Schöne Neue Post-Corona-Welt

” Es wird, in der nächsten Generation oder so, eine pharmakologische Methode geben, um die Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und eine Diktatur ohne Tränen zu errichten, sozusagen eine Art schmerzloses Konzentrationslager für ganze Gesellschaften, so dass den Menschen zwar  tatsächlich ihre Freiheiten genommen werden,  aber sie werden es genießen, weil sie durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder mit durch pharmakologische Methoden verstärkter Gehirnwäsche von jedem Wunsch nach Rebellion abgelenkt werden. Und dies scheint die letzte Revolution zu sein”.

Dies sagte Aldous Huxley Anfang der 1960er Jahre in einem Rückblick auf seinen  Roman “Schöne neue Welt”, der 1932 erschienen war. Dessen dystopisches Szenario  war in einer sehr fernen Zukunft, im Jahr 2540,  angesiedelt, die der Autor 30 Jahre nach Erscheinen des Buchs aber schon als erschreckend nahe gerückt empfand.  Und heute, im ersten Jahr einer globalen “Pandemie”, scheint das Jahr 2540 fast schon zum Greifen nah. 

Zwar gibt es noch keine “Soma”-Ausgabestellen, die das stimmungsaufhellende Beruhigungsmedikament an die Massen verteilen, aber vorstellbar wird das schon, wenn man sich anschaut, wie derzeit an einer anderen pharmakologischen Lösung – der Impfung – gearbeitet wird. Die Euphorie und die Hoffnungen, die bei den Massen auf diese nahezu unbekannten Medikamente geschürt werden, die Inbrunst, mit der die Impfung als  Königsweg und Endlösung der Pandemie herbei gebetet wird, die schizoide Propaganda, einerseits auf “die Wissenschaft” und die Regierung zu hören, gleichzeitig aber alle wissenschaftlichen Kriterien der Zulassung eines Impfstoffs  sofort zu vergessen – auch wenn der Stoff nicht psychoaktiv wie Huxleys  “Soma” ist driftet das Ganze doch stark in Richtung Schöne Neue Welt. Dass dort alle Krankheiten durch pränatale Impfungen ausgemerzt sind,  muss heute den Massen, die  vor Angst maskiert an den Fernsehern sitzen und auf die erlösende Spritze warten, geradezu paradiesisch vorkommen.  Was das Motto betrifft, mit denen unwilligen Kritikern und zögernden Skeptikern das Soma nahe gebracht wurde – “Ein Gramm versuchen ist besser als fluchen” – wird derzeit zwar noch mit etwas brachialeren Methoden (Polizei, Verfassungsschutz, Gerichte etc.) gearbeitet, aber die ersten Politiker, die fordern, Kritiker der Pandemiepolitik mit einer “psychiatrischen Behandlung” zum Schweigen zu bringen, sind durchaus schon da. Und wenn dann noch ein soma-ähnlicher Impfstoff käme, mit der Wirkung  “alle Vorzüge des Christentums und des Alkohols ohne deren Nachteile” zu verbinden, könnten die “Covidioten”  – also alle “Verrückten”, “Nazis”, “Esoteriker”, “Antisemiten”, und sonstige Abweichler –  mit einem Pieks geheilt werden. Oder zumindest ruhig gestellt…

Auch wenn ich mich in den letzten vier Jahrzehnten höchstens drei Mal habe impfen lassen, bin ich kein Impfgegner und es wäre wunderbar, wenn der globale Pandemie-Zirkus mit einer effektiven und nebenwirkungsarmen Covid-Immunisierung schnellstens beendet werden könnte. Ich befürchte aber, dass das nicht funktioniert. Im Sommer fragte ich einen erfahrenen Virologen, wie lange die Entwicklung eines Impfstoffs dauert und er meinte “5 bis 10 Jahre, wenn es ganz schnell geht 3 bis 5 Jahre” – und jetzt hat nach 10 Monaten weltweit bereits das große Wettimpfen bereits begonnen und es wundert es nicht, wenn manche da “vom größten Menschenexperiment aller Zeiten” sprechen.

