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Oct, 2012

9/11 im Kino

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Dass die Aufklärung der 9/11-Verbrechen ein schlechter Film und das als Wahrheit verkaufte offizielle Narrativ eine krude Verschwörungstheorie ist wurde im letzten Posting auf diesem Blog gerade wieder einmal sehr deutlich. Umso erfreulicher ist es da, wenn dieser Mega-Skandal wenigstens im Kino und mit besseren Filmen thematisiert wird. Oliver Stones Spielfilm “JFK” hatte Anfang der 90er Jahre zu einem neuen Anlauf in der Untersuchung des unaufgeklärten Kennedy-Mordes geführt und vieles von dem, was der Medienmainstream in Stones Film seinerzeit als “Verschwörungstheorie” bashte, ist mittlerweile anhand von freigegebenen Akten und Dokumenten belegt und bewiesen. Insofern könnten die zwei Spielfilme, die zu 9/11 demnächst in die Kinos kommen vielleicht ebenfalls für einen neuen Schub sorgen, die offizielle Story von Osama und den 19 Teppichmessern als Alleintätern defintiv als Märchen zu entlarven. Zumindest die Besetzung mit einigen Top-Stars aus Hollywood könnte dafür sprechen: in “September Morn”, der 2013 in die Kinos kommen wird, spielen Woody Harrelson und Martin Sheen die Hauptrollen, und in “Harodim- Nichts als die Wahrheit ?”, der Anfang November in Deutschland anlaufen wird, ist es der legendäre “Easy Rider” Peter Fonda. Für einen Erfolg könnte weiterhin sprechen, dass sich beide Filme an der Struktur von Klassikern des Genres orientieren. In  “September Morn” sind es  “Die zwölf Geschworenen” von Sidney Lumet, in dem Peter Fondas Vater Henry 1957 eine Hauptrolle spielte – und “Harodim”, den ich vorab schon sehen konnte, erinnerte mich an Akira Kurosawas Meisterwerk “Rashomon”, in dem die Protagonisten aus ihrer jeweiligen Perspektive völlig andere Geschichten über ein und denselben Vorfall erzählen. Zum Start des Films plant der Verleih ein Podiumsdiskussion, zu der ich eingeladen bin – Ort und Termin sind noch nicht ganz sicher und werden hier gepostet wenn sie fest stehen: am 9.November 2012, um 20 Uhr im Kino Koralle, 22359 Hamburg. Empfehlen kann ich den Film aber schon jetzt.

Kommentare

26 Kommentare zu “9/11 im Kino”

  1. Rid am 19.10.2012 um 18:15 Uhr 

    USA setzen Belohnung auf Al-Kaida-Finanziers im Iran aus

    http://derstandard.at/1350258831599/USA-setzt-Belohnung-auf-Al-Kaida-Finanziers-im-Iran-aus

     
  2. roc am 19.10.2012 um 19:28 Uhr 

    @Markus Weber am 19.10.2012 um 15:42 Uhr
    Die Finger verbrennen ja, aber doch nicht gleich den ganzen Arm…..LoL
    Knallharte Unterscheidung von Schabbtai Zvi-Jacob Frank-Satanism,Chassidism,Judaism,Ultraorthodox, Reformjudentum, rechter und linker Zionismus, Fake and real Jew-Bankers-Gangsters, and assorted Criminals doing God’s work……DAS wäre mal ein Script für die Götter. Aber eher setzt sich der Oliver Stone auf ‘ne heiße Herdplatte 🙂

    Im Übrigen ist die offizielle Story von OBL und den 19 Teppichmessern doch längst als Märchen entlarvt
    http://www.youtube.com/watch?v=jLXyB5GtfBU
    9-11 explained in 5 minutes

    Was braucht’s da Top-Stars aus Hollywood als Lichtbringer in Sachen 9/11 —Podiumsdiskussion mit Charlie Sheen, Willie Nelson und Bröckers ?…. Wer raucht an ?…LoL….

    Hollywood wird neue Spins und Märchen auftischen—-Traumfabrik halt—-It’s their job to produce Blogbusters und B-Movies, not the “Truth”. Würde Hollywood die komplette reine Wahrheit über 9/11 erzählen können, dann wär das doch auch nur reines “Entertainment” und vielleicht machen die das ja auch mal aus Daffke 🙂
    Wird an den Leuten eh vorbeirauschen, genauso wie Machwerke a la World-Trade Center ( Oliver Stone !!!) oder Flight 93 – Todesflug am 11. September. In die beiden neuen Filme werden weniger Leute reingehen als in die World-Trade-Center.Das Thema ist durch…wen’s nicht losläßt, hier nochmal ein brauchbarer “Edutainment”-Summery:
    http://nomoregames.net

     
  3. pecas am 19.10.2012 um 20:05 Uhr 

    “This land is mine” (Nina Paley):

     
  4. Markus Weber am 19.10.2012 um 20:49 Uhr 

    @roc

    Bin nur zum Teil ihrer Meinung. Dass man die Gesamtheit der Israelis noch wesentlich differenzierter unterteilen müsste, um sich bei einer Anklage nicht des Pauschalurteils schuldig zu machen, kann ich bestens akzeptieren. Aber wer je versucht hat, zu suggerieren, die “oberen Zehntausend” in Israel und ihre Veründeten in noch engeren Zirkeln seien letztlich nichts anderes als eine Palastgarde einer äusserst geschickt und verdeckt agierenden Seilschaft, die, wenn’s hart auf hart kommt, nichts auf die von einer Mehrheit mitgetragenen Ideale und Wünsche gibt, konnte Publizisten wie Henryk M. Broder wie eine Furie im Dreieck springen sehen. Letztlich wird dann doch die Einheit und damit gewissermassen auch eine Schicksalsgemeinschaft und kollektive Verantwortung (es handelt sich ja in einer Demokratie um lauter gewählte Vertrteter) beschworen.

