22
Aug, 2013

Staatsverbrechen gegen JFK

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Lars Schall hat mit mir  zwei Interviews geführt, eines auf Englisch, dass u.a auf Globalresearch zu lesen ist – und  eines auf  Deutsch, das man sich hier und jetzt anhören kann:

Kommentare

9 Kommentare zu “Staatsverbrechen gegen JFK”

  1. Hausmacht am 22.08.2013 um 14:55 Uhr 

    Die gleiche Masche wie bei 9/11!

    Enzensberger und Schirrmacher haben nicht nur recht, sie treffen den Punkt. Und das von verschiedenen politischen Standpunkten aus.

    Wir leben in einer postdemokratischen Gesellschaft. Was mich so empört und zornig macht.

    Ein Zeichen setzen und nicht zur Wahl gehen! Oder zur Wahl gehen und die Stimmzettel ungültig machen!

    Gruß
    Hausmacht

     
  2. Timo am 22.08.2013 um 17:17 Uhr 

    Super Interview mit ein paar kleinen Detailfehlern.

    z.B.: Oswald wurde zwischen 75 und 90 Sekunden (und nicht erst nach 2 Minuten) nach den Schüssen im 2.Stock von Marion Baker und Roy Truly gestellt, bereits MIT der Cola in der Hand, und das völlig ruhig und keineswegs ausser Atem. Diese Zeitspanne hat das FBI ermittelt bzw. ermitteln müssen. Was das ganze offizielle Szenario natürlich NOCH unwahrscheinlicher macht.
    Falls Oswald diesen Weltrekord doch wider besseren Wissens und physikalischer Möglichkeiten hätte aufstellen können, hätte er zumindestens dabei von Victoria Adams gesehen werden müssen, die unmittelbar nach den Schüssen mit einer Kollegin die besagte Treppe herunterkam. Hat sie aber nicht. Allein diese 2 Tatsachen machen das Oswald-did-it Szenario unmöglich.
    Von der Magic-Mushroom, ähem Bullet Theorie, den nicht vorhandenen Fingerabdrücken (stattdessen hat man welche von Malcolm Wallace gefunden-einem Hitman für Lyndon Johnson- go figure…), dem klapprigen Schießgewehr, inkl. kaputten Zielfernrohr und veralteter Munition und tausend anderen “Beweisen” für die Schuld LHO ganz abgesehen.

    Hier muss ich auch Herrn Bröckers leicht widersprechen. Die “Beweise” gegen Oswald sind nicht schwach sondern schlicht nicht vorhanden.

    Das der Desinformationsapparat uns im November wieder was anderes weissmachen will, muss ich wahrscheinlich nicht groß erwähnen. Die Frage ist nur: Was kann man tun? Zumindestens wir in Deutschland sollten uns die Wahrheit erlauben können. Oder stecken wir unseren “Freunden” schon soweit im Hintern, dass wir uns keine unabhängige Berichterstattung über diese Tragödie erlauben können? Wenn ich an die Desinfo-“Dokus” zum Thema im deutschen Fernsehen denke (wer die wohl finanziert?) könnte man es fast glauben.

     
  3. gabor am 22.08.2013 um 17:51 Uhr 

    @Timo am 22.08.2013 um 17:17 Uhr
    Oswald wurde doch angeblich in einem Kino verhaftet, nachdem er den Polzisten Tippet erschoss
    ( Zeugen natürlich keine ) mal googlen
    In Neuseeland kam eine Zeitung raus mit der Schlagzeile : “Oswald Verhaftet”–da war Kennedy Ortszeit Dallas noch nicht mal erschossen 🙂 google : Fletcher Prouty

     
  4. Timo am 22.08.2013 um 18:26 Uhr 

    P.S.: Das nicht nur die pöhsen, pöhsen “Verschwörungstheoretiker” besagte Verschwörung als Tatsache betrachten, sondern u.a. auch Leute die es dann aber wirklich mal wissen MÜSSEN, wie zum Beispiel – SURPRISE SURPRISE – einer der Obergurus, David Atlee Phillips (CIA’s “chief of all operations in the western hemisphere” zum Zeitpunkt des Kennedy Attentats und laut Aussagen diverser Zeitzeugen Oswalds CIA “Controller”) wurde ja auch von den Mainstreammedien “vergessen” zu berichten.

