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Nov, 2016

Epidemische Trumpophobie

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image-1071026-thumbflex-qjkn-1071026Das ehemalige Nachrichtenmagazin hat in Zeiten des galoppierenden Medienschwachsinns mal wieder einen Favoriten ins Rennen geschickt. Es beschwört  “Das Ende der Welt (wie wir sie kennen)” und macht Trump zu einem Himmelsereignis, das als feuriger Meteorit auf die Erde zusteuert. Dabei kam der Oligarch Trump so wenig aus heiterem Himmel wie das Goldman-Girl Hillary, sie entstammen beide der amerikanischen Plutokratie und markieren  in deren “Einparteiensystem mit zwei rechten Flügeln” (Gore Vidal) lediglich verschiedenen Fraktionen.  So konnte Clition denn auch im Wahlkampf  ein Horrorbild von Trump als “unserem Hitler” an die Wand malen – und nach ihrer Niederlage dazu aufrufen, mit dem neuen Führer zusammenzuarbeiten. Doublespeak aus Brainwashington in Reinkultur. Kein Wunder, dass die Schreibknechte in den Redaktionen kaum hinterherkommen und erstmal in Schockstarre verharren. Eine Art Trumpophobie scheint ausgebrochen, was dann zu Titelseiten führt, wie sie sonst nur die “Zeugen Jehovas” oder die “Adventisten der Letzten Tage” verbreiten. Irgendein Schwachkopf der Bild-Zeitung halluzinierte schon, wie der Dämon Trump und das Biest Putin demnächst gemeinsam Europa verschlingen und für den  “Spiegel” fällt Mutter Erde jetzt komplett dem Monster mit der Eichörnchenfrisur zum Opfer.

Am Mittwoch berichtete ein Kollege, dass er die Mitarbeiter seiner Redaktion am Morgen geschockt hätte: “Habt ihr schon gehört – Trump will 9/11 neu ermitteln?”  Starres Staunen, atemlose Stille, man hätte eine Stecknadel fallen hören, dann: befreites Lachen, war ja nur ein Witz, zum Glück….  Was mit 9/11 begann – der Verkauf der großen Lüge der Bush-Administration und des “war on terror” – könnte nach 11/9 tatsächlich beendet werden, wäre Trump nicht nur ein rechter, sondern auch ein rechtschaffener Reformer. Aber soweit wird es nicht kommen – in  seinem Schattenkabinett und “Transition”-Team tummeln sich bereits  soviele Namen aus dem alten, bellizistischen Neocon-Lager wie auch berüchtigte Gestalten der Wallstreet/Goldman-Bankster-Szene, dass von seiner massiven “Anti-Establishment”- Offensive (man schaue sich seinen letzten Wahlspot an ) nicht viel übrigbleiben wird. Wie auch von anderen seiner Ankündigungen, etwa der Abschaffung der Krankversicherung Obamacare, die er heute nach einem Gespräch mit Obama schon zurückgenommen hat.

Was sich The Donald aber wohl kaum bieten lassen dürfte ist,  von einer hiesigen Hillary-Darstellerin mit Betonfrisur zurechtgewiesen zu werden: “Donald Trump muss sehr klar sagen, auf welcher Seite er ist: ob er auf der Seite des Rechtes, der Friedensordnung, der Demokratien steht, oder ob ihm das egal ist und er so eine Art Männerfreundschaft macht,” dekretierte Panzer-Uschi von der Leyen bei Maybritt Illner. Auch Chefdiplomat Steinmeier glaubte, sich eine förmliche Gratulation an den gewählten Präsidenten verkneifen zu können  und Mutti Merkel verband ihre Glückwünsche mit Mahnungen an die Menschenrechte. Peinliche Nummer. Haben unsere Volksvertreter nicht kapiert, dass man einem neuen Imperator Reverenz erweisen sollte, wenn man für seinen Vasallenstaat günstige Verhältnisse schaffen will ? Wieso hat man dem neuen Kaiser, der die Auslandseinsätze seiner Armeen herunterfahren will, nicht sofort die Schließung der Drohnenmord-Zentrale Ramstein angeboten, samt Umwandlung in einen Donald Trump Vergnügungspark  der deutsch-amerikanischen Freundschaft ? Sind nicht nur die transatlantischen Medienfritzen, sondern auch alle Politiker und ihre Spindoktoren von trumpohobischen Schüben derart geplagt, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen können. Wie lang dauert es, bis NATO-Sprechpuppen wie unsere Möchtegern-Hillary mit neuen Textbausteinen upgedatet werden ?