Selbst wenn dieses sehr gewagte Experiment am Ende gut ausgeht, ist es weniger ein Ende, sondern ein Anfang, denn das nächste Virus kommt bestimmt…und damit die nächste “Pandemie”, die mittels PCR-“Früherkennung” schon ausgerufen werden kann, wenn noch gar niemand erkrankt ist.  Und der Kampf gegen den Feind kann schon aufgenommen werden, bevor er irgendwelchen Schaden angerichtet hat. Bis jemand auf irgendwann daraufkommt, dass  das die Idee “Krieg gegen Viren”  völlig irrsinnig ist (ähnlich wie der “Krieg gegen den Terror”), weil er niemals enden kann, denn das “Kriegsziel” – die totale Desinfektion –  würde  einen sterilen, toten Planeten hinterlassen.

Viren sind für das Leben auf der Erde essentiell und ohne ihr Wirken als freischwebende Informationseinheiten wären Säugetiere wie die Menschen gar nicht entstanden. Virale Informationen, die in die DNA der Lebewesen aufgenommen wurden, waren ein entscheidender Motor der Evolution. Auch wenn einige wenige von ihnen für den Menschen pathologisch oder sogar lebensgefährlich sein können und es hilfreich ist, Medikamente und Impfungen dagegen zu entwickeln, so unsinnig ist ein “Krieg gegen Viren”, in dem jeder Mensch potentieller “Gefährder” wird, weil auf jedem Quadratzentimeter seiner Haut Millionen von Viren leben.

 In einem sehr lesenswerten Essay darüber, warum ein Krieg gegen Viren ausgeschlossen ist, der in der aktuellen Ausgabe des Magazins  “Zeitpunkt” erschienen ist, schreibt die Anthropologin Charlotte Brives:

«Virus» ist weniger ein Begriff für ein klar definiertes Objekt, sondern vielmehr eine Art «Wesen in der Welt ». Die moderne Wissenschaft hat sie nur auf der Grundlage einiger weniger Verhaltensweisen und Merkmale zusammen klassifiziert. Um es einfach auszudrücken: Eine detaillierte Untersuchung des Ebola-Virus, von HIV und SARS-Cov-2 zeigt, dass sie etwa so viel gemeinsam haben wie ein Schuppentier, eine Sonnenblume und ein Bakterium; dies sind alles Lebewesen, aber es käme niemandem in den Sinn, ihre Interaktion mit dem Menschen überhaupt als ähnlich zu betrachten” (…)

Wenn die Idee der politischen Ökologie einen Sinn hat, dann geht es darum, die Vielfalt anderer Lebewesen zu nutzen, um andere Vorstellungen von Le-bensumgebungen zu entwickeln, die lange Zeit vom gegenwärtigen Wirtschaftssystem verwüstet wurden. Dies erfordert den Einsatz aller notwendigen Mittel, um gegen die schädlichen Auswirkungen der Industrie und der verrückten Finanzlogik vorzugehen und ein leistungsfähiges öffentliches Gesundheitswesen wiederherzustellen. Unsere Zukunft, die wir notwendigerweise mit anderen (menschlichen und nichtmenschlichen) Wesen teilen, hängt davon ab. Denn das nächste Virus wird ein anderes sein. Und auch unsere Reaktion auf sein Auftauchen muss anders sein.”

Die Haltung, die Kriegsmetaphern und die gesamte aktuelle Pandemiepolitk der Regierungen läßt aber kaum auf solch eine veränderte Reaktion hoffen, sondern eher auf eine Welt, wie sie Huxley ausgemalt hat – und wie sie in dem von Klaus Schwab vom “World Economic Forum” initiierten Vorschlag für ein “Great Reset” schon transhumanistisch aus jeder zweiten Zeile schimmert.  Die Chance, die die Corona-Seuche jetzt bietet, werden sich die Herren unserer neo-feudalen Welt nicht entgehen lassen. Was sie einführen an Überwachungs,-Kontroll, und Disziplinierungsmaßnahmen, wird zwar nie wieder verschwinden – aber alles wird gut: “Welcome To 2030: I Own Nothing, Have No Privacy And Life Has Never Been Better”

Auch als Podcast auf KenFM

5 Comments

  1. Seit dem ersten Lockdown, ist das „Kalte Grausen“ bei mir mehr oder weniger vorhanden. Selbst kurzzeitige Hoffnungsschimmer auf eine Beendigung dieses Wahnsinns und einer Rückkehr zu vernunftgesteuerten Denken kommen dagegen kaum noch an. Wahrscheinlich hilft da nur die „Impfung“, um mir ein Lächeln oder positiveres Denken in Gesicht und Hirn zu spritzen??? Man kommt sich vor wie auf einem Planeten der Affen, wenn man die Bürger in den Städten sieht. Es ist nichts an Absurden denkbar, geh einfach raus und Du siehst, es ist längst Praxis.

