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Oct, 2016

Der Fall Ken Jebsen

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der-fall-ken-jebsen-coverAm 2. November erscheint das erste Buch des neuen fifty-fifty-Verlags. In Vertriebskooperation mit dem Westend-Verlag werde ich künftig als Herausgeber von fifty-fifty fungieren: “Programmschwerpunkte sind moderne Klassiker aus den Bereichen Politik, Psychologie und Geschichte sowie Bücher zu kontrovers diskutierten gesellschaftlichen Themen”, heißt es in der Ankündigung. Da paßt es, dass der erste Titel von einem der bekanntesten Journalisten des Landes stammt, der gleichzeitig so kontrovers diskutiert wird, wie kein anderer: Ken Jebsen. Sein TV-Kanal KenFM ist das erfolgreichste nutzer-finanzierte Journalismus-Portal im Netz, seine ausführlichen Interviews mit Wissenschaftlern, Autoren und Aktivisten erreichen sechstellige Zuschauerzahlen und auf Facebook hat KenFM mehr Fans als viele etablierte Medien. Gleichzeitig kursieren in diesen Medien und in den Echokammern des Netzes zahlreiche Vorwürfe, Ken Jebsen sei “rechtspopulistisch”, “antisemitisch” und Anführer einer ominösen “Querfront” – Vorwürfe, die ich bei Sichtung des Programms von KenFM in keiner Weise bestätigt finden konnte.  Genausowenig in den Interviews, die er mit mir zu meinen letzten beiden Büchern gemacht hatte, oder in den Gesprächen die wir  davor oder danach führten. Deshalb forderte ich ihn auf, diese Vorwürfe doch einmal richtig zu stellen und seine Position und Haltung klar zu machen, zum Beispiel in einem Buch. Gute Idee, meinte er, und dass er auch schon mal angefangen hätte das alles aufzuschreiben, aber er käme einfach nicht dazu. Bei dem Output, den er als Reporter, Moderator, und “Intendant” von KenFM liefert, wunderte mich das nicht. Und weil der Mann fraglos schneller denkt und spricht als er schreiben kann, schlug ich vor, dass wir uns an einem ungestörten Ort für ein verlängteres Wochenende treffen, und er mir alles erzählt: über sein Leben, seine Arbeit, seinen Rausschmiss bei der ARD und das Erfolgsgeheimnis von KenFM.

Das Ergebnis liegt ab kommender Woche im Buchhandel vor: “Der Fall Ken Jebsen oder Wie Journalismus im Netz seine Unabhängigkeit zurückgewinnen kann” (256 Seiten, 18 Euro), eine Sneak Preview auf das Vorwort gibt es hier und um Vorbestellungen beim Verlag  (notfalls auch bei den üblichen Verdächtigen) wird gebeten.

Kommentare

17 Kommentare zu “Der Fall Ken Jebsen”

  1. Mini Nuke am 25.10.2016 um 20:21 Uhr 

    Sorry, mir war der Mann bis dato nicht bekannt. Habe googeln müssen. Liegt wohl daran, dass ich in der Realität lebe und nicht in einem Reality Distortion Field.

    M.N.

     
  2. required am 25.10.2016 um 21:24 Uhr 

    MN, in der Realtät sind Sie der langfristigste Internet-Stalker den ich je beobachten konnte.
    Seit wieviel Jahren kommen Sie immer wieder hierher zurück? Respekt. So geht Obsession richtig.

     
  3. MIFF am 25.10.2016 um 21:27 Uhr 

    “Sorry, mir war der Mann bis dato nicht bekannt.”
    Man muss Ken Jebsen nicht mögen, aber die Nichtkenntnis als Qualitätsmerkmal selber zu generieren, hat was von ausufernder Realitätsverweigerung, die seinesgleichen sucht!
    Schoenboom sind Sie’s?

     
  4. JK am 25.10.2016 um 22:52 Uhr 

    Toll, lass ich mir zu Weihnachten schenken, wenn die Reviews gut sind. 🙂 Immer weiter so und nicht von irgendwelchen Kleingeistern ablenken lassen.

    Wir sind viele, wir werden mehr und wir können stolz auf uns sein.

    Bravo, Ken. Weiter so.

