jörg – ASR Google-Konto: seit einiger Zeit muss man jetzt sogar seine Handy-Nummer eingeben, um eineloggt zu werden.

     
  25. Jörg am 30.11.2010 um 23:01 Uhr 
  26. Flora am 01.12.2010 um 13:59 Uhr 

    Der fragt sogar: “Zbigniew Brzezinski: Who is really leaking to wikileaks?”

     
  27. arab am 01.12.2010 um 14:47 Uhr 

    jetzt habt ihr sogar was gegen Google!?

    ist ein Scherz, oder?

    @Flora, du musst kein gmail Account haben. das muss niemand. besorge dir eine eigene Domain für 1€ im Monat und erstelle selber deine Email-Adressen. So machen das die richtigen Verschwörungsheinis. Gmail-Account haben und sich beschwären. Unfassbar dumm. Hast auch Facebook und regst dich drüber auf, dass man dich dort finden kann.

    Stell dir vor. Mein Auto will immer Benzin! Unfassbar NeoKlo-Style.

     
  28. Rheinbogen am 01.12.2010 um 16:02 Uhr 

    Die Behandlung der Sache in den Medien wird immer abstruser. Heute hörte ich im Radio eine Diskussion mit dem Thema: “Wikileaks – was müssen wir wissen”. Einer der Diskutanten war ein gewisser Markus Kompa, Rechtsanwalt und Autor. Ein anderer Prof. Dr. Bernd Greiner, Hamburger Institut für Sozialforschung. Und Hans Leyendecker war per Telefon zugeschaltet. Greiner meinte irgendwann, man könne über die veröffentlichten Dokumente denken, was man wolle, aber sie seien jedenfalls echt und niemand habe bisher behauptet, dass es sich etwa um Fälschungen handelte. Kompa entgegnete, die Echtheit sei nicht zu beweisen, in dem Sinne, dass die Aussagen der Dokumente in keinem Kontext stünden und deshalb nicht aussagekräftig seien. Insofern sei Wikileaks sogar auf dem Weg der Verschwörungstheoretiker.

    Jetzt hätte ihm eigentlich irgendjemand ins Wort fallen MÜSSEN. Denn was ist dann mit all den Artikeln, die Journalisten über Ereignisse schreiben, bei denen sie nicht selbst zugegen waren? Nehmen wir halt mal als Beispiel den 11. September. Welche Quellen werden da verwendet? Aussagen der US-Regierung, des FBI, der CIA und anderer Geheimdienste. Aussagen, die angebliche Terroristen angeblich gemacht haben, womöglich unter Folter. Nichts davon ist überprüfbar, also ist nichts davon aussagekräftig. Die Journalisten bekommen die Informationen, die die Informationsträger ihnen zugestehen. Ob die Informationen wahr oder falsch sind, nicht einmal das kann überprüft werden. Die Wikileak-Veröffentlichungen mögen nicht wirklich brisant sein, auch wenn so getan wird, aber wenn man ein “verschwörungstheoretisches” Potential hineininterpretiert, wie kann man dann gleichzeitig noch irgendeine Pressemeldung ernst nehmen? Mal abgesehen davon, dass es auch einem “Rechtsanwalt und Autor” nicht verboten ist, den fehlenden Kontext herzustellen. Dafür sind die Dokumente allemal geeignet.

    Übrigens habe ich heute eine bemerkenswerte Pressestimme ausgerechnet aus Bulgarien gehört und gelesen. Die Zeitung “Sega” schreibt:

    “Die Enthüllungen setzen den gesamten Prediger-Wortschatz der amerikanischen Diplomatie außer Gebrauch. Das Interesse für biometrische Daten, Kreditkarten und Internet-Verkehr der Partner kombiniert sich ironischerweise mit Aufrufen zu “Transparenz ohne Grenzen”, “offener Gesellschaft” und “geteilten demokratischen Werten”. Die politisch korrekte Sprache wird natürlich in den Medien noch lange in Umlauf sein, allerdings als eine entwertete Währung.”

