Von Rumorkliniken und Gerüchteküchen

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Auf Telepolis ist heute ein längeres Stück erschienen – “Von Rumorkliniken und Gerüchteküchen – Wie sich der Graben zwischen Publikum und Presse vertieft und warum aus Küchen wieder Kliniken werden müssen” – , das ganz nebenbei und schon in der Überschrift den ebenso simplen wie subversiven Lösungsvorschlag enthält, wie sich die “Zeitungskrise” doch noch zum Guten wenden könnte: durch die Einrichtung von investigativen Intensivastationen, die Tatsachen von Gerüchten, Realität und Fiktion auf  “klinische” Weise auseinanderhalten. (Foto: Life-Magazin 1942 – Rumor Clinic des “Boston Herald”).

PS: Ein  erschreckendes Beispiel wie es nicht geht  – und eine intelektuelle Bankrotterklärung – liefert der Yale-Professor und Osteuropa-Experte Timothy Snyder in diesem Vortrag über “Propaganda und Wirklichkeit” am Beispiel des Ukraine-Konflikts, wobei erstere natürlich nur die Bösen, die Russen,  betreiben – und Prof. Snyder keine Sekunde auf den Gedanken zu kommen scheint, dass das, was  er ex cathedra als  Wirklichkeit des Konflikts reklamiert nicht weniger aus Behauptungen und Gerüchten besteht als das, was die perfiden Bösen da angeblich in die Welt setzen….

1 Comment

  1. Timothy Snyder kann man doch durchaus folgen.

    Wäre ja auch dumm vom Russen PR-mäßig nicht GENAUSO zu agieren, wie es der “Westen” auch macht, zumal sie über ihre–für Russland völlig dysfunktionale Einbindung–in das globale US-Finanzsystem grundsätzlich am kürzeren Hebel sitzen, und aus dem System auch über BRICS und bilaterale Abkommen nicht rauskommen.

    Schön erklärt aus russischer Sicht :

    Nikolai Starikov – Das Zentralbanksystem
    http://www.youtube.com/watch?v=BKYT2VsIBVQ

     

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