5
Mar, 2014

False Flag auf dem Maidan?

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Wenn es stimmt, was “Russia Today” soeben meldet – das Leak eines Telefonats zwischen der EU-“Außenministerin” Catherine Ashton und Estlands Außenminister Urmas Paet, der am 24. 2. in Kiew war – dann müssen die Vorgänge in der Ukraine anders bewertet werden, als es bisher: die Scharfschützen auf dem Maidan feuerten nicht im Auftrag vom Präsidenten Janukovich, sondern wurden von der “neuen Koalition” angeheuert. Es wurden sowohl auf Demonstranten wie auf Polizisten geschossen und nach Auskunft einer Ärztin, mit der Urmas Paet sprach, waren es dieselben Geschütze: ““There is now stronger and stronger understanding that behind the snipers, it was not Yanukovich, but it was somebody from the new coalition,” – sagt Paet – und Ashton antwortet: “I think we do want to investigate. I mean, I didn’t pick that up, that’s interesting. Gosh.” – Dass diese Untersuchung dann bis heute nicht stattfand scheint für die Wahrheit dieser Geschichte zu sprechen. Ebenso wie die schon während der Auseinandersetzung auf dem Maidan zu beobachtende Merkwürdigkeit, dass zur Räumung des Platzes nicht wie überall polizeiüblich Tränengas eingesetzt wurde, sondern gleich scharf geschossen wurde.
Auch wenn der durch und durch korrupte Janukovich damit nicht zum braven Waisenknaben wird – das Bild des “brutalen Diktators”, der auf friedliche Protestierende schiessen läßt, das in den Westmedien kolportiert wurde, muß möglicherweise revidiert werden. Nicht die Bürger haben ihn vertrieben – auch wenn die veramte Bevölkerung natürlich gegen ihn protestierte – sondern bezahlte und bewaffnete Putschisten, die das Maidan-Massaker inszeniert haben. Just nachdem Steinmeier und die EU-Minster einen friedlichen Übergang inkl. Neuwahlen vereinbart hatten. Die Vermutung, dass dahinter das State Department und die CIA stecken, ist nicht allzuweit hergeholt: Wer “Fuck EU” sagt, dem ist auch zuzutrauen, dass er zu rabiateren Mitteln greift, wenn diese EU verhandelnd und diplomatisch Lösungen präsentiert. Wie ?  So etwas machen unsere amerikanischen Freunde doch nicht, die hören doch nur unsere Telefone und die unserer Regierenden ab, um uns vor böööhsen Terroristen zu schützen ? Ach so, na klar – der finstere  Zar Putin muß  das geleakte Telefonat gefälscht haben!

(Das Gespräch zwischen Ashton und Paet beginnt ab 1: 50, vorher wird durchgestellt und verbunden)

 

Update: Nur noch einmal zur Klarstellung: Wenn es erwiesen wäre, etwa durch ballistische Untersuchungen, was Minister Paet unter Berufung auf eine Ärztin hier sicher nicht leichtfertig der EU-Kommisarin erzählt – dass die Schüsse nicht von Janukovich angeordnet wurden –  müßte die Maidan-Geschichte in der Tat umgeschrieben werden. Und dann liegt der Verdacht, dass die CIA dahinter stecken könnte jedenfalls sehr  nahe: anders als die EU hat USA keine direkten ökonomischen Verbindungen mit Russland und Ukraine, sondern nur ein geopolitisches Interesse an Destabilisierung von Putins Machtbereich.
Wenn also eine von Steinmeier und der EU ausgehandelte friedliche Übergangslösung umgehend gewaltsam sabotiert wird – und die Schüsse tasächlich nicht von Janukovich kamen – wer hat sie dann angeordnet ?  Intereassant ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Gerücht: dass der von George Soros gesponsorte neue Präsident Scientologe sein soll.

Kommentare

34 Kommentare zu “False Flag auf dem Maidan?”

  1. Gerd Kracht am 05.03.2014 um 18:31 Uhr 

    Noch mehr Gewalt, noch mehr Leid, noch mehr Bürgerkrieg. Syrien kommt immer näher…etappenweise und ganz gezielt…

    “In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte.
    Es geht um die Interessen von Staaten.
    Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.”
    Egon Bahr vor Schülern:

    http://www.rnz.de/heidelberg/00_20131204060000_109801352-Egon_Bahr_schockt_die_Schueler_Es_kann_Krieg_g.html

     
  2. T. Truckle am 05.03.2014 um 19:16 Uhr 
  3. tobias_hh am 05.03.2014 um 19:16 Uhr 

    ich gebe zu: das sind in der tat schockierende news. die vorstellung, dieselben sniper schießen auf beide seiten, ist unfassbar. ich habs im urin, dass dr. olga bogomolets richtig beobachtet hat. bloß ist die schlussfolgerung für mich noch nicht klar. angenommen, die sniper waren auf geheiß janukowitschs im einsatz: ist es denn unmöglich, dass sie die order hatten, sowohl maidan-demonstranten, als auch “eigene leute” in den reihen der polizei zu beschießen? auffällig ist doch, dass janukowitsch von den sniper-toten sich nicht sonderlich hartnäckig distanzierte, oder täuscht mein eindruck? habe ich diesbezüglich etwas verpasst?

     
  4. jockli am 05.03.2014 um 19:19 Uhr 

    bröcki, mal hübsch langsam. zwei kommentare auf rt.com…

    “To answer the disinformationist from the US/EU on here, it appears Dr Olga Bogomolets does exist, she is a doctor in Kiev, and she is now in essence a tested battlefield doctr”

    “No one is disputing this. What people are disputing is that it would take a ballistics expert to determine if 2 or more bullets came from the same gun. So is Olga a ballistics expert? Because if she isn’t her claims of it being one sniper shooting both sides is not backed by the proper evidence. Same calibre ammunition, similar body areas shot means very little in this debate.”

