Deutschland neutral!

Heute wollte ich an dieser Stelle über das gerade erschienene Buch “Deutschland neutral!” schreiben, das  Uli Gellermann, Arnulf Rating, und Jens Fischer-Rodrian herausgegeben haben. Beim Öffnen des Briefkastens sah ich dann,  dass der geschätzte Kollege Milosz Matuschek auf seinem Blog “Freischwebende Intelligenz” gerade eine schöne Rezension veröffentlicht hat – die wir hier mit Freuden und Dank übernehmen.

 

 

 

 

 

 

To Be oder NATO be – Neutralität als Ketzerei – Von Milos Matuschek

Es scheint als bringen kriegerische Zeiten als kollateralen Nutzen der Rüstungsindustrie auch mehr friedensliebende Bücher heraus.

Geopolitisch werden die Karten gerade neu gemischt. Auch um Deutschland wird verhandelt nur nicht durch uns selbst. Was bedeuten die geopolitischen Veränderungen ganz konkret für uns, für unser Selbstbild?

„Deutschland neutral! – Mit Sicherheit für Frieden“ will darauf eine Antwort geben. Es ist weniger ein geschlossenes Werk als ein vielstimmiger Chor, weniger ein Argument als eine Reibungsfläche. Und genau darin liegt seine Qualität. Denn es zwingt den Leser nicht, zuzustimmen – sondern, sich zu positionieren.

Und das ist heute bereits eine Zumutung.

Der Tabubruch im Tarnmantel der Vernunft

Neutralität. Ein Wort, das einmal nach Schweiz, nach diplomatischer Finesse und nach staatsmännischer Nüchternheit klang. Heute hingegen wirkt es wie ein ideologischer Sprengsatz. Warum?

Weil Neutralität nicht nur eine außenpolitische Option ist, sondern eine stille Anklage. Wer Neutralität fordert, stellt implizit die Frage: Warum sind wir es nicht? Und diese Frage führt direkt ins Herz der westlichen Selbstbeschreibung.

Das Buch stellt sie – und zwar aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig.

Wolfgang Bittner etwa beginnt mit einer fast schon altmodischen Frage: Ist Deutschland souverän? Eine Frage, die im offiziellen Diskurs längst als erledigt gilt, hier aber wieder geöffnet wird wie eine Wunde, die nie ganz verheilt ist. Seine Antwort ist wenig überraschend und gerade deshalb so irritierend: formal ja, faktisch nur bedingt.

Und plötzlich steht der Leser vor einer unbequemen Möglichkeit: Dass politische Realität und politische Erzählung nicht deckungsgleich sind.


Der Elefant im Raum: NATO

Mathias Bröckers spricht es aus, wo andere noch um den heißen Brei kreisen: Neutralität bedeutet NATO-Austritt. Punkt.

Damit ist der Kernkonflikt benannt. Denn Neutralität ist kein dekoratives Add-on, sondern eine Systementscheidung. Man kann nicht gleichzeitig Teil eines Militärbündnisses sein und sich als neutral verstehen – genauso wenig wie man gleichzeitig im Wasser und trocken sein kann.

Das Buch insistiert auf dieser logischen Klarheit. Und genau darin liegt seine Provokation. Es zwingt dazu, Kategorien zu überprüfen, die man bisher für unantastbar hielt.

Besonders interessant wird es dort, wo das Buch nicht nur geopolitisch, sondern anthropologisch argumentiert. Dietrich Brüggemann beschreibt die deutsche Gesellschaft als „nicht mehr kriegstauglich“. Das ist keine moralische Bewertung, sondern eine Diagnose. Jahrzehnte der Friedenserziehung haben ein kulturelles Immunsystem gegen Militarisierung geschaffen. Man könnte sagen: Deutschland hat sich selbst entmilitarisiert – und versucht nun, diesen Zustand rückgängig zu machen.

