“Dark Alliance”

Heute mal “Homeoffice” Frühstücksfernsehen mit Robert Stein, Frank Höfer und yours truly (ab Min. 37:00) – über das neue EU-“Transparenzgesetz”, mit dem Grundgesetz und Pressefreiheit weiter ausgehebelt werden, und über die “Dark Alliance” von CIA, Drogenkartellen und Geldwäsche,  die hinter der merkwürdigen Entführung von Nicolas Maduro eine Rolle spielen könnte. Weshalb das Kidnapping Maduros in Kanada jetzt als Warnung interpretiert wird, denn das Land spielt bei illegalem Drogenhandel und Geldwäsche eine weitaus größere Rolle als Venezuela. Im 3.Jahrtausend kommende Woche werden wir das Thema noch näher beleuchten.
************************************************************************************
Wenn Sie die Arbeit an diesem Blog unterstützen wollen:
kaufen, empfehlen, verschenken Sie meine Bücher. Vielen Dank!

 

Zuletzt erschienen:

Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 

13 Comments

  1. Es geht in Venezuela um die Verrechnung von Erdölexporten in PETRODOLLAR, nichts Anderes!

    ZITAT AUS DEM NETZ (QUELLE UNBEKANNT):

    Jan Leendert:
    Der wahre Grund für die Invasion Venezuelas durch die USA geht auf einen Deal zurück, den Henry Kissinger 1974 mit Saudi-Arabien geschlossen hat.
    Und ich werde erklären, warum es dabei eigentlich um das Überleben des US-Dollars selbst geht.
    Nicht um Drogen. Nicht um Terrorismus. Nicht um „Demokratie”.
    Es geht um das Petrodollar-System, das Amerika seit 50 Jahren die dominierende Wirtschaftsmacht sichert.
    Und Venezuela drohte nun, dem ein Ende zu setzen.
    Das ist, was wirklich passiert ist:
    Venezuela verfügt über 303 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven, die größten der Welt. Mehr als Saudi-Arabien.
    20 % des gesamten Öls der Welt.
    Aber hier kommt das Wichtigste:
    Venezuela verkaufte dieses Öl aktiv in chinesischen Yuan. Nicht in Dollar.
    Im Jahr 2018 kündigte Venezuela an, sich „vom Dollar zu befreien”.
    Es begann, Yuan, Euro, Rubel, alles außer Dollar für Öl zu akzeptieren. Es stellte einen Antrag auf Beitritt zur BRICS.
    Sie bauten direkte Zahlungskanäle mit China auf, die SWIFT vollständig umgingen.
    Und sie verfügten über genügend Öl, um die Entdollarisierung für Jahrzehnte zu finanzieren.
    Warum ist das wichtig? Weil das gesamte US-Finanzsystem auf einer einzigen Sache basiert: dem Petrodollar.
    1974 schloss Henry Kissinger einen Vertrag mit Saudi-Arabien:
    Das gesamte weltweit verkaufte Öl muss in US-Dollar bezahlt werden. Im Gegenzug bietet Amerika militärischen Schutz.
    Dieser eine Vertrag schuf weltweit eine künstliche Nachfrage nach Dollar.
    Jedes Land der Welt braucht Dollar, um Öl zu kaufen.
    Dadurch kann Amerika unbegrenzt Geld drucken, während andere Länder dafür arbeiten.
    Es finanziert das Militär. Den Sozialstaat. Die Haushaltsdefizite.
    Der Petrodollar ist für die amerikanische Vorherrschaft wichtiger als Flugzeugträger.
    Und es gibt ein Muster in dem, was mit Führern geschieht, die dies in Frage stellen:
    2000: Saddam Hussein kündigt an, dass der Irak Öl in Euro statt in Dollar verkaufen wird.
    2003: Invasion. Regimewechsel. Das irakische Öl wird sofort wieder in Dollar gehandelt. Saddam wird gelyncht.
    Die Massenvernichtungswaffen wurden nie gefunden, weil es sie nie gegeben hat.
    2009: Gaddafi schlägt eine goldgedeckte afrikanische Währung, den „Gold-Dinar”, für den Ölhandel vor.
    Aus durchgesickerten E-Mails von Hillary Clinton geht hervor, dass dies der wichtigste Grund für die Intervention war.
    Zitat aus einer E-Mail: „Dieses Gold sollte zur Einführung einer panafrikanischen Währung auf der Grundlage des libyschen Gold-Dinar dienen.”
    2011: Die NATO bombardiert Libyen. Gaddafi wird vergewaltigt und ermordet. Libyen hat nun offene Sklavenmärkte.
    „Wir kamen, wir sahen, er starb!“ Clinton lachte vor der Kamera.
    Der goldene Dinar starb mit ihm.
    Und jetzt Maduro.
    Mit fünf mal mehr Öl als Saddam und Gaddafi zusammen.
    Aktiver Verkauf in Yuan.
    Einrichtung von Zahlungssystemen außerhalb der Kontrolle des Dollars.
    Beantragt den Beitritt zu den BRICS.
    Zusammenarbeit mit China, Russland und dem Iran.
    Die drei Länder, die weltweit die Entdollarisierung anführen.
    Das ist kein Zufall.
