Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 44

Der EU-Kriegsdiplomat Joseph Borell, der in der Ukraine “auf dem Schlachtfeld” gewinnen will,  hat ein Problem: “Wir müssen unseren Bürgern erklären, dass dies nicht der Krieg eines anderen ist”, sagte er in einem vergangene Woche in El Pais veröffentlichten Interview. “Die Öffentlichkeit muss bereit sein, den Preis für die Unterstützung der Ukraine und für die Bewahrung der Einheit der EU zu zahlen.” Denn: “Wir befinden uns im Krieg. Diese Dinge sind nicht umsonst.”

Mit Letzterem hat Borell sicher recht. Ebenso wie mit dem freimütig  geäußerten Bekenntnis: “Wir werden oft für unsere Doppelmoral kritisiert. Aber in der internationalen Politik wird zu einem großen Teil mit zweierlei Maß gemessen. Wir legen nicht für alle Probleme die gleichen Kriterien an”. Okay, das halten wir mal fest, für’s Archiv (der “wertebasierten” internationalen Ordnung).
Wie Borell den EU-Bürgern aber klar machen will, dass dies ihr Krieg ist und dass sie dafür zu zahlen haben, das wird auch bei großzügiger Auslegung jeglicher Doppelstandards von Tag zu Tag schwieriger. Denn die Bürger zahlen zwar schon reichlich, verstehen aber immer weniger, warum  der Krieg in der Ukraine irgend etwas ihnen und  mit der “Bewahrung der Einheit der EU” zu hat. Weder die kämpfenden Truppen, noch ihre  Kriegsherren in Washington und London beziehungsweise in Moskau sind Mitglieder der Europäischen Union. Für die “Bewahrung der Einheit der EU” sind nicht sie zuständig, sondern die Politik von (ungewählten, aber zuständigen)  EU-Bürokraten wie Borell und von der Leyen, die Europa mit ihren Sanktionen in den Ruin treiben und dafür sorgen, dass die ohnehin fragile “Einheit” der EU bald auseinander fällt. Der Winter wird kommen, und dank solidarischem FSK (Frieren, Stinken, Kaltduschen) werden die meisten ihn wohl überleben, aber: Danach wird`s nicht besser. Im Gegenteil. Abgeschnitten von preiswerter Energie aus dem Osten sind die europäischen Industrienationen global nicht mehr konkurrenzfähig und zum ökonomischen Niedergang verurteilt…und werden im worst case zuvor noch zum Opfer von nuklearem Terror, weil das durchgeknallte Regime in Kiew jetzt  auf Atomreaktoren feuern lässt, die seit März von den Russen kontrolliert werden. Also alles tut um “den Preis für die Unterstützung der Ukraine” hoch zu treiben.

Dass es bei derart gemeingefährlichem, vermutlich drogeninduziertem Größenwahnsinn höchste Zeit ist, der betreffenden Person den Stecker zu ziehen, scheint jetzt auch seinen Ziehvätern in Washington zu dämmern, wo  “Newsweek” nicht mehr umhin kommt, einen Wandel des “Zelensky-Narrativs” festzustellen und den demokratischen Freiheitshelden von gestern als “korrupten Autokraten” zu präsentieren. Dass der Ex-Komiker als Galionsfigur ausgedient hat, hatte sich schon mit der “Vogue”-Homestory vor zwei Wochen angedeutet (Notizen #41). Das “Wall Street Journal” lässt unterdessen Henry Kissinger zu Wort kommen, der schon im Frühjahr das WEF-Forum in Davos mit der Forderung nach Verhandlungen geschockt hatte und nunmehr, wo sich Joe Biden ebenso planlos wie mit Russland auch noch mit China anlegt, schwer besorgt ist.  Wenn angesichts militärischer Eskalationsgefahr selbst ein unsterblicher Kriegsverbrecher wie Bloody Henry (99) nervös wird, sollte das allen derzeit amtierenden (Hühner-)Falken und ihren kommentierenden Laptop-Bombern und Sofa-Generälen ernsthaft zu denken geben. Ebenso wie die Einschätzung eines echten Fachmanns mit praktischer Erfahrung sowohl im Krieg wie auch mit War Games, die in der renommierten “Marine Corps Gazette” erschienen ist – und der russischen “Militäroperation” was das Kriegshandwerk betrifft “tiefgehende Anerkennung(profound appreciation)” ausspricht. Ooops? Haben Putins Trolle nun auch das ehrenwerte Organ der US-Marines unterwandert ? Dass sich die russische Kriegsführung durch “Vermeidung von Kollateralschäden” und Schonung von Infrastruktur auszeichnet, dass der Vorstoß auf Kiew eine Finte war, um die Artillerie im Osten zu positionieren, dass deren nahezu unendlicher Nachschub keine Gegenoffensive ermöglicht, sondern die in Bunkern und Befestigungen ausharrenden Truppen unweigerlich zermürben wird….derartige (realistische!) Einschätzungen der Lage,  auch wenn sie von erfahrenen Fachleuten kommen – hinter dem Artikel-Pseudonym “Marinus” soll der emeritierte General Paul van Riper stecken – rangieren in den siegestrunkenen Westmedien freilich als defätistische “Kreml-Propaganda” und müssen ignoriert werden.
Auch von unserem triumphalistischen Turbinen-Kanzler Scholz, der immer noch keinen “Diktatfrieden” Putins akzeptieren will und  eher im WK1-Ludendorff-Stil auf weitere Gemetzel für einen “Siegfrieden” setzt. Bis zum letzten Ukrainer. Und auch wenn der Winter kommt, für den Gazprom heute eine frostige Warnung abgegeben hat: die schon jetzt turmhohen Erdgaspreise, die Ende Juli ein Vielfaches über dem langjährigen Mittel liegen, könnten sich dann von aktuellen 2.500 $ (für 1000 Kubikmeter) auf 4.000 $ erhöhen.
Das Foto oben zeigt Olaf Scholz nach dem Schnüren der letzten “Entlastungspakete”, die bei den katastrophalen Folgen seiner “Sanktionspakete” nur einen heißen Tropfen auf den eiskalten Stein darstellten. Bei einer Party am Wochenende kam das Gespräch darauf, dass auch der schönen Schweiz, die ohne Not ihre bewährte Neutralität aufgegeben und sich dem Sanktionszirkus der NATO angeschlossen hat, alsbald Gas,- und Energieknappheit droht…schon hat ein Run auf  Brennholz eingesetzt und der Bund verkündet, im Notfall gar die Gas-Transitleitung nach Italien anzuzapfen, was bei den Italienern verständlicherweise auf Unmut stösst. Aber was soll man tun, wenn’s wirklich kalt wird und man nicht heizen kann ? Zum Glück war in der Runde ein erfahrener Angehöriger der Schweizer Armee, die in ihren alpinen Festungen auf solche Kältenotstände vorbereitet sein muss. Seinen Profi-Tipp beim Ausfall von Heizung und Strom bei Minustemperaturen gebe ich gern an die kommenden FSK-Krisenstäbe der deutschen Bundesregierung weiter:”Nachhaltig hilft nur Thermo-Unterwäsche.”

(wird fortgesetzt)

Alle bisher erschienen “Notizen” hier
Das Buch über die Geschichte und Hintergründe des Ukraine-Kriegs:

Mathias Bröckers/Paul Schreyer: Wir sind IMMER die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie der kalte Krieg neu entfacht wird, Westend Verlag (2019)

 

 

 

 

 

 

44 Comments

  1. Ergo: den Scholz und seine komplette 15%-Regierung in ein warmes Windel packen, in einer Alpenfestung arretieren – und namentlich die Stasi-Vergangenheit der letzten 33 Jahre unabhängig von jedwedem Wahrheits- bzw. Wahnsinnsministerium aufarbeiten.
    -p

    1. Was soll denn das mit der Stasi immer sein? Gegen wen hat denn die Stasi gearbeitet? Wäre nicht viel mehr eine BND-Nazi-Aufarbeitung angesagt?

      1. Sie stellen da zwei Fragen zu einem Posting, das Sie nicht gelesen zu haben scheinen.
        Versuchen Sie es nochmal?
        -p

  2. die ganze Show mit der Turbine ist genauso echt wie die Corona Show oder der Krieg in der Kokaine, sorry Ukraine. So ein Teil muss übrigens doch nicht ausgebaut und aufwendig ans andere Ende der Welt verschickt nur um dort gewartet zu werden. Der Einbau muss dann von den selben Leuten gemacht werdne, die es zu warten verpüflichtet sind. Gas fliest ununterbrochen und wird weiter fliessen. Gaslieferungen in die Haushalte können nicht gestopped werden, weil dann erst alle Öfen wieder genehmigt werden müßten.
    Die Preise werden aber steigen und auch die Steuern. Nur darum geht es. Die vorhergehende Corona Show muß ja bezahlt werden. Die absurden Tests und Testzentren, die 24/7 offen waren, die nutzlosen Masken und auch die sinnlosen Impfungen, deren Gefährlichkeit ich aber in Frage stelle. Ich kenne immer noch niemanden, der nach der C-Impfung irgendwie mehr Krank war als nach jeder anderen Impfung sonst. Anders als bei der Krebs Chemo, die schon einige meiner Freunde und Bekannte dahingerafft hat. Wirst du gesund bleiben, meide Mediziner und ihre Medizin.

