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Apr, 2014

Der durchgeknallte Hefezopf

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Für die taz schrieb ich heute ein Porträt der wahnsinnigen Julia T.:

“Das schaffen nur ausgewiesene Spagatkünstler, sehr trainierte Spreizschrittartisten oder eben Julia T. Erst kündigt sie zünftig an, dem „Bastard“ Wladimir eine Kugel in den Kopf zu jagen, dann seine in der Ukraine lebendenden acht Millionen Russen „mit Atombomben“ zu vernichten, um schließlich in Russland nur noch „verbrannte Erde“ zu hinterlassen. Anschließend behauptet Julia T., das mit den Atombomben sei ihr untergeschoben worden von einem Stimmenimitator in russischen Diensten. Sie habe natürlich gesagt, dass alle Ukrainerinnen und Ukrainer von ihr vereint werden. Schon klar, als ehemalige Vizekanzlerin und Energieministerin hat man natürlich das Wohl des ganzen Landes und besonders seiner Minderheiten stets im Auge. Doch so etwas authentisch in die Kameras sülzen, während die ungefälschte Aufnahme der eigenen Vernichtungsfantasien weltweit kursiert, ist hohe PR-Kunst – nur hochflexible Janusköpfe kriegen so etwas hin, ohne rot zu werden. Julia T. ist eine Meisterin dieses Fachs und als Januskopf mit Hefezopf prädestiniert für allerhöchste Ämter.”

Weiter gehts hier.

Kommentare

6 Kommentare zu “Der durchgeknallte Hefezopf”

  1. Jens am 01.04.2014 um 16:10 Uhr 

    Über 9/11 und den JFK Mord aufklären und gleichzeitig für das Kriegshetzschmierekelblättchen taz schreiben, erfordert auch ausgewiesene Spagatkünstler.

     
  2. jewgeni, aachen am 02.04.2014 um 01:25 Uhr 

    tja, leute: der oberste krim-rabbiner flüchtet vor faschisten – aus simferopol nach kiew.

    > Der durchgeknallte Hefezopf

    ach bröcki… durchgeknallt ist der, der sich über die “faschisten-regierung” in kiew echauffiert und igoriert, dass faschisten auf der krim das ruder übernommen haben…

    31.03.2014 – Synagoge beschmiert: Hetze gegen muslimische Krimtataren und jüdische Ukrainer löst erste Fluchtbewegung aus

    Göttingen (GfbV). Antimuslimische und antijüdische Hetze haben eine erste Fluchtbewegung von der Krim ausgelöst. Rund 5.000 Angehörige der muslimischen Krimtataren – vor allem Frauen und Kinder – haben die Halbinsel in den vergangenen Tagen und Wochen bereits verlassen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag. Außerdem ist der oberste reformjüdische Rabbiner der Krim, Mihail Kapustin, aus Furcht vor antijüdischen Ausschreitungen aus Simferopol nach Kiew geflohen. Auch die Gesandten der Simferopoler Chabad-Organisation Jitzchak, Meir-Lifschitz, und seine Ehefrau Leja haben die Krim mit den Tora-Rollen ihrer Gemeinde verlassen, um die heiligen Bücher in Sicherheit zu bringen.
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    Nach Beobachtungen der GfbV wächst die Unsicherheit unter den Angehörigen der Minderheiten. „Krimtataren sehen bedrohliche Signale gegen ihre Volksgruppe“, berichtete die GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke, in Berlin. So hetzen russischsprachige Medien gegen den krimtatarischen Geschäftsmann und Eigentümer des unabhängigen Fernsehsenders ATR, Lenur Isljamow. Er sei „russophob“ und „extremistisch“, weil er die Sprache und Kultur der Krimtataren förderte. Zudem diskreditiere er die Rote Armee durch den von ihm finanzierten preisgekrönten Film über die Deportation der Krimtataren 1944. Dabei kamen von 190.000 Deportierten 46 Prozent ums Leben.

