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Mar, 2016

“Hitler-Droge” zurück in die Apotheken!

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03.03.16 19:00-Bildschirmkopie

Ob es stimmt, was die Bildzeitung heute behauptet, weiß man noch nicht – die Polizei hat sich zu der Art der 0,6 Gramm illegaler Drogen, die bei dem Grünen-Politiker gefunden wurden, als er am Nollendorfplatz von zwei Zivilfahndern kontrolliert wurde, noch nicht geäußert. Auf “Hitler-Droge” muss man aber erst mal kommen, um die Kleinstmenge eines Aufputschmittels zum holocaust-artigen Horror aufzublasen. Richtig ist, dass Methamphetamin  seit den 30ern in Deutschland hergestellt und unter dem Markennamen “Pervitin” zu einem wichtigen “Antriebsstoff” der Wehrmacht wurde, Hitler selbst aber wurde von seinem Leibarzt Dr.Morell, dem “Reichsspritzenmeister”, eher mit feineren Sachen –  wie  Opiaten und Kokain – versorgt und nicht nur mit dem billigen “Speed” für die Massen.  (Mehr dazu in in Werner Piepers 2-bändiger Dokumentation “Nazis on Speed” und in Norman Ohlers Der totale Rausch).

Als mir gestern abend die erste Nachricht über den Fall unterkam, postete ich sie bei Facebook mit dem scherzhaften Kommentar: “Da kann doch nur Putin dahinter stecken – einem führenden olivgrünen Nato-Freund und Russland-Feind Drogen unterjubeln und ihn dann hops nehmen lassen…”  – weil ich mir nicht vorstellen konnte wie man so blöd sein kann. Zivilstreifen am Nollendorfplatz kontrollieren nämlich in der Regel keine normalen Fussgänger, woraus man schließen muss, dass sie Beck auf der Straße beim Einkauf der Drogen beobachtet haben. Was man an einem Ort, der seit 100 Jahren ein Hotspot der Berliner Homo,.- und Drogenszene ist, schlicht nicht tun sollte. Dumm gelaufen…. aber so blöd darf man sich zumal als Parlamentarierer auch wirklich nicht anstellen.

Andererseits ist es natürlich ein absurder Witz, dass der Besitz von 0,6 Gramm einer Substanz, die wie “Pervitin” als verschreibungspflichtiges Medikament bis 1988 in jeder Apotheke erhältlich war, das Ende einer politischen Karriere bedeutet, während die Alkoholiker – von denen es unter den 631 Mitgliedern des Bundestags definitiv nicht wenige gibt – weiter fröhlich ihrem Volksvertretertum nachgehen. Was nicht immer, siehe “Whisky” Willy Brandt et.al., zum Schaden des Volkes sein muss, denn es gibt keine “harten” und “weichen” Drogen, es gibt nur richtigen und falschen Umgang damit. Das gilt für Alkohol ebenso wie für Pervitin, Heroin und Kokain. Stoffe, die erst echte Probleme machten, als sie illegal wurden, weshalb sie wieder dahin zurück müssen, wo sie herkamen. Auch die “Hitler”-Droge muss wieder zurück in die Apotheken !

Kommentare

7 Kommentare zu ““Hitler-Droge” zurück in die Apotheken!”

  1. Stefan Miller am 04.03.2016 um 08:14 Uhr 

    Hitler war ein Schauspieler, genauso wie Obama und Merkel und wie sie alle heissen auch nur Schauspieler sind. Alles, was wir über diese Zeit gelernt haben ist genauso wahrhaftig, wie das was wir heute aus den Medien über die Gegenwart erfahren. Woher ich das weiß? Wikipedia! z.B. Über Hitler kann man da nachlesen: am 24.03.1933 hat der Reichtag Hitler für 4 Jahre ermächtigt Entscheidungen ohne Beteiligung des Reichtags zu treffen und behält sich vor diese Periode bei Bedarf zu verlängern. Also wer das für logisch und nachvollziehbar hält, der ist schon viel zu lange an die Matrix angekoppelt. Genauso logisch war, Obama den Friedennobelpreis zu verleihen, bevor er überhaupt was gemacht hat, nicht, daß er später was gemacht hat. Nichts ist, wie es scheint, remember Wilson?

     
  2. Blaubeere am 04.03.2016 um 09:20 Uhr 

    Tja, nun hat es, wie Herr Bröckers richtig schreibt, einen “führenden olivgrünen Nato-Freund und Russland-Feind” erwischt. Man sehe es mir nach, wenn sich mein Mitleid in Grenzen hält, und fast wäre ich geneigt, seine o.g politischen Einstellungen darauf zurückzuführen, daß er sein Gehirn durch die Einnahme von harten Drogen zu Matsch verarbeitet hat.
    Werden eigentlich immer noch Politiker in Führungspositionen einem Stasi-Test unterzogen? Mal abgesehen davon, daß sie auch einem CIA-, NSA-, VS- oder BND-Test unterzogen werden sollten, wie wäre es mal mit einem Drogentest?? Hm???

     
  3. tom am 04.03.2016 um 13:14 Uhr 

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  4. Stefan am 04.03.2016 um 16:19 Uhr 

    Bei uns wurde kürzlich ein Landtagsabgeordneter in der Stadt besoffen mit platten Reifen autofahrend erwischt, ein anderer hat als Polizeipräsident in spe – natürlich ebenfalls besoffen – einen Unfall verursacht. Und war da nicht mal was mit Margot Kässmann oder mit Alice Schwartzer (gut da ging’s um Geld – ist ja auch ‘ne Droge) oder einem gewissen Herrn Friedmann?

    Jetzt also Beck. Gut, das sind alles auch nur Menschen mit Schwächen und Fehlern wie alle. Was mich anpiept: dass es ausgerechnet diejenigen sind, die vom hohen Ross vorgeblicher moralischer Überlegenheit aus ständig die kleinen Leute penetrant belehren wollen, die dann offensichtlich meinen, sie müssten sich selbst nicht an die Regeln halten, die doch angeblich für alle gelten sollen.

     
  5. Berndchen am 04.03.2016 um 19:46 Uhr 

    Vermutlich steckt doch mehr dahinter:
    Verstrickung in den Pädo-Sumpf?
    http://journalistenwatch.com/cms/hat-volker-beck-mit-chrystal-meth-minderjaehrige-stricher-ruhig-gestellt/
    Schnell den befürchteten Bohei abgewürgt mit der Ämterniederlegung?
    Es gibt viel zu spekulieren.
    Warten wir’s ab…

     
  6. Berndchen am 05.03.2016 um 13:51 Uhr 
  7. th3l0nius am 07.03.2016 um 07:00 Uhr 

    Immer als erstes Dummheit zu unterstellen, ist ja verbreitetes Prinzip, wenn es um jounaillische Beurteilung der “Fehlentscheidungen”/ des Fehlverhaltens von Politikern geht. Und vielleicht verdient Beck dieses Wohlwollen ja ausnahmsweise wirklich.

    Aber wie ich es drehe und wende, das Einzige was mir plausibel scheint, ist, daß der Mann extrem auf’m Schlauch gestanden haben muß. Kann eigentlich nur ein Koksversorgungsengpaß gewesen sein. Soo blöd kann man einfach nicht sein.

     

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