15
Nov, 2016

Yankee and Cowboy War 2.0

categories Uncategorized    

gallery-1462816039-donald-trump-1
Während die hiesigen Transatlantiker, TTIP-Verkäufer und NATO-Lobbyisten wg. Trump immer noch in Schnappatmung verharren, die Cornell-Universität den von der Hillary-Niederlage “traumatisierten” Studierenden ihre Therapie-Hunde zur Verfügung stellt und die weniger Kuschelbedürftigen lautstark gegen das Wahlergebnis (und den möglichen Ausfall eines Kriegs gegen Russland ?) demonstrieren, kam mir beim Blick auf die Vereinigten Staaten  der “Yankee and Cowboy War” in den Sinn. Unter diesem Titel hatte der Politiologe Carl Oglesby 1976 die  Zeit vom Kennedy Mord bis Watergate beschrieben. Nach C. Wright Mills “Theory of the Power Elite” und Carroll Quigleys “Tragedy and Hope” lieferte Oglesbys Buch eine der ersten Analysen des us-amerikanischen Tiefenstaats, als Kampf zwischen dem alten Ostküsten-Geldadel und den neuen Cowboy-Oligarchen aus dem Süden. Letztere sorgten im Verbund mit Mafia,-und CIA-Typen dafür, dass JFK 1963 in Dallas umgelegt wurde, erstere kickten dann 1974 Nixon mit Watergate etwas eleganter aus dem Amt.

Tricky Dick Nixon hatte damals versucht, sich mit der Gründung der “DEA” (Drug Enforcement Agency) am lukrativsten Topf im tiefenstaatlichen Geschäft zu bedienen, dem von der CIA kontrollierten Drogenhandel, was die “Yankees” nicht zulassen konnten. CIA-Chef George Bush lies dann als Ronald Reagans Vizepräsident das Geschäft direkt aus dem Weissen Haus, von Oli North,  organisieren. Zu dieser Zeit war es auch, dass der Chefpilot der “Iran-Contra”-Flotte, Barry Seal, mit Säcken voll Kokain und Dollars auf seinem “Heimatflughafen” in Mena/Arkansas von einem un-informierten Zollbeamten versehentlich kontrolliert und festgenommen wurde,  aber zwei Tage später aus dem Gefängnis frei kam – nachdem Bush senior einen Anruf bei dem aufstrebenden Generalstaatsanwalt von Arkansas getätigt hatte, einem jungen Mann namens William  Clinton. Spätestens seit dieser Zeit sind auch Bill und Hillary Clinton im Geschäft mit dem Tiefenstaat und trotz anderer Parteifarben keine Opponenten der Bushs, sondern partners in crime.  Eines Syndikats, das seit Jahrzehnten im Weissen Haus an den Schalthebeln des Imperiums sitzt.

Auch wenn die geographischen Zuschreibungen in der 2.0 Version dieses Kampfs innerhalb der Machteliten nicht mehr   hinhauen und ein gebürtiger New Yorker und polternder Yankee par excellence – Donald Trump –   gerade  die Wahl gewonnen hat: es geschah im Cowboy-Stil und nicht nur im Süden sondern wider Erwarten auch im rust belt des Nordens. Und  schaut man sich   seine  Wahlspots an,  sind die Gegner in Bild und Ton eindeutig definiert:  die Clintons, Goldman-Boss Blankfein, Oligarch Soros, Obama,  die “Globalisten”, das “Washington-Establishment”. Wenn “Cowboy” Trump gegen diese Fraktion wirklich antritt – und etwa die Bankenregulierung wieder einführt (den Glass Steagall-Act,  den Roosevelt als Antwort auf den Crash 1929 initiiert und der “Finanzkrisen” wirksam verhindert hatte  bis Clinton ihn 1996 abschaffte und so den Crash 2008 ermöglichte) –  wenn Trump also diesen Eliten ernsthaft ans Eingemachte geht, dann lebt er gefährlich.  Auch wenn er wiederholt, was er unter den Buh-Rufen der Republikaner auf dem Parteitag der Bush-Fraktion in Sachen Irak ins Stammbuch schrieb: “I want to tell you. They lied. They said there were weapons of mass destruction, there were none. And they knew there were none. There were no weapons of mass destruction.” Und falls dann wieder ein “einsamer Irrer” die Kugel feuern sollte – was  einige traumatisierte Hillary-Fans sich  derzeit wohl klammheimlich  wünschen –  können wir ziemlich sicher sein: es waren die “Yankees”.