    Phillips Bemerkung zu Kevin Walsh (ehemaliges Mitglied des House Select Committee on Assassinations)im Juli 1986 spricht dann auch ziemlich Bände:
    “My private opinion is that JFK was done in by a conspiracy, likely including American intelligence officers”.

    Phillips war aber beileibe nicht der einzige CIA-Mann der sich in dieser Richtung geäussert hat. E. Howard Hunt, Frank Sturgis (beide auch in Watergate verwickelt), Marita Lorenz und andere haben in der Tat das getan, was so gerne von der “hör nix, seh nix, sag nix” Fraktion bestritten wird. Sie haben in der Tat “ausgepackt”, mal mehr (Hunt), mal weniger dezent (O-Ton Sturgis: “I was in Dallas when we got that son of a bitch”).

    Auch J.Edgar Hoover himself hat einem Vertrauten gegenüber einiges durchscheinen lassen, als er ihn wissen liess, dass es “das System nicht verkraften würde, wenn die Leute wüssten was er weiss”. Klingt kaum nach einem verwirrten Einzeltäter ohne Beziehung zu irgendwem, ne?

     
  5. Abu Aardvark am 22.08.2013 um 19:24 Uhr 

    Hausmacht am 22.08.2013 um 14:55 Uhr: “Wir leben in einer postdemokratischen Gesellschaft. Was mich so empört und zornig macht.”

    ——————–

    Seien Sie doch froh, daß das Scheitern der Demokratie nun auch von Establisment-Schwadroneuren und Mainstream-Gatekeepern artikuliert wird und gehen Sie folgerichtig nicht zur Wahl. Jede Stimme, egal für welchen Politikerdarsteller, legitimiert ein System, das nicht zu rechtfertigen ist – nie zu rechtfertigen war …

    “The illusion of freedom will continue as long as it’s profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater.” — Frank Zappa

    “Das amerikanische Modell – kurz: die Demokratie – muß sowohl in wirtschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht als historischer Fehlschlag beurteilt werden. Demokratie fördert Kurzsichtigkeit, Kapitalverschwendung, Unverantwortlichkeit und moralischen Relativismus. Sie führt zu dauernder zwangsweiser Einkommens- und Vermögensumverteilung und ständiger Rechtsunsicherheit. Sie ist kontraproduktiv. Sie fördert das Demagogentum und den Egalitarismus. Sie ist nach innen gegenüber der eigenen Bevölkerung und nach außen hin aggressiv und tendenziell totalitär. Insgesamt führt sie zu einem dramatischen Anstieg der Staatsmacht, erkennbar an der Größe staatlicher – parasitär durch Steuern und Enteignung eingetriebener – Einnahmen und Vermögensbestände im Verhältnis zur Größe produktiv – im Markt – erwirtschafteter Einkommen und Vermögen und dem Umfang und der Reichweite staatlicher Gesetzgebung. Sie ist ebenso zum Untergang bestimmt, wie der Sowjetkommunismus zum Untergang bestimmt war.” — Hans-Hermann Hoppe, “Demokratie – Der Gott, der keiner ist”

    http://www.sezession.de/7608/demokratie-der-gott-der-keiner-ist.html

     
  6. Timo am 22.08.2013 um 22:28 Uhr 

    @gabor

    Ja, im Texas Theater wurde er verhaftet.

    Oswald hat genauso wenig Tippit erschossen wie JFK. Auch hier lässt u.a. die Timeline das unmöglich zu. Oswalds Vermieterin hat ihn noch ca. 1.04 Uhr an der Bushaltestelle vor seiner Pension gesehen, Tippit wurde aber schon ca. 4 Minuten später etwa 1,5 km entfernt erschossen. Oswald, der die Strecke angeblich zu Füß zurückgelegt haben soll, konnte das also schlecht bewältigen. In einer Rekonstruktion war die früheste Zeit, die Oswald am Tatort hätte sein können ca. 13.15 Uhr. Ausserdem haben etlich Zeugen den Täter vollkommen anders beschrieben bzw. 2 Täter gesehen, die in verschiedene Richtungen wegliefen. Die Patronen am Tatort stammten aus einer Automatik, Oswald trug aber einen Revolver etc.pp.

