Khumb Mela 2013

Wenn ich meinen Freund Baba Rampuri treffe wird es meistens ein längerer Abend und andere Anwesende kommen kaum zu Wort, denn mit kaum jemandem rede ich so gern wie mit dem Baba – und weil es ihm umgekehrt ähnlich geht sind und wir uns nicht sehr oft sehen, gibt es einfach immer  viel zu erzählen: über Gott und die Welt,  USA und Indien, 9/11 und die Taliban, JFK und CIA,  Politik und Polytheismus, Entheogene und Erleuchtung, Holy Shit und Hyperspace, Medien und Desinformation, Yoga und die Akrobatik, die daraus gemacht wurde, und und und…. In Indien ist der Baba eine Art heiliger Mann,  leitet zwei Ashrams und wurde das erste aus dem Westen stammende  “hohe Tier” eines Sadhu-Ordens der Nagha Babas, seit er 1969 als Hippie auf der Suche dort hin kam  (was man in seiner Bio hier nachlesen kann) – für mich ist er ein Kumpel, mit dem ich sofort auf einer Wellenlänge schwinge wenn wir uns, wie zuletzt im Sommer in Berlin, endlich mal wieder treffen… und sofort so weiter chatten als hätten wir uns erst vorgestern zuletzt getroffen. Weil ich das immer so interessant und inspirierend finde, hatte ich mich am Tag danach hingesetzt und begonnen etwas darüber schreiben – bis mir wie ein Mantra in den Sinn kam: “Es gilt das gesprochene Wort” und ich alles wieder löschte.  Dass ich jetzt darüber schreibe hat mit einer  Einladung Rampuris zu tun, die heute in der Post war – zur Kumbh Mela, dem größten Fest der Welt – der ich aber leider einmal wieder nicht folgen kann. Wer aber in den nächsten Wochen in Indien unterwegs ist, sollte einen Besuch im Baba Rampuri Camp  nicht versäumen. Hier ein Video mit einem Auschnitt aus einer Rede Rampuris über “Das Verschwinden des Yogis” in Basel 2008 – viele weitere Videos hier.

Defamation

Nachdem das Simon-Wiesenthal-Center den “Freitag”-Herausgeber Jakob Augstein auf seine internationale Hitliste der Antisemiten gesetzt hat ist einmal mehr eine Diskussion entbrannt, inwiefern Kritik an der rechts-extremen israelischen Regierung mit Antsemitismus gleichzusetzen ist.  Dass sich das IWC bei seiner Begründung der Platzierung Augsteins in einer Liga mit den Muslimbrüdern und anderen fanatischen Judenhassern auf den “Experten” Henryk  “Alles Antisemiten außer Mutti!” Broder beruft, sollte eigentlich – wie schon die Erstellung einer solchen “Worst of”-Liste überhaupt – klar machen, dass es damit nicht um eine ernstzunehmende Diskussionsanregung, sondern um Propaganda und “Shoa-Business” geht.  Ohne die ständige Beschwörung von Antisemiten allüberall liessen sich die aggressive Besatzungspolitik und die Atombewaffnung Israels nicht länger rechtfertigen, weshalb den Freunden dieser Politik jede Diffamierung recht ist. Der israelische Regisseur Yoav Shamir hat sich auf die Suche nach dem “modernen” Antisemititsmus gemacht und darüber einen sehr sehenswerten Dokumentarfilm gedreht:

“Wenn’s Sylvester schneit…

…ist Neujahr nicht mehr weit!” – lautet die allzeit gültige Bauernregel. Herrschen dagegen wie heuer eher frühlingshaft milde Temperaturen ist sie ebenfalls gültig – was einmal mehr zeigt, wieviel  Worte, Weisheiten eigentlich wert sind. Deshalb machen wir zum Jahresausklang wieder Musik – lassen die Ladies singen, beginnen aber mit ein paar alten Männern, die durchaus noch munter sind, wie ihr Live-Gig  zum 50-jährigen Bandjubiläum vor ein paar Wochen zeigt. Und dass sie ihren alten Klampfenmeister und besten Keef-Sidekick seit Brian Jones – Mick Taylor – vom Hartz 4 -Kiosk auf die Bühne zurückgeholt haben, ist ebenfalls erfreulich. Statt für 5.000 $ in der Halle hier for free und live on screen, die Rolling Stones mit “Midnight Rambler”:Continue reading →

Stairway To Heaven oder Highway To Hell ?

Kurze Verkehrsdurchsage: Wegen Weltuntergang  ist auf beiden Strecken heute mit Staus zu rechnen. Deshalb bleiben wir hier und hören mal rein, in die zweifellos beste Ballade der Rockgeschichte, bei der man eigentlich sofort in den Himmel entschweben will….