    Fordern Sie den Petrodollar heraus. Sorgen Sie für einen Regimewechsel.
    Jedes. Mal. Wieder.
    Stephen Miller (US-Berater für innere Sicherheit) hat es vor zwei Wochen wörtlich gesagt:
    „Amerikanischer Schweiß, Einfallsreichtum und harte Arbeit haben die Ölindustrie in Venezuela geschaffen. Die tyrannische Enteignung war der größte registrierte Diebstahl von amerikanischem Reichtum und Eigentum.“
    Er macht keinen Hehl daraus.
    Sie behaupten, dass venezolanisches Öl Amerika gehört, weil amerikanische Unternehmen es vor 100 Jahren erschlossen haben.
    Nach dieser Logik war jede Verstaatlichung von Rohstoffen in der Geschichte „Diebstahl“.
    Aber hier liegt das tiefere Problem:
    Der Petrodollar stirbt bereits.
    Seit der Ukraine verkauft Russland Öl in Rubel und Yuan.
    Saudi-Arabien diskutiert offen über Zahlungen in Yuan.
    Der Iran handelt seit Jahren in anderen Währungen als dem Dollar.
    China hat CIPS aufgebaut, seine eigene Alternative zu SWIFT, mit 4.800 Banken in 185 Ländern.
    Die BRICS-Staaten arbeiten aktiv am Aufbau von Zahlungssystemen, die den Dollar vollständig umgehen.
    Das mBridge-Projekt ermöglicht es Zentralbanken, Transaktionen direkt in lokaler Währung abzuwickeln.
    Der Beitritt Venezuelas zu BRICS mit 303 Milliarden Barrel Öl würde dies exponentiell beschleunigen.
    Darum geht es bei dieser Invasion wirklich.
    Nicht um die Bekämpfung des Drogenhandels. Venezuela ist für weniger als 1 % des Kokainkonsums in den USA verantwortlich.
    Nicht um Terrorismus. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Maduro eine „terroristische Organisation” anführt.
    Es geht nicht um Demokratie. Die USA unterstützen Saudi-Arabien, wo keine Wahlen stattfinden.
    Es geht um die Aufrechterhaltung eines 50 Jahre alten Abkommens, das es Amerika ermöglicht, Geld zu drucken, während der Rest der Welt dafür arbeitet.
    Und die Folgen sind erschreckend:
    Russland, China und der Iran verurteilen dies bereits als „bewaffnete Aggression”.
    China ist der größte Abnehmer von Öl aus Venezuela. Ihnen entgehen Milliarden.
    Die BRICS-Länder sehen, wie ein Land angegriffen wird, weil es außerhalb des Dollarsystems handelt.
    Jedes Land, das erwägt, den Dollar abzuschaffen, hat nun die Botschaft verstanden: Fordere den Dollar heraus, und wir bombardieren dich.
    Aber hier liegt das Problem…
    Diese Botschaft könnte die Abschaffung des Dollars beschleunigen, anstatt sie zu stoppen.
    Denn jetzt weiß jedes Land im Süden, was passiert, wenn man die Hegemonie des Dollars bedroht.
    Und sie wissen, dass der einzige Schutz darin besteht, schneller zu handeln.
    Auch das Timing ist verrückt:
    3. Januar 2026. Venezuela wird überfallen. Maduro wird gefangen genommen.
    3. Januar 1990. Panama wird überfallen. Noriega wird gefangen genommen.
    36 Jahre Unterschied. Fast auf den Tag genau.
    Das gleiche Szenario. Die gleiche Ausrede des „Drogenhandels”.
    Der gleiche wahre Grund: Kontrolle über strategische Ressourcen und Handelswege.
    Die Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie reimt sich.
    Was danach passiert:
    Die Pressekonferenz von Trump in Mar-a-Lago gibt den Ton an.
    Amerikanische Ölkonzerne stehen schon Schlange. Politico berichtete, dass sie angesprochen wurden, um „nach Venezuela zurückzukehren”.
    Die Opposition wird eingesetzt werden. Das Öl wird wieder in Dollar fließen.
    Venezuela wird zu einem zweiten Irak. Zu einem zweiten Libyen.
    Aber hier ist, was sich niemand fragt:
    Was passiert, wenn man die Dominanz des Dollars nicht mehr mit Bomben durchsetzen kann?
    Wenn China genug wirtschaftlichen Einfluss hat, um zurückzuschlagen?
    Wenn die BRICS-Länder 40 % des globalen BIP kontrollieren und sagen „keine Dollars mehr”?
    Was passiert, wenn die Welt erkennt, dass der Petrodollar mit Gewalt aufrechterhalten wird?
    Amerika hat gerade seine Karten auf den Tisch gelegt.
    Die Frage ist, ob sich der Rest der Welt mit dieser Situation abfindet oder den Bluff durchschaut.
    Denn diese Invasion ist ein Eingeständnis, dass der Dollar aus eigener Kraft nicht mehr konkurrenzfähig ist.
    Wenn man Länder bombardieren muss, damit sie die eigene Währung verwenden, ist diese Währung bereits dem Untergang geweiht.
    Venezuela ist nicht der Anfang, sondern das verzweifelte Ende?