Dass sich an amerikanischen Universiäten Widerstand gegen das neue Trump-“Regime” (darf man “Regime” jetzt schon sagen, ohne “antiamerikanisch” zu sein? ) regt, ist sicher eine gute Sache, die Frage aber, warum diese Demonstranten Obamas Drohnenmorde, Clintons  Zerstörung Libyens usw. usf. schweigend akzeptierten, muß gestellt werden. Ebenso wie die nach ihrer schweigenden Akzeptanz der globalen neoliberalen Wirtschaftsdiktatur, deren einheimische Opfer, die “weiße Arbeiterklasse” Trump jetzt hinter sich versammeln konnte. Und warum ?  Nicht weil er “Rassist” oder “Sexist” ist, sondern weil die Linken und Liberalen in ihrem multimedialen Wolkenkuckucksheim, das sie für die Wirklichkeit halten, diese Leute schlicht vergessen haben.   Seit Clinton, Blair & Schröder  mit Wallstreet und den Konzernen ins Bett schlüpften ist die traditionelle Wählerbastion der Sozialdemokraten verwaist. Wer einen Trump in Deutschland verhindern will bräuchte also nur einen Bernie Sanders importieren.

Zu mittelalterlicher Kometenangst besteht somit kein Anlass. Die Trumpophoben beim ehemaligen Nachrichtenmagazin aber, die den Untergang der Welt beschwören, scheinen unterbewußt doch irgendwie geahnt zu haben, dass gerade ein ganz anderer Untergang stattfindet. Die ersten Bilder von der Abdankung sind bereits erschienen.

gravemsm

Kommentare

12 Kommentare zu “Epidemische Trumpophobie”

  1. Marian am 12.11.2016 um 17:53 Uhr 

    Noch mal, Mathias. Trump hat angekündigt, das Iran-Abkommen aufzukündigen. Was das in in der Folge bedeutet, ist nicht abzusehen. Wir haben Proxy-Kriege in Syrien und Yemen. Wenn dazu auch noch Atomwaffen kommen, dann gnade uns Gott. Natürlich ist das Titelbild überzeichnend. Das EnNaMag will Hefte verkaufen. Nimm den “Stern”. Der titelt: “Der unheimliche Präsident” – richtig, aber öde.
    Trump ist ein Rassist, ein Sexist, ein Lügner und ein verbaler Aggressor. Das ist mal Fakt. 20 Monate Wahlkampf lassen keinen anderen Schluss zu. Die Bilder sind ja noch da. Z.B. aus Des Moines, Iowa, im Januar 2016. Trump tritt in einer Turnhalle auf. 2000 Menschen. Drinnen spricht er über seine Pläne zum Mauerbau. Draußen laufen Menschen mit Ku-Klux-Klan-Kapuzen herum. Oder Pensacola, Florida, ein paar Wochen später. Trump zitiert den Soul-Sänger Al Wilson und dessen Lied von der Schlange, die aus Barmherzigkeit von einer Frau ins warme Haus gelassen wird, sie aber schließlich beißt. “Mit der Schlange ist es wie mit den Flüchtlingen”, ruft Trump. Trump will rasch Exekutiventscheidungen Obamas kündigen. Hunderttausende junge Einwanderer ohne Papiere, die Obama per Dekret vor Abschiebungen schützte, würden darunter leiden. Der mächtigste Mann der Welt ist auch ein Vorbild für andere. Wenn sich andere Politiker an Trump ein Vorbild nehmen, dann wird es sehr ungemütlich auf dem Globus.

