Rezensionen “Die Drogenlüge”

Das Blog des Instituts für kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg  Criminologia:

“Das Buch erinnert nicht nur an die vor Jahren von Henning Schmidt-Semisch angestoßene Diskussion um die Entkriminalisierung von Drogen (“Drogen als Genussmittel”), es birgt auch zahlreiche kriminologische Forschungsthemen aller Art, wie z.B. die These, dass der Kampf gegen den Terrorismus nur Erfolg haben kann, wenn der Kampf gegen Drogen aufgegeben wird. Oder anders herum gesagt: “Solange der ‘War on Drugs’ dafür sorgt, dass mit Heroin und Kokain mehr Profit gemacht werden kann als mit jedem anderen Produkt dieser Erde, so lange bleibt jeder Kampf gegen Terrorismus aussichtslos.” Diese Art der Perspektivenumkehr und des unkonventionellen Denkens ist nicht mehr und nicht weniger als die freundliche Einladung an die Leserschaft, sich für die Flucht aus dem Gedankengefängnis des hegemonialen Diskurses vorzubereiten. Aus der Sicht der Bundesdrogenbeauftragten wäre das also sicher nicht zu billigen und fast schon eine Art Gefangenenbefreiung und die bekannte Literaturrezensentin Angela Merkel würde zu der Neuerscheinung sicher nur sagen: “Nicht sehr hilfreich.” ”

Amazon-Rezensent “Silverblade” vergibt 5 von 5 Sternen und schreibt am 19. September 2010:

“Alle kenne die Diskussion. Sollte man Drogen nicht besser legalisieren und damit der Unterwelt einen Strich durch die Rechnung machen oder überwiegen die Vorteile eines Verbots? Durch einen Artikel auf Telepolis bin ich auf das Buch von Mathias Bröckers gestoßen. Bröckers spricht sich mit leichten Einschränkungen für eine absolute Entkriminalisierung von Drogenkonsum aus. Freilich vertritt er damit eine extreme Auffassung. Es gelingt ihm aber seine Meinung auf sachliche Weise faktenreich zu belegen. Teilweise greift er aber auch auf Polemik, Ironie und Sarkasmus zurück, was das Buch aber spanned und gut lesbar macht und die Objektivität nie (ganz) in Frage stellt. Selbstverständlich muss man nicht seiner Meinung sein. Aber ein gutes Sachbuch muss provozieren. Das tut Bröckers mit einem Perspektivenwechsel, der dem Leser deutlicht macht, dass die Drogenprohibition nicht nur ein Thema von gesundheitspolitischer Relevanz ist, sondern bis in die Gipfel weltweiter Kriegs- und Aussenpolitik reicht. “Die Drogenlüge” dürfte zum Sachbuch-Klassiker werden. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!”

Im Literaturmagazin der “Frankfurter Rundschau” und der “Berliner Zeitung” (erschienen am 5.10.2010, nicht online) schreibt Hans-Jürgen Linke:

“Mathias Bröckers ist Fachmann für dieses spezielle Gefühl des In-der Welt-Seins, das man, je nach Temperament paranoid, unterhaltsam oder aufklärerisch finden kann. Sein neues Buch widmet sich der Welt der Drogen und enthält viele Wahrheiten. Der Grundgedanke zum Beispiel, das jedes Drogenverbot…seine Umgehung und damit ein kriminelles Milieu in Gang setzt, ist erhellend, historisch belegbar und ausweglos: Wie soll man das globale Drogenproblem je in den Griff bekommen, wenn Problemschaffung und Problemlösung so untrennbar sind! (…) Das ist, bündig zugespitzt, Bröckers’ Argumentation, die folgerichtig in ein generöses “Legalize it” mündet: Mohn, Hanf und Pilze müssten wieder legalisiert werden. Man würde Mafia, Terrorismus, Drogen,- und Pharmaindustrie das Geschäft verderben und das Handwerk legen. Die Welt wäre friedlicher, weil es keinen Grund mehr gäbe für einen illegalen Untergrund. Wahrscheinlich gäbe es nicht einmal die nächste Finanzkrise. Es lebe der Hanf! ”

Das Eschborner Stadtmagazin meint:

“Ein Titel der fast reflexhaft zur Ablehnung führt. Aber bei genauen Hinsehen und in Gesprächen mit führenden Mitgliedern von Entwicklungshilfegesellschaften erscheint die Aufhebung von Drogenverboten ein probates Mittel zur Bekämpfung von Drogen zu sein. Das klingt unglaubwürdig ist aber wie das Werk von Mathias Bröckers zeigt glaubwürdig und machbar.

Drug-Infopool.de schreibt:

“Bröckers Werk polarisiert schon mit Cover und Titel, schafft es dennoch mit stichhaltigen Belegen und interessanten historischen Fakten seinen Standpunkt zu belegen. Dieser ist auf einen Satz zu komprimieren: Die Entkriminalisierung von Drogen. Das leicht zynisch angehauchte Buch provoziert damit, rutscht aber nicht ins Subjektive ab, sondern bleibt gerade dadurch leicht lesbar und verständlich. Je weiter man sich in die Tiefen des Sachbuches vorangräbt, umso erstaunlicher und unwirklicher erscheinen die Auslegungen Bröckers. Mit nahezu offenem Mund liest man sich von Seite zu Seite. Gerade die weitverzweigte Doppelmoral der Politik in den USA (aber auch anderen Ländern und, ja, auch Deutschland) zur Verfolgung der Drogenkriminalität, lässt einen kopfschüttelnd vor den Seiten sitzen. Und das macht aus der “Drogenlüge” ein Paradebeispiel für ein Sachbuch, das noch so einige Wellen schlagen wird.”

