7 Comments

  1. Meinen grossen dank fuer diesen link. Erwin Thoma ist wirklich grossartig. Die “Klima-Hysterie” kann uns helfen, den wirklichen Umbruch entstehen zu lassen.

  2. “Wenn Umweltschutz bei CO2-Statistiken aufhört, werden wir scheitern.”
    Wir hatten das auf diesem Blog ja auch schon mehrfach:
    Fokussierung auf Temperatur und CO2 als Scheuklappen, die den Blick verengen und vom Umweltschutz als Ganzem weglenken. Wie dadurch wenig sinnvolle oder sogar umweltschädliche Aktionen rauskommen, schildert Thoma am Beispiel E-Auto überdeutlich.
    Das ist Problembewusstsein ohne Alarmismus, denn der bringt Oberflächlichkeit, Halbwahrheiten und Schnellschüsse mit sich, wenn er auch noch so gut gemeint sein mag. (Jedoch sind nicht alle Alarmisten guten Willens, siehe die strikte Ausklammerung der weltweiten Militärapparate, obwohl gerade diese riesige “CO2-Schleudern” sind – das war schon vor Donald Trump so und auch Habeck & Co. wollen daran nicht rühren.)

    “Unser Kreislaufprinzip für abfallfreies Bauen haben wir dem Wald abgeschaut.”
    Der als Naturkind aufgewachsene, gelernte Förster ist seit 1990 Bauunternehmer und wirbt auf seiner Homepage für Passiv-Holzhäuser, bei denen nicht nur (wie in früheren Zeiten) alle Materialen wiederverwertbar sind, sondern auch die Haus-Teile auseinander geschraubt und woanders neu zusammengeschraubt werden können – Nachhaltigkeit versteht er als Mehrgenerationen-Projekt, so wie der Forstmann ein Bäumchen pflanzt, das erst sein Enkel ernten wird.

    Heizen, kühlen und lüften ohne Brennstoffe – der Ameisenhügel war ihm Vorbild.
    Die herkömmliche Bauwirtschaft stoße mit der energieaufwändigen Zement-Produktion mehr CO2 aus als Auto-, Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Industrielle Dämmstoffe etc. beleben die Umsätze der chemischen Industrie, werden aber der (nicht recycle-bare) Sondermüll der Zukunft sein.

    Wem “Mondholz” zu esoterisch ist, dem erklärt er am Ende des Videos, dass bei ihm nur ein Mix aus Schulmedizin und Naturmedizin einen beschädigten Finger rettete: Erstere nähte ihn wieder erfolgreich an die Hand – letztere zog er erfolgreich vor, als bei der nachfolgenden schweren Infektion die Chirurgen zur Amputation rieten.

  3. der Erfinder der modernen Klimawissenschaft ist ein Svante Arrhenius, und der ist zufällig auch ein Vorfahre der Greta Thunberg, die übrigens eine Schauspielerin ist und aus einer Schauspieler Familie kommt. Der Vater ist ein Filmproduzent und die Mutter Schauspielerin und Sängerin, die 2009 für das ESC gesungen hat. Noch Fragen?

  4. Der Schwede Svante Arrhenius hat die „moderne Klimawissenschaft“ nicht erfunden, wird von ihr aber als wichtiger Vorläufer vereinnahmt, obwohl er zwei Ansichten vertreten hat, für die man heutzutage als „Klimaleugner“ oder zumindest als gefährlicher Verharmloser beschimpft wird.
    Zum einen sah er (ganz fortschrittsoptimistischer Chemiker) in einer CO2-bedingten (aber aus seiner damaligen Sicht noch hypothetischen) Erderwärmung nämlich eine Hoffnung, kein Schreckgespenst:
    „Der Anstieg des CO2 wird zukünftigen Menschen erlauben, unter einem wärmeren Himmel zu leben.“

    Zum anderen vertraute er – auch bzw. gerade für den Fall, dass der von ihm gewünschte menschengemachte CO2-Anstieg eintreten würde – voll auf die Selbstregulierungsskräfte der Natur (die Vegetation sollte als natürlicher Kohlendioxidregulator wirken).