  3. Vor ein paar Wochen in Spanien einen bemerkenswerten Taxifahrer kennengelernt. Der sprach fließend und nahezu akzentfrei Deutsch. Geboren in Potsdam, Familie ursprünglich aus Armenien, Vater bei den Sowjets stationiert, KGB-Offizier usw. (also, falls das alles stimmt). Später Wiedervereinigung, Umzug nach Frankfurt am Main. Dort Kindheit, Schule, Ausbildung, Start in die Berufslaufbahn. Auf dem Weg dahin immer mal wieder Anfrage nach Einbürgerung. Entgegnung beim Amt: «Unseren Feinden geben wir keine Papiere…». Wer mal mit den Russen kollaboriert hat und das im Sinne eines Reinen-Tisch-Machens auch noch zugibt, ist wohl nicht deutsch genug. So kann das nichts werden.
    Also, Aufbruch nach Spanien. Dort Begeisterung für Land und Leute, Existenz aufgebaut, hängengeblieben. Dann Corona, vieles verloren, jetzt eben Taxifahrer. Der nun, so sinngemäß: «Keine Sekunde denke ich ernsthaft daran, für längere Zeit nach Deutschland zurückzukehren…obwohl das – klar – schon irgendwie meine Heimat ist. Aber, wie soll ich sagen? Von meinen Abstechern weiß ich, dass das einfach nicht mehr das Land ist, das ich vor zwanzig Jahren verlassen habe. In gewissem Sinne bin ich inzwischen irgendwie deutscher als viele meiner früheren Freunde und Mitbürger…» – ein Armenier in Spanien!
    Bleibt einem nur, festzuhalten, dass der permanente wirtschaftliche, politische und verbrecherische Druck auf die Einwohner Deutschlands schwere Folgen gehabt haben muss. Die Scholzomaten, Maas- und Hosenanzüge, die Völkerballministerinnen und Flinten-Uschis müssen eben irgendwie doch ganze Arbeit geleistet haben. Genauso wie die Markus Lanzens und Anne Wills. Oder sind die Umfrageergebnisse Humbug? Ich staune immer wieder, welcher Anteil der Deutschen es, so scheint es, richtig oder angemessen findet, zu frieren, zu hungern, den Exportweltmeisterstatus zu verscherzen, den Gürtel enger zu schnallen oder den Job zu verlieren, um mit einem Phantom, «der Ukraine» jetzt aber mal auf jeden Fall «solidarisch» zu sein. So wie sie die Freiheitseinschränkungen in den CORONA-Jahren richtig fanden. Die kommen mir vor wie dressiert.
    Oder wie kann man «Einigkeit und Recht und Freiheit…» zwar singen, aber außer einer Schicksalsgemeinschaft von der Art einer Geiselhaft nichts mehr davon für sich selbst beanspruchen. Man muss wissen: Andere singen ganz anderes…und langen einfach zu, wenn’s was für die eigene Volksgemeinschaft zu holen gibt – und das zu recht, nur dass man mich da nicht falsch versteht. Oder ist das Connor’sche «…Brüh im Glahanze…» vielleicht Ausdruck eines Wunsches, es möge sich wirklich jeder, der in einem solchen Lichte stehen wollte, mindestens die Lippen und die Finger daran verbrennen? Was ich nur sagen will: Sollte es doch noch eine klarsichtige Mehrheit in Deutschland geben oder eine, die jedenfalls weiß, dass man Thermounterwäsche nicht essen kann und dass das Überbrückungsgeld für die vielen Härtefälle nicht aus der Steckdose kommt, dann läuft jetzt die Uhr gegen diese ganze Kamarilla. Alles andere müsste einem noch größere Sorgen machen. Es würde heißen: Dressurnummer geglückt, Bevölkerung innerlich versöhnt mit dem eigenen Niedergang und damit, genau dafür auch noch verhöhnt zu werden. Die da oben werden erst aufhören zu piesacken, wenn die da unten aufhören zu kriechen (das sei nicht von F. Schiller, lese ich gerade, trotzdem gut).

    1. Die meisten Deutschen, vor allem die “woken”, werden es kaum verstehen, aber etliche der hier lebenden Migranten sind sauer auf unsere Regierung, weil sie Deutschland und die deutsche Kultur zerstört.

  4. Nach dem Bekenntnis zur Doppelmoral wünsche ich mir jetzt noch ein Geständnis, Massenmorde und Kriegsverbrechen begangen zu haben inklusive einer gemeinschaftlichen Verschwörung anzugehören mit der Absicht, Kriege vom Zaun zu brechen.

  5. Putin-Bewunderer bei den Marines?
    Kein Wunder, dass der unter Pseudonym schreibt: Auf Selenskis Liste der Informations-Terroristen landet man schneller als man denkt!

    Olafs Fraktionschef kann ein Lied davon singen – dennoch hat neulich eine deutsche Regierungs-Delegation auf Besuch in Kiew es unterlassen, das heikle Thema anzusprechen. Oder höchstens ganz im Geheimen – es offen zuzugeben, lässt schon der Respekt vor den lupenreinen Freiheitskämpfern nicht zu!

    Richtig groß die Klappe aufreißen können unsere deutschen Wertewestler dagegen bei solchen Regierungen, die unser Hegemon zum Abschuss freigegeben hat. Ob z.B. nämlich wirklich Millionen von Uiguren in chinesischen Lagern schmachten, ist sehr zweifelhaft.

    Zumindest so lange, wie so gut wie alle Horrorberichte aus “vertraulichen Quellen” stammen, die sich merkwürdigerweise bevorzugt und “vertrauensvoll” an den deutsch-amerikanischen Sektenbruder Adrian Zenz wenden – der zwar irgendwie fromm sein mag, aber eindeutig kein Moslem ist nach dem Geschmack jedes aufrechten Uiguren.
    Er lebt zudem in zwei Ländern, in denen aufstandsbereite Moslems sich eher beobachtet als heimisch fühlen, wenn sie nicht gerade Gülen heißen.
    (In Guantanamo saßen auch mal Uiguren, aber das war, bevor sie für den antichinesischen Freiheitskampf gebraucht wurden.)

    Oder hat Zenz etwa jahrelang bei den Uiguren gelebt wie seinerzeit Heinrich Harrer in Tibet? Eher nicht, seine China-Besuche waren rar, kurz und der letzte liegt auch bereits einige Zeit zurück.
    Aber wenn Zenz schon nicht so recht mit kultur- und konfessions-übergreifenden Kontakten glänzen kann – seine Kontakte zur CIA sind hervorragend (wie vermutlich auch die des im US-Exil lebenden türkischen “Islamisten” Gülen).

    Der CIA kann man viele Mängel nachsagen, aber bestimmt keinen Geldmangel. Und für Geld bekommt man bekanntlich fast alles (es ist nur eine Frage des Preises): Brutkastenlüge, Euromaidan, Uiguren-Lager-Berichte.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=56639
    https://www.nachdenkseiten.de/?tag=zenz-adrian

    Bei uns wird dagegen das Geld knapper werden und wir werden auf die Tugend des Verzichts zurückgreifen müssen.
    Für das Informations-Fasten bei Kino und Co. gab es mal die “Freiwillige Selbstkontrolle” – FSK.
    Wirklich sehr schön, wie unsere neuen, olivgrünen Verzichtsprediger uns die moderne Selbst-Kasteiung beibringen:
    FSK = Frieren – Stinken – Kaltduschen!

  6. Im Youtube Beitrag von gestern hat sich Alexander Mercouris mal aus philosophischer Sicht der Dinge mit der Russland – “Zermürbung” befasst: “Russia Further Advances in Donbass, Encircles Kharkov, Kissinger Warns US of Geopolitical Debacle”

    Für Leser mit wenig Zeit, sich seine (A. Mercouris) trockenen Kenntnis- und Erkenntnisgewinn zu Gemüte zu führen, ab Minute 40:40 haut er fachkundig drauf. Nach seinem Beitrag und seines Genusses beschloss ich sofort und unwiderruflich, aus Deutschland auszureisen.
    Bis mir dann einfiel. Geht ja gar nicht.

  7. “…Wie Borell den EU-Bürgern aber klar machen will, dass dies ihr Krieg ist und dass sie dafür zu zahlen haben, das wird auch bei großzügiger Auslegung jeglicher Doppelstandards von Tag zu Tag schwieriger. Denn die Bürger zahlen zwar schon reichlich, verstehen aber immer weniger, warum der Krieg in der Ukraine irgend etwas ihnen und mit der “Bewahrung der Einheit der EU” zu hat….”

    Ja, das war wohl die falsche Worthülse von Borell, weil sie wirklich um 100% am Thema vorbei geht – was selbst bei nichtssagenden Worthülsen nicht häufig ist (zeigt aber auch auf welchem “Niveau” in der EU Politik gemacht wird – dem untersten).

    Ich sage voraus (und in so was irre ich mich seltsamerweise selten), das die EU gerade über den Sanktionen (die ja angeblich zusammenhalten sollen) zerbrechen wird. Orban ist ausgestiegen, weil es sich ein bischen Rest-Verstand bewahrt hat und gesehen hat, das die Sanktionen nicht nur absolut nutzlos sind (sie ändern nicht das geringste am Kriegsverlauf und Russland gehts besser als jemals zuvor), sondern auch selbstmörderisch für die eigene Wirtschaft sind.