Das wirkt in etwa so überzeugend wie der Versuch, einem Vegetarier plötzlich Lust auf Fleisch einzureden, indem man ihm die Notwendigkeit erklärt.


Neutralität als Haltung, nicht als Flucht

Ein häufiger Vorwurf lautet: Neutralität sei feige. Ein Ausweichen, ein Sich-Heraushalten, ein moralisches Wegducken. Das Buch widerspricht dem – und das ist vielleicht seine stärkste Leistung. Jens Fischer Rodrian formuliert es prägnant: Neutralität heißt nicht Gleichgültigkeit. Sie ist keine Abwesenheit von Haltung, sondern eine andere Form von Haltung. Eine, die sich dem Automatismus der Parteinahme entzieht. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied. Denn wer nicht automatisch Partei ergreift, muss genauer hinschauen. Und genau das ist heute eine seltene Fähigkeit.

Lisa Fitz spricht von einem „Deutschland im Wahn“. Das klingt zunächst wie Kabarett – ist aber im Kontext des Buches eine ernsthafte Diagnose. Gemeint ist ein Zustand moralischer Überhitzung, in dem Differenzierung als Verrat gilt und Komplexität als Schwäche. Ein Zustand, in dem man nicht mehr fragt: Was ist wahr?, sondern: Auf welcher Seite stehst du? Neutralität wird in einem solchen Klima fast zwangsläufig als Provokation wahrgenommen. Nicht, weil sie falsch wäre, sondern weil sie sich dem binären Denken entzieht.

Die List der Vernunft

Eine der überraschenderen Perspektiven liefert Roberto De Lapuente mit seinem Verweis auf Donald Trump. Trump, so die These, habe – möglicherweise unbeabsichtigt – die transatlantische Ordnung erschüttert und Europa gezwungen, sich neu zu orientieren. Eine Art hegelianische „List der Vernunft“, bei der das Chaos zum Katalysator wird. Man muss dieser Interpretation nicht zustimmen, um ihren Reiz zu erkennen. Sie öffnet einen Raum, in dem Geschichte nicht als linearer Prozess erscheint, sondern als ein Geflecht von Umwegen und unbeabsichtigten Konsequenzen.

Rolf Gössner bringt eine juristische Dimension ins Spiel, die im politischen Diskurs oft erstaunlich unterbelichtet bleibt: das Völkerrecht. Seine Diagnose ist ernüchternd: Deutschland verstrickt sich zunehmend in völkerrechtlich fragwürdige Konstellationen – etwa durch die Rolle von Ramstein bei US-Militäroperationen. Hier zeigt sich ein zentrales Spannungsfeld: Zwischen normativer Selbstbeschreibung und praktischer Politik klafft eine Lücke. Und diese Lücke wird größer.

Interessant ist auch der leise, fast unscheinbare Beitrag von Madita Hampe. Sie spricht über das Persönliche in der Diplomatie – und trifft damit einen Nerv. Denn während große geopolitische Analysen oft abstrakt bleiben, erinnert sie daran, dass Frieden letztlich zwischen Menschen verhandelt wird. Vertrauen, Sympathie, persönliche Beziehungen – das sind keine weichen Faktoren, sondern die eigentliche Infrastruktur der Diplomatie. Neutralität erscheint hier nicht als Strategie, sondern als Beziehungskompetenz.

Was dieses Buch im Kern auslöst, ist ein Verdacht.

Der Verdacht, dass die gegenwärtige Ordnung weniger alternativlos ist, als sie erscheint. Dass es Denk- und Handlungsspielräume gibt, die systematisch ausgeblendet werden. Und genau deshalb wird das Buch für viele Leser unbequem sein. Nicht, weil es extreme Positionen vertritt – sondern weil es Fragen stellt, die man sich selbst nicht mehr gestellt hat.