    Sein Beitrag zur Klimaforschung bestand in einer 1895 vorgestellten THEORIE zum Treibhausgaseffekt, nach der CO2 die ultraroten Wärmestrahlen des von der Erde abgestrahlten Lichts absorbieren könnte. Über das Labor hinaus (d.h. für die irdische Atmosphäre) beweisen konnte er diesen Effekt aber nicht – insbesondere, wie stark die Temperaturerhöhung tatsächlich ausfällt. Dass eine CO2-Verdoppelung zu einem weltweiten Anstieg von 5°C führt, musste daher zu seinen Lebzeiten eine reine Vermutung bleiben – zum Korrelieren von CO2 und Temperatur fehlte es nämlich schlicht und einfach schon allein an einer (zumindest mehrjährigen) Datenbasis der tatsächlichen Entwicklung des atmosphärischen CO2-Anteils.

    Denn man hatte damals zwar schon über etliche Jahre hinweg Temperaturreihen (=aus tatsächlich gemessenen, nicht nur rückgerechneten Werten), vom CO2-Anteil kannte man aber nur einen einzigen groben Wert: Meyers Konversationslexikon von 1890 nannte 0,04% (= 400 ppm) – also einen Wert, der laut aktuellen Wissenschaftsdaten erst in unserer Zeit überschritten worden sein soll, denn bei Beginn der Industrialisierung (bzw. ca. 1850) sollen es erst 280 ppm gewesen sein.

    Temperaturen sind zwar einfacher zu messen (Thermometer hängen ja quasi an fast jedem Haus), schwanken dafür aber nicht nur regional, sondern über die Tages- und Jahreszeiten hinweg heftig. Warum lag man bei einem im Vergleich recht „starren“ Wert wie dem CO2-Anteil so weit „daneben“? Die Messung von 1890 lässt sich nicht mehr nachholen; heutige Wissenschaftler „spielen über Bande“, machen aus Stellvertreter- (=„Proxy-“) Daten Rückschlüsse und Rückrechnungen. Warum wir denen mehr vertrauen dürfen als den damaligen Messungen, auf denen das Lexikon von 1890 basierte, will uns eine Faktenchecker-Seite verraten:
    https://www.mimikama.at/allgemein/c02-1890/

    Dort finden sich interessante Ausführungen, z.B. dass „Das große Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände“ von 1851 sogar von („noch falscheren“) 400-500 ppm Kohlendioxidgehalt ausging. Weit unten dann endlich die (oben groß angekündigte) „konkrete“ Antwort: „Es ist ein wenig naiv gedacht, sich auf die Aussage eines Lexikons zu stützen, welches vor 130 Jahren geschrieben wurde, zu einer Zeit, als es noch gar keine genauen Messmethoden gab. Die heutigen Messmethoden sind zwar sehr viel akkurater, aber noch nicht perfekt. Trotzdem (…)“
    Aha. Das klingt ein bisschen wie der von Geburt an Einäugige, der einem Blinden das räumliche Sehen erklären will, ohne zu wissen, ob der Blinde vielleicht mal in früheren Jahren (und zwar mit beiden Augen) sehen konnte. Wozu sollte er das auch wissen wollen – als Einäugiger ist er dem Blinden doch immer haushoch überlegen!

    Aber überlassen wir die Klärung dieser Frage Wissenschaftlern und Wissenschafts-Historikern und kehren zurück zu Svante Arrhenius, dem zum wirklich großen Ruhm als Entdecker eines CO2-bedingten Klimawandels leider noch eine CO2-Messreihe (samt CO2-Kurve) über einen mehrjährigen Zeitraum gefehlt hatte (ob die fehlende Messreihe und sein darauf aufzubauender Klima-Ruhm ihn wirklich jemals groß juckten, lassen wir mal dahingestellt – Atmosphäre war bei diesem Tausendsassa nur ein nebensächliches von mehreren Forschungsgebieten).