    Col.Fletcher Prouty (die Figur des Mister X in Oliver Stones “JFK” basiert zum Teil auf seiner Person) hat in der Tat als Pentagon-Insider jede Menge interessantes zum Thema zu berichten gehabt. Sein Buch “The CIA, Vietnam and the Plot to assassinate John F. Kennedy” gehört für mich zu den 10 wichtigsten zum Thema.

     
  7. Timo am 22.08.2013 um 22:37 Uhr 

    @gabor

    P.S.:

    Ich meinte mit “gestellt” nicht festgenommen. Oswald ist ja erst noch vom Texas School Book Depository zu seiner Pension und ist danach erst im Texas Theater festgenommen wurden.

     
  8. Abu Aardvark am 23.08.2013 um 12:30 Uhr 

    Noch mal: Klasse Interview! Eine Kleinigkeit hätte ich dennoch anzubringen: Die Überschrift vom JFK-Attentat, das das “Ende der Amerikanischen Republik” markierte, führt in die Irre.

    Es ist vielmehr so, daß JFK drohte – womöglich wirklich als Folge der Einnahme von LSD – die Amerikanische Republik wiederherzustellen. Zumindest in vielversprechenden, für die US Machteliten natürlich höchst bedrohlichen Ansätzen.

    Das Ende der Amerikanischen Republik aber, und der Beginn des Amerikanischen Imperialismus (bzw. die Geburt des US Empires) wurde durch Abraham Lincoln und SEINEN Amerikanischen Bürgerkrieg markiert. Von da an ging’s bergab.

    Keine Frage, die flächendeckende Glorifizierung Lincolns ist nachvollziehbar, weil für die US Machteliten seither äußerst nützlich. Folgerichtig ist die Lincoln-Propaganda, wie jüngst anhand des Oscar-prämierten Spielberg-Streifens zu betrachten, enorm aufwendig und wirkmächtig.

    An den für jedermann leicht verifizierbaren Fakten über das Monster Lincoln und die für die ganze Welt fatalen Folgen seiner “Errungenschaften” ändert das freilich nichts. Glauben Sie nicht MIR, überzeugen Sie sich selbst …

    “The Real Lincoln in His Own Words”

    http://archive.lewrockwell.com/dilorenzo/dilorenzo257.html

    “The Birth of American Imperialism”

    http://archive.lewrockwell.com/dilorenzo/dilorenzo215.html

    “Lincoln the Racist (Or: Steven Spielberg, Call Your Office)”

    http://www.lewrockwell.com/2012/11/thomas-dilorenzo/lincoln-the-racist-or-steven-spielberg-call-your-office/

    “Thomas DiLorenzo: More on the Myth of Lincoln, Secession and the ‘Civil War’

    http://archive.lewrockwell.com/wile/wile74.1.html

    “Lincoln Unmasked”

    http://www.lewrockwell.com/2006/10/thomas-dilorenzo/lincoln-unmasked/

    Reichlich Material zum Wachwerden u.a. unter:

    http://archive.lewrockwell.com/orig2/lincoln-arch.html

    bzw:

    http://www.google.com/custom?sa=Search&cof=LW%3A500%3BL%3Ahttp%3A%2F%2Farchive.lewrockwell.com%2Flewroc1a.gif%3BLH%3A93%3BAH%3Acenter%3BAWFID%3A65dad07a461e3427%3B&domains=lewrockwell.com&q=lincoln&sitesearch=lewrockwell.com

     
  9. Herta Gromek am 24.08.2013 um 05:56 Uhr 

    Also auf Lincoln laß ich nichts kommen! Im übrigen waren die USA schon von Anfang an imperialistisch – wenigstens in Gedanken und Worten (in Werken dann erst später). Die Föderal-Papiere von 1787 sprechen schon von einer dereinst möglichen Beherrschung der alten Welt durch die neue. Und so ist es dann ja auch ganz zufällig gekommen. Lincoln ist da eher so ein Spalter wie Bismarck, der ja auch den Deutschen Bund sprengte, indem er seine südlichen Bundesgenossen angriff (aber erst ein Jahr nach Lincolns Tod). Da scheinen andere die Strippen gezogen zu haben… Jedenfalls in beiden Erdteilen dasselbe Spiel. Ich finde das sympathisch, zeigt es doch, daß wir wirklich alle Amerikaner sind, wie der Berliner sagt.

     

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