     
  5. Torsten Jütte am 05.03.2014 um 21:10 Uhr 
  6. Markus Weber am 05.03.2014 um 21:39 Uhr 

    Vielen Dank, Herr Bröckers! Na, endlich! Ich hatte schon befürchtet, ich müsste die Bemerkung auf einer Webseite “Why is it that the Ukraine looks more and more like Syria?” zu den Lagebeschreibungen legen, denen sich die Medien noch lange Zeit nicht stellen müssen und also immer so tun könnten, als seien hier wie dort “einfach nur” Tote zu beklagen – wobei man das innenpolitische Versagen bei der amtierenden Regierung sehen und deren Sturz herbeisehnen muss.

    Sie, die Bemerkung, schien mir nämlich eine stimmige Erklärung für so manches. Sie, Herr Bröckers, schildern doch in Ihrem neuesten Buch so treffend, dass das Hauptausfuhrgut des tiefen Staates USA eigentlich der Regimecahange ist – schlicht das, worauf sich die Sportsfreunde bei der CIA usw. halt am besten verstehen und wofür sie traditionsgemäss von ihrer jeweiligen Staatsregierung auch am grosszügisgsten freie Hand, Geld und das Plazet bekommen. Regimechange im Bundle mit “Freedom&Democracy” bekommen sogar regelmässig die geliefert, die das gar nicht bestellt hatten – oder jedenfalls nicht nach der Machart à la USA.

    Während des Kalten Krieges waren die USA so massvoll, ihren Feind nicht bis zur Türschwelle zu umstellen – das war ein Beitrag zur Deeskalation, ohne deshalb essentielle eigene Ansprüche aufgeben zu wollen. Jetzt scheint das nicht mehr zu gelten. Besonders ärgerlich dabei die Art, wie unsere EU-Politiker einfach nur mittapern und dem ganzen einen Anstrich von allgemeiner Erwünschtheit im Sinne der westlichen Wertegemeinschaft verleihen. Es wäre jetzt die Gelegenheit, abzuspringen und den USA zu zeigen, wie sich Augenhöhe anfühlt. Dazu müsste allerdings im Trommelfeuer der weltweiten Massenmedien die Behauptung aufrecht erhalten bleiben können, dass Westeuropa nicht etwa aus Profitüberlegungen, grassierender Feigheit oder aus schlecht verdecktem Anttiamerikanismus Putin das Sonderrecht einräumt, sich gegen westliche Werte zu verfehlen, sondern dass in Europa die Ursache in der Eskalation in der Ukraine nicht bei den Ukrainern selbst gesehen wird. Wenn die Mainstream-Presse genug Hintern in der Hose hätte, Ihre Belege für die wahre Herkunft der Scharfschützen anzuführen, dann wäre genau das der Fall. Wir werden ja sehen.

    Jedenfalls erscheinen jetzt Frau Nudelmanns Verweis auf horizontale Verlustierung, Marina Weisbands vorzeitiger Bescheid in einer SPON-Überschrift, dass “die Ukraine von Europa enttäuscht sei…” und “…an einem wie Vitali Klitschko so ziemlich null Interesse…” hätte wie auch Abby Martins eiliges Sicherstellen, dass sie bei aller sonstigen Kritik an den USA hier Putin im Fehler sieht, in ganz anderem Licht.

    Gewissen Kreisen in den USA passt schon seit längerem nicht, dass Russland sich in den Causae Syrien und Iran querstellt, und deshalb bekommt Putin jetzt die Höchststrafe. Der Schachzug mit der Gewalt in der Ukraine ist so genial, weil er auch die EU unter den Druck des Zugzwangs setzt, also bestraft und verhöhnt und den naiven Kreisen in den USA, die völlig unideologisch einfach an immer noch mehr Kontrolle über die weltweiten Vorräte an Fossilien und über die diesbezügliche Preisgestaltung interessiert sind, in die Karten spielt, also auf deren Zustimmung trifft. Und das wiederum kann jederzeit in eine geniale Tarnung umfunktioniert werden. Sollte einer fragen, wer hinter all dem steckt, wird man sagen können: “OK, dir sag’ ich’s, aber sag’s keinem anderen: Es geht doch wieder nur ums Öl. Aber pssst!…” Dabei geht es um geplanten Zerfall westlich-abendländischer Grundordnung durch Überlastung, damit am Ende die, die darauf noch nie etwas gegeben haben, unbehelligt eine eigene Ordnung aufbauen können.

     
  7. roc am 05.03.2014 um 21:58 Uhr 

    Immer schön unausgewogen, weil der Wahrheitsfindung dienlich
    http://www.voltairenet.org/de
    Nach Jugoslawien, die Ukraine?
    http://www.voltairenet.org/article182059.html
    Kann Washington zu gleicher Zeit drei Regierungen stürzen?
    http://www.voltairenet.org/article182296.html

    Was treibt nun den “Militärisch-Industriellen Komplex” der USA ? Nationale Interessen können es nicht sein. Die US-Bevölkerung ( bald mehrheitlich asiatisch und spanisch ) lebt permanent überwacht, tendenziell auf 3. Welt-Level und ist irgendwann die Werkbank für China
    Die USA..Ein Land welches gleichzeitig an 2-3 Fronten “Krieg” führt, sich ständig unter Anhebung der Staatschuldengrenze weiter verschuldet..und mit seiner globalen Militärmaschine den Rest der Welt zwingt, eigene Ressourcen und Güter für bedrucktes Papier abzuliefern.
    Papier mit dem dann die Chinesen die USA kaufen…Häfen-Infrastruktur-Firmen etc.
    http://nypost.com/2013/12/15/why-are-we-letting-china-buy-american-companies/

    Was ist denn da der Sinn ????
    Globale Dominanz ??–Welche ??
    Eine Antwort :
    http://www.channelingreality.com

     
  8. anonymaus am 05.03.2014 um 22:32 Uhr 

    @Gerd Kracht am 05.03.2014 um 18:31 Uhr

    Egon Bahr ist sehr ernst zu nehmen,aber die Interessen von Staaten haben nicht zwingend noch mehr Gewalt, noch mehr Leid, noch mehr Bürgerkrieg zur Folge
    In der Tat ungewöhnlich
    aber sehr nachdenkenswert:
    Bei noch mehr Gewalt, noch mehr Leid, noch mehr Bürgerkrieg, geht es darum
    “The Beast” zu füttern, damit man selber nicht gefressen wird.

