Meinen Freund Arnulf – Betreiber der ältesten Rating-Agentur für politische Werte in Deutschland – kannte ich schon seit den Streikversammlungen Mitte der 70er am OSI – dem Institut für Politik an der Freien Universität Berlin – bei denen er mit Kollegen für den witzigen Unterhaltungsteil sorgte. In den 80ern, als er als einer der “3 Tornados” unterwegs war, absolvierten wir Lehrjahre beim Großmeister des Kabaretts Wolfgang Neuss und sind seitdem immer mal wieder in Kontakt und Kooperationen. So auch, als er sich als einer der Herausgeber des Buchs “Deutschlad neutral” einen Beitrag von mir wünschte, den ich dann auch gerne schrieb. So wie ich sehr gerne und zustimmend jetzt dem Gespräch gelauscht habe, das Roberto La Puente mit Arnulf Rating geführt hat.
Mein Wunschzettel in dem Beitrag für dieses Buch lautete:
“Ich würde mir wünschen, dass morgen im Bundestag der Beschluss gefasst wird: Ab sofort ist Deutschland neutral! Wir treten aus der NATO aus und bilden mit den Österreichern und den Schweizern einen neuen Verbund der blockfreien Staaten.
Im ersten Kalten Krieg gab es schon einmal einen solchen neutralen Block, mit Jugoslawien, Schweden, Indien, Ägypten und anderen und jetzt, im wieder angeheizten zweiten Kalten Krieg, braucht es den wieder. Und D-A-CH kann das Dach liefern, unter dem er entsteht.Unter der Parole: Wir sind raus aus dem konfrontativen Blockdenken. Wir brauchen keine riesigen Armeen, haben Grenzschutz und bewachen unser Land – an der Grenze. Aber wir führen keine Kriege irgendwo anders. Wir streben gute Beziehungen mit den Supermächten USA, China und Russland an.”
Leider wird es ein Traum bleiben, werter Blogchef.
Da hier in Dummland ein sehr großer Teil des sogenannten Souveräns immer noch nicht kapiert hat, wo die Reise mit diesem Personal hingeht. Dirk Pohlmann hat es in einem seiner Beiträge gut auf den Punkt gebracht, indem er formulierte: Mutti und Papi haben nichts Gutes mit Euch vor!
Der Spruch aus Köln: Et hätt noch immer jot jejange!, wird dieses Mal nicht in Erfüllung gehen, wenn man sich vor Augen führt wo diese völlig verantwortungslosen und fremdgesteuerten Herrschaften uns hinführen wollen.
Wenn man sich nur den sogenannten “Operationsplan Deutschland” anschaut, mit welchem die Gesellschaft Stück für Stück auf einen Krieg mit Russland vorbereitet wird. Natürlich alles schön verklausuliert in einer Bündnisverpflichtung Deutschlands gegenüber der NATO, die halt erbracht werden muss.
“Das heutige Russland ist auf absehbare Zeit die größte Bedrohung für Frieden und Sicherheit im euroatlantischen Raum. Bereits jetzt ist Deutschland vor allem Bedrohungen aus dem hybriden Spektrum gegnerischer Akteure ausgesetzt – Desinformationskampagnen, Cyberattacken, Spionage und Sabotage – , deren Urheber meist nicht eindeutig benannt werden können.”, heißt es da.
Im Bündnisfall liebe Mitbürger, müssen 800.000 Soldatinnen und Soldaten der NATO an die Außengrenzen verlegt werden. Da könnt ihr Euch schon mal fragen: Ob ihr selbst oder eines eurer Kinder an diesem Abenteuer “Operation Barbarossa Zwei Punkt Null” teilnehmen dürfen.
Aller guten Dinge sind drei und dieses Mal muss es klappen, sonst geht es uns wie Karthago in den drei Punischen Kriegen. Nach dem ersten war es noch mächtig . Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.
Von russischer Seite wurde bereits geäußert – für den Fall dass wir wieder auf die krude Idee kommen und Russland angreifen – die Russen zu uns kommen und dieses Mal gibt es kein Pardon. Will sagen: Deutschland und seine Bewohner werden nicht mehr auffindbar sein.
Das sind doch Aussichten, oder? Unsere transatlantisch gesteuerten Vollpfosten welche auf dem alternativlosen Kriegspfad sind, der ihnen täglich von Washington in die Ohren gesäuselt wird, interessiert solcher Art wehrkraftzersetzendes Geschwätz natürlich nicht die Bohne. Die sind derart Gehirngewaschen das ihnen die Folgen ihrer täglichen Kriegshetze, eine Handbreit am Allerwertesten vorbei geht. Wahrscheinlich sind sie der Meinung, dass wenn es hier losgeht, Uncle Sam sie schnell über den großen Teich in Sicherheit bringt. Wenn sie da mal nicht auf das falsche Pferd gesetzt haben. Ein kurzes Gespräch – betreff der Zuverlässigkeit und Einhaltung von Zusagen US-amerkanischer Politiker – mit den Ureinwohnern in Gods own Country oder den Bewohnern all der Staaten, welche in den letzten 70 Jahren Besuch von der größten “Demokratie” auf diesem Planeten bekommen haben, könnte da Augen und Ohren öffen und evtl. zu einem Umdenken führen. Darauf hoffen – indem man diesen Personen wie in den letzten 80 Jahren das Vertrauen ausspricht – dass sie daraus die richtigen Lehren ziehen, würde ich nicht. Also Arsch hoch und auf die Straße, bevor es zu Spät ist.
Das Imperium bröckelt von innen her oder “Full Metal Jacket” lässt grüßen. Das waren meine ersten Gedanken, als ich diese Meldung las.
USS Lincoln in TÖDLICHER Meuterei | Larry Johnson – https://www.youtube.com/watch?v=ZX5AYmhq4RE
Larry Johnson ist schon eine Hausnummer, aber evtl. wäre dies ein Fall für eine genauere Recherche des Blogchefs!?
Ich weiß nicht, ob das da auch Erwähnung findet… ich finde noch einiges mehr spannend… Neben dem Militärischen verlieren die USA auch noch an anderer Front massiv an Boden: die Russen haben zu SWIFT eine wohl vor allem in Afrika stark nachgefragte Alternative geschaffen, nennt sich A7 und soll Gold- und Rohstoffgedeckt sein. Dann ist es wohl so, dass die gesamten Golfmonarchien – die allesamt erheblich vom Export fossiler Brennstoffe abhängig sind – teils massive Exporteinbußen hinnehmen müssen: Saudi Arabien mW minus 73 oder 74 Prozent. Deren Haushalt war mW schon vor Ausbruch des Krieges gegen den Iran nicht mehr ausgeglichen. Die USA sollen ihnen gedroht haben bloß nicht die US-Staatsanleihen zu verkaufen. Sie sollen jetzt einen ganz wilden move vorgeschlagen haben: die US-Notenbank beleiht die bei den Saudis liegenden US-Staatsanleihen. Das klingt für mich irgendwie nach sehr windigen Finanztricksereien (fast so irrwitzig wie die Idee von Trump eine Münze herzustellen, die nominal den Wert der US-Schulden oder eines Teils davon haben solle, damit sie diese abbezahlen können).
Also: der massive Einbruch des Handels mit Öl dürfte auch ebenso massive Auswirkungen auf die Dollarnachfrage haben. Es ist also nicht nur der allgemeine Handel über die Straße von Hormus und Co direkt betroffen, sondern es gibt auch indirekte, weniger thematisierte Auswirkungen.
Die Chinesen stellen sich – so scheint es – darauf ein, dass die Ölkrise noch eine ganze Weile andauern wird.
Halten wir fest: die Schulden der USA explodieren (Ende dieses Monats könnte die 40 Billionen Dollar-Marke geknackt werden) weiterhin, die Dollarnachfrage sinkt aufgrund allgemein sinkenden Handels und aufgrund Wechselwilliger hin zu sicheren Alternativen, jenseits des Dollars und zu guter Letzt könnte ein – aufgrund wirtschaftlicher Schieflage der Halter – massiver Verkauf von US-Staatsanleihen das System zum Implodieren bringen. Bei der Ausgangslage glaube ich auch kaum, dass die USA einen dritten Weltkrieg der Deutschen gegen Russland finanzpolitisch überleben würden.
Und auch interessant: die deutsche Bank soll als eine der wenigen westlichen Banken (die erste und einzige?) direkten Zugang zu chinesischen Zahlungssystemen erhalten haben. Das werden sie kaum ohne Rückendeckung der Politik realisiert haben. Möglicherweise waren also zumindest in dem Kontext mal Menschen am Werk mit nicht ganz so wenig Hirn, wie an anderen Stellen in erdrückender Weise zu beobachten ist.
https://freedert.online/international/288813-was-die-drei-musketiere-russland-iran-china-wirklich-vorhaben/
https://www.youtube.com/watch?v=AnDNpx_7cYU
Auch interessant: für wen arbeitet eigentlich der sog. “tiefe Staat”? Eigentlich weiß man das: für die Wallstreet und die Kriegslobby., aber… das ist noch einmal ganz gut zusammengefasst (auch die Geschichte während des 2. WK, wobei gesagt wird, dass die Banken trotz des Wissens der Verbrechen der Nazis weiterhin ihre Geschäfte mit Nazideutschland gemacht hätten, was nicht stimmt, sie haben WEGEN der Verbrechen ihre Geschäfte mit NaziDeutschland gemecht; das war der Grund, warum es NaziDeutschland, den Holocaust und alle die anderen Verbrechen überhaupt erst gegeben hat, WEIL die Banken da ein riesiges Geschäft gewittert haben):
https://www.youtube.com/watch?v=CLrSYDD61a0
Das sind also die Leute, die aktuell ihrem Untergang entgegensehen müssen, was sie auch so gefährlich macht.
Es ging jetzt doch nicht bis Ende dieses Monats (=14 Tage), dass die 40 Billionen Dollar-Marke geknackt wird. Die USA-Verschuldung ist schon nach drei Tagen (20.08.2026) so weit:
„US-Schulden explodieren: Erstmals mehr als 40 Billionen Dollar“
Gleichzeitig wächst das Haushaltsdefizit weiter, während die Zinskosten für Washington deutlich steigen.
Damit hat sich der Schuldenberg innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Auch das Tempo der Verschuldung steigt: Von 20 auf 30 brauchte man fünfeinhalb Jahre, von 30 auf 40 nur viereinhalb.
https://www.merkur.de/politik/us-schulden-explodieren-erstmals-mehr-als-40-billionen-dollar-zr-94452092.html
War es nicht Frau von der Leyen, die – wohl im Dienste von Blackrock – gesagt hat, dass man das Privatvermögen der Deutschen und Europäer “aktivieren” möchte? Irgendwie kursierte da mal die Zahl von 10 Billionen Euro. Das wäre zu wenig, um die US-Schulden zu begleichen. Es sei denn dabei handelt es sich um das Privatvermögen nur allein der Deutschen, nicht aller Europäer. Dann könnte es hinkommen.