    Ich glauibe nicht, das die anderen EU-Länder da noch lange zusehen werden, wie Deutschland sich selbst und die EU in den Abgrund manövriert. OK die Deutschen waren schon immer Suizid – gefährdet (siehe 2 selbst kreierte Weltkriege nach denen sie jedes mal von vorne anfangen mussten), und da leider auch absolute Lern-Resistenz dazu kommt (der deutsche Rechthaber hat IMMER Recht!) müssen sie sich entscheiden, entweder ihr Land retten oder in der EU mit einer durchgeknallten deutschen Möchtegern-Führung bleiben, die gerade – völlig ohne Not! – ihre eigene Wirtschaft zu Grabe trägt.

    Beides zusammen (Wirtschaft im Land retten UND EU-Mitgliedschaft) geht nicht mehr. Die EU ist ein Club der Verlorenen und Verdammten geworden, der Club der Schwafler von Werten, die sie in der Realität nie beachtet haben. Ein Club der Toten, sie wissen es nur noch nicht.

  8. Täglich wird mir beim betrachten meines Umfelds und der darin umher stolpernden Maskenzombies klarer, dass in diesem Land der Drops gelutscht ist. Will sagen, hier wird sich nichts mehr ändern. Die Masse der Bürger ist gewillt, durch’s “Tal der Tränen” zu gehen. Mir fällt das um so gravierender auf, da ich wöchentlich zwischen Ost- und West Pendel. Während in der Region Ost, wo ich herkommen, nicht mal 10% mit der Maske rum läuft, liegt die Quote im Bereich West bei über 90%! Und ich nehme hier nur Bezug auf Bereiche, in welchen seit gut drei Monaten die Pflicht zum Tragen des “Maulkorbs” aufgehoben wurde.
    Die mittlerweile gut 2,5 Jahre währende Dauerkanonade durch bezahlte, hysterisierte Medien und ebenso agierende Personen in der Politik hat die Masse de Probanden weich im Kopf gemacht. Die Maske gehört zum Alltagsassecoire! Regeln und Gesetze ebenso. Man fühlt sich von seelenlosen Robotern umringt, die umsetzen, was ihnen Politik und Medien auferlegen. Wer alles Andere ausblendet, sämtliche Widersprüche beiseite schiebt, nicht mehr dazu in der Lage ist zu rekapitulieren was und wie hier abgelaufen ist, und selbst die Folgen all dessen nicht sieht, wie will man den anders als ein Roboter bezeichnen?
    Das Gleiche läuft beim Thema Ukraine ab. Eine völlig aus dem Ruder gelaufene Dauerpropaganda auf unterstem Niveau (Stürmer!) ergießt sich seit dem Einmarsch der Russen über uns. Dazu kommt noch die heuchelnde Anteilnahme, das ständige hinweisen auf die Brutalität der Kriegsführung und die unvollständige wie einseitge Betrachtung in der gesamten Berichterstattung. Fakten interessieren nur dann wenn sie ins bestehende Narrativ passen, welches da lautet: Der heldenhafte Kampf der guten Ukrainer, gegen den bösen russischen Aggressor!
    Wenn in einem Land wie Deutschland, vor den Universitäten Bänder und Fahnen in den Farben der Ukraine ohne Widerstand der Studierenden aufgehängt werden können, dann weiß man welches Niveau mittlerweile an den höchsten deutschen Bildungseinrichtungen vorherrscht und was für eine Klientel diese frequentiert. Es sind die gleichen seelenlosen Roboter, die ein “Schulssystem” durchlaufen haben, welches nach div. “Reformen” endlich das Niveau erreicht hat, das von oben angestrebt wurde. Wissen wird nicht erworben um kritisch zu denken, nein, es wird erworben um Karriere zu machen. Pass dich an das System an und es geht Dir gut!
    Ich hätte nie für möglich gehalten, dass in unserer Zeit der Informationen im Überfluss, so eine Manipulation der Massen (Wie vor 33′!) noch einmal statt finden konnte. Aber Informationen sind nicht gleich Informationen. Die Masse lässt sich von Informationen berieseln, die sie leicht durch den Tag bringt und nicht weh tut. Dazu konsumieren sie die Nachrichten unserer Leitmedien um ihr fragiles Weltbild nicht zu gefährden. Die Denker und Lenker in den Meinungsküchen von Bilderberger und Co, haben das erkannt und entsprechend ihre Dosierung angelegt. Diese wird von ihren, in Politik und Medien platzierten, Paladinen, als alternativlose Kost unter das Volk gebracht. Entsprechend sieht das Abbild unserer Gesellschaft aus. Eine mittlerweile charakterlose aber gut form- und maniepulierbare Masse ohne Rückgrat von Abnicker und Ja-Sager, welche ahnungs- und willenlos ins Verderben rennt. Mit dieser Klientel vor Augen, ahne ich nichts Gutes für die Zukunft!

    1. Da ließe sich ein hervorragendes Gespräch führen mit den Punkten, die Sie genannt haben.
      Fast alle Mitmenschen haben gar keinen Überblick über das, was um sie herum passiert. Dazu die fehlende Fähigkeit, Meldungen miteinander zu verknüpfen, fehlendes Hintergrundwissen, fehlende Bereitschaft, sich überhaupt mit Inhalten z.B. alternativer Medien auseinanderzusetzen usw. Schon haben wir die trottelige Masse, die mal auf “Corona-Leugner” oder auf den “bösen Russen” schimpft, die den “menschengemachten Klimawandel” stoppen wollen, die das Wort Krankenschwester gendern, sich liebend gerne die 4.,5.,6.,…. “Impfung” abholen und und und….endlose Liste….
      Aber gerade alles so, wie die Medien/Politik es dirigieren, weil niemand mehr selbst denkt. Vorhin habe ich auch wieder Meldungen gesehen, wo unter anderem stand, dass ein “Militärexperte” glaube(!!), die russische Armee würde aus dem letzten Loch pfeifen. Oder durch die aktuellen Geschehnisse auf der Krim würde sich das Blatt bald wenden (jetzt aber wirklich). Es ist zum würgen….
      Den Unterschied zwischen Ost und West gibt es wohl wirklich. Durch eine Bekannte erfahre ich hin und wieder etwas über den Osten und die westlichen Leute bekomme ich selbst mit.
      Ihrem letzten Satz stimme ich zu. Auch wenn es hart klingt, mit diesen Mitmenschen kann man keine ordentliche neue Zukunft aufbauen, es wäre besser, sie würden mit ihrem “Impf-Abo” ein baldiges Ableben erfahren. Wer nach 2,5 Jahren das Corona Märchen noch nicht einmal hinterfragt bzw. durchschaut hat, der wird auch andere Dinge niemals begreifen (wollen).

  9. Was ich immer “lustig” finde, wenn Politiker, die das für sich selber komplett anders sehen (und die nicht selten dabei erwischt werden jeden Vorteil mitzunehmen, den sie irgendwo ergattern können), von Anderen fordern, dass sie doch jetzt endlich mal Opfer bringen, sprich “nicht so egoistisch”, “der Gesellschaft und dem Vaterland ggü solidarisch” (eher der Rüstungsindustrie und anderen Schmarotzern ggü) sein sollen.

    Herr Borrel. Ich wette es würden sich sogar jede Menge Spender finden, um ihm Reise, Ausrüstung und sogar einen Sold zu spendieren, finden, wenn er die westlichen Kolonialinteressen und Gewinne der Völkermordindustrie pardon die regelbasierte Ordnung, Demokratie, Menschenrechte etc persönlich in der Ukraine verteidigen wollen würde. Andere mit dem Leben bezahlen lassen für äußerst zweifelhafte und in dem Fall auch rassistische Interessen, das haben wir gerne. Ich hab kein Problem mit Russland, dafür aber mit Leuten, die mich permanent belügen, zu Hass anstacheln wollen und selber Hauptverantwortliche für einen wirtschaftlichen und politischen Zerfall der EU sind. Peace, Bruder…

  10. Vll ist das ja das Ass im Ärmel der Amerikaner, warum die Europäer (vor allem Deutschland) ihre eigene Wirtschaft scheinbar freiwillig gegen die Wand fahren? Das aktuell unter Beschuss stehende größte AKW zumindest Europas ist doch ein prima Druckmittel, um seine “Partner” zu erpressen. Letzten Endes weiß ich es natürlich nicht. Aber mal eben so halb oder ganz Europa verseuchen und gleichzeitig auch noch die Schwelle für einen Atomkrieg senken, weil…wo eh schon alles verseucht ist und sich die Menschen bei der vergleichbar niedrigen atomaren Belastung vll denken “och, so ein Atomkrieg ist ja vll doch gar nicht so schlimm”…. das ist genau die Art von Politik, wie ich sie aus den USA geradezu erwarte: je schmutziger, umso besser, vorausgesetzt sie können die Menschen so belügen, dass diese am Ende glauben das Gegenteil sei richtig….

    1. Die USA sind diesmal mit dran. Wenn die Strahlung russisches Territorium erreicht und dort das Land verseucht gibts “GROM”. Dann wird Washington platt gemacht.