    Jenseits aller zugänglichen Erwägungen, dem üblichen “Rothschild-Vatikan-und CIA-Bashing” ist ein “Neuer” Verdächtiger anzuzeigen :

    The Quintessence of Deep Politics is High Magic

    Der Militärisch-Industrielle Komplex der USA steht seit über 100 Jahren ! unter Putschisten-Herrschaft und ist selber angstgetrieben, weil sie “The Beast” mit menschlichem Elend füttern müssen !! oder Risiko laufen selber vertilgt zu werden.

    Absoluter Nonsens ???
    It does not matter that you and I do not believe that….”They” do

    3. Teil eines interessanten Interviews geführt von Sean Stone, dem Sohn von Oliver Stone
    http://www.youtube.com/watch?v=69WknK39Qhs

    Weiterführend :
    Office of War Info’s (OWI)
    Propaganda in Pre-Post WWII
    http://www.youtube.com/watch?v=fyPBhkTY6UA

     
  9. tobias_hh am 05.03.2014 um 23:15 Uhr 

    bröcki, du bist einer ente aufgesessen…

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/ukraine/10677370/Ukraine-Russia-crisis-live.html

    15.17 Our correspondent, Damien McElroy, has spoken to the doctor at the centre of the claims that snipers that shot people in Kiev were hired by Maidan leaders:

    Olga Bogomolets said she had not told Mr Paet that policemen and protesters had been killed in the same manner.

    “Myself I saw only protesters. I do not know the type of wounds suffered by military people,” she told The Telegraph. “I have no access to those people.”

    But she said she had asked for a full forensic criminal investigation into the deaths that occurred in the Maidan. “No one who just sees the wounds when treating the victims can make a determination about the type of weapons. I hope international experts and Ukrainian investigators will make a determination of what type of weapons, who was involved in the killings and how it was done. I have no data to prove anything.

    “I was a doctor helping to save people on the square. There were 15 people killed on the first day by snipers. They were shot directly to the heart, brain and arteries. There were more than 40 the next day, 12 of them died in my arms.

    “Our nation has to ask the question who were the killers, who asked them to come to Ukraine. We need good answers on the basis of expertise.”

    Mr Paet’s assertion that an opposition figure was behind the Maidan massacre was not one she could share.

    “I think you can only say something like this on the basis of fact,” she said. “Its not correct and its not good to do this. It should be based on fact.”

    She said the new government in Kiev had assured her a criminal investigation had begun but that she had not direct contact with it so far.

    “They told me they have begun a criminal process and if they say that I believe them. The police have not given me any information on it.”

     
  10. pecas am 06.03.2014 um 08:35 Uhr 

    @ roc
    Für den Link auf channelingreality verleihe ich dir einen
    King of the Link 1984-2014 !
    Und sage herzlichen Dank; das – nach allem irgendwie zeitlose – Material dort kommt mir gerade wie gerufen.
    -p-

     
  11. Rheinbogen am 06.03.2014 um 10:43 Uhr 

    Tobi, du bist deinen eigenen Vorurteilen aufgesessen. Das Zurückrudern macht das Telefonat nicht ungeschehen, und das Telefonat kann man sich überall anhöre. Tu das. Du wirst erkennen: Was der estnische Außenminister sagt, ist ganz eindeutig. Sehr detailliert und klar. Warum hätte er Ashton ein Märchen erzählen sollen? Er hat mit der Ärztin gesprochen und genau das wiedergegeben, was diese ihm berichtet hat. Dazu kommt die Tatsache, dass die neue “Regierung” es nicht untersuchen lassen will. Das kennen wir, z.B. von 9/11. Es ist immer das selbe. Fals flag operation, keine Untersuchung, dann kommen Zeugen, die werden ignoriert oder verschwinden oder machen aus Angst einen Rückzieher.

     
  12. huntelaar-fan am 06.03.2014 um 10:55 Uhr 

    @tobias:
    > bröcki, du bist einer ente aufgesessen

    yup, matze ist ein profi. er hat daraufhin gleich an die ursprüngliche überschrift “False Flag auf dem Maidan” ein fragezeichnen drangehängt: “False Flag auf dem Maidan?” sehr richtig und gut. wenn man sich dagegen anschaut, was der glühendste antiamerkaner unter der sonne, jürgen elsässer, zu dem thema verbreitet, wird einem angst und bange. alles sei beiwesen und so klar wie kloßbrühe. natürlich war es der cia, der killer angeheuert und auf die dächer geschickt habe, um ein gemetzel à la tianamen anzurichten. sorry, aber so geht rechtschaffender m.e. journaslismus nicht. bröckers hebt sich von derlei scharfmachern dann doch wohltuend ab. schönen dank dafür.

     
  13. tobias_hh am 06.03.2014 um 11:13 Uhr 

    +++ Liveticker zur Ukraine-Krise +++ Krim-Bürger sollen über Beitritt zu Russland abstimmen

    Das Referendum über den Status der Krim soll schon am 16. März stattfinden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Novosti wird den Bürgern die Frage gestellt, ob die Halbinsel Teil der Ukraine bleiben oder Mitglied der Russischen Föderation werden soll.