Eine weitere Kundenrezension auf Amazon.de:

“Auch ich kann das vorliegende Buch nur uneingeschränkt zum Kauf empfehlen. Ich finde, es ist das Beste was seit langem zum Thema erschienen ist.
Das Buch steht in der Tradition der Bücher von Heinz Georg Behr wie “Weltmacht Droge” oder “Von Hanf ist die Rede”, bringt uns aber auf den neuesten Stand. Die Fakten, zur Geschichte der Prohibition, der Verstrickung “befreundeter” Geheimdienste in den Drogenhandel zur Finanzierung verdeckter Terroraktionen und außerparlamentarischer Außenpolitik selbst sind nicht neu und dem aufmerksamen Medienkonsumenten dürfte vieles sehr bekannt vorkommen. M. Bröckers führt die Fakten aber so zusammen, dass daraus ein stimmiges Gesamtbild wird und so bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Dabei kommen neurophysiologische, philosophische und religiöse Aspekte nicht zu kurz. Wen interessiert, warum vor 75 Jahren in “gute” und “schlechte” Drogen unterschieden wurde, warum an der Prohibition, gegen alle Vernunft und gegen jede Menschlichkeit unter allen Umständen festgehalten wird, und wer außer dem organisierten Verbrechen noch von der “Drogenlüge” profitiert, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Dabei ist es definitiv kein verschwörungstheoretisches Buch. Wer solches behauptet, gehört meines Erachtens zu den Claqueren der Prohibitionsprofiteure bzw. zu deren nützlichen Idioten. Von mir gibt es fünf Sterne.”

Das “Hanfjournal” (November 2010) schreibt:

“Nach Jahrzehnten der Diffamierungen ganzer Bevölkerungsgruppen, Verbreitung von Unwahrheiten, wie dreisten Lügen ist es mehr als an der Zeit sich über den Kontext der Prohibition Gedanken zu machen und sich gegen die globalen Drogenkrieger zur Wehr zu setzen. Sieht man die kurzgeschlossenen Interessen und Zusammenhänge der Verantwortlichen, zieht man den Bogen über die gesamte Menschheitsgeschichte, so wird einem eindeutig klar, dass der Krieg gegen die Drogen und ihrer Konsumenten eine durchgeplante Aufführung von Scharlatanen ist, denen nichts wichtiger ist, als der Aufbau und Erhalt eines Systems, das ihnen uneingeschränkte Befugnisse über andere erlaubt. Mathias Bröckers schafft es in seinem Buch „Die Drogenlüge – Warum Drogenverbote den Terrorismus fördern und Ihrer Gesundheit schaden“ die Effizienz eines global wirkenden Systems aufzuzeigen, das unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes zu einem der machtvollsten Druckmittel dieser Welt wurde und das dazu für den Aufstieg und Fall ganzer Reiche verantwortlich war und ist. It´s time to Panic!”

Shelley Masters im Berlin-Magazin 030:

“Weil nicht nur mir der unkontrollierte Drogenkonsum in unserer »Partystadt« langsam gegen den Strich geht—wir haben mehr zu bieten als billige Chemie!—möchte ich hier eine Vision aus Mathias Bröckers (Bestseller-Autor, ehemaliger taz-Redakteur und Zeit-Kolumnist) neuem Buch »Die Drogenlüge« vorstellen, die vielleicht irgendwen in der Politik irgendwann mal zum Umdenken anregen könnte? Bröckers wünscht sich, dass es in Zukunft, nach Legalisierung diverser Drogen (also staatlich kontrollierter Drogenabgabe, um den blutrünstigen Schwarzmarkt auszuschalten), Drogenkaufhäuser gibt (..)Hört sich gut an—oder verrückt? Sollen Berater am Besten gleich in den Easyjetter gesetzt werden oder Pflichtvorlesungen vor allen Club- und Discotüren abhalten? Wer weiterlesen will: Mathias Bröckers, »Die Drogenlüge: Warum Drogenverbote den Terrorismus fördern und Ihrer Gesundheit schaden «, Westend-Verlag.”

Interview über das Buch mit “Neues Deutschland”, am 1.3.2011

Buchtipp auf goatrance.de:

“Ein extrem spannendes Buch über die Zusammenhänge von Drogenverboten, Terrorismus, Politik und Geld!”

SWR 2 – Die Buchkritik, 30.3.2011 – Eine Rezension von Dietrich Keidt

Das Buch DIE DROGENLÜGE wäre eine Bereicherung für Universitäts- Bibliotheken, besonders für theologische Fachbereiche. Denn Mathias Bröckers bringt in seiner Einleitung der DROGENLÜGE das christliche Dogmen –Gebäude an den Rand des Einsturzes, allein durch wörtliche Widergabe des Textes, 3. Kapitel, Genesis. Gerhard Kracht: Aus Übertretung wird Erleuchtung

 

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