    Ps. Auch ein weiterer Grund wieso China 200 Milliarden in Gold investiert, jährlich. BRIC
    Kill the (Green)Bill.
    Das Karma ist unausweichlich.

    1. “Aber hier ist, was sich niemand fragt:
      Was passiert, wenn man die Dominanz des Dollars nicht mehr mit Bomben durchsetzen kann?”

      Möglicherweise ist der Punkt bereits erreicht, wie z.B. hier dargelegt wird…

      https://overton-magazin.de/top-story/trumps-phantasie-von-der-billigen-energie-vom-orinoco/

      Da steht im Wesentlichen, dass ein Durchmarsch in Venezuela aus verschiedenen Gründen schwierig ist. Ein Grund ist z.B., dass die Ölindustrie dort schon zweimal enteignet wurde und sich daher Investitionen als schwierig erweisen, weil… man mag eine Situation schaffen können, die ein paar Jahre hält, aber wie sieht es in fünf Jahren aus? Dann könnte erneut eine Enteignung anstehen.
      Auch ist es so, dass das alte System der Macht noch existiert und auch funktioniert.

      Und noch etwas… Was Du sagst, könnte erklären, warum sie auf das Angebot von Maduro nicht eingegangen sind, der ja eine enge Kooperation mit US-Ölkonzernen in Aussicht gestellt hat. Das wäre aber keine Abkehr von den Geschäften mit den BRICS (China, Russland, etc.) gewesen. Der US-Dollar wäre also weiterhin bedroht gewesen.

      Und dass die Erzählung des Westens nicht stimmt, also nur so mit Lügen gespickt ist, ist halt Standard. Dem Westen sollte man NIEMALS vertrauen. Das sind einfach geborene Berufslügner.

  2. Dance Allianz ist genau das richtige für unseren LSD-Rentner. Schön dass die alten Leute nicht nur warmes Bier trinken.

    Gute Vorsätze sind immer eine schöne Sache. Trumputin hat sich ja auch einiges Vorgenommen für 2026 obwohl er auch nicht mejr der Jüngste ist.

    Wer rastet, der rostet!

  3. Apropos Netzagentur…. Die rechtsradikale deutsche Bundesregierung ist kräftig angepisst darüber, dass Kennedy das diktatorische Verhalten von ihr im Kontext der Corona-Affäre angegriffen hat. Kennedy hat kritisiert, dass in Deutschland Ärzte im Gefängnis landeten, weil sie Prinzipien rechtschaffener Ärtze auch während Corona treu geblieben sind.