    ICH GLAUB, ICH SPINNE! WIESO DARF MAN NICHT “UNABHÄNGIGKEIT” ANKREUZEN???

     
  14. einwohner pamplonas am 06.03.2014 um 11:39 Uhr 

    “Das Referendum über den Status der Krim soll schon am 16. März stattfinden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Novosti wird den Bürgern die Frage gestellt, ob die Halbinsel Teil der Ukraine bleiben oder Mitglied der Russischen Föderation werden soll.”

    staatliche unabhängigkeit steht als option nicht auf dem wahlzettel. warum ist klar. die tschetschenen hätten in den neunzigern genau das angekreuzt, hätte man ihnen die möglichkeit zur abstimmung ermöglicht. die krim-bewohner sollen nicht das bekommen können, was den nordkaukasus-völkern vorenthalten wurde.

     
  15. jimboXL am 06.03.2014 um 11:47 Uhr 

    hey leutz, jetzt wirds gaga imo…

    Krim-Krise: Krim-Parlament stimmt
    für Russland-Beitritt

    völkerrechtsbruch, der nächste. genauso legal, wie wenn das saarländische parlament in saarbrücken einen anschluss an frankreich beschlösse.

     
  16. tobias_hh am 06.03.2014 um 11:51 Uhr 

    ahahahahaha, ich bekomme für eine story, die auf der webseite des britischen telegraph veröffentlicht und mit zitaten der primärquelle gut belegt wurde, bislang 5 thumbs down. gehts noch, leute? können die bröckers-fanboys die wahrheit nicht vertragen?

     
  17. tobias_hh am 06.03.2014 um 14:14 Uhr 

    bröcki, ich bin “runtergekommen” und möchte — wenn ich darf — ein paar, für mich sehr ernste dinge sagen, unaufgeregt, sachlich (ja das geht. manchmal.) ich bin über die gestrige neuigkeit, alle sniper-opfer seien von denselben tätern hingerichtet worden, zutiefst erschüttert. bitte glaub mir, dass das so ist. ich hätte mir das nicht vorstellen können. nenn mich naiv. der grund, warum ich dieser hypothese glauben schenke, ist der umstand, dass die sniper auf den dächern der umliegenden häuser sich selbst offenbar nie ins visier nahmen. als guter schütze mit entsprechendem high-precision-fernrohr dürfte es ein leichtes sein, ein stationäres ziel auf dem dach eines gegenüberliegenden hauses zu treffen. von gefechten *über* den köpfen der maidan-demonstranten ist mir aber nichts bekannt. ihnen? die für mich (noch) offene frage ist, ob die sniper von maidan-protagonisten, der cia, dem mossad, oder dem swr/fsb angeheuert wurden. alexander rahr meint, der westen habe putins rote linie überschritten, als er milliarden in das land pumpte. putin habe die ukraine immer als russlands vorhof betrachtet. der analyse kann ich zustimmen. ich gebe bloß zu bedenken: wenn dem so ist, erscheint es mir wahrscheinlich, dass russlands schlapphüte in der ukraine mindestens ebenso aktiv waren und sind, wie die “kollegen” von der gegenseite, den usa. ich weiß, du traust den usa alles zu. dafür hast du gute gründe, gewiss. jemand wie elsässer schreibt, dass die telefon-leaks ein hinweis darauf sind, dass die nsa zwar allmächtig ist, aber sehr wohl nicht gezielte counterintelligence verhindern kann. in seinem letzten interview mit sarrazin, sagte dieser: unterschätzen sie mir die tunten nicht! ich sage: unterschätz mir den fsb/swr nicht! wer wen warum und wofür auf dem maidan anheuerte, ist noch nicht abschließend geklärt. bedenke: putin musste klar sein, dass janukowitsch toast war, selbst wenn steinmeiers plan befolgt wäre. als präsident hatte er abgewirtschaftet. gut möglich, dass putin zu dem schluss kam: das beste, was russland jetzt noch passieren kann, ist die direkte konfrontation mit dem westen. er wolte m.e. die ereignisse beschleunigen — nicht zuletzt abzulesen am absurd frühen termin des referendums auf der krim. schönen dank für die aufmerksamkeit.

     
  18. jewgeni, aachen am 06.03.2014 um 14:21 Uhr 

    Irre, der helle Wahnsinn! Putins Macht bröckert, äh, bröckelt! Demos überall im Land! Und jetzt auch noch das…!

    Wegen der Krim-Krise: Moderatorin kündigt
    – live im TV

    06.03.2014 — 12:55 Uhr

    Von HANS-JÖRG VEHLEWALD

    Ein starker Abgang für die Meinungsfreiheit! TV-Moderatorin Liz Wahl erklärte während ihrer Sendung auf „Russia Today“ (Washington) ihren Rücktritt – aus Protest gegen Putins Einmarsch auf der Krim.

    „Ich kann nicht länger für einen von der russischen Regierung finanzierten Sender arbeiten, der die Taten Putins beschönigt”, sagte die Amerikanerin, deren Familie aus dem ehemaligen Ostblock stammt. „Meine Großeltern kamen nach Amerika als Flüchtlinge der Ungarischen Revolution – ausgerechnet, um der Sowjetmacht zu entfliehen.“

    Es bereite ihr zunehmend „ethische, moralische Probleme“, bei dem englischsprachigen, russischen Staatssender zu arbeiten. „Ich bin stolz, eine Amerikanerin zu sein und glaube daran, die Wahrheit zu verbreiten. Deshalb beende ich nach dem Nachrichten-Block meine Arbeit hier.“

    Breitet sich die zunehmende Protest-Welle in Russland jetzt auch auf Putins streng bewachtes Medienimperium aus?

