11
Sep, 2015

Terror und Tabu

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wtcVor 14 Jahren erschien auf Telepolis mein erster Kommentar zur WTC-Conspiracy. Dass daraus eine lange Serie und in der Folge drei Bücher wurden, war nicht geplant – und schon gar nicht war vorstellbar, dass eine Aufklärung des Verbrechens selbst nach 14 Jahren noch nicht stattgefunden hat.  Darüber habe ich zum Jahrestag für Telepolis einen Beitrag geschrieben:

Die Anschläge des 11. September sind die offene Wunde unserer Zeitgeschichte. Solange eine angemessene Behandlung tabuisiert bleibt, wird der “Great War On Terror” weiter wuchern

“Glauben Sie, dass die US-Regierung der Weltöffentlichkeit die ganze Wahrheit über die Anschläge sagt?” wollte eine Emnid-Umfrage Ende 2010 von 1005 Bundesbürgern im Alter ab 14 Jahren wissen. 89,5 Prozent antworteten mit “Nein”. In derselben Umfrage hatte die Hälfte aller Befragten auch die Überzeugung geäußert, systematisch überwacht zu werden, was in der Ära vor Edward Snowden noch leicht als paranoide Spinnerei abgetan werden konnte. Heute hingegen muss diesen Beobachtern eine genauere Wahrnehmung und Einschätzung der Realität zugesprochen werden als den eigentlichen Experten auf diesem Gebiet (Journalisten, Politikern, Historikern).

Bei der Frage nach der Wahrheit des offiziellen 9/11-Narrativs verhält es sich mit ziemlicher Sicherheit ähnlich, auch wenn es hier nicht die “smoking gun” eines Super-Whistleblowers wie in Sachen NSA-Überwachung gibt und die Beweislage etwas fragmentierter ist – wobei aber schon die Enthüllungen einer “kleinen” Whistleblowerin wie Sibel Edmonds für begründete Zweifel ausreichen könnten . Die brisanten Aussagen der ehemaligen FBI-Übersetzerin, die sie vor der 9/11-Untersuchungskommision abgab, sind bis heute geheim und folgenlos geblieben.

Da der Maulkorb, der ihr verhängt wurde, aber nicht die Veröffentlichung von Bildern betrifft, konnte sie Fotos der Personen des Netzwerks veröffentlichen, auf das sie bei der Übersetzung von Abhörbändern gestoßen war, ein Netzwerk, das unter der Beteiligung hochrangiger Staatsangestellter im internationalen Waffen- Drogen,- und Terrorgeschäft tätig war und auch Bin Laden unter seiner Regie hatte.

Andere FBI-Agenten wie Coleen Rowley oder Robert Wright, die abgehalten wurden, gegen verdächtige Flugschüler vorzugehen, oder der Offizier des Militärgeheimdiensts Anthony Shaffers, der gehindert wurde, die über das Spionageprogramm “Able Danger” schon im Jahr 2000 als potentielle Terroristen identifizierten Mohammed Atta und weitere spätere Hijacker dem FBI zu melden – allein diese Aussagen ehrenwerter Polizei- und Militärangehöriger müssten unter normalen Umständen ausreichen, um berechtigte Zweifel an der offiziellen Version eines unerwarteten und unvorstellbaren Überraschungsangriffs zu begründen. Aber was sind schon normale Umstände?

In unserem letzten Buch (Bröckers/Walther: 11.9. Zehn Jahre danach) haben wir in 38 Kapiteln zu weiteren Widersprüchen, Ungereimtheiten und Auslassungen des offiziellen Reports der 9/11-Kommission Fakten und Zeugenaussagen vorgelegt, mit denen jeder halbwegs versierte Rechtsanwalt in jedem halbwegs normalen Gerichtsverfahren das bestehende Urteil anfechten und neue Ermittlungen und Beweisaufnahmen durchsetzen könnte.

Da ein solches rechtsstaatliches Verfahren in Sachen 9/11 nie stattgefunden hat, konnte dann mit dem 9/11 Commission Report nicht nur ein “Urteil” gefällt werden (Harry Plotter und die Teppichmesser des Schreckens), dessen zentrale Aussagen über die autonome Täterschaft von Osama Bin Laden und 19 “Hijackern” von einem Kronzeugen stammen, der zuvor 183-mal dem Waterboarding unterzogen worden war. Noch erstaunlicher war, dass dieses “Urteil” umgehend öffentliche Anerkennung fand (Das geplatzte “Geständnis”) und bis heute findet (Der Spiegel, die Folter und 9/11). Weniger bei der Bevölkerung, wie die eingangs zitierte Umfrage zeigt, sondern bei den “Experten” (Journalisten, Politikern, Historikern), die öffentliche Anerkennung über die Medien herstellen und dafür sorgten, dass die Behauptungen des 9/11-Reports als Fakten akzeptiert wurden.

Lesen Sie den Rest des Artikels auf Telepolis

Kommentare

6 Kommentare zu “Terror und Tabu”

  1. Stefan Miller am 11.09.2015 um 10:10 Uhr 

    alles, was uns die Medien zeigen ist nicht reel. Es ist eine Illusion. Deswegen wurde auch so viel Energie und Ressourcen in die Entwicklung der Massenmedien gesteckt. Wir werden mit medial inszenierten Ereignissen geradezu überflutet und halten das für Wirklichkeit, NUR weil auf der ganzen Welt die selbe Version dieser Ereignisse präsentiert wird. Je größer die Lüge, desto glaubwürdiger erscheint sie uns. Ich habe nach und nach aufgehört an vieles zu glauben, was mir vom Kind an eingetrichtert wurde. angefangen mit dem Glauben an den vor 2000 Jahren gekreuzigten Tischler, der für unsere Sünden gestorben und dann zugleich als der Gott, sein Sohn und der heilige Geist widerauferstanden ist. Dann habe ich aufgehört an die Nachrichten aus dem Fernseher zu glauben. Heute glaube ich nicht mehr an die Mondlandung, nichtmal mehr an die ISS, ich glaube nicht an Atomwaffen und ich glaube nicht mal an ansteckende Krankheiten. Selbstverständlich glaube ich kein Wort, was irgendein Politiker in irgeneiner politischen Einrichtung verkündet. 911 wurde nach dem selben Muster inszeniert, wie seinerzeit Orson Welles den Krieg der Welten inszeniert hat, nur bisher wurden wir noch nicht darüber informiert und wir halten es immer noch für Wirklichkeit.