     
  5. Stefan Miller am 26.10.2016 um 08:15 Uhr 

    ich habe aufgehört ihm zu vertrauen als der Fefe sich für ihn eingesetzt hat. Zur Erinnerung: Der hat sich ein paar mal pseudo-antisemitisch geäußert, um vermutlich etwas Glaubwürdigkeit in bestimmten Kreisen zu bekommen und dann war er schon sehr vorsichtig. Von was lebt er denn so? Und er lebt anscheinend nicht schlecht davon. Stets gut bekleidet, sportlich, gut aussehend? Sowas kommt nicht von ungefähr. Arme Schlucker sehen anders aus. Das gleiche gilt für seine Gäste. Die tun zwar alle so als ob sie gegen den Mainstream wären, aber auch die müssen von irgendwas leben. Von Spenden? Glaubt das jemand? Nee liebe Leut’, das ist kontrollierte Opposition, wie es im Buche steht.

     
  6. obi am 26.10.2016 um 09:02 Uhr 

    Mensch, Miller, Ken gibts doch gar nicht. Er ist nur ein Schauspieler, seine Texte schreibt die CIA, sein Äußeres haben Plastikchirurgen modelliert und wer unter sein stets sauberes Hemd schaut entdeckt sofort, dass es sich um einen Cyborg handeln muß: man sieht nämlich keine Schrauben und Rädchen, sondern nur etwas, das täuschend echt wie Haut aussieht. Isses aber natürlich nicht ! Und seine Gäste haben alle noch etwas zu essen, gar einen Job irgendwo…klar, dass das gesteuerte Opposition sein muss, echter Widerstand nagt am Hungertuch. Auch Mathias ist natürlich nicht echt, seine Bücher werden ja von vielen gelesen und das ist mehr als verdächtig und ein klarer Hinweis, dass Bröckers ferngesteuert wird…

     
  7. Stefan Miller am 26.10.2016 um 10:07 Uhr 

    lieber obi, auch wenn Sie das nur ironisch meinen, ganz falsch liegen Sie damit nicht. Ich habe sie alle durch, den Alex Jones, David Icke, SchallUndRauch, den Honigmann, Kopp-Verlag, und wie sie alle heissen. Sie sind alle kontrollierte Opposition, ob bewußt, gar gegen Bezahlung, oder unbewußt als nützliche Idioten, sie alle stellen das System nicht wirklich in Frage, liefern nur für jedermann den passenden Ventil, seine Frust abzulasen. Sie alle sind nur Shills. Da ich die Nachrichten seit geraumer Zeit als eine Art “RTL-Samstag Nacht” Show betrachte, und zwar komplett alle Nachrichten, inkl. der Aleppo-Bombardierungen und der Horrorclowns und Serienmörder und Sarah Lombardi, macht meine Welt auf einmal viel mehr Sinn. Ich glaube nicht mehr, daß diese Dinge wirklich passieren. Sie werden meistens bloß erfunden, manchmal eher miderwertig inszeniert, aber sie sind allesamt nicht echt. Dann wundern mich auch nicht mehr die Äußerungen einer Merkel, eines Obama, oder eines Putins. Sie alle gehören zur Show und sie wissen das. Auch die Wahl-Farce in America wundert mich nicht. Das einzige was mich wundert, ist daß immer noch so viele Menschen den ganzen Blödsinn völlig unkritisch aufnehmen. Es ist nicht so, daß keiner es besser wissen kann. Heute kann sich jeder im Internet umfassend informieren und selber entscheiden, was ihn besser überzeugt. Zur Zeiten des Ostblocks z.B. war das noch nicht so. Da hatte man nur Gerüchte und im Keller gedruckte Flugblätter. Heute kann sich niemand mehr damit entschuldigen, er hat es nicht besser gewußt. Aufklärung ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, um Kant zu zittieren. Das ist meine Meinung lieber obi. Verrückt, was?

     
  8. Berndchen am 26.10.2016 um 11:00 Uhr 

    Hi, obi am 26.10.2016 um 09:02 Uhr,
    pflichte Dir bei.
    Fehlt noch eine Erklärung für Ken’s Schnellsprech.
    Also ich hab da ein simples kostenloses Programm heruntergeladen (VLC-Player), womit man Audiodateien mit bis zu vierfacher Geschwindigkeit abspielen kann ohne die Tonhöhe zu verändern. Ich denke, das haben sie bei ihm mit eingebaut. Weil dieses Programm fast jeder auf dem Rechner hat ist es so perfekt unauffällig.
    Und Frage an Stefan Miller: Was bitte ist “Pseudo-Antisemitismus”??