    Einen Tag zuvor hatte bereits eine andere US-Moderatorin des Senders mit ihrer scharfen Kritik an Moskaus Politik überrascht. „Was Russland gemacht hat, ist falsch“, sagte Abby Martin in ihrer Sendung. „Militärinterventionen sind nie eine Lösung.“ Sie werde nicht herumsitzen und eine „militärische Aggression verteidigen“. Sie könne gar nicht oft genug sagen, wie sehr sie die Einmischung eines Staates in die Angelegenheiten einer „souveränen Nation“ ablehne, sagte Abby Martin zum Ende ihrer Sendung „Breaking the Set“. „Russia Today“ distanzierte sich von Martins Äußerungen.

    Aufbruch-Stimmung in Russland!

    Seit Tagen bereits demonstrieren in Moskau, St. Petersburg und anderen Städten Tausende Russen gegen den Einmarsch der Truppen in die Ukraine und auf die Krim. Zu Hunderten werden Bürger geschlagen, verhaftet. Doch in den zensierten Zeitungen und TV-Nachrichten sind meist nur pro-russische Protestzüge zu sehen, die vor angeblichen Übergriffen auf Russen in der Ukraine warnen und Putins Aufmarsch brav bejubeln.

    Doch damit scheint allmählich Schluss zu sein. Die Führung in Moskau erlebt, was Presse- und Meinungsfreiheit bedeuten – und zeigt sich hilflos. Reaktionen des Kreml auf den spektakulären Live-Abgang von Liz Wahl gab es gestern erst einmal keine…

     
  19. hermjo am 06.03.2014 um 14:46 Uhr 

    One CIA analyst judged that, “some form
    of nationalist feeling continues to exist
    [in the Ukraine]”

    na, das ist doch toll! elsässer bedauert doch, dass so ein gefühl in deutschland unterentwickelt sei. seine lebensaufgabe scheint zu sein, das zu ändern, vulgo: das nationalgefühl der deutschen wiederzubeleben. lets face it: der gute hat sich längst im doppelmoral-dickicht verfangen, auch abzulesen daran, dass beim ihm im blog das wort “völkerrecht” anlässlich der krim-krise bislang überhaupt nicht auftauchte. während der georgien-krise benutzte elsässer den terminus gefühlte zehntausendmal. ebenso im falle des kosovo, bei bih, libyen, syrien usw. so viel zum thema double standard von altlinken/neorechten.

     
  20. dodo am 06.03.2014 um 16:52 Uhr 

    Kiew=Generalprobe für Moskau – Henry Kissinger am 2.2.14 im CNN-Interview

    Was im MDR-Forum beharrlich gelöscht wird!
    Wo doch der MDR so Demokratisch sein will?

    “CNN: Sie kennen Putin gut. Sie haben ihn häufiger getroffen als jeder andere Amerikaner. Glauben Sie, dass er beobachtet, was in der Ukraine passiert, und er denkt, der Westen und die USA würden dies im Grunde als Schritt zur Umzingelung Russlands betreiben?

    Kissinger: Ich glaube, dass er denkt, dass dies eine Generalprobe ist, für das, was wir in Moskau tun möchten. Und…

    CNN: Regime Change (Umsturz)?

    Kissinger: Eine Regime-Change-Angelegenheit. Und der Umstand, dass es in solch zeitlicher Nähe zu den [Olympischen Winter-]Spielen von Sotschi geschieht, wird in ihm noch mehr Verdacht erregen. Aber Putin glaubt, dass der Zerfall der Sowjetunion eine große historische Katastrophe war…”

    Das kann jeder auch auf cnn nachhören!
    http://edition.cnn.com/video/data/2.0/video/bestoftv/2014/02/01/exp-gps-kissinger-sot-putin.cnn.html

    Auch das Transkript der am 2.2.2014 ausgestrahlten CNN-Sendung ist auf cnn verfügbar und lautet wie folgt:

    “Compromise on Iran Needed; A Closer Look at Inequality; Obesity Could be Next in Line for Intervention by Policymakers; Discussion of Russia’s Reaction to Ukrainian Revolution, Situation Around Sochi; Interview With Valery Gergiev

    Aired February 2, 2014 – 10:00 ET

    THIS IS A RUSH TRANSCRIPT. THIS COPY MAY NOT BE IN ITS FINAL FORM AND MAY BE UPDATED.

    FAREED ZAKARIA, CNN HOST: This is GPS, the Global Public Square. Welcome to all of you in the United States and around the world. I’m Fareed Zakaria.

    The start of the Sochi Olympics is almost upon us. We don’t know who will get the gold, but we do know that geopolitics could complicate the games. I asked Henry Kissinger to help us understand the violence next door in Ukraine and whether Russia might actually do something to stop it.

    I also talk to Valery Gergiev, Russia’s greatest conductor, and a close friend of Vladimir Putin, about the games and about global concerns about Russia’s record on gay rights.

    But we will start where President Obama left off in the State of the Union, inequality in America, just how bad it is and is it fixable. I have a great panel to tackle all that, plus Janet Yellen’s first day on the job.

    Also, we’re always talking these days about how we should learn from China, but China just took a page from New York. I’ll explain.

    Finally, football versus football, who wins the tail of the tape?

    But, first, here’s my take: After Iran and the major powers signed onto a deal on Tehran’s nuclear program, expectations were high. Over the last week, they have fallen sharply as Iranian officials have made tough public comments, Israel’s prime minister has reaffirmed his opposition to almost any conceivable deal and several influential U.S. senators have threatened new sanctions.

    Now, this does not mean a final deal with Tehran is impossible, but it does mean that both sides, Tehran and the West, need to start thinking creatively about how to bridge what is clearly a wide divide and they also have to think about how to get around the main obstacle they will face which will be opposition at home in Iran and the United States.

    The Iranian statements that have attracted so much attention came from the foreign minister and president. The former, Javad Mohammad Zarif, explained to CNN’s Jim Sciutto that, contrary to what Washington had claimed, Iran “did not agree to dismantle anything.”

