Welchen Anteil am Elend hat der Zins?

Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der Soziologe Max Weber fest: »Kein normaler Konsument weiß heute auch nur ungefähr um die Herstellungstechnik seiner Alltagsgebrauchsgüter. Nicht anders aber steht es mit sozialen Institutionen wie dem Geld. Wie dieses eigentlich zu seinen Sonderqualitäten kommt, weiß der Geldgebraucher nicht, da sich ja selbst die Fachgelehrten streiten.« An dieser Situation hat sich  in den 100 Jahren, die seitdem vergangen sind, wenig geändert. Dabei reichen eigentlich schon die drei Stunden dieses kleinen Symposions – Christiane Reymann,Herrmann Ploppa, Franz Hörmann und Christoph Pfluger im Gespräch mit Ken Jebsen – um Licht ins Dunkel zu bringen:

Update: Christoph Pfluger, Herausgeber des sehr empfehlenswerten  Zeitpunkt Magazins im Einzelgespräch über sein Buch “Das nächste Geld”.

4 Comments

  1. Musste das leider recht früh an dem Punkt abschalten an dem klar wird daß der Dame von der Linken nicht bewusst ist daß “Kapitalismus” sich von “Kapital” und somit von Zins ableitet.

    Wenn sie nicht versteht daß Zins bedient werden muss und daß das die conditio sine qua non des Systems ist sagt das viel über den Zustand der Linken aber nix zum sehr wichtigem Thema.

    Grunsätzlich ist es eh kein Thema für eine Diskussion sondern eins für Aufklärung und für die Forschung.
    Zu Diskutieren gibt es da nichts solange Aufklärung und Forschung nicht vorangestellt wurden.

    Damit wird es aber nichts wenn man Kaitalismusapologeten einlädt die selbst nicht verstanden haben was Geld ist.

     
  2. @ required am 25.04.2016 um 01:09 Uhr
    Guter Beitrag von Dir !
    und jetzt bitte VERTIEFEN !!!

    Da must Du kein Raketenwissenschaftler sein
    um die “Inner Workings” der Geldgenese zu verstehen
    https://www.youtube.com/watch?v=EgcAosEd4cY
    https://www.youtube.com/watch?v=DyV0OfU3-FU

    Ein Appell an ” Neues Denken” ist im Fiat Money-Kontext genauso idiotisch wie das Motto “Schlafen für den Frieden”- oder ” Ficken für die Jungfrau Maria” Some might listen–but nobody will follow. Altes Denken..konsequent angewandt..reicht..denn Merke :

    Nothing from Nothing leaves Nothing

     
  3. es ist alles viel einfacher. Banken sind betrügerische Geldwäschebetriebe. Sie generieren fiktive Transkationen, in dem sie sich gegenseitig Geld leihen zu scheinbar unterschiedlichen “Zinsen”. Da für diese transkationen kein echtes “Geld” den Besitzer wechselt, denn wenn ich dir 500 Millionen leihe und du mir auch 500 Millionen leihst, dann können wir es bei Zahlen im Computer belassen, wird ein anderes “Geld” aus dem nichts erschaffen, das fiat money eben. Da aber Bänker involviert sind und diese sich für jede Transaktion eine “kleine” Provision bezahlen lassen, wird diese Provision aus dem Giralgeld bezahlt, also dem anderen “Geld”, was arbeitende Menschen in Form von Lohn in eben die selben Banken ausgezahlt bekommen. Das ist die eigentliche Bedeutung von Geldwäsche und von Fiat Money. Und nur darum geht es: möglichst viel vom echten “Geld” der arbeitenden Menschen umzuverteilen, sei es über Steuer oder Versicherungen oder solche Tricks.

     

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