… wie allerdings 100.000 Argentinos im River Plate Stadion abgehen, wenn AC/DC über den Highway To Hell donnern, das hat ohne Frage auch was:

White Punks On Dope

Nach dem Amoklauf in Newtown wird wieder einmal allenthalben gerätselt, wie es zu solchen grausamen Attacken kommen kann und wie man sie am besten verhindert. Im schiessfreudigen Amerika dreht sich diese Diskussion vor allem um Waffenkontrolle und Präsident Obama, der in aller Welt mit seinen Drohnen rumballert, will jetzt zu Hause Schnellfeuerwaffen verbieten. Ob’s hilft ist allerdings fraglich. Auch in Deutschland wird in diesem Zusammenhang wieder diskutiert, über Videoüberwachung und Sicherheitseinrichtungen an Schulen. Kaum Beachtung findet indessen die wichtigste Zutat , die bei nahezu sämtlichen dieser durchgeknallten Amokläufer im Spiel ist:  der  Einfluß von SSRI.   Die “Selective Serotonin Reuptake Inhibitors” – Serotonin-Wiederaufnahmehemmer – sind Antidpressiva,  die die Serotonin-Konzentration im Gehirn erhöhen. Der Markt für diese Substanzen boomt unaufhaltsam – derzeit  sind es 5 Milliarden Dollar per anno in den USA – und solange das so weitergeht, werden auch solche Amokläufe weitergehen. Anhand dieser Liste von  einigen tausend Berichten über “School shootings” wird deutlich, dass diese Form des Massakers erst “erfunden” wurde, nachdem die SSRI-“Medikamente” auf den Markt kamen. Schnellfeuerwaffen gab es schon viel länger, aber erst seit Mitte der 80er dieser Stoff auf den Markt kam werden sie auch an Schulen eingesetzt….

2012 war ein gutes Jahr…

… behauptet zumindest der Artikel: Why 2012 was the best year ever!  :  es gab weniger Hunger, weniger Krankheit, weniger Armut, weniger Krieg als je zuvor.  Nun glauben wir ja keiner Statistik, die wir nicht selbst gefälscht haben – und so liesse sich mit ebenso überzeugendem Statistikmaterial wahrscheinlich auch ein Artikel begründen, dass 2012 das schlechteste Jahr ever war – aber lassen wir das mal so stehen, zumal man ja immer aufhören soll wenn’s am schönsten ist und am Freitag laut Meyer-Kalender die Welt eh untergeht. Da unsere zum Jahresbeginn 2012 getätigten negativen  Prophezeiungen samt und sonders eingetreten sind könnte man allerdings noch hinzufügen, dass es angesichts des besten Jahres aller Zeiten keinerlei Grund gibt, die Hände in den Schoß zu legen. Denn das Beste ist erst dann auch wirklich gut, wenn alles Schlechte verschwunden ist – und davon kann ja beim besten Willen keine Rede sein.

Rudi Dekkers – “Lying Dutchman” des 11.9. – verhaftet!

Das Wissen, dass Huffman Aviation, die Flugschule der 9/11-“Hijacker” in Florida, eigentlich als Frontcompany der CIA diente und ihr damaliger Besitzer Rudi Dekkers ein Strohmann war, verdanken wir der Arbeit Daniel Hopsickers, der als einziger Journalist nach dem 11.9. 2001 in dem Rentnernest Venice Beach wirklich recherchierte und seine Ergebnisse  auf seiner Website und in Büchern veröffentlichte.  Bzw. nur so veröffentlichen konnte, denn die Großmedien interessierten sich nicht für Tatsachen, die der offiziellen Legende widersprachen. Dass die angeblichen “Islamisten” Striptänzerinnen als Freundinen und stets Kokain in der Tasche hatten, dass sie  nicht von bärtigen Wickelmützen  unterstützt wurden, sondern die Protektion von Amerikanern und Holländern (wie Rudi Dekkers) genossen, dass sie nicht aus afghanischen Höhlen gesteuert wurden, sondern von einem Netzwerk, dessen Fäden in Washington und Virginia zusammenliefen und das außer mit der Ausbildung künftiger “Terroristen” auch in den Drogenhandel verwickelt war – Fakten wie diese galten (und gelten) als  “Verschwörungstheorie” und ihre Überbringer wurden (und werden) vom Mainstream als Parias und Abschaum des “seriösen” Journalismus denunziert. Daran wird sich nichts ändern so lange das Märchen von Osama und den 19 Teppichmessern als 9/11-Alleintätern als Realität verkauft wird – auch wenn jetzt ein weiterer kleiner Puzzlestein ans Tageslicht kommt, der das Märchen als eben dies bestätigt. Rudi Dekkers, der Fluglehrer Mohamed Attas, wurde verhaftet, nachdem er einem V-Mann erzählt hatte, mit Privatflugzeugen seit Jahren problemlos Drogen und Geld zu schmuggeln. Daniel Hopsicker hat die Story.