    > So konnte Clition denn auch im
    > Wahlkampf ein Horrorbild von
    > Trump als “unserem Hitler” an
    > die Wand malen – und nach ihrer
    > Niederlage dazu aufrufen, mit dem
    > neuen Führer zusammenzuarbeiten.

    Sorry, Mathias, aber das ist unfair. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Clinton hat sich eben gerade – anders ans Sanders – bis zuletzt GEWEIGERT, Trump einen Rassisten und Faschisten zu nennen – was ihr von eigenen pundits zum Vorwurf gemacht wird. Sie habe nicht genug auf den Tisch gehauen. Was Hillary getan hat – und was ein Fehler war, obwohl in der Sache richtig und sogar noch untertrieben: Sie sagte, die Hälfte der Wahlerschaft Trumps sei ein “basket of deplorables”: Schwulen- und Fremdenfeinde, Rassisten, Antisemiten udgl. Das Problem dabei: Wählerschelte VOR einer Wahl kommt nie gut an. Das hat zu unguten Solidarisierungseffekten auf der Rechten geführt.
    Dass nun NACH der Wahl, wenn die Messe gelesen ist, als das Kind in den Brunnen gefallen ist, Hillary Trump anbietet, ihm zu helfen, ist der Notwendigkeit geschuldet, Schaden vom amerikanischen Volk abzuwenden. Trump hat m.E. den großen Fehler gemacht, ihr nach dem Wahlsieg nicht das Amt des Außenministers oder des National Security Advisers anzubieten – die Demonstranten auf den Straßen hätten blöd geguckt.

     
  2. Marian am 12.11.2016 um 18:15 Uhr 

    Dies ist aktuell die Realität in den USA…

    Racial slurs. Nazi salutes. Islamophobic attacks. Bigotry is already running rampant in the wake of President-elect Donald Trump’s win. https://twitter.com/Fusion/status/796922415720730624

    David Axelrod regt sich gerade furchtbar und zurecht auf: “This says it all: Asked whether he thought his rhetoric had gone too far in the campaign, Mr. Trump responded: ´No. I won.´”

    Un-fass-bar.

    Und jetzt auch noch das:

    Trump, who campaigned against the corrupt power of special interests, is filling his transition team with some of the very sort of people who he has complained have too much clout in Washington: corporate consultants and lobbyists. Jeffrey Eisenach, a consultant who has worked for years on behalf of Verizon and other telecommunications clients, is the head of the team that is helping to pick staff members at the Federal Communications Commission.
    http://www.nytimes.com/2016/11/12/us/politics/trump-campaigned-against-lobbyists-now-theyre-on-his-transition-team.html

    Ach, und bitte nicht den double standard von Julian Assange vergessen…

    When WikiLeaks published the Syrian dump, they left out an email to a Russian bank, threatened journalist who asked about it
    http://www.dailydot.com/layer8/wikileaks-syria-files-syria-russia-bank-2-billion/

    WikiLeaks talks about transparency, then denounces the release of the Panama Papers, because they hurt Russia. Then it’s suddenly not okay
    https://twitter.com/SwiftOnSecurity/status/797211287201738752

     
  3. Mr Mindcontrol am 12.11.2016 um 19:06 Uhr 

    Von der Leyen mahnt Trump zu Bündnistreue und forder eine harte Haltung gegen Russland. Verkehrte Welt finde ich dass, eine deutsche Ministerin mahnteinen angehenden US-Präsidenten auf einen Kriegkurs gegen Russand an als läge das in aller unserem Interesse:

    http://www.n-tv.de/politik/Von-der-Leyen-mahnt-Trump-zu-Buendnistreue-article19061296.html

    Unglaublich!

     
  4. Obi am 12.11.2016 um 19:50 Uhr 

    @Marian: Als Hillary-Groupie bist du auf diesem Blog glaube ich falsch – und als Denunziant von Julian Assange gehört dir ein Tritt in den Hintern. Und tschüss…

     
  5. Peter Romaker am 13.11.2016 um 10:45 Uhr 

    Das Donald Duck mal Präsident wird stand schon vor Jahrzehnten fest, und nun kann mit Lila Gewalt die eine Welt ReGierung manifestiert werden.