Was passiert eigentlich mit all dem Vermögen derer, zB Immobilien, die im Krieg sterben? Vor allem, wenn es niemanden mehr gibt, der datauf Anspruch erheben könnte?
Natürlich war mit “Aktivierung” Finanzierung der Kriegswirtschaft gemeint.
Übrigens hat sich jetzt die Kapitallobby beschwerrt, dass die Sozialkosten in Deutschland zu hoch seien. Das sei ein Grund für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, immerhin sagten sie “neben den Energiekosten”. Einerseits würde ich sagen “javstimmt”, weil diese um die 40 Prozent der Lohnkosten betragen sollen. Unser Gesundheitssystem ist mir zB auch zu ineffizient, ua weil ideologisch fehlgeleitet: mehr Profit, weniger Gesundheit (im Gegenteil: (“chronisch”) kranke Menschen sind gut fürs Geschäft).
Andererseits monieren sie eine Steigerung von 4,5 Mrd Euro. Wieviele Menschen sind in Deutschland berufstätig? 40 Mio? Macht irgendwas um die 10 Euro pro Arbeitnehmer und Monat.
Wieviele Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst? 6 Mio? Glaubt hier irgendwer die Regierung will ernsthaft das Bürokratie-Problem angehen?
Je mehr Menschen im öffentlichen Dienst, umso mehr Menschen, die ihre Existenzberechtigung nachweisen müssen, also umso mehr Bürokratie. Egal. Ich müsste jetzt sehr weit ausholen, will ich aber nicht. Insgesamt sehe ich die Ineffizient in Staat, Gesundheitssystem (mit mitunter qualvollen Folgen) und die Umstellung auf Kriegswirtschaft (vor allem der Raub an Vermögen zu dessen Finanzierung) als größte tatsächliche Kostentreiber.
Die allgemeine Frage lautet mal wieder: hat die Politik das Wohl der Menschen und des Landes im Sonn oder nur irgendwelche Einzelinteressen? Bzw: Auf wievielen Ebenen kann man ein Land eigentlich gegen die Wand fahren?
Und in so einer destruktiven Gemengelage, kommen dann noch die äußerst wettbewerbsfähigen Chinesen ins Spiel. Dass die Politik da – bei ihrem ohnehin falachen Mindset – die richtigen Entscheidungen trifft, um die europäische Wettbewerbsfähigkeit tatsächlich und ernsthaft zu verbessern, darf getrost ausgeschlossen werden.
Sieht man ja bereits. Die Arbeitnehmer – die man nebenbei bemerkt im Krieg umbringen will – sind an allem schuld (die arbeiten angeblich zu wenig). Apropos Kostentreiber….. Stellantis hat zugegeben, dass sie bei ihrer völlig fehlgeleiteten Umstellung auf E-Mobilität (nicht DASS sie sich den Veränderungen gestellt haben, sondern das WIE ist das Problem) 70 Mrd Euro verbrannt haben. Bei VW vermute ich das Doppelte.
Also teure Management-Fehlentscheidungen werden bei der Berechnung der Wettbewerbsnachteile natürlich auch nicht berücksichtigt. Der Arbeitnehmer soll das alles (staatliches und unternehmerisches sowie dem Kapitalismus geschuldetes (sie Gesundheitssystem: kranke Menschen sind zwar gut für den Profit der Einen, aber schlecht für den Anderen, der Ausfälle und weniger belastbare Mitarbeiter zu beklagen hat) Missmanagement) kompensieren, indem er zB noch mehr arbeitet, noch mehr Druck ausgesetzt wird (allein psychologisch) und damit noch mehr seine Gesundheit gefährdet und am Ende zu noch mehr Ausfällen führt.
Bei solchen Grundvoraussetzungen (und noch weiteren Fehlern in der Politik) braucht sich der Chinese nicht einmal mehr groß Mühe geben, um gegen diese “Konkurrenz” zu brillieren….
Es bedarf fürs erste keiner “genauen Recherche” – ein Blick in ein deutsches Mainstream-Medium vom 14. August liefert schon Erhellendes:
“Suizidversuche und psychische Belastungen: US-Militär dementiert Berichte über alarmierende Zustände auf Flugzeugträger”,
https://www.tagesspiegel.de/internationales/suizidversuche-und-psychische-belastungen-us-militar-dementiert-berichte-uber-alarmierende-zustande-auf-flugzeugtrager-15938703.html
Trotz Dementi: Abgelöst werden soll das Kriegsschiff „USS Abraham Lincoln“ dennoch.
Und nach dem ausführlich beschriebenen Dementi verschiedener (ebenfalls ausführlich beschriebener) Grusel-Details folgen im Tagesspiegel Quellenangaben.
Die Gruselberichte kamen nämlich ursprünglich nicht von bösen Medien ausländischer Feinde und auch nicht von dunklen Ecken des Internets – es waren “Hausmedien des US-Militärs”, die berichtet hatten:
Laut „Navy Times“ und „Stars and Stripes“ haben mehrere Besatzungsmitglieder aufgrund schlechter Bedingungen und psychischer Belastungen versucht, in Suizidabsicht über Bord zu springen. Auch der „Guardian“ berichtete. Besorgte Angehörige hätten bei einer emotionalen Versammlung mit Vertretern der Marineführung in San Diego Alarm geschlagen.
Eine Ehefrau berichtete, ihr Mann habe ihr eine Nachricht geschickt, in der er schrieb, er „hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen“.
Nicht nur die Hilferufe an die Öffentlichkeit, auch die laschen Dementis gab es schon vor Monaten – aber nichts verbesserte sich für die armen Schweine:
“Als im April erste Meldungen dazu erschienen, sprach Verteidigungsminister Pete Hegseth lediglich von „Fake News“.”
Nun also soll der Flugzeugträger laut Medienberichten endlich abgelöst werden, was allerdings schon “bereits zuvor geplant gewesen” sei.
Ob das schnell gehen wird, scheint man auch beim Tagesspiegel zu bezweifeln:
“Unklar ist aber, wie lange das Ganze dauert. NBC News zufolge dauert ein solcher Wechsel für gewöhnlich mehrere Wochen.”
Ob die Matrosen des laut Insidern vorgesehenen Ablöse-Schiffes „USS George Washington“ sich schon freuen oder auch schon über Exit-Möglichkeiten nachdenken, bleibt abzuwarten. Ablösern und Abzulösenden bleibt der Trost, dass Trump sich vor den anstehenden Wahlen ängstigt und dem Zwang unterliegt, bis November ausnahmsweise mal fürs vernachlässigte Volk in Staatsdiensten was machen muss statt die dafür nötigen Gelder wie gewohnt in die Taschen der Oligarchen (und seine eigenen) zu lenken, was je eher seiner DOGE-Schlanker-Staat-Ideologie entspräche.
Cäsar Trumps Ego- und Gigantomanie (Ballsaal im Weißen Haus) dürfte bei den Wählern aus der Marine und ihren Angehörigen immer schlechter ankommen…
Dem Dummvolk redet man aber ein sie müssen nur die AfD wählen, dann wird alles gut. Ich glaube kaum, dass die AfD an solchen Zuständen etwas ändern wird: https://freedert.online/meinung/288629-zurueck-in-barbarei-kapitallobby-trommelt/ (ein weiterer Artikel, der erklärt, warum der Machtapparat das Medium dahinter als Feind ansieht)
Sie dürfte nicht nur in dieser Sache voll auf Linie mit dem Machtapparat sein. Ich denke auch in Sachen NATO und Genozid in Gaza ist das so. Vll. muss noch ein bisschen geschliffen werden, ein paar Köpfe entfernt werden… aber am Ende…
Die Menschen, die an eine “Alternative” glauben, die im Wesentlichen dem gleichen Machtapparat entspringt, sind dumm.
Die Politiker der AfD haben die Seele der Deutschen gut verstanden. Rassismus ist ein wesentliches Bestandteil ihrer Prollitik.
Vermutlich ist die Bevölkerung aber nicht nur dumm, sondern auch Teil des Problems.
Die Franzosen würde ich tendenziell als nationalistisch bezeichnen. Aber die lassen sich mMn nicht jeden Bären aufbinden. Rassismus zur Ablenkung von wesentlichen Problemen funktioniert sicher auch da, aber trotzdem wissen sie viel besser was gespielt wird, dass die Eliten es nicht gut mit ihnen meinen. Die Deutschen ziehen aus ihrem Gehorsam gegenüber den Eliten einen Großteil ihres Selbstverständnisses, ihrer Identität. Sie glauben dementsprechend auch, dass nur von oben das Problem gelöst werden kann (andere Eliten, die blaue “Alternative” eben), anstatt, dass sie selber dafür verantwortlich sind.
Es gehen viel zu wenige Menschen auf die Straße. Angesichts der aggressiven Gewalt, die von den Eliten ausgeht, ist das schon echt erstaunlich.
Ich stimme Dir zu: die Menschen selbst müssten die Demokratie in die Hand nehmen und nicht darauf warten, dass eine Partei (oder ein “starker Mann”) kommt, (der) die all ihre Probleme löst.
Deutschland wird neutral ( Kommt von Neutralisiert ) und islamisch ( Sharia Law )
So wird ein prima Schuh draus !
Das Ösiland ( Haider’s Jörgl nicht mehr im Rennen ) und die Schweiz ( Kein Bankgeheimnis mehr ) sind Passado-Luschen-Länder. Besser wäre es, Holland annektiert uns !! Die sind auch mal am Zug…immer viel Pech gehabt bei den Fußball WMs…Holländer haben lecker Meisjes, offene Häfen zum Auslaufen, haben Head & Bong-Shops = Orientaffin durch den Amsteldam-Hasch-Kram…und sie haben das KI-wichtige ASML https://de.wikipedia.org/wiki/ASML
Wir haben nur ADSH….40% aller 15-Jährigen können weder Lesen noch Schreiben
noch Rechnen. Also Idealer Posting-Nachwuchs für unseren Bröki-M-Blog. Auf seinem Traditions-“Cat-Walk” ( Jeder labert mit ) zeigt sich der Trend bereits deutlich ( No names ) https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/article412025766/alarmierend-40-prozent-der-jugendlichen-koennen-kaum-lesen-und-rechnen.html
Das niederländische Unternehmen ASML ist weltweit die einzige Firma, die Maschinen zum Bau von Hightechchips herstellen kann – derzeit gerade noch.
Denn auch hier versucht China “mit geballter staatlicher Macht das Monopol der Niederländer zu brechen – und ist offenbar schon erstaunlich weit”,
so das Manager Magazin vor vier Tagen.
