Zur Kasse, Schätzchen

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“ hatte der Pionier des Automobilbaus Henry Ford schon vor hundert Jahren fest. Aber die Materie Geld ist komplexer, als die meisten Menschen ahnen, weshalb die Revolution bis heute ausblieb.  Bernd Senf, der sich als Lehrender und Lernender seit Jahrzehnten mit Geld beschäftigt, kommt daher im Gespräch mit KenFM um den ganz großen Bogen nicht herum. Aber wer sich die Zeit nimmt, wird nicht enttäuscht.

4 Comments

  1. der Titel ist gut gewählt, Herr Bröckers.

    Ein Blick ins heutige TV Programm des ZDF
    10:25 – 18:00 Uhr – Sport extra Wintersport.
    7,5 Stunden.

    Dies nur erwähnt weil ich bei den verschiedenen Kommentaren las, 3 Stunden das ist aber sehr lang.

    Wir können froh und dankbar sein, dass Herr Senf sich nicht für das Physik-Studium entschieden hat.

    Befasse mich schon seit längerer Zeit mit dem Thema Geld und Geldfluss. Es kann niemand so gut erklären wie Herr Senf. Die Erklärungen gepaart mit Humor sind einfach genial. Und eine Ruhe hat er, da komme ich als Cholerikerin geradezu ins Staunen.
    Selbst Ken Jebsen konnte er mit seiner manchmal vorschnellen Art beruhigen. Köstlich.

    Mir haben beide gut gefallen. Weil sie beide über einen ähnlichen Humor verfügen und das spürt man hier besonders.

    Wer sich die Zeit nimmt kann sehr viel erfahren über das Geldsystem und wo die Knackpunkte liegen.

    Erwähnt werden auch Menschen in dem Interview, die sich damit ausführlicher beschäftigt hatten und deshalb nicht mehr unter uns weilen.
    Da verstehen bestimmte Kreise keinen Spaß mehr.

    Aktuell bei YT fast 46.000 Klicks und 40 Daumen runter.
    Beim Pentagon sind 26.000 Menschen angestellt um Propaganda zu betreiben. Ich weiss nicht wie viele bei uns in ähnlichen Diensten stehen, um Daumen runter oder als Trolle in “a”sozialen Netzwerke zu kommentieren.

    Ich denke durch dieses Interview werden immer mehr Menschen angeregt sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

    Nur so am Rande. Falls sie bei ihrer Bank mal gefragt werden ob sie ihr Geld nicht sinnvoller in irgendwelche Produkte, die die in ihrem Portfolio haben, anlegen möchten. Fragen sie immer nach deren Sicherheiten. Und schauen sie dann in dieses Gesicht.

    Füge hier einen Link ein (6 min) der in der ARD zu sehen war. Und beobachten sie den Rösler. Ich glaube der hat gar nix kapiert.
    Prof. Franz Hörmann und Dirk Müller Mr. DAX am 27.10.2011

     
  2. Zu lange, zu wenig Inhalt pro Sekunde dafür.
    Zu oft genau dann unterbrochen wenn der Punkt endlich kommen soll.
    Ich werd es dennoch zu Ende anschauen, aber andermal.
    Warum schafft es niemand die Prolematik mal auf 5 – 20 leichtverständliche Seiten runterzubrechen?
    Das sollte möglich sein, und wenn ich nur etwas mehr drinstecken würde würde ich es selbst machen.
    Wäre ein Bestseller.
    Wie werden 100 Euro geschaffen?
    1.,2.,3. so, mit 3-5 Bildern zur Anschaulichkeit.
    Wem gehört die FED? Die Bundesbank? Grafik, Schnittmengendiagramm, Namen. Fertig

    So muss man das aufbereiten.
    Und zwar in Print und Video.
    Ja kritisieren ist immer leicht, dennoch.

     
  3. @required, es sind keine 5 Seiten notwendig. Nicht mal das. Unser intuitives Verständnis von Geld als Ersatztauschmittel ist schon richtig aber das ist nur die Grundfunktion, die auf einer Vertrauensbasis funktioniert und das was wir tagtäglich erleben sind einfach nur Versuche, das Tauschmittel Geld zu mißbrauchen ohne, daß diese Vertrauensbasis zerstört wird, so ähnlich, wie Lügner so tun als ob sie die Wahrheit sagen. Deswegen erfinden Bänker stets neue unverständliche Wörter, statt Wetten sagen sie Optionen oder Futures, sie nennes es Derivate, dann verpacken sie diese Derivate in wiederum neue Instrumente, so lange bis keiner mehr durchblick, daß es nur Wetten sind. Für den echten internationalen Bänker ist Handeln nicht der Tausch von Waren. Davon will er lieber nichts zu tun haben. Er tauscht Risiken, sprich Wetten. Auch gibt es zwei Bedeutungen von Geld. Die eine klassische Bedeutung hat mit Ihrem Lohn zu tun, daß auf ein Girokonto eingezahlt wird und von dem Sie Ihre Rechnungen begleichen. Das ist das Geld als Ersatztauschmittel. Aber Bänker haben noch was anderes erfunden. Sie leihen sich gegenseitig Geld, nennen das Swaps und wenn ich von dir 100 Eur leihe und dir gleichzeitig 100 gebe dann muß kein geld den Besitzer wechseln. Aber ich tue so, als ob ich Geld transferiere. Das ist die wahre Bedeutung von Fiat Money und der Sinn des Ganzen ist die Provision. Diese wird nämlich stets aus dem Giralgeld ausgezahlt, also aus Ihren Lohn. Und die Bänker sind sehr kreativ, um diese simple Tatsache zu verdecken.

     

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