10
Jun, 2013

JFK’s Sargnagel

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Heute vor genau 50 Jahren hielt John F. Kennedy eine Rede, die seinen Gegnern im Pentagon, bei der CIA und dem gesamten militärisch-industriellen Komplex die Kinnlade bis in den den Keller fallen lies. Er hatte sie bis zum Abend davor geheim gehalten, auch vor den Mitgliedern seines eigenen Kabinetts, nur seinem jungen Redenschreiber Ted Sorensen, seinem Bruder Robert und wenigen engen Beratern war die Sensation bekannt, die JFK hier verkündete: die Beendigung ders Kalten Kriegs. In meinem in zwei Monaten erscheinenden Buch “JFK – Staatsstreich in Amerika” wird diese Rede nicht nur ausführlich zitiert, sondern auch gezeigt, warum sie sich von den üblichen politischen Sonntagsreden unterscheidet, wie ernst Kennedy dies alles meinte und vor allem, wie es zu dem erstaulichen Wandel kam, der aus dem zwar liberalen aber dennoch klassischen kalten Krieger JFK in kaum drei Jahren einen Friedenspolitiker machte, wie ihn die Vereinigten Staaten seitdem nie wieder erlebt haben. Vier Monate später wurde er in einem Staatsstreich ums Leben gebracht -wer sich diese Rede anhört oder nachliest kann verstehen, warum.

Kommentare

11 Kommentare zu “JFK’s Sargnagel”

  1. Berndchen am 11.06.2013 um 07:51 Uhr 

    Dieser Beitrag wurde wiedermal für die amerikanisches Englisch sprechende deutsche pseudointellektuelle Hochelite geschrieben (Je englisch desto klug).
    Dabei hätte der Herr Bröeckers für den blöden Unterschichtenproll auch die ins Deutsche übersetzte Rede innerhalb von Sekunden suchen und verlinken können.

    Aber: selber finden macht schlau.

     
  2. pecas am 11.06.2013 um 12:30 Uhr 

    Geh’ mal zum Arzt, Berndchen.
    Frag’ ihn vielleicht, ob man nicht unweigerlich zur großen einsamen selbsterklärten vertrotzten (ost)deutschen Unterschichtenproll-Elite werden muss, wenn einem Papa immer Mamas Brust mit der Bemerkung “Selba fresse’ macht fett” weggenommen hat, als man noch klein war.

     
  3. Thomas S. am 11.06.2013 um 15:59 Uhr 

    Ja, die Geschichte wäre anders verlaufen, hätte man Kennedy nicht weggeschossen bzw. er wurde weggeschossen, damit sie so weiterlaufen kann – mit Krieg, Konfrontation, Aufrüstung. JFKs Plädoyer für eine Kooperation und Versöhnung mit der Sowjetunion ist auch noch heute hoch aktuell – wie man an dem Vortrag sehen kann, den Peter Dale Scott unlängst in Moskau gehalten hat – und resignierend feststellt, dass es zur Zeit zwischen Moskau und Washington weniger Kooperation gibt alsd auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs
    http://www.voltairenet.org/article178787.html

     
  4. Berndchen am 11.06.2013 um 16:00 Uhr 

    Und, pecas, haste die Seite auf deutsch gefunden?
    Oder biste schon von Geburt an English Man, weil ja sowieso Wessi?
    Wo ist eigentlich der Osten des Westens.

     
  5. pecas am 11.06.2013 um 17:28 Uhr 

    Das kann ich dir schon sagen, Berndchen.
    Der Osten des Westens war schon immer links, d. h. dort, wo der Daumen rechts ist.

    Ich kenne aber auch einen Osten des Westens – einen Osten der Welt -, der im Westen geschichtlich schon immer verdrängt/unterdrückt wurde, sogar in seinem Heimatland Tibet, und den findet man jetzt vielleicht noch in Sikkim, in Bhutan, oder in Bolder/Colorado zum Beispiel, versprengt in die ganze Welt… zu denen, die es als ihre Aufgabe betrachten bzw. gefunden haben, authentisch-in-der-Welt-zu-sein, d. h. zu existieren, und zwar jenseits des ganzen Zufälligkeitskrams, unter welch einer gottverdammten Autorität, die bloß meine unkritische Unterwerfung fordert, ich jetzt geboren bin.