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/asml-wie-china-die-vormacht-im-halbleitersektor-angreift-a-38baa1e5-3817-4553-9c7a-55a39bc1646f
Ein weiteres Beispiel für Sanktionen gegen aufsteigende Mächte, die diese nur dabei anspornen, noch schneller autark von den arroganten, aber lahmen Enten des Westens zu werden – das gleiche Magazin berichtete nämlich erst vor zwei Monaten noch:
“Schwere Vorwürfe der USA gegen den Chipmaschinenhersteller ASML:
Die Niederländer sollen eine hochmoderne Anlage nach China geliefert haben, obwohl dies gegen Exportbeschränkungen verstieße. Die Spannungen zu diesem Thema sind nicht neu.”
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/asml-usa-pruefen-moegliche-lieferung-von-top-chipmaschinen-nach-china-a-c3a80574-6890-437c-b55d-d8fb63c37d97
Ich denke, damit die Forderung nach Neutralität an Substanz gewinnt, braucht es einen sozusagen breiten “ideologischen” Unterbau, ein entsprechendes Fundament, wobei es sich nicht um Ideologie im klassischen Sinne handelt… ich meine nämlich Recht. Den westlichen Eliten muss das Mittel der Gewalt genommen werden. Und das geht meiner Meinung nach nur mit dem Strafrecht. Das heißt der Staat muss so umgebaut werden, dass er rechtstaatlichen Prinzipien folgt. Und solange das nicht passiert, muss das Verständnis der Menschen geschärft werden, was Recht und was Unrecht ist. Und dass das keinesfalls das ist, was einem der Staat einzureden versucht. Derzeit verfolgt er z.B. lieber Kritiker von Gewalt und Kriminalität als die Täter selbst (z.B. Akteure, die sich auf die eine oder andere Weise am Genozid in Gaza beteiligen, Stichwort Waffenlieferungen, aber auch politische Propaganda, der Versuch Kritik am Völkermord zu kriminalisieren etc).
Beispielsweise die Causa Ukraine: Um Kriege anzufangen oder zu verlängern, zu eskalieren, auszuweiten etc. irgendwelche Geschichten zu erzählen, muss als Straftat gelten. Man könnte es auch so formulieren: nicht alles an Diplomatie versucht zu haben, bevor man zu anderen Mitteln greift, muss als Straftat gewertet werden. Wer Gewalt der Diplomatie vorzieht, egal, wie die Geschichte dazu ausgeschmückt wird, muss mit entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. INSBESONDERE Politiker, Medien und Staatsapparat müssen in diese Betrachtung einbezogen werden, da 100 % aller Kriege ausschließlich immer nur von Politikern und deren Helfershelfern (z.B. Justiz etc.) und / oder entsprechenden Agitatoren (Medien) ausgehen. Dass ausgerechnet die größten Gewalltäter der Menschheit von der Strafverfolgung defacto ausgenommen sind, ist ein Skandal sondergleichen.
neutral wie die Ösis oder Schweizer!?
die sind nicht neutral. was reden die Rentner da schon wieder?
Kaum zu glauben, dass die Alten tatsächlich sowas glauben. Die Länder waren nie neutral. auch Finnland und Schweden n
waren es nie.
Hätte nicht gedacht, dass unsere Rentner und Alienforscher auf den alten Trick reingefallen sind.
Bei den Chemtrail-Anhängern kann ich das verstehen, weil die tatsächlich mit anderen Dingen beschäftigt sind. Die können dann so augenscheinlich Dinge nicht mitbekommen wie: Ösis waren nie neutral
hat man doch an den Finnen gesehen, Die haben nur simuliert. und als sie die Gelegenheit hatten, haben sie sich entschieden, nicht freiwillig Teil des neuen Mogolen-Reiches zu werden.
wir haben auch keine Pläne, um die einzubinden. Wir hier im Zentrum der Superentscheider gehen noch davon aus, dass die Stoßrichtung eher zu den Arabs geht. Obwohl ihr wisst ja, was ich davon halte. Indien wäre besser.
Iran, Pakistan, Indien. Das wäre die richtige Sache. aber wie gesagt, die anderen hier befürchten Ärger, wenn der LGBTQ-Arab an der Flanke steht.
ich will euch aber nicht mit Details langweilen.
Tassen hoch und Holzbein-Kiel due Daumen drücken.
Drewermann: Amerika will Krieg zwischen Deutschland und Russland!
https://www.youtube.com/watch?v=Wn_aIikC4JM
Für den Theologen und leidenschaftlichen Pazifisten steht fest:
“Ohne Amerika hätten wir längst Frieden mit Russland!”
Der Frieden könne nur kommen durch Versöhnung mit Russland. Doch genau diese Zusammenarbeit wollen die USA um jeden Preis verhindern. Und hetzen stattdessen Deutschland auf Russland, weil sie (bei einer möglichen Kooperation der beiden) fürchten, ihre eigene Rolle als einzige Weltmacht zu verlieren.
Eine leidenschaftliche Rede – erfrischende Selbstbestätigung für Gleichgesinnte, die die deprimierende Wahrheit bereits kennen, die Mackinder 1904 aussprach und die immer noch gilt. Also für Leute, die sich keine Illusionen mehr machen, wem die von transatlantischen Bücklingen dominierend durchsetzte deutsche Polit-Elite letztlich dient.
Die vielen Tagesschau-Gläubigen erfahren nichts von Mackinder, wie uns Googles KI lehrt:
“Auf tagesschau.de existieren keine redaktionellen Fachartikel oder Haupteinträge über den britischen Geographen Halford Mackinder. Der Name taucht in der regulären Berichterstattung der Plattform nicht auf und ist lediglich in den Kommentarspalten sozialer Medien zu finden. Besuchen Sie tagesschau.de für aktuelle Nachrichten und Berichte.”
Weitergehen, unter “Mackinder” gibt es (für dumme Deutsche) nichts Wichtiges zu sehen!
Von den Tagesschau-Gläubigen schütteln daher viele immer noch den Kopf, wenn Friedrich Merz als Kriegstreiber bezeichnet wird – die uns erschreckenden Kriege mache doch Putin und derzeit allenfalls noch Trump. Putin go home, war over!
Dieser “kindhaften außenpolitischen Philosophie” tritt selbst Ex-General und Merkels langjähriger Militärberater Erich Vad nahezu vergeblich entgegen, denn transatlantische Lautsprecher trichtern die Putin-ante-portas-Parolen unaufhörlich dem einfachen Volk ein, damit es sich besser in den Krieg (ver-)führen lässt, in dem sie das Kanonenfutter sein werden wie jetzt schon die Ukrainer,
https://www.broeckers.com/2026/08/06/3-jt-132-invasion-aus-ceuta/#comment-179316
“Frieden gibt es auf jedem Friedhof”, Taurus auf Moskau – die vom Blackrock-Mann im Kanzleramt verkündeten Ziele sind bei den verbliebenen Merz-Gläubigen noch nicht angekommen oder als belanglose Eintags-Floskeln absortiert und wieder vergessen.
Dass dieser strenge Schulden-Gegner Merz quasi am Wahlabend auf Schuldenorgie umschaltete, um Rüstungsindustrie (sprich USA) und Ukraine (sprich: indirekt ebenfalls USA) mit Geld überschütten zu können, und die Kälber sozusagen ihren eigenen Schlächter (Auftragsmetzger des fleischhungrigen Kannibalen-Hegemons?) gewählt haben, könnte nach und nach vielleicht doch durchdringen.
Nämlich dann, wenn nicht nur allgemein im de-industrialisierenden Germanistan, sondern auch im eigenen Haushalt dieser Bürger Geld, Gas, Strom und Job-Aussichten knapp werden – falls sie bis dahin nicht schon ihren neuen finalen Job im Schützengraben angetreten haben werden!
nicht alles glauben, was sie dir auf TickTack und OnlyFlöhe erzählen. Die Special Öperation ist längst gewonnen. Trumputin hat alles unter Kontrolle
Ja, die alten Zeiten, als Miteinander-Reden noch als wichtige Option galt.
Auf ihrem letzten EU-Gipfel (Juni 2021, also vor dem Ukraine-Krieg) musste die scheidende Bundeskanzlerin Merkel noch eine Niederlage einstecken:
“Ihr Vorschlag, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gipfeltreffen mit der EU einzuladen, wurde mehrheitlich zurückgewiesen. Während Merkel gemeinsam mit dem französischen Präsidenten dafür warb, mit dem russischen Widersacher zu reden, kam das für viele Osteuropäer und auch für die Niederlande nicht in Frage.”
https://www.dw.com/de/merkels-letzter-walzer-auf-eu-parkett/a-58048214
Sigmar Gabriel erinnert bei Markus Lanz mal daran. Bei einem anderen Thema wird westlicherseits dagegen gerne viel gequasselt – um davon abzulenken, dass ein echtes Handeln ausbleiben wird
Gabriel ebenfalls bei Lanz zum Thema Ukraine & EU-Beitritt:
https://www.youtube.com/shorts/P9n4YpjTULk
Die Ukraine ist hochkorrupt – hätte aber auch ohne Korruption keine Chance eines Beitritts (wie seinerzeit die Türkei, würde das die EU in ihren heutigen Strukturen überfordern).
Erstaunlich nüchtern und realistisch von einem Transatlantiker, der sich auch schon ganz anders äußerte, weil er halt (wie Merkel) ein Chamäleon ist.
@bekir: “Drewermann: Amerika will Krieg zwischen Deutschland und Russland!”
Das stand für Drewermann schon zur SIKO 2017 fest:
“Die USA stabilisiert keinen Staat, aber man hat inzwischen sieben islamische Staaten bis in den Ruin bombardiert. Nicht stabilisiert hat man sie, sondern ruiniert. Dafür steht die Nato. Sie ist keine Sicherheitsarmee, sie ist – ganz im Gegenteil – die schlimmste Kriegsmaschinerie in aggressiver Absicht, die die Menschheit je gesehen hat.”
Im Kommentar von einem leider Verstorbenen SIKO-Kritiker:
https://www.oha-zeitung.de/keinen-frieden-mit-der-nato/
Drewermanns Fazit damals: „Wir sagen NEIN zur Kriegswilligkeit, die unsere Medien herbeireden. Wir verweigern uns einer Politik, welche uns die Option des Krieges immer noch offen lässt.“
Nach neun Jahren erleben wir eine sehr sehr deutliche Steigerung dieser desaströsen Politik in Begleitung der eingebetteten Medien.
Und wenn du denkst es geht nicht schlimmer,
heißt’s “Vorwärts immer, rückwärts nimmer!”
(s. Honnecker)
Auf in den Untergang.