    Und was Hollywood betrifft: Haben Sie am TV schon je eine Wiederholung jener WTC-Episode der Serie The Lone Gunmen vom 4. März 2001 zu sehen bekommen?

    http://www.youtube.com/watch?v=iRtqQLMAZek

    Sehr viele Hollywood-Filme, da gebe ich Ihnen recht, liefern durch Verfälschung und Mehrbödigkeit perfekte Munition gegen Aufklärung von Verbrechen wie 9/11. Die Staatsmacht zieht ihre eigens dafür bestallten Richter auf die Position zurück, die eingebrachten Klagen als obszön abzutung, nach dem Motto: Wohl zu häufig im Kino gewesen, was?

    Aber hier wie im Film “Operation Terror” ist es anders. Folgerichtig werden solche Filme einer breiteren Öffentlichkeit vorenthalten.

    Einer wie Arnon Milchan sitzt vermutlich an der Quelle der Informationen zu wirklich realitätsnahen und ausgebuffen Plots.

    Der zweite Problemkomplex ist viel diffiziler: Wie soll es gelingen, Organisatinen wie den Mossad davon zu entwöhnen, weltweit Schaden anzurichten, nur um eine kleine Clique sinnlos zu bereichern, ohne eine wahrhafte Revolution ihre Dynamik entfalten zu lassen, in deren Gefolge dann wieder tausende unbeteiligte Israelis in die Mitleidenschaft einer neuen, grossen und unbändigen Welle eines weltweiten Antisemitismus gezogen würden? Hierzu müsste unseren Politikern und allen sonstigen Beteiligten klar sein, dass eine sachliche, zügige, vorbehaltlose Aufklärung den kleineren Schaden anrichtet. Die Alternative heisst auf Zeit und Trägheit spielen, bzw. die Menschheit mit anderen Problemen zu beschäftigen.

    Das Problem ist, dass es bereits einen fast weltweiten Reflex gegen ungeniessbar gewordenen Brunnenwasser o.ä. gibt. Das könnte ins Auge gehen.

     
  5. pecas am 19.10.2012 um 21:58 Uhr 

    @ Markus Weber am 19.10.2012 um 20:49 Uhr

    Cooler link.

    Und gut gedacht. Die Weltbevölkerung scheint heute komplett als Geisel genommen.

    Übrigens, die mir bis dato am korrektesten erscheinenden Infos über den Kennedy-Mord (und eine ganze Reihe anderer topics) stehen in dem Buch Hot Money And The Politics Of Debt, von R. T. Naylor, The Linden Press/ Simon and Schuster: New York 1987.

     
  6. Tom am 20.10.2012 um 11:48 Uhr 

    @ roc: ich finde, man sollte es nicht so abtun, dass nun auch auch Hollywood sich der Sache ernsthaft anzunehmen scheint. Natürlich ist für alle, die sich ein bißchen eingehender mit 9/11 befasst haben klar, dass es ein inside job war, aber für die große Masse noch nicht. Und für die sind “Stars”, die Popkultur usw. durchaus wichtige Vermittler. Ich war in den 90ern öfter in USA und konnte sehen, was der JFK-Film von Oliver Stone damals bewegt hat. Dass sich Stone mit seinem WTC-Film in Sachen Wahrheitssuche völlig zurückgehalten hat , fand ich zwar bedauerlich – aber das nimmt dem Erfolg von JFK nichts. (Er hatte vielleicht einfach keine Lust mehr, auf die alten Tage wieder vom Mainstream diffamiert und geprügelt zu werden, denn das geschieht jedem, der die 9/11-Lügen öffentlich kritisiert)

    @Markus Weber: Dass CIA und Mossad und ihre saudi-arabischen Patsies 9/11 inszeniert haben scheint mir ziemlich offensichtlich. Israel befindet sich im Krieg und da sind eben alle Mittel erlaubt. Die Aufklärung muß deshalb aus den USA kommen, die ja nicht von Feinden ringsum belagert sind und dieses Argument nicht ohne weiteres bemühen können. Israel hat es seit 1948 geschafft, jede Kritik an seiner Politik mit dem Holocaust-Argument zu eliminieren, was bis heute vor allem in D bestens funktioniert. In den USA gibt es aber noch einen Bodensatz von linken Libertären bis hin zu rechten Non-Interventionists, der evtl. erfolgreich mobilisiert werden könnte in Sachen Aufklärung. Deshlab gilt es in Sachen 9/11, den Mossad-Ball flach zu halten, denn die Jungs sind zwar gut und gnadenlos, aber doch nur der Schwanz. Der Hund sitzt nach wie vor in Langley…

     
  7. Markus Weber am 20.10.2012 um 12:57 Uhr 

    @Tom

    Ich habe überhaupt nichts dagegen, den Mossad-Ball flachzuhalten, solange sich alles noch gut mit dem Vorgang der Wahrheitssuche verträgt. Vielleicht zähle ich ja ganz einfach, ohne mir dies bisher ehrlich eingestanden zu haben, auch zu den leicht beeinflussbaren Menschen. Ich habe nur gerade Christopher Bollyns neuestes Buch beendet und sehe, dass da ein Beflissener Unbequemer am andern Ende nun wirklich jedes aufgenommenen Seiles auf Hardliner-Zionisten gestossen ist. Zum Teil sitzen sie ja – OK, nicht in Langley, aber – in Washington D.C. Wie z.B. Michael Chertoff.

    Mir geht es um zwei Dinge:
    1) Die Aufklärung der Anschläge von 9/11 leidet unter einer Präsentationsschwäche, die nicht nur reine Formsache ist. Ein schlüssigeres Gesamtbild vermöchte mehr Leute zu überzeugen. Eine Einigung wäre von Vorteil. Auch wenn das zur Konsequenz hätte, dass alle Beteiligten noch einmal für ein paar Jahre über ihre Bücher müssen, bevor sie etwas gross an die Glocke hängen.

    2) Hat einer wie Christopher Bollyn falsch recherchiert oder Wesentliches übersehen? Oder muss man seine Ergebnisse einfach nur als vorläufig erachten und davon ausgehen, dass sich zu einem jeden seiner Mossad-Leute (ich bin übrigens immer noch fassungslos, dass es im mir bekannten Teil der israelischen Politik nicht einen einzigen Namen zu geben scheint, der nicht dem Irgun, der Stern Gang, der frühen Haganah oder dem Mossad zuzuordnen ist) noch der passende Handler auf Seiten der CIA finden wird? Oder dass sich so einer finden lassen hätte, bevor er gestorben ist, wenn man besser unterrichtet zu Werke gegangen wäre?

