Bernie or Bust ?

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Für ein endgültiges “Bye Bye Bernie” ist es zwar noch zu früh, Senator Sanders wird auf dem Parteitag der Demokraten noch einmal eine Rede halten, und versuchen, die Partei  von seinem Kurs zu überzeugen, doch die Kandidatur wird er Hillary Clinton nach ihrem Sieg in Kalifornien nicht mehr nehmen können. Als einst ein Bekannter dem alten Joe Kennedy zur Wahl seines Sohns beglückwünschte, antwortete JFK’s Vater:  “Mit dem Geld hätte auch mein Chauffeur die Wahl gewonnen.” –  was mit Sicherheit auch für die von Corporate America gestopfte Clinton bzw. ihre Friseurin gilt. Auch Bernie Sanders konnte sich über Millionen Dollar Wahlkampfspenden freuen, doch die kamen nicht von Goldman Sachs und der Rüstungs,-und Ölindustrie, sondern tatsächlich von seinen Wählern. So wie ja auch Donald Trump von seinen eigenen Millionen im Wahlkampf angeblich gar nichts einsetzen mußte, weil auch seine Show weitgehend von seinen Anhängern finanziert wurde  – und die Medien dem Springteufel reichlich Sendezeit spendierten. Sanders vs. Trump wäre also ohne Frage das Präsidenten-Duell der Herzen gewesen – und laut den Umfragen würde Bernie es deutlicher gewinnen als Hillary – doch jetzt wird es Clinton vs. Trump, was längst nicht so sicher ist. Weshalb sich nun auch Obama eingeschaltet und Sanders beschwört, jetzt Hillary zu unterstützen und seine Anhänger dazu aufzufordern, das ebenfalls zu tun. Ohne diesen Support, das ahnen die Parteioberen der Demokraten, hat Clinton keine Chance auf das Weisse Haus – und als Vizepräsident unter Hillary ist Bernie schwer vorstellbar, denn sie steht für das 1% Plutokraten, deren absolute Herrschaft Sanders beenden will. Weshalb seine Hardcore-Unterstützer der Partei auch die Parole “Bernie or Bust!” ins Stammbuch geschrieben haben und die Demokraten eher  verlieren lassen als sich hinter Clinton zu scharen. Ich gebe zu, dass auch ich die Dame auch niemals wählen könnte, auch nicht um die “Inkompetenz” und “Unberechenbarkeit” eines Trump zu verhindern. Denn Clintons Kompetenz und Berechenbarkeit sind nicht weniger furchterregend.

2 Comments

  1. Neulich beim American Bowling hatten sie für Kinder links und rechts der Bahn Abprallmatten in die Gräben gelegt, damit die Kleinen nicht nur Ratten schießen, sondern um die schwere Kugel zur
    Freude der Kiddies so oder so ins Ziel kullern zu lassen.
    Was das mit den US-Präsidentschaftswahlen zu
    tun hat?
    Nun ja, das kindliche amerikanische Wählergemüt drückt ab…links liegt Sanders, rechts
    Trump…und zuletzt fängt Hille die Murmel ein.
    🙂

     
  2. Es gibt tatsächlich noch eine weitere Alternative für Wähler die keinen Bock auf Hillery oder Trump haben. Jil Stein von der Green Party bekommt leider keine Beachtung von der Main Stream Presse. Drittparteien haben in USA keine Chance, da sie erst ab 15% der Wählergunst bei Fernsehdebatten eingeladen werden dürfen. Nur 20% der Wähler in USa wissen überhaupt, dass es die Green Party gibt. Die Präsidentschaftskandidatin Jil Stein versucht seit Jahren Bernie, der ja bis vor kurzem noch parteiunabhängig war, für ihre Partei zu gewinnen.
    http://www.democracynow.org/appearances/jill_stein
    Sie hat ihn dazu eingeladen seine Revolution bei Ihrer Partei, die viele seiner Ideen teilt, weiterzuführen. Das wäre ehrlicher als jetzt ruhig zuzusehen wie Hillary mit den von Bernie durch Wahlbetrug gestohlenen Wählerstimmen für das Weisse Haus kandidiert. Das Netz is voll von Berichten wie diesem:

    https://medium.com/@spencergundert/hillary-clinton-and-electoral-fraud-992ad9e080f6#.3bxes1q0q

    Übrigens: villeicht führt sich Trump ja nur deshalb so unmöglich auf, damit vernünftige Leute die Hillary nie gewählt hätten, doch für sie stimmen. Warum sonst würde eine Partei, die ihren eigenen “Front Runner” für nicht tragbar hält, ihn nicht einfach aus der Partei ausschließen? Grund genug dafür hat er ja schon in aller Öffentlichkeit geliefert.
    Jessie Ventura, der ehemalige unabhängige Gouverneur von Minnesota hat einmal gesagt, dass sich die Demokraten und Republikaner hinter den Kulissen einig sind und dieses Spiel nur treiben, um der Öffentlichkeit eine Demokratie vorzugaukeln.
    Die Bilderberg Gruppe lässt grüßen.

     

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