    Dass die Netzagentur gerne solche Befugnisse hätte, muss man von daher verstehen (im Sinne von nachvollziehen, nicht befürworten): vor Jahren haben sich entsprechende Behörden der Politik angedient, um ein kontrolliertes (zensiertes) autoritäres System in der Medienlandschaft durchzusetzen. Damals ging wurde das Thema “Rundfunklizenz” hochgehangen, sprich jeder, der etwas im Internet sagt, sollte eine solche Lizenz erwerben müssen, unabhängig davon wie groß die Reichweite ist. Diese hätte jährlich zehntausend Euro gekostet. Ich hab schon früher mal gesagt: hätten die Deutschen das Internet erfunden, wäre es nie und nimmer so ein freies Medium geworden, wie wir das heute kennen. Es hat zwar seine Mängel (Snowden lässt grüßen etc. pp.), aber von der Grundidee ist es sehr frei. Wäre es nach deutschen Bürokraten gegangen, hätte JEDER, der etwas im Internet sagen möchte, erst einmal einen Antrag mit 12 Durchschlägen stellen müssen. Und das hätte man vermutlich auch mindestens einmal im Jahr erneuern müssen. Es wäre ein bürokratisches, undemokratisches Monster geworden. Die Deutschen haben einen krankhaften Kontrollwahn. Dass das Internet im Großen und Ganzen so frei ist, wie es erdacht wurde (neben den bekannten Mängeln), ist diesen Leuten ein Dorn im Auge. Sie wollen die totale Kontrolle darüber haben wer was im Internet wann, wie, wo etc. macht. Ergo wollen diese Leute die Uhr zurück drehen. Was ich sagen will: so ein Mist kommt mitnichten nur von der Politik. Es kommt sehr stark auch von Leuten, die in den Behörden arbeiten und sehen, dass sie Macht (im Sinne von Unterdrückung Anderer) bekommen könnten. Auch das lieben die Deutschen: sadistische Gewalt Anderen gegenüber. Weiß auch nicht wo das herkommt. Ist aber so. Ist eine deutsche Veranlagung. Hat wohl damit zu tun, dass man selber unglücklich ist und folglich auch jeden Anderen daran hindern will glücklich zu sein. Kurz: hat wohl mit einem grundsätzlich falschen mindset zu tun, selbst wenn es andere Auslöser gibt (z.B. irgendwelche Traumata etc.; auch da haben die Deutschen eine schlechte Basis, weil… das ist vom System her so angelegt; ich vermute das Preußentum, den preußischen Gehorsam bzw. Korpsgeist als Ursache).

    Umso mehr freue ich mich über so Reaktionen, wie die von Kennedy. Es ist wichtig, dass so etwas von außen kommt, noch dazu aus einem Land, dem man sich nahe fühlt. Die Bundesregierung mag alles abstreiten und auf die Barrikaden gehen… sie hat schon entsprechende Behauptungen und Lügen aufgestellt, wie z.B. dass es wissenschaftliche Grundlagen für das Handeln gegeben habe oder die sog. “Justiz” unabhängig sei, was kompletter Unsinn ist. Das Lustige ist: was die Bundesregierung behauptet, ist relativ uninteressant. Sie kann viel behaupten, wenn der Tag lang ist. Wichtig ist, wie es die Adressaten von Kennedy aufnehmen. Und das sind nicht NUR die Deutschen (z.B. die deutsche Bundesregierung). Es könnte z.B. auch dazu führen, dass die US-Bevölkerung mal genauer hinschaut, Deutschland kritischer betrachtet. Ich bin der Meinung, dass klar formulierter Druck von außen auf die deutschen Diktaturbestrebungen nur hilfreich sein kann. Da wird die Bundesregierung überhaupt nichts machen können, wenn sie nicht aufrichtig und ehrlich ist…

  4. Seltsam, dass Herr Bröckers alle Möglichkeiten aufzählt, wer hinter dem Anschlag auf das Stromnetz in Berlin wirklich stecken könnte. Nur die Nahliegendste lässt er aus. Der Anschlag geschah exakt zum Zeitpunkt des Angriff der USA auf Venezuala und hat diesen prima aus den Schlagzeilen verdrängt. Zudem wirkten Merz und andere Spitzenpolitiker eingeschüchtert. Cui Bono? Der bekloppte Text des Bekennerschreibens lässt auch darauf schließen, dass es sich um eine US KI handelt.

    1. Ich vermute auch den Staat dahinter. Und wenn es nicht der Staat aktiv verursacht hat, dann die Staatsdoktrin, der Neoliberalismus, das zu Tode sparen auf der einen Seite und Profite rauspressen auf der anderen, also auch der Staat. Eines ist auf jeden Fall sicher: die staatliche Erzählung stimmt ganz sicher nicht.

    2. was!? die haben Strom in Berlin?
      halte ich für ein Gerücht. Eigentlich wurde die komplette BRD vor Jahren ausgeklinkt. Damals seit der Euro abgesoffen ist wegen den Griechen.

      Deswegen ist doch den BongMeister in die Berge gezogen

  5. Maduros einseitig unblutige Gefangennahme (es starben nur Maduros Leute: 23 Venezolaner, 32 Kubaner – keiner der 200 US-Angreifer) – das ist eine der vielen Merkwürdigkeiten,
    https://www.deutschlandfunk.de/55-soldaten-aus-kuba-und-venezuela-bei-us-einsatz-getoetet-100.html

    Warum gibt es ein (echtes? Fake-?)Video vom Gefängnisgang, wo er demütigend in Handschellen an der Kamera vorbeigeführt wird und kämpferisch mit “Viva Venezuela, viva la libertad” ein Nelson-Mandela-Fanal hätte setzen können?