    Die Wahrheistsuche zu 9/11 wird durch nichts so wirksam diskreditiert wie durch den Nachweis, dass ihre Methoden genauso fraglich und ihre Ergebnisse lokal falsch sind.

    Was wir brauchen ist eine “Menschen bei Maischberger”-Wiedergutmachungs-Sendung, in der sich ein Andreas von Bülow noch einmal ganz in Ruhe dafür entschuldigen kann, dass er “Juden” statt “israelische Staatsangehörige” gesagt hat, wenn er darauf abhob, dass es Vorgewarnte und mithin planmässig Verschonte gab. Wenn was dran ist (was ich nicht beurteilen kann), soll man die Odigo-Geschichte noch einmal auftischen und fragen dürfen, warum von den Vorgewarnten kein einziger die Behörden benachrichtigt hat. Usw. usw.

    Einfach zu sagen “Mossad!” ist wie “Langley!” eine zunächst nicht zweifelsfrei belegte Vorverurteilung, die unsereinem zu recht sehr übelgenommen würde.

    Und beim Verharren in etwas, das ich – ich hoffe, er nimmt es mir nicht krumm – “Bröckerschen Sokratismus” nennen möchte, ernten wir zu oft die lange Nase von wegen “…kann gar nicht aufhören damit, eine aberwitzige Frage nach der anderen zu stellen…aber nicht eine einzige Antwort…liefert gar nichts…Unterhaltung lohnt sich nicht…” Dürfte Ihnen aber bekannt vorkommen.

    Also, was? Darauf vertrauen, dass US-amerikanischer Aufklärungseifer alle Fäden bis nach Langley zurückverfolgt? Wenn ihnen auf halbem Wege die Externalisierung des Üblen auf dem Silbertablett serviert würde und sie, wie Alan Sabrosky das projiziert hat, Israel von der Weltkarte verschwinden lassen könnten?

     
  8. roc am 20.10.2012 um 18:10 Uhr 

    @Markus Weber am 20.10.2012 um 12:57 Uhr
    Lone Gunman ist schon tricky…..”Ja, es waren Flugzeuge und die CIA”….so auch die Botschaft vom Movie “Operation Terror”…..
    http://www.youtube.com/watch?v=VkdlZbKl9T4
    “The 9/11 story you are not supposed to know”—-Lächerlich –Immer daran denken : Angebliche “Unterdrückung” ist Promotion

    Früher waren in Hollywood die Araber die Bösen….jetzt die eigene Regierung und CIA. Wahrscheinlich geht’s eher darum, dass Zutrauen in das eigene Staatswesen zu erodieren….”Alles Gangster”…um dann einer finanziell und mental erschöpften Bevölkerung irgendwann den 3. Welt-Merger Canada/USA/Mexiko mit oder ohne deren Abnicken aufzudrücken.

    USA rolls out…NWO rolls in
    http://www.youtube.com/watch?v=z74toxkPfCg

    Wer ist eigentlich der Chuck Norris von CIA und MI6 ….liebe Tante Welt….wer ist in unseren Breiten der “Teufelskerl”…..War’s der Eichinger ?

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13701736/Hollywood-Produzent-ist-der-Chuck-Norris-des-Mossad.html

     
  9. Rheinbogen am 20.10.2012 um 21:30 Uhr 

    Interessant beim Wikischnödia-Eintrag zur deutschen Version von “Lone Gunmen”, genannt “Die einsamen Schützen”:

    “In der deutschen Version dieses Pilotfilms, Die Verschwörung, wurden alle auf das World Trade Center bezogenen Kommentare anders übersetzt. Dort heißt es dann, die Verschwörer hätten vor, eine Boeing 727 über der Stadt abstürzen zu lassen, während in der Originalfassung ausdrücklich von dem Plan die Rede ist, sie in einen Turm des WTC zu lenken. Alle Szenen, in denen dieses Vorhaben angesprochen wird, wurden entweder geschnitten oder so übersetzt, dass nicht ersichtlich ist, worum es im Original geht. Zudem wurden in der deutschen Version fast alle Bilder herausgeschnitten, in denen das World Trade Center zu sehen ist. In einer kurzen Szene kann man in der Silhouette von New York das World Trade Center sehen. Insgesamt wurden zirka fünf Szenen manipuliert, in denen es um den Anschlag geht oder in denen man sieht, wie das Flugzeug auf einen der Türme zufliegt.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einsamen_Sch%C3%BCtzen

    “Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.” – Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1. Tagtäglich und mitunter auf schändlichste Art gebrochen in unserer Bananenrepublik. Und weder Politik noch Medien scheren sich einen Dreck darum. Natürlich nicht, die machen ja munter mit!

     
  10. Tom am 20.10.2012 um 22:20 Uhr 

    @ Markus Weber: Ich gebe dir Recht: einfach “Langley” zu sagen ist genauso ein Kurzschluß wie “Mossad”, oder noch schlimmer “die Juden”. Das Problem bei Bollyn ist meines Erachtens dass er – wie so viele 9/11-“Wahrheitssucher” – den Blick tunnelartig nur auf ein Objekt, in seinem Fall den Mossad, lenkt. Das heißt nicht, das vieles was er schreibt falsch sein muß – und dass er die heiße Kartoffel Mossad überhaupt anfaßt ist durchaus lobenswert – aber auch er erliegt der Versuchung, die Komplexität des Ganzen auf einen Akteur zu reduzieren. Das ist ja das grundsätzliche Dilemma der meisten Verschwörungshypothesen. Deshalb finde ich, dass der “Bröckersche Sokratismus” derzeit leider die einzige ‘saubere’ Haltung ist, die man zu 9/11 einnehmen kann. Das ist vielleicht unbefriedigend, aber mehr als Bröckers/Walther in ihrem Buch getan haben – eine Beweisaufnahme und die Benennung von gerichtlich vorzuladenden Zeugen – ist derzeit nicht drin. An den langen Nasen, die auch mir gezogen werden, wenn ich damit komme, dass wir nichts genaues wissen und verdammt noch mal Aufklärung verlangen, kommen wir auf absehbare Zeit nicht vorbei. Das ist zwar frustierend, aber dennoch ehrenwerter als quick & dirty Verdächtige zu Tätern zu stempeln – und ich fürchte, es wird noch Jahrzehnte andauern. Jahrzehnte in denen mit 9/11 natürlich Politik (und d.h. Krieg) gemacht wird. Und die Massen lassen sich weiter lieber bereitwillig von den Medien das Gehirn waschen, als sich dem Schock zu stellen, dass unsere Demokratie eine Farce ist und unsere “Volksvertreter” Marionetten ein einem Spiel, dessen Strippen nicht im Parlament gezogen werden.