    Da gibt es noch eine andere Art der Autorität, ich nehme es von Walter Benjamin, “Autoritäten, nicht in dem Sinne [,] daß man sich ihnen kritiklos hätte unterordnen müssen [,] sondern als geistige Mächte [,] die der Erfahrung einen großen Inhalt zu geben vermocht hätten […]” (W. Benjamin, Über das Programm der kommenden Philosophie) – und welch eine Schnabelsprache die jeweils spricht bzw. sprechen, ist mir vollkommen schnurz, solange ich dem, von was da die Rede ist, nur irgendwie folgen kann.

     
  6. Stefan am 11.06.2013 um 17:35 Uhr 

    Amüsiert hat mich in Kennedys Rede die Stelle, wo er (die angeblich völlig unrealistische) Sowjetpropaganda zitiert: “American imperialist circles are preparing to unleash different types of wars … that there is a very real threat of a preventive war being unleashed by American imperialists … [and that] the political aims of the American imperialists are to enslave economically and politically the European and other capitalist countries … [and] to achieve world domination … by means of aggressive wars.”

    Kennedys Nachfolger im Amt – die im Gegensatz zu ihm wieder Kurs hielten und das taten, was ihre Auftraggeber von ihnen erwarteten – haben sich jedenfalls große Mühe gegeben, nachzuweisen, dass die Propagandaabteilung der KPdSU mit ihrer Einschätzung goldrichtig lag.

     
  7. pecas am 13.06.2013 um 08:48 Uhr 

    Nochmal an Berndchen

    Dein sauberer “Osten des Westens” thront heute mit dem gröbsten, mühelos von einer “kommunistischen” Paula in die brutalste kapitalistische Saula verwandelten Stasi-Trampel der DDR als Präsidialfunktionärin des globalen Totalitarismus’ in der Kanzel der Macht einer in Wirklichkeit bereits 1990 staatsrechtlich abgeschafften “BRD”, die sich bei näherem Hinsehen als “reguläre Ausnahmezustands”-Farce unter dem gestohlenen, angemaßten, damit letztlich vollends in den Dreck getretenen Schubidu-Etikett “Deutschland” entpuppt.

    – Ganz das Wetter der einstigen DDR-Insaßen bzw. der über diese herrschenden Einheitspartei-Clique, nicht wahr?

    Und neuerdings gibt’s – dank der Geisteskrankheit von SPD und Grünen – auch noch einen ultraverlogenen DDR-Pastor namens Joachim Gauck als exakt passenden, nämlich total feigen Präsidentendarsteller auf der Position des eigentlich entscheidend wichtigen, eigentlich als oberster Verwaltungs-Chef zur Erhaltung der Macht-Dialektik mit der Exekutiv-Etage vorgesehenen Verfassungsorgans… der allen Ernstes bzw. aufschlußreicherweise behaupten will, er “kann die Kanzlerin nicht erkennen”…

    Und ein Gregor Gysi als oberster Bundestags-Fuzzi einer “Linken”, der sich – ganz wie ein sich total treu gebliebener DDR-Claqueur im eben mini-leicht gewandelten Mitläufermodus des nunmehr “westlich”-getünchten Totalitarismus – sofort befleissigt, der roten, genauer gesagt Rockefeller-roten Ober-Faschistin mit der vielleicht kunstlosesten, geistig niedrigst stehenden “Staatskunst”-Agenda aller Zeiten den ganz zurecht geernteten Gegenwind der von ihrer “deutschen Politik” zermalmten europäischen Bevölkerungen mit der Hammer-Formel aus dem Gesicht zu nehmen, es handele sich “nicht um Faschismus”, was da von ihr gespielt wird.