Im Land der offensichtlich verblichenen Dichter und Denker kann man offen nationalsozialistisch zu Vernichtungsphantasien anderer Volksgruppen (Russen) aufrufen…
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154871
…aber der Protest gegen den antirussischen Hass aus Politik und Medien sowie weiße T-Shirts mit der Aufschrift “das letzte Hemd” rufen sofort den Staatsschutz (SS) auf den Plan…
https://freedert.online/inland/288822-letzte-hemd-staatsschutz-nimmt-geheimnisvolle/
Und guess what… rate mal was hier sofort dem rechten Spektrum zugewiesen wird. Nicht etwa offen natiionalsozialistische Genozidgedanken, nein… weiße T-Shirts und die Distanzierung von politisch und medial betriebenem Hass auf andere Völker, in dem Fall Russland. Ne… das ergibt Sinn, NICHT…
Die deutschen Nazi-Medien sind empört, dass einer ihrer Nazi-Kollegen am Pranger steht:
https://freedert.online/inland/288955-deutscher-journalisten-verband-solidarisiert-sich-mit-russophobem-martens/
Soviel dazu die deutschen Medien seien ja alle so links… dummes Geschwafel.
Ja @Richard, je länger man ihnen zuhört, desto mehr bekommt man den Eindruck: Sie sind wieder da! Die Schattenregierung hat ihre passenden Hampelmänner gefunden, welche in der AfD ihre lästige Konkurrenz sieht.
Meine Prognose: Falls sich die AfD nicht kleinkriegen lässt wird sie von der Schattenregierung eingebunden in den Kampf der Revanchisten.
Entweder lassen sie sich dazu überreden oder sind es bereits. Der Fehler liegt im System: man kann vor der Wahl die größten Töne spucken und nach der Wahl ganz andere Dinge umsetzen. Kurz: die sog. Demokratie ist gar keine.
So hat der Höcke denn auch einen vergifteten Köder an Wagenknecht und das BSW ausgelegt. Er wolte sie zur Landeschefin eines Bundeslandes im Osten machen. Damit hätte sich das BSW vollends zerkegt. Vor allem dürfte es Höcke aber um Eines gegangen sein: er hegt vermutlich größere Ambitionen. Und es dürfte der AfD nicht gut bekommen zu früh in Regierungsverantwortung zu kommen, da die Menschen dann den wahren Kurs der Partei erkennen könnten. Sie wollen den Unmut in der Bevölkerung (und damit ihre Zustimmungswerte) lieber für den Bundestag aufsparen. Meine Theorie…
Vor allem aber: man kann nicht die Abhängigkeit Deutschlands von den USA beklagen und dann (als Wähler) nicht mitbekommen, wie Vance, Musk und andere US-Größen die AfD pushen…. Da liegt was im Busch…
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) “solidarisiert” sich nicht so eindeutig mit dem Täter, wie das bei RT anklingt. Aber er “protestiert gegen das von der russischen Justiz eröffnete Ermittlungsverfahren gegen Michael Martens”; Wortlaut DJV-Chef:
„Es darf keinen Schauprozess in Moskau gegen einen deutschen Journalisten geben.“
Verbrecher gehören vor Gericht – aber Untermenschen, die über Herrenmenschen urteilen? Das geht ja gar nicht; der Gröfaz würde sich im Grabe drehen, wenn er denn eines hätte! [/Ironie-Modus off]
Der DJV raunt des weiteren von “Distanzierung”
– nur: Durch wen eigentlich und von was?
Vorweg: Es ist weder der Täter noch der DJV, der sich distanziert.
Es ist das Presseorgan FAZ, der Arbeitgeber des Täters.
Aber er distanziert sich nicht von der Kernaussage des Arbeitnehmers / Täters, sondern nur davon:
“die Frage sei „missverständlich formuliert“ gewesen, und bedauerte dies.”
https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/djv-gegen-ermittlungen-in-russland/
Ja immer diese empfindlichen Russen, die jedes Wort auf die Goldwaage legen!
Wie bedauerlich.
In einem freiheitlichen Land wie unserem könnte das nicht passieren!
Ähm … wenn man nicht Eva Hermann heißt und sagt, zur Hitlerzeit sei nicht alles schlecht gewesen – und ausgerechnet den Klimakiller Autobahn als Beispiel nennt!
Öko-woke Antifanten benutzen eben keine Autobahnen – oder heimlich doch?
Oder wenn man Björn Höcke heißt und “Alles für Deutschland. Alles für Thüringen” als Schlussparole einer politischen Rede von sich gibt.
Für die ersten drei Worte musste Höcke eine Strafe im Wert eines Kleinwagens zahlen.
Es sei die Parole irgendeiner Nazi-Org gewesen und damit ein verbotenes Kennzeichen.
Irgendeine Landeszentrale für politische Bildung (Brandenburg?) hatte in ihrer ausführlichen Online-Liste verbotener Nazi-Parolen diese 3-Wort-Parole allerdings gar nicht aufgelistet (zumindest nicht bis zum Höcke-Prozess) – aber einem Höcke als studiertem Geschichtslehrer unterstellten Anklage und Gericht, er hätte es wissen müssen bzw. höchstwahrscheinlich gewusst.
Bis notorische Schnapp-Atmer es lautstark verkündeten, hatten übrigens die Durchschnittsbürger es auch nicht als Nazi-Parole erkennen können – und die sowieso schwammigen Strafvorschriften zu “Volksverhetzung” u.ä. setzen für die Erfülllung dieses Tatbestandes voraus, dass eine mehr oder weniger breite Öffenlichkeit “aufgehetzt” wird.
Das Publikum einer Rede ist natürlich Öffentlichkeit genug – aber wird es “verhetzt” durch eine (mutmaßliche) Nazi-Parole, die die Zuhörer nicht als solche erkennen können (bzw. erst nachträglich – per “Nachhilfe” durch die genannten Schnapp-Atmer, die mit ihrem historischen Fachwissen sogar eine Landeszentrale für politisch Bildung in den Schatten stellen)?
Verboten und strafbar ist nicht das distanzierte und reflektierte Zitieren, sondern nur das Sich-zu-eigen-Machen der Nazi-Parolen, z.B. durch zustimmendes “Verkünden”.
Inhaltlich ist “Alles für X-Land” natürlich etwas einseitig – aber z.B. Beamte müssen einen Amtseid ablegen, in dem sie die “volle Hingabe” an ihren Arbeitgeber = Staat (sprich: Loyalität und Einsatzbereitschaft über die normalen Arbeits- Bürozeiten hinaus) geloben.
Und von Politikern erwarten wir sowieso volle Hingabe, die sie zeitlich ja auch meist erbringen, wenn auch oft nur am kalten Büffet oder in Lobby-Zirkeln.
Manchmal wird auch das verfremdend abgeänderte “Kennzeichen” als noch strafbar geahndet (z.B. Hakenkreuz mit zwei abgebrochenen Balken), besonders von Strafverfolgern, die glauben, die “Distanzierung” sei nicht stark genug oder von vorneherein nicht echt. Abänderungen wie “Alles für USA”, “Alles für Ukraine” oder “Alles für Israel” sind davon natürlich ausgenommen – Vasallentreue, russophobe Kriegstüchtigkeit und Staatsräson haben da klaren Vorrang.
Nun sollte man mit Höcke und Hermann lediglich eingeschränktes Mitleid haben, denn beide haben (bzw. hatten jedenfalls in der Vergangenheit) einen erkennbaren Hang, mit ihren Worten (provozierbare) Mitbürger tüchtig zu provozieren. Und wie man in den Wald hineinruft, so hallt es meist auch heraus.
Aber wir wollen ja ein freiheitlich-tolerantes und obendrein rechtsstaatliches Land sein.
Von kleinen Ausnahmen abgesehen, wie u.a. bei dem in Berlin lebenden deutschen Journalisten Hüseyin Dogru.
Bisher hat noch keine nennenswerte Gliederung einer Gewerkschaft öffentlich Solidarität mit Dogru bekundet. Dogru darf seit Juni 2025 das Land nicht mehr verlassen, nicht mehr auf sein Vermögen zugreifen und nicht mehr arbeiten. Niemand darf ihn unterstützten.
Ihm wird vorgeworfen, russische Propaganda zu unterstützen – also ungefähr das, was auch der FAZ-Mann getan hat, nur in umgekehrter Richtung.
Genaugenommen hatte er seinen Schwerpunkt auf Kritik an Israels Gaza-“Politik”, aber das spielt natürlich auch den Russen in die Hände – meinen jedenfalls die mehr oder weniger anonymen Sanktions-Verhänger nach Orwell-Art.
Nicht die oben genannte DJV und auch nicht die Deutschen Journalisten Union (dju = Teil der Gewerkschaft Verdi) setzt sich für Dogru ein – aber bei der dju immerhin der Landesverband Berlin-Brandenburg.
Dessen Mitgliederversammlung hat jetzt mit großer Mehrheit einen Antrag angenommen, der die dju-Bundesspitze und Verdi auffordert, sich für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Dogru einzusetzen. Ein Jahr Hungern (bzw. illegal sich durchfüttern lassen) reicht ja mal.
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/dju-antrag-zu-dogru/
Solidarität mit sanktioniertem Journalisten?
– Spitze weigert sich dem Wunsch der Gewerkschaftsbasis
Der Bundesvorstand von dju und ver.di betrachtet die Europäische Union als „Bündnis wehrhafter Demokratien“ (sprich: die gütige Obrigkeit macht schon alles richtig).
Das sanktionierte Gewerkschaftsmitglied Hüseyin Dogru sei kein „Pressefreiheitsfall“ – nur „unabhängiger Journalismus“ wird geschützt.
Es sei nach wie vor offen, „wie die anfangs im russischen Staatsmedien-Netzwerk platzierte Plattform des Betroffenen zuletzt finanziert wurde und ob es sich hier um unabhängigen Journalismus handelt. Nur dieser wird durch die Pressefreiheit geschützt.“
Der Berliner Journalist Florian Warweg hatte sich maßgeblich für Dogru eingesetzt und darauf verwiesen, dass auch der DJV „seit geschlagenen 15 Monaten trotz mehrfacher Nachfragen zu den EU-Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Dogru“ schweige – während er jedoch gegen das aktuell von der russischen Justiz eröffnete Ermittlungsverfahren gegen Michael Martens, Korrespondent bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, postwendend „protestiert“ habe.
Martens hatte Selenski bei einer Pressekonferenz in Serbien gefragt, was die Europäer tun könnten, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu töten – ist das für die Gewerkschaftsbosse etwa ein ehrbares Verhalten, das die Russen wegen der „Pressefreiheit“ hinzunehmen hätten?
https://multipolar-magazin.de/meldungen/0453
“Alles für Deutschland” stünde – rein inhaltlich betrachtet – einem Bundeskanzler als Arbeitsmotto gut an. Leider formal (wissense, die deutsche Geschichte) als Parole braun vorbelastet und daher nicht möglich (wie Öffentlichkeit und Medien allerdings erst seit dem Höcke-Urteil so richtig bewusst ist).
Friedrich Merz vermeidet – anders als Höcke – diesen Fehler.