     
  11. anonymaus am 21.10.2012 um 00:46 Uhr 

    @Tom am 20.10.2012 um 22:20 Uhr
    1.
    Bei Bollyn ist problematisch, dass er an “Thermite” festhält und das immer mit dem “Zionist Crime Network” in Stein meißelt.
    http://www.bollyn.com

    Grundsätzlich fällt auf, dass die meisten 9/11-“Aufklärer” immer an ihrem Stiefel festhalten…egal wie viel evt. konträre Hinweise sich sonst so einstellen im Laufe der Jahre….”Controlled Opposition”…..most of them

    2.
    Die ” Massen” wissen das doch durchaus, dass “unsere Demokratie eine Farce ist und unsere “Volksvertreter” Marionetten in einem Spiel sind, dessen Strippen nicht im Parlament gezogen werden.
    …und die “Massen finden es gut…PIIGS erst mal ausgenommen, solange keine zünftige Militärdiktatur den Südländern wieder die Scheitel zieht……So do not count on “The Masses”—–Mach es wie der Cohn-Bendit…sprich von Deinen eigenen politischen Wixphantasien und deute diese dann als Volkswillen um.
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-10/europa-cohn-bendit

     
  12. Sitting-Bull am 21.10.2012 um 19:20 Uhr 

    Bei Bollyn ist problematisch, dass er überhauot wichtigste 9/11 Truth-Bereiche besetzt.

    http://911review.com/denial/holocaust.html

     
  13. Markus Weber am 22.10.2012 um 07:33 Uhr 

    @ Sitting -Bull: Vielen Dank! Nach so einer mässigenden Darstellung hatte ich nach meinem Erlebnis, fast vereinnahmt worden zu sein, gesucht!

    @Tom: Zunächst eine Korrektur in eigener Sache: Es muss – wenn überhaupt – “Bröckersche Sokratik” heissen. Sokratismus ist ein Wortungetüm, das einem Altsprachler wahrscheinlich Magenschmerzen verursacht. Aber zum Mossad und der CIA (und wem noch alles): Man kennt es doch aus der Politik und aus der Unternehmensführung: Doppelspitzen sind höchst problematisch und nur selten wirklich erfolgreich. D.h. falls es nicht mehr oder weniger kaschiert doch so etwas wie eine innere Hackordnung gibt, nach der einer eindeutig überlegen und der andere im Zweifel der Zweitrangige ist. Wie gross sind die Chancen dafür, dass zwei oder noch mehr weltweit agierende Nachrichtendienste vor sich hin werkeln und auf einmal der eine den andern anruft und sagt: “Du, die Sache, an der ihr da dran seit, an der arbeiten wir auch. Wir sollten uns zusammentun”? Das ist ohne Hintergedanken schon fast nicht mehr denkbar. Vor allem, wenn die Gemeinschaftsaktion einmal ins Rollen gekommen sit, fangen doch sofort wieder die Begehrlichkeiten und der Privatehrgeiz einzelner an. Das wiederum wissen auch alle Beteiligten (es handelt sich ja aum äusserst intelligente Leute). Oder handelt es sich um eines jener seltenen Beispiele für ein multilaterales Unterfangen, in dem jeder seine dizidierte Rolle hat, die nur minimal mit den Rollen der andern abgstimmt werden musss, und am Ende doch jeder seinen maximalen Nutzen davonträgt? So eine Art Symbiose.

    Ich kann mir noch ein superclever ausgedachtes “Good-Cop-Bad-Cop”-Rollenspiel vorstellen, um den Grad der Irreführung zu erhöhen. Aber unterm Strich bin ich sehr skeptisch, dass sich nicht am Ende doch eine zentrale Station als der primäre Veranlasser ausmachen lässt. Was nicht heisst, dass all die Ehrgeizlinge und Trittbrettfahrer keine Schuld trifft, weil sie tätig mitgewirkt haben.

    Wer von den Personen, die Matthias Bröckers in seinem letzten Buch zu 9/11 für eine erneute Gerichtsvorladung vorgeschlagen hat, ist denn jetzt der lohnendste Kandidat und derjenige, für dessen Anklage man am leichtesten einflussreiche Politiker gewinnen könnte. Ich meine, irgendwann muss man doch einaml damit anfangen, parallel zu den Nicht-Prozessen eines KSM wirkliche Gerichtsverhandlungen abzuhalten, in denen 9/11, und sei es ein noch so kleines Detail, thematisiert wird. Sollen wir alle an Ellen Mariani spenden, “..so that she can have her day in court…”?

     
  14. Stefan am 22.10.2012 um 16:14 Uhr 

    Eine offizielle, quasi amtliche Aufklärung von 9/11 wird es nicht geben. Nicht durch die Justiz, die Teil der Staatsgewalten ist und schon gar nicht durch die Mainstreammedien, deren Aufgabe ja gerade ist, allzu offene Statements von einzelnen Politikern wegzufiltern, damit sie nicht an des Pöbels Ohr dringen. Daran wird auch eine Popularisierung alternativer Theorien durch irgendwelche Hollywoodthriller nichts ändern, denn daran ist der Konsument längst gewöhnt.