“Gab es vielleicht nicht nur einen Kampf Trump vs. Establishment, sondern einen Kampf  Trump + x  vs. Establishment (ohne x)? Wer aber könnte x sein?”, fragt Norbert Haering in seinem “Geostrategischen Erklärungsversuch” der Wahlüberraschung. Damals waren “x” die texanischen Ölmagnaten und Rüstiungsindustriellen (Hughes), heute wären es möglicherweise Figuren wie die Koch-Brothers (Finanziers u.a. der Tea Party und der Anti-Klimaschutz-Bewegung, obwohl sie Trump nicht mögen; oder weitblickende Geostrategen, wie sie Norbert Haering anführt, die eine Kooperation mit Russland suchen weil sie in China den entscheidenden “Endgegner” sehen. Dann wäre Trumps Erfolg  kein Zufall, kein unvorhergesehner Fehler in der von der Clinton-Maschine und ihren Medien durchorchestrierten Wahlkampfshow, die er eigentlich knapp verlieren sollte, vielmehr wäre der Erfolg Trumps von längerer Hand geplant:

“Holzschnittartig formuliert wäre das ein Machtkampf zwischen langfristig geostrategisch orientierten Kräften und eher am eigenen kurz- bis mittelfristigen ökonomischen Gewinn orientierten Kräften. Wenn das so wäre, und man das letzte Jahr Revue passieren lässt, so müsste man wohl zu dem Schluss kommen, dass die erste Gruppe schon seit geraumer Zeit an entscheidenden Fäden zieht (TTIP-Aufgabe, Brexit, Verzicht auf Forderung nach Assad-Rücktritt, Rücknahme der Rebellenunterstützung). Bleibt die skeptische Frage, ob man wirklich, selbst wenn der skizzierte geopolitische Schwenk beabsichtigt ist, einen wie Trump ins Präsidentenamt hieven muss. Geht das nicht auch mit einem vernünftigen Menschen? Wohl schon. Aber mit Trump geht es besonders gut. Eine solche Wende gegen starke ökonomische und ideologische Beharrungskräfte durchzusetzen, braucht einen autokratisch auftretenden Typ. ” (Norbert Haering)

Aktuell glaube ich eher an den oben zitierten Fehler als eine sinistre Planung von langer Hand – aus dem von Wikileaks publiziertem Schriftverkehr von Clintons Wahlkampfteam geht hervor, wie ihre Medienkontakte instruiert wurden, die schrägen Vögel (Pied Pipers) wie Trump und nicht die eher seriösen republikanischen Kandidaten zu pushen. Schon seit dem Frühjahr hatten die Demokraten den kompromitterenden “Pussygrabscher”- Beweis im Arsenal,  der im Oktober dem Macho-Kandidaten den definitiven Todesstoß versetzen sollte. Was dann mißlang, weil weder die sexistischen noch die rassistischen Töne Trumps letztlich auschlaggebend waren: 53 % der weißen Frauen wählten ihn, ebenso wie eine große Anzahl von Latinos, die man sämtlich dem Clinton-Lager zugeschlagen hatte. Dass aber hinter den kompromittierenden Wikileaks-Mails nicht “die Russen” steckten, wie es Hillary und ihr Medienchor ad nauseam wiederholen, sondern sehr viel wahrscheinlicher rogue agents der US-Geheimdienste, wie es CIA-Veteran  Steve Piecznik behauptet, scheint wiederum für die Existenz einer “Fraktion x” in diesem Kampf der Machteliten zu sprechen. Wie auch immer, die Charaketerisierung aus meinem ersten Artikel über den künftigen POTUS bleibt weiter richtig: Springteufel Trump. Die ersten drei Mitglieder seines “Transition-Teams”, waren eine Frau, ein Schwarzer und ein Schwuler. Der Bedarf an Therapiehunden für College-Kids wird wohl anhalten….