     
  2. Pique Dame am 11.09.2015 um 10:45 Uhr 

    Danke für den ausgezeichneten Artikel auf TP!

    Zum Thema “Tabu”
    David R. Griffin hat einmal erzählt, dass eine Frau nach einem Vortrag zu ihm kam und sinngemäß sagte: Sie können mir die schönsten Beweise präsentieren, ich werde Ihnen nicht glauben, weil ich nicht in einem Land mit einer Regierung leben will, die so etwas tut.

    Mir kommt dabei eine Analogie, runtergebrochen auf Mikro-Ebene, in den Sinn: Eine Frau erfährt gerüchteweise, dass ihr Mann die gemeinsame Tochter missbraucht. Sie will es nicht glauben, weil sie es nicht ertragen würde, mit einem Mann verheiratet zu sein, der “so etwas tut”. Auch das missbrauchte Kind redet nicht, weil es sich nicht leisten kann, den Vater zu verlieren. Und der Vater weiß das ganz genau!

    Eine Regierung hat die Bürger zu schützen, gibt Werte vor, hütet das Gesetz (wie Eltern gegenüber ihren Kindern). Die Vorstellung, dass eine Regierung genau das Gegenteil treibt, ist so unerträglich und unvorstellbar, weil damit das gesamte soziale Fundament zusammenbrechen würde. Die westliche “Wertegesellschaft” befände sich angesichts der Ungeheuerlichkeit einer solchen Tat im freien Fall. Und falls es ein Inside Job war: um diese Gefahr wissen die Mitwisser und deshalb schweigen sie. Die Verantwortung für diesen freien Fall kann kein Mensch tragen. Also muss jeglicher Zweifel an der offiziellen Version zum Tabu werden.

    Aber das missbrauchte Kind wird irgendwann reden, wenn es erwachsen ist und mit diesem Geheimnis nicht mehr leben kann. Vielleicht auch, weil der Missbraucher nicht mehr lebt. Und dann wird es auch die Mutter glauben müssen. Ob ich den Tag der Wahrheit noch erlebe mit meinen jetzt 59 Jahren, wage ich zu bezweifeln…

     
  3. Stefan am 11.09.2015 um 12:28 Uhr 

    Es geht im Kern um die Kontrolle der öffenlichen Meinung. Und wie immer ist es eine Medaille mit zwei Seiten.

    Man sollte sich nämlich folgendes klarmachen: eine (nicht nur simulierte) “offene” Gesellschaft ohne Tabus und Steuerung der Mehrheitsmeinung, ohne Verteufelung politisch nicht gewollter Ansichten hätte zur Folge, dass sich z.B. auch Vorurteile, Ressentiments oder gefährliche Gerüchte ausbreiten könnten, die in letzter Konsequenz in Chaos und Gewalt münden könnten. Es bedarf nur wenig Phantasie, sich dies vorzustellen.

    Die Frage lautet also, ist man kompromisslos für Offenheit und uneingeschränkte Meinungsfreiheit, völlig unabhängig vom Thema und den Folgen? Oder ist man für Meinungskontrolle, quasi für “gelenkte Demokratie”, vielleicht durchaus “gut gemeint”, um Schaden abzuwenden?

    Beides gleichzeitig zu wollen, also Kontrolle hier und Offenheit dort, wäre so widersprüchlich wie “ein bisschen schwanger” zu sein. Wirklich glaubwürdig ist es nur, konsequent die eine oder die andere Auffassung zu vertreten.

    Ich will damit bestimmt nicht die Aufklärung um 9/11 diskreditieren, sondern nur sagen, dass es zu billig ist, nur die eine Seite der Medaille zu sehen. Truther oder whistleblower werden früher oder später immer auf diesen Konflikt stoßen und für sich eine Antwort finden müssen.

     
  4. Stefan Miller am 11.09.2015 um 12:56 Uhr 

    der Ort wurde nicht um sonst sofort als Ground Zero benannt. Obwohl offiziell Flugzeuge für den Absturz verantwortlich gemacht werden, sollte doch eine für bezahlte Pseudokritiker, wie Fetzer, Khazelov oder Duff passende Verbindung zu Hiroshima gemacht werden. Ein weiterer Hinweis dafür, daß alles nur medial inszeniert wurde, genauso wie die Atombombe selbst.

     
  5. Berndchen am 12.09.2015 um 11:19 Uhr 

    “RT deutsch – Der fehlende Part” vom 11.9. nicht vergessen zu gucken!!!
    Meine Idee dazu:
    -Verdienter Verschwörungstheoretiker des Volkes – die neue offizielle staatliche Auszeichnung, gesponsert von den Geheimdiensten.

     
  6. Obi am 12.09.2015 um 13:18 Uhr 

    Wer keine Zeit für die 5-stündige Doku investieren will – obwohl es sich lohnt – kann hier in 4:56 Minuten lernen, warum die offizielle 9/11-Geschichte unhaltbar ist:

     

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