24
Feb, 2014

Edathy & das BKA

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Über die möglichen Hintergründe des Falls Edathy im Zusammenhang mit NSU & NSA hatten wir hier kürzlich schon berichtet. Mittlerweile steht es auch schon in der “Bild”-Zeitung: “Das BKA hielt die Informationen zurück, um Material gegen Edathy in der Hand zu haben, sollten seine Vorwürfe in der NSU-Affäre für das Amt zu gefährlich werden.”

 

Kommentare

4 Kommentare zu “Edathy & das BKA”

  1. Stefan am 24.02.2014 um 16:56 Uhr 

    Man sollte all die schmutzigen Tricks der Machtausübung und -sicherung auf höchster Ebene mal in einem Verzeichnis veröffentlichen, damit die Leute verstehen wie sie manipuliert werden.

    Das aktuelle Beispiel steht für eine Herrschaftsregel, die ich “Sollbruchstelle” nennen würde. Und die geht so: Wenn ein wichtiger öffentlicher Posten zu besetzen ist (Minister, Bundespräsident, Ausschussvorsitz etc.), dann wähle man keinesfalls einfach den fachlich besten oder nur eine Vertrauensfigur aus, denn Vertrauen ist zwar gut, Kontrolle aber besser. Man wähle jemanden, der Dreck am Stecken / eine Leiche im Keller hat (die Dienste nennen das “Kompromat”). Die jeweilige Person wird kontrolliert und wenn sie aus dem Ruder läuft, einfach “abgeschaltet” indem man die Information zur Presse durchsteckt. Wissen (über andere) ist Macht! Die Strippenzieher bleiben unantastbar im Verborgenen, die demokratisch Legitimierten sind nur Marionetten.

     
  2. pecas am 24.02.2014 um 21:09 Uhr 

    Die mehr oder weniger zufällig unter den selben Initialen wie das Bundeskriminalamt agierende BipperlKompromatAgentur also verhindert wichtige strukturelle Aufklärungsarbeit im ebenso innen- wie aussenpolitisch hochbrisanten Mord- und Terrorbereich, und sie ist dabei ganz auf Augenhöhe mit dem Rest des deutschen Bundestags, von der Regierung ganz zu schweigen -?

    Das hätte ich jetzt nicht gedacht 🙂

     
  3. pecas am 25.02.2014 um 19:30 Uhr 

    Nachtrag angesichts zahlreicher Dislikes: Bitte nicht irrtümlich meinen Kommentar zur Sache mit dem darüber vom Stefan verkabeln, bloß weil da auch das Wort Kompromat drin vorkommt.

     
  4. dusted am 25.02.2014 um 20:35 Uhr 

    Ist ja wie beim “Sachsensumpf”.

    Genau darum wurde auch vom deutschen Geheimdienst nicht im geringsten eingeschritten, als unter anderem Minderjährige in Sachsen organisiert als Sexsklaven missbraucht wurden, sondern da wurde unter De Mizere fleißig überwacht, wer da alles hin geht um Druckmittel zu sammeln.

     

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