    Selbst im Bekanntenkreis murrt es immer mehr. Keiner will mit abwegigen Meinungen oder Statements belästigt werden. Man ist auf Linie und hofft auf die Impfung. Als Antwort bekommt man: „Lass mich damit in Ruhe, ich will das nicht hören noch lesen!“ / „Sind Dir die Toten denn so egal?“ / „Gehörst Du etwa auch zu diesen Verschwörungstheoretikern und leugnest Corona?“ / „Siehst Du denn nicht die Zahl der Infizierten, wie soll unsere Regierung denn da anders Handeln?“ etc. etc.
    Nein, die Toten sind mir nicht egal! Nein, ich leugne Corona nicht und bin auch kein Verschwörungstheoretiker! Und ja, unsere Regierung hätte anders Handeln können, wenn Sie es denn gewollt hätte?

    Wie soll man Menschen erreichen, die nicht erreicht werden wollen? Gestern während der Autofahrt in heimatlich ländliche Gefilde zwei Beiträge von Ken FM gehört.
    Einer mit Paul Schreyer: Im Gespräch: Paul Schreyer („Chronik einer angekündigten Krise: Wie ein Virus die Welt verändern konnte“) —-> https://kenfm.de/im-gespraech-paul-schreyer-corona/
    Dann noch einen mit Wolfgang Wodarg: KenFM am Set: Dr. Wolfgang Wodarg (Corona und der PCR-Test) —-> https://kenfm.de/kenfm-am-set-dr-wolfgang-wodarg-corona-und-der-pcr-test/

    Man fragt sich angesichts der Brisanz und dessen, was hier abläuft, warum interessieren sich so wenig Leute dafür? Es betrifft uns alle! Da kann ich nicht wie die berühmten drei Affen oder ein Kleinkind – welches sich in die Ecke stellt und die Augen zuhält, in der Hoffnung, nicht gesehen zu werden – reagieren. Bei dem Bild, was die sogenannte “Vierte Gewalt” zurzeit abliefert, möchte ich erst gar nicht davon anfangen, dass so etwas wie die beiden Beiträge von Ken FM in die Primetime gehören. All die gebrieften Schreiberlinge hätten vor 89′ mit dieser Vorstellung – beim Vorzeigeblatt der DDR, dem „Neuen Deutschland“ – eine spitzenmäßige Karriere gemacht. Damals war es für westliche Journalisten und auch Oppositionellen aus dem Osten undenkbar, für und so etwas zu schreiben, heute gehört es zum guten Ruf dazu zu gehören. Wie die Zeiten sich ändern!

    Vielleicht sollte man es mit Sarkasmus versuchen. In etwa so.

