7
Nov, 2013

JFK: CIA und New York Times lügen weiter

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Broeckers_JFK_web-1“We will never know, we will never know…” das ist das Mantra, wenn es um die Wahrheit des Kennedy-Mordes geht und das die Mainstream-Medien in den nächsten Wochen gebetsmühlenartig orgeln werden – um gleichzeitig mit pseudo-journalistischen Ergüssen, wie dem hier am 4. November zitierten oder dem gequirlten Schwachsinn mit dem die “Welt” gestern aufwartete, dafür zu sorgen, dass dieses Mantra zur selbsterfüllenden Prophezeiung gerät. Mit haltlosen Behauptungen wie:  “Alle Beweise deuten auf den Ex-Marine Lee Harvey Oswald. ” –  selbst einstige Hardcore-Apologeten der “Lone Gunman”-Theorie wie Gerald Posner (“Case Closed”) sagen mittlerweile, dass Oswald, wäre es zu einem Prozess gekommen, mangels Beweisen hätte freigesprochen werden müssen – oder mit der Aufzählung möglichst vieler und möglichst iditotischer “Verschwörungstheorien”, mit denen jede Kritik an den haltlosen Behauptungen kontaminiert wird, um dem unvoreingenommenen Leser angesichts der selbst gestifteten Verwirrung dann mit dem seufzenden Mantra zu kommen, dass wir “es wohl nie erfahren werden.”

Und das ist wohl wahr – solange solcher Un-Journalismus die historische Wahrheitsfindung behindern und die Deutungshoheit über das Ereignis massenmedial durchsetzen kann. Selbst wenn schon ein einziges Foto – und die Aussagen des links hinter der Präsidentenliomusine auf Motorräder fahrenden Polizisten  Bobby Hargis vor der Warren-Kommission –  “…when President Kennedy straightened back up in the car the bullet him in the head, the one that killed him and it seemed like his head exploded, and I was splattered with blood and brain, and kind of bloody water, It wasn’t really blood.”  – völlig ausreichen würde, um  defintiv einen Schuß von vorne zu beweisen und Oswald als Todesschützen von hinten zu entlasten. Dass dies die Nicht-Ermittler der Warren Kommission damals nicht interessierte, entsprach ihrem Auftrag – und dass Journalisten, Historiker und Wissenschaftler diese skandlöse Nicht-Ermittlung bis heute verteidigen, zeigt, dass dieser Auftrag, im Namen der Staatsräson zu lügen, ganz offensichtlich bis heute gilt. Denn, wie David Talbot in einem sehr lesenwerten Essay deutlich macht: CIA and New York Times still lying to us.

Kommentare

2 Kommentare zu “JFK: CIA und New York Times lügen weiter”

  1. abgelehnt83 am 07.11.2013 um 23:02 Uhr 

    Oh ja, die VTler machen sich ja alle sooo einfach in dieser ACH-SO-KOMPLEXEN Welt (sie ist gar nicht komplex, wir werden von Psychos und Arschlöchern regiert, welche weltfremd geworden sind, that’s it)…
    Aber darauf, dass an diesem Zustand, dieser Komplexität etwas geändert wird ODER zumindest VERSUCHT wird es für den einfachen Menschen erträglicher und durchsichtiger zu machen, darauf kann ich lange warten.

    Es wird im Gegenteil aller nur immer mehr verkompliziert und zwar unnötig, hier wäre die EU zu nennen, der wir ja Frieden und Prosperität verdanken.

    Amen.

    P.S.:
    Es ist alles in Ordnung und es gibt keine Probleme. Also keine, die man nicht mit Lichterketten oder “Flugverbotszonen” lösen könnte.

    Man, bin ich zynisch und verwirrt!!! Der helle Wahnsinn

     
  2. Andreas Schlüter am 24.11.2013 um 17:33 Uhr 

    Ein Artikel von mir zur Ergänzung:
    „Kennedys Ermordung: ein halbes Jahrhundert der Lügen“ http://wipokuli.wordpress.com/2013/11/23/kennedys-ermordung-ein-halbes-jahrhundert-lugen/

    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin

     

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