    Later, in an interview with me, also on CNN, President Rouhani explained that Iran would not destroy any of its existing centrifuges. So it’s clear Iran and America have different views about what an acceptable final deal would look like.

    On the basis on my interview with Rouhani and talks with other Iranian officials, my sense is that the Iranian vision is as follows: Iran will provide the world with assurances and evidence that its nuclear program is civilian, not military.

    This means the country would allow unprecedented levels of intrusive inspections at all facilities. This process has already begun with inspection of Iran’s mines for the first time in a decade.

    But Iran’s officials are determined not to accept any constraints on their program beyond that. They speak often about the importance of being treated like any other country that has signed the Nuclear Non- Proliferation Treaty, which means to them they have the unfettered right to enrich uranium to produce electricity.

    Now, the American vision of the final deal is quite different. It stems from the notion that Iran must take special steps to provide confidence that its program is peaceful.

    So America would allow Iran to enrich some small, symbolic amount of uranium, up to a 5 percent level, which means it becomes time- consuming to convert it to weapons-grade levels.

    Beyond that, Tehran would dismantle thousands of its existing centrifuges and shut down its heavy-water reactor. Washington basically wants to lengthen the lead time between a civilian and what could become a military one.

    So both sides will have to think hard about what they really care about. Iran’s officials will have to come to terms with the fact that Iran is, in fact, being treated differently and for some good reasons.

    Iran has a program that is suspicious, a massive investment to produce a tiny amount of electricity and the country has deceived the world about its program in the past.

    Washington will have to recognize that, while it will get more concessions than it thought possible on inspections, it will get fewer on the rollback of Iran’s existing program.

    I’ve come away from meetings with Rouhani and Zarif convinced that they are moderates who seek greater integration of Iran with the world. Rouhani hinted to me, for example, that in the next few months, the leaders of the Green Movement in Iran would be released.

    But I am also sure that Rouhani and Zarif are operating under constraints, with many domestic opponents. Of course, the same could be said of the Obama administration.

    It’s better that both sides start preparing the ground at home for a final deal and the compromises it would involve rather than hoping that somehow that if they work things out in Geneva, it’s all going to work out in the end.

    For more, go to cnn.com/fareed and read by Washington Post column this week. Let’s get started.

    (BEGIN VIDEO CLIP)

    BARACK OBAMA, PRESIDENT OF THE UNITED STATES: Average wages have barely budged. Inequality has deepened. Upward mobility has stalled.

    (END VIDEO CLIP)”
    http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/1402/02/fzgps.01.html

    Für den MDR natürlich ohne Verlinkung geschrieben!

    auch verboten im MDR

    KISSINGER- UKRAINE IST GENERALPROBE FÜR REGIME WECHSEL IN MOSKAU

    Kissinger: Kiew ist Generalprobe für Regimechange in Moskau (antikrieg.TV)

     
  21. Vrenili am 06.03.2014 um 19:09 Uhr 

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/mittel-und-methoden-der-ard-im.html?m=1
    Hier ein paar Bilder der “friedlichen Freiheitskämpfer”!

     
  22. Sitting-Bull am 07.03.2014 um 07:20 Uhr 

    Wie kann man eigentlich diese Ashton abwählen (die noch nie in ihrem Leben irgendwohin gewählt wurde, sondern immer nur ernannt wurde)

    Oder müssten wir die gewaltsam aus dem Amt drängen?

     
  23. S.Miller am 07.03.2014 um 10:01 Uhr 

    mich erstanunt die Ungeniertheit vom Obummer und co. Die Amis bestreiten nicht mal, in die Unruhen verwickelt worden zu sein. Es geht um Details. Und mittlerweile kann man die Toten auch offiziell nicht mehr auf den Janukowitsch schieben. und dennoch wird nicht nach den wahren Tätern gesucht sondern nur spekuliert und verdreht. Also da hat jemand heimtückisch zig Demonstranten wie Polizisten erschossen und niemanden kümmerts offenbar wer das war. Ein Massenmord vor laufender Kamera wird unter den Teppich gekehrt.

     
  24. pecas am 07.03.2014 um 12:24 Uhr 

    Thierry Meyssan’s Plattform Voltaire Net bemerkt in einem aktuellen Artikel
    http://www.voltairenet.org/article182547.html
    mit der Überschrift
    Anti-Ukrainian propaganda and the mysterious snipers
    folgendes:
    “From the outset of the crisis, Voltaire Network pointed out that mysterious snipers shooting at both the crowd and the police were identically observed in each “color revolution” or “Arab Spring” since 1989. In the case of the riots in Benghazi (2011), four members of the Italian Special Forces confessed, after the overthrow of the regime, to having been sent by NATO for the purpose of provoking a civil war.”

    Die kurioseste Meldung in der Sache bislang fand ich allerdings, was US-Medien über das in letzterer ergangene Merkel-Putin-Telefonat berichteten: Merkel hätte Putin “Realitätsverlust” vorzuwerfen oder gar direkt vorgeworfen.
    Wenn das zutreffen sollte, muss die Bundesrepublik ab sofort Neue DDR heissen. Und wir sollten langsam wissen, was das bedeutet.

     
  25. jewgeni, aachen am 07.03.2014 um 16:06 Uhr 

    Der Kölner Völkerrechtler Prof. Claus Kreß bringt die unfassbar dreiste Doppelmoral Putins (und seiner Anhänger im Westen!) auf den Punkt…

    KRESS: Das Beispiel Syrien macht die dramatische Wendung in der russischen Haltung deutlich. Im vergangenen Jahr hat Putin in einem Aufsatz für die “New York Times” den US-Präsidenten vorzuführen versucht, weil dieser gegen die Menschenrechtsverletzungen in Syrien intervenieren wollte. Geradezu leidenschaftlich hat der russische Präsident eine solche Einmischung von außen abgelehnt. In der Ukraine aber soll nun eine “humanitäre Mission” zum Schutz von Menschenleben erforderlich sein.