Neutralität als Stresstest

Am Ende ist „Deutschland neutral“ kein Fahrplan. Es ist ein Test. Ein Test dafür, wie viel Ambiguität eine Gesellschaft aushält. Wie offen sie für unbequeme Gedanken ist. Und wie bereit sie ist, ihre eigenen Grundannahmen zu hinterfragen. Neutralität ist dabei weniger das Ziel als der Prüfstein. Denn wer ernsthaft über Neutralität nachdenkt, muss zwangsläufig über Macht, Abhängigkeit, Sicherheit und Identität nachdenken. Und genau das ist der eigentliche Gewinn dieses Buches.
Fazit: Ein notwendiges Ärgernis

Man wird dieses Buch kritisieren können. Man wird ihm Naivität vorwerfen, geopolitische Blindheit oder moralischen Idealismus. Aber man wird ihm eines nicht vorwerfen können: Irrelevanz. In einer Zeit, in der der Diskurs zunehmend verengt wird, wirkt dieses Buch wie ein intellektueller Störfall. Und genau das macht es wertvoll. Es ist kein Buch für Gewissheiten. Es ist ein Buch für Zweifel. Darüber, wer wir glaubten zu sein und darüber, wer wer in Zukunft sein wollen. Wie kommen wir raus aus dem “Stockholm-Syndrom” (Ulrike Guérot)?

Unbequeme Fragen zu stellen ist in einer Welt der schnellen Urteile und klaren Lager die radikalste Form von Aufklärung.
(Milosz Matuschek)

Uli Gellermann, Arnulf Rating, Jens Fischer Rodrian (Hrsg.), Deutschland neutral! Mit Sicherheit für Frieden (Westend Verlag), 24 Euro.

15 Comments

  1. Neutral…..mit Zollhäuschen & mit Regionalwährung
    Schwule/Lesben wohnen nur im Berlin & Köln
    Syrerclan nur in NRW
    Juden nur in der Mark-Brandenburg ( Siedlungsraum )
    AntiFa und Schwarzer Blog nur Hamburg
    Wehrsportgruppe Hoffmann & Heimattreue Jugend -Headquarter Oberhessen
    Die Linke…ab ins Lafo-Saarland
    Bayern…A Musi-Oan Radi-Franz-Josef-Strauss-Freudschaftsbänder-wie der Petri-Wolfgang-Maibaum…für die konservativ-Liberalen ( AfD )
    etc pp 🙂

  2. Immer diese politische Homöopathie.
    Können oder wollen es die Autoren nicht begreifen, dass es der Kapitalismus ist, der uns in Kriege führt. Die scheinbare Neutralität eines Staates ist ein nettes Feigenblatt. Das kann man doch an der Schweiz sehr schön erkennen. Wenn das Kapital es will, dann ziehen die Schweizer genau so in den Krieg wie die NATO-Staaten.

  3. Ein wirklich guter, in seiner Kürze richtig wuchtiger, dabei äusserst detaillierter und genauer Kommentar, den der Milosz Matusek da geliefert hat. Mucho gusto
    -p

  4. Verzeihung, der Mann heißt Milosz Matuschek, ich hab seinen Namen falsch geschrieben
    -p

  5. @Heiko Schafberg
    geh mal von der 1.Klasse FDJ-Jugend direkt auf die Uni mit nur einem Video

  6. Der Elefant im Raum, die NATO… Hmmm… Ist das nicht zu kurz gedacht? Ich denke mit das größte Problem ist, dass auch die deutschen Eliten geil auf Gewalt sind. Ich denke beide Seiten befruchten sich gegenseitig. Dennoch… klar ist es so, dass wenn die NATO weg ist, diese Leute es auch schwerer haben dürften. Die NATO ist schon ein Akteur, der die Gewalt, den Krieg als obersten Satzungspunkt hat. Dementsprechend wird sie ihre Mitglieder auch immer wieder zur Aggression “überreden” wollen, sprich entsprechenden Einfluss ausüben. Die NATO liebt die Aggression, den Krieg und die Gewalt.