      1. Sorry. Da ist was schiefgegangen… Die Antwort siehst Du weiter unten. Beginnt mit “Bin ich mir nicht sicher…”

  11. Aufschlußreich wie unsere System-Medien überhaupt nicht recherchieren wollen, WARUM genau die Turbine für NordStream 1 nicht nach Rußland abgeht und endlich eingebaut wird.
    In meinem Mainstream-Sammler fand ich nur bei T-online einen – zur Hauptsache völlig informationslosen – Artikel. EINEN Artikel aber mit ZWEI verschiedenen Links (wieso?).
    https://www.t-online.de/region/essen/id_100041254/siemens-tweet-zu-turbine-sorgt-fuer-kritik.html
    https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100041254/siemens-tweet-zu-turbine-sorgt-fuer-kritik.html

    1. Naja, das ist klar warum, so kann man Gazprom (also die bösen Russkies!) wieder beschuldigen uns absichtlich ins Unglück stürzen zu wollen und nicht etwa die Deutsche Regierung, die die Sanktionen selbst beschlossen hat. Gott bewahre! die tun ja nur so, als wollten sie kein Gas mehr.

      Es muss immer, überall und grundsätzlich an ALLEM “der Russe” schuld sein und die eigene Regierung als “das unfehlbare Gute” dargestellt werden.

      Wir haben eine typische Kriegs-Presse, wie vor 80 Jahren

    1. Endlich mal eine Info, warum man in Mali unsere ach so selbstlose Hilfe ablehnt und “lieber den eigenen Etat belastet”.

      Im Mainstream wird nur geraunt, westliches Militär wäre (als kleiner aber feiner Nebeneffekt der Terroristen-Bekämpfung) auch deshalb nötig, damit nicht Millionenheere von Migranten sich Richtung Europa ergießen. Das klingt weit hergeholt, hält aber die Mehrheit erfolgreich davon ab, kritische Fragen zu stellen oder sich näher mit dem Thema zu befassen.

      Den Westen wurmt, wie Putins Wagner-Söldner die Wertewesten-Jungs ablösen – es geht also um geopolitische Machtspielchen und nicht um Sicherheit oder Wohl der Menschen in Mali.

      Wenigstens ein zeitiger Rückzug und nicht ein schmählich später wie nach 20 Jahren Afghanistan-“Friedensmission”.

    2. Gute Beschreibung des neokolonialen Mali-Konflikts (leider nur noch einige Tage vor der Bezahlschranke):

      “Bamako [Mali] kritisiert Eigenmächtigkeiten des Westens, vor allem Frankreichs, darunter Maßnahmen der Spionage und der Subversion.”
      Mali wirft “Frankreich vor, allein in diesem Jahr Dutzende nicht genehmigte Luftoperationen in Mali durchgeführt zu haben, teils zum Zweck der Spionage und der Subversion. Die malische Regierung fordert deshalb eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats. (…) Eine weitere Ursache für die Spannungen liegt darin, dass die Regierung in Bamako – nicht ohne Anlass – einen vom Westen inspirierten Umsturz fürchtet.”
      Mali beklagt, eine französische Drohnen-Operation habe klar auf die Delegitimierung der malischen Streitkräfte und ihrer Kooperation mit Russland gezielt,
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8999

      Sevim Dagdelen fordert in der Jungen Welt vom Westen: “Raus aus Mali!”
      und kritisiert die einseitige bzw. vor Doppelmoral triefende Selbstdarstellung des Wertewestens:
      “Man kennt die Leier der Bellizisten: Kriegsverbrechen von NATO-Truppen sind – wenn sie denn publik werden – bestenfalls ein Versehen in sonst edelmütiger Mission, die Russen aber töten allein mit Vorsatz, ob auf den fruchtbaren Böden der Ukraine oder in der malischen Wüste. Die Doppelmoral der verwelkten Grünen geht weiter: Die Führung in Bamako [Mali] wurde erst dann zur problematischen »Militärjunta«, als sie sich neokoloniale Bevormundung verbeten, die Souveränität des Landes behauptet und die Kooperation mit Russland gesucht hat”,
      https://www.jungewelt.de/artikel/432858.raus-aus-mali.html

      A propos grüne Doppelmoral und US-Drohnen:
      Selbst die Tagesschau fragt nach dem “Paradigmenwechsel bei den Grünen?”:

      “Jahrelang haben die Grünen US-Drohneneinsätze als völkerrechtswidrig abgelehnt. Nun wollen sie sich offenbar nicht mehr dagegen stellen, auch wenn unbekannt ist, welche Angriffe über die US-Basis in Ramstein laufen”,
      https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/drohnen-bewaffnet-gruene-kritik-101.html

      Eigentlich nur konsequent: Die Olivgrünen wollen ja auch nicht wissen, mit welchen (ggf. mörderischen) Motiven die USA in der Ukraine seit 1990 und ganz besonders seit 2014 zu Gange sind. Man hat ja jetzt einen Bösewicht im Kreml, der an allem Übel der Welt schuld ist. Priorität hat jetzt, dessen Land “zu ruinieren” – und das eigene gleich mit.

  12. Bin ich mir nicht sicher. Ich hab den Eindruck, dass der Westen mit der Gutmütigkeit Russlands spielt. Beispiel: Welcher Unternehmer würde seine psychisch durchgeknallten Kunden noch mit überlebensnotwendigen Produkten beliefern, die einem längst an die Gurgel springen, einem mit Vernichtung drohen und bereits die Konkurrenz mit Waffen ausstatten, um seine Mitarbeiter abzumurksen. Russland sichert trotzdem noch Vertragstreue zu, vermutlich aus dem Grund, dass sie wissen, dass nicht alle Europäer so geistesgestört wie ihre Regierungen sind und vermutlich auch, weil ein auseinanderfallendes Europa mit starker Neigung zur Radikalisierung (vll träumen einige ja schon dann einen neuen Hitler – wieder in Deutschland (die Töne gehen heute schon in die Richtung; jeder weiß, wen ich meine) – in Europa aufzubauen) nicht im Interesse Moskaus sein kann.

    Nikita Chruschtschow hat vll das einzig Richtige gemacht, um Schlimmeres abzuwenden, indem er Atomwaffen direkt vor der US-Haustüre installieren ließ und das auch noch in einer Nacht und Nebelaktion, was allein für sich die USA schon mächtig vorgeführt hat Aber so ein Land muss sich natürlich auch erst einmal finden….

    Wünschenswert wäre auf jeden Fall ein klares Signal, dass die Verursacher der Krise ab irgendeinem Punkt zumindest mit massiven Konsequenzen rechnen müssen.

    1. Habe da im Gegensatz zu Ihnen keinerlei Hoffnung. Die westlich Beteiligten an dieser “Krise” werden diesen Planten “eiskalt” in einem atomaren Gau zu Grunde gehen lassen, als irgendwelche Einsicht zu zeigen und “Konsequenzen” scheinen sich dann erledigt zu haben. Hiroshima und Nagasaki zeigen genau diese emotionale Verkrüppelung, denn nur “psychisch Kranke” konnte das damals Realität wrden lassen.

      1. Glaube nicht das das passieren wird. Nach Lage der Dinge sind Russland und China den USA (und damit der NATO) waffentechnisch im Offensiven und Defensiven Bereich klar überlegen.

        Die Hyperschallraketen der östlichen Supermächte können jedes Ziel im Westen in wenigen Minuten treffen, ohne irgendeine Chance zur Gegenwehr. Die Raketen des Westens dagegen können von dem weltbesten Luftabwehrsystem der Russeln (S-300-500) abgefangen werden. Deswegen vermeiden die USA ja auch so angstvoll einen direkten Krieg mit Russland.

        Sie wissen, das der alte Satz nicht mehr stimmt, das es nach einem Atomkrieg nur Verlierer gibt. Nein, nach Lage der Dinge heute werden die USA und Europa die EINZIGEN Verlierer sein. Der Westen spielt momentan massiv mit dem eigenen Leben. Aber viele sagen ja, das sei Absicht, weil die “Davos-Clique” um Klaus Schwab die Menschheit z.gr.T. aurotten wollen.

        1. Ich kenne diese Argumentation sehr genau, weil ich dieses Thema schon viele Jahre verfolge.
          Nach meinem Dafürhalten ist die Waffentechnik aber eher zweitrangig. Entscheidend ist wer den ersten atomaren Schuß tut und da ist der Westen klar im Vorteil, weil der im Zweifelsfall ohne Gewissen und nur skrupellos ist. Das hat die Geschichte seit Jahren gezeigt und daran hat sich bisher nichts geändert.

          1. Ja, die Militärdoktrin der USA behält sich eindeutig Erstschläge vor, stark verharmlosend “Vorwärtsverteidigung” genannt. Aber wenn die eigenen – wegen der besseren Luftabwehr der anderen/der Russen- nicht treffen, aber die der anderen ALLE einschlagen, weil eine Abwehr gegen ihre Raketen unmöglich ist, spielt es auch eigentlich keine Rolle, wenn die USA als Erster schießt. Sie könnte die Raketen genauso gut auf ihr eigenes Land abfeuern, das Ergebnis wäre das Selbe.

            Zudem legt sich die USA jetzt auch noch massiv mit China an, die ebenfalls über die gesamte russische Technologie + ein paar delikate Eigenentwicklungen wie Quanten-Radar haben, das sogar Tarnkappen-Bomber glasklar ortet.

            Waffentechnisch siehts momentan ganz schlecht für die USA aus. Ein Krieg mit Russland und/oder China käme mMn einem Suizid gleich.

    1. Also ich hab vorhin eine Reihe guter kritischer Kommentare auf dem Display gehabt. Aber das kann sich ja stündlich ändern, mit dem Hereinwehen neuerer Kommentare (oder dem Hinausfegen der unbotmäßigen?)