    Erschreckende neue Fakten zu Corona!
    Forscher haben ein neues Virus entdeckt, dass sie „Massenhysterie durch mediale Corona-Berichterstattung“ nennen. Betroffen sind zu einem großen Teil Bürger, die ohne Vorbehalt zu den von der Regierung getroffenen Corona-Maßnahmen stehen. Innerhalb dieser Gruppe sind Personen, welche täglich ARD, ZDF oder Radioprogramme des öffentlichen Rundfunks konsumieren, zu gut 100 % von dem Virus infiziert. Die betroffenen Personen fallen durch ihren dogmatischen Glauben an Corona, einer Ignoranz gegenüber jeglicher Kritik an den Maßnahmen und einer panikartigen Hysterie vor Mitbürgern auf, welche diese Maßnahmen ablehnen oder deren Einhaltung nicht strikt befolgen. Sie versuchen ihre Hysterie und Unsicherheit durch Aggressivität nach außen verbunden mit lauten Unmutsäußerungen bei Androhung von Strafe durch Hinzuziehen der Polizei zu kompensieren. Ihr Ruf nach der mittlerweile allseits präsenten Ordnungsmacht läuft diesen Bürgern schon deshalb voraus, weil sie diese regelmäßig Kontaktieren. Sei es um Treffen von mehreren Personen an einem Ort zu melden oder ortsfremde Kennzeichen, welche in ihrem Umfeld parken, weiter zu geben. Eine Heilung für diese Personen sehen die Forscher zurzeit nicht. „Es fängt mit einer harmlosen Neurose an und wird dann zu einer ausgewachsenen Psychose!“, so ein Forscher. Selbst die demnächst anstehende Impfung, welche von diesem Personenkreis sehnsüchtig erwartet wird, wird an ihrem Zustand nichts ändern. „Diese Leute sind in ihrer Psychose gefangen, dass sie selbst nach der Impfung weiter mit Maske rumlaufen werden. Sie werden jeden noch so nichtigen Anlass benutzen, um dieses für sie (Über)lebenswichtige Accessoires zu tragen, ihre Mitbürger weiter malträtieren und nach härteren Maßnahmen rufen”. Für eine Zukunft der Menschheit mit diesen Zeitgenossen sehen die Forscher SCHWARZ. „Sie sind gegen jede abweichende Meinung resistent, leben in ihrem von den Medien erschaffenen Universum“. Es erinnert an den durch Nikolaus Kopernikus ins Leben gerufenen Streit über das richtige Weltbild vor gut 500 Jahren – Geozentrisches versus Heliozentrisches! „Eher bringt man einen Affen das Spielen eines Klaviers bei, als einen von diesen Bürgern von seinen Überzeugungen ab, so ein Forscher weiter. Selbst die widersprüchlichsten Maßnahmen werden ohne groß nachzudenken umgesetzt. „Dieses „neue“ Virus wird im Verbund mit der Impfung wohl mehr Opfer fordern, als Corona es je geschafft hätte!“, war das Schlusswort, indem sich die Forscher einig waren.

    In was für einer wundersamen Zeit wir doch leben!

  2. Die polit-mediale Vorbereitung, vorsorglich Regierungskritiker als geistig Kranke („Covidioten“) zu stigmatisieren, zeitigt nun erste Ergebnisse. Bereits in den 1970ern konstatierte die „Zeit“ (Nr. 35/1977) im Hinblick auf die sowjetische Psychiatrie, „wie Abweichler zu Irren gestempelt werden“. Das Magazin „Der Spiegel“ widmete sich im Juli 1983 der „handgreiflichen Frage, ob Seelenärzte etwa renitente Bürger für abnormal erklären und in Irrenhäusern verschwinden lassen können, ohne gegen die Regeln ihres Handwerks zu verstoßen“ (spiegel.de/…/spiegel/print/d-14020901.html).

    Anlaß war damals die (politisch motivierte) Diagnose einer schleichenden Schizophrenie bei Dissidenten.
    Interessant sind in diesem Zusammenhang die im Spiegel-Artikel benannten Symtome der Schizophrenie: >Der Kranke fühle sich unter Kontrolle anderer, (…) Denkstörungen treten auf, Dinge werden verknüpft, die nichts miteinander zu tun haben, Begriffe sinnfremd gebraucht und neue Worte erfunden. Vor allem aber befinde sich der Kranke gegenüber seiner Umwelt in einer “Wahnstimmung”, halluziniere Geschehnisse und verwebe sie mit tatsächlichen Wahrnehmungen zu einem “ichhaften Wunschdenken”, das für ihn Realität besitzt.<

    Klingt wie eine Zusammenfassung der medialen Berichterstattung über „Covidioten“, „Aluhut-Träger“ und andere Regierungskritiker. Sie werden dargestellt als Patienten, welche sich in einer Corona-Diktatur wähnen, welche sie umfassend kontrolliert und kujoniert. Dabei verknüpfen sie Aspekte, die nichts miteinander zu tun haben (etwa Corona-Impfung, Bill Gates und den „Great Reset“) und halluzinieren Geschehnisse wie den Abbau des Rechtsstaates durch das Infektionsschutzgesetz, ausgesetzte Wahlen etc.

  3. noch ist die Postcorona Zeit nicht angebrochen. Im Moment werden Kinder in Schulen zum Sport in Masken gezwungen. Sie sitzen den ganzen Tag bei offenen Fenstern in Masken im Unterricht. Bei den Lehrern haben die Gehirne wohl völlig ausgesetzt. In der Stadt laufen Horden (muß man schon sagen) schwarz bekleideter Sicherheitsleute und fangen Maskenverweigerer ab, umkreisen sie zu 5 oder 6, um einzuschüchtern und zum Ausweisen zu zwingen, um ihnen Strafzettel auszustellen. Menschen beim Bäcker in der Schlange sind fast ausgeflipped, als ich mich etwas bewegte, um dem Verkäufer zu zeigen, welches Kaffeestückchen ich denn haben wollte. Mittelalter weit und breit und die dumme Masse ist in der Mehrheit.
    Es ist viel leichter jemanden zu belügen, als ihn davon zu überzeugen, daß er belogen wurde. Corona wird in den Köpfen der Menschen noch lange bleiben, nachdem Merkel, Drosten, Wieler, Spahn und wie sie alle heissen, ihre Strafen schon abgesessen haben. Unfuckingglaublich!