     
  6. Jörg am 13.11.2016 um 11:28 Uhr 

    1.) @Obi am 12.11.2016 um 19:50 Uhr
    Volle Zustimmung!

    2.) @ admin:
    Prima Artikel!
    Zum Abschnitt im Artikel “…rechtschaffener Reformer. Aber soweit wird es nicht kommen – in seinem Schattenkabinett und “Transition”-Team tummeln sich bereits ..” möchte ich aber zu bedenken geben, daß Trump gezwungen ist sich mit Mächtigen in der republikanischen Partei (und auch mit vielen anderen Großkopferten in den Behörden oder auf Seiten der US-Oligarchen) arrangieren muß. Er KANN nicht frontal angreifen. Daß hätte aber erst recht für Bernie Sanders gegolten. Ich bin mir sicher, daß der ‘weichliche’ Bernie Sanders für uns eine riesen Enttäuschung geworden wäre!
    Anders als Sanders hat Trump Charakter jedoch einen – fast schon verbohrten – Durchsetzungswillen und er kann seinen Gegnern durchaus glaubhaft vermitteln, daß es Folgen haben wird, wenn man sich mit ihm anlegt und daß er auch “austeilen” und nicht bloß halbnackt auffm Pferd sitzen kann, wie Trumps Arbeitgeber (Scherz!) Putin: https://www.youtube.com/watch?v=jkghtyxZ6rc .

    Wo immer auch Trump gegenüber den mächtigen gegnerischen Fronten und Apparaten im Land Konzessionen oder gar Rückzieher machen wird: Der Globalisierung wird Trump auf jeden Fall entgegentreten – sein (etwas ungerechte und auch irgendwie verbohrte) “China-Bashing” weist dies aus (siehe dazu das lohnende Video : https://www.youtube.com/watch?v=OCabT_O0YSM ).
    .
    Deswegen war es auch logisch daß die US-Aktienmärkte nach seiner Wahl nach oben schnellten. Und es war hingegen völlig unverständlich, daß der Dax (nach einem ersten Absacker) nun ebenfalls rasant nach oben raste. Denn die von den Berliner Machthabern betriebene Globalisierung und Exportlastigkeit der BRD – von der ja die deutsche Bevölkerung nachweislich gerade nicht profitiert, sondern vielmehr die (zumeist: auch noch ausländischen!) Aktienhalter – wird nun zu einer scharfen Korrektur gezwungen werden, die – jedenfalls zunächst einmal – erheblich Reibungsverluste in der Wirtschaft der BRD erzeugen wird.

    Tragisch ist, daß Trump Liberalist (oder “Neokonservativ”) ist. Aber wäre er das nicht, hätte er in den USA von vornherein keine Wahlchancen gehabt.

    Zu den “Linken”: Das sind auch längst Liberalisten. Ja die kommunistische Planwirtschaft wollen sie nicht mehr – aber was denn dann?! Ich bin (modernern) Merkantilist und habe der “Die Linke” mal meine Gedanken für eine prosperierende und gerechte Form einer Staatswirtschaft zugemailt – aber ohne jede Resonanz!

    Hier ist mein Vorschlag: “Welche Staatswirtschaft?” – http://www.imagenetz.de/f40e13f7c/Welche-Staatswirtschaft_2.3.pdf.html

     
  7. Freemind am 13.11.2016 um 13:49 Uhr 

    Eine solche sich selbst als Qualitätspresse – ist das nicht schon eine Anmassung an sich ?!- bezeichnende Journalie kann jeder mit einigermassen Realitätskontakt nicht mehr Ernst nehmen…und so passiert es ja gerade wie die Auflagenzahlen zeigen.

