Rette sich wer kann!

Nach Krebs und Herzinfarkten stehen auf Platz drei der Exitus-Liste die von Ärzten und durch Medikamente verursachten Todesfälle. Mein guter Kollege und gelegentlicher Ko-Autor Sven Boettcher hat ein Buch über das verheerende Wirken unserer Krankheitsbranche geschrieben. Nach “Diagnose: unheilbar – Therapie: selbstbestimmt”, in der er über seine persönlichen Erfahrungen nach der MS-Diagnose berichtet hat, spannt er jetzt den Bogen noch weiter auf: “Rette sich wer kann – Das Krankensystem meiden und gesund bleiben.” Ich kann das Buch sehr empfehlen. Ebenso wie dieses Gespräch mit Sven:

4 Comments

  1. ich kann hierbei nur zustimmen. Ich wünsche diesem Buch viel Erfolg und dass viele Leute von diesem Kenntnis nehmen.Es ist unglaublich, wie die Leute gezwungen werden, den ganzen gefährlichen Chemie – Dreck einzunehmen, der noch viel mehr Schaden verursacht, als die Krankheit selbst. Z.B. wird allen MS Erkrankten vorenthalten, dass sie mit dem harmlosen Naturheimittel LDN gut geholfen bekämen, aber dieses Mittel LDN verschreibt so gut wie kein Arzt, obwohl es bei vielen sogar schweren Krankheiten Besserung bringt. Wissen Sie oder Ihr Kollege Herr Svven Boetcher wo man LDN verschrieben bekommen kann? Dies wäre für sehr viele Menschen sehr wichtig, vor allen Dingen alle Leute mit MS. Es wäre gut, zu zeigen, bei welchen Ärzten man sich LDN verschreiben lassen kann.

    1. LND ist die Abkürzung für “low dose naltrexone”. Ein klein wenig eine Internet-Suchmaschine bemühen, und man findet LDN-Präparate unter verschiedenen Namen. Was dort allerdings genau drin ist und ob und wie es hilft, kann ja dann jede/r selbst herausfinden.
      Haben Sie eine Quelle, unter der beschrieben wird, woher das Naltrexon kommt? Wächst das auf Bäumen? Mir sind nur synthetische Herstellungsverfahren, z.B. aus Orivapin, Morphin oder Codein, bekannt. Somit ist Naltrexon ebenfalls “Chemie-Dreck”….
      Unsere Klinik bricht unter der Last des Patientenansturms regelmäßig fast zusammen, deshalb wäre es im übrigen nicht schlecht, wenn weniger Menschen zum Arzt gingen und sich durch Hausmittelchen selber auskurieren würden, von der Verhinderung von Krankheiten durch eine gesunde Lebensweise und Ernährung mal ganz zu schweigen. Andererseits lehrt die Erfahrung, daß viele dann doch zum Arzt kommen, wenn das aus dem Internet gesogene medizinische (Halb-)Wissen nicht mehr reicht. Dann wird es allerdings oft ein stückweit schwieriger, die inzwischen fortgeschrittenen Krankheiten noch in den Griff zu bekommen.

  2. Habe das Interview schon vor einigen Wochen gesehen und es hat einige meiner Gedanken zum Umgang mit dem Patienten in heutiger Zeit bestätigt. Das für mich größte Problem ist die Vertrauensbasis zum Arzt. Werden Diagnosen und die dann anstehenden Behandlungen auf Basis der Auslastung der Klinik oder zur Genesung des Patienten gestellt?

  3. Obwohl mir bewusst ist, dass unser Gesundheitssystem nicht der Weisheit letzter Schluss ist, stellen sich mir bei einigen Aussagen in diesem Interview die Nackenhaare. Schon die Frage, warum eigentlich ein 78-jähriger noch zum Arzt geht, es sei denn, er hat einen rostigen Nagel im Kopf, ist mehr als dreist. Lassen wir mal die Ärzteschaft beiseite, mit solchen Aussagen wie in diesem Interview werden sicher nicht wenige Hilfe suchende Menschen in die Hände von Leuten getrieben, die unterm Strich noch weniger medizinische Hilfe leisten (können) und die käufmännisch genauso gut kalkulieren wie ihre medizinische Konkurrenz. Wieviele Kinder bekommen von ihren Müttern vor einer Klausur Globoli oder andere nichtsnutze Kügelchen. So werden sie fürs spätere Leben angefixt.

    Es bleibt jedem Einzelnen überlassen, ob er Indianer spielen möchte, oder ob er zum Arzt geht, weil er sich wünscht, schmerzfrei durch den Tag gehen zu können. Übrigens erhoffen sich die Menschen, die irgendwelche Gurus aufsuchen auch, dass diese sie von ihren Gebrechen befreien.

    Ich wünsche Sven Boettcher alles Gute.

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