(To be continued)

Kommentare

9 Kommentare zu “Yankee and Cowboy War 2.0”

  1. Jörg am 15.11.2016 um 22:47 Uhr 

    Interessant auch die Kampfmittel, welche die “Yankees” gegen den (Ostküsten-)”Cowboy” Trump einsetzen:
    1.) Die Demos zum Zweck der Delegitimierung Trumps, die selbstverständlich nicht spontan sind, sondern von Profis organisiert. Siehe dazu: http://www.paulcraigroberts.org/2016/11/13/now-it-is-usa-today-lying-to-us-that-the-anti-trump-protests-are-spontaneou/

    2.) Der Einsatz von bestimmten ‘Kampfworten’ zum Zwecke der Delegitimierung Trumps. Sehr klug dieser Artikel zum Wort “Populist”: https://propagandaschau.wordpress.com/2016/11/15/das-establishment-zeigt-sein-antidemokratisches-gesicht-indem-es-trump-als-populisten-brandmarkt/ .

     
  2. Tommy am 15.11.2016 um 23:37 Uhr 

    Interessante Analyse. Die “Yankees” haben verzockt und einer der wichtigsten Strippenzieher, George Soros, sein Blatt offenbar überreizt. Siehe Brexit & Trump, siehe aktuell die pro-russischen Wahlen in Bulgarien und Moldawien, siehe das Faschisten-Chaos in der Ukraine
    http://philosophyofmetrics.com/the-take-down-of-george-soros-has-begun/
    …und einen “Maidan” in Washington wird es nicht geben. Mit “Zivilgesellschaft”, “Open Society” und Kulturthemen läßt sich der Neoliberalismus nicht mehr durchboxen. Die Leute haben die Schnauze voll wenn ihnen das Wasser zum Hals steht: it’s the economy, stupid!

     
  3. Stefan Miller am 16.11.2016 um 08:21 Uhr 

    meine Güte, bin ich wirklich der Einzige, der das für eine Farce hält? Alleine das Foto hier beweist das. Kein normaler Mensch würde sich so fotografieren lassen. Das ist doch alles gespieltes Reichtum. Alles dort ist scripted. Ich bin gespannt, wann dem Trump was zustößt, denn lange wird es nicht dauern. Aber die Drehbuchautoren hinter den Kulissen dieser Show können es auch beliebig anders gestalten. Leute glauben heute alles, wenn es nur durch die Medien verkündet wird. Der Glaube an die News ist eine Weltreligion.

     
  4. gabor am 16.11.2016 um 14:51 Uhr 

    Absolut begrüßenswert, dass der Blog-Chef das Motto ” Question Authority ” gegen ALLE kehrt.

    Die seligen Zeiten in den ” Rechts” schlecht..und “Links” gut war…diese Zeiten sind abgelaufen !!

    The World is a Gutter

    -anno 2016 besser als Bob Dylan je war

    https://www.youtube.com/watch?v=QFHtRGzIWkw
    https://www.youtube.com/watch?v=gL79XNKiZFM

    Lyrics :

    Get your crack here, guns, whores, whatever

    Here is your world
    World that you’ve made
    Made to destroy you
    Oh what a world
    Screwed up young girls
    All unemployed too
    You can’t trust nobody
    Touch nobody
    Be somebody, oh

    Crack, junkies, guns, sluts ‘n’ cocaine
    Men killing men feeling no pain
    You’ve all gone insane
    The world is a gutter!