    „Auch dass der krimtatarische Abgeordnete des ukrainischen Parlaments in Kiew, Mustafa Dschmilew, die Krim nicht besuchen durfte, ist empörend“, sagte Reinke. „Viele Krimtataren fürchten, dass sie schon bald ähnlich behandelt werden könnten, wie gläubige Muslime in der Russischen Föderation: Bei Polizeikontrollen werden sie schnell des „Extremismus“ bezichtigt, Strafverfahren werden ohne Beweise angestrengt und sie stehen unter dem Generalverdacht, „Terroristen“ zu sein oder zu unterstützen.“ Schon wurde ein Krimtatar, der in Simferopol russische Koranausgaben verteilte, verhaftet. Er wurde gefragt, weshalb er einen Bart trage und ob er ein Extremist sei. Seitdem hält die Polizei ihn wegen „Ordnungsverstößen“ fest, ohne dass eine Anklage erhoben wurde.

    Nach Angaben des Vorsitzenden der Assoziation der jüdischen Organisationen und Gemeinden der Krim, Anatoli Genin, beschmierten Unbekannte in der Nacht zum 28. Februar die Wände der reformjüdischen Synagoge „Ner-Tamid“ in Simferopol in russischer Sprache mit den Worten „Tod den Juden!“und mit Hakenkreuzen. Genin betont, dass dies die erste derartige antisemitische Aktivität seit Erlangung der Unabhängigkeit durch die Ukraine (1991) war.

     
  3. S.Miller am 02.04.2014 um 08:08 Uhr 

    das Bild war mein lieblings April-Scherz gestern: unsere Mutti adoptiert Julia.

     
  4. Obi am 02.04.2014 um 08:58 Uhr 

    Oops: Die Gangsterbraut Jule ist total verarmt und verfügt angeblich nur noch über eine 2-Zimmer-Wohnung. Ihre Milliarden soll sie in England gebunkert haben:

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41401/1.html

     
  5. tobias_hh am 03.04.2014 um 07:14 Uhr 

    apropos durchgenkallt…

    Ukrainischer Ex-Präsident Janukowitsch will mit Putin über Rückgabe der Krim verhandeln! Verantwortlich für den Verlust der Halbinsel sei die prowestliche Führung in Kiew

    nee, is klar, muahaha…

    Moskau — Der entmachtete ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch hat den EU-Außenministern vorgeworfen, sie hätten ihn in eine Falle gelockt. Der am 21. Februar mit Frank-Walter Steinmeier und dessen Kollegen aus Frankreich und Polen ausgehandelte Plan für eine Lösung der ukrainischen Krise sei nicht eingehalten worden. Das sagte Janukowitsch in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem russischen Fernsehsender NTV.

    “Ich hätte nie gedacht und nie vorhergesehen, dass dies eine Falle für die Führung und den Präsidenten der Ukraine sein würde, wie sich schon bald herausstellte”, sagte Janukowitsch. “Aber schon in der kommenden Nacht bin ich von Banditen angegriffen worden.”

    Der nach Russland geflohene Politiker nannte die Abspaltung der Krim eine “Tragödie”. Er hätte den Anschluss an Russland nie zugelassen, beteuerte der 63-Jährige. Verantwortlich für den Verlust der Halbinsel sei vor allem die prowestliche Führung in Kiew. Er hoffe darauf, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Rückgabe der Krim verhandeln zu können, sagte Janukowitsch.

    In der Abmachung vom 21. Februar hatte Janukowitsch etwa vorgezogene Präsidentenwahlen und eine Verfassungsänderung zugesagt. Radikale Regierungsgegner verweigerten aber ihre Zustimmung und dehnten ihre Besetzung des Stadtzentrums von Kiew in der Nacht auf 22. Februar aus.

     
  6. heinerle am 03.04.2014 um 12:37 Uhr 

    Ukraine-Konflikt: Russland fordert Erklärung für verstärkte Nato-Präsenz in Osteuropa

    Antwort: Krim-Annexion.
    Das war einfach.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass so jemand wie Lukaschenko schweigt. Keine Soli-Adresse für Putin. “Der letzte Diktator Europas” (Mainstream-Medien) hat wohl Schiss, dass sein Reich dem russischen Imperialismus in Bälde zum Opfer fallen könnte.

     

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