Whistleblower Trump ?

Dass  es sich bei “Russiagate” – der Behauptung dass russische Hacker Hillary zu Fall gebracht hätten und Trump von Putin auf den Thron gehievt worden wäre – um  gequirlten Bullshit handelt, ist den aufmerksamen Leserinnen und Lesern dieses Blogs sicher nicht entgangen. Ebensowenig wie die Tatsache, dass die Mainstreammedien von dieser Fake News einfach nicht lassen wollen und sie ständig weiter köcheln.  Frische Zutaten für die Gerüchteküche werden dabei aus den Tiefen des Staats geliefert, wo anonyme “senior officals”  Material an ihre Medienlautsprecher durchsickern lassen, die sie dann umgehend als Top News verbraten. Stets vorneweg die “Washington Post”, die jetzt die Welt mit der Super-Sensation versorgt, das Trump “hochsensible Geheimnisse” an “die Russen” verraten hätte. Bei  einem Treffen mit dem russischen Außenminister Lawrow soll der Präsident diesem etwas  über geplante Angriffe der IS-Terroristen gesteckt haben. Woher die WaPo und ihre anonymen Offiziellen wissen wollen, was im Oval Office geredet wird, lassen wir mal dahin gestellt, wenn sie es aber wirklich wissen können die Geheimnisse so “hochsensibel” eigentlich nicht sein, sonst dürften irgendwelche “Offizielle” und gar Zeitungsredakteure sie ja gar nicht kennen und schon gar nicht dann auch noch veröffentlichen. Anders als der Präsident selbst, der erzählen darf was er will ohne sich des Geheimnisverrats schuldig zu machen.

Also nix “Geheimnis”, nix “hochsensibel”, sondern einmal mehr gequirlter Bullshit, der das Russiagate-Märchen wieder für ein paar Tage in den Schlagzeilen hält ? Es scheint so.  Doch kaum war der neue Spin in die Welt gesetzt droht eine zentrale Säule des gesamte Bullshit-Narrativs zu bröckeln: nicht irgendwelche Russen, sondern der letztes Jahr ermordete Angestellte der demokratischen Partei, Seth Rich, soll die DNC-emails an Wikileaks weitergegeben haben. Das sagt ein Privatermittler der Familie Richs, der vom FBI die Herausgabe des Laptops des Ermordeten fordert, auf dem sich Beweise dafür fänden. Dass die Mails nicht gehackt, sondern geleakt wurden – und er den Leaker persönlich getroffen habe –  hatte der ehemalige britische Botschafter Craig Murray schon im Dezember ausgesagt und Wikileaks hatte ein Belohnung für Hinweise auf den ungeklärten Mord an Rich ausgesetzt. Wenn der Ermittler mit seiner Behauptung recht hat, dass der Mail-Verkehr zwischen Seth Rich und Wikileaks existiert – das FBI streitet das Vorhandensein dieser Mails ab –  würde das eine sehr viel glaubwürdigere Geschichte abgeben als das russische Gespenstermärchen. Doch offenbar haben das Clinton-Lager und ihre Medienpartner sich  in den Kopf gesetzt mit der fiktiven Russen-Nummer am Impeachment Trumps zu werkeln, und wenn Substanz, Evidenz, Beweise fehlen, dann reichen im postfaktischen Zeitalter  Fake News von anonymen “Offiziellen” allemal…