  13. Zensur heißt jetzt “AGB”:
    Umfassende Darstellung bei Norbert Häring, wie die im freien Westen verpönte (staatliche) Zensur immer lückenloser doch eingeführt wird, indem man sie auf Konzerne delegiert:
    10. 08. 2022 | Mit dem Digital Services Act und dem „Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation“ schafft die EU eine ausgeklügelte Infrastruktur zur umfassenden Zensur von Informationen und Meinungen – ausgelagert an private Konzerne.
    https://norberthaering.de/propaganda-zensur/mosmamm-meinungsfreiheit/

    Schon 2018 wurde der „Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation“ verabschiedet, der ursprünglich zielte auf die Eindämmung vermeintlicher russischer oder russlandfreundlicher „Propaganda“ vor dem Hintergrund der Krim-Krise und der angeblichen Unterstützung für Donald Trump durch Wladimir Putin.

    Nach dem russischen Einmarsch griff man aber 2022 doch wieder zu direkten staatlichen Verboten z.B. gegen RT Deutsch – und ärgert sich inzwischen über den Fehlschlag.
    Denn es ist kein großes Geheimnis: Russische Medien sind weiterhin über Ausweichadressen im Internet erreichbar.
    Und auch deutsche Autoren publizieren dort ungerührt fleißig weiter, von eher Linken wie Rainer Rupp und Susan Bonath bis hin zu CDU-Pensionären aus der Kohl-Ära wie Willy Wimmer.

    Das strafrechtliche Vorgehen gegen die deutsche Journalistin Alina Lipp, die aus dem Donbas berichtet, hat mit dem RT-Verbot zwar nichts direkt zu tun (Lipp hat eigene Kanäle) und schien vor dem Hintergrund der unangefochtenen Arbeit von Bonath, Wimmer und Co. bisher ein gruslig-exotischer Einzelfall zu sein, wo übereifrige Behörden eindeutig übers Ziel hinausschießen.

    Aber es inspiriert anscheinend einige Hardliner. Oder muss man eher befürchten: Nachdem die Causa Lipp als Pilot-Projekt gut läuft (=die Kollegen verzichten analog Assange auf Shitstorms), wächst der Appetit auf eine breitere Anwendung des Konzepts?

    Denn die Tagesschau ruft zum „Kampf gegen die Lüge“ auf und bringt „Strafverfolgung“ von RT-Journalisten ins Spiel,
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87109

    NDS-Autor Florian Warweg wundert sich, warum die sonst streng faktenorientiert auftretende Haupt-Nachrichtensendung des Landes in einem als „exklusiv“ gekennzeichneten Beitrag mit völlig vagen Verweisen auf BND und Verfassungsschutz hausieren geht.

    Da sie niemanden namentlich nennt, der da so sehr nach noch mehr Zensur gegen russische Medien und „die Möglichkeiten der Strafverfolgung“ giert, handelt es sich auch nicht um eine Nachricht.

    Sondern sie macht sich in einer hochpolitischen und rechtlich höchst problematischen Frage zum unkritischen (Meinungs-) Sprachrohr bzw. Werbekanal von Kräften, die ihr Gesicht (noch) nicht zeigen wollen, aber bereits emsig lobbyieren und die Volksmeinung manipulieren wollen.

    Damit wird sie vom Nachrichten-Medium zur “Denkfabrik”. Dieses von den USA übernommene Konstrukt dient bekanntlich offiziell dem Entwickeln neuer Gedanken und inoffiziell dem Propagieren längst vorhandener Pläne von Politikern, denen es (noch) zu heiß ist, selber öffentlich zu den eigenen Plänen zu stehen.

    Kein Politiker wünscht (derzeit) offen eine Strafverfolgung des Elder Statesman Willy Wimmer, nur weil er via Russia Today publiziert.
    Aber wenn es dann soweit sein wird (und die Sache dank Tagesschau auf Konsens im Volk stößt), dann werden die Feiglinge aus ihren Löchern kriechen und ihre Genugtuung zeigen.

    P.S.: Der Name “Lipp” scheint auch schon einem Verbot entgegenzusehen. Mein Handy versucht hartnäckig mich davon zu überzeugen, ob ich nicht lieber “Kipp” schreiben wollte und macht das schon mal per Autokorrektur.

  14. “Wir befinden uns im Krieg. Diese Dinge sind nicht umsonst.”
    Doch Herr Borell, das sind sie. Bloß leider nicht gratis.

  15. Gordon M. Hahn, ein US-amerikanischer Forscher für Terrorismus und Geostrategie im eurasischen Raum, registriert laut Nachdenkseiten die gegenseitigen internen Attacken und Intrigen in Kiew aufs Genaueste,
    https://globalbridge.ch/ukraine-selenskyj-und-seine-regierung-sind-alles-andere-als-stabil/

    Das Massaker auf dem Maidan 2014 ist nach wie vor ungeklärt
    und die Legitimität des Maidan-Regimes war dadurch von Anfang an begrenzt. Das wusste (und nutzte dann auch im Wahlkampf) der 2019 siegreich gegen seinen Vorgänger Poroschenko angetretene Selenski:

    “Während seiner Präsidentschaftskampagne hat der derzeitige ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst, wenn auch etwas versteckt, auf die Illegitimität des Maidan-Regimes und den Terroranschlag der Scharfschützen hingewiesen. In einer ebenfalls nicht ganz klaren Anspielung auf seinen Gegner, Präsident Petro Poroschenko (der möglicherweise tatsächlich gegen die Schießerei war) und auf das Massaker der Scharfschützen vom 20. Februar 2014, sagte Selenskyj: „Leute, die mit Blut an die Macht gekommen sind, profitieren von Blut„. Später beklagte er das „Verschwinden von Unterlagen über das Massaker“. Es war diese scheinbare Offenheit, die zu Selenskyjs erdrutschartiger Wahl zum ukrainischen Präsidenten führte. (…)”

    Ergänzend zu Gordon M. Hahn wäre noch anzumerken:
    Ebenfalls zum Wahlerfolg beigetragen hatten seine großen Wahlversprechen, alles tun zu wollen für einen friedlichen Ausgleich mit den “abtrünnigen” Provinzen – die Ukro-Nazis brachten ihn leider schon in den Tagen nach der Wahl mit offenen Mord-Drohungen schnell und gründlich wieder auf ihre bisherige harte Poroschenko-Linie.

    Seither macht Selenski nämlich das, was seinem Überlebens-Interesse entspricht, aber halt nicht dem Auftrag seiner Wähler: maximale Konfrontation mit Russland.

    „Ich denke, Selenski hat sehr schnell herausgefunden, dass es wegen der ukrainischen Rechten unmöglich ist, Minsk II umzusetzen“, sagte John Mearsheimer, Professor an der University of Chicago, der seit Jahren davor warnt, dass die US-Politik die Ukraine in einen Konflikt mit Russland treibt. „Selenski hat verstanden, dass er es nicht allein mit der ukrainischen Rechten aufnehmen kann“, so der kanadische Journalist Aaron Maté:
    https://mate.substack.com/p/siding-with-ukraines-far-right-us?s=r

    Bevor Selenski verlässlich auf die (von Ukro-Nazis und USA gewünschte) Linie umgepolt worden war, hatte er auch bei der US-Politmafia keine guten Karten; Maté:
    „Anstatt das Friedensmandat des ukrainischen Staatschefs zu unterstützen, klagten die Demokraten im Kongress Trump an, weil er kurzzeitig die Waffenlieferungen ausgesetzt hatte, die den Kampf anheizten. […] Das anschließende Amtsenthebungsverfahren und die seitherige Politik beider Parteien haben deutlich gemacht, dass Washington kein Interesse daran hatte, Selenski den Rücken zu stärken.“

    Selenski war 2019 im Wahlkampf und noch bis ganz kurz nach seiner Wahl bereit gewesen, für den Frieden seine Popularität und selbst sein Amt zu opfern.
    Aber die mächtigen rechtsextremen und neonazistischen Milizen der Ukraine machten ihm klar, dass ein Frieden im Donbass einen viel höheren Preis haben würde. „Er würde sein Leben verlieren“, antwortete der Mitbegründer des Rechten Sektors, Dmytro Yarosh, damals Kommandeur der Ukrainischen Freiwilligenarmee, eine Woche nach Selenskis Antrittsrede.

    Überzeugungskraft (neben dem von den Ukro-Nazis gestatteten Weiterleben) könnten auch die vielen Millionen gehabt haben, an die ukrainische Präsidenten nach alter Korruptions-Tradition bald nach ihre Wahl gelangen und die bei Selenski durch die Panama-Papers belegt sind.

    All dies legt schon mal den Schluss nahe:
    In der Ukraine ist das Volk in Sachen Maidan-Märchen und korrupter Obrigkeit nicht so unwissend-naiv wie im Wertewesten und die gegen Russland gerichtete Kriegsgeilheit seit 2019 erfasst allenfalls den kleineren Teil des Volkes. Sie kommt jedenfalls nicht aus dem Volk, sondern “von oben” – und “von außen”!

    Zurück zu Gordon M. Hahn:
    “Vor dem Krieg [2022] waren Medienmanipulation, Desinformation und Lügen ein Markenzeichen des Regimes des Schauspielers und Show-Produzenten Selenskyj – eines Regimes, das aus Produzenten, Drehbuchautoren und PR-Fachleuten besteht. Selenskyjs Verschleierung der Realität durch die inzwischen allgegenwärtige postmoderne Unsichtbarkeit (Virtuality) und die Unwahrheiten der „strategischen Kommunikation“ werden heutzutage aufgedeckt und verschärfen die delegitimierende Wirkung des Krieges.”