    Denn nach einer für ihn eigentlich sehr ärgerlichen Gefangennahme (klägliche Verteidigung, dennoch viele eigene Tote) hatten seine Anhänger bestimmt den Anblick eines heldenhaften Anführers erwartet, der aller äußeren Schmach zum Trotz seine innere unbeugsame Würde und seinen Stolz erkennen lässt – und seinen Abscheu gegenüber dem empörenden Verhalten seiner Entführer.

    Jedenfalls keinen blamablen Pausenclown, der trocken-entspannt (bewusst unpolitisch?) gegenüber den Killern seiner Beschützer einen saloppen Spruch absondert:
    “Gute Nacht, frohes neues Jahr”?
    (Die nach Narrenkappe aussehende Kopfbedeckung ist ein Indiz mehr für ein Drehbuch.)

    Leider finde ich das groteske Video nicht mehr, in dem er (vor seiner Entführung) prahlend spottet: “Fangt mich doch, fangt mich doch!”
    … Das sah nicht aus nach entschlossener Verteidigung seines Landes und seines Regimes durch einen stolzen Staatsmann, zu dem sein Volk aufschaut – sondern es wirkte peinlich kindisch wie “Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann”. Oder wie ein schlechtes Monty-Python-Imitat.
    Womöglich auch ein KI-/Fake-Produkt (=jetzt unauffindbar, da es nicht mehr gebraucht wird)?

    Der anstehende Schauprozess wird (neben den grotesken Anklage-Punkten) noch irrwitziger angesichts des ursprünglichen Trump-Angebots: ab ins Luxus-Exil mit dir, dann unterbleiben sowohl Invasion wie auch Strafverfolgung!

    Wenn er also den (aus Sicht der Welt:) erpresserischen und empörenden Souveränitäts-Verletzungen aus dem Ausland nachgegeben hätte, dann wären seine vorangegangenen (aus US-Sicht: hochkriminellen?) “Taten” plötzlich “verzeihlich” gewesen?

    1. Ich glaube die CIA findet einfach geil, was sie macht. Gibt ja immer mal wieder CIA-Leute, die stolz ausplaudern, was für kranke A…cher sie sind. Und da stand halt mal die Entführung eines Staatschefs auf der bucket list. Das haben sie seinerzeit ja schon mit Chavez versucht gehabt, sind aber an der fehlenden Mitarbeit des venezolanischen Militärs gescheitert.

      Warum die Entführung? Es bietet die Möglichkeit ALLEN Widersachern der US-Verskkavungsdoktrin, souveränen Staatschefs klarzumachen “wenn wir wollen, bringen wir jeden von euch zu Fall, wir schmieren einfach ein paar Leute aus eurem direkten Umfeld (Sicherheitsapparat); ist zudem immer noch billiger als ein Krieg”.

      Und warum sollte Chavez noch eine große Show abziehen, wo er sowieso weiß, dass sein persönliches Schicksal nicht mehr in seinen Händen liegt? Ich denke jeder reagiert bei sowas unterschiedlich….

      1. Vieles ist möglich und wir kennen Maduro (nicht Chavez) zu wenig.
        Seine Sicherheitsleute waren für seine Sicherheit verantwortlich – aber er als Chef trägt für deren Wohlergehen / Überleben halt auch eine gewisse Verantwortung.

        Vielleicht haben die Bodyguards versagt, vielleicht hatten sie als Opfer eines Verrats überhaupt keine Chance, auch nur einen Schuss abzugeben. Wusste Maduro, welche Variante zutrifft?
        Was ihm klar gewesen sein musste: Verräter waren sie jedenfalls nicht – sie wurden ja “großzügigst” (=in großer Anzahl) hinweggeschlachtet.

        Großzügiger als es notwendig und sogar ratsam gewesen wäre?
        Maduro als eigentliches Ziel der Aktion blieb unverletzt und sollte es nach dem Willen seiner Entführer ja wohl auch bleiben. War er seinen Entführern dafür so dankbar, dass er sich ihnen mit spaßigen Worten anbiederte und ihnen das Wegmorden seiner dienstbaren Geister großzügig verzieh?

        Eigene Schicksalsergebenheit gegenüber seinen Entführern – mag sein.
        Coolness angesichts des Blutbads an seinen Dienern und der Knechtung seiner Landsleute – das kann ich mir nicht so recht vorstellen.
        Er gab das Bild eines empathielosen Egomanen, wie die USA es nicht besser hätte malen können – und KI macht so was heutzutage im Handumdrehen möglich.