    Und warum wird es diese Aufklärung nicht geben? Weil jede (US-)Regierung – egal wie sie selbst Ablauf und Täterschaft von 9/11 einschätzt und wie sie dies moralisch bewertet – die Folgen einer solchen Offenbarung für die innen- und außenpolitische Situation für untragbar halten wird. Auch (und gerade) eine “vernünftige” Regierung wird nicht gegen die (von ihr definierten) Interessen des Landes handeln, das sie regiert.

    Die Wahrheit um jeden Preis (die Truther offenbar fordern), wird es nicht geben. Es ist im Prinzip wie bei den Banken, die eigentlich pleite sind, aber manche sind “too big to fall”, weil “systemrelevant”. Manche Lügen sind auch zu groß, um aufgeklärt zu werden…

    Auch die Justiz wird sich daran halten, das ist das Primat der Politik und das geht vor Gerechtigkeit, Moral, Logik usw.

    Vergesst eines nicht: Der Staat ist das kälteste aller kalten Ungeheuer (Nietzsche)

     
  15. Markus Weber am 23.10.2012 um 16:48 Uhr 

    @Stefan

    Klingt alles leicht resigniert, irgendwie desillusioniert-realistisch und daher fast eingängig. Dass die Lenker eines Staates ihn nur so sehr in seinen Grundfesten erschüttert sehen wollen, dass sie dabei noch am Ruder bleiben können, trifft wahrscheinlich zu, ist aber abzulehnen. Dass sie nicht zulassen könnten, dass er Umwälzungen anheim fällt, an deren Ende er als schlechteres Gebilde wieder aufersteht als er vorher war, kann von den Politikern selbst auch als egoistische Schutzbehauptung missbraucht werden. Im Extremfall könnte aber was dran sein.

    Wo ich gar nicht einverstandne bin, ist bei den Medien und ihrer Aufgabe. Denn sie haben keine – keine von aussen gegebene zumindest. Sie müssen schon gar nicht dem Politikern dienen.

    Denn ich meine: Wo sind wir denn hier? In einer Demokratie oder in einer Diktatur? Wenn es der Redaktion eines grossen Nachrichtenmagazins gefallen sollte, wie damals bei der Strauss-Affäre Ungereimtheiten im Dunstkreis eines oder mehrer Politiker und ihrer Aussagen solange breitzutreten, bis da einer oder mehrere ihren Hut nehmen oder sonstwie klein beigeben müssen, dann würden die Redakteure das doch einfach machen. Wer soll ihnen das Wort verbieten? Was würde geschehen? Und was würde in einer freien Marktwirtschaft geschehen, wenn die Auflagenstärke desjenigen Mediums, das als erstes damit anfängt, sprunghaft und nachhaltig steigt?

    Ich finde, die meisten Medienschaffenden wirken in diesem Zusammenhang reichlich flügellahm. Mich würde interessieren, ob sie nur unter vorgestellten Ängsten leiden, zynisch oder opportunistisch sind oder ob sie tatsächlich schon mal von höherer Stelle bescheid gestossen bekommen haben. Wäre ich Journalist und käme mir ein Politiker mit einem Hinweis auf Konsequenzen für Unbotmässigkeit, dann würde ich versuchen zu arrangieren, dass mein nächster Leitartikel exakt davon und von ihm handelt. Ich weiss, man darf da nicht naiv sein. Aber unter den Journalisten sind auch gewiefte Leute.

     
  16. Stefan am 24.10.2012 um 12:56 Uhr 

    @Markus Weber

    “Klingt alles leicht resigniert, irgendwie desillusioniert-realistisch ”

    Ich bin nicht resigniert, ich versuche nur zu verstehen, wie die Dinge funktionieren und trenne das von persönlicher Bewertung, die mich weniger interessiert. Ich habe 20 Jahre in einem System gelebt, das seinen Sieg permanent als wissenschaftlich bewiesen gefeiert hat und dann jämmerlich kollabiert ist. Illusionen habe ich in der Tat nicht mehr.

    “Wo ich gar nicht einverstandne bin, ist bei den Medien und ihrer Aufgabe”

    (Mainstream-)Medien sind niemals unabhängig oder objektiv, sie sind stets ein entscheidender Teil des jeweiligen Systems, hier im Westen mit wirtschaftlichen Interessen, gegen die sie nicht handeln werden, eingebunden in global agierende Konzerne. Sie werden niemals das System untergraben, das ihnen ihre Bedeutung verleiht.

    Ohne Medien kann kein Politiker mit dem Volk kommunizieren (man stellt sich nicht mehr auf Marktplätze), deshalb ist die Kontrolle der Medien für die Strippenzieher wichtiger als Kontrolle der Politiker. Diese sind (im Westen) meist nur austauschbare Platzhalter. Deshalb sägen die Medien manchmal auch Politiker ab – das sieht schön nach demokratischer Kontrolle aus, ist aber das Gegenteil. Denn ich wüsste nicht, wer irgendwelchen in Privatbesitz befindlichen Konzernmedien ein öffentliches Mandat verliehen hat, “demokratisch gewählte” Volksvertreter defacto abzusetzen. Es ist das gleiche, als würde z.B. Daimler-Benz dies tun.

    “Wo sind wir denn hier? In einer Demokratie oder in einer Diktatur?”

    Wir leben nicht in einer Demokratie, bestenfalls in einer gelenkten Demokratie wie in Russland, nur dass die Lenkung wesentlich unauffälliger und subtiler geschieht als dort. Sie dürfen zwar sagen, was Sie wollen, aber es interessiert niemanden, sie dürfen wählen, wen Sie wollen (es sind doch immer die Gleichen), aber es ändert nichts Wesentliches. Ich nenne dies Demokratiesimulation.

    Entscheidend ist nicht, dass theoretisch die Möglichkeit demokratischer Machtausübung besteht (“Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus”), sondern das dies praktisch nicht geschieht (“Wichtig ist, was hinten rauskommt” – H. Kohl). Die Massenmedien stellen sicher, dass das so bleibt, ihre Mittel sind Verblödung und Indoktrination – nennen wir es Manipulation. Das ist ihre eigentliche Aufgabe, sicher nicht im Sinne der Verfassung, aber im Sinne des existierenden Machtsystems.

    Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen (Jean-Jacques Rousseau).

