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Jun, 2016

Rolf Hochhuth im Gespräch

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Rolf Hochhuth (85) ist der berühmteste noch lebende deutsche Dramatiker, doch in den deutschen Qualitätsmedien kommt er nicht mehr vor. Aber zum Glück gibt’s Ken FM:

Kommentare

5 Kommentare zu “Rolf Hochhuth im Gespräch”

  1. Tobi am 07.06.2016 um 09:04 Uhr 

    Danke für dieses Video. Nach dem Abtritt des unsäglichen Gauck wäre das doch ein Bundespräsident… bzw. einer für einen Rat der Weisen, in den auch der unlängst von Ken Jebsen interviewte Eugen Drewermann gehört. Und noch ein paar andere Menschen mit historischem Wissen und Bewusstsein. Aber keine Berufs-Politiker, die in der Regel nur auf der Schleimspur Karriere machen können.

     
  2. Harald am 07.06.2016 um 20:46 Uhr 

    Hochhuth war special guest auf der letzten COMPACT-Konferenz von Jürgen Elsässer. Auf der Tagung ging es u.a. darum, wie die staatliche Ordnung von einer rechtsextremen Apo “hinweggefegt” werden kann. Rolf Hochhuth machte sich gemein mit Elsässer, der wie weiland der Ex-Grüne Mechtersheimer zum Rechtsradikalen mutiert ist. Linksaußen und Rechtsaußen scheinen ungute Schnittmengen zu haben. Darüber hätte Jebsen mit Hoochuth mal sprechen sollen.

     
  3. Stephan am 07.06.2016 um 20:56 Uhr 

    +++ EILMELDUNG +++

    Das Boulevard-Blatt EXPRESS zweifelt die offizielle Darstellung des ISIS-Attentatsplan in Düsseldorf an

    Ist Düsseldorf vor einem schrecklichen Terror-Anschlag bewahrt worden – oder wollen die Verhafteten die Ermittler nur veräppeln? Saleh A. (25) ist der Mann, der sich im Februar in Paris den französischen Behörden gestellt und die Verhaftungswelle der vergangenen Woche in Gang gesetzt hat. Im März 2015 hatte sich der Syrer in einem Kaarster Flüchtlingsheim gemeldet. Von dort aus war er später über die Mitfahrzentrale in die französische Hauptstadt gefahren. Mit dabei: zwei weitere Personen, darunter Hamza C. (27) – gemeinsam mit seinem Landsmann A. der Anführer der Terrorzelle, die einen brutalen Anschlag mit Sprengsätzen und Feuerwaffen auf die Düsseldorfer City geplant hat. So berichtet es jedenfalls Saleh A.. Auffällig ist nur, dass A. eine Menge erzählt, während die drei Verhafteten der vergangenen Woche – darunter Hamza C. – schweigen. Beispielsweise bekamen die Ermittler von ihm zu hören, dass er in den Vatikan reisen sollte. Grund: Er sollte für den IS nach Rom, um dort mit den Behörden wegen eines Videos zu verhandeln, das angeblich beweist, dass eine italienische IS-Geisel noch lebt. Problem: Er hat nie das Geld für diese „Dienstreise“ bekommen. Das, so wird in der französischen Presse gemutmaßt, könnte ihn dazu bewegt haben, sich den Behörden zu stellen. Es könnte aber auch ganz anders sein. Vielleicht wollen Saleh A. und die drei Verhafteten der vergangenen Woche die Behörden nur neppen. Es wird gemunkelt, A. könnte ein IS-Spion sein.

    http://www.express.de/duesseldorf/duesseldorfer-city-geplanter-is-anschlag-sorgt-fuer-raetselraten-24182438

     
  4. G. am 09.06.2016 um 19:26 Uhr 

    @Harald

    Elsässer erzählt zwar zu 60% ausländerfeindlichen Pegida-Müll, aber zu 40% hat er durchaus vernünftige Ansichten ( wegen denen er vermutlich in einer echten Nazi-Herrschaft ins KZ wandern würde). Und wer weiss, ob Herr Elsässer nicht von interessierten Kreisen finanziert wird. Mit ihm jedenfalls lässt sich die einzig ernstzunehmende Opposition in diesem Lande so schön spalten.

    Hochhuth ist übrigens Antifaschist durch und durch ( les Dir mal “Der Stellvertreter” durch). Hochhuth wird dankbar gewesen sein, dass er überhaupt irgendwo noch gebucht wird. Das gilt übrigens auch für den Rest von Jebsens Gesprächspartnern.

     
  5. Berndchen am 12.06.2016 um 06:33 Uhr 

    @Harald
    Kategorisierungen wie “rechtsEXTREM”, -RADIKAL, rechts- oder linksAUSSEN halte ich für das, was man Schwarz-weiß-denken nennt. Es gibt viel wirksamere, perfidere und schmerzfreie Methoden, z.B. das “nudging”:
    Man muss die Bürger an die Hand nehmen, führen, ja, etwas manipulieren, damit sie den neuen Maßstäben entsprechen. Wie macht man das? Durch sanftes, aber beständiges Anstupsen, auf Englisch Nudging. Man zwingt die Leute nicht, das gäbe zu große Konfrontationen, Reibungsflächen und politischen Ärger, nein, man stupst sie auf den richtigen Pfad.
    http://b1.de/lotter4_16
    Und @G.: Ich halte Elsässer nicht für ausländerfeindlich, denn da differenziert er ausdrücklich, sondern für einen strikten Gegner der derzeitigen Administration. Allerdings gebe ich Ihnen recht, er könnte durchaus ein gewollter Blitzableiter und Spaltpilz sein (worauf eigentlich alle Figuren im außer-mainstreamigen Orbit zu prüfen wären*).
    Oder er hat eine geniale Verkaufsstrategie für seine durchaus spannenden Druckerzeugnisse entwickelt…**

    *Herr Bröckers hat glaub ich schon mal den Elchtest bestanden
    🙂

    **ob ein Druckerzeugnis harmlos ist, misst man am besten daran, ob es zur Einfuhr in die DDR zugelassen gewesen wäre
    🙂

    Schönen Sonntag noch.

     

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