Er posaunt sowieso lieber Parolen wie “Slawa Ukrajini!”
https://x.com/bundeskanzler/status/2091785127734948012
“Ruhm der Ukraine!” – heimatstolze Ukrainer lieben halt ihr Land und wer kann was dagegen haben? Nun ist längst bekannt und oft erwähnt worden, dass dieser Gruß auch der Gruß der ukrainischen Faschisten war, die mit den Deutschen während deren Krieg gegen die Sowjetunion kolaborierten und an deren Massakern beteiligt waren – siehe “Der Bandera Komplex”, Susann Witt-Stahl!
Neben der (rein rhetorischen) Frage, ob sich schon irgendeine Staatsanwaltschaft warmläuft (Antwort: natürlich keine, sind ja schließlich gegenüber der Exekutive weisungsgebunden!), gibt es noch eine weitere:
Wem dienen Sie, Herr Bundeskanzler?
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155504
Natürlich der Ukraine, nicht Deutschland – wenn es nach den Umfragen geht.
In Deutschland sinkt die Merz-Zustimmung auf einen fast einstelligen Prozentwert, während er in der Ukraine “Friedrich der Große” ist – Zustimmungswert rund 75 Prozent! Alle lieben eben den Weihnachtsmann – wenn er ihnen gegenüber als solcher auftritt, sprich: die vollen Taschen ausschüttet.
“Martens hatte einen Nazi-Opa, den er sehr liebte. Und dieser konnte, obwohl er hitlernah war und als Richter Todesurteile gegen Deserteure fällte, sein privates und berufliches Leben unbehelligt fortführen. Sein Großvater schrieb juristische Fachbücher und war hoch angesehen, wie die meisten mit einer ähnlichen Biografie. Aber den Krieg trug er tief in sich. Und es war für ihn inakzeptabel, dass Willy Brandt nach Warschau fuhr und sich für Verbrechen entschuldigte. Das alles teilte Martens selbstreflektierend in einem Artikel mit, als er seinen Israel-Komplex zu erklären suchte.”
Habecks Opa und Uropa gingen bei Hitler ein und aus, was man ihm nicht ankreiden kann, aber den studierten Philosophen doch zu einem gewissen Nacheifern des Modells “Willy in Warschau” hätte führen können / sollen / dürfen – aber nicht hat.
Die um 360 Grad verpeilte Baerbock glaubt bekanntlich, ihr Opa habe 1945 die Oder-Neiße-Linie gegen das vorrückende Russland verteidigt, dem sie deshalb bereits ihre persönliche “Kriegserklärung” erteilte, als andere Sofa-Bellizisten noch heuchelten “Wir sind keine Kriegspartei”.
Solches Irrlichtern – oder ganz allgemein: Geschichtsvergessenheit – kann man Martens also bestimmt nicht verwerfen. Aber umso schlimmer: Der Mann weiß, was er tut.
Wladislaw Sankin sieht den FAZ-Mann als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche und erinnert mit einem Foto an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion, als genozidale Praktiken auf Kompanie-Ebene mit Triumphgeheul auf einem Plakat gefeiert wurde:
“Der Russe muss sterben, damit wir leben.”
Dieser laut Sankin bekannte Spruch aus dem Ostfeldzug der deutschen Wehrmacht kam am 2. Oktober 1941 während der Hinrichtung von sowjetischen Kriegsgefangenen in Brjansk auf sonnenbeschienene Plakat des Fotos. Unterschrieben vom Hauptmann und Kompaniechef Karsten.
Hinter dem Israel-Komplex von Martens stehe das Psychogramm ganzer Generationen von Deutschen, das der Publizist und Schriftsteller Michael Schneider im Gespräch mit dem Journalisten Patrik Baab vor ein paar Wochen nachzeichnete,
https://www.youtube.com/watch?v=HpFQxQlOneU
In den 1980er Jahren schrieb Schneider das Buch “Das ‘Unternehmen Barbarossa’. Die verdrängten Erblast von 1941 und die Folgen für das deutsch-sowjetische Verhältnis”.
Baab stellt im Video ein weiteres Schneider-Buch von 1977 vor:
“Die Wiedergutmachung oder Wie man einen verlorenen Krieg gewinnt”
Schneider wuchs In einer Vertriebenenfamilie auf und kann sich sehr gut erinnern an die Nachkriegszeit mit ihrer rassistischen Propaganda über die grausamen Russen .
Heute ist Schneider laut Sankin einer der wenigen, die erklären können, was mit so vielen Deutschen nach 2022 passierte und warum sie jetzt ihre ganze Energie in den Krieg gegen Russland stecken.
https://freedert.online/meinung/288887-russe-muss-sterben-martens-als/
Thomas Röper verweist im aktuellen Tacheles #218 auf die russische Wahrnehmung des “verständnisvollen” und verharmlosenden deutschen Umgangs mit Martens und seiner Entgleisung:
Der Faschismus könne wohl nie weg gewesen sein – er hat sich nur versteckt und kommt jetzt wieder ans Tageslicht. Das spielt bestimmt nicht Putin in die Hände, sondern den Hardlinern – aber vielleicht sind russische Wahrnehmung und politische Folgen einem Bellizisten Martens und / oder seinen Unterstützern ja sogar ganz recht?
A propos Annalena Baerbock:
Zur lustigen Karriere dieser unbegabten Frau fragt man sich kopfschüttelnd, wieso sie immer weiter noch oben fällt. Jetzt also Professorin an einer US-Elite-Uni.
Ein Video zeigt, dass es nicht auf Befähigung ankommt, sondern auf Brauchbarkeit.
Brauchbarkeit für wen? Auch für den Wähler? Dessen Grips wäre gefragt.
https://www.youtube.com/shorts/7cGv0yQw6Ac
Ray McGovern bei Glenn Diesen:
“Russland-Japan-Spannungen wachsen & US-Beteiligung”
Japan ist weit weg, aber Ray McGovern hat große Lebenserfahrung und das eigentliche (für uns Europäer hochinteressante) Thema ist die weltweite Kriegsgefahr.
Ein Gespräch mit vielen interessanten Gedanken zu Putins Vorsicht (alias Schwäche?) und Trumps Unberechenbarkeit. Und was die Russen aus den (enttäuschten) Hoffnungen gelernt haben, die Trump beim Treffen mit Putin in Anchorage (Alaska) geweckt hatte – für die Russen die bittere Erkenntnis, dass nach “No-inch-Nato” 1991, Minsk 2015 und Istanbul 2022 hinter jeder westlichen Kooperations-Beteuerung keine Ehrlichkeit steckt, sondern nur taktische Lügen, um den Gegner vorm nächsten Angriff erst mal einzulullen.
Auch bei Trump: Falls er je besser (friedensorientierter) sein wollte als seine Vorgänger – das kann bei ihm schnell anders sein und ob er in Fragen von Krieg & Frieden seinen Laden überhaupt (und wohin) steuert oder andere ihn steuern, kann Russland nicht verlässlich wissen.
McGovern schätzt die Vorsicht Putin als Geschenk (des Himmels o.ä.), die uns (noch) vor den zunehmenden Atomkriegsgefahren bewahrt. Im Kalten Krieg vor 1990 hatte die atomare Abschreckung funktioniert, weil alle die Gefahr ernst nahmen.
Heute verniedlichen Westler in schier sektiererischem Wahnsinn die “atomare Erpressung” als Bluff, den es aufzudecken gelte, weil Russland dann kapituliere.
Denn einen Atomkrieg umsetzen könne / wolle Russland ja nicht.
Letzteres stimmt sogar: Mit Engelsgeduld will Putin das Äußerste vermeiden.
McGovern und Diesen ängstigt aber, dass der Westen nicht mehr sehen und anerkennen will, dass das Äußerste irgendwann doch eintritt, gerade weil er immer noch einen Provokationsschritt weitergeht im Glauben, es werde schon gut gehen, weil es bisher immer gut ging. Bis den Russen dann wirklich nur noch der alternativlose Druck auf den roten Knopf bleibt.
Von der Lernfähigkeit der Deutschen, die sich die Energiequellen vom Hegemon abschneiden lassen, hält McGovern nicht viel. Die Unbeliebtheit von Macron, Merz und Starmer sowie der Aufstieg der (gegenüber Russland mäßigend auftretenden) AfD sieht er als verbleibende Hoffnung, dass sich über die Jahre doch noch ein Wandel zum Guten ergibt. Das Gute an Putin ist für ihn, dass dieser ebenfalls langfristig denkt und die Hoffnung nicht so schnell aufgibt – und McGovern hofft, dass Putin nicht z.B. ermordet wird und ein Hardliner wie Medwedew übernimmt.
MacGyver ist der Coolste. wusste garnicht, dass er neue Folgen rausgebracht hat.
muss ich mir unbedingt anschauen!
Von den Taten mögen sie sich noch nicht zu 100 % ähneln, von der Ideologie schon.
Die Berliner Nationalsozialisten-Clique, bestehend aus CDU, CSU, Grüne, SPD, Medien und Justiz stehen wieder einmal stramm nationalsozialistisch beisammen.
Sie finanzieren und bewaffnen die Völkermörder von Israel und nennen den Genozid in Gaza “Staatsräson”. Wer ihre genozidale Ideologie in Frage stellt oder einfach nur auklärt und Journalismus betreibt (auch der anderen Seite eine Stimme gibt) wird zu Tode sanktioniert (Hüseyin Dogru) oder gilt als Antisemit. Ausgerechnet dieses Thema wird dazu hergenommen Menschen die Aufenthaltsgenehmigung zu entsagen. Wer nicht für Völkermord ist gehört nicht zu uns, zur “westlichen Wertegemeinschaft”.
Während also ein echter Journalist, der Mord und Totschlag Kritik aussetzt, Hüseyin Dogru, unmittelbar dem Tode durch Totalsanktionen ausgesetzt wird, lässt die gleiche nationalsozialistische Elite einen, IHREN lupenreinen Nationalsozialisten gewähren, der auch noch stolz darauf ist und seine braune Gossenideologie mehrfach öffentlich unterstreicht, sowie sich von der offensichtlich ebenso nationalsozialistischen Verbrechervereinig DJV für seine öffentlichen Vernichtungsphantasien gegenüber Russen, also Aufruf zum Genozid, feiern lässt.
Es sind die gleichen kriminellen Subjekte, die Deutschland und Europa in den braunen Untergang schubsen wollen, wie einst: US-Bänker, dieses Mal nicht JP Morgan und Rockefeller sondern vor allem Blackrock und sicher auch Teile der US-Öl- und Waffenindustrie. Es gibt viele Profiteure, auch auf der Seite, der mindestens ebenso verbrecherischen Handlanger und Ausführenden in EU-Europa.
Ihr willigster Helfer ist die deutsche Justiz. Das sind die allergrößten Verbrecher in dem ganzen schmutzigen Spiel. Die Einzigen, die hier Recht herstellen könnten, stehen – mal wieder – auf der Seite der Genozideure und Völkermörder, der Verbrecher.
