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Oct, 2013

Ströbele meets Snowden

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US-(t)-A-United-Stasi-of-America-T-ShirtsDie Grünen sind, seit sie Olivgrün wurden, nicht mehr meine Partei, aber Christian Ströbele hat auch bei der letzten Wahl meine Erststimme bekommen – und das war gut so. Als erster Politiker überhaupt hat er sich heute in Moskau mit Edward Snowden getroffen – und wird dessen Brief an die  Bundesregierung, den Bundestag und den Generalbundesanwalt morgen auf einer Pressekonferenz bekannt machen. Laut Stroebele soll Snowden grundsätzlich bereit sein, als Zeuge bei der Untersuchung der illegalen Ausspähungen zur Verfügung zu stehen. Da die USA, nachdem sie von dem Treffen erfuhren, vorsorglich einen Auslieferungsantrag gestellt haben, wäre Snowden sicher gut beraten, nicht nach Deutschland zu kommen. Als Vasallenstaat der USA kann die BRD nicht für seine Sicherheit garantieren, denn weil CIA, NSA & Co. hierzulande treiben können was sie wollen würden sie wohl auch nicht davor zurückschrecken, sich ihres aktuellen Staatsfeinds Nr. 1  mit Gewalt zu entledigen oder ihn in eines ihrer Foltergefängnisse zu entführen. Was auch immer aus dem Kontakt des Abgeordneten Ströbele mit dem Whistleblower folgen wird  – als Zeichen der Anerkennung für die Courage Edward Snowdens, der als investigative Ein-Mann-Armee mehr geleistet hat als der gesamte Berufsstand derer, die sich “Journalisten” nennen,  war ein solches Treffen mehr als überfällig.

Kommentare

8 Kommentare zu “Ströbele meets Snowden”

  1. Real Knowing am 01.11.2013 um 04:21 Uhr 

    Ich war restlos begeistert ueber diese Nachricht. Haben Sie das Foto auf Spiegel online gesehen, dass die beiden lachend zeigt, mit gutem Essen auf dem Tisch und einer Frau im Hintergrund, die Snowden freundschaftlich auf die Schulter fasst? Grossartig, dass Stroebele dieses Treffen eingefaedelt hat. Was mich daran auch gefreut hat, ist dass Snowden offenbar in der Lage war, dieses Treffen durchzufuehren (ich sorge mich um seine Lebensbedingungen in Moskau). Dass er nicht nach Deutschland kommen sollte, versteht sich von selbst. Aber die ganze Symbolkraft dieses Treffens ist bemerkenswert!

     
  2. pecas am 01.11.2013 um 09:10 Uhr 

    Geschichte geschrieben; gut gemacht, Herr Ströbele!

     
  3. Jens am 01.11.2013 um 09:15 Uhr 

    Oh ja, eine typische Ströbele-Nummer. Hin und wieder brauchts solch einen Stunt, sonst käme noch jemand auf die Idee, dass er für die erzkapitalistischen Transatlantiker nur als linkes Feigenblatt im Bundestag sitzt. Und siehe da: Mascolo war auch dabei! Der hat wohl im CIA Auftrag Snowden für den Drone Strike markiert. Ganz unauffällig, als der hoffnungslos weltfremde Ströbele grad etwas von “freiem Geleit” faselte und allen Anwesenden angesichts solchen Schwachsinns plötzlich Bananen aus dem Arsch wuchsen.

     
  4. abgelehnt83 am 01.11.2013 um 09:32 Uhr 

    Solange nicht endlich mal das Thema okkulte Weltverschwörung und 9/11 Mega Ritual auf den Tisch kommt, können mich diese Marionetten am Arß lecken! Und zwar kreuzweise für den Geschmack

    Labern über Geopolitik, Öl, Überwachung und Geld HAH! Es geht mittlerweile nur noch darum dass die einen sich zu Gott machen und die anderen dürfen leben wie Viech! Ich warte auf eine Politik für den Menschen…

     
  5. michael snoek am 01.11.2013 um 11:36 Uhr 

    ha, ha…ich habe noch nix geschrieben da steht das barometer schon auf dislike [1]! ist das vorzensur?

     
  6. Rheinbogen am 04.11.2013 um 12:38 Uhr 

    Bevor jemand denkt, ich würde die Blödzeitung lesen: Ich wurde nur mehrfach auf den neusten grandiosen Schwachsinn aufmerksam gemacht “7 Thesen zum NSA-Skandal über die sich jetzt viele aufregen werden” (http://www.bild.de/politik/ausland/abhoer-skandal/7-thesen-zum-nsa-skandal-33244754.bild.html – bereits These zwei greift das 9/11 Märchen auf, aber auch die anderen 6 “Thesen” sind derart schwachsinnig, dass man sich darüber gewiss nicht aufregen muss).

    Ich fand dort dann aber auch folgende Seite:
    http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/lieber-hans-christian-stroebele-33244430.bild.html
    Und hier geht’s um Ströbele, deshalb mein Posting. Man möge sich dieses Geschmiere ruhig mal ansehen, es ist lehrreich, Göbbels hätte an solchen “Journalisten” gewiss seine helle Freude gehabt. Es geht los mit “Längst sind Sie im Winter Ihres Lebens, wie man so sagt. In der achten Dekade, 74 sind Sie.” Dieser Schmierfink Wagner fängt also gleich mit der Beleidigung an, hält sich nicht lange mit Höflichkeiten auf. “Und das in Ihrem Alter.” – Nur, damit jetzt auch dem Letzten klar ist, dass Ströbele ein seniler Tattergreis ist, der nicht mehr bis zwei zählen kann. Aber damit längst nicht genug: “Sie haben als junger Anwalt Baader Meinhof verteidigt…” – das muss ja in diesem Zusammenhang dringend gesagt werden, denn Ströbele war ja schon als junger Anwalt wirr im Kopf. In einem Rechtsstaat wie Deutschland werden bestimmte Menschen nicht verteidigt, das gehört sich nicht, jedenfalls in Wagners Welt. “Ich mag Sie, alter Mann.” – Nach all den Beleidigungen und Unterstellungen, sehr subtil, wie Wagner offenbar glaubt, jetzt dieser Satz, der sagen soll, dass ja alles nicht böse gemeint sei. Das Ganze ist natürlich alles andere als geschickt, subtil oder sonstwas, aber für die BILD-Leser reicht’s wahrscheinlich…..

     
  7. Berndchen am 04.11.2013 um 20:22 Uhr 

    @Rheinbogen:
    Da sehe ich abgrundtiefen Neid des Knallis Wagner, dass es seinem Schmierblatt und vielleicht sogar ihm selbst nicht gelang, was Ströbele schaffte. Möge er grün werden und dann an seinem Neid ersticken…

     
  8. Rheinbogen am 05.11.2013 um 08:58 Uhr 

    Hier die 7 Gegenthesen von Ken Jebsen:
    http://kenfm.de/blog/2013/11/05/sieben-thesen-zum-nsa-skandal/

     

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