    Noch einen, der so weh tut, dass es nur von jemandem kommen kann, der ganz genau dieselbe niedrigst stehende Weltanschauung vertritt – “die der Aufklärung (…/…) eine Erfahrung [,] deren Quintessenz [,] deren Bestes gewisse Newton’sche Physik war [sic] [,] derb und tyrannisch angefasst werden durfte [,] ohne zu leiden” (W. Benjamin):
    Die evangelische Kirche Deutschlands – Präsidiumsmitglied Katrin Göring-Eckardt/ Die Grünen – gibt, übrigens genau wie der katholische Großverein ProChrist (dem z. B. der CDU-Arbeitsamts- Chef angehört) die (unter normalen christlich-theologischen Gesichtspunkten total blasphemische) Parole aus, “Gott ist eine Person”.

    Eigentlich doch schade um Deutschland, daß die Deutschen in Ost und West, vor allem aber die aus der 40 Jahre lang in ihrem Gefängnis nicht bloß gehirngewaschenen, sondern nachgerade gehirngefickten und von der besten kulturellen Entwicklung auf der Welt systematisch weggesperrten Ostzone, derartig dumm geblieben sind, all das kritiklos zu fressen, was ihnen von irgendwelchen Knüppelautoritäten vorgesetzt wird.

    Und da kommst du und willst mir etwas von eurer deutschen Überlegenheit, von eurer besseren deutschen Intrinsität erzählen, die sich sogar irgendwelchen Fremdsprachen verweigert?
    Wodurch kommt sie zustande? – Indem man den Schädel in den eigenen Arsch steckt?

    Antworte gefälligst, anstatt nur feig meine Kommentare wegzudrücken!

     
  8. Berndchen am 13.06.2013 um 13:53 Uhr 

    Antworte gefälligst!
    Zu Befehl!!!:
    john-f-kennedy.de.tl/American-University.htm
    !!
    Weitermachen!!

     
  9. Opa Calypso am 14.06.2013 um 02:46 Uhr 

    Mary Pinchot Meyer and John F. Kennedy reportedly had “about 30 trysts” and at least one author has claimed she brought marijuana or LSD to almost all of these meetings.[2] In January 1963, Philip Graham disclosed the Kennedy-Pinchot Meyer affair to a meeting of newspaper editors but his claim was not reported by the news media. Timothy Leary later claimed Pinchot Meyer influenced Kennedy’s “views on nuclear disarmament and rapprochement with Cuba.” In an interview with Nina Burleigh, Kennedy aide Myer Feldman said, “I think he might have thought more of her than some of the other women and discussed things that were on his mind, not just social gossip.” Burleigh wrote, “Mary might actually have been a force for peace during some of the most frightening years of the cold war.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Pinchot_Meyer

    und ein schöner Film dazu:

    http://viooz.co/movies/10997-an-american-affair-2009.html

     
  10. Opa Calypso am 15.06.2013 um 03:12 Uhr 

    Wofür bekommt mein Beitrag diese negativen Bewertungen? Interessiert mich wirklich, ich will meine werten Mitmenschen ja verstehen 🙂

     
  11. Stephan Becker am 22.06.2013 um 09:51 Uhr 

    Es lohnt sich den Film von Oliver Stone (“JFK”) noch einmal anzuschauen. Vieles von dem was im Film z.B. in Bezug auf Medienmanipulation gezeigt wird, passiert bis heute immer wieder. Vor allem die Erschaffung eines irren Einzeltäters wird gut gezeigt – samt Fälschung von Beweisen.

    Ein wichtiges Beweismittel ist nicht nur der Zapruder Film sondern auch die zahlreichen anderen damals gemachten Amateur-Filme aber auch die Filme, die an diesem 22. November 1963 (im November werden’s 50 Jahre) im Fernsehen von den großen Sendern gezeigt wurden: Viele Leute rennen z.B. nach den Schüssen zum Grashügel. Warum?

     

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