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Jul, 2016

Live auf KenFM

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​”KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers (“Die ganze Wahrheit über alles”) Die Zeiten, in denen der Mensch am Ast der eigenen Existenz gesägt hat, sind lange vorbei. Mittlerweile ist er dazu übergegangen, den ganzen Wald um sich herum abzufackeln. Der Mensch übertreibt. Auf allen Gebieten. Ihm ist vor allem die Erkenntnis abhanden gekommen, dass er als Teil der Natur nicht ohne eben diese überleben kann. Die Krone der Schöpfung ist eine hohle Nuss, vor allem wenn es darauf ankommt.

Menschen leben seit Langem in immer abstrakteren Welten. In Großstädten, mit Gesetzen, Verhalten, Politischen Ideen. Das alles sind keine natürlich vorkommenden Produkte, sondern wurden vom Menschen für den Menschen erdacht und umgesetzt. Dahinter steckte im Kern immer die Idee, sich die Erde untertan zu machen. Gefügig zu machen. Was über Jahrtausende relativ erfolgreich funktionierte, hat spätestens im 21. Jahrhundert seinen Zenit überschritten. Der Mensch neigt dazu, übers Ziel hinauszuschießen. Die Dosis macht das Gift.

Egal wie gut ein gesellschaftliches Konzept, eine Idee, eine Technologie auch sein mag, ab Punkt X kommt es zur Überdosis und damit zu einem toxischen Effekt. Hier hilft nur, die Notbremse zu ziehen, eine echte Analyse zu wagen und dann an den Punkt zurück zu rudern, an dem alle aus dem Ruder lief.

Älteren Menschen fällt das besonders schwer. Sie kennen nur die Welt, die sie selber geschaffen haben und wollen sich keine andere vorstellen. Also müssen die jüngeren ran. Sie müssen, um es salopp auszurücken, die Karre aus dem Dreck ziehen, denn ihr Überleben hängt davon ab. Alles, was die Alten jetzt noch tun können, ist ihr grandioses Scheitern auf den allermeisten Gebieten einzuräumen. Gut gemeint war schon immer das Gegenteil von gut. Seht euch um.

Mathias Bröckers und Sven Böttcher sehen den Status Quo der Spezies Mensch dennoch mit Humor und haben einen extrem kurzweiligen Ratgeber für die nächste Generationen geschrieben. „Die ganze Wahrheit über alles – Wie wir unsere Zukunft doch noch retten können“ KenFM traf sich mit Mathias Bröckers, um mit ihm über den Ratgeber zum Überleben unser eigenen Spezies zu sprechen. Es wurde viel gelacht. Fazit: Wir haben kaum eine Chance, aber nutzen wir sie.”

Kommentare

11 Kommentare zu “Live auf KenFM”

  1. Hella-Maria Schier am 02.07.2016 um 04:37 Uhr 

    In einem Kommentar zum Brexit bemerkt hier jemand, ein Rückfall in den Nationalismus sei keine Lösung.
    Sicher, in den National i s m u s nicht.
    Aber gibt es denn nur die Alternativen EU-Mitglied oder Nationalismus?
    Sind Norwegen und die Schweiz irgendwie nationalistischer oder gar gefährlicher als die Mitgliedstaaten?
    Seit wann setzen wir eigentlich Nationalstaat automatisch mit Nationalismus gleich?
    Das klingt wie EU-Propaganda: Bleibt bei uns, sonst seid ihr Nazis. Was macht denn jetzt ein Land, das nur einfach nicht Mitglied sein will, aber wederböse Pläne gegen die anderen schmiedet, noch sich selbst als das Größte betrachtet?
    Es gibt leider eine Menge Gründe derzeit gegen die EU zu sein. Sie ist d a s Instrument der Kapitaleliten, sie baut Demokratie ab,sie ist lobbiegesteuert, sie klebt an der Nato, sie will TTIP und CETA durchziehen, wenn die in den Nationalparlamenten scheitern, sie führt unbemerkt undemokartische Gesetze ein und die haben Vorrang!. Wie kann man die als die Guten betrachten?
    Was passiert, wen man nun alle, die sich aus diesen guten Gründen von ihr trennen wollen, als Nationalisten, quasi Nazis gebrandmarkt werden?
    Es entstehen Nazis!! Und unterwürfige Bürgder die um ihren Ruf fürchten.
    Die EU darf kein Zwang sein. Sie zu verlassen, darf nicht kriminalisiert werden! Sollen die Leute demnächst alle zu den Rechten gehen müssen, um vom mainstream unerwünschte Anliegen zu äußern?
    Würde EU-Skepsis nicht generell als rechts diffamiert, gäbe es in Europa weniger Rechtspopulismus!

