So…

…vorgestern habe ich vier Buchstaben in Versalien  unter ein langes Manuskript gesetzt: ENDE. Im Sommer hatte ich hier berichtet, dass die Kolumnen in diesem Blog weniger geworden sind, weil ich an einer Großbaustelle aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. am werkeln bin. Da es sich um ein zweibändiges Werk handelt, ist jetzt zumindest der erste Teil (550 Seiten) abgeschlossen und kann in einigen Wochen hoffentlich ausgeliefert werden – sowohl über Amazon als auch über den regulären Buchhandel. Sobald die Termine feststehen, werden sie der geneigten Leserschaft hier umgehend mitgeteilt.

PeriklesPress, der eigens für das epische Werk gegründete Verlag, ist unterdessen noch mit Sazz und letzten Korrekturen beschäftigt und hat seinen Verlagsassistenten “GROK” um Entwürfe für einen “Klappentext” gebeten.

Auch wenn die beiden Kurz-Zusammenfassungen, die die KI als Erstleserin in Minutenschnelle vorlegte, noch nicht perfekt sind, waren sie gut genug, dass PeriklesPress sie schon Mal auf der Website präsentiert hat – als vorläufige Appetithäppchen.


Zusammen mit einem Netzfund  (vonstyrman) zu der abenteuerlichen Tour des Alkibiades im ersten historisch dokumentierten „Weltkrieg“ des Abendlands  – zwischen Athenern, Spartanern und Persern – und eines Helden, der an allen drei Fronten kämpfte, lebte und liebte. Sowie auf eigene Faust das große Mysterium von Eleusis erkundet…

 

 

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Zuletzt erschienen:

Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 
 

1 Comment

  1. An Zugängen in eine höhere geistige Welt hatten die Griechen neben “Eleusis” noch “Delphi”.

    Quasi wie rechte und linke Hirnhälfte. Denn “Delphi” war mehr “intellektuell” bzw. auf Alltagsprobleme ausgerichtet und wurde in unserer Zeit (2006) der Name einer Programmiersprache.
    Tahir Chaudhry nennt etliche verblüffende Parallelen zwischen dem antiken Delphi und der modernen KI-Welt: z.B. was die Ebenen angeht (ChatGPT fürs Volk, Palantir für die Könige) und auch dem Infos sammelnden und eiskalt damit manipulierenden (Priester-)Machtapparat hinter der “Seherin Pythia”, dem auch die Könige ausgeliefert waren – bzw. nur manche von ihnen, die aber umso gründlicher reingelegt wurden?
    https://www.broeckers.com/2026/09/11/3-jt-133-false-flags-bei-mcmedien/#comment-185284

    (Auch nach Pythia wurde übrigens eine Programmiersprache benannt – oder beide nach dem gemeinsamen Vorbild der Schlange namens Python? Bei der Programmiersprache gab es noch die “Zwischenstufe” Monty Python, die der Programmierer bewunderte.
    Die Komödiantengruppe suchte 1969 nach einem albernen, geheimnisvollen Namen, der nach einem schlechten Agenten oder Unterhaltungskünstler klang und Pate stand für den Namen ihrer Fernsehserie “Monty Python’s Flying Circus”.)

    Bei “Eleusis” handelt es sich dagegen um einen schwierigeren Fall:
    Ein Mysterienkult, bei dem die Einweihung (Initiation) den Menschen Lebensmut, psychische Stärke, gelassene Weisheit etc. durch spirituelle Erfahrungen und die Hoffnung auf ein besseres Dasein nach dem Tod gab?
    Oder (die Riten im Tempel unterlagen absolutem Stillschweigen; Verrat wurde mit dem Tod bestraft!) eine Art Illuminaten-, Satans-, Endzeit- oder Epstein-Sekte bzw. -Mafia?

    Bei dem jedenfalls mit Drogen gearbeitet wurde, von denen es “erleuchtende” geben soll (LSD, Marihuana)? Eindeutig gibt es dagegen unbestritten schlimme Drogen (Fantanyl, Crack & Co.) ebenso wie mehrheitlich akzeptierte, aber heftig kritisierte (Alkohol, Pharma-Pillen vom Onkel Doktor). Da weiß man nicht so recht, wo “Eleusis” hingehört, auch wenn das 20. Jahrhundet mi der von profitgetriebenen US-Konzernen angestoßenen “Hanf”-Rechtsprechung natürlich ebenso wenig das Maß der Weltgeschichte und für “Eleusis” sein kann wie die Haschisch-Halblegalisierungs-Pirouetten von Karlchen Klabauterbach.