  6. Wenn wir in die Geschichtsbücher schauen, erfahren wir zumeist nur das, was wir erfahren dürfen und wissen sollen. Ein jüngeres Beispiel dafür ist die Darstellung des Ukraine-Konflikts. Angeblich hat er im Februar 2022 begonnen, als die russische Armee in das Nachbarland einmarschierte. Die Vorgeschichte wird verschwiegen, nach vorherrschender Meinung handelt es sich um einen unprovozierten „brutalen Angriffskrieg“, einen Überfall auf ein souveränes, demokratisch regiertes Land.

    Wolfgang Bittner über Fälschung der Geschichte,
    https://globalbridge.ch/die-faelschung-der-geschichte-und-die-bedeutung-der-kultur/

    „Das Versagen“ stieg im Oktober auf Platz 4 der SPIEGEL-Bestsellerliste in den Buchmarkt ein. Katja Gloger und Georg Mascolo sollen aufgrund von „zahlreichen Geheimdokumenten und Gesprächen“ ein „Schlüsselwerk zum Verständnis unserer gefährlichen Gegenwart“ geschaffen haben.
    Die beeindruckend zahlreichen Quellen waren mir damals auch aufgefallen – aber ich vermisste Bezüge auf einflussreiche hyperaktive Russlandhasser wie Zbigniew Brzezinski und Victoria Nuland. Boris Johnson kommt vor, aber nicht mit seinen Kriegs-Fortführungs-Bemühungen vom April 2022,
    https://www.broeckers.com/2025/10/23/kriegsuntuchtigkeit-ja-bitte/#comment-155720

    Ein Werk, das jedenfalls (anders als die Werke z.B. eines Jacques Baud) unseren Mächtigen gefällt: Die “Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik e.V.” (=eine regierungsnahe NGO) stellt ein fast 2-stündiges Video zum Buch ins Netz, das mit einem Bild des Duos Putin-Schröder eröffnet, also mit dem Monster und dem (in diesem Narrativ) ihm nützlichen wichtigsten deutschen Versager:

    „Das Versagen – Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik“
    https://www.youtube.com/watch?v=K-A7B9EPdz0

    Um weitere Werbung für das Buch zu machen, bricht sogar Pensionär Olaf Scholz sein berüchtigtes Cum-Ex-Schweigen:
    “Ich bin heute fest davon überzeugt, dass Putin seinen Angriff zwei Jahre vorher fest geplant hatte und dass ihn weniges davon hat abbringen können”, sagte der sonst eher als erinnerungsschwach bekannte SPD-Politiker bei der vom (=bis 2022) Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, organisierten Vorstellung des Buchs in Berlin.

    Scholz vertrat die Ansicht, dass Putin ernsthafte Forderungen, wie eine Absage an einen Nato-Beitritt der Ukraine oder an die Stationierung weitreichender Raketen auf ukrainischem Territorium, auch ohne Waffengang hätte erreichen können.
    “Das hätte man alles ohne Krieg haben können und die Ukrainer hätten es gemacht am Ende und wir alle auch. Das heißt, er wollte den Krieg”, so Scholz.
    https://www.n-tv.de/politik/Scholz-Putin-hat-Angriff-auf-Ukraine-jahrelang-geplant-id30237753.html

    Das passt nun leider ganz und gar nicht zu den Verlautbarungen eines Oleksij Arestovych aus 2019, als er noch Selenskis Berater war (also bestimmt nicht als Putin-Agent gelten konnte):
    Dass nämlich die Ukraine (d.h. ihre west-orientierte Elite) diesen russischen Einmarsch nicht fürchte – sondern im Gegenteil brauche (sprich: quasi auch ersehne), denn dies sei der Preis für den erhofften zügigen Nato-Beitritt der Ukraine.
    Es darf vermutet werden, dass hinter Arestovychs damaligen Hoffnungen nicht nur eigene Fantasie steckte, sondern ganz konkreter Zuspruch seitens relevanter Entscheider und Sponsoren / Mentoren aus dem Westen – von Leuten, denen Arestovychs öffentliches kokettes Äußern seiner (Kriegs-)Hoffnungen jedenfalls kein öffentliches Befremden oder Distanzieren entlocken konnte.

    Jacques Baud erdreistete sich, an Arestovychs alte Äußerunen zu erinnern, weswegen die erzürnten EU-Mächtigen reflexhaft nach alter vordemokratischer Tradition Acht & Bann über ihn verhängten. So müssen wohl übersehen haben, dass Baud nicht Erinnerungen aus dem eigenen (etwa wie bei Scholz: notorisch löchrigen) Gedächtnis herausgekramt hat, sonden valide Quellen korrekt zitierte.