     
  17. Markus Weber am 25.10.2012 um 08:12 Uhr 

    @Stefan

    Ein Gedankengebäude von beeindruckender Schlüssigkeit. Vielen Dank!

    Ich habe nur eine kurze Anschlussfrage: Was geschieht eigentlich, wenn einer aufzeigt, dass sich die in den Medien verbreitete Position der Regierung konsequent in eine Aussage vom Format 2 + 2 = 5 weiterntwickeln oder darauf reduzieren lässt? Interessiert es dann auch keinen oder ist es nicht vielmehr so, dass es spätestens dann alle interessieren muss?

    Lenkung schön und recht. Aber Lenkung entgegen den Axiomen der Arithmetik, im Widerspruch zu den Hauptsätzen der Thermodynamik? Oder vielleicht müsste man sich dies vorstellen: Irgendwann gibt es eine basisdemokratische Umfrage, ob wer Einwände dagegen hätte, dass ein Ministerium für Wahrheit eingerichtet wird. Und dann kommt zu unser aller grossen Überraschung heraus, dass nur eine Minderheit Probleme damit hat. Den Rest hat man mit begleitenden Schilderungen darüber, welche Sicherheiten im praktischen Lebensvollzug einem als “freier Bürger ” alle wegbrechen werden, wenn dieses Ministerium nicht eingerichtet werden kann, hinlänglich von seiner Notwendigkeit überzeugt.

    Bücher wie das von Matthias Bröcker zu 9/11 müsen zu mehr da sein, als nur dazu, dass M. Bröckers sich und allen Zweiflern beweist, dass man in unserer Demokratie immerhin noch ungestraft solche Bücher schreiben darf. Und auch zu mehr, als dass eine Demokratie an der Unbehelligtheit aller Leser sich ihrer Wirklichkeit vergewissert. Es müsste schon so etwas geben wie eine Lektürepflicht für Politiker und ebenso eine Verpflichtung geben, öffentlich zu den Vorladungsthesen Stellung zu nehmen oder wenigstens viel vorsichtiger zu sein in der Zustimmung zur Position der US-Regierung, die sich durch keinerlei gerichtsfeste Unterlagen stützen lässt.

    Unsere Politiker (oder die wahren Strippenziehr dahinter) weichen diesen Verpflichtungen aus, indem sie Angst und Schrecken in der Bevölkerung willkommen heissen, weil sie dadurch den Austragungsort dieser Debatte verlagern können.

     
  18. pecas am 25.10.2012 um 11:35 Uhr 

    (@ markus weber)
    *und wir singen*

    erpresst vom petrodollar,
    shamdoodiley,
    verlagert die debatte,
    my my, hey hey,
    ins fußballstadion-
    O.K.?!

     
  19. Stefan am 25.10.2012 um 12:24 Uhr 

    @Markus Weber

    “Was geschieht eigentlich, wenn einer aufzeigt…”

    Der Einzelne kann aufzeigen, was er will. Es hat keine gesellschaftlichen Konsequenzen. Klassische Diktaturen waren dagegen dumm und versuchten mit großem Aufwand und letztlich erfolglos, Meinungen zu verbieten. Je konsequenter die Unterdrückung war, desto gefährlicher wurden die kritischen Gedanken für das System selbst.

    In der bundesdeutschen Demokratiesimulation lässt man gern auch Abweichendes zu, es geht ohnehin im Grundrauschen unter. Deshalb kann Bröckers auch so viele gute Bücher schreiben, wie er will.

    Hauptsache ist, dass nichts, was für das System potentiell bedrohlich wäre, in reale politische Entscheidungen einfließt. Davon abgesehen, herrscht Narrenfreiheit. Die Machtfrage ist geklärt und diejenigen, die sie haben, geben sie nicht aus der Hand.

    Damit das Ganze funktioniert, braucht es erstens Mainstreammedien für das Wahrnehmungsmanagement der Massen (was nicht in den Nachrichten kommt, ist auch nicht passiert); zweitens “zuverlässige” Politiker an den wichtigen Stellen und drittens (quasi als Reparaturtrupp für wenige heikle Momente) einen effizienten Inlands-)Nachrichtendienst.

    Und selbst dann, wenn die Mehrheit trotz aller Tricksereien merkt, dass sie belogen und über den Tisch gezogen wird, setzt sie sich nicht organisiert zur Wehr. Das ist Folge der gezielten Individualisierung, sprich Vereinzelung. Jeder ist sich selbst der Nächste – ein perfektioniertes Teile-und-Herrsche bis auf die kleinste Ebene.

    Der Einzelne ballt seine Faust in der Tasche – aber nur dort. Er wendet sich enttäuscht vom System ab und verliert das Vertrauen in die “Demokratie” als beste Regierungsform. Außerdem sinkt die Wahlbeteiligung, weil man merkt, dass es nur ein “so-tun-als-ob” ist. Anschließend setzt man sich wieder vor den TV und lässt sich berieseln (ich kann ja doch nichts ändern). Das ist alles – mehr passiert nicht.

    Dieses System wird nicht wegen aufklärerischer Literatur oder an basisdemokratischem Widerstand zerbrechen, sondern an der maßlosen Gier seiner “Eliten” und den inneren Widersprüchen, die irgendwann nicht mehr absorbiert werden können. Möglicherweise ist dieser Zeitpunkt nicht mehr fern…

     
  20. Markus Weber am 25.10.2012 um 14:58 Uhr 

    @ pecas

    Tut mir leid, aber bei diesem Gedankengang kann ich nicht mehr mithalten. Wenn ich Sie recht verstehe, fühlt sich da jemand gleichermassen vom Petrodollar (was immer das sein mag) erpresst (wie immer das möglich sein soll) wie zum nächstgelegenen Fussballstadion hingezogen und dann ist ihm (oder ihr) auch noch nach Singen zumute.

    Erklären Sie sich ein bisschen besser. Oder war’s nur als karnevaleske Einlage gedacht? In letzterem Falle: Narhallamarsch!

     
  21. pecas am 25.10.2012 um 21:02 Uhr 

    @ Markus Weber am 25.10.2012 um 14:58 Uhr

    Gerne. Vielleicht wollten Sie’s zum Schluß auch garnicht so genau wissen. Egal.