4 Comments

  1. Es ist bizarr: wenn Trump über Syrien Bomben abwirft , wird er als verantwortungsvoller Präsident überall gelobt, wenn er aber mit Russland gegen den IS kooperiert ist er für den Mainstream ein “Landesverräter” und “Sicherheitsrisiko”. Hier wird wieder sehr deutlich, um was es dem “deep state” geht: die ISIS Terroristen werden als Söldner noch gebraucht. Trumps Wahlkampfansage, als erstes den IS “zu eliminieren” soll nach wie vor mit allen Mitteln unmöglich gemacht werden. Deshalb wurde schon General Flynn beseitigt und deshalb wird jetzt mit Fake-News weiter versucht, die russisch-amerikanische Zusammenarbeit gegen den IS zu verhindern. Ein sehr durchsichtiges Spiel. Dazu passt dann auch, dass ein israelischer Minister jetzt offen dazu aufruft, Assad zu “liquidieren” https://www.merkur.de/politik/israelischer-minister-galant-aufruf-zu-mord-an-baschar-al-assad-zr-8313920.html
    – dass dem IS die Felle davon schwimmen will Israel genau sowenig zulassen wie die CIA und die US-Neocons.

     
  2. Die eifernden Schmierfinken der MSM halten in ihrer ideologischen Verblendung die verbliebenen Leser wirklich für blöd, wenn sie meinen, die Nachricht “Trump gibt Weitergabe von Informationen an Russland zu” wäre als Vorwurf zu verstehen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-gibt-weitergabe-von-informationen-an-russland-zu-a-1147933.html

    Jeder normale Mensch sagt sich doch: “Wenn die beiden Großmächte im Kampf gegen gefährliche Terroristen Absprachen treffen (natürlich auch unter Zuhilfenahme von Geheiminformationen) ist das doch prima.”

    Das Muster der Propaganda wird deutlich: Bei den Leaks um die Clintonmails wurden deren entlarvende Inhalte heruntergespielt und die Leaks selbst skandalisiert. Jetzt drehen die gleichen Schmierer es herum: belanglose Inhalte werden zum Skandal aufgeblasen, aber die ständigem Leaks von Interna sind selbst gar kein Thema.

    Fazit: Wir biegen es immer genau so hin, dass es Trump schadet, auch wenn es das Gegenteil von dem ist, was wir zuvor gemacht haben. Und jede Einvernehmlichkeit zwischen US- und russischer Regierung muss unbedingt bekämpft oder totgeschwiegen werden (und wenn es nur ein paar Fotos sind, auf denen Trump und Lawrow ihre Hände schütteln).

    Handeln so unvoreingenommene und neutral beobachtende Nachrichtenmedien? Nein, so handelt ein parteiisches und selbstanmaßendes Machtkartell, dessen Demokratieverständnis ganz schnell am Ende ist, wenn das Volk bei der Wahl die “falsche Entscheidung“ trifft, die ihren Auftraggebern nicht passt.

    Den gewählten Präsidenten – ob man ihn mag oder nicht – aus rein politischen Gründen mithilfe von systematischem Informationskrieg der Massenmedien wegzuputschen, ist im Prinzip nichts anderes als der Einsatz von Heckenschützen. Es unterscheidet sich nur in der Methode, nicht aber im Ergebnis. Und beides ist ein Angriff auf die Demokratie.

     
  3. Trump Explodes: “This Is The Single Greatest Witch Hunt In American History”

    http://www.zerohedge.com/news/2017-05-18/trump-shares-true-thoughts-all-illegal-acts-clinton-campaign-never-special-counsel

    Looney May 18, 2017 8:03 AM

    Speaking of Witch Hunts…

    According to The Washington Free Beacon, Congress to Rename Street in Front of Russian Embassy After Murdered Anti-Putin Dissident

    Congress is moving forward with an effort to rename the Washington, D.C., street in front of the Russian embassy after an anti-regime dissident who was mysteriously murdered due to what many believe was his outspoken criticism of Russian President Vladimir Putin.

    The Senate’s legislation, led by Marco Rubio (R., Fla.), would rename the street in front of the Russian embassy Boris Nemtsov Plaza. The embassy’s address would then become 1 Boris Nemtsov Plaza. All correspondence and other official communication would bear this address.

    Just wondering… How long would it take the Russians to rename the city block in front of the US embassy in Moscow Seth Rich Boulevard? 😉

    Looney

     

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *