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Oct, 2016

Hillarys “House of Cards” wankt

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Screen-Shot-2016-02-25-at-10.00.07-AM-1024x741Da hat der perfide Putin jetzt auch noch das FBI unterwandert und manipuliert in übler Despotenmanier die freien und  demokratischen Wahlen in den USA, indem er den offensichtlich unter seiner Kontrolle stehenden FBI-Direktor dazu bringt, zehn Tage vor der Abstimmung die Ermittlungen gegen Hillary Clinton wieder aufzunehmen. Auch die Generalstaatsanwältin wird mittlerweile offenbar von raffinierten Russen gesteuert, denn noch im Juli hatte sie sich diskret mit Bill Clinton getroffen und gleich danach das FBI angewiesen, die Ermittlungen gegen Hillary und die Clinton-Stiftung einzustellen.  Jetzt aber lies sie zu, dass ihr FBI-Direktor diesen Brandbrief an das Parlament schickte, nachdem neu gefundene Emails den Verdacht auf weitere Gesetzesbrüche der Kandidatin erhärtet hätten und weitere Ermittlungen notwendig machten.

Mit dem in der Geschichte der US-Wahlen einmaligen Ereignis steht Hillarys House of Cards vor dem Zusammenbruch. Hatten ihre Medienbattalione vor Kurzem noch einen zweistelligen Vorsprung in den Umfragen gemeldet, ist jetzt von nur noch von 2% die Rede, und wenn schon das “War Street Journal” bekundet: “She has built her own career monument of deception and public mistrust” kann man davon ausgehen, dass etwas Erntshaftes im Busch ist – die unsichtbare Regierung beginnt, sich von ihrer Favoritin zu distanzieren. Der als Gegenkandidat in dieser Freakshow aufgebaute Donald Trump ist aber für die Oligarchen genausowenig akzeptabel, glaubt zumindest ein ehemaliger Insider, Ronald Reagans Vize-Finanzminister Paul Craig Roberts:  “Vielleicht ist Trump, wie seine Feinde behaupten, nur ein weiterer Schwindel. So wie Obama die Wählerschaft hinters Licht geführt hat. Jedoch greift Trump die Oligarchie so stark an, dass schwer zu glauben ist dass er es nicht ernst meint. Trump bettelt um eine Kugel wie John F. Kennedy, wie Robert Kennedy, wie Martin Luther King oder wie George Wallace. In Amerika werden Dissidenten beiseite geschafft.”

Dass Trump ein wirklicher Dissident ist, darf bezweifelt werden – und eine Kugel bräuchte es gar nicht, ihn zu verhindern. Würde sich Madame Clinton morgen krank melden und Bernie Sanders auf den Schild heben hätte Trump keine Chance. Doch Bernie ist keine Alternative, weil die Masters of The Universe  jeden Hauch von Sozialdemokratie fürchten wie der Teufel das Weihwasser ist und nicht ruhen, bis auch der letzte Fleck Erde dem “freien Markt” ihrer neoliberalen Diktatur unterworfen ist. Trump ist da kein wirkliches Hindernis und sorgt allenfalls für Verzögerungen.

Ein weiterer Treppenwitz – nachdem schon der ganze email-Zirkus ja nur ins Rollen kam, weil die zickige Hillary vom Secret Service kein abhörsicheres Blackberry  wie Obama bekam und sich deshalb einen privaten Server einrichten lies – ist nun der email-Fund auf dem privaten Computer ihrer engsten Mitarbeiterin und “zweiten Tochter” Huma Abedin, der nur deshalb in die Fänge des FBI geriet, weil Humas Ehemann Anthony Weiner Sexnachrichten mit Minderjährigen austauschte. Diese Leidenschaft des ehemaligen Abgeordneten war nicht nur im Clinton-Lager lange bekannt, auch Trump sprach schon im April 2015 davon, dass Staatsgeheimnisse bei der Gattin eines “Perversen” nicht gut aufgehoben seien.  Abedin hatte noch im Sommer unter Eid bekundet, sämtliche Mails ihrer Chefin den Behörden ausgehändigt zu haben.

Kommentare

4 Kommentare zu “Hillarys “House of Cards” wankt”

  1. jens am 01.11.2016 um 00:09 Uhr 

    BREAKING: Trump hat einen geheimen Server in Russland…

    http://www.slate.com/articles/news_and_politics/cover_story/2016/10/was_a_server_registered_to_the_trump_organization_communicating_with_russia.html

    This spring, a group of computer scientists set out to determine whether hackers were interfering with the Trump campaign. They found something they weren’t expecting.

    I just reported: Donald Trump has a secret server…it connects to Moscow. I’ve always thought that Trump won’t release his taxes because it shows foreign payments of one sort or another.

     
  2. Marian am 01.11.2016 um 00:18 Uhr 

    > Da hat der perfide Putin jetzt
    > auch noch das FBI unterwandert

    Könnte was dran sein. Gestern auf CNBC: Eine FBI-Quelle gibt an, Comey halte Beweise für Russian involvement with Trump campaign zurück. Begründung: zu nah am Wahltag. Double standard. Reminder: Comey ist Republikaner und Trump weigert sich hartnäckig, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. Die Sache stinkt. Hier die Story:

    FBI’s Comey opposed naming Russians, citing election timing: Source
    http://www.cnbc.com/2016/10/31/fbis-comey-opposed-naming-russians-citing-election-timing-source.html

     
  3. Berndchen am 01.11.2016 um 06:38 Uhr 

    I’m very erstaunished.
    Der kann richtig gut reden.
    https://www.youtube.com/watch?v=vV0Jn8IF8_E
    “Rumms da hat’s die Miez zerruppt, die ganze Stub’ voll Haare.”

     
  4. Stefan am 01.11.2016 um 15:14 Uhr 

    Mich würde mal interessieren, weshalb der Mainstream und dessen angeschlossene Truppen in Deutschland so einseitig pro Clinton berichten. Schließlich hat die Meinung der Deutschen null Einfluss auf das Wahlergebnis und man kann sich die Mühe sparen. Mehr noch: bei diesem Thema könnten die deutschen MSM mal etwas Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, ohne (von ihnen) ungewünschte Nebenwirkungen fürchten zu müssen.

    Sollte Trump gewinnen, wäre es spannend zu sehen, welche Verrenkungen die machtfixierte Merkel dann anstellt. Erinnerung: Dem Senator Obama hatte sie verboten, vor dem Brandenburger Tor zu reden. Das sei höheren Amtsträgern vorbehalten. Nachdem Obama gewählt war – also Macht besaß – wurde er “der Präsident” und damit ihr Herr und Meister. Ergo: Die Person und ihre charakterlichen Qualitäten interessieren nicht, die Gunst der Kanzlerin richtet sich nur nach der Machtfülle des Gegenübers. So viel Schamlosigkeit kann man fast schon wieder als Ehrlichkeit verkaufen…

     

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