     
  2. Yps-Fan am 03.07.2016 um 05:30 Uhr 

    Ach, Broecki. Warum gehst du zu dem Jebsen? Der Typ nervt extremst IMO, meint, er wisse alles besser. Was anderes, Wichtigeres: Gestern machte die british tabloid The Sun ganz fett auf mit einer possible smoking gun regarding 9/11: ein leergeräumter Safe unter WTC 6 (!)…

    ‘They knew 9/11 was coming’ Twin Towers cameraman claims he’s got proof the George W Bush administration was behind terror attacks – The Sun

    https://www.thesun.co.uk/living/1376503/september-11-cameraman-claims-hes-got-proof-the-george-w-bush-administration-was-behind-terror-attacks/

    Kurt Sonnenfeld was working for the US Federal Emergency Management Agency, an organisation tied to the US Department of Homeland Security, when the terrorist attack on the World Trade Center took place. (…) Sporting bleached blond hair, Kurt wove his way through the rubble of Manhattan’s downtown financial district. He shot hours of footage but never handed it in. Of particular interest was what he found beneath World Trade Center 6. He says inside the building he came across a vault that had been cleared of its contents before the planes struck. Kurt said the discovery is proof that America knew the attacks were coming, at the very least.

     
  3. gabor am 04.07.2016 um 15:35 Uhr 

    Von unserer ” Spezies” zu sprechen… das ist dezidiert NICHT-analytisch…. und zum Lachen besteht kein Anlass
    außer vielleicht bei denen… die nur das THC dazu anregt.

    Die nachkommende deutsche ” Selfie-Generation” taugt keinen Schuss Pulver…. und sie wird in der aufziehenden Ghettobildung und der hemmungslosen Ent-Solidarisierung dieser Gesellschaft gnadenlos untergehen…

    weil sie mit den archaischen Mentaltäten der ” Neuen” weder umgehen noch schritthalten kann, sonder nur Dr. Motte’s Love-Parade kennengelernt hat.

    Im Klartext :
    Komplett sorglos ist… wie Kinder bis 5 Jahre…und sich von Mega-Scheiße ( Love-Peace-Jeder ist ein Mensch ) ernährt und ernährt hat

    Schlag nach beim Alt-Linken Bassam Tibi

    http://www.welt.de/debatte/article156781355/Heute-sieht-Goettingen-aus-wie-ein-Fluechtlingslager.html

    oder guckst Du die glorreichen 54 LoL
    http://www.achgut.com/artikel/realitaetsschock_die_dax_unternehmen_und_die_fluechtlinge

     
  4. Stefan am 05.07.2016 um 15:54 Uhr 

    In einem Punkt möchte ich widersprechen, nämlich dass die Hoffnung vor allem bei den jungen Leuten liegt und die Alten verbohrt sind. Meine Sorge ist eher, dass die Jungen, die nichts anderes mehr kennen, davon überzeugt sind, das jetzige System wäre “alternativlos”.

    Ich habe noch 20 Jahre in einem anderen System gelebt, das – bei allen Fehlern und Defiziten – der Nachweis war, dass eine Existenz abseits von Konsumterror, Sozialneid und zynischem Konkurrenzkampf möglich ist, ohne dass man am Hungertuch nagt. Auch wenn es vielleicht nur eine Nebenwirkung der Mangelgesellschaft war, so spielte das Anhäufen von nutzlosen Dingen und Geld keine so tragende Rolle wie heute und hier. Daher war zwangsläufig mehr Zeit für andere Lebensinhalte.

    Eine Mangelgesellschaft haben wir heute zwar auch, aber es mangelt an den wichtigen Dingen, die man nicht anfassen kann. Und der Wahn am jetzigen System ist die Maßlosigkeit und Gier nach Materiellem, eine nicht zu stillende Sucht, die immer mehr in kürzerer Zeit fordert und doch nicht zum Ziel führt. An der Spitze dieses Systems stehen offenbar unbelehrbare Irre, die trotz (oder wegen?) unvorstellbaren materiellen Überflusses nicht genug kriegen können und daher sich selbst und den Rest der Welt, der für deren Luxus den Preis zahlt, immer tiefer in den Abwärtsstrudel reißen…

     
  5. Thomas K. am 05.07.2016 um 21:25 Uhr 

    Lieber Herr Bröckers, vielen Dank für ihr Buch und dieses Interview. Selbst wenn man Ihnen nicht in jedem Punkt der “Wahrheit” zustimmt, sind sie doch immer ein hervorragender Inspirator und Anreger. Sie sollten vielleicht wirklich, wie von Ken Jebsen angeregt, über ein TV-Format wie Peter Lustig nachdenken. Es fände mit Sicherheit viele begeisterte Zuschauer…

     
  6. Stefan Miller am 06.07.2016 um 08:14 Uhr 

    immer nur meckern und meckern. Was geht uns schlecht heute…(hust,hust). Die Läden sind voll bis oben hin, das ganza Jahr über haben wir eine Vielfalt an Lebensmitteln, Tomaten, gar Erdbeeren das ganze Jahr, etc. Für jeden Geldbeutel etwas dabei. Sieht man auch daran, wie verfressen das ganze Volk ist. Auch Freizeit haben wir mehr als wir gebrauchen können. Marathon Läufe sind ein Massenphänomen genauso wie Fitnessstudios. Große Flachferhnseher kriegt man heute nachgeschmissen, hunderte von Programmen zur Auswahl, Fernurlaub mehrfach im Jahr erschwinglich, Zugang zim Wissen bequem von zu Hause aus per Internet ohne langwierige Bestellungen per Fernleihe, etc. Das sind nur ein paar Punkte, die mir so spontan einfallen. Aber alle meckern und meckern. Daran erkennt man, daß je mehr man dem Menschen anbietet, desto unzufriedener wird er. Heute mag es einem vorkommen, daß es in dem “anderen System”, was der “andere” Stefan vorhin erwähnte, nicht so schlimm war, aber das ist eine Illusion. Ich möchte meine heutige Lebensqualität nicht missen. Und weißt du was? Wenn du in irgendein Land deiner Wahl reist, wirst du das selbe Erleben. Überall leben Leute besser als das ihre Vorfahren getan haben. Und komme mir nicht mit “Krieg in Syrien” oder “Anschlag in der Türkei”, denn das ist Blödsinn, nicht echt, fear-porn, medial kreiert, um Massen mittels Angst zu kontrollieren. Weiter nichts. Freunde von mir kamen gerade aus der Türkei und berichten vom tollen Urlaub, andere (türkische) Freunde von mir, bauen sich gerade ihr Platz in der Sonne in der Türkei und laden mich ein, sie in ihrer nagelneuen Villa zu besuchen. Menschen sind einer neuen Religion verfallen: Dem Glauben an die News und diese Religion wird fanatisch praktiziert und wehe dem Abtrünnigen, der es wagt, die Echtheit der “News” in frage zu stellen. Ich tue es jedenfalls. Grüße. S.M.

     
  7. Stefan am 06.07.2016 um 13:15 Uhr 

    @Stefan Miller
    Ich fälle kein pauschales Urteil, ob der Sozialismus besser oder schlechter war, sondern zeige nur, dass es Alternativen gab und gibt, die anders funktionieren.

    Und ja ich meckere, aber nicht über zu wenig Besitz oder Reichtum, sondern dass ich in einem System lebe, das diese Dinge als Prioritäten ansieht. (Und nicht jeder möchte als Aussteiger leben, dem gesellschaftliche Prioritäten egal sind.)