     
  29. rockme am 01.12.2010 um 16:26 Uhr 

    @arab……..google…..kein scherz
    http://www.youtube.com/watch?v=oMHyjRjyzRQ
    http://www.youtube.com/watch?v=82IFC27KAJo&feature=related
    @flora……wer unbeobachtet surfen will, der gehe zu http://www.startpage.com………..awarded with the “European Privacy Seal”……Im Klartext: Hier werden noch mal die Leute durchgefiltert,die Wert auf ” Privatheit” legen :-)..Welcome to New World Order und der Punkt geht an arab

     
  30. Flora am 01.12.2010 um 17:57 Uhr 

    @arab – ich habe überhaupt nichts. Ich finde diese Anmache völlig überflüssig und unhöflich.

     
  31. Jörg am 01.12.2010 um 18:13 Uhr 

    Wenn an wikileaks auch nur ein bißchen was dran wäre, würden sie – so kurz vor Weihnachten – zumindest das hier fertigkriegen:
    http://www.nypost.com/opinion/cartoons/delonas/2010/11/11302010.jpg

     
  32. Bombjack am 01.12.2010 um 18:48 Uhr 

    Ein sehr guter Artikel auch auf hintergrund.de

    Wem nutzt Wikileaks?

    “Die kommenden Monate werden eine neue Welt erleben, in der die Weltgeschichte neu definiert wird“, twitterte Wikileaks am 21. November. (1)

    Markige Worte, die angesichts der nun erfolgten Veröffentlichung der Kommunikation zwischen der US-Regierung und ihren Auslandsbotschaften („Cables“), wohl mehr versprachen, als sie halten können . (2) Denn auch wenn die US-Regierung durch die gegenwärtige Veröffentlichung den Spott erntet, den Schaden tragen ihre Gegner davon. Dies nährt den Verdacht, dass es sich bei Wikileaks um eine Art „kontrollierte Opposition“ handeln könnte. ”

    “Die Erkenntnis, dass Botschaften für Geheimdienst-Operationen genutzt werden, ist nicht neu und durch James Bond-Filme schon seit Jahrzehnten popularisiertes Allgemeingut. Kaum verwundert es, dass auch in der Politik Informanten in einflussreichen Positionen durch die USA angeworben werden, wie es nun im Zusammenhang mit einem FDP-Mitglied bekannt wurde, welches interne Dokumente aus den Koalitionsverhandlungen an die US-Botschaft weiter gab. ”

    Link:
    http://www.hintergrund.de/201011301262/hintergrund/medien/wem-nutzt-wikileaks.html

     
  33. gabogirao am 01.12.2010 um 21:24 Uhr 

    Danke Wikileaks !!………………… Also der “Sunnit”-Saudie würde dem ” Shiit-Iran gerne die Lampe ausmachen, darf das aber wegen der arabischen Umma nicht zu laut sagen…….Danke Wikileaks !!……..Wenn demnächst eine israelische Rakete auf einen US-Flugzeugträger abgefeuert wird, und der Iran beschuldigt wird dann weiß ich dank Wikileaks : Die Saudies haben Israel unterwandert, wegen dem gefallenen Ölpreis stecken die sich sogar noch widerrechtlich die Widergutmachungskohle für NS-Opfer ein
    http://www.haaretz.com/jewish-world/fbi-arrests-17-for-defrauding-u-s-holocaust-fund-1.323840
    Julian Assange wird wegen Vergewaltigung gesucht (Kamel oder Jagdfalke ?)…getarnt als CIA-Operation…tatsächlich läuft eine Fatwa gegen ihn wegen Vertrauensbruch gegenüber seiner Exzellenz König ABDALLAH bin Abd al-Aziz Al Saud Die 9/11 Leaks per Twitter aus der Assange-Zuflucht in Tora-Bora werden immer schwächer und jeder echte Whistleblower wird in Zukunft sein Pfeifen einstellen…Das Ziel der Saudies ist erreicht. Die CIA stellt diese ehemaligen Perlentaucher und Halsdurchsäbler auch zu harmlos da https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/sa.html……………
    It’s a stone crazy World, People 🙂

     
  34. RA Kompa am 11.12.2010 um 19:10 Uhr 

    @ Rheinbogen:
    Sie haben offensichtlich Prof. Greiner und RA Kompa verwechselt.

    Meint RA Kompa, der so einen Unsinn niemals sagen würde.

     
  35. Haggie am 18.04.2011 um 20:50 Uhr 

    Der Pabst ist gar nicht katholisch. Der ist Römer.

     

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