    Why’s it today
    Things are this way
    And what have we done here?
    The money we’ve made
    They tax it away
    For nothing we see clear
    All the poor are dying
    War planes flying.
    Drugs been buying, oh

    Crack, junkies, guns, sluts ‘n’ cocaine
    Men killing men feeling no pain
    You’ve all gone insane
    The world is a gutter!

    The air that we’re breathing is dirty
    Your life’s nearly over by forty
    You’ve all gone insane
    The world is a gutter!

    Is a gutter

    Stay with your race
    And your color face
    It don’t sound like brothers
    The heat on your case
    ‘Cause you can’t erase
    What you’ve done to others
    It’s too late to save us
    Fate has gave us
    Sins that crave us, oh

     
  5. pecas am 16.11.2016 um 19:45 Uhr 

    Es sind jetzt zwei (insgesamt von mir lang erwartete) Artikel von Thierry Meyssan (Axis For Peace Conference) in deutscher Übersetzung (über deren Qualität ich damit nichts gesagt habe; aber das Schicksal hat mich schließlich kein Französisch erlernen lassen, mit dem ein etwas eherer Zugriff auf das Original möglich gewesen wäre) zur letzten Wahl in den USA erschienen, die mich meine eigene Position hinsichtlich The Donald und The Bush-Clinton-Bush-Obama-Clinton-US_Establishment endlich noch einmal in einem auch für meine Begriffe gründlichen, nämlich auf die in diesem Kontext europäisch-zentrierte (Pseudo-)”Spiritualitäts”-Geschichte abhebenden Modus abzuchecken anhält:

    http://www.voltairenet.org/article193851.html

    http://www.voltairenet.org/article194054.html

    PS: Wer die Merkel und den Schäuble, den deMaiziere, den Gauck und die vonderLeyen in der Historie sucht, und selbst den Kohl noch, kann sie möglicherweise, selbst wenn sie dort nicht namentlich erwähnt werden, auch darin finden.

     
  6. tobi78 am 17.11.2016 um 08:34 Uhr 

    @gabor:

    > Absolut begrüßenswert, dass der
    > Blog-Chef das Motto ” Question
    > Authority ” gegen ALLE kehrt.
    > Die seligen Zeiten in den ” Rechts”
    > schlecht..und “Links” gut war…diese
    > Zeiten sind abgelaufen !!

    dann hätte elsässer gewonnen. nee, mein lieber! echte linke können einen nazi wie steve bannon nicht als white house chief-of-staff akzeptieren. selbst ein glenn beck lehnt den als zu rechtsextem ab. glenn beck!!

     
  7. hanswerner gack am 17.11.2016 um 08:50 Uhr 

    als es am ende des wahlkampfs nur noch um die frage ging, trump oder hillary, also nicht sanders oder hillary, waren sämtliche linke in den usa geschlossen für hillary, z.b. michael moore und sogar thom hartmann von russia today (!). offenbar muss man als linker amerikaner sein und im land leben, um trump abzulehnen. mathias hat es sich in berlin gemütlich eingerichtet und hofft, dass trump das ende der nato einleitet. dass da ein faschist ans ruder gekommen ist, dessen jähzorn die welt wahrscheinlich in krisen und kriege stürzen wird, blendet er wohlweislich aus. mir ist seine diesbezügliche ignoranz, offen gesagt, ein rätsel. selbst augstein hätte lieber hillary gehabt. augstein!

    P.S.: “Folgendes wird passieren”, so Michael Moore gegenüber MSNBC. “Wir werden keine vollen vier Jahre unter Donald Trump zu leiden haben, weil er keine Ideologie hat außer der Ideologie namens Donald Trump.” Und weiter: “Wenn Sie einen Narzissten wie ihn haben, der so extrem auf sich selbst bezogen ist, dann wird er, möglicherweise unabsichtlich, Gesetze brechen. Er wird Gesetze brechen, weil er ausschließlich daran denkt, was das Beste für ihn selbst ist.”