    Um zur Neutraltität zu kommen, bräuchte es meiner Meinung nach also mehrere “Angriffspunkte”. Die NATO ist dabei nur einer davon. Ein anderer ist, dass Krieg und Gewalt generell geächtet werden müssen. Dazu müsste es ein Strafrecht geben, welches Politiker mit härtesten Strafen belegt. Ihnen muss es unter Höchststrafen VERBOTEN sein Kriege zu führen (oder uns da irgendwie hinein zu manövrieren, wie sie es gerade vorhaben). Wir dürfen nicht vergessen, dass 100 % aller Kriege von Politikern ausgehen. Sie sind somit die größten Kriminellen der Menschheitsgeschichte.

    Auch interessant sind solche Zusammenhänge, die auch endlich mal vom Strafrecht erfasst werden müssen:

    https://freedert.online/international/274127-seit-eh-und-je-krieg-und-geld-gehen-hand-in-hand/

    Ich denke jedoch: wenn es niemanden mehr gibt, der einen Krieg anfangen kann, weil solche Gestalten per Strafrecht aus dem System genommen werden, dann bricht auch das gesamte Kartenhaus mit allen Kriegsprofiteuren zusammen.

  7. unbequeme Fragen stellen, um die dämlichsten Antworten zu finden.

    Ein sehr löbliches Konzept unseres BongProfis.

    Ohne LSD wäre das nicht möglich. Gut, dass man früh angefangen hat, um den Blick zu schärfen

  8. Das Angebot der Einheit und Neutralität Deutschlands lag im März 1952 in Form der Stalinnoten vor. Der Westen schlug dieses aus, Adenauer tätigte seine Aussage: “Lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb!” und tat das Ganze als Propaganda von Seiten der Sowjetunion und der DDR ab. Im Gegensatz zur SPD die dafür war das Angebot anzunehmen, war Adenauer die Einbindung der Bundsrepublik in das westliche Militärbündnis NATO wichtiger. Adenauers Denken und sein Zynismus gegenüber der “Zovjetunion” zeigte sich durch seine Aussprache eben dieses Wortes. Wie viele andere hat er nicht begriffen, was Deutschland unter der Herrschaft der Nazis den Russen angetan hatte und haderte mit der Niederlage Nazi-Deutschlands.
    Mit dem Wissen darüber, empfindet man rückblickend die von Westdeutschland oft getätigten Floskeln über die Situation der Unfreiheit und Unterdrückung der in der DDR lebenden Deutschen als Heuchelei. Wenn Adenauer am Schicksal der Landsleute im Osten interessiert gewesen wäre, dann hätte er damals die Chance ergreifen können und Deutschland wäre das aktuelle poltische Desaster erspart geblieben.
    Ein Desaster ausgelöst durch eine Politikerriege welche ihr Rüstzeug in Angloamerikanischen Thinktanks bekommen hat und momentan alles dafür tut das die Wirtschaft dieses Landes endgültig an die Wand gefahren wird, indem man eine Politik betreibt welche Deutschland und seinen Bürgern schadet.

  9. Russen eskalieren ihre Angriffe, aber die Ukrainer wollen “neuen Meilenstein” gesetzt haben,
    https://www.n-tv.de/politik/Ukraine-Neuer-Meilenstein-Berichte-ueber-grauenvolle-Szenen-id30485678.html

    Die Zahl der eliminierten russischen Soldaten schnelle plötzlich deutlich nach oben, weil es an einem etwa hundert Kilometer langen Frontabschnitt viele Sturmangriffe geben soll. Kein Problem für die ruhmreiche Ukraine:
    “Laut den Drohnenstreitkräften werden alle Durchbruchsversuche verhindert.”