    Nach der Arrhenius-Theorie von 1895 vergingen jedenfalls noch 63 Jahre, bis ein damals 30-jähriger Student (!) eine solche CO2-Kurve vorlegte: 1958 – die Russen schickten da schon den ersten Sputnik in die Erdumlaufbahn. Heute gilt die Keeling-Kurve als bahnbrechend in der Forschungsgeschichte des Klimawandels, als Beweis für die „zuvor nur als Hypothese formulierte menschlich verursachte globale Erwärmung“ und als „Ausgangspunkt für die heutigen großen Sorgen“ (so eine Würdigung in Keelings Todesjahr 2005).

    Merkwürdig nur, dass bei einer so wichtigen und großen Entdeckung keine namhaften Forscherteams zu Gange waren und die großen Ehrungen für Entdecker Keeling erst 1981 losgingen, als die Medienöffentlichkeit wie auch die eine größere Zahl von Wissenschaftlern sich (zögerlich) der Erderwärmung zuwandten, aber diese noch (wie seinerzeit Arrhenius) vorerst noch als etwas Positives sahen? Denn genau so war (entgegen dem reißerischen Titel) die überlieferte Mehrheits-Stimmung auf der ersten Welt-Klima-Konferenz 1979:
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40351025.html

    Gerade hierin lag vermutlich der Grund der „verspäteten“ Ehrung: In den 70ern dominierten nämlich noch Ängste vor einer neuen Eiszeit (die hauptsächlich wegen einer als chaotisch-unbeherrschbar betrachteten Natur drohen sollte),
    https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html
    Daneben beherrschten in diesem kältegeplagten Jahrzehnt zwar menschengemachter Smog und Schwefeldioxid die Schlagzeilen, verursachten aber mehr Frust als Angst (man kannte ja beide kühlenden Atem-Zutaten schon zur Genüge und auch deren Verursacher).

    Und da gab es Mitte der 70er noch einen „Club of Rome“ mit den „Grenzen des Wachstums“ und dem Aufruf zur Nachhaltigkeit.
    Dieser ist immer noch wichtig und gültig, hat aber etwas an Ansehen eingebüßt. Einerseits, weil er mehr die „Grenzen“ der Ausbeutung thematisierte als das „Prinzip“ der Ausbeutung. Und andererseits, weil bei den „Grenzen“ mit Ängsten und Termin-Horizonten hantiert wurde, die widerlegt wurden: Das vom Peak-Oil-Papst Hubbert 1974 für 1995 prognostizierte Maximum der konventionellen Ölförderung wirkte zunächst (viel mehr als Erderwärmung oder -vereisung) als eine Angst erregende rote Linie, die dann aber mehrfach in die Zukunft verschoben wurde und heute so gut wie vergessen ist.

    Fazit: Zwischen Arrhenius (1895) und Keeling (1958) gab es viel Gelegenheit, aber keinen sichtbaren Ehrgeiz, den bereits vermuteten CO2-Anstieg zu beweisen. Und anschließend schlummerte der vorliegende Beweis noch weitere knapp zwei Jahrzehnte – die Korrelierung mit der viel stärker schwankenden Temperatur reizte noch kein Forscherteam und irgendwelche Erwärmungs-Aussichten weckten (entgegen heutiger Behauptungen) erstmal lange keinerlei Ängste, sondern (wenn überhaupt Interesse bestand) eher vage Hoffnungen.

    Der Versuch, Arrhenius dennoch zum Ur-Vater der Klimapanik zu machen, wirkt so als wolle man den biblischen Adam zum Vorkämpfer der Organtransplantation ausrufen (er hat schließlich eine Rippe für Eva gespendet). Hinter solchen Versuchen könnten Ablenkungsmotive stecken: beim (fiktiven) Beispiel der Organspenden eine Ablenkung von aktuellen Skandalen rund um die Zuteilung bzw. Vermarktung der Organe.
    Beim CO2-Thema wäre an die Ablenkung von den Fragen zu denken, wie und warum gerade in den 1970ern aus einem jahrzehntelangen fast völligen CO2-Desinteresse ganz schnell ein ganz „heißes Interesse“ (gemacht?) geworden war. Ein Interesse, bei dem alte, verbrauchte Ängste langsam aber sicher ersetzt wurden durch neue (und vielleicht besser nutz-/steuerbare)?

    Svante Arrhenius ist jedenfalls kein geistiger Ur-Ur-Großvater von Greta Thunberg. Biologisch vermutlich auch nicht, eher Seitenlinie: Seine Mutter war eine geborene Thunberg.

  5. Hier mal die Sicht eines Ökonomen, der über Umverteilung, Schuldenabbau und Konjunkturbelebung nachdenkt (z.B. per Niedrigzinsen oder besser per Helikoptergeld?), sowie über die immer wieder vorgeschlagene und aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnte (aber per Anleihen-Aufkauf bereits längst praktizierte) Politik der direkten Staatsfinanzierung durch die Notenbanken:

    „(…) der Kampf gegen den Klimawandel demnächst als Begründung für die direkte Finanzierung der Staaten herangezogen wird. Dabei dürfte auch hier der ökonomische Beweggrund eine viel bedeutsamere Rolle spielen als die Rettung des Weltklimas. Gäbe es die Klimapanik nicht, man müsste sie aus ökonomischer Sicht erfinden!
    Ich zweifle keine Sekunde daran, dass wir uns auf dem Weg befinden. Die designierte Präsidentin der EZB hat den Klimaschutz bereits als eines der Ziele der Notenbank ausgerufen (…)“.
    https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/vermoegen-gebt-10-000-euro-jedem-buerger-a-1289654-2.html

    Zur wirtschaftlichen Dauer-Stagnation kommen nämlich aktuell Anzeichen hinzu für eine größere Bewegung – nach unten:
    „In New York brechen die Immobilienpreise so stark ein wie seit Zeiten der großen Finanzkrise nicht mehr.“
    „Die US-Metropole steht mit dieser Entwicklung global nicht allein da. In vielen Großstädten sinken die Preise – außer in der Eurozone.“
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/New-Yorks-Wohnungsmarkt-bricht-ein-article21308893.html?utm_source=pocket-newtab

  6. oh Mann, bekir, Sie haben aber viel Zeit, was? Die meisten der Ideen, die heute auf der Agenda der Weltregierung stehen, bauen auf Dingen auf, die vor lange Zeit ausgedacht wurden. So aus die sinnlosen Elektroroller, die jetzt überall rumstehen und nur gelegentlich bewegt werden und die der Staat großzügig in bisher unbekannter Höhe subventioniert. Ich sehe das so: nach dem Krieg hat man erstmal gewollt, daß Menschen aus der “ersten” Welt durch die übrige Welt reisen und sich mit fremden Kulturen vertraut machen, diese unterwandern bis überall Aldi und Lidl stehen. Dafür wurden Fluglinien und Hotelketten ausgebaut und James Bond Filme gedreht. Jetzt ist die Welt überall gleich, die fremden Kulturen sind längst mit der unseren verschmolzen, da will die Weltregierung den Reisewahnsinn etwas eindämmen. Als Gretas Vorfahre (sehe Geni, etc.) sich die CO2 gesteuerte Klima-Wissenschaft ausgedacht hat, fürchtete man noch die globale Erkältung. Jetzt muß seine Idee für die globale Erwärmung herhalten. Was nicht passt, wird passend gemacht. Wir werden uns daran gewöhnen, so wie wir uns an Zigarettenverbot gewöhnt haben.

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