    Zum komplexen Thema Petrodollar bzw. der “Petrodollar-Theorie” erst einmal:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Petrodollar

    Mich beschleicht offen gestanden, nach einigen gröberen einschlägigen persönlichen Erfahrungen (dazu einfach einmal auf meinen Nick klicken), aber auch gerade nach der kürzlichen Lektüre des Wolfgang-Schäuble-Buches mit dem – mir für jemanden, der sich als “politischer Gestalter” bezeichnet und vor allem, fürchte ich, in seiner Eitelkeit auch so gesehen werden möchte, entweder einer Bankrotterklärung oder einer Erpressung nahekommenden, jedenfalls bedrohlich alternativloses, notfalls selbst angerichtetes Unheil im Lager verkündenden – Titel “Scheitert der Westen?” (2003), zunehmend der Verdacht – immer mehr so wie die Hardliner der “Petrodollar-Theorie”-, dass der tatsächliche politische Gestaltungsspielraum an jedem beliebigen Ort der Welt in erster Linie militärisch – und zwar von unseren Freunden USA/UK, um genau zu sein, ganz wie es George Dabbelju seinerzeit wörtlich formulierte (“Wer nicht für uns ist, ist gegen uns”) – eingeengt ist: Oder wurden bzw. werden nicht gerade ausgerechnet jene Staaten vom “Westen” in ungeheuerlichster, nachgerade psychopathischer Weise und unter Inkaufnahme superlativer Original-, Kollateral- sowie Folgeschäden auf nicht absehbare Zeit plattgemacht, die sich der dem Laien sicherlich ziemlich schnöde erscheinenden Fakturierung ihrer Erdölexporte in US-Dollar widersetzten bzw. widersetzen wollten und wollen? Irak, Libyen, Syrien, Venezuela, wer fällt mir noch gerade ein, und wer ist noch gerade in der pipeline?

    Wir sitzen hier in einem alten Land Europas, welches, so sehe ich es aufgrund meiner schon erwähnten, z. B. mich (aber, so ist zu notieren, nicht nur mich, sondern die gesamte, im längst herrschenden Schäuble-Merkel- Ausnahmezustand und der damit einhergehenden bzw. diesen genauer bezeichnenden Suspendierung des (Grund-)Gesetzes namentlich um die Basis ihrer professionellen Berufsausübung, das Urheberrecht als solchem, beschissene kreative Klasse dieser dummen, unter den allesentmündigenden Scheffel eines protestantisch/evangelikalen, neokonservativen Retorten- bzw. fiktiven und, wenn William Engdahl in seinem ziemlich fetten Buch ‘Das Ende des Dollar-Imperiums’ (2009) recht hat, seit den 50er Jahren von niemandem anderen als der CIA hergebrezelten Thearchie- “Schöpfergottes” geschobenen und so polit- bzw. psycho- eliten-professionell wie skrupellos-korrupt vom neoliberalen, mühelos die kommunistischen Stasi-Paulas zu kapitalistischen Dollar-Saulas umpolenden Team Merkel/Schäuble bedienten One-World-/New-World-Order- Provinz) und mein Werk schlichtweg bzw. buchstäblich bzw. auf skandalöseste, aber dann doch erst im Moment des blauäugigen Klagens meinerseits (exemplarisch gesehen) vor irgendeinem von Wolfgang Schäuble im seltsamerweise scheinbar noch niemanden so recht aufgefallenen Wolfgang-Schäuble-Schildkröten/Wolf-im-Schafspelz- Ausnahmezustands-Putsch (1990- heute) längst mit dem “Ende der Karriere” (geflügelt und hinlänglich bekannt in der Branche als “E-d-K”) personell zur Mücke, d. h. zum Horrorbetrieb, gemachten deutschen Justiz-Farce zum Selbstmord geratenden, faktisch wirtschaftskriminell versklavenden Erfahrungen, zu einem – auf gut deutsch gesagt – Scheißdreck verkommen ist.

    Überspielt, oder besser gesagt hinter einer zunehmend von der mit der politischen Elite auf das engste verschwippten und verbandelten organisierten Kriminalität höchstselbst errichteten und betriebenen Nebelwand verborgen, wird das Ganze – das Jammertal der Selbstvernichtung der kulturellen und politischen Errungenschaften der Menschen bzw. das systematische Ausbremsen wirklicher Kreativität und progressiver Gestaltungspotenz, der Alternative zum (namentlich von der society of the elect, von der ich tatsächlich zu glauben begonnen habe, dass es sie wirklich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gibt, gegründet von Cecil Rhodes) erklärten aus-der-Hand-winden nicht nur der rechtsetzenden/rechterhaltenden “Souveränität des Staates”, sondern insbesondere der frei waltenden Gerechtigkeitsempfinder auf der Welt durch eine lustige Zynikerparty, die “es nicht gibt” -, also buchstäblich auf der ganzen Welt und nicht nur von der professionellen DDR-Agitations- und Propaganda- Fußballnations-Mutti Merkel hierzulande.

    O.K.?
    My my, hey hey.

     
  22. Markus Weber am 25.10.2012 um 21:05 Uhr 

    @ Stefan

    Ich fasse kurz zusammen: Unsere Kostüm-Demokratien teilen sich mit den ganz gewöhnlichen Diktaturen, dass sich die Führungskaste das Recht nimmt, ihre Handlungen bei Bedarf auf Überlegungen abzustützen, die das Format 2 + 2 = 5 haben. Der Unterschied kommt erst darin zur Geltung, wie Individuen behandelt werden, die die Fahne für 2 + 2 = 4 hochhalten. In Diktaturen dürfen sie’s nicht öffentlich sagen, in unseren Systemen werden sie mit einem halben Ohr gehört und sogleich ignoriert. Was sie sagen, fliesst jedenfalls nicht in die Hanldungen der Regierenden ein. So weit so autark.