    Selenskyjs Finanzier, der Oligarch Kolomoyskyj, der in den USA wegen verschiedener Straftaten gesucht wird, geriet in Konflikt mit Selenskyjs Vorgänger Poroschenko, der inzwischen wieder stärker mitmischt und wohl hofft, Nachfolger seines Nachfolgers zu werden.

    “Die politische und militärische Elite ist zunehmend gespalten (…).
    Nach Beginn des Krieges unterstellte Selenskyj alle Fernsehsender einem einzigen Kommando mit einheitlicher Ausstrahlung, die kaum abweichende Stimmen zuließ. Er verbot alle Oppositionsparteien mit Ausnahme von Poroschenkos (…)

    Eine Verschärfung des Konflikts zwischen Selenskyj und Poroschenko könnte General Zalyuzhniy auf den Plan rufen. Er hat gute Kontakte zu Washington und Brüssel, die eines Tages Selenskyj überdrüssig werden könnten, wenn sich der Krieg hinzieht. All dies könnte zu einer explosiven Dynamik führen, wenn sich die Lage an der Front für die Ukraine weiter verschlechtert. Hinzu kommt der pro-russische Faktor (im weitesten Sinne, der eine pro-russische Sprach-Regelung, den Anspruch der russischen Ethnie auf ein Recht, in der Ukraine zu leben und sie mitzugestalten, sowie die generelle pro-russische Mentalität umfasst), der durch die Verhaftung des pro-russischen Oppositionsführers Medwedtschuk noch verstärkt wurde. Und es besteht die reale Gefahr, dass sich der Zusammenbruch des Landes durch einen Putsch oder eine Revolution in kriegsführende Fraktionen wiederholt, wie es nach 1917 geschah.”

  16. Vielleicht sind die mehrfach ausgelegten Turbinen gar nicht kaputt, sondern nur der Hund des Wächters ist krank.

  17. Der Wandel des Selenski-Narrativs könnte zur Illusion verleiten, US-Narrative hätten wenig Substanz und daher eine nur geringe Haltbarkeitsdauer.
    Das mit der geringen Substanz dürfte im allgemeinen sogar stimmen (und speziell im Fall Selenski auch das mit der Haltbarkeitsdauer).

    Aber dass am Ende immer die Wahrheit siegt und daher Lügen-Narrative immer oder meistens zum Scheitern verurteilt sind, ist leider nur ein frommer Wunsch, dem man sich als Journalist, Aufklärer oder auch Leserkommentar-Schreiber nur allzu gerne hingibt: Geschickte Lügner erzielen nämlich leider viel zu oft langfristige Erfolge.
    Und bei wirklich wichtigen Narrativen geben sie sich auch die entsprechende Mühe (also nicht bei einer nur temporär genutzten und austauschbaren Figur wie Selenski).

    Leo Ensel auf den Nachdenkseiten: „Die Kämpfe um die Interpretation des politischen Geschehens werden zu Kriegszeiten genauso erbittert geführt wie militärische Schlachten. Der siegreiche Narrativ kann über die Zukunft entscheiden.
    Vor einiger Zeit konnte man es im Deutschlandfunk mal wieder hören: ,2008 wurde Georgien von Russland überfallen’.“

    Er zitiert eine Reihe weiterer hochangesehener Medien, die in die gleiche Kerbe hauen, obwohl seit mittlerweile zwölfeinhalb Jahren feststeht:
    Durch eine unabhängige Fact Finding Commission im Auftrag der EU unter Vorsitz der renommierten Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini ist eindeutig geklärt, dass georgisches Militär in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2008 eine Großoffensive gegen Südossetien mit Panzern, Kampfjets, Raketenwerfern und Streubomben auf die schlafende Zivilbevölkerung und auf die dort stationierten russischen Friedenstruppen gestartet hatte, bei der 162 Zivilisten und 14 Angehörige russischer Friedenstruppen ums Leben kamen.

    Der damalige georgische Präsident Michail Saakaschwili war “mit allen amerikanischen PR-Wassern gewaschen” und verfälschte seine Rolle von der des Angreifers in die des Opfers.
    Für Russland, “das den Krieg mit einem völlig überzogenen Strike Back tief in georgisches Kernland militärisch zwar gewonnen, publizistisch aber haushoch verloren hatte, ein Desaster. Schließlich lautet seitdem die westliche Erzählung – wie kürzlich in einer Sendung bei Arte mit dem bezeichnenden Titel „Die Rückkehr des russischen Bären“ wieder aufgewärmt – Saakaschwili sei im Sommer 2008 „den Russen in die Falle gelaufen“.”
    Dies hat zur Folge, dass die westliche Öffentlichkeit vollstes Verständnis dafür hat, wenn die USA dem angeblich unschuldigen Opfer-Land “selbstlos helfen”, sich schützen zu können – indem sie es an die NATO heranführen und zur Speerspitze gegen Russlands Südflanke aufrüsten.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87171

    Abweichend von Ensel würde ich allerdings die PR-Begabung und zentrale Rolle des Michail Saakaschwili (der seit Oktober nach langer Auslandsflucht im Knast seiner Heimat sitzt) nicht allzu hoch bewerten – auch er war nur eine Marionette des Imperiums, der von diesem angestiftet, instruiert und unterstützt wurde, so ein Bericht auf Telepolis:

    „Anzeichen für eine damals von Präsident Saakaschwili behauptete russische Invasion konnte man nicht finden.
    Ebenso sieht es der Bundeswehr-Stratege Richter und verweist sogar auf eine direkte Verantwortung des Nato-Staates USA: Die Bush-Administration hatte den georgischen Präsidenten Saakaschwili ‘ermutigt’, so OSZE-Experte Oberst Richter, im August 2008 die von UN bzw. OSZE legitimierten russischen Friedenstruppen anzugreifen“,
    https://www.heise.de/tp/features/Ukrainekrieg-Unerhoerte-Stimmen-aus-der-Bundeswehr-6547358.html?seite=all

    Die Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg lügt nicht so plump wie andere Leitmedien: Sie macht Russland geschickt zum Angreifer, indem der vorangegangene kriegerische Angriff unter Georgiens Präsident Michail Saakaschwili nur indirekt erwähnt und dadurch verschleiert wird:

    „Russlands damaliger Präsident Dmitrij Medwedjew hatte bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats in Moskau ,Gegenmaßnahmen’ gegen die ,Militäroffensive Georgiens’ angekündigt. Russland griff daraufhin Georgien sowohl aus der Luft als auch über Land und See an“,
    https://osteuropa.lpb-bw.de/kaukasus-krieg

    Die am Anfang der Kausalkette stehende „Militäroffensive Georgiens“ wird also gar nicht als eigenständiges Ereignis genannt, sondern schrumpft zu einem vom bösen Feind (Medwedjew) geäußerten Vorwurf, den man nur ganz knapp zitiert.
    (Motto: Man weiß ja, der böse Feind macht aus Mücken Elefanten, weil er einen Vorwand braucht.)

    Und der Name des Angreifers Saakaschwili taucht im Artikel der Landeszentrale erst an der Stelle auf, wo seine Zustimmung zum EU-Friedensplan erwähnt wird, also nach den beendeten Kriegshandlungen – aus dem Angreifer wird ein passiver Friedensengel.

  18. „Missbrauch, körperliche Bedrohung, Diebstahl:
    Freiwillige Ukraine-Kämpfer klagen über Missstände in der Internationalen Legion“,
    https://www.tagesspiegel.de/politik/missbrauch-koerperliche-bedrohung-diebstahl-freiwillige-ukraine-kaempfer-klagen-ueber-missstaende-in-der-internationalen-legion/28612492.html

    „Wir wurden buchstäblich zurückgelassen, und sie wollten uns nicht evakuieren“, berichtete ein amerikanischer Soldat dem Online-Medium „Kyiv Independent“. Sein Kamerad sei bei dem Einsatz in der Nähe der südlichen Stadt Mykolaiv, einem der Brennpunkte des Krieges, gestorben. (…)
    Als Selbstmordmission beschreiben der Soldat und andere Legionäre die Einsätze, zu denen sie unvorbereitet geschickt werden.
    Berichte über Ausländer, die die Internationale Legion wegen schlechter Organisation, mangelnder Ausrüstung und unbefristeter Verträge verlassen haben, sind nicht neu. Sie haben schon öfter für Schlagzeilen gesorgt.

    Die Missstände werden anscheinend von der Führung nicht nur geduldet – sie ist sogar selbst daran beteiligt: Dies gehe aus zahlreichen Interviews mit Legionären und einem 78-seitigen Bericht hervor. Es geht um Diebstahl von Waffen und Gütern, Aufforderung zur Plünderung, sexuelle Belästigung, Übergriffe und die Entsendung in selbstmörderische Einsätze.

    Besonders schlecht weg kommt im Bericht der trinkfreudige 60-jährige Vorgesetzte Sasha Kuchynsky, der Untergebene misshandle und ausbeute: So habe er ihnen einen Teil der Munition weggenommen, die sie von Freiwilligen und Spendern erhalten hatten. Es wird vermutet, dass er sie verkauft und sich selbst daran bereichert.
    Den freiwilligen Kämpfern befahl er Anfang Juni, zu einem örtlichen Einkaufszentrum in der Frontstadt Lysychansk im Gebiet Luhansk zu fahren und alles mitzunehmen, was ihnen gefiel: Schuhe, Frauenkleidung, Schmuck, Uhren und Elektronik.
    „Die Einheimischen haben gesehen, wie wir die Möbel verladen haben, was mir sehr unangenehm war. Es fühlte sich an, als ob wir sie ausrauben würden. Dafür bin ich nicht in die Ukraine gekommen“, erzählt ein Soldat aus Kolumbien.

