Die Candace Intelligence Agency

Anfang der vergangenen Woche habe ich auf Overton mit Roberto de Lapuente über die Aufklärung des Attentats auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk gesprochen,  und über die bekannten Muster, die sich hier zu wiederholen scheinen (siehe Video unten).  Zwar hat sich die Zauberkraft der “magischen Kugel”, die John F.Kennedy 1963 getötet und dem vor ihm sitzenden Gouverneur fünf Wunden  beigebracht haben soll, 62 Jahre später  in ihr Gegenteil verkehrt, ein höchst wundersames Mysterium ist das tödliche Geschoss aber geblieben. Das zur Großwildjagd verwendete Kaliber 30.06, das Bären oder Elchen den Schädel durchschlägt, hinterließ am Hals von Charlie Kirk nur eine kleine Eintrittswunde. Dass alle die Ballistik-Experten und Scharfschützen, die einen solchen Treffer nachgestellt und schwere Zerstörungen an ihren Dummies verursacht haben, sich durch die Bank irren und das Stahlskelett eines Wundermanns das Geschoss aufgehalten hat, ist nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich. Und längst nicht die einzige Ungereimtheit in der offiziellen Story des FBI, das (einmal mehr) das Narrativ eines ideologisch motivierten Einzeltäters in die Welt gesetzt hat und Kritik daran (wie üblich) als “Verschwörungstheorie” brandmarkt.

Misstrauisch war von Tags Eins an Candace Owens, die ehemalige Sprecherin von TPUSA und langjährige Freundin von Charlie Kirk, die vor zwei Jahren bei dem rechten Outlet “Daily Wire” gekündigt wurde, weil sie Vertreibung und Völkermord in Gaza beim Namen nannte. Sie startete dann ihren eigenen Podcast, der mittlerweile zu den erfolgreichsten weltweit zählt, was sich weniger ihrer christlich-konservativ fundierten   Woke/MeToo/Feminismus-Kritik verdankt als ihren investigativen Recherchen: in den letzten Monaten zum Mord an Charlie Kirk, sowie davor der mehrteiligen Dokumentation “Becoming Brigitte”, nach der die Gattin des französischen Präsidenten, Brigitte Macron, als Mann geboren sein soll.

Um die mit einer Geburtsurkunde oder DNA-Test sehr leicht aus der Welt zu  schaffende  Behauptung zu widerlegen, haben die Macrons im Juli in  den USA eine 200-seitige Klageschrift mit Schadensersatzforderungen gegen Candace Owens eingereicht. Zuvor hatte Macron bei einem Treffen  den US-Präsidenten bereits beiseite genommen und erfolglos darum gebeten, die Journalistin zum Schweigen zu bringen, was zwar zu einem Anruf von Donald Trump bei ihr geführt hatte, nicht aber zu einem Verschwinden ihrer Serie. Die 36-jährige im Mai zum vierten Mal Mutter gewordene Podcasterin verweigert  jeden Rückzieher und lässt es auf ein möglicherweise teures Strafverfahren  wg. Majestätsbeleidigung der First Lady Frankreichs ankommen.

Anfang dieser Woche allerdings hat sie ihre tägliche Show “Candace” ausgesetzt, nachdem eine Quelle aus  Pariser Regierungskreisen ihr angeblich mitgeteilt hat, dass ein französisch-israelisches Spezialkommando für das Attentat auf Charlie Kirk  verantwortlich sei und auch mit ihrer Ermordung beauftragt wäre.  Hui…starker Tobak. Zuletzt hatte sie in ihren ihren Sendungen Fragen nach zwei Privatjets unter ägyptischer Militär-Flagge gestellt, die in den letzten Monaten sehr oft genau in den Städten landeten, wo   “Turning Point USA”, Charlie Kirk oder seine Frau Erika auftraten. Auch am Tag des Attentats war auf dem Flugplatz in Provo/Utah am Morgen eine dieser Maschinen angekommen und am späteren Nachmittag wieder abgeflogen. 