Und schaut Euch an, welch nationalsozialistische Diktatur sie in der Ukraine errichtet haben. Die Bevölkerung dort wurde ja schon lange – der US-Doktrin folgend – zum Rassenhass angestachelt, wie es die USA mit allen Ländern dieser Erde machen. Sie sollen in braunsten Hass ihren Nachbarn gegenüber verfallen.
https://freedert.online/meinung/288987-konzentrationslager-ukraine-in-diktatur-komikers/
Sie ermorden das ukrainische Volk für ihre kranke Ideologie und den Profit, den sie daraus ziehen. und lassen sich von westlicher Justiz dafür decken.
Dass die sogenannte deutsche “Justiz” einen kranken Ausraster kriegt, wenn man die Parallelen zum 3. Reich herstellt, spricht – in Kombination ihres sonstigen Verhaltens – Bände über ihre braune Ideologie. Sie sind Teil des Problems, nicht der Lösung.
Erfüllt man so die Beitrittskriterien der EU? Gewinnt man so die Herzen der Polen?
Werden jetzt schnell weitere deutsche und EU-Milliarden fließen, damit die Selenski-Bande sich die Taschen füllen und die Problembären schnell an die Front zurückschicken kann?
Oder machen sich die Durchgeknalltesten der Todgeweihten einfach etwas (Sterbe-)Mut, so wie ihre Vorbilder im Mai 1945, für die eine Kapitulation selbst auf eindeutig verlorenem Posten einfach keine Option war?
Fortsetzung einer “Erfolgsserie”: Nazispektakel in Kiew
Faschistenführer Konowalez exhumiert, überführt und als Held von »Asow«-Nationalisten in Empfang genommen
Mit überbordendem Pomp und nationalistischem Pathos hat das 3. Korps der ukrainischen Armee die »Heimkehr« von Jewgen Konowalez gefeiert. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des ersten Führers der faschistischen Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) wurde am späten Freitag abend durch ein »Asow«-Ehrenspalier von Fackel- und Fahnenträgern in die Patriarchalkathedrale der Auferstehung Christi der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche in Kiew getragen.
Dmitro Kuchartschuk, der neonazistische Chef der Ideologieabteilung des 3. Korps – einst Cheerleader von »Sieg Heil!«-Hooligan-Chören – und Georgi Kuparaschwilli, Leiter der 2016 von »Asow« eröffneten »Jewgen-Konowalez-Militärschule«, bedeckten ihn in einer weihevollen Zeremonie mit der OUN-Fahne. Der Transport war mit einem »Austin«-Panzerwagen aus dem Ersten Weltkrieg erfolgt, den Angehörige des 3. Korps restauriert hatten.
https://www.jungewelt.de/artikel/528143.ukrainischer-revisionismus-nazispektakel-in-kiew.html
Verehrung von rassistischen Kriegsverbrechern – eine lässliche Sünde?
Was wir den Ukrainern durchgehen lassen, darf der Serbe (bekanntlich ein Russenfreund) noch lange nicht! Meint jedenfalls die EU.
Brüssel gibt sich entsetzt und erwägt Schritte gegen den EU-Beitrittskandidaten Serbien.
Dort – in seiner Heimat – wurde jetzt der im niederländischen Gefängnis verstorbene Ratko Mladic beigesetz, mit militärischen Ehren und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung.
Der frühere Milizenführer saß eine lebenslange Haftstrafe ab, weil er für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht wird. Dort töteten seine bosnisch-serbischen Soldaten 1995 in der UN-Schutzzone innerhalb weniger Tage mehr als 8000 bosnische Jungen und Männer.
https://www.n-tv.de/politik/Serbien-muss-nach-schockierenden-Bildern-mit-EU-Konsequenzen-rechnen-id31283091.html
Die fehlende Bereitschaft, Verbrecher als solche zu behandeln (sondern im Gegnteil: sie mit demonstrativen Trotz sogar zu verehren), ist natürlich genauso abstoßend wie in der Banderista-Ukraine. Und erstaunlich, denn EU-Fördergelder zu verlieren, die das Land gut gebrauchen könnte, ist kein Umstand, den die Serben vorab übersehen haben oder bei dem sie auf die gleiche “Milde” rechnen durften, die die EU gegenüber den Banderista-Ukrainern mit großer Selbstverständlichkeit zeigt.
Mit ihrem Trotz wollen die Serben vielleicht u.a. auch die aktuelle EU-Doppelmoral bloßstellen – aber der eigentliche Antrieb liegt tiefer und reicht zeitlich weit zurück.
Es zeigt die Verbitterung über eine EU, die arrogant sich selber als Friedensprojekt bejubelt und leugnet, dass ihre großen Länder (D, GB, F) via Nato 1995 alles andere als neutrale, unparteische und nach Frieden strebende Vermittler waren.
Sondern halb offen, halb hinterrücks Kroaten und Bosnier auf Kosten der Serben unterstützten – auch was die gegenseitigen ethnischen Vertreibungen der Völkergruppen anging.
Und dass “die Europäer” am Ende den Kosovo-Albanern bei deren Abspaltung des Kosovo von Serbien mit Lügen und Bomben halfen: Der “Hufeisenplan” drohte angeblich zum neuen Holocaust zu werden, wie der deutsche Außenminister Joschka Fischer mit schamlosen Pathos der Öffentlichkeit vorlog – der angeblich serbische Genozid-Plan war aber eine glatte Nato-Erfindung, um Belgrad einem wochenlangen Nato-Bombardement unterziehen zu können und damit zur schlussendlichen Kapitulation zu zwingen.
Die serbischen Behörden beklagen 2.500 – 4.000 Todesopfer und über 12.000 Verletzte, während Googles KI unter Berufung auf “unabhängige” Organisationen (mit schönen englischen Namen) den Tod von nur rund 500 (zivilen) Opfern gelten lassen will.
Aber egal. ob die Zahlen klein oder viel höher wären: Kein Westler wurde jemals zur Verantwortung gezogen für die Lügen und das daraufhin gestartete Töten per Bombardierung aus der Luft.
Vom Westen verursachte Opfer werden meist übersehen oder zu unvermeidlichen “Kollateralschäden” degradiert. Die erste Variante hat Trump erst dieses Jahr wieder mal aufgeführt, aber seine sonst so vorlauten Kritiker aus Europa schweigen meist betreten in ihrer anerzogenen transatlantischen Dovotheit.
Um Venezuela in den Griff zu bekommen, ließ Trump etliche Fischer- und sonstige Boote des Landes versenken – samt Besatzung, die keine Vorwarnung und Chance zur “Kapitulation” bekam und somit auch keine Gelegenheit, ihre vermeintliche Schuld zu widerlegen (=zu zeigen: es sind keine Schmuggel-Drogen an Bord).
Das wäre zu lästig gewesen – weiß man doch sowieso, dass die Haupt-Routen für Drogenschmuggel über die US-mexikanische Landgrenze verlaufen und nicht per Boot aus Venezuela.
Der Tod dieser Fischer und sonstigen armen Schweine war für sie selber wohl einfach das Pech, zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein. Für Auftraggeber Trump waren sie dagegen zynisch dargebrachte “Bauernopfer” aus willkürlich ausgewählten mutmaßlich Unschuldigen – mit Lügen und wiederholten Terror-Attentaten öffentlichkeitswirksam ausgelöschte Venezulaner, um Regierung und Bevölkerung von Venezuela mürbe und gefügig zu machen.
Mit einigen hundert derart gemordeten Menschen hat Trump allein vor der Küste Venezuelas schon zu einem Zehntel den Massenmord-Score eines Ratko Mladic erreicht – wo bleiben Kritik und Anklage?
Der Strafgerichtshof in Den Haag sei vom parteiischen Westen gesteuert gewesen und habe nur Serben verurteilt – Googles KI wehrt dieses serbische “Vorurteil” entschieden zurück. Dass mehr Serben in die Justiz-Mühlen kamen, ist unbestritten – soll aber daran gelegen haben, dass es mehr und schlimmere Verbrecher bei den Serben gegeben habe als bei Kroaten, Bosniern und Albanern.
Von der Ferne lässt sich das schwer beurteilen, aber aus der Wikipedia-Tabelle der Angeklagten ergeben sich doch einige aufschlussreiche Auffälligkeiten, die nicht nur Serben als anti-serbisches Muster ausmachen könnten:
– Erstaunlich viele der Angeklagten sind vor Prozessbeginn verstorben, fast nur Serben.
– Lebenslange Strafen wurden nur gegen Serben verhängt
– Freisprüche ganz überwiegend nur bei Nicht-Serben
(darunter auffällig: die Freisprüche in 2. Instanz – nach hohe Strafen in 1. Instanz)
Zwei in 1. Instanz freigesprochene Serben erhielten in weitern Instanzen 12 bzw. 15 Jahre. Ein dritter Serbe,Vojislav Šešelj, bekam seinen Freispruch (1. Instanz) nach 11 Jahren U-Haft – die 2. Instanz verhängte 10 Jahre, so dass er nicht wieder in Haft musste, aber die Justiz von der Peinlichkeit der langen U-Haft sich quasi reingewaschen hatte!
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof_für_das_ehemalige_Jugoslawien
„Wir müssen uns überlegen: Wie vergelten wir?“
Während der Westen das Völkerrecht mit Füßen tritt, fordert ein NATO-Knappe Vergeltung und verdeckte Operationen gegen Russland – und treibt damit die Eskalation voran, so Sevim Dağdelen
Prof. R. Neumann ist ein gerne gesehener Gast am NATO Defense College und regelmäßig an Konferenzen, Vorträgen und Seminaren mit Institutionen wie der NATO Defense College Foundation beteiligt. Er arbeitet seit Jahren auf eine Eskalation des NATO-Stellvertreterkrieges gegen Russland hin.
Neuestes „Highlight“ jüngst beim ZDF: Er befürwortet sog. Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland – als Reaktion etwa auf den Drohnenfund am Leipziger Flughafen in Deutschland, dessen Urheberschaft alles andere als geklärt ist und gut auch eine der vielen ukrainischen False-Flag-Ops sein könnte, mit denen der Kokskönig von Kiew seine Sponsoren zu sich in den Schützengraben ziehen will.
Neumann denkt an „verdeckte Operationen“ des Westens gegen Russland – als ob die „ukrainischen“ Langstreckenraketen ins russische Hinterland diesen Tatbestand nicht längst schon erfüllen (und die Weltkriegsgefahren erhöhen) würden!
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155136
„Die Nato bereitet sich immer präziser auf einen möglichen Angriff Russlands vor“, schreibt die Bild-Zeitung in einem aktuellen Artikel; andere Medien plappern unkritich nach. Marcus Klöckner vermisst eine kritische Einordnung, denn der angebliche Grund für die Veröffentlichung sei lächerlich: Die NATO wolle Russland im Sinne der Abschreckung informieren.
