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May, 2012

OBLadi, OBLada

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Zum Jahrestag des angeblichen Ablebens von Osama Bin Laden läuft der Kalenderschurnalimsus  mal wieder auf Hochtouren, Obama fliegt gar 11.000 Kilometer, um in Afghanistan 11 Minuten lang an den Showdown mit dem Terrorgespenst zu erinnern. Dass  in  Rechtsstaaten Exitus per Kopfschuss kein Schuldbeweis ist, diese Nebensächlichkeit findet in den Würdigungen zum Todestag des Terrorphantoms indessen keine Erwähnung. (Wo kämen wir da auch hin, wenn  “Terroristen” ordnungsgemäß angeklagt und verurteilt werden müßten, da säßen dann in 90 (95, 98 % ?) der Fälle Schlapphüte und  Staatsdiener auf der Anklagebank und dürften wg. “innerer Sicherheit” nicht aussagen.) Aber dann schleicht sich im ehemaligen Nachrichtenmagazin  doch eine Passage ein, die das ganze wohlfeile OBLadi OBLada-Geschwätz desavouiert:

“Belegbare Fakten gibt es tatsächlich kaum. Die Leiche wurde nie gezeigt, ein Foto vom toten Bin Laden bald als Fälschung enttarnt. Mehrere Bücher und Artikel darüber, was genau in jener Nacht in Abbottabad geschah, tun nur so, als seien es originalgetreue Rekonstruktionen der Bin-Laden-Tötung. Demnächst kommen in den USA zwei Spielfilme heraus, auch sie am Ende nur Spekulationen.

So wie die Spielfilme und Dokumentationen über 9/11 insgesamt. Unterschlagen wird dabei, dass in diesem Blog schon am 10.5.2011 exklusiv und zweifelsfrei enthüllt wurde, wie es in der Zentrale des globalen Terrornetzwerks wirklich aussah.

Kommentare

5 Kommentare zu “OBLadi, OBLada”

  1. roc am 02.05.2012 um 13:17 Uhr 

    Haben wir mittlerweile gelernt.
    The biggest Terror is always homegrown.
    “Obamas Showdown mit dem Terrorgespenst”

     
  2. Leser am 02.05.2012 um 16:53 Uhr 

    Der Link zu dem Zitat ist falsch und bezieht sich auf einen anderen Artikel zu Osamas Todestag. Hier der richtige Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,830064,00.html

     
  3. Ralph78 am 02.05.2012 um 17:28 Uhr 

    Matze, bitte einen Kommentar von dir zu folgender Meldung:

    Mittwoch, 02. Mai 2012, 17:06 UHR
    Chen: zum Verlassen der US-Botschaft erpresst
    Peking – Der chinesische Dissident Chen Guangcheng ist nach eigenen Angaben massiv von chinesischen Behörden unter Druck gesetzt worden, die US-Botschaft in Peking zu verlassen. Der Nachrichtenagentur AP sagte er, die Behörden hätten mit der Tötung seiner Frau gedroht, sollte er nicht das Botschaftsgelände verlassen, in dem er vor sechs Tagen Zuflucht gesucht hatte.

     
  4. Real Knowing am 02.05.2012 um 19:56 Uhr 

    Den Artikel aus Spiegel online habe ich auch erfreut und fast unglaeubig zur Kenntnis genommen, Zweifel an den “Fakten” aus den USA kommen dort ja eigentlich nicht vor. Ich habe eben zum ersten Mal die Analyse der Kommandozentrale vom 10.5.2011 gelesen, war mir irgendwie entgangen. Klasse Artikel, und die Kommentare waren auch sehr unterhaltsam – ich habe sehr gelacht. Aber dann faellt mir wieder ein, dass es ja eigentlich alles gar nicht zum Lachen ist. Ich weiss oft nicht, ob ich Lachen soll ueber diese ganze Farce oder Weinen, weil alle so bloed sind das zu glauben?

     
  5. roc am 03.05.2012 um 20:50 Uhr 

    Places to see before you die :

    “The City of Pines”–ein äußerst reizvolles Idyll—ein bisschen Taliban–ein bisschen fränkische Schweiz–die Stahlbeton-Kälte Nordkoreas vermählt mit mediterranen Elementen und 10-tausend duftenden Currys—Autos gibt’s auch, jeder hat I-Phone aber TV hatte nur OBL

    http://www.abbottabad.com.pk

    Ehrenbürger OBL………..Nicht im Bild, die Vorrichtung, mit der OBL 2 x 60 x 400 Meter Stahlbeton aufgelöst hat wie eine Alka-Seltzer-Tablette……Irgendein Billig-Versender, der ihm den Technologie-Schrott in seine Hütte gestellt hatte, hat die wahrscheinlich auch………LoL

     

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