  4. Sorry für meinen langen Post.

    Ja, die Covid-Kampagne erreicht offenbar ihre Ziele:

    1.) Trumps Wiederwahl wurde vereitelt, weil Corona seine respektable Wirtschaftsbilanz des Frühjahrs zerschossen hat. Die als populistisch geschmähte Welle von sozial motivierten Unmutsbekundungen (neben Trumpismus auch Gelbwesten usw.) wurde unterbrochen, auch wenn mit den Anti-Corona-Demos hier temporär eine neue “Frontlinie” entstanden ist (eine derartige Operation ist nie ohne Risiko).

    2.) Notenbanken weiten völlig schmerzfrei die Geldmengen exorbitant aus (“quantitative easing”), um die Inflation anzutreiben und den finanziellen Offenbarungseid zu verzögern. Eigentlich sollten die Schäfchen sich privat verschulden – tun sie aber nicht, weil sie Sicherheit wollen. Ohne Geldumlauf gibt’s keine Inflation. Also übernimmt der Staat das Geldausgeben und holt es sich später vom Steuerzahler zurück. Abgezockt wird der Bürger in jedem Fall: wenn nicht freiwillig privat dann als Steuerzahler / Sparer per Enteignung zwangsweise. Sicherheit ist im Kapitalismus für Normalbürger nicht im Angebot.

    3.) Mit der Impfung werden sich die Schäfchen ihren Herren körperlich sowie auch symbolisch unterwerfen, ihnen also Vertrauen und Gefolgschaft bekunden. Gleichzeitig wäre man mit billig und schnell verfügbaren mRNA-Impfstoffen besser auf künftige, gefährlichere Pandemien vorbereitet. Ebola, Zika usw. sind durch Globalisierung und Klimawandel auf dem Vormarsch, wohl auch deshalb spielen nichtwestliche Staaten das Spiel mit. Wohl auch Experten überrascht, wie schnell so viele Länder (Russland, China, Westen) wirksame Sera anbieten können. Ob da vielleicht schon zuvor was im Labor…?

    4.) Die Sicherheitsgesetze werden im Schatten der Krise verschärft und verstetigt. Die Coronakampagne ist die Blaupause dafür, dass die Obrigkeit an den Operetten-Parlamenten vorbei praktisch machen kann was sie will. Konkret: Die Elite versetzt (auch gutwillige und vernünftige) staatliche Akteure in eine Lage, wo ihnen unter (elitär-medialem) Druck kaum Spielraum bleibt. Auch diese Praxis werden autoritär geführte Länder nicht gerade missbilligen.

    Ja, Herr Bröckers, wir werden in einer schönen neuen Psycho-Diktatur leben aber es wird den Jüngeren bald erträglich und alternativlos erscheinen. Gefährlich und schmerzlich sind nur die Übergänge zwischen den stabilen Zuständen, wie wir jetzt einen erleben (am Boden oder in der Luft ist der Flieger halbwegs sicher, Start und Landung sind die heikelsten Momente).

    Als (damals junger) Ossi musste ich einen solchen Übergang bereits erfahren. Allerdings dürfte es viel turbulenter werden, freiheitlich-liberal, individualistisch und selbstbewusst erzogenen Menschen ein repressiv-autoritäres System überzustülpen, als – wie seinerzeit – Angepasste in die Ellbogengesellschaft zu entlassen.

    Schließlich: Wir – die Schäfchen – sind schuld. Solange wir uns nicht selbst anständig, transparent, demokratisch organisieren, wird es eine Elite, Konzernbosse oder das internationale Politbüro von Davos für uns tun. Vielleicht sogar in wohlmeinender Sorge, da sie uns für einfältig, infantil, gedankenlos, egoistisch und unreif halten. Und damit so völlig gar nicht irren, wenn wir nicht das Gegenteil beweisen…

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