    Aber solche Kollateralschäden sind bei beschleunigten Verfahren in Kriegszeiten wohl unvermeidlich und wir haben vom Wahrheits-Experten Olaf ja jetzt die “ganze” Wahrheit erfahren …

    Putin als der neue nimmersatte Hitler, der nur die Sprache der Gewalt verstehe und nur mit Härte zu stoppen sei – das meint auch aus der Bundeskanzlei der “Größte Friedrich aller Zeiten”, der es als Nazi-Enkel ja wissen muss.
    Friedensbewegte sind töricht, denn Appeasement (Beschwichtigung) eines Monsters war schon 1938 gescheitert und in einen Weltkrieg gemündet.

    Alex Krainer ist anderer Ansicht und stellt den gewohnten “Lehrplan vs. Wahrheit”:
    Weder sei die Wehrmacht dem tschechischen Militär eindeutig gewachsen gewesen, noch stand sie eindeutig hinter Hitler – deutsche Generäle planten sogar die Ermordung Hitlers.

    Für Krainer waren die Briten 1938 unter Chamberlain keine verweichlichten Waschlappen, die kopflos nur “Peace now” wollten, ohne Rücksicht auf künftig umso größere Kriegsgefahren zu nehmen.
    Ziel der britischen Geheimdiplomatie sei es vielmehr gewesen, ihre Drei-Blöcke-Vision der Weltordnung voranzutreiben, die die Sicherung der deutschen Vorherrschaft über Mittel- und Osteuropa beinhaltete.

    “Die Bemühungen Moskaus, zu intervenieren, wurden konsequent ignoriert und in der Öffentlichkeit heruntergespielt. Bereits im März 1938 versuchten die Russen, eine Einheitsfront gegen Hitler zu bilden, und schlugen vor, gemeinsam mit Frankreich, Großbritannien, Polen und Rumänien eine Sicherheitskonferenz in Bukarest abzuhalten, aber ihre Initiative wurde einfach ignoriert.

    Die französische Position wurde durch die anglo-französische Konferenz vom 18. September 1938 neutralisiert, auf der die Briten die Franzosen dazu bewegten, ihre Lösung für die Tschechienkrise zu unterstützen und Druck auf die Tschechen auszuüben, damit diese den deutschen Forderungen kampflos nachgeben würden.”

    https://tkp.at/2026/01/14/die-schockierende-wahrheit-ueber-das-muenchner-abkommen-von-1938-teil-1-von-3/

    1. Krainer:
      “Die Briten ignorierten nicht nur all diese Hilferufe, sie ergriffen sogar Maßnahmen, um Hitler vor General Becks Verschwörung zu schützen. Chamberlain selbst flog während des Höhepunkts der Krise zweimal nach Deutschland (am 15. und 22. September 1938), um ein Abkommen auszuhandeln, das es Hitler ermöglichen würde, die Tschechoslowakei ohne Krieg zu erobern.”

      Er verhinderte damit vielleicht irgendwie einen Krieg (drohte der wirklich so ganz akut?) – vor allem vereitelte er aber in den für ihn hektischen letzten zwei Wochen vor dem 28. September den Schneid der Generäle, planmäßig und damit akut an diesem 28.9. zuzuschlagen und Hitler zu töten.
      Zwei Tage später begann die für Hitler so erfolgreiche Münchner Konferenz – den deutschen Ant-Hitler-Verschwörern waren damit endgültig ihre (auf Frieden und Verständigiung zielenden) Attentats-Gedanken gegen den Kriegstreiber Hitler ausgetrieben!

      Wer das als (britisches) Appeasement beschreibt und beschimpft, kann oder will die Maske nicht unterscheiden vom Maskierten!

      Aber heutige Historiker beschreiben ungeniert Chamberlain als naives Weichei und seinen Nachfolger Churchill als weitsichtig-kämpferischen Freiheitshelden.

      Doch die “Drei-Blöcke-Vision der Weltordnung voranzutreiben, die die Sicherung der deutschen Vorherrschaft über Mittel- und Osteuropa beinhaltete” – damit wollte die englische Geheimdiplomatie den Konkurrenten Deutschland natürlich schon unter Chamberlain nicht selbstlos zu einer großen imperialen Zukunft führen, etwa um es dadurch zu befrieden (zu “appeasen”).
      Sondern heranführen an die “Kontaktlinie” zur Sowjetunion, was die Aussicht verbesserte auf den erhofften großen aufreibenden Krieg zwischen diesen Giganten.