    Der dicke Kohl hat das nach 1990 nie verstanden, als er sich damals hingestellt hat: “niemandem werde es schlechter, aber vielen besser gehen” und trotzdem haben ihn die Leute mit Eiern beworfen. Kohl dachte nämlich auch nur an Infrastruktur, Geld und Krempel zum Kaufen. Diesbezüglich hatte er sogar Wort gehalten, aber weil er gefangen in dieser Denkweise war, hielt er die Leute für undankbar, denn er konnte nicht begreifen, dass “besser gehen” nicht “mehr haben” bedeutet.

    Moralische Anerkennung, persönliche Wertschätzung und Gebraucht-Werden, Solidarität, Gemeinschaftssinn, Teil eines größeren Ganzen sein – das Leben in einer Gesellschaft, die nach solchen Werten strebt, kann weitaus erfüllender sein als der rücksichts- und aussichtslose Kampf um maximalen individuellen Wohlstand.

    Dazu gehört auch weitgehende soziale Gleichheit – es gibt moderne empirische Erkenntnisse, dass wachsende Ungleichheit unabhängig von der Höhe des Wohlstands, die Probleme für alle (auch für die Wohlhabendsten) vergrößert.

    Die jetzige Elite hasst nichts mehr als jenes alternative Modell. Die Menschen sollen davon nichts wissen oder nur Schlechtes davon denken, denn wenn sie es erkennen und danach leben würden, wäre Schluss mit Profit und Luxus der Irren an der Spitze, die dem selbst entfesselten Wahn erlegen sind.

    Deshalb heizen sie diese Gier an, es ist die Grundlage, auf deren Basis sie Luxus und Macht steigern. Wenn die Massen, von Konsumterror abgelenkt, gegeneinander konkurrieren, werden sie nicht über ihr Leben nachdenken und dann gemeinsam das Herrschaftssystem hinterfragen. Die massenmediale Verblödung trägt dazu bei.

    Nebenwirkungen des Reichtumswahns sind wachsende Ungleichheit, Umweltzerstörung, Entsolidarisierung bis zum soziopathischen Amoklauf und letztlich Ressourcenkriege. Wir werden gerade Zeugen davon. Ich finde, das sind genug Gründe zu meckern.

     
  8. Stefan Miller am 06.07.2016 um 15:53 Uhr 

    lieber Stefan, niemand zwingt Sie doch zum Konsumieren. Das Angebot ist aber da. Wenn Sie das nicht brauchen, dann lassen Sie’s. Niemand hindert Sie daran, asketisch zu leben und mit wenig auszukommen. Im Gegenteil. Im Sozialismus gab es das Angebot nicht und daher nicht die Wahl. Dort mußte jedermann asketisch leben (mehr oder weniger) und seine kostbare Lebenszeit defür verschwenden, in Schlangen stehend für das nötigste zu sorgen. Wenn Sie im hiesigen System asketisch leben wollen, dann brauchen Sie nur auf Arbeit zu verzichten, dann bekomen Sie Harz 4, haben viel Freizeit und geniessen sie mit Gleichgesinnten. Was meckern Sie dann? Sie sind wie der Hund des Gärtners, wissen Sie? Selbst frißt er das Zeug nicht, aber andere läßt er auch nicht dran.

     
  9. Stefan am 06.07.2016 um 19:06 Uhr 

    Sorry, Stefan Miller, aber Sie haben mich nicht verstanden, was mich nicht wundert, denn offenbar betrachten Sie alles aus einem individualistischen Blickwinkel, so wie es die Elite vom normgerecht konditionierten Bundesbürger erwartet.

    Natürlich kann ich persönlich Verzicht üben, aber das ändert nichts daran, dass ich die gesellschaftlichen Prioritäten und Mechanismen für zerstörerisch und fatal halte und – falls ich recht habe – ein ganz böses Erwachen für alle folgen wird. Mir ist es eben nicht egal, was aus der Welt um mich herum wird, solange die eigenen Bedürfnisse befriedigt sind, zumal beides untrennbar zusammenhängt. Aber diesen Zusammenhang soll der heutige Mensch (der egomanische Konsumzombie) gar nicht erst erkennen.