    Leute werden unvorbereitet in Einsätze geschickt:
    „Mir wurde klar, dass diese Wichser uns nicht planen lassen“, sagte der Brasilianer über die Führung der Einheit. „Sie haben uns einfach mitten in den Ort gebracht und uns dort zum Kämpfen und Sterben abgeladen.“
    https://www.tagesspiegel.de/politik/missbrauch-koerperliche-bedrohung-diebstahl-freiwillige-ukraine-kaempfer-klagen-ueber-missstaende-in-der-internationalen-legion/28612492.html

    Die im Tagesspiegel zitierten Freiwilligen stammen aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas – ihre Diskriminierung könnte auch mit rassistischen Vorurteilen zu tun haben. Deren (vom Westen gesponsertes?) Schüren hatte übrigens den Aufstieg der Ukro-Nazis erst ermöglicht – in der Sowjetunion hätten weder Russen noch Ukrainer die heutigen blutigen Kämpfe zwischen den Brudervölkern für möglich gehalten.

    Kriege bringen unappetitliche Szenen mit sich. Auch auf der für den Tagesspiegel “richtigen” Seite – oder bevorzugt dort?
    Erstaunlich ist hier jedenfalls, dass ein Mainstream-Medium darüber berichtet – und sich dabei völlig einen “Disclaimer” verkneift wie z.B.: auch auf der “falschen” sprich russischen Seite gehe es schlimm zu.

    Oder will man verhindern, dass die im kommenden Winter mangels Gas frustriert frierenden Westeuropäer in Scharen als Freiwillige ins gelobte Märtyrerland strömen, um dort sich und anderen tüchtig einzuheizen? Schon früh gab es nämlich im deutschen Mainstream von der ukrainischen Armee ähnliche Horror-Stories, die ebenfalls nicht mit einem “Disclaimer” verziert waren.

    Laut Tagesschau vom 17. März warnten schon damals Nationen wie die USA oder Großbritannien mit deutlichen Worten vor dem Freiwilligendienst in der Ukraine – wogegen die “Warnungen der Bundesregierung verhalten” seien,
    https://www.tagesschau.de/investigativ/funk/auslaendische-kaempfer-in-der-ukraine-101.html

    Damals hatten die Russen gerade ein Freiwilligenlager bei Lwiw / Lemberg mit Raketen beschossen und erklärt: “Alle Standorte ausländischer Söldner sind uns bekannt. Sie werden weiterhin gezielte Schläge erhalten.”
    Die russische Seite sprach von 180 getöteten Söldnern, die ukrainische Regierung erklärte hingegen, es sei kein ausländischer Kämpfer getötet worden.

    Letztere als direkt Betroffene sahen das etwas differenzierter:
    Die Tagesschau sprach mit einem deutschen “Ex-Freiwilligen” namens Lennart, der es damals zwar immer noch richtig fand,
    “dass Deutsche freiwillig zum Kriegsdienst in die Ukraine gehen. Gleichzeitig ist er enttäuscht von seiner militärischen Führung. So hätten die ukrainischen Vorgesetzten in der Kaserne ihn und seine Kameraden nicht vor dem Luftangriff gewarnt – obwohl dieser offenbar bemerkt wurde. Andere seien in Bunkern gewesen.”

    Wichtig war für “Lennart” wohl, bei seiner Rückkehr nicht als Feigling dazustehen:
    “Ich bin auch immer noch bereit, mein Leben für die Freiheit Europas einzusetzen”, sagt er, “Aber ich bin nicht bereit, mein Leben leichtsinnig einfach herzugeben und einfach zu sagen okay, dann tötet mich doch, sondern ich will auch für was nützlich sein.” Nach seinen Angaben hätten 30 Freiwillige gemeinsam mit ihm das Bataillon nach dem Angriff deshalb wieder verlassen.

  19. Noch ein Beispiel für nachdenklich werdende Mainstream-Medien?

    Dass die Energiepreise in Deutschland so hoch sind, sei nicht nur die Schuld des Kremls, kommentiert Burkhard Ewert im regierungsnahen Deutschlandfunk.
    Die deutsche Energiepolitik sei widersprüchlich. Das zeige sich nun auch wieder bei der Gasumlage.

    “Die Gasumlage illustriert jedenfalls gleich mehrere Merkwürdigkeiten der deutschen Energiepolitik.
    Das beginnt damit, dass der Gaspreis auch deshalb so hoch ist, weil Berlin und Brüssel dies so wollten. Manche Länder weigerten sich in Rubel zu zahlen. Sie werden nun via Deutschland versorgt. Das mag solidarisch sein. Es erklärt aber einen Teil der Knappheit der Lieferungen.

    Zusätzliche Durchleitungsgebühren für russisches Gas zu zahlen, entspringt ebenfalls einem politischen Willen. Via Nord Stream 2 wäre ein kostengünstigerer Gasbezug möglich. Die Bundesregierung hat sich dagegen entschieden.
    Das mag richtig sein, um dem Kreml keinen Triumph zu verschaffen. Und doch bleibt es eine westliche Entscheidung, Nord Stream 2 nicht zu wollen, und darüber hinaus auch zu wenig Gas vorab zu kalkulierten Preisen bestellt zu haben.

    Zur Erinnerung: Ginge es nach den Grünen und anderen Akteuren, läge die Abnahme von Gas aus Russland am liebsten bereits bei null. Es wirkt ein bisschen widersprüchlich, dies gewollt zu haben und im Herzen noch immer zu wünschen und gleichzeitig eine mangelnde Bereitschaft Russlands zu beklagen, mehr zu liefern – zumal diese Lieferungen aus Russland durch eigene Sanktionen behindert werden.”

    https://www.deutschlandfunk.de/gasumlage-energiepolitik-energiepreise-100.html

    Das ist für Mainstream schon mal gut; der hätte den Blick allerdings noch etwas weiten können:

    Die Europäer sind inzwischen dafür berüchtigt, auf den Weltmärkten für Öl und Fracking-Gas jeden Preis zu zahlen und die Länder des globalen Südens als konkurrierende Nachfrager auszustechen (deren Bereitschaft zum Mitmachen bei antirussischen Sanktionen man aber selbstbewusst fordert, wenn auch – kaum verwunderlich – erfolglos).

    Aber die tiefen Taschen des Wertewestens lösen dennoch nicht alle Probleme:
    Nachdem die Gas-Bettel-Tour durch Katar, Niederlande, Norwegen und zuletzt Kanada trotz optimistischer Begleitmusik bei genauer Betrachtung eine Serie von Fehlschlägen war, muss Bundesgaucklers “Frieren für die Freiheit” unbedingt ergänzt werden durch “Denken an den Winter” inklusive selbstkritischer Analyse der westlichen Strategie.

    Im Idealfall vielleicht sogar anhand einer vergleichenden Untersuchung der einzelnen Strategien in den wertewestlichen Ländern:

    – Welche Werte wollen die Finnen mit dem NATO-Beitritt fördern, wo doch die (mit Stalin ausgehandelte!) Neutralität von damals bis heute stabilen Frieden (und Handel statt Händel) brachte und auch von Putin nie in Frage gestellt wurde?

    – Ist die Sanktions-Ablehnung der Ungarn eigensinnig oder klug und vorausschauend?

    – Sind die Polen konsequente Russen-Sanktionierer oder Heuchler, die über deutsches Gebiet geleitetes Russen-Gas als entrussifiziert betrachten und gierig aufkaufen – zu Lasten des Füllstandes deutscher Gasspeicher?

    – Sind die USA die uns umsorgende Schutzmacht oder unser Vormund, der seine Macht missbraucht, zu unserem Schaden seinen eigenen Interessen zu fördern (Nord Stream 2)?

    – Sind unsere deutschen Politiker nur dumm oder vom Ausland gekauft?

  20. Was wir erleben ist die washingtoner Strategie, die “unipolare Welt” aufrecht zu erhalten:
    “HOW “FOOD SHORTAGES” & ECONOMIC COLLAPSE PROTECTS THE STATUS QUO” – https://off-guardian.org/2022/08/23/how-food-shortages-economic-collapse-protects-the-status-quo/

    Hier die deutsche Übersetzung: https://off–guardian-org.translate.goog/2022/08/23/how-food-shortages-economic-collapse-protects-the-status-quo/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

  21. Noch eine Meinung zum Untergang der “unipolaren Welt”. Dies wird erörtert bei1:24:00. das gesamte Video (The Duran u. a. m. Scott Ritter):

  22. Hab die Einsprungstelle, glaube ich, falsch eingegeben (sehe meinen Kommentar von eben natürlich noch nicht): 1:24:00

  23. Markus Lanz hatte schon so oft Waffenschieber in seiner Sendung, dass man ihn als Quelle differenzierter Betrachtungen eigentlich vergessen konnte. Er hat sich allerdings inzwischen mit Richard David Precht einen Podcast-Partner zugelegt, der das offizielle Narrativ regelmäßig kritisch auf Widersprüche und Illusionen hin abklopft.