      Chamberlain-Nachfolger Churchill war seinem Vorgänger hierfür folglich ganz und gar nicht gram, ganz im Gegenteil – er wusste die geleistete Vorarbeit zu schätzen.
      Der vermeintliche Warner vor Hitler, freute sich bereits am 3. September des Folgejahres (1939), dass Albion HItler (mit vorerst nur dem Überfall auf Polen) in die Richtung gebracht hatte, wo Churchill ihn haben wollte:
      „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“
      https://www.broeckers.com/2025/05/09/das-wunder-im-osten/#comment-141305
      https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/winston-churchill/

      In seiner Freude verschwendete Churchill keinen Gedanken daran, dass er Verrat am gerade von Deutschland überfallenen GB-Bündnispartner Polen beging, das er bereitwillig im Stich ließ und opferte, um Hitler näher an die Sowjetunion und den Krieg gegen selbige heranzuführen.

      Die Polen verachtete er sowieso als „die Hyäne Europas“ und seine Lust am ganz großen Krieg (zweier sich gegenseitig vernichtender Feinde) zeigt deutlich, dass er wie Hitler von der Vernichtung ganzer Völker träumte und skrupellos auf die Umsetzung solcher Träume hinarbeitete.
      Kaum war Hitler besiegt, heuchelte Churchill in gespielter Naivität:
      „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.“
      Manche glauben in echter Naivität, Churchill habe damit z.B. die deutsche Niederlage bedauert und nicht nur das (für ihn vorzeitige) Ende des Abschlachtens jeglicher Feinde.

      Aber auch “Weichei”-Vorgänger Chamberlain bzw. der von ihm geleitete Staatsapparat zeigte nicht wirklich echte “Friedensengel”-Qualitäten:
      “Die Kabale in London musste all dies auch der britischen Öffentlichkeit verkaufen, die dem Nationalsozialismus instinktiv ablehnend gegenüberstand. Dementsprechend starteten britische Beamte und Medien eine Propagandakampagne, die im Laufe der Krise an Fahrt gewann.”

      In gezielt in die Presse lancierten Fake News “wurde die Tschechoslowakei als künstliches Monstrum und Aberration von 1919 angeprangert. Außerdem beschuldigte er [Lord Rothmere in seiner Daily Mail] die verhassten Tschechen fälschlicherweise, die deutschsprachige Bevölkerung zu misshandeln, was Großbritannien nicht tolerieren könne”.

      “Neben der Dämonisierung der Tschechoslowakei schürten die Medien auch eine allgemeine Kriegsangst. Die Besorgnis über die unerbittliche deutsche Mobilmachung wurde von Tag zu Tag größer und überzeugte die Öffentlichkeit von der Lüge, dass Deutschland die Tschechen innerhalb weniger Tage leicht überwältigen und Prag auslöschen könnte. (…)

      Ende September 1938 erreichte die Kriegspsychose ihren Höhepunkt mit Berichten, dass die deutsche Luftwaffe unmittelbar vor Luftangriffen auf Paris und London stehe und die Zivilbevölkerung mit Giftgasbomben bombardieren wolle. Als Panik ausbrach, schürte die britische Regierung diese noch, indem sie Stände einrichtete, an denen die Londoner mit Gasmasken ausgestattet werden konnten.”

      Krainer: “Kommt Ihnen das nicht irgendwie bekannt vor?”

      In der Tat, man könnte an aktuelle “Kriegsertüchtigungs”-Maßnahmen erinnert sein.
      Damals auf Vorrat, denn bis zum Überfall auf die Sowjetunion wollte man das Pulver bekanntlich trocken halten und Hitler freie Hand im Osten lassen.
      Heute ebenfalls auf Vorrat, denn Putin wolle ja bekanntlich noch bis zum 20. Januar 2029 warten, um erst dann – gegen den Trump-Nachfolger loszuschlagen.

      Damals wie heute gieren die Kriegstreiber nach einem fortgesetzten Bluten, zunächst der Feinde und der gefoppten Proxys, dann auch des eigenen Volkes. Man müsse zuletzt auch die “eigenen” Söhne (und Töchter) opfern, mahnen sie (und nehmen beim Thema “eigene” Kinder die höchstpersönlich eigenen Familien natürlich aus, Uschi lässt grüßen).

      1. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man denken, dass Sie Wehrzersetzung betreiben wollen.

        Wer soll dann die Aliens und die MILF aufhalten, wenn die ihre Tage bekommen? Die Eskimos alleine?

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *