Alexa, ich mach Schluß mit Dir!

Schnauze Alexa! Die Beziehung von Johannes Bröckers zum Logistik Giganten Amazon klang schon im letzten Jahr nicht mehr nach Flitterwochen. Jetzt legt er mit „Alexa ich mach Schluss mit Dir!“ noch mal nach. Und streitet sich mit seinem Bruder Mathias Bröckers, der sich immer noch von den Annehmlichkeite der Datenkrake Amazon einwickeln lässt. Aber wohl nicht mehr lange… Unser 3. Jahrtausend Spezial zur Buchmesse. Buch von Johannes Bröckers: Alexa, ich mach Schluss mit dir! Nichts wie raus aus der Amazon-Beziehungsfalle.

4 Comments

  1. niemand wird gezwungen per Amazon einzukaufen. Wer lieber stundenlang mit Maskenzwang durch die Läden in der Stadt wühlt auf der Suche nach einem Artikel, den er dort letztenendes sowieso nicht findet, ständig belästigt durch irgendwelche ahnungslose Azubis, die einen noch beraten wollen, der soll das doch machen. Ganz zu schweigen von Artikeln, die zum mitnehmen zu schwer sind und sowieso geliefert werden müssen. Das ist doch kein Thema. Wieso SOLLEN wir auf Amazon verzichten? Welche orteile hat das? Was stört das, daß Amazon weiß, was du letztes Jahr gekauft hast? Wird deswegen jemand bei dir einbrechen? Nein. Das schlimmste was dann passiert ist, daß du Werbung kriegst, die dir Artikel anbietet, die Amazon für passend erachtet und diese Werbung kannst du sogar abstellen. Also wer da meckert, der hat sie nicht mehr alle. Die Globalisierung hat Vorteile, die gleichen, wie die Massenproduktion. Es reduziert den Arbeitsaufwand und minimiert die Produktionskosten. Letzten endes profitieren alle davon, auch die, die ihren überflüssigen Arbeitsplatz dadurch verlieren. Arbeit ist eine Notwendigkeit und kein Gut an sich, auch wenn sie künftig etwas erstrebenswertes sein wird, weil nicht jeder wird arbeiten können und niemand wird arbeiten müssen.

    1. Sie sind also Monopolversteher und Oligarchenversteher und Technokratenversteher und Sozialismus-nur-noch-für-Milliardäre-Versteher.
      Beim Einkaufsbummel durch die Stadt kann es durchaus passieren, von Azubis oder Zahnlosen belästigt zu werden, es kann aber auch passieren, daß man am Sockenwühltisch just von seiner Traumfrau angerempelt und zum Weinschorle eingeladen wird. Das werden Sie nun wohl nicht mehr erleben, aber tragen Sie trotzdem besser einen Gummihandschuh beim Unterschreiben auf dem Warenannahme-Pad des Sub-Sub-Unternehmerlieferanten, wg. Corona©, Sie wissen schon..
      Digitalkapitalismusversteher bringen fürs ‘Leben’ kaum mehr Verständnis auf.. bitter.

  2. Amazon wächst und bedroht den physischen Einzelhandel. Auf längere Sicht sind die Folgen: Abhängigkeit statt Wahlfreiheit, ein monopolistischer Riese auf tönernen Füßen statt regionale, dezentral organisierte Stabilität. Außerdem droht die Verödung der Innenstädte.

    Wem es egal ist, dass Unternehmen oder Dienste aus seinem individuellen Konsumverhalten bei Bedarf Persönlichkeitsprofile oder sogar Verhaltensprognosen ableiten, darf sich dem gerne ausliefern. Andere Menschen legen noch Wert auf anonymes Einkaufen (im Laden mit Bargeld) oder auf regional erzeugte und vertriebene Produkte, statt von der Anfälligkeit globaler Logistik abzuhängen

    Die Freiheit, solche alternativen Entscheidungen treffen zu können, verringert sich durch Amazons Wachstum Tag für Tag. Irgendwann werden alle gezwungen sein, online einzukaufen. Wenn Paketdienste oder Server der Onlineriesen mal länger streiken sollten, werden auch Schlafschafe die Vorzüge einer örtlichen, leider platt gemachten, Ladeninfrastruktur begreifen.

    Es ist das Wesen der neoliberal-globalistischen Ära: Scheinbar grenzenlose, preiswerte Möglichkeiten sowie die Reize von Bequemlichkeit und Schnelligkeit. Die dunkle Seite dieser Entwicklung sind jedoch Strukturen, die zu mehr Abhängigkeit, Überwachung, Beherrschung, Gleichschaltung, Alternativlosigkeit, Manipulation und Unfreiheit führen. Ich nenne das: Totalitarismus.

  3. Keith ALEXAnder…fällt da was auf? Edward Snowden hat darauf hingewiesen, dass sein Ex-Boss IMMER mithört, da er an vorderster Front bei amazon sitzt.

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