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Aug, 2015

Fogh of (Financial) War

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fedds_dees-300x255Erinnert ihr euch noch an Fogh Rasmussen ? Den sagenhaften NATO-Sprecher, der bis zu seiner Demission Ende 2014 permanent von “russischer Invasion” in der Ukraine phantasierte und den  wir hier schon des öfteren gewürdigt haben. Der Mann der  schon 2003 behauptet hatte:  „Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen. Das glauben wir nicht, das wissen wir“  und als politische Marionette folgerichtig internationale Karriere machte, um zuletzt als Scharfmacher im Ukraine-Konflikt zu agieren ?  Fogh hat jetzt einen neuen Job – und dreimal dürft ihr raten wo. Es ist keine klassische Rüstungsfirma, obwohl er sich mit seinen ständigen Forderungen zur Aufrüstung um deren Umsätze wirklich verdient gemacht hat, es ist auch kein PR,- oder Medienkonzern, obwohl er echte Expertise in Agitation und Propaganda aufzuweisen hat. Angeheuert als scharfen Hund haben ihn vielmehr die Hersteller finanzieller Massenvernichtungswaffen: Goldman Sachs. Dass mir aber deshalb jetzt niemand vom “militärisch-finanz-industriellen Komplex” redet und Politiker dieses Kalibers als Handlanger der Finanz-Oligarchie bezeichnet – das tun nur “Verschwörungstheoretiker” wie yours truly….

Kommentare

4 Kommentare zu “Fogh of (Financial) War”

  1. urks am 06.08.2015 um 17:22 Uhr 

    “Angeheuert als scharfen Hund (bei)Goldman Sachs…”

    Na also, geht doch in die selbe Richtung.
    “Fuck” Rasmussen “gilt als extrem diszipliniert und glatt”: Teflon, liegt in der Tradition.

     
  2. Zappo Bott am 06.08.2015 um 19:37 Uhr 

    Also ich mußt noch eine Ausbildung machen um als “Gelernter” in einem Beruf zu arbeiten. Aber es ist sicher richtig wenn heutzutage Koryphäen wie z.B. von der Leyen ALLES machen können. Tolle Leute! Allroundgenies! Deshalb ist es folgerichtig und fachlich völlig korrekt wenn Rasmussen jetzt bei einer Bank “arbeitet” Was hat der nochmal gelernt? …Klofrau?!

     
  3. Stefan am 07.08.2015 um 13:23 Uhr 

    Eigentlich wollte ich nur ergänzen, dass Ex-Topmilitärs oder Geheimdienstler öfters später eine Karriere als Investmentbanker machen, z.B. die Generale Petraeus https://en.wikipedia.org/wiki/David_Petraeus#2013_and_later, Clark oder der in den Westen geflüchtete Ex-Stasi-Offizier Werner Stiller https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Stiller#Nach_der_Flucht

    Solche Leute werden offenbar für treue Dienste belohnt, indem sie noch weiter aufsteigen, denn die Führungsebene des Systems sind nicht Politik, Verwaltung oder Militär, sondern eben gewisse Banken.

    Dann habe ich gesehen, dass Wesley Clark, der schon 1999 fast den 3. Weltkrieg auslöste https://www.wsws.org/de/articles/1999/08/Clar-a10.html und gerne US-Präsident geworden wäre, jetzt fordert, “illoyale” Amerikaner, die vom herrschenden Verbrechersystem zunehmend genervt sind und von denen er erwartet, sie könnten sich deshalb “radikalisieren”, präventiv(!) in Lager wegzusperren https://www.wsws.org/de/articles/2015/07/24/pers-j24.html

    Das heißt dann, jeder US-Bürger wird dahingehend überwacht, ob er sich von den Segnungen des Systems wie Kriegshetze, Sozialabbau, Polizeistaat, Strategie der Spannung mit Angst- und Terrorstories, zunehmender Verarmung usw. hinreichend beglückt fühlt. Wem das System dabei eine ungünstige Prognose ausstellt, der wird vorsorglich interniert.

    Solche Ideen könnten irgendwann den Lakaien in Berlin auch kommen, es wäre ja “Made in USA” und könnte deswegen per definitionem nicht undemokratisch sein. Zwecks konkreter Umsetzung hätte man bestimmt noch die alten Stasi-Einsatzpläne im Archiv.

     
  4. urks am 10.08.2015 um 13:58 Uhr 

    Karrieren:

    “für Unfähigkeit wird man nirgends belohnt” stimmt heute nicht mehr:
    “Generalstabschefs Myers und seine Leute wurden [nach 9/11] belobigt und befördert ”
    http://www.911-archiv.net/Flugbewegungen-Verteidigung/wer-oeffnete-den-luftraum-fuer-den-terror.html

     

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