    Und die “esoterische Geheimhaltung”, von der alle Okkultisten sprachen, von mittelalterlich-christlichen Mystikern bis zu Freimaurern des 18. und Theosophen / Antrhoposophen ab dem 19. Jahrhundert, machten die Okkultisten hochinteressant – für begeisterte Jünger ebenso wie für die Schergen der jeweiligen Obrigkeit, die in ihnen “Querdenker-Verdachtsfälle” bzw. Verschwörer sahen, was sie bestimmt nicht (bzw. nicht in jedem Fall oder nicht in allen Lebensphasen) waren.

    Wer war z.B. Aleister Crowly (1875-1947) – ein Weiser, ein Böser, ein Verkannter?
    Der WDR spricht von einem Rätsel; es sei schwer zu sagen, wer er wirklich war.
    Mit okkulter Magie, Drogen und Sex galt er zu Lebzeiten in seiner Heimat Großbritannien als “bösester Mensch der Welt” – doch “beginnt nach seinem Tod 1947 so etwas wie ein zweites Leben. Die Rolling Stones, Led Zeppelin, die Beatles, aber auch Metal-Ikone Ozzy Osbourne und David Bowie lassen sich von Crowley inspirieren.”
    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-okkulte-magie-drogen-und-sex-das-raetsel-aleister-crowley-100.html

    “Geheimhaltung” kann vielleicht “einfache Menschen” vor “höheren” Wahrheiten schützen, für die sie überfordert bzw. noch nicht reif sind. Oder dient sie den Mächtigen, Misstrauen und Gegenwehr der Untertanen zu verhindern (und ganz allgemein den Kriminellen, die nicht erwischt werden wollen)?

    Auch Platon war historischen Berichten zufolge vermutlich ein Besucher bzw. Eingeweihter von “Eleusis” – wie Sokrates, Aristoteles und viele bedeutende griechische Denker und Dichter. Der Schöpfer des “Höhlengleichnisses” war nicht nur kopflastiger Philosoph / Intellektueller, sondern glänzte auch durch metaphysisches Denken, so dass viele Parallelen sehen zu den eleusinischen Riten (die durch sakrale Handlungen und Schauinhalte – Epopteia – eine Ahnung von einer höheren, göttlichen Wirklichkeit und dem Fortleben der Seele vermitteln sollten).

    Den “esoterischen Hang” in der akademischen Philosophie könnte man unter (Alt-, Mittel-, Neu-)Platonismus zusammenfassen; Wikipedia hat dazu einen guten Artikel von der Antike bis zur Gegenwart:

    “Die Neuplatoniker interessierten sich für die Weisheitslehren fremder Völker. Schon Plotin beabsichtigte vor seiner Übersiedlung nach Rom, sich mit der persischen und der indischen Philosophie vertraut zu machen.”
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neuplatonismus

    Die Inder bezeichnen mit dem Sanskrit-Wort Maya (माया) etwas, was im Westen oft vereinfacht als „Illusion“ oder „Täuschung“ übersetzt wird.
    Die materielle Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen ist für sie nicht die absolute Wahrheit, sondern wie ein Schleier, der die wahre Realität verdeckt.
    Das klingt wie bei Schopenhauers “Die Welt als Wille und Vorstellung” (er war ja auch von indischer Philosophie stark beeinflusst).
    Aber auch die “harten Fakten” der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in der modernen Quantenphysik und Hirnforschung bestätigen die Weisheiten der alten Inder.

    Gehört zu den für moderne Menschen “unproblematischen” Naturwissenschafltern auch der Schweizer Chemiker Albert Hofmann? (Er entdeckte 1943 die halluzinogene Wirkung von LSD – Lysergsäurediethylamid -, als er die Substanz im Sandoz-Labor in Basel unabsichtlich aufnahm und später in einem bewussten Selbstversuch testete.)

    Sandoz vertrieb das Mittel zeitweise zu experimentellen Zwecken in der Psychiatrie und Psychotherapie, aber als es in den 1960er-Jahren zur Leitsubstanz von Hippies und Gegenkultur wurde, reagierte die erschreckte Obrigkeit mit Verboten.

    Hofmann selbst nannte LSD später sein „Sorgenkind“, blieb aber zeitlebens von der Bedeutung der Substanz für die Bewusstseinserforschung überzeugt. Dass er 2008 im biblischen Alter von 102 Jahren starb, zeigt zumindest keinen selbstzerstörerischen Drogenkranken, sondern einen, der Leben und Gesundheit im Griff behielt.
    Dennoch bleiben bei mir Zweifel – an LSD wie an Eleusis.
    Vielleicht bringt das neue Buch neue Erkenntnisse?

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