     
  9. Stefan Miller am 26.10.2016 um 14:51 Uhr 

    @Berndchen: Gegenfrage: Was ist nicht pseudo Antisemitismus? Ein Hinweis: es ist ein bequemer und praktischer psyop. Alleine die Begriffswahl spricht schon Bände. Aber auch das will kaum jemand wahrnehmen. Dafür stürzen sich alle von beiden Seiten nur allzugern drauf, um es sich gegenseitig vorzuwerfen oder es von sich zu weisen. Beides völlig sinnlos, da es sowas gar nicht gibt. Fahren Sie mal nach Israel und suchen sie nach Antisemitismus. Sie werden es im Alltag nicht finden. Araber, Christen und Juden verstehen sich glänzend. Nur in den Medien werden Sie fündig. Aber das gilt auch hierzulande. Alles in den Medien ist eine Illusion und das meine ich wörtlich: ALLES.

     
  10. tom am 26.10.2016 um 15:58 Uhr 

    Leute, hört bitte auf den Troll Miller zu füttern. Der Junge hält alles für Fake außer sich selbst und wahrscheinlich ist er sich auch da nicht ganz sicher – ist also eher ein Fall für einen liebevollen Therapeuten statt für ernstzunehmende Diskussionen. “Paranoiker kennen immer alle Fakten”, deshalb macht es keinen Sinn, ihnen mit Argumenten oder Gegenbeweisen zu kommen. Sie wissen es definitiv besser…

    Was KenFM betrifft habe ich das verlinkte Vorwort von MB gelesen und das Buch gleich bestellt – es scheint mir eines der wichtigsten Sachbücher der Saison zu sein und ich bin auf die Lektüre gespannt.

     
  11. Stefan Miller am 27.10.2016 um 08:13 Uhr 

    lieber tom, das ist schön, daß Sie sich ein Buch bestellt haben. Den neuesten Harry Potter gleich mitbestellt? Werden Sie es auch lesen? Können Sie überhaupt lesen? Welche “Argumente oder Gegenbeweise” haben Sie denn? Glauben Sie an gewaltbereiten Horroclowns? Ich meine damit nicht due Bundestagsabgeordneten. Glauben Sie, daß ein Assad im kleinen, unterentwickelten Syrien, der seit so vielen Jahren isoliert ist, immer noch mit teuren und wartungsaufwendigen Jagdflugzeugen Bomben auf seine Mitmenschen abwerfen kann? Oder glauben Sie, daß das Erdbeben in Italien letzte Nacht pünktlich um 19:11 Uhr (s. Bild) stattgefunden hat? Ich habe konkrete Beispiele genannt für Dinge, die keinen Sinn ergeben. Jedes diese Beispiele kann man angreifen und widerlegen, wenn man es nur könnte. Stattdessen werde ich von Ihnen pauschal als Troll verunglimpft. Was haben Sie schon beizutragen, außer der erfreulichen Nachricht, daß Sie sich ein Buch gekauft haben?

     
  12. Berndchen am 27.10.2016 um 11:14 Uhr 

    Trollspruch:
    Wer viel frisst,
    der viel schisst.

    https://picload.org/image/rdcdpirw/scheissdrauf.gif

     
  13. pecas am 27.10.2016 um 11:54 Uhr 

    OT @ Miller
    Es ist doch keinesfalls eine “Verunglimpfung”, und schon gar keine “pauschale”, von niemandem, denjenigen als einen Troll zu bezeichnen, der sich diesen Namen in langjähriger – und de facto in sowohl sinnbetreffend wie, folglich, grammatikalisch und orthografisch durchgängig unsäglicher – Abwürge- bzw. Kommentarspaltenverschmutzungsgaudi selber zugelegt hat.

    Warum versuchen Sie angesichts des Abscheus, der Ihnen hier seit geraumer Zeit immer deutlicher entgegenschlägt, nicht einfach einmal (und für allemal), das Mitleid, das Sie im Grund mit Ihrer ganzen Haltung zu erheischen bzw. zu erschleichen versuchen, woanders zu kaufen?

     
  14. Rheinbogen am 30.10.2016 um 11:07 Uhr 

    “Mini Nuke” ist in der Tat ein seit Jahren bekannter Troll – und ihn so zu bezeichnen, verunglimpft ihn auch nicht, er empfindet das vermutlich als Kompliment. Unter diesem Pseudonym wurde jedenfalls noch nicht ein einziger sinnvoller Kommentar verfasst.