    Wie Trump nun wirklich regieren und sich verhalten wird, werden wir sehen. Die Zuordnung von Eigenschaften als Persönlichkeitsmerkmal aufgrund von Ausagen zu bestimmten Zeitpunkten und zu bestimmten Situationen so wie Marian das in ihrer Kommentierung getan hat, ist wirklich nicht zielführend und stempelt Herrn Trump einfach ab.Zu früheren Zeitpunkten hat Herr Trump auch schon mal die gegenteilige Position vertreten. Insofern könnte man ihm eher Opportunismus vorwerfen, wenn man an die Konsistenz von Aussage und Tat glaubt…ein wirklich ambitioniertes Unterfangen bei Berufspolitikern. Herrr Obama ist hierfür ein klassisches Beispiel. Und der sogenannte mächtigste Mann der Welt ist so stark in einen Kontext und in Zwänge eingebunden, dass er folgerichtig, wenn er “überleben” möchte, gewissen Leitlinien folgen muss. Insofern wird es sehr spannend werden…und das unangemessene Verhalten von deutschen Spitzenpolitikern ist entweder einfach arrogant und dumm und berücksichtigt nicht die eigene Position im Sinne von Allmachtsfantasien oder aber man fühlt sich sicher und möchte gewissen Kreisen Loyalität signalisieren oder etwas Drittes…

    Und ja Amerika ist rassistisch und schwulenfeindlich…. und gleichzeitig tolerant und weltoffen…je nachdem,wo man sich örtlich befindet, also New York oder Portland oder in Hill Billy Mountain. Irgendwie kenne ich das aus Deutschland…

    Und noch eine letzte Anmerkung: Dass Trump gewählt worden ist, ist für mich keine Überraschung. Man muss nur mal in den ökonomisch und sozial zerbombten Kleinstädten des Rustbelts oder in Detroit oder in gewissen Viertel LA`s unterwegs sein, um das zu verstehen. Ich selbst war 2015 in Michigan und Anfang 2016 zuletzt in den USA und habe bei einer Tour von DC durch die Appalachen nach Pittburgh nochmals die Gelegenheit gehabt, mir das vor Ort anzusehen und mit den Menschen- insbesondere mit dem zu Unre cht sogenannten “white trash”- dort zu sprechen. Eine solche abgrundtiefe Verachtung gegen das Washingtoner Establishment- zu Recht oder zu Unrecht- hat in mir keine gute Entwicklung erahnen lassen…für Amerika und auch für uns in Deutschland

    Einen schönen Sonntag und…was ich immer schon mal sagen wollte : Danke Mathias für Deine Arbeit !!!

     
  8. Jörg am 13.11.2016 um 20:21 Uhr 

    Nach dem Wahlsieg Trumps drehen die Machthaber in Berlin (insbesondere Panzeruschi)und Brüssel nun endgültig durch – siehe: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59480

    Übrigens: Noch vor 30 Jahren hätte man von der “sozialen Demokratie” gesprochen – nicht von der “liberalen Demokratie”. Aber das seit Jahrzehnten selbst auferlegte ‘Vermummungsgebot’ – bzw. das Kreidefressen – hält man nun offenbar nicht mehr für nötig.

     
  9. Blaubeere am 14.11.2016 um 00:44 Uhr 

    Auffällig ist der starke Gegenwind, der Trump, der noch nicht mal ansatzweise im Amt ist, nach der gewonnenen Wahl entgegenbläst.
    Da wären die Soros-finanzierten Demonstrationen in eine Reihe von Städten in den USA, ja heute sogar in Berlin. Dann wird offen darüber gesprochen, Trumps Wahlmänner “umzudrehen”, auf daß sie für Frau Clinton stimmen mögen. Ist so etwas erlaubt/möglich? Und jetzt wird darüber sinniert, woraus man dem dann frischgebackenen Präsidenten Trump wohl einen Strick drehen könne, um eine Amtsenthebung zu erreichen. Verrückt.

     
  10. roc am 14.11.2016 um 08:54 Uhr 

    Die “Linke” in USA protestiert dagegen, dass unter Trump der Krieg gegen Russland ausfällt ?? LoL
    Proof of never trump riots being staged ?