    Hartz4 hat sich die Elite als Strafe ausgedacht, denn natürlich soll man sich nicht dem Gewinnmaximierungsprozess entziehen. Konsequenz ist dann gesellschaftlicher Abstieg und eine entwürdigende Existenz mit “Sozialdetektiven” vom Amt, die sich so unverschämt in das persönliche Leben der Betroffenen drängen, dass es den Stasi-Methoden des bösen “Unrechtsstaats” sehr nahe kommt.

    Die Würde des Menschen ist hier nämlich nur dann unantastbar, solange die Brieftasche gut gefüllt ist (und selbst dann ist sie es nicht, aber das merkt der abgestumpfte Endverbraucher vor seinem Plasmascreen-TV meist nicht mehr).

    Das alternative Gesellschaftsmodell bietet den Menschen Arbeit und Beschäftigung und die (auch immaterielle) Wertschätzung der Ergebnisse, aber nicht um Firmeneigentümer noch reicher zu machen, indem man überflüssiges Zeug produziert und dies dann den Leuten aufschwatzt um schließlich die Konkurrenz vom Markt zu tilgen und andere arbeitslos zu machen.

    Sondern um die Gesellschaft voranzubringen und gleichzeitig das eigene Wissen und Können zu vervollkommnen, um es irgendwann an die jüngere Generation weitergeben zu können.

    Man schafft dann nicht für den eigenen Geldbeutel (den man eh nicht mit ins Grab nehmen kann) oder den Profit weniger Superreicher, sondern für die langfristige Entwicklung der Gemeinschaft. Somit bekommt die eigene Existenz eine Bedeutung, die über das eigene kurze Leben hinauswirkt.

    Ein solches Lebensmodell – dazu gehören auch Werte wie Kooperation und Harmonie – kann sehr attraktiv und erfüllend sein. Und genau deshalb handelt es sich hierbei um “verbotenes” oder besser “unterdrücktes” Wissen; der Mainstream schweigt es tot oder verteufelt es.

    Zuletzt: Nein, ich möchte nicht anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben. Wenn die Mehrheit das jetzige System vorzieht, akzeptiere ich das und werde nicht zum Taliban. Selbst wenn ich diese Entwicklung für schlimm halte und überzeugt bin, dass sie nur aufgrund von Manipulation und Verblödung durch die Elite (noch) aufrechterhalten wird. Aber kritisieren werde ich es weiterhin.

     
  10. Peter B. am 07.07.2016 um 02:10 Uhr 

    Sie hätten lieber folgendes Buch schreiben sollen:

    Zeigt her Eure Rollatoren –
    72 Gründe, warum wir Alten mal wieder gesammelt unsere Hintern auf die Straße bringen sollten

    Hoffnung in die Generation im Alter um die 25 Jahre zu legen, ist doch völlig illusorisch. Hat es jemals eine angepasstere Generation gegeben? Schönes Beispiel ist gerade Großbritannien, wo diese Altersklasse auf die Strasse rennt, um gegen (!) eine urdemokratische Entscheidung zu protestieren.

    Von dieser Generation, die sich größtenteils bereits mit Smartphones die Seele aus dem Leib gebrannt hat, erwarte ich gar nichts. Kyborgs, Mensch-Maschinen – leicht zu programmieren, leicht zu lenken.

     
  11. Stefan Miller am 07.07.2016 um 08:27 Uhr 

    @Stefan (der andere) Zitat “ich möchte nicht anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben”
    Doch genau das tun Sie. Weltverbesserer haben noch nie und nirgends etwas gutes bewirkt.
    Auch habe ich keine Angst, daß die “künftigen” Generationen uns den Niedergang bereiten. Es wird immer genug solche geben, die mehr wollen und es richtig anpacken. Nur es werden immer weniger von diesen anpackenden gebraucht, weil es immer weniger zu tun gibt. Massenproduktion und Globalisierung sei dank. Ich bin Optimist. Es gibt nichts zu fürchten außer der Furcht an sich.

     

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