    Das alte Gerücht von den Russen, die sich mit ihren letzten veralteten Ressourcen in den sinnlosen Kampf und damit in den Tod stürzen, wird wieder mal aufgewärmt:

    “Begonnen haben soll die Offensivoperation in der Nacht von Montag auf Dienstag, um das schlechter werdende Wetter auszunutzen. Sturmtrupps hätten sich im Regen fortbewegt. Wohl in der Hoffnung, nicht von Drohnen angegriffen zu werden.
    Im Morgengrauen seien dann Motorräder, gepanzerte Fahrzeuge und auch Pferde eingesetzt worden.”

    Pferde waren in der Tat der große Trumpf von Hunnen und Mongolen, die seinerzeit mit Wucht Europas Ostflanke stürmten. Allerdings ist das schon eine Weile her und von den gelegentlich gelobten russischen Haselnüssen werden nicht mal die Pferde satt. Der Ukro-Sieg ist also so gut wie sicher!

    Da muss man als Europäer doch mithelfen, um auf der Sieger-Seite zu bleiben!
    Herr Orban, geben Sie endlich die schlappe 90-Mrd-Spende frei, die uns Europäern doch nicht wehtut! Wir haben Sondervermögen ohne Ende!

  10. Neutral
    mal gemüzt auf die aktuelle Nahost-Lage :
    Neutral: Oman
    Pro Israel : Vereinigte Arabische Emirate + Indien
    Pro Iran : Quatar + Yemen
    Pro USA : Eigentlich keiner, weil der “USA-Schutz” nicht funktioniert und ausfällt
    Pendel-Kandidaten zwischen den Mächten USA-Russland-China:
    Kuwait-Bahrain-Saudi-Arabien
    Wackel-Neutral
    Pakistan
    unterhält seit September 2025 ein formelles gegenseitiges Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien, ist gleichzeitig Teil von Trumps “Board of Peace”-Initiative und MUSS jede militärische Verwicklung gegen Iran um jeden Preis vermeiden wegen der eigenen Shiiten-Bevölkerung

    FYI:

  11. Teilweise OT…

    Das ist es, was an Deutschland echt nervt… wieder einmal geht es nur um Hass, das Erzeugen von Feindbildern und mal wieder wird dazu eine Geschichte sufgebauscht, um a) eine Volksgruppe unter Generalverdacht zu stellen, der anderen Seite das Gefühl zu geben sie sei was Besseres bzw “siehste, ich hab’s doch schon immer gewusst” und b) eine schmutzige Agenda durchzudrücken.

    Seit wievielen Jahren, ja Jahrzehnten beschäftige ich mich nun damit, mit dem Hass der aus Politik, Medien und Staatsapparat kommt. Mein größter Fehler dabei? Warum mache ich das überhaupt? Warum hab ich nicht viel früher schon gesagt “es reicht, ich gehe”. Deutschland ist toxisch. Hier ist der Hass Lebenselixier. Es ist die Basis der deutschen Politik. Man verbrennt Energie damit zu hassen, aber auch dagegen zu protestieren, wie ich das immer wieder mache (und dafür schon vor einer Justiz gelandet bin, die ebenso braun ist).

    Es ist ja nicht so, dass der Schuh ganz woanders drückt. Dazu dient ja die Übung…um von den echten Problemen abzulenken, steigende Mieten, Energiekosten, allg Inflation zB. Obdachlosigkeit, Armut, Ungleichverteilung, Krieg, Gewalt, Lügen, sinkende Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, stärkere Konkurrenz aus dem Ausland etc etc etc. Alle echten Probleme werden in ablenkendem Hass ertränkt.

    Die Story: Collien Fernandez soll Opfer von Deepfakes geworden sein und ihr Mann der Schuldige. Und schon beginnt er wieder….der Hass auf alles Männliche. Gesetzesverschärfungen werden gefordert, während die Epstein-Clique ein ganzes System zur Vergewaltigung von jungen Menschen eingerichtet hat, wo merkwürdigerweise niemand härtere (bzw überhaupt mal welche) Strafen gefordert hat. Eliten unterliegen keinem Strafrecht, daa ist halt so. Die dürfen das.