    Ansonsten finde ich die Diskussion hier äußerst skurril. Kein Wunder, dass es keine funktionierende Bewegung gegen die Eliten gibt, die die Welt (über Politik und vor allem Medien) beherrschen, wenn diejenigen, die immerhin das dahinter stehende System schonmal ansatzweise durchschaut haben, sich dann gegenseitig zerfleischen. Im Grunde müsste man den Stefan Miller jetzt fragen, von wem er denn bezahlt wird, damit er diesen Schmarren von der “kontrollierten Opposition” hier verbreitet.

    Natürlich wird er von niemandem bezahlt. Er macht das ganz von selbst. Teile und herrsche funktioniert IMMER und überall. Dagegen ist offenbar kein Kruat gewachsen. Welches Motiv Miller auch immer haben mag – Neid vermutlich -, es ist so einfach, die Menschen zu spalten, in aller Regel muss man dafür fast gar nichts tun. Irgendwo ein paar Seiten über “kontrollierte Opposition” ins Netz geworfen, dorthin wo solche naiven Millerchens sich tummeln, und schon setzt sich der Mechanismus automatisch in Gang.

    Bei Jebsen ist es ja nun fürchterlich einfach, so einen Stuss von “kontrollierter Opposition” beiseite zu wischen. Weil er ganz offensichtlich nicht kontrolliert wird, das lässt sich an seinen Themen, Gästen und Aktionen wirklich ganz leicht erkennen. Das am Äußerlichen festmachen zu wollen, ist das Lächerlichste, was mir je untergekommen ist. Weil er Krawatte trägt und “sportlich aussieht” – eieieiei… Ich glaube, die Menschheit muss zuerst noch sehr viel dümmer werden, bevor sie ein bisschen schlauer werden kann.

     
  15. Josef Gabriel Twickel am 30.10.2016 um 12:34 Uhr 

    Ken Jebsen ist crowdfinanziert durch die Leute, die sein Journalismus überzeugt. Ich habe viele seiner Sendungen gesehen – tatsächlich durch alle fand ich mich bisher ausgezeichnet informiert.

    Sibel Edmonds, zu der Bröckers häufig berichtete (Sibel Edmonds bei ‘Suchen’ eingeben), ist in den USA erfolgreich dabei, auch eine unabhängige, crowdfinanzierte Informationsplattform auf- und auszubauen. Unterstützenswert ! https://www.kickstarter.com/projects/141490519/support-a-100-people-funded-medianewsbud-phase-2

     
  16. Stefan Miller am 31.10.2016 um 08:55 Uhr 

    lieber JGT, Sibel Edmonds ist ein Shill (oder fake whistleblower), wie es im Buche steht. Alle diese Leute erzählen einem nichts neues, sie tauchen aus dem nichts auf, wenn einem plötzlich das Licht anfängt aufzugehen und sie haben die Aufgabe, den Ruder zu übernehmen und einen vom richtigen Pfad wieder abzubringen.
    http://mileswmathis.com/strike.pdf
    Sibel Edmonds wird vom Scott Ford finanziert, von wegen crowdfunded. Das sind immer wieder die selben Namen, die sich gegenseitig pushen ob durch Empfehlung oder Kritik. Ich bin ganz einfach der Meinung, daß jeder, der von seiner whistleblower oder fakeology Tätigkeit anscheinend lebt, in Wirklichkeit dafür bezahlt wird und zwar von den selben Leuten, die auf der anderen Seite alle diese Lügen erfinden. Wir leben in einer medialen Illusion, werden dermaßen mit Pseudoinformationen überflutet, daß wir von lauter Bäumen den Wald nicht sehen können oder wollen. Ich glaube, die Welt ist viel einfacher gestrickt, als wir es uns vorstellen. Nur werden wir nicht erst seit 911 vom Kinde auf mit Lügen aufgezogen. Wir sind Sklaven, die nicht wissen, daß sie Sklaven sind und ihre Besitzer verehren. Empfehle auch die britische Serie “Black Mirror”. Das gibt einem richtig zu denken.

     
  17. pecas am 31.10.2016 um 12:53 Uhr 

    @Stefan Miller am 31.10.2016 um 08:55 Uhr
    Der von Ihnen zum Schein zur Untermauerung Ihrer “Meinung” gesetzte Link belegt leider das Gegenteil – damit allerdings Ihre wirklichen Intentionen hier.
    Twat.

     

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