    SPIEGEL ONLINE: Das Kosovo durfte sich vor wenigen Jahren aber auch von Serbien lösen.

    KRESS: Zuvor hatte die serbische Regierung die Rechte des kosovo-albanischen Volks auf dem eigenen Staatsgebiet auf die schlimmste Weise mit Füßen getreten. Für ein auch nur entfernt vergleichbares Vorgehen der Regierung der Ukraine auf der Krim sehe ich nicht den geringsten Anhaltspunkt.

    Zur Person: Claus Kreß, geboren 1966 in Köln, ist Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht an der Uni Köln. Der Völkerstrafrechtler gilt international als Experte für das Völkerrecht in Bürgerkriegen.

    BREAKING…

    Das setzt der Doppelmoral noch die Krone auf!

    “Weser-Kurier”: Truppen aus Tschetschenien auf der Krim

    Russische Einheiten aus Tschetschenien sind auf die Krim verlegt worden.

    WARUM GEWÄHRT PUTIN DEN TSCHETSCHENEN NICHT EBENSO DAS RECHT, EIN REFERENDUM DURCHZUFÜHREN? GANZ EINFACH: WEIL TSCHETSCHENIEN VON RUSSLAND ABFIELE — IM FALLE DER KRIM VERLIERT JA BLOSS DIE UKRAINE EINEN LANDESTEIL. DOUBLE STANDARD, KREMLIN-STYLE.

     
  26. sandro s. am 07.03.2014 um 19:01 Uhr 

    werter bröcki, bei aller liebe für deine denke. können wird uns wenigstens darauf einigen, dass das russische vorgehen die souveränität und territoriale integrität der ukraine verletzt hat? du kannst von mir aus sagen, dass die nato im kosovo-krieg ebenso agierte. geschenkt. man kann das so sehen. (obwohl ich meine, dass die situation im kosovo eine ganz andere war als die jetzt auf der krim; was auf der krim bislang fehlt, sind russische opfer).

     
  27. Sandro am 07.03.2014 um 21:46 Uhr 

    Es wird hier immer von NATO-Kriegshetzer gesprochen. Mir scheint, dass Putin den Krieg mindestens so sehr herbeisehnt. Folgendes kam gerade rein…

    +++ EILMEDLUNG +++ Russische Truppen stürmen ukrainische Militärbasis

    Schwerer Zwischenfall in Sewastopol auf der Krim: Russische Einheiten haben eine Basis der ukrainischen Armee gestürmt. Auch Journalisten wurden angegriffen.

     
  28. roc am 08.03.2014 um 00:10 Uhr 

    GlobalResearchTV :
    Target: Ukraine — How foreign intervention is tearing the country apart
    http://www.youtube.com/watch?v=qCAQUs0yPeY

    “I talked to Herr Hitler
    Peace..we will have Peace”
    Chamberlain nach dem Münchner Abkommen 🙂
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neville_Chamberlain

    So könnte es auch laufen:

    Regime Changes– “Coloured Revolutions”– und Einkreisung von Mächten wie Russland und China präparieren die USA als Bedrohung für die Menschheit…und geben Russland und China ein quasi moralisches Mandat die USA irgendwann auf ihrem eigenem Territorium anzugreifen….Ami-Land platt…Dann kommt die NWO-Elite aus dem Bunker und schlägt als “UN-Friedensmission” gegen Russland zurück…der Chinese steckt derweil dem Russen das Messer in den Rücken und die neue Front verläuft zwischen UN-Staaten und China…während Russland eine Taiga ohne Bevölkerung ist und die USA ihre Rolle als dominierenden Macht an “Peacekeeper”-Nato + Blauhelme abgegeben haben.

    Bleiben 3 Gebilde:
    UN-Staaten–Afrika-Asien-Russland’s Taiga zum Ausbeuten–und der Chinese als neuer “Feind”

    So wird’s dann doch recht übersichtlich auf dem Globus….steht so ähnlich bei George Orwell

     
  29. jochen am 08.03.2014 um 14:59 Uhr 

    BREAKING…

    Russland droht mit Abbruch der Atomwaffen-Inspektionen

    putin dreht an der eskalationsspirale, spielt mit dem feuer imho. warum sollen denn jetzt atomwaffen bzw. deren kontrolle als faustpfand mit ´reingezogen werden? gaga.

     
  30. pecas am 08.03.2014 um 18:40 Uhr 

    @ roc
    Hier ist einer, der auf Orwell’s möglicherweise noch immer nicht ganz erfassten – wie soll ich sagen – Fundi-Sarkasmus retournieren kann:

    „How do we view our world –

    It is quite humorous how we
    view the cosmos, our world.
    We view it as if it were not the
    real world at all, but a world
    we could control.”

    Journey without a Goal:
    The Tantric Wisdom of the Buddha
    by Chögyam Trungpa, p. 102

    [„Wie sehn wir die Welt

    Es ist ziemlch witzig,
    wie wir das Weltall, unsere Welt, sehn.
    Wir sehn es, als wäre es überhaupt
    nicht die wirkliche Welt, sondern eine Welt,
    die wir beherrschen könnten.”]

     
  31. tobias_hh am 08.03.2014 um 21:16 Uhr 

    ULTIMATIVE VERLETZTUNG DES VÖLKERRECHTS: PRORUSSISCHE KRÄFTE VERMINEN ÜBERGANG ZUR KRIM!
    UNFASSBAR DREISTE ANNEXION DER KRIM!

    Moskau – Nach dem Machtwechsel auf der Krim haben prorussische Kräfte damit begonnen, den Übergang zur Halbinsel zu verminen. Die Sprengladungen seien auf freiem Feld neben einem Feldlager in der Nähe der Ortschaft Tschongar vergraben worden, berichtete ein Korrespondent der russischen Zeitung „Nowaja Gaseta“ am Samstag.