     
  11. gabor am 14.11.2016 um 14:27 Uhr 

    “Wenn Sorgen Geld wären…könnte ich das ganze Universum kaufen…und auch noch Geld für mein Alter weglegen” 🙂

    Der große Albert Collins
    https://www.youtube.com/watch?v=cz6LbWWqX-g

    Genau diese Menschen haben in den USA den Donald Trump gewählt !!!!

    Vor gut 40 Jahren galten uns die Linken als
    “Befreiung” aus dem Adenauer-Mief

    Heute sind die alten Umverteiler-“System-Überwinder”- und komplett wortlosen Theoretiker nur noch die Deppen der Globalisten-Agenda

    Mit einem Wort:
    They are the duped Fools !!

     
  12. pecas am 14.11.2016 um 20:40 Uhr 

    Was noch niemand sagte (und was jetzt gerade durch die Kür der designated-president-advisers mehr oder weniger offen dokumentiert wird): Dieser “US- Wahlkampf” war exakt so eingefädelt und ausgelegt, dass in allen beiden möglichen Fällen des Ausgangs das Ergebnis Pest und Cholera sein musste.

    ALLES für das menschenzerquetschende, planetenverseuchende System (namens Kapitalismus*) JETZT!

    … Dass die deutschen – “europäisch-rahmennationalen”, wie das Kindchen jetzt plötzlich heisst (siehe den oben von Jörg verlinkten offiziösen Text) – Politiker der zweiten Reihe, wie Panzerursel/Zensursursula von der Leyen, deMaiziere auf seine Weise, Oettinger auf europäio-politischer Bühne, Schäuble sowiesation, etc. etc. grünlinkspipapo, nun sofort DURCHSTARTEN-SIEG-HEIL intonieren (während sich die einzige in politisch-juridisch erster Reihe verbliebene Präsidialkanzlerin wie immer dank dessen keine ernste Blöße zu geben braucht), kann da nicht mehr überraschen.

    Als genau das, was jenes Titelbild des sogenannten EhNaMag (das bekanntlich schon immer kein ungefiltertes Nachrichtenmagazin gewesen war) den Donald da illustriert, ist er, auf dem Ticket eines ultimativen Bankrotteurs, ins All gesetzt worden; und er hat’s gemacht: als ein Plagiat der (illusorischen) “Angreifer vom Mars”, mit denen – seinerzeit medienkritisch/künstlerisch) – Orson Welles in seiner berühmt-berüchtigten Radio-Show/Hörspiel-Version von Der Krieg der Welten (Orig.: H. G. Wells) schon einmal genau den “tiefen Eindruck beim Publikum” erwecken konnte, der für die heute verantwortlichen – aber dank ihrer Machtnähe von niemandem zur Verantwortung gezogenen – Demagogen und Spindoktoren (noch immer im getreuen Gefolge der ehemals allein römisch-katholisch-kirchlichen Propaganda-Fide- Show) geradezu unabdingbar ist, um in dessen momentanen/monumentalen Schlagschatten… die Macht das bislang noch kaum durchsetzbare (in Europa: Merkel-, Schäuble-, von-der-Leyen-, deMaiziere-, Oettinger-, Ötzdemir-, Erdogan-) Programm durchzupeitschen.

    Pest und Cholera. In einem Wort: KAPITALISMO!
    – Die subjektlose “schöne Weltmaschine”, die auf Trump oder Clinton – auf alle Arten von “wishful thinking”- keinen Unterschied macht.

    Dass gerade jetzt der autoritäre Sozialdemokrat Steinmeier als nächster Bundespräsident festgeklopft wird, scheint mir proof für das Gesagte…

    * Ich empfehle (Courtesy @Basisdemokrat hier auf diesem Blog): Robert Kurz; Schwarzbuch Kapitalismus
    für alle, denen an einer profunden, ideologieunabhängigen geschichtlichen Orientierung gelegen (und deren Magen auch dementsprechend ausgestattet) ist.

     

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