Das kann alles Zufall und leicht zu klären sein, berechtigt  aber durchaus auch zu dem Verdacht, dass es sich hier um die Observation der Zielobjekte einer verdeckte Operation handelt. Das FBI, das sich die Einmischung der Geheimdienste in  seine Ermittlungen verbeten hat,  wird jetzt nicht mehr umhin können, der Abteilung “Counterterrorism” zwecks Fahndung nach möglicher Beteiligung “fremder Mächte” grünes Licht zu geben. Um die Merkwürdigkeit dieser Militärjets in fünf Minuten zu aufzuklären und nachzuweisen, dass die ohnehin zu “Verschwörungstheorien” neigende “rechts-extreme”, “homo-phobe”, “anti-semitische” Candace Owens einmal mehr nichts anderes getan hat als mit sensationellen “Fake News” Klicks zu generieren.
Es wäre also sehr leicht, die unliebsame Journalistin zu diskreditieren, wenn  das, was ihre “Candace Intelligence Agency” zu Tage fördert, alles nur Fake und Fiktion wäre. Das ist es im Fall Charlie Kirk aber mit Sicherheit nicht, denn hier hat Candace Owens Fakten und Hintergrundinformationen geliefert, die für jede ernsthafte Ermittlung des Attentats unverzichtbar sind – und gleichzeitig schwere Zweifel an dem offiziellen Narrativ vom “verrückten Einzeltäters” Tyler Robinson nähren, der sich einen Tag nach der Tat der Polizei gestellt haben soll. Einer TV-Station, die bei des betreffenden Sheriff-Büros nach Bildern dieser Aktion nachfragte, wurde jetzt mitgeteillt, dass es solche Aufnahmen nicht gibt, weil die Videos der Überwachungskameras vor und im Gebäude nach 30 Tagen automatisch gelöscht würden. “Bitte weiter gehen, hier ist nichts zu sehen!”

In unserem hier schon angedachten Mafia-Thriller  können wir mit den Morddrohungen gegen die Detektivin Owens weitere Verdächtige aufnehmen: ein Motiv für den Mord haben neben den “Paten” Bibi und Donald und betrügerischen Intriganten innerhalb der TPUSA-Organisation jetzt auch  noch korsische Scharfschützen. Solche hatte der CIA-Haudegen William Harvey einst für verdeckte Operationen empfohlen und waren auch am 22. November 1963  “zuföllig” in Dallas/Texas, als JFK ermordet wurde…aber das  würde jetzt zu weit führen.

Ich habe mich für die Klatschgeschichten über Madame Macron nicht interessiert, wundere mich jetzt aber, warum man mit derartigem Klageaufwand dagegen vorgeht – und jetzt sogar mit einem Mordkomplott ? Und alles wegen eines vorhandenen oder nicht vorhandenen Pimmels ? Ich hatte bei dem Thriller um diesen Mord ja anfangs an Sergio Leone oder Coppola gedacht, mit Candace als django-artiger einsamer Rächerin,  mittlerweile bräuchte es aber erher einen Kubrick oder Tarantino, um  die  verwirrenden Krakenarme des Bösen ins Bild zu setzen. Dass sich die Heldin darin verstrickt, gehört dazu, sie mit Roten Heringen auf falsche Spuren zu bringen ebenso wie Diffamierung und Einschüchterung. “It was supposed to be you” – “Es war für dich gedacht” – soll bei ihrem Telefonat nach dem Anschlag der TP-USA Geschäftsführer Andrew Corvett zu ihr gesagt haben. Was Owens damals gar nicht verstanden hatte – nach dem  Leak aus dem Elysee-Palast leuchtete es ihr ein. Wenn einer der mysteriösen Jets demnächst Nashville/Tennessee, ihren Wohnort, ansteuert, wird sie auf der Hut sein. Und – so mein Eindruck – alles dafür tun, sich weiterhin nicht unterkriegen zu lassen. Und alsbald wieder auf Sendung gehen….

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Zuletzt erschienen:

Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 

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