    Entlang der Ortschaft Tschongar verläuft eine der beiden Landstraßen, die die Halbinsel mit dem ukrainischen Festland verbinden. Am Freitag war eine Beobachtergruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei Tschongar der Zugang zur Krim verwehrt worden.

    Die zweite, westlich gelegene Landverbindung führt an der Ortschaft Armjansk vorbei. Dort feuerten prorussische Uniformierte am Samstag Warnschüsse ab, um die OSZE-Beobachter ebenfalls an der Weiterfahrt Richtung Krim zu hindern.

     
  32. Sandro am 08.03.2014 um 22:15 Uhr 

    Spionage-Thriller „Command Authority“: Hat Autor Clancy die Krim-Krise vorhergesehen?

    08.03.2014 — 21:21 Uhr

    Manchmal vermischen sich Realität und Fiktion auf gespenstische Art und Weise…

    Im vergangenen Dezember erschien der letzte Roman des inzwischen verstorbenen US-Schriftstellers Tom Clancy († 66, „Jagd auf Roter Oktober“). In dem Spionage-Thriller „Command Authority“ hat er einen erschreckend guten Riecher gehabt, wie die Weltpolitik sich entwickelt.

    Einige der handelnden Personen: Präsident der russischen Föderation und Ex-KGB-Mann Valeri Volodin, US-Präsident John Patrick „Jack“ Ryan und Oksana Zueva, Chefin der ukrainischen Einheitspartei.

    Der Bösewicht in der Geschichte ist Präsident Volodin. Er sieht sein Riesen-Reich zerfallen und hat sich in den Kopf gesetzt, Russland in alter Stärke und altem Glanz erstrahlen zu lassen. Der Rest der Welt soll wieder zittern, wie einst vor der Macht der alten Sowjetunion.

    ► Im ersten Schritt fällt Volodin in Estland ein, wird aber von Nato-Truppen ausgebremst.

    ► Anschließend will er sich die ukrainische Halbinsel Krim unter den Nagel reißen und schließlich die ganze Ukraine. Im Roman nennt der Präsident die ehemalige Teilrepublik seinen „Hinterhof“ – was ihm quasi ein naturgegebenes Anrecht auf das Land gibt.

    ► Um für Unruhe zu sorgen, lässt Volodin Demonstrationen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und Sewastopol (russischer Marinestützpunkt auf der Krim) organisieren.

    ► Doch die Ukraine ist lange nicht alles, was Volodin für sein Reich annektieren will. Worauf es der böse Russe eigentlich abgesehen hat, sind Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien und Rumänien – die Expansion Richtung Westeuropa.

    ► Wenn die Europäer aufmucken, droht Volodin, ihnen den Gashahn zuzudrehen.

    ► Der Westen versucht, wie im wahren Leben, die Krise auf diplomatischem Wege zu lösen. Der US-Außenminister Scott Adler fliegt nach Kiew, um die antirussische Regierung der Ukraine zu unterstützen. Der echte Außenminister John Kerry war erst am Dienstag in Kiew, aus dem gleichen Grund.

    ► Die fiktive Julia Timoschenko, im Roman Oksana Zueva, stirbt allerdings durch ein Attentat. Sie zappelt am Gängelband von Volodin, und er lässt sie schließlich ermorden, um den Westen und die ukrainischen Nationalisten in den Schmutz zu ziehen.

    Die Fakten sind natürlich eingebettet in eine fiktive Spionage-Geschichte, in der US-Präsident Jack Ryan und sein Sohn die Hauptrolle spielen. Jack jr. ist Geheimagent, der sich mit den neuesten technischen Finessen durch die Handlung laviert.

    Mit seiner ziemlich detailgetreuen Beschreibung der Krim-Krise war Schriftsteller Tom Clancy den Regierungen in Europa und den USA ein paar Schritte voraus.

    „Command Authority“ ist im Dezember auf Englisch erschienen – eine deutsche Übersetzung ist noch nicht auf dem Markt. Das Buch hat 739 Seiten, kostet 16,95 Euro.

     
  33. jewgeni, aachen am 09.03.2014 um 16:47 Uhr 

    Bröckers, kann es wirklich wahr sein, dass Sie nicht mal in der Lage sind, die Position des ausgewiesenen Putin-Fanboys Gerhard Schröder zu teilen??

    “Natürlich ist das, was auf der Krim geschieht, ein Verstoß gegen das Völkerrecht”, sagte Schröder auf einer Hamburger Veranstaltung der ZEIT. Dennoch wolle er seinen Freund, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, nicht verurteilen. Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawienkonflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. “Da haben wir unsere Flugzeuge (…) nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt – ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.” Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder.

    Nein, bei Ihnen (und Hauß, Elsässer, Wisnewski, Jebsen udgl.) ist das, was Putin macht, scheinbar immer noch legal — zumindest halten Sie sich diesbezüglich bedeckt. Doppelmoralisch agierten nur die NeueWeltOrdner — sorry, aber diese Haltung beleidigt meine Intelligenz. Ein jeder kehre vor seiner Tür, die Heuchelei betreffend!

     
  34. Wolf Thom am 22.03.2014 um 17:31 Uhr 

    German Foreign Policy

    http://www.german-foreign-policy.com/

    EIR Nachrichten abseits der Mainstream Medien

    http://www.bueso.de Bürgerbewegung Solidarität für ein Europa der Republiken

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch siehe auch Archiv zu der Ukraine und Russland und direkter dezentraler Demokratie nach Schweizer Vorbild mit Plebisziten und Volksabstimmungen und der EU

    Michael C. Rupperts täglicher Peak Oil Blog

    http://www.fromthewilderness.com Peak Oil und 9.11.

    American Free Press

    http://www.americanfreepress.net

     

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