    Was passiert, wenn diese Regierungen sich in die Bildungs- und Demokratiediskussion einschalten und dabei solche Dinge behaupten, wie dass gute und breitgestreute Bildung für eine mündige Bevölkerung wichtig sei? Dann kommt es zum Schwur: Kann sich der Normalbürger Bildung z.B. in Arithmetik aus einem allgemein verfügbaren Lehrbuch erwerben oder muss er abwarten, bis die Regierung ein Lehrbuch mit dem Resultat du jour der Addition von 2 und 2 hat drucken lassen?

    Es gibt für Regierungen in meinen Augen nur vier gangbare Modi:

    1) Sie hält sich in Belangen der Arithmetik stur an die eatablierten Axiome.

    2) Sie verabschiedet ein für alle mal z.B. 2 + 2 = 5 und hält sich dann auch alle Zeit daran.

    3) Sie erlässt, dass die Ergebnisse arithemtischer Operationen Gegenstand von Regierungsbeschlüssen sind und sich Lehrbücher gefälligst daran zu halten haben, aber dadurch immerhin Lehrbücher sind.

    4) Sie erklären, dass für Dinge wie die Addition zweier ganzer Zahlen sowieso kein Lehrbuch zum Nennwert genommen werden kann und man, um in solchen Dingen nichts Falsches zu sagen, am besten über Verbindungen zur Regierung verfügt oder in deren Gunst steht.

    Ansätze 2 bis 4 sind in dieser Reihenfolge in aufsteigendem Masse krasse Verstösse gegen das Vermächtnis der Aufklärung und machen die entscheidenden Vorzüge unserer Zivilisationen zunichte. Früher oder später muss 2 + 2 = 4 unter Strafe gestellt werden. Und das ist das Ende. Meinten Sie sowas in der Art?

     
  23. anonymaus am 25.10.2012 um 23:35 Uhr 

    @pecas am 25.10.2012 um 21:02 Uhr

    “society of the elect” bzw. “Society of the self-elect”….trifft’s wohl……
    Deren Problem :
    Zum Stehlen ist kaum noch was übrig

    google mal :
    A Breakaway Civilization

    http://www.corbettreport.com/interview-461-catherine-austin-fitts-on-the-breakaway-civilization/

    womit man auch ganz “organisch” wieder bei 9/11 den Bail-Outs und der exponentiellen Verschuldung anlangt

     
  24. Markus Weber am 26.10.2012 um 09:26 Uhr 

    @ pecas

    Jetzt wird einiges klarer. Toll geschrieben. Gratuliere! Ich muss es am Wochenende noch ein paar mal lesen und vielleicht dem einen oder anderen Link nachgehen. Das Grundsatzurteil der z.T. planvoll herbeigeführten völligen Verkommenheit vor allem des Justizsystems (siehe NSU-Aufklärung) teile ich auf jeden Fall.

     
  25. pecas am 26.10.2012 um 12:26 Uhr 

    @ anonymaus am 25.10.2012 um 23:35 Uhr

    *Das wird ja noch ein richtiges Liebesbrief-Forum hier; aber nicht, dass der Hausherr eifersüchtig wird, gell 🙂

    Habe also, einmal mehr, mit großem Gewinn ein paar Seiten von C. A. Fitts gelesen. Eine Koryphaee neben/über all den Koniferen des Vertuschungswaldes, der sich Finanzindustrie – oder nicht gleich selbst Finanzmafia? – nennt.

    Irgendwie, so ist mir, wenn alle Stimmen des “Westens” durch die Hintertür gestohlen und alle Schuhe mit dem Blei der Schulden gefüllt sein werden, wird es endlich gemeinsam schlurfend auf die letzte Beute gehen und Sir Halford Mackinders Kernland angegriffen werden.

    Denn erst wenn dieser letzte pool erobert und in der Hand der Thearchie der Verrückten sein wird, wenn also seine Bodenschätze, seine menschlichen und landschaftlichen Ressourcen, seine geostrategische Lage als Gravitationszentrum aller übrigen Machtzentren und money-data “integriert” ist … wird der politische Albtraum jener Wahnsinnigen endlich perfekt mit der Realität übereinstimmen und die mörderische Räuberei von heute zur glorreichen Strategie umgeschrieben werden (können).

    – Wahrscheinlich von einem Automaten im letzten übriggebliebenen Tiefbunker, oder, was noch wahrscheinlicher ist, weit draussen auf einer autonomen, unbemannten space-station ohne Verbindung zum verbrutzelten Planeten Erde.

     
  26. Stefan am 26.10.2012 um 12:45 Uhr 

    @Markus Weber

    Die Botschaft der Politik an den Pöbel (sollte dieser komische Fragen stellen) lautet: “2 und 2 ist 4, wir behalten uns jedoch Ausnahmen vor. Zerbrich dir darüber aber nicht den Kopf, sondern gucke lieber Deutschland sucht den Superstar.”

    Ein Beispiel: Hierzulande sind die Ermittlungsbehörden (Staatsanwaltschaften) den Justizministern ggü. weisungsgebunden (so viel zum Thema Verfassung & Gewaltenteilung). Normalerweise ist Mord ein Kapitalverbrechen, bei dem von Amts wegen ermittelt werden muss (2+2=4). In Deutschland kann die Politik der Justiz dies untersagen (2+2=5). Begründung: eine Ermittlung dient nicht den Interessen der Bundesrepublik bzw. belastet die Beziehungen zu Verbündeten. Hier gibt es interessante Verbindungen zum Thema “Terror und Geheimdienste”. Deutschland ist in der Tat eine Bananenrepublik.

    Im Kern geht es darum, was mit dem Phänomen “Macht” gemeint ist:

    Es werden Gesetze erlassen, Regeln aufgestellt, Methoden gelehrt, moralische Werte vermittelt usw. All diese Dinge sind für das “gemeine Volk” gedacht, sie sind für das Funktionieren der Gesellschaft erforderlich und sichern gleichzeitig die bestehenden Machtverhältnisse ab. Sie selbst – die Machthaber – nehmen für sich in Anspruch, straflos diese Regeln ignorieren zu können oder die Regeln zu ändern, wenn es ihnen passt. Darin besteht ihre Macht.

    Schon in der Antike sagte man sinngemäß dazu: “Was für das Rindvieh gilt, gilt für Jupiter noch lange nicht.”

     

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