    Der Filmemacher (“Bowling for Columbine”) ist nicht der einzige, der Trump keine allzu lange Zukunft im Weißen Haus vorhersagt. Der “New York Times”-Kolumnist David Brooks etwa schrieb ebenfalls, Trump werde vermutlich innerhalb des ersten Jahres zurücktreten oder seines Amtes enthoben.

    Und auch US-Professor Allan Lichtman hat eine vergleichbare Vision, allerdings mit einem etwas anderen Szenario: Der republikanisch dominierte Kongress werde Trump aus dem Amt befördern, sagte der Historiker der “Washington Post”. Der Grund: “Sie können ihn nicht kontrollieren, er ist unberechenbar.” Viel lieber sähe der Kongress laut Lichtman den künftigen Vize-Präsidenten Mike Pence, einen linientreuen Republikaner, als Topmann im Oval Office.

    Wie Moore ist sich auch Professor Lichtman sicher, Trump werde sicher irgendeinen Anlass für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren liefern. Dabei kommt auch Lichtmans These besonderes Gewicht zu: Immerhin hat er die Ergebnisse der vergangenen neun Präsidentschaftswahlen in den USA korrekt vorhergesagt.

    http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/donald-trump-michael-moore-glaubt-er-haelt-keine-vier-jahre-durch-a-1121364.html

     
  8. Stefan am 17.11.2016 um 12:52 Uhr 

    Mein Eindruck ist, dass sowohl der Brexit als auch Trump für die Eliten überraschend waren, denn die offen gezeigte Ratlosigkeit und notwendige “Suche nach einer Strategie” sehen nicht nach einem vorgeplanten Szenario aus. (Ein solches Szenario liefe sehr schnell ab, um den Leuten keine Zeit zum Nachdenken zu lassen. Einen Tag nach 9/11 sprachen die meisten MSM schon von “Krieg”, Zweifeln wurde erst gar kein Raum gegeben).

    Offenbar hatten die Eliten sich zuletzt in trügerischer Sicherheit gefühlt, den Tiefschlaf medial aufgenormter Wähler wie üblich weiter sicherstellen zu können. Aber man hatte sich zu schnell und zu weit vorgewagt und jetzt ist das Fass – mit all den Lügen im Schlepptau von Kriegen, Finanzkrisen, rücksichtslosem Wirtschaftsliberalismus, Whistleblowerskandalen, Sicherheitsbedrohungen trotz (oder wegen?) aufgeblähter Spionageapparate etc. pp. – übergelaufen.

    Aus Erfahrung misstrauisch geworden – und mit den jeweiligen Sachdetails sowieso überfordert – handeln immer mehr Wähler nach der Devise: “Wenn ihr da oben notorisch lügt, sollte ich genau das tun, wovon ihr mir abratet.”

    Die Elite wird nun eine “Frontbegradigung” vornehmen und scheinbare Zugeständnisse machen, nachdem sie die Akzeptanzgrenzen der “Schafherde” überschritten hat. Sie wird jetzt langsamer und geschickter vorgehen und vielleicht sogar mehr Offenheit und Objektivität der Berichterstattung simulieren, um Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

    Aber sie wird nicht von ihren eigentlichen Zielen ablassen, denn das Streben nach Anhäufung von Gewinnen ohne Rücksicht auf staatliche oder gemeinwohlbezogene Hemmnisse sowie die konsequente Formatierung der Welt in genau diesem Sinne besteht fort.

    Und Trump? Der hat wohl selbst nicht damit gerechnet, dass seine Rolle als populistischer Clown ihm den Erfolg bringt und nun muss er erst mühsam eine Mannschaft zusammensuchen, damit die Show weitergehen kann. Flotte Sprüche sind noch keine eigene politische Vision – das Establishment wird ihn schon einarbeiten.

     
  9. Thomas Hölscher am 17.11.2016 um 21:24 Uhr 

    abgeschmackt, allein schon der -tough überlegen tuende und instant austeilende- Tonfall-wie alles vom late Broeckers–auf der ewigen Suche nach der noch übrigen Nische für die Welt wie sie MB sieht——-

     

Leave a comment!