    Und die Gesetze, die gefordert werden haben auch überhaupt gar nicht das zum Ziel, was immer behauptet wird. Ganz im Gegenteil. Sie sind sogar kontraproduktiv. Aber was red ich eigentlich? Mal zu glauben, dass die deutsche Politik etwas Sinnvolles macht? Absurd. Naiv. Vielleicht sogar dumm.

    Klarnamenpflicht soll nun alle Probleme lösen. Bloß….wenn ich den Klarnamen von meinem nächsten Stalking-Opfer kenne? Na? Fällt der Groschen?

    Wir sollen glauben, dass eine Politik sich kümmert, die bei Epstein einfach wegschaut oder auch wenn in Gaza ein Genozid auch an Kindern verübt wird oder Trump Mädchenschulen bombardiert.

    Natürlich ist Zensur das Ziel, damit unsere Eliten weiterhin unbehelligt morden, vergewaltigen und schänden können.

    Das Volk soll endlich akzeptieren wer der Herr im Haus ist. Das Recht ist es nicht, auch wenn soviel darüber geredet wird.

    Warum ist der Kommentar nur teilweise OT? Weil die Logik dahinter auch die Logik ist, die zu Kriegen führt. Wenn Elitem morden und vergewaltigen, schauen wir weg. Wenn sich Gesetze finden lassen, mit denen wir die einfachen Bürger in noch engere Leitplanken drücken können, erleben wir den vollen Eifer unserer Politik.

    Ich hab genug von diesem dämlichen, ja unterkomplexen Umgang miteinander, von dieser Kultur des Hasses.

    https://freedert.online/meinung/274461-virtuelle-vergewaltigung-und-stehn-im/

    1. @Richard 24/03/2026 at 09:20
      Sehe auch schon länger das Nr. 1 – Gebet um mich herum zum Himmel steigen:
      “Unseren täglichen Hass gib’ uns heute…”
      Es ist schon etwas dran am Narrativ von der Kirche der Angst
      -p

      1. Die deutsche Politik (plus Medien und Staatsapparat) haben diese Kirche der Angst zur Perfektion getrieben. Anstatt über sinnvolle Dinge zu reden, reden wir darüber, wen wir als nächstes hassen sollen… Asylanten (1990er), “Islamisten” (ab 2003), “arbeitsfaule Griechen” (ca ab 2008), Flüchtlinge (2015), Russen (ab 2014 ansteigend bis zur völligen Eskalation ab 2022)… dazwischen noch Florida Rolf (Arbeitslose), Männer (Feminismus), Corona Leugner, Verschwörungstheoretiker, diverse Staatschefs (weil der Westen der Meinung ist, dass ein Land nicht demokratisch regiert sein kann, wenn es nicht all seine Reichtümer dem Westen überlässt und nicht zustimmt niemals eine eigenständige, souveräne Politik zu verfolgen, die einem Land zu einem eigenen Selbstbewusstsein und Optionen bei der Entwicklung verhelfen könnte, jeweiligen korrupten Eliten in abgestecktem Rahmen schon)….

        Und wenn man irgendwann sagt “ich distanzier mich davon ganz”, dann kommt einen halben Augenblick später der beste Kumpel vorbei und ist ganz stolz, dass er jetzt auch zu den Guten gehört, weil er auf dieses dumme Spiel hereinfällt und nicht nur nicht begreift, dass ua er selbst ein Ziel dieser Form von Gewalt ist, sondern auch noch ganz empört ist, wenn man versucht ihm die Dinge zu erklären….

        Ich hab entweder noch keinen richtigen Umgang damit gefunden oder ich lebe am falschen Ort

        1. Alles völlig Korrekt, mein lieber Richi.

          aber was sind denn bitte Clorona Leugner? sowas wie Sitzpisser?

          ich bin nich so auf dem Laufenden mit eurem Gen-Z Vokabular.

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