„Embedded“-Journalisten versagen, weil sie nicht merken können oder wollen, wie sie als Sprachrohr zur Verbreitung interessengeleiteter Infos (Propaganda, Indoktrination) ge- bzw. missbraucht werden.
Dass die veröffentlichten „Informationen“ der gesamten Republik zugänglich gemacht werden (anstatt man sie dezent an die Russen leitet), liege im Interesse der Militärs.
Denn diese Veröffentlichung richte sich erkennbar nicht an Russland – das Ziel sind wir, die westliche Öffentlichkeit.
Klöckner verweist auf die „Kognitive Kriegsführung“ der NATO, wie sie der Amerikanist und Propagandaforscher Jonas Tögel in Büchern und Videos beschreibt:
Erst werden wir in unseren Köpfen auf Krieg eingestimmt.
Danach geht es für das Kononenfutter ab in der Schützengraben.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155110
»Wir sind in alle Kriege hineingelogen worden«
In Ihrem Buch »Medienanalyse« gebraucht Autorin Sabine Schiffer den Begriff »ritualisierte Berichterstattung«.
Über politische Sprache, Propaganda und mediale Kriegsvorbereitung ging das Presse-Gespräch mit der studierten Linguistin, der zum Pistolius-Sprech eine »1984«-Analogie einfällt:
»Mit Orwell könnte man sagen: Krieg(svorbereitung) ist Frieden(sdienlich).«
Die Großen machen ohne Berührungsängste Geschäfte miteinander, während sie ihre Untertanen gegen den dämonisierten Gegner aufhetzen und sie mit Angstmache, Kulturkämpfen und Feindbildern instrumentalisieren.
Unter dem hehren angeblichen Ziel, uns vor »Desinformation« zu »schützen«, werden Strategien der Kommunikationskontrolle ersonnen, wobei die Sanktionierung Hüseyin Doğrus nur einen Vorgeschmack darstelle.
Licht am Horizont: Obwohl Feindbilder bis zu einem gewissen Grad tragen, lasse sich aktuell feststellen, dass die Propaganda nicht die Mehrheit der Bevölkerung für Krieg und Militarisierung gewinnt – was jedoch zu gelingen scheint, sei eine gewisse Ruhigstellung.
https://www.jungewelt.de/artikel/528008.notwendig-falsches-bewusstsein-wir-sind-in-alle-kriege-hineingelogen-worden.html
Michael von der Schulenburg:
Die europäischen NATO-Staaten schaden der Ukraine mit ihren Illusionen über Siege und Wunderwaffen und müssen ihre Politik endlich an einer realistischeren Einschätzung des Kriegsverlaufes orientieren. Als einzige reale Perspektive bleibt die Diplomatie. Nach fast fünf Jahren Krieg wäre es an der Zeit, dass die europäischen NATO-Staaten aktiv das Gespräch mit Russland suchen.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155055
Die verlogenen Versprechen des Westens allein schaffen es nicht, die Ukrainer ruhig zu halten. Auch nicht die Geldflüsse des Westen an die korrupte Elite – allenfalls indirekt, weil diese Elite ihre Pfründe nicht verlieren will:
“Gerade weil das Selenskij-Regime so gesetzlos, beängstigend und brutal ist, sprechen die Ukrainer in der Regel nicht offen darüber, wie schrecklich es wirklich ist.”
Deshalb hat ein kürzlich auf YouTube veröffentlichtes mutiges Interview mit dem Popstar Olja Poljakowa landesweit für Empörung gesorgt. Die bekannte, freimütige und unkonventionelle Poljakowa beklagte die bedrückende und erdrückende Atmosphäre in der Ukraine. “Sind wir in einem Konzentrationslager, in einem Lager für politische Gefangene?”, fragte sie und prophezeite: “Bald werden wir alle verängstigte, ängstliche Mäuse sein, die in ihren Löchern sitzen und sich nicht einmal mehr trauen, die Nase herauszustrecken.”
Poljakowa berührte furchtlos den wunden Punkt des Selenskij-Regimes – die institutionalisierten Menschenjagden: “Sie schnappen sich jemanden aus deiner Familie oder irgendjemanden auf der Straße, und du gehst einfach vorbei”, aus Angst, als sähest du nichts, nur um in Ruhe gelassen zu werden.
https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/288987-konzentrationslager-ukraine-in-diktatur-komikers/
So erpicht auf den “totalen Krieg mit Endsieg” sind die Ukrainer nämlich nicht, wie Roderich Kriegsgewitter und Agnes Strazi-Rheinmetall ihnen und uns einreden wollen.
Michael Hudson bei Glenn Diesen:
Das Finanzsystem des Westens am Rande des Zusammenbruchs
“Crash-Propheten” gibt es viele, aber der weltweit renommierte Ökonom glänzt mit seinen Geschichtskenntnissen. Die Schuldenerlass-Regeln des Alten Testaments sind keine biblische Besonderheit, sondern das Erfolgsgeheimnis aller großen Kulturen seit 5.000 Jahren, also auch schon im pharaonischen Ägypten, Mesopotamien etc.
Voraussetzung war immer ein starker Mann an der Spitze, denn mehr Mitsprache der Oberschicht hätte die Sache verwässert – deren Mitglieder waren die schließlich die Gläubiger, bei denen das veramte Volk verschuldet war und deren explodierender Reichtum durch die Erlass-Aktion beschnitten wurde.
Ohne Schuldenerlass-Aktionen hätten die alten Reiche ihre Wirtschaftskrisen aber nicht überlebt, sondern wären schon viel früher untergegangen, so dass letztlich die Oberschicht selber vom eigenen (aber nicht freiwilligen) Opfer ebenfalls profitierte.
Einen solchen (auch im Eigeninteresse) selbstkritisch-klugen Blick über den eigenen Oligarchen-Tellerrand hinaus hat in heutigen Zeiten außer Warren Buffet kaum einer in der reichen Oberschicht und Hudson sieht in der Tabuisierung von Schuldenerlassen ein ganz generelles, tiefliegendes Problem des abendländischen Westens.
Hudsons Rückblick fürs Abendland setzt ein beim Aufstieg der katholischen Amtskirche mit dem Papsttum an der Spitze um das Jahr 1000. Die römischen Päpste waren keine starken Männer im politisch-militärischen Sinne, aber (das moderne Geldwesen stammt nicht zufällig aus Italien) geschickte Finanzakteure. Sie förderten gezielt die damaligen “Young Leaders” Europas finanziell bei deren Putschen gegen Könige, die dem Papsttum nicht gehorsam genug waren.
Die “Young Leaders” waren (anders als heute) natürlich keine weltfremden Langzeit-Studenten, sondern kleine Herren mit einem kampfwilligen Gefolge, aber ohne notwendige finanzielle Ausstattung für einen erfolgreichen Krieg um die Herrschaft in einem Lande. Als Gegenleistung für die päpstliche Unterstützung mussten sie dem Papst die “Treue” schwören, was ganz konkret bedeutete:
Der Papst bekommt das Recht zur Einsetzung der Bischöfe (=politisch damals so wichtig wie heute z.B. die 16 deutschen Ministerpräsidenten) und bestimmte Abgaben (“Peterspfennig”) fließen nach Rom – unter anderem, um die Kriegskasse für weitere Projekte dieser Art zu fördern.
Bei dieser frühen Form des Finanzkapitalismus wollten die Päpste natürlich nicht auf Zinsen verzichten, weil diese ihren Reichtum mehrten und die verschuldeten klammen Fürsten so noch besser an der Leine gehalten werden konnten. Die Stellvertreter Gottes (und Hüter seiner überlieferten hebräischen Bibel) verstießen also zielstrebig gegen das Wort ihres Herren ausgerechnet in einem theologisch wichtigen Punkt, der sogar über Theologie und Israel hinaus eine wichtige ökonomische Funktion erfüllt hat und weiter erfüllen könnte!
So um das 19. Jahrhundert herum übernahmen die Engländer diese Finanzherrschafts-Rolle von den Päpsten. Einn genaues “Übergabedatum” muss man eigentlich gar nicht wissen, denn die Kooperation zwischen den angeblich verfeindeten Anglikanern und Katholiken klappte auf Führungsebene viel besser als dem einfachen Volk bewusst ist.
Zwar wurde in den Glaubenskämpfen zu Zeiten von Maria Stuart 1572 einer der ihren hingerichtet, aber bis bis heute noch gelten die streng katholischen Howards “als die Speerspitze des englischen katholischen Adels”.
Und noch mehr: Als Inhaber des ältesten noch bestehenden englische Herzogtums ist der Titelinhaber der Howards “der höchstrangige Duke Englands und damit der höchstrangige Adlige des gesamten Vereinigten Königreiches außerhalb der königlichen Familie. Bei der Krönung britischer Monarchen vertritt der Duke of Norfolk sämtliche Dukes bei der Huldigung”,
https://de.wikipedia.org/wiki/Duke_of_Norfolk
Der angelsächsische Finanzkapitalismus mit seinem gnadenlosen Umgang mit Schuldnern wird seit dem Ende des 1. Weltkrieges von den Amis dominiert.
Die Folgen der harten Auflagen für Deutschland sind zur Genüge bekannt – allerdings hatte Deutschland mit seinen gnadenlosen Bedingungen gegenüber dem im Krieg 1871 unterlegenen Frankreich selber die Blaupause dazu geliefert.
Unfähigkeit bzw. Unwille des Westens, das Schuldenproblem nach dem erfolgreichen Vorbild der Antike zu lösen, werde den Westen in den Abgrund führen.
https://www.youtube.com/watch?v=eo4-bwratUc
A propos Schuldenerlass-Befürworter: Dass die Ermordung von Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen wenige Tage nach dem Mauerfall nicht von Kapitalismus-Gegnern veranlasst wurde – sondern von kapitalistischen (angelsächsischen) Schuldenerlass-Gegnern – ist ein fast offenes Geheimnis.
Aber nur fast: Geheimnisvoll bleibt, warum Dirk Pohlmanns Buch zum Herrhausen-Mord 2024 im Westend-Verlag angekündigt wurde (=bis heute so im Netz nachlesbar – mit Buchdeckel-Bild, Gewichtsangabe, ISBN und Preis), aber die Begleit-Info auf der Angebotsseite lautet:
“Erscheint nicht laut Verlag”
https://www.buchkatalog.de/im-auftrag-der-eliten-9783864892721
Das war schon der zweite vergebliche Anlauf:
In der heute noch online verfügbaren (mit Titel-Bild etc.) detailliert ausgeführten Programm-Vorschau war der 14. Oktober 2019 als Erscheinungsdatum genannt,
https://westendverlag.de/media/b8/6b/34/1702551299/Westend-Vorschau-Herbst-2019-Web_(1).pdf
Alle fünf Jahre ein Versuch? Dann wäre es 2029 wieder so weit – aber Mist, bis dahin hat ja Putin schon den Westen übernommen. (Oder – im tieferen Wortesinn – das westliche System sich selber?)