    Gestern Abend hatte er ein interessantes Gegensatz-Paar: Michael Roth, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses (SPD) plädiert für die deutsche Unterstützung der Ukraine (mit Geld und Waffen) bis zum Sieg, den er als Kriegsziel für genauso alternativlos unverhandelbar hält wie Selenski dies tut. Denn er unterstellt: Erst ein besiegter Putin sei seinerseits wirklich verhandlungsbereit und keine Gefahr mehr für Ukraine und ganz Europa. Opfer für die Deutschen seien daher nicht nur unumgänglich, sondern auch gerechtfertigt.

    Ganz anders Mariam Noori, Autorin und Filmemacherin:
    Die in der afghanischen Provinz (Masar-i-Sharif) geborene und seit dem 3. Lebensjahr in Deutschland lebende Tochter eines Afghanen und einer Ukrainerin bereiste jüngst ihr Geburtsland und berichtete über Armut und Hunger. Schon die erste am Straßenrand sitzende Bettlerin bot ihr ihr jüngstes Kind (ein 7 Monate altes Baby) für 700 Dollar an – sie könne es nicht mehr durchbringen. Noori ging in die Wohnung der mehrköpfigen Familie und erfuhr, dass deren Familienvater mal ein auskömmliches Einkommen hatte, das seit dem Abzug der NATO weggefallen ist.

    Vielen anderen ging es dagegen schon unter der Besatzung schlecht – es gebe Dörfer, in denen viele nur noch eine Niere hätten – die andere ist bereits aus Not verkauft.

    Noori hält nichts vom “Frieden schafffen mit noch mehr Waffen”. Niemand wisse, ob die Waffen dort ankommen und wirklich dem “friedensstiftenden” Zweck dienen, wie die Absender sich das vorstellen.

    Der Westen (die stärkste Militärallianz der Welt) habe 20 Jahre Waffen und Gewalt nach Afghanistan gebracht und musste sich am Ende doch den Partisanen eines der ärmsten Länder der Erde geschlagen geben.
    Der Anti-Terror-Krieg des Westens sei nicht nur gescheitert, sondern habe (u.a. in Afghanistan in Gestalt der Taliban) den Terror und seine Organisationen erst gefördert.

    Afghanistan müsse nun mit einer völlig unerfahrenen Taliban-Regierung leben, der die USA die Auslands-Geldguthaben sperre – was letztendlich aber wiederum das Volk treffe, das die Folgen ausbaden müsse.

    Roth konnte inhaltlich nichts dagegenhalten, blieb äußerlich aber souverän und hangelte sich mit nichts-sagenden Worthülsen bis zum bald bevorstehenden Ende der Sendung,
    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-23-august-2022-100.html

    Hierzu passend die knallharte Ansage des reichsten Landes der Erde an eines der ärmsten: „Wir behalten das Geld, das wir von euch gestohlen haben“

    Es geht um die zu Jahresbeginn beschlagnahmten Guthaben der afghanischen Zentralbank in Höhe von 7 Milliarden Dollar.
    Die Gespräche zwischen dem Weißen Haus und den Taliban über die Freigabe von mindestens der Hälfte der Gelder wurden beendet – US-Beamte behaupten, der kürzlich per US-Drohne getötete al-Zawahiris habe in der Nähe des Hauses eines Taliban-Angehörigen gewohnt und dies zeige, dass die afghanischen Beamten nicht “verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen”.

    Daniel DePetris von der außenpolitischen Denkfabrik Defense Priorities bezeichnete die Entscheidung der Regierung Biden als “kurzsichtig, moralisch skrupellos und womöglich verhängnisvoll”,
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87209#h11

    Ukrainisches Kriegsziel Krim-Rückeroberung

    Die USA ermöglichten die jüngsten Angriffe dorthin und werden immer mehr zur direkten Kriegspartei: Die jüngsten Explosionen auf russischen Einrichtungen in der Krim seien wahrscheinlich nicht durch ukrainische Partisanen verursacht worden, sondern durch den Einsatz weitreichender US-Raketen, deren Lieferungen offiziell nicht bekanntgegeben worden seien. Ein Pentagonsprecher hatte letzte Woche eingeräumt, dass Washington Kiew mehr und andere Waffen (insbesondere weitreichende Raketen) geliefert hätten als nach außen mitgeteilt.

    Selbst Bidens Sicherheitsberater Jacob Sullivan soll vor den Lieferungen gewarnt haben, da die USA entgegen ihren bisherigen öffentlichen Aussagen dadurch direkte Kriegspartei werden könnten.
    Dagegen argumentieren einige “schneidige” US-Militärs, es sei für Washington gar nicht schlecht, wenn Russland im ungewissen gelassen werde, was und wieviel Kiew zur Verfügung gestellt werde,
    https://www.jungewelt.de/artikel/433149.ukraine-krieg-kriegsziel-krim.html

  24. Wie in Afghanistan, so auch in Mali: Der Bock erklärt sich selbst zum Gärtner, aber die Eingeborenen wehren sich gegen den Neo-Kolonialismus.

    Die als „Antiterroreinsatz“ gegen islamistische Milizen gestartete Militärintervention „Barkhane“ hat den islamistischen Terror erst richtig befeuert und dem westafrikanischen Land nicht Sicherheit, sondern Chaos gebracht. Mittlerweile hat sich Mali an den UN-Sicherheitsrat gewandt und den kürzlich rausgeschmissenen Franzosen die wiederholte Verletzung des malischen Luftraums vorgeworfen sowie die Lieferung von Waffen an islamistische Kämpfer.

    Obwohl die Bundeswehr kaum weniger unbeliebt ist, möchte Annalenchen eigentlich in Mali bleiben. Weil das eine Mission sei, die garantiere, “dass zivile Hilfe, dass Entwicklungshilfe überhaupt stattfinden kann”, will sie nicht “Hunderttausende von Menschen wirklich im Stich” lassen.

    Sevim Dagdelen kommentiert:
    “Baerbocks Märchenstunde ist umso dreister, da die Bundeswehr sich in ihrem Lager in Gao eingeigelt hat und Entwicklungsorganisationen auch in den Gebieten tätig sind, die nicht von der malischen Zentralregierung kontrolliert werden.
    Nach 20 Jahren Krieg in Afghanistan Bundeswehrsoldaten noch einmal als Brunnenbohrer verkaufen zu wollen, so dreist können nur die verwelkten Grünen sein”,
    https://www.unsere-zeit.de/maerchenstunde-171894/

    Vorgestern hatte Lanz wie erwähnt zwei gegensätzliche Gäste: den SPD-Bellizisten Michael Roth und die eindringlich gegen Waffenlieferungen argumentierende Deutsch-Afghanin Mariam Noori, der die Sympathien von Lanz zu gelten schienen.

    Oder waren es nur ihre äußerlichen Reize? Gestern Abend redete er jedenfalls wie (der nicht mehr anwesende) Michael Roth, als er zusammen mit der ZDF-Kollegin Katrin Eigendorf den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in die Mangel nahm für dessen “Tabu-Bruch”:

    Kretschmer plädiert doch glatt dafür, dass man seitens des Westens ernsthafte Verhandlungen anstrebt – wo doch alle “wissen”, Putin will gar nicht verhandeln!

    Scholz saß doch ergebnislos am langen Tisch bei Putin – Kretschmer lässt dieses “schlagende” Argument nicht gelten, denn diese alte Szene ist so lange her, so dass neue Versuche durchaus angebracht wären. Es gehe darum, den Konflikt schnellstmöglich einzufrieren, um das Sterben zu beenden.

    Dafür hatten die zwei kein Verständnis; was würde er denn zu Putin sagen?
    – Dafür gebe es Diplomaten, das sei nicht sein Job. Vorsichtig deutete er an, dass Verhandeln ein Geben und Nehmen sei.

    Aus dem Schulunterricht weiß man, dass ein Waffenstillstand noch nichts Endgültiges ist – weder bzgl. Frieden und Gewaltverzicht, noch bzgl. der so wichtigen Grenzziehungen, Verzichte, Zugeständnisse etc.
    Man “verschenkt” also nichts, stoppt aber immerhin mal das gegenseitige Töten.

    Die Heftigkeit der Diskussion verwunderte, denn Kretschmer ist bestimmt kein Pazifist, sondern wehrt sich klar gegen die Rolle des Putin-Verstehers. Auch für ihn ist Putin ein Verbrecher, auch er befürwortet Waffenlieferungen an die Ukraine.
    – Aber begleitet von einer ernsthaften und sofortigen Bereitschaft zu Verhandlungen. Dass Verhandlungen irgendwann (während oder am Ende des Krieges) sowieso unumgänglich sein werden, gestanden ihm die beiden Journalisten sogar umstandslos zu.

    Fragt sich halt nur: wann?
    Gestern hat Selenski betont, es werde weitergekämpft bis zum Sieg und darunter machen es auch unsre Sofa-Bellizisten nicht. Jetzt wird geschossen und nicht verhandelt, basta.

    Leider kam u.a. nicht zur Sprache, dass

    – wichtige westliche Diplomaten (wie Henry Kissinger) ebenfalls für Verhandlungen plädieren und zwar schon lange und mit fundierten Gründen

    – Selenski nicht nur die Grenzen von vor dem 24. Februar zurückerobern will, sondern die von vor 2014

    – die in den USA tonangebenden Hardliner diesen (Stellvertreter-)Krieg und dessen langes Hinziehen woll(t)en und dies aus egoistischen Gründen, nicht aus Liebe zu Europa oder zur Ukraine.

    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-24-august-2022-100.html

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