Das 3. Jahrtausend könnte das mal thematisieren, der Autor ist ja dabei …
Das ist der Link zu einem interessanten Gespräch auf MANOVA, das ich gerade angehört habe:
“https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/drohnen-und-drohgeb%C3%A4rden-ulrich-heyden,:9”
Viel Richtiges und Kluges wurde besprochen – aber nicht nur.
Herr Heyden und Herr Pohlmann, den ich bisher immer sehr geschätzt habe, trällerten, völlig unkritisch, das hohe Lied vom edlen Russen und prangerten die unvermeidliche deutsche Bestialität an. Ob es die besagten deutschen Kinder-KZ’s zum Blut abnehmen in Russland und/oder Weißrussland gab, weiß ich nicht. Ich lasse mich aber von Fakten überzeugen, keine Frage. Wir sollten jedoch nicht vergessen das üble Propaganda auch für Russen kein Fremdwort ist. Darüber hinaus sollten wir, im Gegensatz zu geneigten Kreisen in Russland UND Deutschland, nicht vergessen, das ein Herr Hitler und ein Herr Stalin Best Buddies waren und sich gemeinsam Polen aufgeteilt haben und es von der Landkarte verschwinden ließen. Vergessen wir auch nicht Katyn. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich will hier niemanden reinwaschen, in einem Krieg bekommt JEDE noch so weiße Weste Scheißspritzer ab. Ich möchte lediglich den Dreck etwas gleichmäßiger verteilen.
Herr Pohlmann: Sie sprechen davon das “…die deutschen Kriegsgefangenen halt viel Holz hacken mußten…”. Ahnen Sie eigentlich WIE dreckig sich das anhört? Und das aus ihrem Mund, von einem Mann, den ich eigentlich für einen integeren, vorbildlichen Journalisten halte.
“Insgesamt gerieten etwa 3,1 bis 3,3 Millionen deutsche Soldaten während des Zweiten Weltkriegs in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Davon kehrten ungefähr 2,0 bis 2,1 Millionen nach Deutschland zurück. Etwa 1,0 bis 1,1 Millionen starben in der Gefangenschaft – vor allem durch Hunger, Krankheiten, Erschöpfung und die harten Haft- und Arbeitsbedingungen.
Die Zahlen schwanken je nach Quelle und danach, ob österreichische Soldaten, Volksdeutsche sowie vermisste oder in Lagern verstorbene Gefangene einbezogen werden. Die letzten größeren Gruppen wurden noch bis 1955 entlassen; einzelne Gefangene kehrten teilweise sogar später zurück.”
(Quelle: ChatGPT)
Viel Holzhacken, eh?
Stalin war blutrünstig, was vor dem Weltkrieg insbesonderen seine innerparteilichen Konkurrenten zu spüren bekamen, die ihrerseits aber auch hemmungslos gemordet hatten und vielleicht Stalin um die Ecke gebracht hätten, wenn sie nur gekonnt hätten?
Das einfache Volk wusste nichts davon, weil es weit weg von Moskau war und unter den blaublütigen Zaren wie unter den roten nur Propaganda über die gütige Obrigkeit hörte.
Stalin hat aus dem rückständigen Land aber ein Industrieland und eine Weltmacht gemacht, das nach 1945 niemand mehr einfach so überfallen konnte wie Hitler es mit Truppen aus Deutschland und vielen Freiwilligen aus vielen (mittel-/ost-)europäischen Ländern machte – zum Wohlgefallen Londons und seiner Mackinder-Strategie.
Im 2. Weltkrieg starben 27 Millionen russische Menschen – nicht nur Russen sind der Ansicht, dass die ganz überwiegend auf Hitlers Konto gehen, nicht auf das von Stalin.
Hätten die Russen im Krieg und nach ihrem Sieg eine Auge-um-Auge- bzw. Genozid-um-Genozid-Politik gemacht, dann hätte ein Drittel der Deutschen Krieg und Nachkriegszeit nicht überlebt.
Bei der Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Sudetenland, Schlesien etc. mussten die Sowjets unsere heutigen Nato-Partner – Polen und Tschechen – nicht lange anstiften; deren oft tödlicher Hass war bekanntlich ein Selbstläufer.
Und bei den westallierten Sieger- und Besatzermächten USA, GB, F (die im Krieg nur einen Bruchteil des russischen Blutzoll entrichten mussten) war der Umgang mit deutschen Kriegsgefangenen – Stichwort Rheinwiesenlager – teilweise ebenfalls bestialisch.
Der Morgenthau-Plan wurde nicht umgesetzt – Sieg der Moral oder hatten wir einfach Glück, im Kalten Krieg als Frontstaat doch noch gebraucht zu werden?
Im französisch besetzten Südwesten erlaubte die katholische (!) Kirche den von dunkelhäutigen Soldaten (“Marokkanern”) vergewaltigten Frauen und Mädchen sogar die Abtreibung.
(Ob es ihr um deren Wohl ging oder um die Abwehr einer Stoiberschen “Durchrassung” und ob von französisch-weißen Vergewaltigern verursachte Schwangerschaften auch “freigegeben” worden wären, wird sich vermutlich nicht mehr klären lassen.)
Dass “ein Herr Hitler und ein Herr Stalin Best Buddies” waren, ignoriert die Vorgeschichte. Die Sowjets hätten sich gerne mit dem “Westen” gegen Hitler verbündet, weil sie früh in ihm die Gefahr sahen, die er für Russland später dann auch war.
Aber die gierigen Polen kooperierten lieber mit Hitler, als es um die Zerlegung der Tschechoslowakei ging und die Briten verkauften die Tschechen nicht einmal an Hitler – sie schenkten sie ihm geradezu. Aber hinter der vermeintlich treudoofen Appeasement-Fassade der Briten steckte in Wirklichkeit die eiskalte geopolitische Absicht, Hitler an die Grenze zu Russland heranzuführen und ihm den Überfall auf die Sowjetunion bzw. das gegenseitige Abschlachten zu ermöglichen. Ausführlich nachzulesen bei Alex Krainer.
Wenn der Westen Hitler nicht am Marsch gen Osten hinderte (vielmehr diesen sogar heimlich fördern wollten), war es für Stalin fast zwangsläufig, seinerseits seine Grenze nach Westen zu verlegen und ein Arrangement mit Hitler zu suchen – beides als (notwendige, letztlich aber vergebliche) Schutzmaßnahmen gegen Hitlers “Unternehmen Barbarossa”.
Hitler-Stalin-Pakt, Teil 2:
Hitler überreichte vor genau 90 Jahren, am 02.09.1936, auf dem Obersalzberg Hermann Göring eine “Denkschrift”:
1. Die Sowjetunion bereitet einen Überfall auf Europa vor.
2. Die deutsche Armee muss in vier Jahren einsatzfähig sein.
3. Die deutsche Wirtschaft muss in vier Jahren kriegsfähig sein.
https://www.youtube.com/watch?v=cU3BsEu10pc&t=4320s
Die vermeintliche “Hellsichtigkeit” von damals sich allwissend gebenden Westlern zum Thema “gefährliche Russen” ähnelt gespenstisch der heutigen Putin-Dämonisierung und den Pistorius-Forderungen nach Kriegstüchtigkeit.
Damals wie heute die absurde Behauptung: Da ist ein hochgefährliches, angriffslustiges Land, mit dem man nicht verhandeln kann (oder will?), das uns aber großzügig noch 3-4 Jahre Zeit lässt, wirksame (aktuelle noch fehlende!) “Gegenmaßnahmen” einzuleiten.
Als ob hinter den angeblichen “Gegenmaßnahmen” nicht eigene Aggressions-Motive und -Vorbereitungen stecken könnten – oder sich mit einer gewissen Eigendynamik dahin entwickeln?
Als ob die Gegenseite die “Vorbereitung einer Vorwärtsverteidigung” als gutgemeinte Abschreckung und sogar Diplomatie-Anreiz verstehen müsste und nicht als dringenden Alarm, selber kriegstüchtig zu sein und bestehende Vorsprünge zügig zu nutzen?
Um schneller erbarmungslos zuschlagen zu können – da man sonst wie das Kaninchen auf die Schlange starrt, von der kein Verzicht auf erbarmungslose Bisse zu erwarten ist?
Auf eine solche Eigendynamik verweist Patrik Baab: Wenn Wirtschaft und Land völlig auf Kriegsvorbereitung umgestellt sind, wird ein Krieg zunehmend unvermeidlich.
Die Geschichte ist voll mit Vorbildern für diesen Vorgang.
Der “äußere Feind” entkommt dann nicht mehr (schon gar nicht durch Friedens-Bereitschaft); er wird nämlich gebraucht als Blitzableiter für die inneren Spannungen des eigenen Landes.
Baab befürchtet, die von Deindustrialisierung, Überschuldung und Wahlschlappen geplagte “Elite” – namentlich Merz – könnte im Herbst den “Spannungsfall” ausrufen, was noch keine direkte Kriegsbereitschaft ist, aber es möglich macht, staatliche Zwangsverpflichtungen gegenüber dem eigenen Volk durchzusetzen und per Meinungsmonopol als alternativlos zu verkünden, weil zugleich Propaganda (befreit von lästigen Gegenstimmen) in den Köpfen des Volkes verankert, das Ziel der eigenen Aggression sei der wahre und uns akut bedrohende Aggressor.
https://www.youtube.com/watch?v=-eId7TuOuJQ
Auch der sonst eher zurückhaltende Putin hat schon anklingen lassen, dass er hinter der deutschen und europäischen Aggressivität eine Ablenkung von inneren Problemen sieht (die es so in Russland nicht gibt, wie Baab erläutert).
Das ist aber kein kurzer, quasi verächtlicher Hohn des Überlegenen gegenüber Kaspern, die er nicht ernst nimmt. Es ist eher eine Erinnerung daran, dass Stalin keine Chance hatte, einen zum trickreichen Angriff entschlossenen Aggressor aufzuhalten, wie er sich mit dem Hitler-Stalin-Pakt vergeblich erhofft hatte. Die westliche No-inch-eastward-Lüge der 1930er Jahre wiederholt sich seit den 1990ern mit (aus russischer Sicht) steigender Brisanz …
Zum falschen Spiel der angeblich naiven Appeasement-Politik der Briten im Vorfeld der Hitler-Stalin-Paktes ein Dreiteiler des o.g. Alex Krainer mit zahlreichen zeitgenössischen Quellen, die an deutschen Schulen nicht behandelt werden:
https://tkp.at/2026/01/14/die-schockierende-wahrheit-ueber-das-muenchner-abkommen-von-1938-teil-1-von-3/